Christian Wille Räume der Grenze eine praxistheoretische Perspektive in den kulturwissenschaftlichen Border Studies

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1 Christian Wille Räume der Grenze eine praxistheoretische Perspektive in den kulturwissenschaftlichen Border Studies 1 Einleitung Die 2012 erschienene Einführung Kultur Von den Cultural Studies bis zu den Visual Studies 1 stellt zentrale Forschungsfelder der Kulturwissenschaften vor. Diese verbindet das gemeinsame Interesse an Materialität, Medialität und Artefakten sowie eine sozial- und kulturkritische Sicht auf gesellschaftliche Prozesse. Als besonders kennzeichnend für die Studies hebt Stephan Moebius die aus der Kultursoziologie herrührende praxistheoretische Perspektive 2 hervor, die das Soziale weder ausgehend von den Akteuren, noch von den Strukturen bestimmt. Den Ort des Sozialen bildet in praxistheoretischen Überlegungen das dazwischen anzusiedelnde, strukturierende und beobachtbare Praktizieren von Kultur. Diese sich zunehmend durchsetzende Perspektivierung des Doing Culture kann auf die Krise der Rational-Choice-Ansätze mit ihren empirisch unplausiblen handlungstheoretischen Modellannahmen 3, auf die gesteigerte Aufmerksamkeit für das Materiale und auf die Krise der grand theories4 zurückgeführt werden. Denn während Letztere von einem nicht (mehr) tragfähigen Gesellschaftsbegriff ausgehen, privilegieren praxistheoretische Zugänge eine poststrukturalistische Lesart: Gesellschaft wird hier nicht als gegebene, stabile und geographisch verfasste Analyseeinheit angenommen, sondern als ein sich konstituierendes und zugleich dekonstituierendes Gebilde5. Das bedeutet, dass Gesellschaften in ihren Konstitutionsprozessen und damit über soziale Praktiken zu untersuchen sind. Diese sind dann zu thematisieren als [...] fortlaufende Prozesse der Vergesellschaftung [ ] soziale Vollzüge in räumlich und zeitlich konkret bestimmbaren, materiell situierten und miteinander verknüpften Kontexten. 6 Darauf aufbauend wird in diesem Beitrag eine in der praxistheoretischen Perspektive angelegte und mehrfach angesprochene7 jedoch selten ausformulierte Dimension des Sozialen beleuchtet. Gefragt wird, wie praxistheoretische mit raum theoretischen 1 Moebius 2012a. 2 Ders. 2012b, 7. 3 Schmidt 2012, 11f. 4 Vgl. ebd. 5 Vgl. Bonacker 2008, Schmidt 2012, Vgl. ebd., 256; Schatzki 2010; ders. 2002; Reckwitz 2010, 186; ders. 2008, 91. Dieses Werk ist lizenziert unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 3.0 Lizenz. 2014, Wille.

2 54 Christian Wille Überlegungen verknüpft und in eine Heuristik der kulturwissenschaftlichen Raumanalyse überführt werden können. Die Fragestellung resultiert zum einen aus der mit Henri Lefebvre gewonnenen Einsicht [ ] (social) space is a (social) product 8, wonach Raum als ein emergenter Aspekt des Sozialen aufzufassen ist. Zum anderen interessiert diese Fragestellung, da der Raumbegriff trotz des spatial turn9 dort noch weitgehend unterbestimmt ist, wo er besonders herausgefordert ist: in den Border Studies, die sich als disziplinenübergreifendes Arbeitsfeld einer großen Bandbreite an Untersuchungsgegenständen zuwenden10. Dabei hat sich ein sozialkonstruktivistischer Forschungsstrang herauskristallisiert, der bordering-prozesse als (machtvolle) Etablierungen, Verschiebungen oder Relativierungen von sozialen Demarkationen in den Blick nimmt11. Der Raumbegriff spielt hier insofern eine Rolle, als dass Prozesse des de- und rebordering geographisch lokalisiert werden können und binär codierte Differenzierungen wie z. B. Wir/die Anderen oft als räumliche Metapher gefasst werden. Daneben ist ein pragmatischer Forschungsstrang zu unterscheiden, der sich zumeist an politischen Grenzen orientiert und die Dynamiken sowie Auswirkungen von geopolitischen Prozessen, supranationalen Organisationen und von grenzüberschreitenden Strömen (Waren, Dienstleistungen, Kapital, Menschen) untersucht. Die pragmatischen Border Studies privilegieren damit Untersuchungszusammenhänge, in denen politische Grenzen (als Barrieren oder Brücken) und national oder regional definierte Raumeinheiten eine zentrale Rolle spielen. Hier stellt sich das Problem, dass entgegen der Einsicht Lefebvres das Soziale zumeist vom Räumlichen her gedacht wird und dass die geopolitische Ordnung keinen theoretischen Platz für dauerhafte Grenzüberschreitungen zulässt. Angesprochen sind damit soziale Phänomene im Allgemeinen und in Grenzregionen im Besonderen, die transmigratorische Züge tragen. In anderen Worten: Phänomene, die sich im Grenzübertritt einrichten, die als zu nationalen Grenzen quer liegende Sozialzusammenhänge thematisiert werden können und die aus geopolitischer Sicht lediglich Formen des Zwischenkategorialen darstellen. Dazu zählen z. B. Ströme bzw. Personen, die in Grenzregionen regelmäßig und zirkulär eine Staatsgrenze überschreiten, um im Nachbarland einzukaufen, um dort Freizeitaktivitäten nachzugehen oder um dort zu arbeiten. Sie stellen das Ordnungsmodell der durch Staatsgrenzen unterscheidbaren geopolitischen Räume infrage. Solche hier modellhaft als Grenzpendler rubrizierten Phänomene werden im Folgenden mit Hilfe der praxistheoretischen Perspektive ihres zwischenkategorialen Status enthoben und mögliche Ansatzpunkte ihrer empirischen Analyse unter räumlich-materialen Gesichtspunkten aufgezeigt. Dafür wird das Modell Räume der 8 Lefebvre 1991, Vgl. Günzel 2010; Döring u. Thielmann 2008; Bachmann-Medick 2007; Schroer 2006; Löw z. B. Walter-Wastl 2011, 11 31; van Houtum u. van Naerssen z. B. van Houtum, Kramsch, Zierhofer 2005.

3 Räume der Grenze 55 Grenze als eine mögliche Heuristik der kulturwissenschaftlichen Border Studies entwickelt, in dem raum- und praxistheoretische Perspektiven gewinnbringend konvergieren. Zunächst wird unter Rückgriff auf verschiedene Raumkonzepte und ihre Rezeption ein handlungstheoretisches Verständnis von Raum vorgestellt, das in seiner praxistheoretischen Reformulierung den Ausgangspunkt bildet für Räume der Grenze. Zu den Analysekategorien des Modells zählen soziale Praktiken, praktisches Wissen sowie physisch-materiale und sozial-strukturelle Aspekte, wie sie von Grenzpendlern in grenzüberschreitenden Bezügen praxislogisch angeeignet und hervorgebracht werden. 2 Raum: Substanz Struktur Bedeutung Den Ausgangspunkt der Überlegungen bildet der Raum. Auf die Frage, was Raum denn sei, antwortet der Sozialgeograph Peter Weichhart: Das ist die ungelöste Grundfrage der Geographie. 12 Dieser Status des Begriffs ist ihm zufolge auf eine Vielzahl an Raumvorstellungen zurückzuführen, die innerhalb und außerhalb der Disziplin kursieren, unterschiedlich ausgelegt und zudem miteinander verschränkt werden. Zur Systematisierung des Feldes der Räume wird im Folgenden ein Überblick gegeben über drei zentrale Deutungen des Raumbegriffs, die in der weiteren Argumentation eine kritische Betrachtung des Handlungsbegriffs erforderlich machen. Das absolut-substantialistische Raumkonzept als erste Deutung entwirft Raum als ein real existierendes Element der physisch-materialen Welt. Es schließt sowohl geographisch lokalisierbare Erdraumausschnitte als auch den von physisch-materialen Elementen abstrahierten Raum ein. Raum im Sinne der Erdoberfläche bezeichnet einen durch dominante Gegebenheiten spezifizierten und sichtbaren Ausschnitt der physischen Welt, wie z. B. den Mittelmeerraum oder einen Ballungsraum. Die Raumgrenzen werden hier in Orientierung an Merkmalen des zu bezeichnenden Erdausschnitts definiert und sind zumeist unscharf gezogen. Daneben ist Raum als dreidimensionale Ausdehnung im Sinne eines Behälters zu unterscheiden, in dem Objekte, Personen oder Ereignisse vorkommen. Dieses Verständnis formulierte Isaac Newton unter dem Eindruck der klassischen Mechanik im 18. Jh. folgendermaßen: Der absolute Raum, der aufgrund seiner Natur ohne Beziehungen zu irgendetwas außer ihm existiert, bleibt sich immer gleich und unbeweglich. 13 Raum wird hier eine eigene und statische Wesenhaftigkeit zugeschrieben, die unabhängig von anderen Objekten existiert. Es geht somit um [ ] jenes Ding, das übrig bleibt, wenn man gleichsam 12 Weichhart 2008, Newton 1988, zitiert in: Löw 2001, 25.

4 56 Christian Wille aus einem Gebirgsraum das Gebirge herausnimmt. 14 Diese absolutistische Raumvorstellung hat sich in der Vergangenheit in vielen Wissenschaftsdisziplinen etabliert. So z. B. in der Geographie, in der Friedrich Ratzel im 19. Jh. das Lebensraumkonzept als Behältnis für Lebens-, Kultur-, Gesellschafts- und Wirtschaftsformen stark machte15. Die darin angelegte Naturdeterminiertheit des Sozialen prägte das Fach zum Teil noch bis in die zweite Hälfte des 20. Jh. und verweist auf die Idee, dass Raum auf die in ihm befindlichen Objekte und Menschen einwirke. In die Sozialwissenschaften hat das absolut-substantialistische Raumkonzept unter anderem mit der Annahme Eingang gefunden, dass in Nationalstaaten das Territorium, die Nation, der Staat und die Kultur zu einer nach innen homogenen und inkludierend wirkenden und nach außen abgeschlossenen und exkludierend wirkenden Einheit zusammenfielen. Dass die Ränder solcher Raumgestalten 16 durchlässig sind und der Homogenitätsbzw. Schließungscharakter von Gesellschaften nicht haltbar ist, haben Grenzpendler schon lange vor der Internationalisierung der 1990er Jahre gezeigt.17 Dennoch wird das Containermodell erst unter dem Eindruck von Globalisierungsdynamiken verstärkt problematisiert. So wurde hinterfragt, ob die Insassen von Nationalcontainern tatsächlich als Agenten makrostruktureller Logiken angesehen werden können und welche Erklärung die Kongruenz von Territorium, Nation, Staat und Kultur tatsächlich (noch) liefern kann. Mit Konzepten wie Denationalisierung, Deterritorialisierung oder Weltgesellschaft 18 und der aufkommenden Enträumlichungsthese wandelte sich der Status des absolut-substantialistischen Raumbegriffs: Da sich das Soziale mittels moderner Technologien und Medien vom Raum emanzipiere, sei von einem wachsenden Bedeutungsverlust des Raums auszugehen. Die Enträumlichungsthese als ein immer wiederkehrender Topos von technischen Neuerungen19 versucht zwar die Containerraumvorstellung zu überwinden, gleichwohl bleibt sie konstitutiv in der Argumentation für das Verschwinden von Raum. Denn das geopolitische Ordnungsmodell der Nationalstaaten bleibt hier der Bezugspunkt von raumbezogenen Betrachtungen, wenngleich diese Ordnung unterlaufen wird aufgrund der mühelosen Überwindung naturräumlicher Distanzen und der umspülenden und unterhöhlenden Ströme von Waren, Daten und Menschen 20. Die sozial- und kulturwissenschaftliche Analyse solcher enträumlichenden Phänomene hat schließlich dafür sensibilisiert, dass der Raum keineswegs an seinem Ende angekommen ist. Vielmehr zeichnet sich durch Mobilität und Vernetzung ein neues Raumgreifen ab. Die damit aufgerufene Verräumlichungsthese hebt auf die vielfältigen, räumlichen 14 Weichhart 2008, Vgl. Ratzel 1966; Werlen 2009, Werlen 1997, Vgl. z. B. Wille z. B. Mau 2007, 35f. 19 Vgl. Schroer 2008, Ebd., 135.

5 Räume der Grenze 57 Bezüge des Sozialen ab, die oftmals keinen nationalen Ordnungslogiken folgen, sondern quer zu nationalen Grenzen liegen und als soziale, virtuelle oder transnationale Räume beschreibbar sind. Ihnen gemeinsam ist eine sozialkonstruktivistische und relationale Perspektive, die das (wieder-)entdeckte Interesse am Raum etwa als Space Studies21 wesentlich befördert hat. Das relational-konstruktivistische Raumkonzept bezieht sich ebenso wie der absolut-substantialistische Raumbegriff auf die physisch-materiale Welt, jedoch stehen hier die Eigenschaften derselben im Vordergrund. Raum als Relation rückt dann in den Blick, wenn die Anordnungen bzw. das Nebeneinander von physisch-materialen Elementen thematisiert wird, die in einem Erdraumausschnitt lokalisiert werden können. Das relationale Verständnis ist unter anderem auf Albert Einstein zurückzuführen, der mit der Relativitätstheorie die Vorstellung von Raum als einer übergeordneten Realität widerlegte. Er ging von der Lagerungsqualität der Körperwelt aus, womit sich Raum als eine Beziehungsstruktur zwischen Körpern und Artefakten darstellt.22 Raum wird also nicht länger unabhängig von einem Inhalt gedacht, sondern physisch-materiale Elemente werden hier konstitutiv. Damit bildet die Lagerungsqualität von Körpern und Artefakten einen Beschreibungsmodus für räumliche Verhältnisse, die in ihrer Relationalität veränderbar sind. Diese Auffassung wird zumeist dort (implizit) zu Grunde gelegt, wo Transaktionen, Beziehungen, Ströme (flows) oder Netzwerke betrachtet werden. So z. B. in der relationalen Wirtschaftsgeographie, die sich vom raumwirtschaftlichen Ansatz abwendet und das Räumliche über ein lokalisierbares Geflecht von sozio-ökonomischen Beziehungen erschließt.23 In den Politikwissenschaften ist die relational-konstruktivistische Perspektive in Integrationstheorien vorzufinden, wie z. B. im transnationalen Regionalismus. Er zielt auf einen europäischen Integrationsprozess von unten ab durch grenzüberschreitende und interregionale Zusammenarbeit sowie durch transnationale Netzwerkbildung zwischen sogenannten subnationalen Einheiten.24 Auch in der Migrationssoziologie wird das Räumliche relational-konstruktivistisch gefasst, wenn durch (Trans-)Migrationsströme ein transnationaler sozialer Raum entsteht. Dieser wird vom Soziologen Ludger Pries definiert als [ ] relativ dauerhafte, auf mehrere Orte verteilte bzw. zwischen mehreren Flächenräumen sich aufspannende verdichtete Konfigurationen von sozialen Alltagspraktiken, Symbolsystemen und Artefakten. Sie sind [ ] in verschiedenen Territorien bzw. locales verankert, die wiederum in andere sozialräumliche Einheiten z. B. von nationalen Container-Gesellschaften eingewoben sind Vgl. Kajetzke u. Schroer Vgl. Einstein 1960, zitiert in: Löw 2001, Vgl. Bathelt u. Glückler Vgl. Schmitt-Egner 2005, Pries 2008, 195.

6 58 Christian Wille Die exemplarisch genannten Ansätze nehmen translokale Beziehungen in den Blick und leiten daraus räumliche Strukturen ab. Physisch-materiale Elemente und ihre Lagebeziehungen sind somit nicht mehr in einen umgebenden Behälter verbannt, sondern sie machen den Raum aus. Die relational-konstruktivistische Perspektive eröffnet so eine erste Möglichkeit Grenzpendler auch in den pragmatischen Border Studies raumtheoretisch zu denken, können ihre Raumkonstruktionen doch anhand der in grenzüberschreitenden Aktivitäten in Anordnung gebrachten Körper und Artefakte rekonstruiert werden. Bei der Erfassung des grenzüberschreitenden Spacing26 besteht jedoch die Gefahr, dass die Autonomie von Grenzpendlern überhöht wird und der Einfluss von (natur-)räumlichen Bedingungen, von nationalen Grenzziehungen und der damit verbundenen Implikationen auf das Hervorbringen von räumlichen Strukturen aus dem Blick geraten. Kajetzke und Schroer plädieren daher für die Berücksichtigung beider Aspekte: die Wirkmacht räumlicher Strukturen und die schöpferische Kraft der Individuen 27. Ferner ist mit der relational-konstruktivistischen Perspektive die Gefahr verbunden, dass Raum lediglich anhand von Transaktionsströmen, Beziehungsverflechtungen oder Netzwerkkonfigurationen beschreibend nachgezeichnet wird und die Qualität dieser Strukturen als eine sinnhaft konstituierte Räumlichkeit vernachlässigt bleibt. Die deskriptive Dimension von Raum kann zwar von der qualitativen Dimension unterschieden werden, sie bilden jedoch zwei miteinander verschränkte Aspekte der Raumproduktion und ihrer Analyse. Dies wird mit dem sozial-konstitutiven Raumkonzept deutlich, das den Schwerpunkt weniger auf die räumliche Substanz oder auf die räumlichen Strukturen legt, sondern auf die Bedeutungsebene von Raum. Im sozial-konstitutiven Raumverständnis wird die entwickelte Position, dass das Räumliche keine eigene Wesenhaftigkeit besitzt und vom Sozialen her zu denken ist, um die Sinnebene ergänzt. Zunächst ist auf eine erlebnisräumliche Bedeutung einzugehen, die sich auf die subjektive Wahrnehmung von Lagestrukturen bezieht. Es geht dabei um einen erlebten Raum, wie z. B. das Studentenviertel, in dessen Repräsentation bestimmte Deutungen, Bewertungen und Erinnerungen einfließen. Einen empirischen Zugriff auf solche Repräsentationen erlaubt die Mental-Map-Forschung, die versucht [ ] festzustellen, wie Individuen ihre räumliche Umwelt subjektiv in ihrem Bewusstsein abbilden. 28 Über solche Abbilder, die Löw als Syntheseleistung im Sinne einer mentalen Zusammenfassung von Subjekten und Artefakten zu Räumen thematisiert29, wäre ein erster an Sinn orientierter Zugang zu Räumen möglich, wie sie Grenzpendler in grenzüberschreitenden Bezügen hervorbringen. 26 Martina Löw führt die Kategorie des Spacing ein und bezeichnet damit den Prozess der Raumkonstruktion durch das Platzieren von sozialen Gütern und Menschen (vgl. Löw 2001, 158). 27 Kajetzke u. Schroer 2010, Werlen 2004, Vgl. Löw 2001, 159.

7 Räume der Grenze 59 Eine weitere Deutung des sozial-konstitutiven Raumbegriffs fokussiert auf die tätige und sinnhafte Auseinandersetzung des Subjekts mit seiner sozialen und materialen Umwelt. Ausgegangen wird davon, dass Körpern und Artefakten keine Bedeutungen eingeschrieben sind, sondern sie erst im Umgang bedeutsam und damit räumlich voraussetzungsvoll werden: Sie [Raum oder Materialitäten] werden erst in Handlungsvollzügen unter bestimmten sozialen Bedingungen bedeutsam. 30 Das Erkenntnisinteresse liegt hier auf der Frage, wie Raum in seiner materialen und sinnhaften Dimension durch Subjekthandeln konstituiert wird. Damit rücken Prozesse der Raumproduktion in den Blick, die einerseits die Rekonstruktion von Lagestrukturen erfordern und andererseits über die Rekonstruktion von Sinnstrukturen zugänglich werden, die im anordnenden Handeln wirksam und hervorgebracht werden. Diese Sicht auf Raum wurde im deutschsprachigen Raum von dem Geographen Benno Werlen in den 1980er Jahren stark gemacht. In der Sozialgeographie alltäglicher Regionalisierungen 31 sollte das Soziale nicht länger in räumliche Kategorien zergliedert, sondern der Konstitutionsprozess von räumlichen Verhältnissen thematisiert werden. Der Enträumlichungsthese folgend argumentiert Werlen, dass Raum aufgrund der Entankerungsmechanismen (disembedding) der Spätmoderne keinen bestimmenden Faktor mehr bilde, weshalb die Erklärung von Phänomenen in physisch-materialen Kategorien zu kurz greife: Mit der Durchdringung der lokalen Kontexte durch globalisierte Wissensbestände wird es immer schwieriger zu behaupten, jemand würde auf diese oder jene Art handeln, weil er einen bestimmten Herkunftsort aufweist. Die räumliche Konnotation der Herkunft oder aktuellen Lebensumstände erklärt in sozial-kultureller Hinsicht nichts mehr oder zumindest immer weniger.32 Raumanalysen sollten sich im Sinne der Verräumlichungsthese vielmehr auf das Geographie-Machen 33 der Subjekte bzw. auf die von ihnen praktisch inszenierten Geographien 34 konzentrieren. Als analytischen Ausgangspunkt für dieses Raumgreifen führt Werlen das Alltagshandeln der Subjekte an, um den darin hervorgebrachten räumlichen Verhältnissen nachzuspüren.35 Mit Raum werden dabei in deskriptiver Hinsicht [ ] die unterschiedlichen Relationierungen der körperlichen Subjekte mit anderen physisch-materiellen Gegebenheiten [...] zum Ausdruck 36 gebracht; in qualitativer Hinsicht bezeichnet Raum die im Rahmen von Relationierungen hervorgebrachten Sinnzuschreibungen und Sinndeutungen der Subjekte. Damit sind die 30 Werlen 1999, Ders. 1997; ders Ders. 2008a, Ders. 2007a, Lippuner 2005, Vgl. Werlen 2007a, 16 u Ders. 2007b, 10.

8 60 Christian Wille lediglich analytisch zu trennenden Aspekte des sozial-konstitutiven Raumbegriffs genannt: Zum einen die relationalen Lagestrukturen von Artefakten und Körpern, die von Subjekten im Alltagshandeln hervorgebracht werden; zum anderen die Sinndeutungen und Sinnzuschreibungen gegenüber der materialen und sozialen Welt, die in Alltagshandeln einfließen und sozial wirksam werden. Das sozial-konstitutive Raumkonzept mit seinen Bezugnahmen auf den relational-konstruktivistischen Raumbegriff eröffnet für die Border Studies einen um die Sinnebene erweiterten und handlungstheoretischen Zugang zu Grenzpendlern. Die vorausgesetzte Gemachtheit von Raum, der sich auch quer zu nationalen Grenzen aufspannen kann, umgeht den theoretischen Konflikt mit nationalstaatlichen Ordnungen und vermag dem bislang unsichtbaren Zwischenkategorialen eine empirische Gestalt zu geben. Es ist das grenzüberschreitende Geographie-Machen der Subjekte, das nun den Ausgangspunkt der Raumanalyse bildet und eine weiterführende Beschäftigung mit dem Handlungsbegriff notwendig macht. 3 Handeln: Zwecke Normen Wissen Körper Anknüpfend an das entwickelte handlungstheoretische Raumverständnis wird im Folgenden gefragt, wie ein Handlungsbegriff beschaffen sein muss für die Beschreibung und Analyse von subjektzentrierten Raumkonstitutionen in grenzüberschreitenden Bezügen. Ausgangspunkt der Überlegungen ist weiter Werlen, der das Geographie-Machen als eine Tätigkeit im Sinne eines intentionalen Aktes definiert, bei dessen Konstitution sowohl sozial-kulturelle, subjektive wie auch physisch-materielle Komponenten bedeutsam sind. 37 Werlen führt damit Intentionen und Zwecke in den Blick, auf welche die Subjekte ihre Tätigkeiten ausrichten, im Rahmen derer wiederum physisch-materiale Elemente bestimmte Bedeutungen erlangen. Dieser Prozess orientiert sich mehr oder weniger bewusst an einem intersubjektiven [ ] Bedeutungszusammenhang im Sinne eines gesellschaftlich und kulturell vorbereitete[n] Orientierungsraster[s], das unabhängig vom einzelnen Handelnden besteht 38. Das hier vorgelegte Handlungsverständnis knüpft in seiner Zweck- und Regelorientierung an klassische Ansätze der Handlungserklärung an, die mit Blick auf Handeln in grenzüberschreitenden Bezügen zu diskutieren sind. Die zweckorientierten Handlungsansätze (z. B. Max Weber, Vilfredo Pareto) als erster Diskussionsgegenstand sind besonders im Feld des Ökonomischen vorzufinden und umfassen solche Theorien, die individuelles Handeln aus Interessen und Kosten-Nutzen-Erwägungen heraus erklären. Für den homo oeconomicus wird somit 37 Werlen 2008b, Ebd., 287.

9 Räume der Grenze 61 eine rationale Handlungsorientierung vorausgesetzt, nach der ein Individuum sein Verhalten auf Grundlage von Informationen und Fähigkeiten zur Zielerreichung bewusst auf bestimmte Zwecke ausrichtet. Das Soziale bildet dann die Summe der aufeinander abgestimmten Einzelhandlungen, die sich in Interaktionssituationen herausbildet.39 Grenzpendlern sind durchaus gewisse Interessen und Kosten-Nutzen-Kalkulationen zu unterstellen, ist grenzüberschreitendes Geographie-Machen doch oftmals auf persönliche Vorteilsmaximierungen zurückzuführen aufgrund von Preisunterschieden, (Netto-)Einkommensunterschieden oder unterschiedlichen Angeboten im Freizeitbereich dies- und jenseits einer nationalen Grenze.40 Dennoch greift ein lediglich an Zwecken und Interessen orientierter Handlungsbegriff zu kurz, ist doch insbesondere für grenzüberschreitendes Alltagshandeln von keiner vollständigen Information zur rationalen Abwägung und Erwartbarkeit der Zielerreichung auszugehen. Die normorientierten Ansätze (z. B. Talcott Parsons, Robert Merton, Émile Durkheim), die mit der Modellfigur des homo sociologicus wiedergegeben werden, erklären die Geordnetheit von Handeln mit Erwartungen, Werten und Rollen. Damit treten an die Stelle der Handlungsziele kollektiv geteilte Handlungsnormen sowie die Fähigkeiten der Individuen zur Normberücksichtigung. Das Soziale wird so nicht mehr als Summe aggregierter Einzelhandlungen thematisiert, sondern als ein stabiler normativer Konsens, der eine intersubjektive Koordination von potentiell sich widersprechenden Handlungen ermöglicht und reguliert.41 Wird dieses Regulativ auf grenzüberschreitendes Handeln übertragen, so sind zunächst die vorausgesetzten normativ-integrierten Kollektive zu problematisieren. Denn grenzüberschreitendes Geographie-Machen erstreckt sich dann mindestens über zwei solche Kollektive dies- und jenseits einer nationalen Grenze, für die in der Regel jeweils ein anderer normativer Konsens über legitimes und illegitimes Handeln angenommen wird. Für Grenzpendler würde sich dann die Frage nach der Normberücksichtigung, welche die Kenntnis der sozialen Regeln beiderseits der Grenze voraussetzt, in besonderem Maße stellen. Diese Frageperspektive impliziert jedoch, dass das Soziale vom Raum her und nicht umgekehrt gedacht wird und dass das kreativ-produktive Moment einer möglichen Verschiebung von Handlungsroutinen unberücksichtigt bleibt. Damit erweisen sich normorientierte Ansätze bereits an dieser Stelle als wenig tragfähig, um Alltagshandeln zu erklären, das besonders in grenzüberschreitenden Bezügen von Diskontinuitäten, Mehrdeutigkeiten sowie kulturellem Wandel gekennzeichnet ist Vgl. Reckwitz 2004, 307f., und ders. 2003, Vgl. Wille 2012, 219ff. 41 Vgl. Reckwitz 2003, Vgl. Boeckler 2012, 48.

10 62 Christian Wille Kulturtheoretisch-wissensorientierte Ansätze (z. B. Alfred Schütz, Claude Lévi- Strauss, Roland Barthes) erklären Handeln nicht über individuelle Zwecke oder kollektive Normen, sondern über Wissensordnungen. Diese bilden ein Kriterium für die symbolische Organisation der Wirklichkeit und für Bedeutungszuweisungen, an denen Subjekte ihr Handeln orientieren. Dementsprechend wird auch für den homo significans eine Geordnetheit des Handelns vorausgesetzt, wobei die Regeln nicht normativ, sondern kognitiv gefasst und in Prozessen der symbolischen Repräsentation sowie der Sinnzuweisungen regulativ wirksam werden. Handeln wird somit an kulturellen Codes, Symbolsystemen und Bedeutungen festgemacht, nach denen die Subjekte die Wirklichkeit in aufeinander abgestimmter Weise interpretieren und reproduzieren. Dabei wird die Handlungswirksamkeit von Zwecken und sozialen Normen nicht ausgeblendet, sondern es wird versucht zu rekonstruieren, weshalb Subjekte gewisse Zwecke für wünschenswert und bestimmte Normen für situationsadäquat halten.43 Werden kognitive Wissensordnungen als Regulativ des grenzüberschreitenden Geographie-Machens herangezogen, so ergeben sich aufgrund ihres intersubjektiv und stabil gedachten Charakters erneut Probleme. Dies erläutert Alfred Schütz (1972) anschaulich mit dem Fremden: Dieser gibt sich als solcher zu erkennen durch die von ihm angelegten originären Normalitätserwartungen bzw. Wissensordnungen. Der Status des Fremden ist erst dann überwunden, wenn er die entsprechenden Hintergrundannahmen und Relevanzsysteme der aufnehmenden Kultur erlernt hat. Schütz optiert demnach bei der Begegnung unterschiedlicher Wissensordnungen für das Modell der Assimilation, das auf ein völliges Aufgehen in den normalitätsstiftenden kulturellen Codes der aufnehmenden Kultur abstellt und weder Diskontinuitäten von Handlungsroutinen noch eine Pluralität von (grenzüberschreitend zirkulierenden) Sinnangeboten einräumt. Mit Blick auf Grenzpendler kann zwar von keiner aufnehmenden Kultur gesprochen werden, gleichwohl ist im grenzüberschreitenden Geographie-Machen von interpretativen Unbestimmtheiten auszugehen, die in interkulturalistischer Manier auf unterschiedliche Symbolsysteme und Wissensstrukturen zurückgeführt werden könnten und in denen das hier unberücksichtigte kreativ-produktive Moment von Handeln dann besonders herausgefordert wäre. Neben den genannten Problemen der vorgestellten Ansätze der Handlungserklärung sind weitere Aspekte zu nennen, die für die raumsensible Analyse von Alltagshandeln in grenzüberschreitenden Bezügen problematisch sind. Dazu zählen die Regelsysteme und Bedeutungszusammenhänge, die außerhalb des Handelns angenommen und als normative bzw. kognitive Muster im Innern der Subjekte wirksam werden. Diese Sichtweise führt einerseits zu der besonders in grenzüberschreitenden Bezügen problematischen Frage nach der ordentlichen Ausführung gültiger Regel- und Symbolsysteme und marginalisiert Subjektleistungen. Andererseits gerät damit lediglich die mentale Dimension von Handeln in den Blick; das beobacht- 43 Vgl. Reckwitz 2004, , und ders. 2003, 288f.

11 Räume der Grenze 63 bare Handeln und seine Materialisierungen bleiben hier vernachlässigt. Praxistheoretische Ansätze hingegen berücksichtigen nicht nur den körperlichen Vollzug von Handeln, sondern operieren mit dem Praktikenbegriff und führen damit eine Reihe von theoretischen und für die Fragestellung des Beitrags vielversprechenden Implikationen ein. Praxistheoretische Ansätze: Die praxistheoretischen Ansätze (z. B. Pierre Bourdieu, Anthony Giddens, Theodore Schatzki, Bruno Latour) als sozialkonstruktivistische Variante der Kulturtheorien entwickeln mit ihren jeweiligen Schwerpunktsetzungen eine Perspektive auf menschliche Aktivität, die kulturelle Kontingenz und die körperliche Auseinandersetzung des Subjekts mit seiner sozialen und materialen Umwelt einschließt. Handeln wird dabei nicht als punktuelle Einzelaktivität mit dahinterliegenden Zwecken und Normen verstanden, sondern als eine Verkettung von sich reproduzierenden und aktualisierenden Praktiken, die material verankert und sozial verstehbar sind. Unter soziale Praktiken werden dann [ ] körperliche Darstellungen praktischer Vernunft (Mauss) und sinnhafter Verstehensleistungen gefasst, die durch spezifische Formen des impliziten Wissens zusammengehalten werden und im Zusammenspiel stehen mit gegenständlichen Artefakten und natürlichen Dingen.44 Das hier angesprochene Wissen besitzt dabei weder eine übersubjektive Existenz, noch ist es im Bewusstsein des homo in praxi eingelagert. Vielmehr wird es dem praktischen Vollzugsgeschehen zugeordnet, wo es unmittelbar wirksam wird und den Rahmen dafür bildet, [ ] wie konkrete Dinge in einer Praktik zu interpretieren und wie sie praktisch zu handhaben sind, welcher praktische Sinn entwickelbar ist. 45 Demzufolge ist das Soziale hier weder in der normativen Abgestimmtheit der Handlungen, noch in der Intersubjektivität kultureller Codes zu suchen, sondern in den körperlichen Vollzügen der Praktiken, in denen soziale Ordnungen praxislogisch hervorgebracht, verändert und reproduziert werden. Soziale Praktiken bilden somit ein kontingentes und strukturierendes Moment der sozialen Wirklichkeit, in denen sowohl Brüche möglich sind als auch typische Aktivitäten sich immer wieder aufs Neue herausbilden.46 Für die handlungstheoretische Raumanalyse in grenzüberschreitenden Bezügen scheinen praxistheoretische Ansätze gewinnbringend zu sein. Sie bieten Anknüpfungspunkte für die theoretische und empirische Berücksichtigung von Körpern und Artefakten, die für raumtheoretische Anschlüsse nützlich sind. Des Weiteren wird mit der Betonung der Vollzugsdimension von Handeln die vermeintliche übersubjektive Existenz von Regelsystemen und Bedeutungszusammenhängen überwunden, denn praktisches Wissen das nicht auf die Frage der Normberücksichtigung, der räumlichen Gültigkeitsbereiche oder auf die Idee der sozial integrierten Kollektive 44 Moebius 2008, 59 u Reckwitz 2010, Vgl. Schmidt 2012, 10.

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