INTEGRIERTE IT- UND ORGANISATIONSGESTALTUNG ALS DE- UND REKONTEXTUALISIERUNG. Einleitung

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1 INTEGRIERTE IT- UND ORGANISATIONSGESTALTUNG ALS DE- UND REKONTEXTUALISIERUNG Abstract Aus einer konstruktionsorientierten Perspektive geht die Entwicklung von Informationstechnik mit dem Versuch einher, organisatorische Praktiken kontextunabhängig zu verallgemeinern (Dekontextualisierung). Aus einer nutzungsorientierte Sicht dagegen bilden sich in der IT-Nutzung neue organisatorische Praktiken unter Einbezug informationstechnischer Artefakte heraus (Rekontextualisierung). Der Beitrag versucht, diese Prozesse der Deund Rekontextualisierung als Phasen der Formalisierung organisatorischer Abläufe zu verstehen und somit eine integrierende Sichtweise auf die IT- und Organisationsgestaltung zu skizzieren. Im Ergebnis betonen wir die Kontextabhängigkeit der Wahrnehmung und Interessen der beteiligten Akteure sowie deren Bedeutung für den Gestaltungsprozess. Einleitung Informationstechnische Systeme haben sich in den letzten Jahren zunehmend als ein unabdingbarer Bestandteil von komplexen Organisationenetabliert. So werden komplette Geschäftsprozesse in Softwaresystemen abgebildet, Änderungen der Arbeitsabläufe innerhalb organisatorischer Zusammenhänge sind vielfach nicht mehr ohne die Einführung oder Anpassung entsprechender Software-Produkte denkbar. Angesichts der unbestreitbaren praktischen Bedeutung von Informationstechnik für die Organisationsgestaltung liegt eine theoretische Reflexion der Faktoren nahe, die die Wirksamkeit informationstechnischer Artefakte im organisatorischen Kontext ausmachen. Eine solche theoretische Begründung wird in der interdisziplinären IT- Forschung im Wesentlichen aus zwei Richtungen angegangen: Einerseits wird versucht, den Prozess der Formalisierung von organisatorischen Abläufen bei der Herstellung von Computer-Artefakten zu beschreiben. Hierzu finden sich verschiedene Arbeiten, die u.a. Anleihen bei der der Semiotik, den Arbeitswissenschaften oder der Psychologie machen (vgl. Coy et al. 1992). Andererseits wird der Prozess der Aneignung und Nutzung von informationstechnischen Artefakten im organisatorischen Kontext in den Blick genommen. Dabei geht es um die Frage, in welcher Weise informationstechnische Systeme Rigiditäten für das Handeln erzeugen und wie im Anwendungskontext damit umgegangen wird. 181

2 Aus unserer Sicht stellen diese beide Betrachtungsweisen zwei Seiten einer Medaille dar, die sich mit den Begriffen Dekontextualisierung und Rekontextualisierung beschreiben lassen. Aus der konstruktionsorientierten Sicht der Dekontextualisierung kommen informationstechnische Artefakte als Vereinfachung von Ereignisketten in den Blick (vgl. Halfmann 1995). Technikentwicklung ist hier gleichbedeutend mit der kausalen Kopplung von Ereignissen, die dem Zweck dient, die Vorhersehbarkeit und Steuerbarkeit von Ereignissen zu erhöhen. Indem technische Artefakte Kausalbeziehungen festlegen, werden die Handelnden sowohl von der Reflektion dieser Beziehungen ("was passiert warum, wenn ich etwas bestimmtes tue?") als auch der Kontingenz etwaiger alternativer Handlungsweisen ("was kann ich tun, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen?") entlastet. Diese Entlastungsfunktion macht den wesentlichen Aspekt der Dekontextualisierung aus: "Technik ist nun kausal verknüpfte und fixierte Information, die unabhängig von der Angabe des Kontextes gelten soll. Vergangene Ereignisse verändern die Verknüpfungsweise nicht" (Halfmann 1995: 218). Spätestens beim Einsatz von infomationstechnischen Artefakten zeigt sich jedoch in der Regel, dass diese Entlastungsfunktion von Technik durch eine Anpassung des Kontextes an die Voraussetzungen für den Technikeinsatz zum Teil teuer erkauft werden muss. Der Grund liegt darin, dass mit der Dekontextualisierung notwendiger Weise eine Grenze zwischen der formalisierten, festgelegten Funktionsweise informationstechnischer Artefakte und dem nicht vorhersehbaren Geschehen im organisatorischen Kontext gezogen wird. Informationstechnische Artefakte werden als geschlossene Funktionssysteme konzipiert, die mit der Umwelt nur über definierte Schnittstellen verbunden sind. Eine solche Schließung des Funktionssystems kann jedoch in letzter Konsequenz nicht durchgehalten werden kann: Die Konstruktion von informationstechnischen Artefakten geht immer mit impliziten oder expliziten Annahmen über den möglichen Einsatzkontext einher, durch welche die klare Abgrenzung des Artefakts von diesem Einsatzkontext bereits in Frage steht. Das Funktionieren von Informationstechnik im Kontext kann also nicht darauf reduziert werden, dass sich die technischen Artefakte erwartungsgemäß verhalten, sondern schließt die Art und Weise mit ein, wie die Artefakte sich auf Handlungsweisen im Kontext beziehen und wie andersherum die kontextspezifischen Handlungsweisen mit den Artefakten in Verbindung stehen. Mit anderen Worten kann erst dann von funktionierender Technik gesprochen werden, wenn die IT-Artefakte sich in sinnvoller und produktiver Weise in einen Handlungskontext einfügen. Das damit skizzierte Problem der Rekontextualisierung von IT-Artefakten bezieht sich auf die Prozesse der Aneignung von und des Umgangs mit Informationstechnik im Kontext. Insbesondere die Einführung neuer IT-Systeme in einen organisatorischen Kontext führt mit großer Regelmäßigkeit zunächst zum Gegenteil des gewünschten Effekts, die Effektivität und Effizienz organisatorischer Abläufe zu steigern. Mehr noch 182

3 werden oftmals eingespielte Vorgehensweisen in Frage gestellt, was nicht selten zu Irritationen führt. Im Folgenden wollen wir mit Christiane Floyds Konzept der informatischen Modellierung und Wanda Orlikowskis Forschung zur Aneignung und Nutzung von Informationstechnik in Organisationen die Sichtweisen zweier Autorinnen darstellen, die sich jeweils dem Problem aus einer kostruktionsorientierten und einer nutzungsorientierten Sicht genähert haben. Darauf aufbauend entwickeln wir eine integrierte Perspektive auf die IT-gestützte Organisationsgestaltung als zyklischen Prozess der De- und Rekontextualisierung. Die konstruktionsorientierte Perspektive In Christiane Floyds Konzept der informatischen Modellierung bildet situiertes Handeln also Handeln in konkreten Situationen (vgl. Suchman 1987) die Grundlage für einen Prozess der sukzessiven Formalisierung, an dessen Ende eine operationale Form steht: Ein Wirkungsgefüge aus miteinander in Bezug stehenden Operationen, das mögliche Weisen des Vollzugs (der Ausführung von Operationen) in einem interessierenden Bereich (Floyd/Klaeren 1999: 54) beschreibt. Um von einer solchen Beschreibung zu ausführbarer Technik zu kommen, sind Artefakte notwendig: Zum einen symbolische Artefakte wie Text oder Graphiken, in denen die operationale Form bspw. in Form von Standards und Verfahren dokumentiert ist. Zum anderen erfordert die Ausführung einer operationalen Form (materielle) technische Artefakte wie etwa Werkzeuge oder Maschinen. Ein spezifisches Merkmal der Informationstechnik gegenüber herkömmlicher Technik liegt nach Floyd nun darin, dass der Computer als technisches Artefakt die Ausführung symbolischer Artefakte in Form von Computerprogrammen ermöglicht: Dabei werden die beiden Aspekte symbolisches und technisches Artefakt wieder zusammengeführt. (Floyd/Klaeren 1999: 71). Da mit dem Computer als Ausführungsinstanz die symbolischen Artefakte quasi-eigenständig wirksam würden, ist in diesem Zusammenhang von autooperationaler Form (ebd.) die Rede. Mit informatischer Modellierung ist der gesamte Prozess der Herstellung von Software gemeint, von der Problemanalyse bis zur Programmierung. In der Bezeichnung dieses Prozesses wird bereits deutlich, dass es sich bei den Ergebnissen um Modelle handelt, die einen (realen oder theoretischen) Gegenstandsbereich abbilden. An dieser Stelle lässt Floyd allerdings explizit offen, ob sie die informatische Modellierung als Rekonstruktion des Gegenstandsbereichs oder vielmehr als Konstruktion versteht, und bezeichnet das Vorgehen daher konsequenter Weise als operationale (Re-)Konstruktion (Floyd/Klaeren 1999: 61). Die Beschreibung und Interpretation von situiertem Handeln liefert die Grundlage für die Abgrenzung von Operationen: 183

4 Der Beobachter teilt den Strom des gesamten Geschehens durch die Abgrenzung von Operationen gegeneinander in Stücke - wie, ist nicht zwingend vorgegeben. Die Beschreibung dient dazu, ihre erwünschte Ausführung verstehen, lehren, durchsetzen, planen oder nachbilden zu können. Dabei fließt die Perspektive des Beobachters und seine Zwecksetzung mit ein. (Floyd/Klaeren 1999: 53) Der Vorgang der operationalen (Re-)Konstruktion besteht darin, die Operationen zu beschreiben, die im situierten Handeln bereits zum Ausdruck kommen. Da Operationen immer in situiertes Handeln eingebettet sind, und sich diese nicht objektiv voneinander unterscheiden lassen, handelt es sich bei der operationalen (Re- )Konstruktion um einen Vorgang, der durch die subjektive Wahrnehmung der Beobachtenden geprägt ist. Zudem ist die (Re-)Konstruktion von Operationen abhängig davon, was modelliert werden soll, weshalb Unterschiede in der Zwecksetzung möglicherweise zu unterschiedlichen (Re-)Konstruktionen von Operationen bzw. der (Re-)Konstruktion anderer Operationen führen. Die Unterscheidung zwischen Handlung und Operation, die Floyd in Anlehnung an die Tätigkeitstheorie 1 macht, ist grundlegend für das Verhältnis von Handlung und Informationstechnologie in ihrem Ansatz: Operationen machen den Teilaspekt von Handlungen aus, die sich formal beschreiben und damit delegieren lassen nicht nur von einer Person zur nächsten, sondern ebenso in bestimmten Fällen bspw. an entsprechend dressierte Tiere oder eben an technische Artefakte. Ein Merkmal von Operationen ist also ihre Übertragbarkeit, und damit einher gehend ihre Wiederholbarkeit, Planbarkeit und Nachprüfbarkeit (vgl. Floyd/Klaeren 1999: 53). Zu einer operationalen Form wird diese Beschreibung von Operationen dann, wenn verschiedene Operationen zu einem Wirkungsgefüge verknüpft werden, das deren mögliche Ausführung in einem bestimmten Anwendungsbereich beschreibt. Die Beschreibung von Operationen und ihre Verknüpfung zur operationalen Form hat eine Verallgemeinerung zum Ziel, und damit eine Loslösung vom unmittelbaren Kontext des Handelns. Vollständig wird eine solche Dekontextualisierung mit der Herstellung autooperationaler Form, bei der die operationale Form als schematisierte und interpretationsfreie symbolische Maschine 2 beschrieben wird (vgl. Floyd/Klaeren 1999: 71). Solche dekontextualisierten Beschreibungen autooperationaler Form (ebd.) werden als operationale Strukturen bezeichnet. In ihnen kommen Verallgemeinerungen von Anwendungssituationen zum Ausdruck. Auch wenn bisher keine vollständige Typologie möglicher Klassen solcher Verallgemeinerungen existiert, lassen sich die bestehenden in verschiedenen Kategorien zusammenfassen (vgl. Floyd/Klaeren 1999:72). Dazu gehören Verallgemeinerungen von Gegenstandsbereichen, die durch Spezialwissen und spezialisierte Vorgehensweisen 1. Zur Tätigkeitstheorie vgl. Leontjew 1979 und bezogen auf die Informatik Dahme/Raeithel Dieser Maschinenbegriff der Informatik geht auf Sybille Krämer zurück; vgl. Krämer

5 gekennzeichnet sind. Als Beispiele lassen sich so unterschiedliche solcher Domänen nennen wie das Gesundheitswesen, die Flugsicherung oder das Bibliothekswesen. Die Liste möglicher Anwendungsdomänen ist prinzipiell nicht abgeschlossen, einziges Charakteristikum zur Abgrenzung einer solchen Domäne ist die Tatsache, dass zur Verallgemeinerung des Gegenstandsbereichs domänenspezifisches Spezialwissen notwendig ist. Eine weitere mögliche Art der Bildung operationaler Strukturen ist die domänenübergreifende Verallgemeinerung verwandter Vorgänge. Floyd/Klaeren nennen hier unter anderem Diagnose, Konfiguration oder Planung (Floyd/Klaeren 1999: 72) als Beispiele, die in verschiedenen Domänen vorkommen, sich aber zu grundlegenden operationalen Strukturen verallgemeinern lassen. Schließlich lassen sich davon typische Problemlösungsmuster unterscheiden, die keinen unmittelbaren Bezug zu einer Domäne haben. Dazu gehören beispielsweise Such- und Sortieralgorithmen, aber auch theoretische Konstrukte wie der binäre Baum oder der endliche Automat. Christiane Floyd sieht Handlungen in informationstechnische Artefakte gewissermaßen eingeschrieben genauer gesagt diejenigen Aspekte des Handelns, die sich unabhängig von konkreten Handlungssituationen beschreiben und formalisieren lassen. Operationen als regelhafte, situationsunabhängige Verhaltensmuster stellen die Grundlage für die Konstruktion von Wirkungsgefügen dar, die in symbolischen Maschinen beschrieben sind. Operationale Strukturen stellen sich demnach als extrasituative da schematisierte und interpretationsfreie operative Muster dar, die in konkreten Situationen interpretiert und für das Handeln nutzbar gemacht werden. Das in Artefakten aufgehobene Repertoire an Operationen konstituiert zugleich einen Handlungsraum, der das Handeln auf diese Optionen beschränkt: Im Extremfall ist Handeln nur noch im Rahmen der technisch vermittelten Alternativen möglich. Im Verständnis von Floyd stellen operationale Strukturen diejenige Teilmenge von Handlungen dar, die den Kriterien Formalisierbarkeit und Operationalisierbarkeit genügen. Wiederum eine Teilmenge hiervon ist informationstechnisch modellierbar, nämlich diejenige, die sich als Verfahren beschreiben lassen und den Kriterien Schriftlichkeit, Schematisierbarkeit und Interpretationsfreiheit genügen. Bemerkenswert ist dabei, dass die Zweckmäßigkeit eines Verfahrens nicht explizit zum konstitutiven Merkmal der (auto-)operationalen Form gehört. Die nutzungsorientierte Perspektive Die Nutzung von IT bzw. Software steht in enger Wechselwirkung mit organisatorischen Strukturen und dem Handeln von Akteuren. Diese Dualität der Technologie wurde von Orlikowski in Erweiterung der Strukturationstheorie von Giddens ausgearbeitet (Orlikowski 1992: 401. Orlikowski et. al. 1995: 426). Unter 185

6 Strukturation versteht Giddens (1984) den Prozess der praktischen Vermittlung von Handlung und Struktur. Eine (soziale) Struktur ist folglich gegeben, doch ihr Fortbestand ist abhängig von dem entsprechenden Handeln der Akteure; kommt es zu einer Veränderung im Handeln, so wird eben dadurch auch die Struktur an sich geändert. Zugleich unterliegt jede Handlung von Akteuren einer Struktur, die ihm dieses Handeln ermöglicht, ihm aber auch bestimmte Regeln auferlegt und ihn dadurch einschränkt. Akteure beziehen sich somit in ihrem Handeln auf gegebene Strukturen und produzieren bzw. reproduzieren sie dadurch wieder. Strukturen sind somit Medium und Resultat des Handelns: According to the notion of the duality of structure, the structural properties of social systems are both medium and outcome of the practices they recursively organize. (Giddens 1984: 25). Die hier skizzierten Wechselwirkung bezeichnet Giddens als Dualität von Struktur. Handlung meint dabei den teils bewussten, teils unbewusst verändernden oder stabilisierenden Eingriff der Akteure in die soziale Welt. Strukturen sind institutionelle, dauerhafte, aber auch wandelbare Gegebenheiten. Strukturen zeigen sich in vielfältigen Formen. Es sind z.b. Gesetze, in Organisationen gesetzte betriebswirtschaftliche Methoden, Organisationsanweisungen, akzeptierte Übereinkünfte, nicht mehr in Frage gestellte Interessensstrukturen sowie Leitbilder und Metaphern. Strukturen in Organisationen sind die betriebliche Wirklichkeit, die von Akteuren durch Handlungen entweder immer wieder bestätigt oder in Frage gestellt wird, wobei Letzteres Veränderung und Entwicklung bedeutet. Organisationen, verstanden als Systeme organisierten Handelns, reproduzieren sich über das zielgerichtete Handeln kompetenter Akteure. Die Akteure beziehen sich in ihren Interaktionen auf ein Set von Regeln und Ressourcen, z.b. auf die etablierten Verfahren des Rechnungswesens oder die akzeptierten Weisungssystemen und bestätigen oder verändern z.b. hierarchische Organisationsstrukturen, indem sie diese anerkennen oder nicht. Die Akteure handeln dabei reflexiv, d.h. sie beziehen Vergangenes, Gegenwärtiges, Zukünftiges und das Verhalten anderer sowie vorhandene Strukturen in ihre Handlungen ein. Gleichzeitig handeln sie rekursiv auf den Strukturen und schreiben sie durch genau dieses Handeln fort. Mit der Giddensschen Strukturationstheorie wird die akteursorientierte Perspektive um eine strukturorientierte Sichtweise ergänzt. Zu Strukturen geronnene Handlungen der Vergangenheit werden so sichtbar in ihnen verkörpern sich auch Machtstrukturen, die nicht beliebig und zu jeder Zeit veränderbar sind. Bislang wurden keine Aussagen über die Rolle der Informationstechnik im Spiel der Wechselwirkungen von Handlung und Struktur gemacht. Orlikowski sieht die folgenden Beziehungen zwischen den drei Polen Struktur, Handlung und IT/Software (Pape 2004: 128f.): 186

7 (a) Informationstechnik bzw. Software entsteht durch menschliches Handeln von Akteuren: Softwaresysteme in Organisationen werden durch schöpferische, menschliche Handlungen hervorgebracht und durch Maßnahmen wie Wartung und Anpassung aufrechterhalten. (b) Akteure handeln mittels Software. Sie ist Medium menschlichen Handelns: Software ermöglicht bestimmte Handlungen, während sie gleichzeitig andere einschränkt oder unterbindet. Das schließt aber auch die Wahl ein, anders zu handeln, als die Software es nahe legt. Dennoch kann Software Akteure zu einem bestimmten Handeln drängen. (c) Akteure handeln auf Strukturen der Organisation wenn sie Software entwickeln und anwenden: Software zu entwickeln, zu benutzen, zu verändern oder zu umgehen, stützt sich stets auf die Regeln und Ressourcen der jeweiligen Organisation. (d) Durch Handeln der Akteure mit IT/Software werden Regeln und Ressourcen der Organisation verändert oder bestätigt: Wenn Akteure Software benutzen (a/b), so beeinflussen sie bewusst oder unbewusst die strukturellen Eigenschaften einer Organisation. Wie wird in dieser Perspektive nun der Zusammenhang zwischen Handlungen, Strukturen und informationstechnischen Artefakten gesehen? Ursprünglich hatte Orlikowski direkte Wirkungen zwischen Softwaresystem und den strukturellen Eigenschaften angenommen (vgl. Orlikowski 2000: 405ff.), d.h. IT-Artefakte würden von Softwareentwicklern eingebaute Strukturen verkörpern, die von den Nutzern während der Nutzung angeeignet werden. Formalisierung würde nach dieser Sichtweise also heißen, soziale Strukturen (Routinen) in Software zu gießen. Diese Perspektive ist aber problematisch, denn sie beschreibt IT/Software als ein statisches Artefakt mit eingebauten rigiden und fixierten Strukturen, die für die Nutzer zur Verfügung stehen. Solche Annahmen stehen im Widerspruch zu empirischen Studien, in denen die Nutzer häufig improvisieren und die Technologien auf neue, unvorhergesehene Weise nutzen. Zudem gibt es auch eine konzeptuelle Inkonsistenz mit der Giddensschen Theorie, der zufolge Strukturen ausdrücklich nicht materiell sind (vgl. Giddens 1984: 33; Orlikowski 2000: 406). Aus diesem Grund hat Orlikowski in einer späteren Arbeit (vgl. Orlikowski 2000) die Beziehung von Informationstechnik und Struktur anders konzeptualisiert: Strukturen sind nicht im Artefakt enthalten (immanent) sondern bilden sich aus der Nutzung von Artefakten heraus (emergent). Wenn Menschen eine Technologie nutzen, nehmen sie die Eigenschaften des Artefakts in Anspruch, stützen sich aber zugleich auf ihre eigenen Fähigkeiten, Kenntnisse, Machtstrukturen, Annahmen und Erwartungen in Bezug auf die Technologie und ihre Nutzung. Auf diese Weise strukturiert sich die Technologienutzung aus den Erfahrungen, Kenntnissen, Deutungen, Gewohnheiten, Machtrelationen, Normen und dem technologischen Artefakt, sodass das sich 187

8 herausbildende Nutzungsmuster Regeln und Ressourcen darstellt, die die künftigen Interaktionen mit der Technologie strukturieren. Im Laufe der Zeit konstituieren die Nutzer damit eine Struktur durch die Technologienutzung, die Orlikowski technology in practice nennt. In den dargestellten Sichtweisen wird deutlich, dass sowohl bei der Konstruktion als auch bei der Aneignung von informationstechnischen Systemen Wechselwirkungen zwischen Organisation und Informationstechnik zum Tragen kommen. Beide Perspektiven machen damit relevante Aussagen über die IT-gestützte Organisationsgestaltung, bleiben aber jeweils selektiv in der Wahrnehmung. Im Folgenden schlagen wir eine Sicht auf die Gestaltung von organisatorischen Abläufen mittels Informationstechnik vor, in der beide Perspektiven als Phasen eines Prozesses berücksichtigt werden. Integrierte Organisations- und IT-Gestaltung als De- und Rekontextualisierung Unsere Sichtweise unterscheidet sich von den dargestellten Beiträgen insofern, als wir der Ansicht sind, dass jeweils bestimmte Aspekte nicht ausreichend betont werden. In der konstruktionsorientierten Perspektive betrifft das die Bedeutung des sozialen Kontextes: Der starke Fokus auf Computerartefakte als Gegenstand der informatischen Modellierung lässt unserer Ansicht nach die Bedeutung der konkreten Ausgestaltung organisatorischer Handlungszusammenhänge zu wenig beachtet, die jedoch für den Prozess der Aneignung von Software-Systemen ausschlaggebend ist. Aus der nutzungsorientierten Perspektive sehen wir die Notwendigkeit, die projizierten Nutzungsweisen deutlicher zu berücksichtigen, die bei der Konstruktion von Software unweigerlich eine Rolle spielen. Damit sind die impliziten Vorstellungen gemeint, die im Entwicklungskontext über die Nutzung der Software entstehen. Diese werden nur selten reflektiert und oftmals nur unvollständig artikuliert, wirken sich aber auf die Aneignung von IT-Artefakten im Nutzungskontext indirekt aus. Sowohl die ursprüngliche Konzeptualisierung von Strukturen als Software-Artefakte wie auch die der emergenten Entstehung von Strukturen in der Software-Nutzung bleiben damit zu abstrakt. Mit der Entwicklung von Software der Versuch ist verbunden, organisatorische Abläufe unabhängig von konkreten, situativen Aspekten in informationstechnischen Artefakten abzubilden. Wir wollen diese Phase deshalb als Dekontextualisierung bezeichnen. Damit beanspruchen wir keinesfalls Originalität, sondern stützen uns auf den Sprachgebrauch, der unter anderem (vgl. bspw. Halfmann 1995; Suchman 2003) von Floyd selbst verwendet wird (vgl. Floyd 1997). Die Vorstellung von dekontextualisierten, in Software implementierten organisatorischen Routinen legt es nahe, bei der Aneignung und Nutzung von informationstechnischen Systemen von einer Rekontextualisierung zu sprechen. Der modellhafte Zyklus von der De- zur 188

9 Rekontexualisierung ist in Abbildung 1 dargestellt. Figure 1: Zyklus von der De- zur Rekontexualisierung Dekontextualisierung Die Phase der Dekontextualisierung besteht aus mehreren Teilschritten, die wir grob in die drei Schritte Explizierung, Algorithmisierung und Implementierung unterteilen 3. Im ersten Schritt der Explizierung werden Arbeitsabläufe beobachtet und beschrieben, und somit explizit gemacht. Es ist wichtig zu betonen, dass wir darin einen Konstruktionsprozess sehen, mit dem nicht nur ein Modell der formalisierbaren bzw. automatisierbaren Operationen eines organisatorischen Kontextes erstellt wird, sondern die Organisation als Ganzes mitgedacht wird. Selbst wenn sich, wie in der Beschreibung Floyds, die Explizierung auf formalisierbare Aspekte beschränkt, so beziehen sich die Beobachtenden zumindest implizit immer auf projizierte Praktiken, die bei der expliziten Beschreibung stillschweigend mitkonstruiert werden. Diese projizierten organisatorischen Praktiken 4 haben einen entscheidenden Einfluss darauf, wie organisatorische Abläufe wahrgenommen werden und damit, welche Aspekte des organisatorischen Geschehens als relevant für die Formalisierung angesehen werden. 3. In der Literatur finden sich verschiedene Abgrenzungen dieser Schritte, die ungeachtet der Unterschiede im Detail zu weitgehend übereinstimmenden Aussagen kommen; vgl. Rolf Unser Konzept von Praktiken hier entspricht dem der Kultur- und Praxistheorien: Der Begriff der Praktik setzt (...) an der Repetitivität eines Komplexes von Aktivitäten an, der typischerweise von verschiedenen Individuen in der zeitlichen Sequenz zu unterschiedlichen Zeitpunkten und in verschiedenen räumlichen Settings hervorgebracht wird (Reckwitz 2004: 321). 189

10 Im zweiten Schritt der Algorithmisierung werden die operationalisierbaren Aspekte der organisatorischen Abläufe in einer formalen Spezifikation abstrahiert und in eine Computer-implementierbare Form übersetzt. In der objektorientierten Software- Entwicklung geschieht dies etwa dadurch, dass Objekte mit ihren Eigenschaften und Operationen definiert werden. Hier entsteht eine operationale Form, die jedoch für sich genommen nicht vollständig ist, sondern bestimmte Handlungsweisen der Software- Nutzenden voraussetzt. Die Funktionalität des Software und der Umgang der Nutzenden mit diesen Funktionen werden also als Handlungseinheit gedacht, was sich am deutlichsten in der Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittstelle zeigt, jedoch weit darüber hinaus bis in die Gestaltung von Arbeitszusammenhängen reicht. Mit der Implementierung als letztem Schritt der Dekontextualisierung wird ein Software-System programmiert, um das formale Modell abzubilden. Auf diese Weise entsteht ein dreiteiliges Produkt aus diesem Prozess: (1) die formale Spezifikation, die die gewünschten Merkmale der Software und seiner Nutzung beschreibt; (2) das materielle IT-Artefakt (die Software) 5 ; und (3) die implizit projizierten organisatorischen Praktiken, die das IT-Artefakt mit einbeziehen. Während der Entwicklung werden also sowohl explizite (in der formalen Spezifikation) als auch implizite (in den projizierten Praktiken) Vorschriften für den Umgang mit dem System definiert. Allerdings lassen sich hier keine allgemeinen Aussagen darüber machen, inwieweit das tatsächliche Handeln in der Organisation die Software-Nutzung determiniert wird. Die Vorschriften können von einer vollständigen Automatisierung im Sinn einer Festlegung von Handlungsoptionen (bspw. durch Eingabemasken mit Auswahlfeldern), über die Unterstützung von Handlungsweisen durch Software-Werkzeuge (bspw. Textverarbeitung) bis hin zu einer offenen Nutzung des Software-Systems als Medium für die Informationsverarbeitung und -übermittlung (bspw. Datenbanken oder computervermittelte Kommunikation) reichen (vgl. Coy 1995). In der Regel sind Mischformen zu beobachten. Entscheidend in diesem Zusammenhang ist, dass mit der Software-Entwicklung projizierte organisatorische Praktiken konstruiert werden dass also die Gestaltung eines projizierten Nutzungskontextes ebenso Gegenstand der Dekontextualisierung ist wie die Herstellung von Computerartefakten. Rekontextualisierung Bei der Rekontextualisierung kann allgemein gesprochen analytisch zwischen technischen und organisatorischen Anforderungen unterschieden werden. Technisch geht es vor allem darum, die für den Software-Einsatz notwendige Hardware und Software bereitzustellen und die notwendige Fachkompetenz für den Betrieb und die 5. Wir machen hier eine bewusste Unterscheidung zwischen dem materiellen Software- Artefakt und dem formalen Modell, das jenes Artefakt abbilden soll. Das steht im Widerspruch zum Floydschen Konzept der auto-operationalen Form, die die (unserer Ansicht nicht realisierbare) neutrale Übertragung und Ausführung von formalen Operationen durch das IT- Artefakt impliziert. 190

11 Wartung des Systems zu gewährleisten. Auch wenn bereits die Bewältigung dieser Anforderungen aus Sicht der Organisationsgestaltung keineswegs trivial ist, soll sie an dieser Stelle nicht weiter betrachtet werden. Aus organisatorischer Sicht geht es darum, die adäquate Nutzung der Software im Kontext zu gewährleisten. Dafür müssen die Akteure innerhalb der Organisation im Umgang mit den veränderten Anforderungen an die Arbeitsabläufe vertraut gemacht werden und organisatorische Prozesse an die Erfordernisse der Software-Nutzung angepasst werden. Bezogen auf die Nutzung der Software-Artefakte können verschiedene Maßnahmen zum Einsatz kommen, um Mitarbeiter zu schulen. Hier sind eine Reihe von Ansätzen bekannt, um die notwendigen Praktiken für die Software- Nutzung zu vermitteln und einzuüben. Im Hinblick auf die Veränderung der Organisation durch den Software-Einsatz stellt sich die Situation unübersichtlicher dar. Der Einsatz von Informationstechnik berührt die Interessen der unterschiedlichen Akteure in einer Organisation in vielfältiger Weise. Das betrifft die intendierten Zwecksetzungen, die mit dem IT-Einsatz verbunden sind und oftmals mit Effizienzsteigerung bzw. einer Verbesserung der Arbeitsabläufe begründet werden. Die mit dem IT-Einsatz einhergehenden organisatorischen Anpassungsprozesse können zu Widerständen bspw. durch Frustrationen bis hin zu mikropolitischen Auseinandersetzungen um Kompetenzen gehen. Die daraus entstehenden Konflikte lassen zuweilen den Eindruck entstehen, dass der Historizität und damit einhergehenden Rigiditäten organisatorischer Routinen zu wenig Beachtung geschenkt wird und die Organisation vielmehr als vielleicht zuweilen etwas zähe, aber im Prinzip formbare Masse aufgefasst wird, die problemlos den Erfordernissen der Informationstechnik angepasst werden kann. Zudem stellen informationstechnische Systeme wie bereits dargestellt das Ergebnis einer Interpretation organisatorischer Abläufe dar, die nicht zwangsläufig (und wohl auch nicht immer) den tatsächlichen Anforderungen einer Organisation entsprechen. Das kann beispielsweise Standardsoftware betreffen, der eine zu abstrakte und daher nur wenig zutreffende Vorstellung vom Nutzungskontext zu Grunde liegt. Es kann aber ebenso maßgeschneiderte Produkte betreffen, wenn deren Entwicklungsprozess von der organisatorischen Entwicklung abgekoppelt ist und daher den sich wandelnden Anforderungen nicht gerecht werden kann. Um die Probleme bei der Rekontextualisierung und die ihnen zu Grunde liegenden Ursachen analytisch besser fassbar zu machen, wollen wir auf die bei der Dekontextualisierung beschriebene Vorstellung von Software-Entwicklung als Definition von Vorschriften für den Umgang mit dem System zurückgreifen. Hier liegt die Annahme zu Grunde, dass eine Software und die mit ihr verbundenen Vorstellungen der Strukturierung von Arbeitszusammenhängen eine mögliche Modellierung eines organisatorischen Kontextes darstellt, die weder mit der Wahrnehmung der Organisation durch ihre Mitglieder kongruent ist, noch als einzig denkbare richtige oder angemessene Deutung zu verstehen ist. Zwar besteht (zumindest im besten Fall) eine Korrespondenz zwischen den vorfindbaren 191

12 Sachverhalten und den konstruierten Artefakten. Angesichts einer Vielzahl von Faktoren wie beispielsweise der Kontingenz von Gestaltungsentscheidungen, der Relevanz von Vorgaben für die Gestaltung oder der unvermeidlichen Selektivität der Wahrnehmung der Gestaltenden kann aber in keiner Weise von einer Repräsentation der organisatorischen Wirklichkeit in einem Software-Produkt die Rede sein. Die bisherige Organisationsstruktur entspricht bereits einer Menge von organisatorischen Praktiken, die von den Organisationsmitgliedern geteilt werden auch wenn hier ebenfalls nicht von einer Kongruenz der jeweiligen Wahrnehmungen ausgegangen werden kann. Demgegenüber repräsentieren die aus der Dekontextualisierung hervorgehenden projizierten Praktiken eine davon abweichenden Organisationsstruktur, die sich schon durch den Software-Einsatz und darüber hinaus in aller Regel durch eine veränderte Arbeitsorganisation auszeichnet. Entscheidend ist nun, dass diese sich in der Praxis nicht verlustfrei umsetzen lässt. Wie Orlikowski zeigt, konstituieren die Organisationsmitglieder in der Nutzung der Software vielmehr eine eigene organisatorische Realität. In den tatsächlichen organisatorischen Praktiken werden auch eigene Formalismen und Formalisierungslücken konstruiert. Erst in der konkreten Nutzung einer Software entscheidet sich, welche Handlungen tatsächlich sinnvoll formalisierbar sind und welche notwendigen wie auch vorläufigen Formalisierungslücken sich auftun. Die damit entstehenden Probleme für die IT-gestützte Organisationsgestaltung werden zudem noch dadurch verschärft, dass (a) die Organisationsgestaltung nie abgeschlossen ist und sich daher sinnvolle Formalismen sowie vorläufige und notwendige Formalisierungslücken im Laufe der Zeit verändern können, und (b) unterschiedliche Akteure innerhalb einer Organisation die organisatorische Realität unterschiedlich konstruieren, und damit zu anderen Ansichten über den Sinn und Unsinn von Formalismen kommen können. All diese Probleme zeigen sich im Alltag der Organisationsgestaltung und führen dazu, dass Softwaresysteme vielfach anders als intendiert verwendet oder gar teilweise kreativ umgangen werden, um aus Sicht der Akteure die Handlungsfähigkeit der Organisation bzw. ein effizientes und effektives Arbeiten erst sicherzustellen. Zusammenfassung und Ausblick Wir haben den Prozess der Formalisierung von Handlungsweisen im organisatorischen Kontext durch die Entwicklung und den Einsatz von informationstechnischen Artefakten beschrieben. Die Grundlage hierfür bietet eine Sicht auf die IT-gestützte Organisationsgestaltung als zyklischen Prozess der De- und Rekontextualisierung. Dabei haben wir uns von der vereinfachten Vorstellung einer unmittelbaren Übertragung von organisatorischen Routinen auf informationstechnische Artefakte und deren anschließender Übertragung in die Organisation gelöst. Vielmehr haben wir die Kontextabhängigkeit der Wahrnehmung der beteiligten Akteure bei der Entwicklung und Nutzung betont und haben versucht, die damit jeweils verbundenen Erwartungen 192

13 an die Beschaffenheit der IT-gestützten Organisation aufeinander zu beziehen. Dabei hat sich gezeigt, dass die jeweils unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten für die Rekonstruktion von Formalisierungslücken von wesentlicher Bedeutung ist. Je nach erwarteter bzw. als wünschenswert erachteter Funktionalität der Software und der damit vorgegebenen organisatorischen Abläufe können unterschiedliche Formalisierungen des organisatorischen Zusammenhangs als sinnvoll erachtet werden, mit denen jeweils andere notwendige und vorläufige Formalisierungslücken identifiziert werden können. Im Ergebnis lässt sich festhalten, dass die IT-gestützte Organisationsgestaltung deutlich von den Wahrnehmungen und Interessen der beteiligten Akteure abhängt. Für die Gestaltung von informationstechnischen Systemen ergibt sich daraus unserer Ansicht nach die Notwendigkeit, den Prozess der Rekontextualisierung stärker zu berücksichtigen. Während für die Software-Entwicklung ein gut entwickeltes Instrumentarium zur Verfügung steht, um die Qualität des Prozesses sowie der produzierten Software-Artefakte zu gewährleisten, wird der Integration von Software- Produkten in die organisatorischen Abläufe bisher kaum die nötige Beachtung geschenkt. Literatur: Coy, Wolfgang (1995): Automat Werkzeug Medium. In: Informatik Spektrum Coy, Wolfgang/Nake, Frieder/Pflüger, Jörg-Martin/Rolf, Arno/Seetzen, Jürgen/Siefkes, Dirk/Stransfeld, Reinhard (Hrsg.) (1992): Sichtweisen der Informatik. Braunschweig: Vieweg Dahme, Christian/Raeithel, Arne (1997): Ein tätigkeitsorientierter Ansatz zur Entwicklung brauchbarer Software. In: Informatik-Spektrum Floyd, Christiane (1997): Autooperationale Form und situiertes Handeln. In: Hubig (1997): Floyd, Christiane (1993): Steps - a Methodical Approach to Pd. In: Communications of the ACM 36(6) Floyd, Christiane (1989): Softwareentwicklung als Realitätskonstruktion. In: Lippe (1989): 1-20 Floyd, Christiane/Klären, Herbert (1999): Informatik als Praxis und Wissenschaft. Tübingen: Universität Tübingen Gabriel, Manfred (Hrsg.) (2004): Paradigmen der akteurszentrierten Soziologie. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften Giddens, Anthony (1984): The Constitution of Society: Outline of a Theory of Structuration. Berkeley: University of California Press. Halfmann, Jost (1995): Kausale Simplifikationen: Grundlagenprobleme einer Soziologie der Technik. In: Halfmann et al. (1995): Theoriebausteine der Techniksoziologie: Halfmann, Jost/Bechmann, Gotthard/Rammert, Werner (Hrsg.) (1995): Theoriebausteine der Techniksoziologie. Technik und Gesellschaft, Jahrbuch 8. Frankfurt/Main, New York: Campus. Hubig, Christoph (Hrsg.) (1997): Cognitio Humana Dynamik des Wissens und der Werte, Berlin: Akademieverlag 193

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