KULTURELLE ORIENTIERUNG

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1 KULTURELLE ORIENTIERUNG UND NORMATIVE BINDUNG Inhaltsverzeichnis Seite 1.M Portrait Cluster Cluster I (wird aktualisiert) Cluster II Cluster III Projekte Formen repräsentativer Kultur Prof. Dr. Clemens Albrecht Lebensform und Handeln. Normative Dimensionen der Kulturphilosophie Prof. Dr. Christian Bermes m Vernünftiger Pluralismus Prof. Dr. Jürgen Goldstein m Methodisierung und Normativität Prof. Dr. Alfred Langewand Soziale Ästhetik als neue Perspektive auf Verkörperung von Kultur Prof. Dr. Andreas Ackermann Rituale. Identitäten und die Bedeutung historischer Prozesse Prof. Dr. Michaela Bauks Rituale, Identitäten und der Raum der Gründe Prof. Dr. Matthias Jung Sprachnormen in Fachwissenschaft und Öffentlichkeit Prof. Dr. Sabine Diao-Klaeger, Prof. Dr. Jan Georg Schneide Der Wert der Literatur. Kulturelle Orientierung durch

2 literarische Kanonbildung Prof. Dr. Stefan Neuhaus, Prof. Dr. Uta Schaffers Publikationen (wird aktualisiert) Personen Kooperationen Veranstaltungen (nicht als pdf verfügbar) Öffentlichkeit (wird aktualisiert) L Impressum Universität Koblenz-Landau

3 KULTURELLE ORIENTIERUNG UND NORMATIVE BINDUNG Vorstellung des Projekts Die kulturellen Tatsachen des Handelns, der Sprache, des Körpers und der gesellschaftlichen Ausdifferenzierung sowie Pluralisierung weisen eine innere Spannung zwischen faktischer Vorgegebenheit und normativem Anspruch auf, die sowohl die gesellschaftliche als auch die wissenschaftliche Diskussion herausfordert. Als Beispiele können die aktuellen Diskussionen um die Beschneidung, die Frage nach der Normierung von Sprache oder der Umgang mit Prozessen der gesellschaftlichen Ausdifferenzierung genannt werden. In all diesen Fällen finden Transformationsprozesse statt, die durch das Auseinandertreten oder auch Aufeinandertreffen von sozialen Vorgegebenheiten und Normativitätsansprüchen gekennzeichnet sind. Das Forschungsprojekt beschreibt diese Phänomene als Dimensionen der kulturellen Entwicklung und greift das angedeutete Spannungsfeld mit dem systematischen Ziel auf, die wissenschaftliche Theoriebildung in den beteiligten Disziplinen kooperativ weiterzuentwickeln und die gewonnenen Einsichten auch in die aktuellen gesellschaftlichen Debatten offensiv einzubringen. In diesem Sinne werden paradigmatische Fragestellungen der kulturellen Selbstverständigung (wie beispielsweise Ritualisierung und Identität, Bildung und Orientierung oder Sprache und Normierung) identifiziert, um sie in der interdisziplinären Diskussion zwischen Pädagogik, Philosophie, Theologie, Kulturwissenschaft sowie Literatur- und Sprachwissenschaft systematisch zu entfalten. Damit soll insbesondere ein adäquates Verständnis der normativen Dimension kultureller Erfahrung gewonnen und disziplinübergreifend konzeptualisiert werden Universität Koblenz-Landau

4 KULTURELLE ORIENTIERUNG UND NORMATIVE BINDUNG Thematische Gliederung Das interdisziplinär ausgerichtete Forschungsprojekt ist thematisch untergliedert in gleichgewichtete Cluster, die wiederum untereinander inhaltlich in Beziehung stehen. Kulturelle Praxis, Pluralität und Sprache bilden die übergeordneten Themenfelder der drei Cluster, in denen an verschiedenen Beispielen die Ambiguität von Vorgegebenheit und Normativität kultureller Tatsachen diskutiert wird Universität Koblenz-Landau

5 KULTURELLE ORIENTIERUNG UND NORMATIVE BINDUNG Verkörperung und Kultur Im Cluster Verkörperung und Kultur werden zum einen am Beispiel der Zirkumzision die religionshistorische Genese und Wandlung, aber auch die normative Bedeutung dieses Ritus als religiösem oder kulturellem Identitätsmarker diskutiert, um sie zum anderen kulturwissenschaftlich anund rückzukoppeln und somit fruchtbar zu machen (Bauks). Eine enge Verknüpfung ergibt sich dabei zur Ethnologie (Ackermann) und der Frage nach Ritualen als verkörperten Gründen, deren normative Dimension als verkörperte Begründungsformen in der ethnologischen Forschung als Desideratum angesehen werden kann. Hieran schließt sich die Frage nach dem normativen Status kultureller Verkörperungen im Spannungsfeld zwischen Körperpraktiken, Narrationen und Argumenten an. Sie muss vor dem Hintergrund einer universalistischen Konzeption von Menschenwürde und Menschenrechten gestellt werden (Jung) Universität Koblenz-Landau

6 KULTURELLE ORIENTIERUNG UND NORMATIVE BINDUNG Kulturelle Öffentlichkeit und die Verbindlichkeit der Sprache Mit der kulturellen Tatsache der Sprache ist das dritte Forschungsfeld Kulturelle Öffentlichkeit und die Verbindlichkeit der Sprache eröffnet, das durch die beschriebene Ambiguität gekennzeichnet ist. Aus Sicht der Sprachwissenschaft stellen die vielfältig medial ausdifferenzierten Sprachsysteme eine einseitige Orientierung von Sprachkritik und Sprachnormierung am Skriptizismus in Frage (Schneider). Freilich wäre es verfehlt, auf Regelung und Normierung zu verzichten, doch müssen diese neu justiert werden, etwa mit Bezug auf die Beschreibung differenter kommunikativer Praktiken und deren jeweiliger (Sprach-)Spielräume. Durchaus vergleichbar mit der geschilderten Problematik in der Sprachwissenschaft stellt sich auch in der Literaturwissenschaft die Frage der Absicherung des Lektüreverhaltens in pluralistischen Gesellschaften neu. Der Kanon ist nicht mehr unbezweifelbar gewiss, er muss argumentativ abgesichert werden, wobei die Kriterien der Rechtfertigung unterschiedlich sind (Neuhaus, Schaffers). Insbesondere mit Blick auf Institutionen wie Literaturkritik, Schule, Universität oder Bibliothek stellt sich die Frage, welche Kriterien im Einzelnen ausschlaggebend sind und in welchem Verhältnis sie zu ritualisierten Praktiken der Lektüre und Auswahl stehen. Damit steht grundsätzlich auch der Wert der Literatur im Feld der Bildung und mit Blick auf die Ausbildung einer kulturell situierten Identität auf dem Prüfstand Universität Koblenz-Landau

7 KULTURELLE ORIENTIERUNG UND NORMATIVE BINDUNG Forschungsprojekte: Cluster: I. I. Formen repräsentativer Kultur (Prof. Dr. Clemens Albrecht) I. Kultur und Lebensform I. II. Lebensform und Handeln. Normative Dimensionen der Kulturphilosophie (Prof. Dr. Christian Bermes) I. III. Vernünftiger Pluralismus (Prof. Dr. Jürgen Goldstein) I. IV. Methodisierung und Normativität (Prof. Dr. Alfred Langewand) II. I. Soziale Ästhetik als neue Perspektive auf Verkörperung von Kultur (Prof. Dr. Andreas Ackermann) II. Verkörperung und Kultur II. II. Rituale, Identitäten und die Bedeutung historischer Prozesse (Prof. Dr. Michaela Bauks) II. III. Rituale, Identitäten und der Raum der Gründe (Prof. Dr. Matthias Jung) III. I. Sprachnormen in Fachwissenschaft und Öffentlichkeit (Prof. Dr. Jan Georg Schneider, Prof. Dr. Sabine Diao-Klaeger) III.Kulturelle Öffentlichkeit und die Verbindlichkeit der Sprache III. II. Der Wert der Literatur. Kulturelle Orientierung durch literarische Kanonbildung (Prof. Dr. Stefan Neuhaus, Prof. Dr. Uta Schaffers) 2013 Universität Koblenz-Landau

8 KULTURELLE ORIENTIERUNG UND NORMATIVE BINDUNG Formen repräsentativer Kultur Prof. Dr. Clemens Albrecht Thema Die Differenz zwischen sozialer Vorgegebenheit und normativer Geltung kann sich nur in Gesellschaften entfalten, in denen soziale Strukturen und kulturelle Bedeutungsmuster dauerhaft auseinandergetreten sind. Struktur und Kultur lassen sich hier nicht mehr aufeinander abbilden, Wissensinhalte (etwa Normen) erfahren auch außerhalb ihrer eigentlichen Trägergruppen Anerkennung. So wie Herrschaft auf den Legitimitätsglauben derer angewiesen ist, die ihr unterliegen, so entfalten hier bestimmte kulturelle Inhalte eine normative Kraft auf Anerkennung auch gegenüber denjenigen, die über diese Inhalte nicht verfügen. Für diesen Tatbestand ist vor einiger Zeit der Begriff der repräsentativen Kultur entwickelt worden. [Tenbruck, Friedrich H., Repräsentative Kultur, in: H. Haferkamp (Hg.), Sozialstruktur und Kultur, Frankfurt/M 1990, S ] Er geht davon aus, dass sich in stratifizierten Gesellschaften ( Hochkulturen ) in bestimmten Segmenten (meistens, aber nicht immer: an der Spitze) kulturelle Formen ausbilden, die Geltung in der gesamten Sozialpyramide beanspruchen und auch jenseits unmittelbarer Machttechniken als Teil des Legitimitätsglauben ihren normativen Anspruch durchsetzen können, etwa über Staatsriten (Sakralkönigtum etc.). Es gehört zu den großen Leistungen der monotheistischen Religionen, die repräsentative Kultur von einzelnen Rollenträgern (Schamanen, Priester) und von der Herrschaft zu lösen, wodurch die Dynamisierung durch religiöse Erneuerungsbewegungen überhaupt erst möglich wurde, die ihre Geltungsansprüche formulierten und über den engen Kreis ihrer Anhänger

9 auch durchsetzen konnten (Ordensgründungen, Reformationen, heute in der Türkei die Gülen-Bewegung). In der Neuzeit entfalteten die unterschiedlichen nationalen Klassiken ihre normativen Ansprüche weit über die Trägergruppen der Literaten hinaus und formten die moderne bürgerliche Kultur in ihren Grundlagen, indem sie die Kriterien zum sozialen Aufstieg von der sozialen Herkunft lösten und auf einen kulturell erlernbaren Bereich übertrugen (Kanon). Erst damit entsteht Aufstieg durch Bildung als Differenzraum zwischen Struktur und Kultur. [Vgl. Albrecht, Clemens, Massenkultur, Kanon und soziale Mobilität. Eine kleine Ideologiekritik des Konstruktivismus, in: J. Bilstein / J. Ecarius (Hg.), Standardisierung Kanonisierung. Erziehungswissenschaftliche Reflexionen, Wiesbaden 2009, S ] Aber auch dann, wenn die Normativitätsansprüche spezifischer Kulturen dekonstruiert sind und einer pluralistischen Verteilung weichen, [Vgl. dazu Albrecht, Clemens, Die Halbwertszeit der Kultur. Kultursoziologie zwischen Geistes- und Kulturwissenschaft, in: Sociologia Internationalis, 47, H.1, 2009, S ] bilden sie sich als stete Neuerungsbewegungen aus unterschiedlichen Trägergruppen heraus, von den Moden der Intellektuellen bis hin zum Kommunikations- und Ausdrucksstil der Subkulturen: Kein deutscher Mittelschichtjunge, der nicht den Türkenslang nachahmen kann, wenn er cool wirken möchte. Der Normativitätsanspruch pluralisiert sich lediglich, Struktur und Kultur bleiben jedoch interferent. Aufgabe dieses Teilprojektes ist es, den Begriff der repräsentativen Kultur zu entfalten und aus universalgeschichtlicher Perspektive eine Typologie seiner Formen zu entwickeln, die dann wiederum in andere Teilprojekte zurückstrahlen kann: in die Kanondebatte, das Ritualverhalten (stellvertretender Vollzug einer Handlung als Form repräsentativer Kultur, [Vgl. Weiß, Johannes, Handeln und handeln lassen. Über Stellvertretung, Opladen 1998.]) die Pluralisierung als Modell konkurrierender Kulturformen bis hin zu Sprachnormen in der Wissenschaft. Insofern sieht sich dieses Teilprojekt in der Funktion, die begrifflichen Klammern des Gesamtvorhabens zu präzisieren. Literatur Albrecht, Clemens, Zivilisation und Gesellschaft. Bürgerliche Kultur in

10 Frankreich, München Albrecht, Clemens, Massenkultur, Kanon und soziale Mobilität. Eine kleine Ideologiekritik des Konstruktivismus, in: J. Bilstein / J. Ecarius (Hg.), Standardisierung Kanonisierung. Erziehungswissenschaftliche Reflexionen, Wiesbaden 2009, S Albrecht, Clemens, Die Halbwertszeit der Kultur. Kultursoziologie zwischen Geistes- und Kulturwissenschaft, in: Sociologia Internationalis, 47, H.1, 2009, S Albrecht, Clemens, Die Substantialität bürgerlicher Kultur, in: H. Bude / J. Fischer / B. Kauffmann (Hg.), Bürgerlichkeit ohne Bürgertum, München 2010, S Albrecht, Clemens, Soziale Wirklichkeit. Helmut Schelsky und die Tragödie einer regulativen Idee, in: Zeitschrift für Ideengeschichte, 7, H. 2, 2013, S Moebius, Stephan / Albrecht, Clemens (Hg.), Kultur-Soziologie. Klassische Texte der neueren deutschen Kultursoziologie, Wiesbaden Universität Koblenz-Landau

11 KULTURELLE ORIENTIERUNG UND NORMATIVE BINDUNG Lebensform und Handeln. Normative Dimensionen der Kulturphilosophie Prof. Dr. Christian Bermes Thema Der Kulturbegriff erfüllt vielfältige Aufgaben und steht im Dienst unterschiedlicher Interessen und Funktionen. Beispielsweise unterscheidet sich die gesellschaftliche Debatte um die Kultur als Prinzip von Einheit oder aber auch als Prinzip von Differenz sozialer Ordnung von der politischen Debatte um die Kultur als Teil oder als Fundament des staatlichen Aufbaus. Davon unabhängig sind wiederum kulturwissenschaftliche Kulturbegriffe, die ein Untersuchungsterrain markieren, in dem die unterschiedlichen symbolischen Ordnungen der menschlichen Weltgestaltung verständlich werden. Sprache, Kunst, Recht, Wirtschaft, Religion oder auch Wissenschaft können als solche symbolische Ordnungen verstanden und analysiert werden. Eine Differenz jedoch kann über die einzelnen Debatten hinweg als entscheidend angesehen werden: Der Kulturbegriff fungiert zum einen als Medium der menschlichen Selbstgestaltung (menschliches Leben realisiert sich in der Kultur als Welt des Menschen), zum anderen jedoch auch als Gerüst, das dieser Selbstgestaltung Struktur und Halt verleiht. Nicht nur im Medium der Kultur realisiert sich die Lebensform des Menschen, auch nur mit Blick auf die Kultur kann die Selbstgestaltung gelingen. Das Forschungsvorhaben geht dieser Ambiguität nach, um den systematischen Rahmen einer Kulturphilosophie zu etablieren, in dem beide Aspekte diskutierbar werden. Den Ausgangspunkt des Forschungsvorhabens bildet eine Diagnose, die man als Krisis der Kulturphilosophie bezeichnen und in Anlehnung an den Husserlschen Begriff der Krisis verstehen kann (Husserl, Krisis der europäischen Wissenschaften, 1936/1976). Vor dem Hintergrund des Befunds

12 Husserls, der mit Blick auf die Entwicklung der naturwissenschaftlichen Methoden seit der Neuzeit darauf aufmerksam macht, dass die wissenschaftliche Methode an die Stelle des Untersuchungsgegenstands tritt und die sinnstiftende Bedeutung des Gegenstandes verloren zu gehen droht, lässt sich mit Blick auf die Entwicklung der Kulturphilosophie im 20. Jahrhundert fragen, ob nicht auch hier die Gefahr gegeben ist, dass die Methode (der kulturphilosophischen und kulturwissenschaftlichen Analytik) an die Stelle der kulturellen Erfahrung tritt. Denn die Etablierung der kulturphilosophischen Reflexion im Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert vollzieht sich u. a. vor dem Hintergrund der Ausdifferenzierung einer als Einheit angenommenen Kultur in Subsysteme (Wirtschaft, Wissenschaft, Religion, Recht etc.), die beispielsweise von Cassirer als symbolische Formen oder von Luhmann als Systeme diskutiert werden. Historische Genese und Entwicklung lassen diese Systeme bzw. Formen verständlich werden und können formal auf ihre jeweiligen Grammatiken hin ausgelegt und diskutiert werden. Kultur erscheint dann als ein historisch gesättigtes Formsystem von Regeln. Die sich in dieser Tradition ausbildende Kulturphilosophie stellt sich sowohl der historischen Dimension der Kultur als auch dem Befund der Pluralität von Kulturen. Bezeichnend jedoch ist, dass diejenige Dimension der Kultur, die mit Blick auf eine gelingende Lebensführung relevant ist, in den Hintergrund eines derart ausgerichteten Ansatzes tritt. Wenn aber Kultur nicht nur als der Horizont verstanden wird, in dem sich die menschliche Lebensform realisiert, sondern auch als das Gerüst, das dieser Realisierung Struktur und Halt verleiht, so ist zu fragen, wie weit die Erklärungskraft einer formalen Kulturanalytik reicht und ob nicht alternative Zugänge möglich und nötig sind, die der kulturellen Erfahrung selbst Rechnung tragen. In diesem Sinne fragt das Projekt nach den Grenzen einer formalen Kulturanalytik und versucht Bausteine für eine Kulturphilosophie zu legen, die material ausgerichtet ist und der Normativität der Kultur als Gerüst der menschlichen Selbstgestaltung Rechnung trägt. Methodischer/systematischer Hintergrund Das Forschungsvorhaben ist historisch und systematisch in dem Sinne ausgerichtet, dass in einem ersten Schritt exemplarisch die Konstanten der

13 kulturphilosophischen Reflexion und Systematik herausgestellt werden, wie sie sich in der Philosophie des 20. Jahrhunderts (Simmel, Cassirer, Rothacker etc.) zeigen. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich eine systematische Diskussion, die an Wittgensteins Analysen anschließt, um mit den Mitteln der begrifflichen Analyse eines lebensformgebundenen Regelbegriffs zu neuen Erkenntnissen für die Kulturphilosophie zu gelangen. Mit Blick auf Wittgenstein lassen sich mindestens drei Diskussionskreise unterscheiden, die aufeinander verweisen und eine kulturphilosophische Ausformulierung seines Ansatzes ermöglichen und fordern. Erstens: Wittgensteins Distanz bewahrende, somit kritische wie produktive Aneignung Spenglers, die in den Vermischten Bemerkungen erkennbar ist, und seine Auseinandersetzung mit Frazer in den Bemerkungen über Frazers Golden Bough, in denen die Konzepte der Familienähnlichkeit, der übersichtlichen Darstellung sowie der Suche nach Zwischengliedern als Konzepte des Kulturverstehens präsentiert werden. Diese kulturhermeneutischen Werkzeuge finden unmittelbar Eingang die in die sprachphilosophische Analytik der Philosophischen Untersuchungen. Zweitens: Wittgensteins Ausarbeitung einer Gebrauchstheorie der Bedeutung im Kontext einer Analyse von Sprachspielen und eingebettet in eine Phänomenologie von Lebensformen in den Philosophischen Untersuchungen, die nicht einfach nur auf die praktische und soziale Verankerung der Sprache aufmerksam machen, sondern insbesondere auf die notwendig kulturelle Form dieser Sozialität in Institutionen und Gebräuchen. Drittens: Wittgensteins Differenzierung von Wissen und Gewissheit in der Auseinandersetzung mit den Überlegungen zum Common Sense George Edward Moores, die als Ansatz einer hermeneutischen Archäologie der Kultur in praktischer Hinsicht verstanden werden können. Durch all diese Überlegungen zieht sich ein roter Faden, den Wittgenstein immer wieder aufgreift und neu knüpft. Er besteht einerseits aus einer methodischen Warnung und andererseits der Kritik eines Vorurteils. Kultur als Medium und Gerüst der menschlichen Orientierung, so seine Warnung, fällt nicht mit den kulturellen Vorkommnissen zusammen. Gesucht wird vielmehr eine andere Arithmetik (Wittgenstein, Über Gewissheit 375) der Beschreibung von Kultur, die nicht auf die einfache Arithmetik der Erklärung von kulturellen Vorkommnissen reduziert werden kann. Diese Warnung darf

14 durchaus auch transzendentalphilosophisch verstanden werden, wenngleich die Bedingung der Möglichkeit der Kultur, nicht im Wissen, sondern an anderer Stelle zu suchen ist, worauf Wittgensteins Kritik eines stets und in wechselnden Gestalten wiederkehrenden Vorurteils hinweist. Dieses liegt darin begründet, dass Kultur nicht auf Meinungen über die Kultur zurückzuführen ist, auch nicht auf die Meinungen der Mitglieder der Kultur selbst. Denn das Medium der Kultur ist die Praxis. Insbesondere in seiner letzten Schaffensphase ist es das Ziel Wittgensteins, diese Praxis vermittels des Begriffs der Gewissheit zur Sprache zu bringen. Ziele Das Forschungsvorhaben verfolgt historische, gegenwartsdiagnostische und systematische Ziele. Historisch soll ein vertieftes Verständnis der Entwicklung der Kulturphilosophie des 20. Jahrhunderts dazu beitragen, die Grenzen eines formalen Kulturbegriffs zu erkennen. Gegenwartsdiagnostisch leistet das Forschungsvorhaben einen Beitrag für die aktuellen politischen und öffentlichen Diskussionen, indem die Ambiguität des Kulturbegriffs herausgestellt und problematisiert wird. In diesem Sinne lässt sich auch ein besseres Verständnis der Diskussionen erzielen, die sich beispielsweise an dem von Bassam Tibi in die Diskussion eingebrachten Begriff der Leitkultur entzündeten. Schließlich liegt das Hauptgewicht des Vorhabens auf der systematischen Grundlegung einer kulturphilosophischen Konzeption, die der diagnostizierten Krisis der Kulturphilosophie zu begegnen vermag. Literatur C. Bermes: Anschluss verpasst? Husserls Phänomenologie und die Systemtheorie Luhmanns, in: Dieter Lohmar, Dirk Fonfara (Hg.): Interdisziplinäre Perspektiven der Phänomenologie, Dordrecht 2006, S C. Bermes: Die Grenzen des Wissens und die Bedeutung des Lebens. Wittgensteins Überlegungen in Über Gewissheit im Kontext der Anthropologie und Kulturphilosophie, in: Ralf Konersmann (Hg.), Leben

15 denken Kultur denken, Freiburg i. Br. 2007, S C. Bermes: Die Gewissheit der Kultur und die Tatsache des Textes, in: Textualität. Methoden und Probleme der Kulturphilosophie, hrsg. v. C. Bermes, Würzburg 2009, S C. Bermes: Struktur als Prinzip und Tatsache. Zur Methodologie der Kulturwissenschaften, in: B. Seidenfuß (Hg.): Whitehead Cassirer Piaget, Freiburg i. Br. 2009, S Universität Koblenz-Landau

16 KULTURELLE ORIENTIERUNG UND NORMATIVE BINDUNG Vernünftiger Pluralismus Prof. Dr. Jürgen Goldstein Thema Liberale Gesellschaften zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen Pluralismus an Weltanschauungen, Wertoptionen, kulturellen Hintergründen und religiösen Überzeugungen repressionsfrei ermöglichen. In diesem Pluralismus treffen verschiedene Weltorientierungen mitunter koexistierend, oftmals aber auch dissonant aufeinander. Die daraus resultierenden Stabilitätsprobleme, die sich verschärfenden Gerechtigkeitsfragen, die normativen Absicherungsbedürfnisse verfassungsrechtlich garantierter Hintergrundstrukturen bestimmen die Hauptaufgaben der politischen Philosophie der Gegenwart. Die Lösungsansätze der politischen Philosophie sind ihrerseits komplementär aufeinander bezogen oder sich voneinander abgrenzend der Disput zwischen politischen Liberalisten und Kommunitaristen ist für diese Verwerfung kennzeichnend. John Rawls hat in der Reihe der großen politischen Philosophen, wie Jürgen Habermas bemerkt, als erster den weltanschaulichen Pluralismus ernst genommen indem er, in Anschluss an Joshua Cohen, einen faktischen von einem vernünftigen Pluralismus unterschieden hat. Die systematische Schlüsselstellung von Rawls in der gegenwärtigen politischen Diskussion hat ihn zum Klassiker der Moderne werden lassen, ohne dass eine Zustimmung zu seiner Position vorausgesetzt wird. Aus problemindikatorischer Absicht wird Rawls politischer Liberalismus zum Ausgangspunkt des Projekts gemacht. Eine zentrale Leistung des politischen Liberalismus ist die Definition des vernünftigen Pluralismus, der die tradierten Vorstellungen vom faktischen Pluralismus korrigiert. Unter einem faktischen Pluralismus ist die gesellschaftliche Akzeptanz der Unhintergehbarkeit ihrer pluralen Verfasstheit

17 zu verstehen. Historisch betrachtet seit der Kirchenspaltung und der toleranten Akzeptanz divergierender religiöser Weltanschauungen seit 1648 wird der faktisch bestehende Pluralismus realpolitisch akzeptiert, aber dennoch als ein schmerzlicher Verlust einer vorangehenden Einheit begriffen. Der vernünftige Pluralismus dagegen begreift die plurale Verfasstheit der modernen Gesellschaft als das ausdrücklich zu begrüßende Resultat der restriktionsfrei agierenden praktisch-politischen Vernunft. Für Rawls ist daher der moderne Pluralismus ein Pluralismus der vernünftigen Universallehren, für die der politische Liberalismus die stabilitätsstiftende Hintergrundstruktur generieren soll. Es ist somit für Rawls vernünftig, dass es einen vernünftigen Pluralismus gibt. Die politische Moderne selbst wird somit zum Ausdruck der politischen Vernunft. Die Konsequenzen dieser Konzeption sind gravierend. Der politische Liberalismus hat ohne Wahrheitsansprüche auszukommen, begründet die stabilitätsgarantierende Verfassung im Rahmen einer freistehenden Auffassung (free-standing view) posttraditional, postmetaphysisch, postreligiös, bietet aber für den Pluralismus an vernünftigen Universallehren eine stabilitätsstiftende, verfassungsgarantierte und gerechte Hintergrundstruktur (background justice). Die gegenwärtigen Krisenerscheinungen der liberalen Gesellschaft in Form von Legitimationsproblemen, moralischpolitischen Motivationsdefiziten, ungelösten Gerechtigkeits- und Stabilitätsfragen lassen es zu einer drängenden Frage werden, ob der Grundansatz einer Wertschätzung des vernünftigen Pluralismus durch Rawls zu verteidigen ist. Die vermeintliche Wiederkehr der Religion in den gegenwärtigen Debatten ist ein Indiz für die aktuelle Infragestellung der Selbststabilisierung der plural verfassten politischen Moderne. Kein Aspekt bezeichnet somit genauer sowohl die Leistung der modernen Gesellschaft als auch die Herausforderung, vor der sie steht. Der vernünftige Pluralismus ist zugleich das Stichwort für ihre historische Leistung wie für ihre gegenwärtige Krise. Damit deutet sich an, dass mit der Einschätzung des vernünftigen Pluralismus keinesfalls lediglich die politische Theorie von Rawls auf dem Spiel steht. Wenn Rawls Resümee zutrifft, dass die politische Moderne in ihrem Kern ein Pluralismus des Vernünftigen ist, dann steht die politische Moderne selbst auf dem Spiel, wenn liberale Gesellschaften diesen Pluralismus nicht auf

18 konsenstaugliche Weise zu beherbergen vermögen. Methodischer/systematischer Hintergrund Die Frage nach dem vernünftigen Pluralismus ist daher eine Frage nach der politischen Moderne. Das auf eine Buchpublikation ausgerichtete Projekt, dessen Thesen im Rahmen einer Forschergruppe überprüft, vernetzt und weiterentwickelt werden sollen, besitzt daher über den systematischen Ansatz hinaus eine historische Perspektive. In einem ersten Schritt soll eine historische Vergewisserung den Aspekt des Pluralismus als für die Moderne signifikant ausweisen. Dazu werden Autoren ab dem 14. Jahrhundert mit der heuristischen Absicht interpretiert, das Pluralismusphänomen epochenspezifisch zu situieren. Da sich ausschließlich von einem modernen Standpunkt aus bestimmen lässt, was wir unter Moderne verstehen, wird der Aspekt des Pluralismus als vorgängige Arbeitshypothese eingebracht. Damit wird zwar das zu erzielende Ergebnis ein Stück weit vorausgesetzt, anders aber lassen sich Lesbarkeiten der Moderne nicht gewinnen. Im Sinne einer normativen Rekonstruktion (A. Honneth) soll auf diese Weise eine genealogische Struktur der Moderne herauspräpariert werden. Rawls politischer Liberalismus wird dabei nicht à la Hegel zum Zielpunkt einer teleologischen Entwicklung erklärt. Wohl aber soll nachgewiesen werden, dass sich Rawls diagnostische Modernitätsbestimmung begriffs- bzw. ideengeschichtlich absichern lässt. Dazu ist eine genealogische Skizze notwendig: Mit der nominalistischen Metaphysikkritik des 14. Jahrhunderts setzt ein modernitätseinweisender Abbau des weltanschaulichen Holismus ein, der auch für die Konzeptionen des Politischen bedeutsam wird. Das lässt sich an Ockham, Dante, Marsilius von Padua und Machiavelli aufzeigen. Deren Grundlegung des Politischen unter spät- bzw. nachmittelalterlichen Bedingungen hat sich durch die Entsakralisierung der Macht und durch die Kritik an onto-theologisch gestützten Weltbildannahmen als wegweisend erwiesen. Folgende Konzeptionen Hobbes, Locke, Rousseau und weitere reflektieren auf spezifische Weise die Bewältigung des säkular aufgebrochenen Spannungsverhältnisses von Pluralismus und Einheit. Der akzeptierte faktische

19 Pluralismus und die Konzeptionen einer einheitsstiftenden Verrechtlichung gesellschaftlicher Ordnungen (etwa bei Pufendorf und Kant) bzw. die institutionelle Organisation gemeinschaftlicher Praxen (z.b. bei Hegel) profilieren auf je originäre Weise ein doch zusammenhängendes signifikantes Merkmal des Politischen in der Moderne. In einem zweiten Schritt soll die systematische Dringlichkeit der Annahme eines gegebenen vernünftigen Pluralismus in Anlehnung an Rawls und mit Blick auf klassische politische Autoren des 20. Jahrhunderts erörtert werden. Dazu ist zunächst eine Abgrenzung des vernünftigen Pluralismus von Spielarten der Postmoderne zu leisten. Daraufhin werden verschiedene klassische Entwürfe des Politischen in der Gegenwart vor dem Hintergrund des politischen Pluralismus diskutiert. Ziele Im Rahmen einer zu entwerfenden Theorie der Moderne unter dem Leitaspekt des Pluralismus steht das genannte Projekt in der Fortsetzung bislang bereits erfolgter Forschungsvorhaben: Wurde die Originalität und Spezifität der Moderne zunächst durch ihren Beginn im spätmittelalterlichen Nominalismus untersucht (J.G., Nominalismus und Moderne, 1998), hat eine Studie zur Genese des cartesischen Rationalismus (J.G., Kontingenz und Rationalität bei Descartes, Hamburg 2007) auf der einen und eine Darstellung des empirischen Blicks auf der anderen Seite (J.G., Die Entdeckung der Natur, im Druck) zwei gewichtige Modernitätsfacetten in den Blick genommen. Eine 2013 abzuschließende historisch-systematische Studie zum Zusammenhang von Erfahrung und politischer Aktion bei Georg Forster ergänzt die vorgenommenen Modernitätsbestimmungen. Die im Anschluss an das Forster-Buch geplante Monographie zum vernünftigen Pluralismus wendet sich dem Reflexionsfeld des Politischen zu, um durch den themenspezifischen Zugriff die gewonnenen Erkenntnisse zu integrieren bzw. zu erweitern. Literatur J. Goldstein: Perspektiven des politischen Denkens. Sechs Portraits, Weilerswist 2012.

20 J. Goldstein: Die Religionen innerhalb der Grenzen der politischen Vernunft, in: M. Kühnlein, Kommunitarismus und Religion, Berlin 2010, J. Goldstein: Säkularisierung als Vorsehung. Charles Taylors Erzählung der Moder- ne, in: M. Kühnlein/M. Lutz-Bachmann (Hg.), Unerfüllte Moderne? Neue Perspekti- ven auf das Werk von Charles Taylor, Berlin 2011, Universität Koblenz-Landau

21 KULTURELLE ORIENTIERUNG UND NORMATIVE BINDUNG Methodisierung und Normativität Prof. Dr. Alfred Langewand Thema Dass die Wissenschaften uns in unserer Lebensnot und -welt nichts mehr zu sagen hätten, ist, in seinem Spätwerk, eine der Husserlschen Enttäuschungen, die ihr Gewicht dadurch erhält, dass er die Leistungen und die Leistungsfähigkeit ihrer Unternehmungen keineswegs geringschätzt. Die Enttäuschung über die Wissenschaft lebt ganz von ihrer vormaligen Versicherung, sie sei gerade auch dies: lebensdienlich. Husserls Diagnose zu dieser Spreizung von unendlicher Erkenntnisarbeit und endlicher Unzuständigkeit, von überzufälliger Wissensakkumulation bei gleichzeitigem unzufälligem Orientierungsschwund liegt in dem Befund der Methodisierung. Damit ist einmal, in einem deskriptiven Sinne, die sachlich verbindliche Erkenntnistätigkeit durch identische Untersuchungsmethoden gemeint, die ihrerseits diese Tätigkeit zeitlich zu entgrenzen vermögen und sozial die Zustimmung zur Verzufälligung der Erkenntnis Leistenden durch diese selbst garantieren. Mit Methodisierung ist aber auch in einem kritischen Sinne auf die Diagnose der Verwechselung von wissenschaftlichen Verfahrensweisen und wissenschaftlichem Objekt abgezielt: Wir nähmen, so Husserl, für Sein, was eine Methode sei. Die Remedur für diese Amphibolie erkennt Husserl in der transzendentalen Phänomenologie und dem Rückgang auf die Lebenswelt. In den Wissenschaften selbst ist diese Amphibolie jedoch Programm: Es gilt die strikte These, das Objekt sei das und nur das, als was es sich forschungsmethodisch (re)konstruiert zeige; hierin liegt der Nominalismus der modernen Wissenschaft begründet. Da aber diese Identität von Methode und Sache stets von einem Vorbegriff der Sache selbst lebt, die es zu untersuchen

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