Forschung und Lehre der Hochschule Fulda am. House of Logistics and Mobility (HOLM)

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1 Forschung und Lehre der Hochschule Fulda am House of Logistics and Mobility (HOLM) Anfang Oktober 2014 war es so weit: Die Logistiker des Fachbereichs Wirtschaft bezogen die Flächen der Hochschule Fulda am HOLM. Es stehen nun im 2. OG über 200 qm für Büros, Besprechungen und Forschungsprojekte mit direkter Anbindung zum Frankfurter Flughafen zur Verfügung. Zusätzlich kann die Hochschule Fulda die Hörsäle und Seminarräume des HOLM für Blockveranstaltungen der Logistik und des Supply Chain Management nutzen. Der Mietvertrag wurde für fünf Jahre abgeschlossen; finanzielle Mittel für dieses Vorhaben sind beim Land Hessen erfolgreich beantragt worden. Foto: Einblick über das HOLM mit einer Außenansicht und einen Blick in den Garten Vorteile für die Hochschule Fulda, den Fachbereich Wirtschaft und die Logistik Logistik und Supply Chain Management sind profilgebend für die Forschung und Lehre des Fachbereichs Wirtschaft an der HFD. Durch die Ansiedlung am HOLM werden diese Stärken in der Rhein-Main-Region noch sichtbarer. Durch den Wissenstransfer mit den dort ansässigen Unternehmen und den Ausbau der Netzwerke mit Unternehmen und anderen Hochschulen wird die anwendungsbezogene Forschung und Lehre intensiviert. Die Vorteile lassen sich wie folgt zusammenfassen: Wissenstransfer: Vernetzung mit Unternehmen und anderen Hochschulen im HOLM. Forschung: Geeigneter Ort für anwendungsbezogene Forschung zu Logistik, Mobilität und Supply Chain Management. Studium: Studieren mit Blick auf den Frankfurter Flughafen, Vernetzung mit Studierenden anderer Hochschulen und Unternehmen.

2 Vorteile für die Studierenden Logistik lässt sich nicht ausschließlich im Hörsaal erlernen. Logistik muss man fühlen, riechen und erleben, so zum Beispiel am Flughafen bzw. am House of Logistics and Mobility. Unter einem Dach erleben die Studierenden Logistik, Mobilität und Supply Chain Management aus Sicht unterschiedlicher Hochschulen und Unternehmen. Mit der Präsenz am HOLM können unsere Studierenden aus den Studiengängen Logistikmanagement und Supply Chain Management sowie diejenigen mit Schwerpunkt Logistik Lehrveranstaltungen am Flughafen Frankfurt am Standort Gateway Gardens besuchen, an Exkursionen am Flughafen bzw. in Flughafennähe teilnehmen, Kontakte zu im HOLM ansässigen Unternehmen aufbauen, die für Praktika, Abschlussarbeiten und den späteren Berufseinstieg förderlich sind, Netzwerke mit Studierenden anderer Hochschulen in Hessen aufbauen und an den Forschungsprojekten der Hochschule Fulda am HOLM mitwirken, z. B. als Hilfskräfte und in Form von anwendungsbezogenen wissenschaftlichen Arbeiten von Bachelor- und Master-Thesis bis zur Promotion. Foto: Besprechungsraum der Hochschule Fulda und Gruppenarbeitsbereich Laufende Forschungsprojekte der Hochschule Fulda am HOLM Die Forschung der Hochschule Fulda am HOLM ist anwendungsbezogen auf Logistik, Mobilität und Supply Chain Management ausgerichtet. Derzeit werden durch die Hochschule Fulda zwei anwendungsbezogene Forschungsthemen am HOLM bearbeitet; in diesem Zusammenhang werden auch Promotionen betreut. 1. Humanitäre Logistik, Katastrophenmanagement und -resilienz (mehrere Projekte) Projektleitung: Prof. Dr. Dorit Schumann Mitarbeiterinnen Frau Anna-Mara Schön und Frau Streit-Juotsa Kurzbeschreibung der Forschungsprojekte: Der humanitären Logistik und dem Katastrophenmanagement widmet sich Prof. Dr. Schumann bereits seit dem Jahr Das Buch Internationales Katastrophenmanagement Logistik und Supply Chain Management, Ergebnisse aus

3 dem Arbeitskreis Humanitäre Logistik der Bundesvereinigung Logistik, Publikationen und Konferenzbeiträge sind aus diesen Forschungstätigkeiten entstanden. Das jüngste Projekt wird aus der HOLM Innovationsrichtlinie des Landes Hessen gefördert. Gemeinsam mit Partnern wie DB Schenker, der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), der Messe Frankfurt und dem HOLM selbst wird ein Masterplan 2020 für die humanitäre Logistik entwickelt. Dabei steht als zentrale Frage im Mittelpunkt, wie von den gespendeten Geldern aus der humanitären Hilfe durch weniger Verschwendungen mehr Hilfe bei den bedürftigen Menschen ankommt. In der Logistik liegt ein hohes Potenzial für Verschwendung und damit ein großes Einsparpotenzial mit Blick auf Kosten und Zeit. In diesem Projekt werden ausgewählte afrikanische Länder in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt. Sowohl die medizinische Versorgung als auch die Versorgung mit Lebensmitteln wird thematisiert. Durch die Ebola-Epidemie in Westafrika weist das Forschungsprojekt eine hohe Aktualität und Bedeutung auf. Noch in der Beantragung befindet sich ein EU-weites Projekt Disaster Resilience im neuen Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020, das sich mit fast 20 Partnern aus 7 Ländern Europas auf die Entwicklung eines Leitfadens für Logistik und Supply Chain Management im Katastrophenschutz richtet. An diesem Projekt sind mehrere europäische Universitäten, UN-Organisationen, Organisationen des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes, politische Akteure und Unternehmen beteiligt. 2. Logistikatlas Hessen Projektleitung: Prof. Dr. Michael Huth, Mitarbeiterin Frau Patrizia Höfer Weitere Professoren: Prof. Dr. Boris Zimmermann, Prof. Dr. Andreas Witt (beide FB Wirtschaft der HFD) und Professorinnen / Professoren aller FHs in Hessen Kurzbeschreibung des Forschungsprojektes: Die Datenlage zu logistischen Knoten und Flüssen in Hessen stellt derzeit ein Puzzle aus mehreren Einzelteilen dar, die noch nicht zusammenpassen. Für viele logistische Fragestellungen sind die notwendigen Logistikdaten entweder nicht oder nicht im richtigen Detaillierungsgrad vorhanden. Eine Integration unterschiedlicher Datenbestände fehlt noch. Dieser Herausforderung wollen sich die hessischen Hochschulen stellen, indem eine Gesamtsicht auf die Logistik im Bundesland möglich wird. Eine derartige Datengrundlage ist wertvoll für politische Entscheidungen hinsichtlich der Logistik- und Verkehrsplanung sowie für Unternehmen. Im Rahmen des Projekts werden Experten interviewt und in einer internetbasierten Erhebung Datenbedarfe von Entscheidungsträgern in der Logistik gesammelt. Aus diesen Primärdaten lassen sich Lücken zwischen Bedarfen und dem Datenangebot identifizieren. Daraus abgeleitet wird ein Konzept für den "Logistikatlas Hessen", das die bestehenden Lücken ausfüllen soll. Durch diese Kooperation von Logistikprofessorinnen und - professoren lassen sich Know-how und Kompetenzen gebündelt in das Projekt einbringen. Außerdem lassen sich die bestehenden intensive Kontakte aller Projektbeteiligten für die Befragung nutzen. Das HOLM fungiert in dem Projekt als Zentrum für Projektmeetings und damit die konzeptionelle Gestaltung und Ausführung des Projekts.

4 Die Bilder unten geben einen Einblick in die für die Forschung zur Verfügung stehenden Büros der Hochschule Fulda am HOLM. Über die oben abgebildeten Besprechungsräume und Gruppenarbeitsplätze stehen mehrere Büros für die Professorinnen und Professoren sowie weitere Wissenschaftler zur Verfügung. Anfang Oktober sind dies vier Logistik- Professuren, die über den Standort Fulda hinaus am HOLM angesiedelt sind, sowie drei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und zusätzlich Hilfskräfte. Fotos: Büros für Forschungsprojekte am HOLM (hier von links Liliane Streit-Juotsa, Anna-Mara Schön und Prof. Dr. Dorit Schumann) Kontakt für Fragen zu Forschung und Lehre am HOLM Hochschule Fulda am HOLM Bessi-Coleman-Straße 7, Gateway Gardens Frankfurt am Main Mail: Über das HOLM und seine Entstehung Das HOLM mit Sitz in Frankfurt am Main Flughafen (Gateway Gardens) ist eine neutrale Plattform für die interdisziplinäre und branchenübergreifende Kooperationen von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Das HOLM und seine Partner beschäftigen sich lösungsorientiert mit Zukunftsfragen der Logistik, Mobilität und Aviation. Innovationsabteilungen und Projektbüros von Unternehmen arbeiten im HOLM gemeinsam Tür an Tür mit wissenschaftlichen Instituten, Lehrstühlen, Forschungszentren und Start-ups. Weiterbildungsinstitute kooperieren im HOLM mit Hochschulen und Unternehmen. Aufgrund seiner Lage bietet das House of Logistics & Mobility darüber hinaus eine Plattform für Vernetzungen mit nationalen sowie internationalen Experten. Weitere Informationen über HOLM siehe: Die folgenden Bilder vermitteln abschließend einen Eindruck über die Entstehung des HOLM, und zwar vom Richtfest im Frühjahr 2014 und die Baustelle

5 Fotos: Richtfest und Ausbau des HOLM bis hin zur feierlichen Eröffnung Ende Juni 2014 durch den Ministerpräsidenten Volker Bouffier sowie weiteren Festrednern und Ehrengästen aus der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft (Bild unten). Foto: Eröffnungsfeier

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