Beziehungsmanagement zwischen Krankenkassen und der pharmazeutischen Industrie. Chance für die Pharmakoökonomie?

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1 Braun / Baronowski Beziehungs zwischen Krankenkassen und der pharmazeutischen Industrie Chance für die Pharmakoökonomie? Diskussionspapier Nr. 12 / Mai 2002

2 Braun, Günther E.; Baronowski, Stefan: Beziehungs zwischen Krankenkassen und der pharmazeutischen Industrie : Chance für die Pharmakoökonomie? / Günther E. Braun; Stefan Baronowski. Neubiberg : Universität der Bundeswehr München / IBG, 2002 (Reihe Public + Health Care Management, Diskussionspapier Nr. 12; Universität der Bundeswehr München / IBG) ISBN Das Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung der Autoren unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen Braun / Baronowski

3 Beziehungs zwischen Krankenkassen und der pharmazeutischen Industrie Chance für die Pharmakoökonomie? Braun / Baronowski Die Zusammenarbeit von gesetzlichen Krankenkassen mit Pharmaunternehmen wird zukünftig verstärkt zum Thema werden. Dazu tragen allein schon die knappen Ressourcen im Gesundheitswesen bei. Darüber hinaus wird die Frage der Kooperation zwischen unterschiedlichen Systemelementen des Gesundheitswesens zum Zukunftsthema. Als ein mögliches Kooperationsfeld zwischen Kassen und Unternehmen drängen sich die Entwicklung und Anwendung pharmakoökonomischer Studien auf. Während in anderen Ländern, wie z.b. Australien, bereits heute die Erstattungsfähigkeit von Arzneimitteln vom Nachweis ihrer Wirtschaftlichkeit in pharmakoökonomischen Studien abhängt, können in Deutschland pharmakoökonomische Erkenntnisse derzeit nur auf freiwilliger Basis umgesetzt werden. Gerade deshalb sollten die Chancen eines freiwilligen Zusammengehens besonders ausgenützt werden. Das betriebswirtschaftliche Konzept des Beziehungss könnte hier neue Perspektiven eröffnen.

4 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung Beispiele für Kooperationen von Pharmaunternehmen und Krankenkassen Kooperation von Krankenkasse und Pharmaunternehmen Kooperation von Krankenkasse, Kassenärztlicher Vereinigung und Pharmaunternehmen Beispiel für eine Kooperation zwischen Krankenkasse, Pharmaunternehmen und Stiftung Kooperation mit zahlreichen Partnern Aufbau eines Beziehungss zwischen Pharmaunternehmungen und Krankenkassen Die Einstellung der Krankenkassen zu Wettbewerb, Pharmakoökonomie und Kooperationen Wettbewerbsorientierung der Krankenkassen und vermutete Wirtschaftlichkeitspotenziale Einsatzmöglichkeiten pharmakoökonomischer Studien als informations- bzw. kommunikationspolitisches Instrument und als Teil einer Zusammenarbeit zwischen Krankenkassen und Arzneimittelherstellern Pharmakoökonomie und pharmakoökonomische Studien Kooperationen bei pharmakoökonomischen Studien Verbesserung der Zusammenarbeit Ausblick...19 Literatur

5 Beziehungs zwischen Krankenkassen und der pharmazeutischen Industrie - Chance für die Pharmakoökonomie? 1 Einführung Das System der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) steht in den letzten Jahren, ja Jahrzehnten, vor dem quasi immer währenden Versuch, die Ausgaben zu zügeln. Dieses Bemühen ist von unterschiedlichen Erfolgen gekrönt. Gerade wenn die Erhöhung der Einnahmenseite schwierig ist, wie in der derzeitigen Wirtschaftslage, und auch eine Verbreiterung der Bemessungsgrundlage politisch (noch) nicht durchsetzbar erscheint, bleibt als einziger Ausweg letztlich die Ausgabenreduzierung. Und bevor eine Rationierung von Gesundheitsleistungen erfolgt, sollten alle Rationalisierungspotenziale genutzt werden. 1 Diese Einsparpotenziale liegen z.b. in einer verbesserten Zusammenarbeit von Leistungserbringern, aber auch in einer gesteigerten Effektivität und Effizienz der Zusammenarbeit der Krankenkassen mit Leistungserbringern (z.b. Ärzten, Krankenhäusern 2, Arzneimittelherstellern). Im Folgenden wird an einigen Beispielen aufgezeigt, wie eine Zusammenarbeit zwischen Krankenkassen und der Pharmaindustrie aussehen kann und welche Vorteile die Kooperation für die Beteiligten ergibt. Danach soll als Basis einer vertrauensvollen Kooperation das betriebswirtschaftliche Konzept eines Beziehungss erläutert werden. Im Anschluss werden die Ergebnisse einer explorativen und zu Tendenzaussagen führenden Kassenbefragung dargestellt, die vom Institut für Betriebswirtschaftslehre des öffentlichen Bereichs und Gesundheitswesens (IBG) in den Jahren 1997/1998 mit Unterstützung eines international tätigen forschenden Arzneimittelherstellers durchgeführt wurde 3. Ziel war es, die Bereitschaft der Krankenkassen zur Kooperation mit Partnern im Gesundheitswesen, insbesondere den Vgl. Schöffski, Glaser, Schulenburg (1998) S. V, Brandt (1990) S. 8 f. Vgl. zur Zusammenarbeit der Krankenkassen mit Krankenhäusern z.b. Hoberg (1999) S Die hier vorgestellten Ergebnisse fassen die wichtigsten Aussagen der Studie Pharmakoökonomie als Instrument im Wettbewerb der Krankenkassen? aus dem Jahre 2000 zusammen. Die vollständige Studie kann beim Institut für Betriebswirtschaftslehre des öffentlichen Bereichs und Gesundheitswesens, Lehrstuhl Prof. Dr. G. E. Braun, Universität der Bundeswehr München, Werner-Heisenberg-Weg 36, Neubiberg bezogen werden. 3

6 Pharmaunternehmen, zu erkunden. Dabei erscheint gerade die Zusammenarbeit im Bereich der Pharmakoökonomie für beide Partner Gewinn bringend. Auf Grund der Einstellung der Krankenversicherungen zur Zusammenarbeit gilt es gegebenenfalls, eine tragfähige Basis für eine Kooperation zu finden. Es wurden insgesamt 12 Interviews mit Vorstandsvorsitzenden und Vorständen von AOKs, Ersatzkassen, BKKs (Landesverbände) und IKKs (Landesverbände) in ganz Deutschland geführt. In einer umfassenden Fragebogenaktion wurden 495 Fragebögen an die Vorstandsvorsitzenden der Betriebs- und Innungskrankenkassen (inkl. ihrer Bundes- und Landesverbände) verschickt. Trotz der innovativen und explorativen Ausrichtung der Studie, einem sehr hohen Zeitdruck der Krankenkassenvorstände und einer zum Teil zu vermutenden, in der Kassengröße begründeten, fehlenden fachlichen Zuständigkeit, insbesondere der kleinen Krankenkassen, antworteten 17,3% der Befragten. Zusammen mit den Interviews ergaben sich 94 Kontakte mit Krankenkassen. Dabei gehörten ca. 85% der antwortenden Versicherungen den Betriebskrankenkassen an. Die restlichen 15 Prozent teilen sich die Landesverbände der Innungskrankenkassen und einzelne IKKs. 2 Beispiele für Kooperationen von Pharmaunternehmen und Krankenkassen Die Kooperation zweier Partner (z.b. Krankenkasse und Pharmahersteller) stellt die geringste Kooperationsebene dar. Treten zu dieser Interessengemeinschaft weitere Teilnehmer (z.b. Kassenärztliche Vereinigungen, Stiftungen) hinzu, können Kooperationsnetze entstehen. Am besten lassen sich die Vorteile einer Zusammenarbeit von Krankenversicherungen und Pharmaunternehmungen an Beispielen aufzeigen. 4

7 2.1 Kooperation von Krankenkasse und Pharmaunternehmen Im Rahmen eines von der Weltgesundheitsorganisation geförderten Projekts MED-PED (Make Early Diagnosis & Prevent Early Death) sind in Deutschland fünf Zentren an Universitätskliniken mit der Früherkennung erblicher Fettstoffwechselstörungen beschäftigt. Betroffene der familiären Hypercholesterinämie zeigen schon in vergleichsweise jungen Jahren (40 50 Jahre) ein sehr hohes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Eine gezielte ärztliche Aufklärung und Therapie dieser Patienten hilft, das Risiko erheblich reduzieren. Mit einem Artikel in der Mitgliederzeitschrift, der eine gewisse Vorauswahl eventuell Betroffener erzeugte, und einer gemeinsamen vierwöchigen Telefonaktion, in der sich ca Versicherte informierten und ein ausführliches persönliches Risikoprofil erstellen ließen, unterstützten 1998 die MSD Sharp & Dohme GmbH und die Barmer Ersatzkasse das Projekt. Zugleich erhielten die Versicherten Broschüren über Krankheitsursachen und Therapiemöglichkeiten und wurden über die Möglichkeit einer ausführlichen Diagnostik in den Zentren informiert. Wurde in den Zentren die familiäre Hypercholesterinämie festgestellt, erfolgte eine Auswertung der Diagnostik für den Hausarzt und Behandlungsempfehlungen wurden erstellt. Die Barmer Ersatzkasse sieht in der telefonischen Versichertenberatung die Möglichkeit als Interessenvertreter in Sachen Gesundheit oder als Mittler zwischen Versicherten bzw. Patienten und den Leistungserbringern zu einer Erweiterung ihres Dienstleistungsangebots Kooperation von Krankenkasse, Kassenärztlicher Vereinigung und Pharmaunternehmen Die Bayer BKK und die KV Nordrhein haben im Modellversuch Focus Diabeticus einen Strukturvertrag nach 63 SGB V mit einem Honorierungsmodell geschlossen. Der Leistungskatalog des ärztlichen Honorarvertrags wird um qualitätsbezogene Maßnahmen und die Diabetes-Weiterbildung ergänzt. Im Rahmen dieser Vereinbarung engagiert sich die Bayer Vital privatrechtlich als Projekt- und Prozessmanager, liefert innovative Medikamente, Blutzuckermessgeräte sowie die nötige Software und koordiniert die Fortbildung Vgl. Glaeske, Kellermann-Wachtel, Matthesius (1998) S. 21. Vgl. Reher, Zumbaum (1998) S. 7, Wellbrock (1998). 5

8 2.3 Beispiel für eine Kooperation zwischen Krankenkasse, Pharmaunternehmen und Stiftung Mit dem Ziel, die Bevölkerung generell über das Thema Schlaganfall zu informieren, aber auch über spezielle Schlaganfall-Risikofaktoren und ihre Vermeidung aufzuklären, haben unter der Leitung der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (SDSH) die Sanofi Winthrop GmbH und die Barmer Ersatzkasse das Projekt Individuelle Risikoprofil-Analyse durch einen Kooperationsvertrag initiiert. Dabei sollten die Veröffentlichung eines Fragebogens in der Mitgliedszeitschrift der Barmer Ersatzkasse, 50 Fernsehsendungen und 300 Zeitungsbeiträge sowie andere Veranstaltungen der SDSH und die Verteilung von Informationen über die Screening-Aktion an Ärzte, Apotheken und Krankenhäuser durch die Sanofi Winthrop GmbH für eine hohe Verteilungswirkung der Informationen sorgen. Mit über 25 Mio. Zuschauern und bis zu 100 Mio. Lesekontakten erreichte die SDSH ihr Aufklärungsziel. Dies stärkt die Hoffnung der Barmer Ersatzkasse, durch eine Früherkennung und eine verbesserte Versorgung gefährdeter Patienten schwer wiegende Folgeerkrankungen zu vermeiden. Nicht zuletzt konnte durch die Zusammenarbeit die Sanofi Winthrop GmbH Kommunikationsziele hinsichtlich Bevölkerung, Ärzten und Krankenkassen verfolgen Kooperation mit zahlreichen Partnern Der Aufbau eines Diabetiker-Zentrums in Rostock seit 1997 soll die Qualität der Versorgung von Diabetikern wesentlich verbessern, indem es die derzeit vorhandene Fragmentierung medizinischer und nichtmedizinischer Leistungen durch die Vernetzung von medizinischer Betreuung, Krankenkassen, pharmazeutischem Unternehmen, öffentlichem Gesundheitsdienst und nichtärztlichen Versorgungsangeboten 7 überwindet und das vorhandene Betreuungs- und Behandlungsangebot ergänzt. Dies erfolgt beispielsweise durch ein integrierendes Management, medizinische Fortbildungen und eine soziale Beratung Betroffener. Herausgehoben wird, dass Modellprojektpartner neben Krankenkassen und Kassenärztlicher Vereinigung auch ein pharmazeutisches Unternehmen ist. 6 7 Vgl. Siegert (1998) S. 57 ff. Vgl. Diabetiker-Zentrum Rostock (o.j.) S. 1. 6

9 Die Vertragspartner sind im Einzelnen: AOK Mecklenburg-Vorpommern, Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, Diabetiker Selbsthilfegruppe Rostock e.v., Gesundheitsamt der Hansestadt Rostock, Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern, Klinikum Südstadt der Hansestadt Rostock, Lilly Deutschland GmbH, Medizinischer Dienst der Krankenversicherungen Mecklenburg-Vorpommern, Sozialministerium des Landes Mecklenburg- Vorpommern, Universität Rostock. 8 3 Aufbau eines Beziehungss zwischen Pharmaunternehmungen und Krankenkassen Das Beziehungs (BM) ist ein allgemeines Managementkonzept, das eine Krankenkasse bzw. eine Pharmaunternehmung im Hinblick auf eine Gestaltung ihres Verhältnisses zu einem Pharmaunternehmen oder einer Krankenkasse einsetzen kann. 9 Dabei stellt nach Diller ein Beziehungs den Versuch dar,...durch sorgfältige Analyse der Beziehungsstrukturen, -profile und -perspektiven mit verschiedensten Partnern aus dem gesamten Umfeld eines Unternehmens eine strategisch orientierte, auf spezifische Beziehungsziele hin ausgerichtete Außenpolitik zu entwerfen, die u.u. sogar Wettbewerbsvorteile durch größere Nähe zu diesen Partnern und Teilhabe am Netzwerk aller Partner verschafft. Inhaltlich lässt sich BM als aufeinander abgestimmte Gesamtheit der Grundsätze, Leitbilder und Einzelmaßnahmen zur langfristig zielgerichteten Selektion, Anbahnung, Steuerung und Kontrolle von Geschäftsbeziehungen definieren. 10 Die folgenden vier betriebswirtschaftlichen Ziele des Beziehungss spielen insbesondere bei der Etablierung einer Kooperation von Krankenkassen und Arzneimittelherstellern eine wichtige Rolle: Vgl. Diabetiker-Zentrum Rostock (o.j.) S. 3. Die folgenden Ausführungen basieren auf der Diplomarbeit von Christian Siegert, Beziehungs zwischen Pharmaunternehmen und Krankenkassen, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg Diller (1994), S. 2. Vgl. Diller, Kusterer (1988) S

10 Gemeinsame Erzielung von Ergebnissen, Erzeugung von Synergieeffekten durch gemeinsames Vorgehen, Erhöhung der Beziehungssicherheit, Steigerung der Interaktionseffektivität. Deshalb gelten für ein Beziehungs fünf zentrale Punkte: 12 Existenz einer interaktionsbezogenen Perspektive, d.h. eines wechselseitigen Zusammenspiels der Partner, Orientierung am Kunden als Ganzem und nicht an einzelnen Geschäftsfällen, Bedeutung persönlicher Verhältnisse der Partner neben rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten, Sichtweise eines Beziehungss als Investition, deren Erfolg in einer Erfolgsrechnung sichtbar zu machen ist, Langfristige Betrachtungsweise, auch unter dem Aspekt, dass sich der erhoffte Nutzen erst in einer späteren Periode einstellt. Damit lässt sich der Aufbau eines Beziehungss idealtypisch in vier Bereiche einteilen: 13 Informationssuche: Hierbei geht es darum, die bereits bestehenden oder die neu zu gewinnenden Partner besser kennen zu lernen. Wichtig sind die jeweiligen Strukturen und Verhaltensweisen der Partner im Wettbewerb. Partnerselektion und -priorisierung: Anhand einer Kundenportfolioanalyse sind die künftigen Partner auszuwählen. Dabei sind die potenziellen Partner nach ihrer Wichtigkeit für das Pharmaunternehmen bzw. die Krankenkasse zu segmentieren und in verschiedene Kategorien einzuordnen Vgl. Diller, Kusterer (1988) S Vgl. Diller (1994) S. 5 ff. 8

11 Es sind solche Partner auszuwählen, die für den strategischen Erfolg oder Misserfolg der Organisation oder einzelner Geschäftsfelder eine wesentliche Rolle spielen. Diese Partner sind als Schlüsselpartner bzw. Schlüsselkunden zu bezeichnen. 14 Solche Kunden tragen zu einem hohen Marktanteil bei, verzeichnen in der letzen Zeit ein starkes Wachstum, besitzen ein ausgeprägtes positives Image auf dem Markt oder verfügen über ein hohes spezifisches Know-how. Ausgestaltung der Transaktionssysteme: In dieser Phase sind gemeinsam mit dem ausgewählten Partner die Felder der Kooperationen abzustecken. Operatives Transaktions mit der Festlegung der kurzfristig sich ergebenden Aktionen. Erst seit wenigen Jahren kann bei einzelnen forschenden Arzneimittelherstellern der Aufbau eines Beziehungss beobachtet werden. Dabei fällt durchaus auf, dass Krankenkassen als potenzielle Kunden angesehen werden und somit auch einen eigenen Ansprechpartner in den Unternehmen erhalten. Stellen- oder abteilungsbezogen gesehen handelt es sich meist um die Aufgaben der Gesundheitspolitik oder Gesundheitsökonomie. Bei MSD Sharp & Dohme GmbH gibt es dafür z.b. eine Abteilung Health Care Strategies, die sich daneben auch anderen Kundengruppen widmet. Ob auch Krankenkassen die Pharmaunternehmen als mögliche Partner betrachten, war ebenfalls Gegenstand der bereits erwähnten Studie des Instituts für Betriebswirtschaftslehre des öffentlichen Bereichs und Gesundheitswesens (IBG). Ziel der Untersuchung war es u.a., die Bereitschaft der Krankenkassen zur Zusammenarbeit mit Partnern im Gesundheitswesen, insbesondere den Pharmaunternehmen, zu erkunden. Dabei wurden verstärkt die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auf dem Gebiet der pharmakoökonomischen Studien geprüft. 14 Vgl. allgemein zum Schlüsselkunden Braun (1997) S. 398 ff. 9

12 4 Die Einstellung der Krankenkassen zu Wettbewerb, Pharmakoökonomie und Kooperationen Allein die Existenz eines Wettbewerbs und damit die Notwendigkeit, bessere Leistungen als die konkurrierenden Krankenkassen (z.b. im Service) anzubieten oder die angebotenen vergleichbaren Leistungen zu einem günstigeren Beitragssatz vorzuhalten, lassen die Versicherungen nach Wegen suchen, sich von Wettbewerbern abzusetzen. Gerade die Zusammenarbeit mit anderen Partnern im Gesundheitswesen und die Nutzung moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse der Pharmakoökonomie könnten hier Auswege aufzeigen. 4.1 Wettbewerbsorientierung der Krankenkassen und vermutete Wirtschaftlichkeitspotenziale Ein wichtiger Bestandteil der Änderungen im Ersten Gesetz zur Neuordnung von Selbstverwaltung und Eigenverantwortung in der gesetzlichen Krankenversicherung (1. NOG) von 1997 war die Schaffung von Wettbewerb unter den gesetzlichen Krankenkassen. Mitgliedern, die mit der Leistung oder dem Beitragssatz ihrer Krankenkasse unzufrieden sind, wird die Möglichkeit eröffnet, die Kasse zu wechseln. Drei Jahre nach der Reformierung der gesetzlichen Krankenversicherung empfinden 71,1% der befragten und 90,9% der interviewten Kassen einen Wettbewerbsdruck. Die Wahrnehmung eines hohen Wettbewerbsdrucks geht bei Betriebs- und Innungskrankenkassen mit einer positiven Selbsteinschätzung in der Wettbewerbslandschaft einher. Beide Kassen gehen von günstigeren Beitragssätzen sowie einer eher günstigeren Mitgliederstruktur und Kundenorientierung im Wettbewerb gegenüber ihren Hauptkonkurrenten aus. Entsprechend schätzen die Allgemeinen Ortskrankenkassen ihre Mitgliederstruktur und Kundenorientierung ungünstiger ein. Insgesamt beurteilen sie trotzdem ihre Wettbewerbsposition im Vergleich zu ihren stärksten Konkurrenten, den Betriebskrankenkassen und Ersatzkassen, überwiegend als gleich gut oder nur geringfügig schlechter. Die Leistungen aller Kassen werden fast als gleich eingestuft, was angesichts der öffentlichrechtlichen Regelungen in Gesetzen, Verordnungen und sonstigen Handlungsformen, die bis zu 95% der Leistungen betreffen, nicht verwunderlich ist. 10

13 Ziel vieler Krankenkassen ist es, ihre Anziehungskraft für Mitglieder primär durch niedrige Beitragssätze zu erhöhen. 78,3% der befragten und alle interviewten Krankenkassen verfolgen die Wettbewerbsstrategie niedriger Beitragssatz. Gleichwohl sind sich einige Krankenkassen über den Einfluss des Beitragssatzes nicht sicher, denn ihrer Meinung nach kennen viele ihrer Versicherten den Beitragssatz ihrer eigenen Krankenkasse nicht. Die Gestaltung der Attraktivität des Leistungsangebots steht hinter der Strategie niedriger Beitragssatz zunächst deutlich zurück. So verwundert es auch nicht, dass nur knapp jede fünfte Krankenkasse über die Einführung von Satzungsleistungen nachdenkt. 80,8% der befragten Krankenkassen (Interviews: 54,4%) glauben sogar, die Wettbewerbsposition durch die Aufnahme neuer Satzungsleistungen nicht verbessern zu können. Als mögliche Gründe hierfür werden angeführt, dass die Einführung weiterer Satzungsleistungen u.u. nur einen Nutzen für eine begrenzte Versichertenzahl realisiert, die Kosten jedoch auf alle Versicherten verteilt werden. Dies führe eher zu einer Schwächung der Wettbewerbsposition. Vielmehr sollen Satzungsleistungen der Sicherung bisher bestehender GKV-Leistungen dienen und weitere mögliche Einschnitte in das bisherige Leistungsspektrum abmildern. Der Herausforderung, ihre Mitglieder zu halten bzw. neue Mitglieder zu gewinnen, begegnen die Kassen u.a. durch erweiterte Serviceleistungen (79,7% der befragten und 81,8% der interviewten Kassen) sowie den Aufbau neuer Außenstellen (25,0% der befragten und 30,0% der interviewten Kassen). Kundenbindung soll auch durch eine Stärkung des Vertriebs und Außendienstes erreicht werden. Immerhin knapp 60% der Versicherungen führen Mitgliederbefragungen zur Kundenzufriedenheit durch oder planen dies. Damit eine Krankenkasse langfristig ihre Beitragssätze halten kann, muss sie ihre Kosten beeinflussen. Kostenbeeinflussungs- bzw. Einsparpotenziale sehen die Krankenversicherer vor allem im Krankenhaus- und Arzneimittelbereich (vgl. Abb. 1 und Abb. 2). 11

14 kein Einsparpotential geringes Einsparpotential hohes Einsparpotential Krankenhaus 13,3% 27,7% 59,0% Anschlußheilbehandl. 24,1% 54,2% 21,7% Kur 6,0% 59,0% 34,9% Arzt 34,6% 48,1% 17,3% Arzneimittel 14,5% 31,3% 54,2% Heil-/Hilfsmittel 7,2% 43,4% 49,4% 83 der 83 Befragten antworteten Abb. 1: Vermutete Einsparpotenziale durch die Betriebs- und Innungskrankenkassen kein Einsparpotential geringes Einsparpotential hohes Einsparpotential Krankenhaus 9,1% 9,1% 81,8% Anschlußheilbehandl. 81,9% 18,2% Kur 10,0% 80,0% 10,0% Arzt 9,1% 63,7% 27,3% Arzneimittel 27,3% 72,7% Heil-/Hilfsmittel 36,4% 63,6% 11 der 11 Interviewten antworteten Abb. 2: Vermutete Einsparpotenziale durch die Interviewten Im Einzelnen wird angemerkt, dass bloße Einsparungen im Arzneimittelbereich nicht unmittelbar zu einer Reduzierung der gesamten Krankenkassenausgaben führen müssen. Beispielsweise kann eine Minderausgabe bei Arzneimitteln bewirken, dass verstärkt Krankenhauseinweisungen von Ärzten vorzunehmen sind und sich die Gesamtkosten somit eher verschlechtern. Gerade deswegen haben Krankenkassen gute Gründe, pharmakoökonomische 12

15 Studien und Kooperationen mit Pharmaunternehmen zu nutzen, um schließlich die Gesamtausgaben zu senken. Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass einige Versicherer jedoch im Wettbewerb die Gefahr sehen, der Solidargedanke könnte untergehen, Risiken selektiert und eine Zwei-Klassen- Medizin entstehen. Auch drohe ggf. ein häufiger Kassenwechsel durch Patienten. Schließlich wird das Ende der Kleinkassen befürchtet. 4.2 Einsatzmöglichkeiten pharmakoökonomischer Studien als informations- bzw. kommunikationspolitisches Instrument und als Teil einer Zusammenarbeit zwischen Krankenkassen und Arzneimittelherstellern Pharmakoökonomie und pharmakoökonomische Studien Der Begriff Pharmakoökonomie 15 ist einem Drittel der befragten und allen interviewten Krankenkassen bekannt. Dabei reicht die Spannbreite von genauen Definitionen über Wunschvorstellungen bis zur bloßen Kenntnis des Wortes. Es scheint, als ob sich im begrifflichen Verständnis bereits die positiven oder negativen Konnotationen wiederfinden. Kontakt mit pharmakoökonomischen Studien hatten bereits 15,9% der befragten und 90,9% der interviewten Kassen. Die Mehrzahl der Studien wird überflogen, weitergeleitet oder abgelegt, jedenfalls nicht unmittelbar im Bereich der obersten Unternehmensführung der einzelnen Krankenkassen mit der gewünschten Intensität weiter verwertet. Nur sehr wenige Krankenversicherungen haben Kenntnis von mehr als drei Studien (27,3% der befragten bzw. 60% der interviewten Kassen). Allerdings streut die Anzahl der erhaltenen Studien sehr weit. Einzelne Interessierte erhalten - in Abhängigkeit auch von der Eigeninitiative - jährlich deutlich mehr Studien. 15 Siehe zur Gesundheits- und Pharmakoökonomie allgemein z.b. Drummond (1992), Drummond, Smith, Wells (1989), Münnich (1984), Schöffski, Glaser, Schulenburg (1998). 13

16 Keine Krankenkasse hat bereits pharmakoökonomische Studien selbst erstellt oder in Auftrag gegeben. Bei der Erstellung pharmakoökonomischer Studien werden ohne eindeutige Präfrenz unterschiedliche Auftraggeber favorisiert. Entsprechend dem Verbreitungsgrad ist der Einbezug pharmakoökonomischer Studien in operative oder strategische Entscheidungen der befragten Krankenkassen gering, während in den Interviews die Studien durchaus als strategischer und operativer Input gesehen werden (vgl. Abb.3). Bezieht Ihre Krankenkasse Ihnen bekannte Studien in operative und strategische Entscheidungen mit ein? Nein 45,5% 81,3% 18,7% Ja 54,5% 75 der 83 Befragten 11 der 11 Interviewten antworteten. 0,0% 20,0% 40,0% 60,0% 80,0% 100,0% Abb. 3: Verwendung pharmakoökonomischer Studien für operative und strategische Entscheidungen Als Gründe für Probleme bei der Anwendung pharmakoökonomischer Studien werden z.b. die Zurückhaltung gegenüber Pharmaunternehmen und von ihnen in Auftrag gegebener pharmakoökonomischer Studien wegen einer Beeinflussung durch den Auftraggeber genannt. Daneben stehen die fehlenden Umsetzungsmöglichkeiten der Ergebnisse von Studien, da die Krankenkassen keinen oder nur einen sehr geringen direkten Einfluss auf das Verschreibungsverhalten der Ärzte haben. Der geringen Verbreitung steht gleichwohl eine sehr hohe Nutzenerwartung beim Einsatz pharmakoökonomischer Studien gegenüber. 14

17 Als sehr bedeutsam (mit über 50% Nennung) werden nach der Fragebogenaktion folgende Nutzenarten aufgefasst: Reduzierung der Arzneimittelausgaben Verbesserung der Patienteninformation Verbesserung der Behandlungsqualität Unterstützung der Umsetzung von Managed Care Versachlichung der Einspardiskussion Die Interviewpartner betonen demgegenüber in starkem Maße (mit über 50% Nennung) folgende Nutzenarten: Verbesserung der Patienteninformation Reduzierung der Arzneimittelausgaben Verbesserung der Behandlungsqualität Impulse zur Entwicklung neuer Behandlungsformen Versachlichung der Einspardiskussion Nur 14,7% der befragten Krankenkassen, aber 54,5% der Interviewpartner, verbinden Nachteile mit dem Einsatz pharmakoökonomischer Studien. Dabei greifen für die Interviewpartner die gleichen Begründungen, die auch bei einer fehlenden Anwendung pharmakoökonomischer Studien eine Rolle spielen. Eine geringe Kenntnis und Anwendung pharmakoökonomischer Studien deuten auf Probleme bei der Anwendung und Vorbehalte gegenüber der Nutzung pharmakoökonomischer Studien hin. Gelegentlich wurde die Befürchtung geäußert, die Studien könnten einzig der Rechtfertigung hoher Arzneimittelausgaben in einem bestimmten Jahr dienen und erst in der Zukunft zu großen Einsparungen an anderer Stelle des Gesundheitssystems führen. Während die laufenden Ausgaben eines bestimmten Jahres aber sicher seien, stellten die Einsparungen unsichere Größen dar, die evtl. nie realisiert würden! 15

18 4.2.2 Kooperationen bei pharmakoökonomischen Studien Die Durchführung pharmakoökonomischer Studien würden die befragten Kassen teilweise durch Sach- (21,4%), Personal- (17,1%) und Finanzmittel (15,7%) unterstützen. Die Interviewpartner stehen einem Beitrag noch viel positiver gegenüber. Eine der interviewten Krankenkassen würde sogar eine vollständige Finanzierung übernehmen, wenn die zu erwartenden Einsparungen die Ausgaben der Studie kompensieren. Im Gegensatz dazu äußern sich vereinzelt Krankenkassen, die eine Studienerstellung oder deren Unterstützung generell nicht als Aufgabe der Krankenversicherungen ansehen. Meine Kasse unterstützt die Durchführung pharmakoökonomischer Studien teilweise durch 24,3% 80,0% - Sachmittel 21,4% 55,6% - Personalmittel 17,1% 55,6% - Finanzmittel 15,7% 66,7%... vollständig 0,0% 11,1% 70 der 83 Befragten 9 der 11 Interviewten antworteten. 0,0% 20,0% 40,0% 60,0% 80,0% 100,0% Abb. 4: Unterstützungsleistungen der Krankenkassen bei der Durchführung pharmakoökonomischer Studien Ansprechpartner im Bereich Pharmakoökonomie ist bei 81,1% der befragten Kassen der Vorstandsvorsitzende (Interviews: 54,5%). Dies kann zugleich die große strategische Bedeutung der Pharmakoökonomie aufzeigen. In einigen Krankenkassen stehen Ansprechpartner auch in den Abteilungen zur Verfügung. Bei einer Zusammenarbeit im pharmakoökonomischen Bereich kann auf die niedergelassenen Ärzte nicht verzichtet werden. Zur Umsetzung pharmakoökonomischer Studien bedarf es eines entsprechenden Verschreibungsverhaltens seitens der Ärzte. Aus diesem Grunde ge- 16

19 bührt der Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten - ohne das Postulat der Therapiefreiheit zu verletzen - ein besonderes Interesse. 4.3 Verbesserung der Zusammenarbeit In Zukunft ist für Krankenkassen eine Zusammenarbeit bei der Erstellung pharmakoökonomischer Studien mit vielen Partnern denkbar. Krankenkassen zeigen Interesse, mit einer Vielzahl von Kooperationspartnern zusammenzuarbeiten. Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Pharmaunternehmen ist nach der Fragebogenaktion unterdurchschnittlich, als Ergebnis der Interviews dagegen weit überdurchschnittlich ausgeprägt: Eine Zusammenarbeit wäre als Kasse denkbar mit... Medizinischem Dienst der KK Bundesverband meiner KK Landesverband meiner KK Kassenärztlichen Vereinigungen wissenschaftl. Einrichtungen anderen KK Bundesministerium für Gesundheit Pharmaunternehmen Patientenvereinigungen 63,8% 50,0% 63,8% 53,8% 53,8% 70,0% 52,5% 70,0% 52,5% 60,0% 31,3% 40,0% 20,0% 16,3% 50,0% 80,0% 80 der 83 Befragten 10 der 11 Interviewten antworteten. 90,0% 0,0% 20,0% 40,0% 60,0% 80,0% 100,0% Abb. 5: Denkbare Kooperationspartner der Krankenkassen (KK) Gründe für eine geringe Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Pharmaindustrie können mit einem in den Köpfen der Krankenkassenmitarbeiter immer noch bestehendem Feindbild zusammenhängen. Evtl. trauen sich Krankenkassen auch nicht, mit Pharmaunternehmen zusammenzuarbeiten ( Angst um einen guten Ruf ). Nicht zuletzt ist gem. 63 ff. (Modellvorhaben) und 73a (Strukturvertrag) und 140a ff. (Integrierte Versorgung 16 ) SBG V die Pharmaindustrie nicht als Vertragspartner möglicher Kooperationen im Rahmen des Sozialrechts vorgesehen. 17

20 Auf Grund von Veränderungen kann es dennoch zu einer vermehrten Zusammenarbeit von Krankenversicherungen mit der Pharmaindustrie kommen. Einhergehend mit einem Generationenwechsel in den Managementebenen der Krankenkassen können eine Veränderung des Images der Pharmaindustrie und der Aufbau eines Beziehungss die Grundlagen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit bilden. Voraussetzung hierfür ist jedoch Geduld. Die Zusammenarbeit sollte grundsätzlich nicht unter dem Druck kurzfristiger Erfolge stehen. Gerade aus unternehmerischer Sicht der Arzneimittelhersteller wäre die Kooperation mit einer Krankenkasse (als Einzelkasse oder Landesverband) unter dem Gesichtspunkt einer langfristigen Investition zu beurteilen. Das Streben nach kurzfristig erzielbaren Gewinnen sollte daher zur Ausnahme gehören und könnte zugleich bewirken, dass ein gespanntes Verhältnis zwischen Kassen und der Industrieunternehmung weiterhin aufrecht erhalten würde. Persönlicher Kontakt auf höchster Ebene (von Vorstand zu Vorstand) und ein Schlüsselkunden der Arzneimittelhersteller für große, innovative oder unternehmensfreundliche Kassen führen zum Aufbau von Vertrauen bzw. helfen, dieses erneut zu gewinnen. Auch aus der Perspektive der Krankenkassen müsste die kurzfristige Betrachtung zurücktreten. Eine Überwindung dieser Denkweise sollte durch politische Unterstützung und entsprechende rechtliche Regelungen begleitet werden. Es gibt eine Reihe innovativer Möglichkeiten zur Verbesserung der Akzeptanz und Inhalte pharmakoökonomischer Studien und zur Initiierung einer vertrauensbasierten Zusammenarbeit im Bereich der Pharmakoökonomie: Eine Zusammenarbeit zwischen Pharmaindustrie und Krankenkassen bei der Erstellung einer pharmakoökonomischen Studie könnte auch unter Einbeziehung eines neutralen Dritten (mit dem Vertrauen von Kassen und Unternehmen) erfolgen. Dieser garantiert beiden Parteien die Vorteilhaftigkeit ihrer Kooperation. Eine weitere, derzeit durchaus noch utopisch anmutende Möglichkeit, das Vertrauen in der Kooperation zu stärken, könnte eine sog. Geld-zurück-Garantie beim Einsatz bestimmter Arzneimittel bieten. Hierbei garantiert ein Arzneimittelhersteller die Kostensenkung durch Anwendung seines Medikaments. Die Krankenkasse - oder im Rahmen einer Kooperation beide Partner - führen Buch über alle Fälle, die entsprechend einer Leitlinie/ pharmakoökonomischen Studie 16 Siehe allgemein zur Integrierten Versorgung Windthorst (2002). 18

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