Teil B Anhang Geb. 1507

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1 Gebäude 1507 Königsworther Platz 1 Brandschutzordnung DIN Teil B Anhang Geb

2 Inhalt des Anhangs Brandschutzordnung Teil B 1 Zweck Geltungsbereich Begriffsbestimmungen Aufbau und Inhalte Brandverhütung Brand- und Rauchausbreitung Rettungswege Melde- und Löscheinrichtungen Verhalten im Brandfall Alarmsignale und Anweisungen beachten In Sicherheit bringen Löschversuche unternehmen Wichtige Regeln für den Einsatz von Feuerlöschern Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) Erstmaßnahmen bei Brandverletzungen Besondere Verhaltensregeln Schlussbemerkung

3 1 Zweck Dieser gebäudespezifische Anhang ergänzt die allgemeine Brandschutzordnung Teil B, die für alle Personen gilt, die sich nicht nur vorübergehend im Gebäude aufhalten. 2 Geltungsbereich Dieser Anhang der BSO Teil B ist für alle Beschäftigten und Studierenden, die ihren regelmäßigen Arbeitsplatz im Gebäude besitzen, bindend. Mitarbeiter/innen mit besonderen Brandschutzaufgaben im Gebäude haben sich ihrer Funktion entsprechend über ihre Aufgaben zu informieren und müssen darüber hinaus von den vorhandenen Einrichtungen ( Graduiertenkolleg "Globalization and Development") eingewiesen werden. Dies gilt auch bei Übernahme einer anderen Funktion bzw. von Vertreterfunktionen. 3 Begriffsbestimmungen BSO > Brandschutzordnung Rauchschutztüren > Türen, die im Funktionszustand die Ausbreitung von Brandrauch verhindern. Brandschutztüren > Türen, die im Funktionszustand die Ausbreitung von Brandrauch und Brandwärme verhindern. Je nach Bauart der Tür kann dieses für einen Zeitraum von 30, 60, 90 oder 120 Minuten sein. Rauch- und Wärmeabzugsanlage > Technische Einrichtung, die im Brandfall automatisch oder manuell geöffnet werden muss, um den Brandrauch abzuführen. Löscheinrichtungen > Selbsthilfeeinrichtungen in Form von z.b. tragbaren Feuerlöschern, Feuerlöschdecken, Körperduschen 3

4 4 Aufbau und Inhalte Die Brandschutzordnung gliedert sich in drei Teile: Teil Inhalt Zielgruppe A Allgemeine Hinweise zum Verhalten im Brandfall (Aushang) Alle Personen die sich in bzw. auf LUH- Liegenschaften aufhalten B Regelungen zum Brandschutz Alle Mitarbeiter/innen und Studierende von LUH-Liegenschaften B Anhang C Gebäudespezifische Regelungen zum Brandschutz Zuweisung von besonderen Aufgaben im Brandschutz Alle Mitarbeiter/innen und Studierende eines LUH-Gebäudes Beschäftigte mit besonderen Aufgaben im Brandschutz bzgl. einer LUH- Liegenschaft oder eines LUH-Gebäudes 5 Brandverhütung Es gilt die BSO Teil B der LUH. 6 Brand- und Rauchausbreitung Um eine Brand- und Rauchausbreitung zu verhindern, sind im Gebäude Brandschutz- und Rauchschutztüren eingebaut, die grundsätzlich geschlossen sein müssen. Es ist verboten, diese Türen mit Gegenständen im geöffneten Zustand zu blockieren. Die mit Feststellanlagen ausgestatteten Türen müssen sich im Brandfall automatisch schließen können. Daher dürfen die offen gehaltenen Türen nicht blockiert werden. Die Schließbereiche müssen freigehalten werden. Darüber hinaus sollten auch alle anderen Türen und Fenster nach Arbeitsschluss geschlossen werden, um eine Brand- und Rauchausbreitung zu verzögern. Die Türen zu den Treppenräumen sind ständig geschlossen zu halten. Beschädigungen oder Störungen dieser Türen sind unverzüglich der Störungsmeldestelle (Tel. 4440) zu melden. Auf jeder Etage befinden sich Bedienstellen für Brandmelder und im EG, 1. und 2.OG befinden sich Rauch- und Wärmeabzugseinrichtungen. 4

5 7 Rettungswege Rettungswege (Flure und Treppenräume) sind Wege, die im Brandfall genutzt werden, um das Gebäude gefahrlos zu verlassen. Sie haben deshalb eine entsprechende Breite, die auf der gesamten Länge nicht eingeschränkt werden darf. Im Gebäude 1507 stehen zwei bauliche Flucht- und Rettungswege zur Verfügung: Jeweils innenliegender Treppenraum, der KG bis 2. OG erschließt. Rettungswege dürfen nicht durch abgestellte Gegenstände eingeengt oder blockiert werden. Der Treppenraum sowie die Flure sind brandlastfrei zu halten. Gekennzeichnete Notausgänge im Verlauf von Rettungswegen müssen jederzeit von innen ohne Hilfsmittel (Schlüssel) zu öffnen sein. Falls ein Treppenraum für die Flucht nicht nutzbar ist, ist nur eine Rettung über Rettungsgeräte der Feuerwehr möglich. Es ist sich ruhig zu verhalten und alle Türen sind zu schließen. Der Aufzug ist im Brandfall nicht zu nutzen. Bei Auftreten von Rauch und Wärme sind die Rauch- und Wärmeabzugseinrichtungen über die Bedienstellen auszulösen. Die Bedienstellen befinden sich im EG, im 1. und dem 2. OG. 8 Melde- und Löscheinrichtungen Im 1. OG sind die Arbeitsplätze mit Telefonen ausgestattet, von denen die Notrufnummern (112, 110) direkt angewählt werden können. In den Lehrräumen ist der Notruf nur über Handys abzusetzen. Feuerwehrnotruf: 112 Nebenstehendes Hinweisschild weist auf den Standort von Feuerlöschern hin. Der Standort ist auch im Flucht- und Rettungswegplan gekennzeichnet. Auf allen Etagen sind Brandmelder angebracht. 5

6 9 Verhalten im Brandfall Ruhe bewahren. Brand melden. In Sicherheit bringen. Löschversuche unternehmen. Notruf über Telefon 112 absetzen. Bei einem Brandalarm ist die Störungsmeldestelle der LUH ebenfalls unter der Tel zu informieren. Personen auf den einzelnen Etagen warnen. Das Warnen muss durch Rufen erfolgen und ist nur in Bereichen der Etagen wahrnehmbar. Wenn keine Eigengefährdung vorhanden ist, versuchen, den Entstehungsbrand mit Feuerlöschgeräten zu bekämpfen. Beim Verlassen der Räume Fenster und Türen schließen, aber nicht abschließen. Alle Personen haben sich unverzüglich aus dem Gefahrenbereich zu entfernen und zur Sammelstelle vor dem Gebäude (auf dem Platz zwischen den Gebäuden 1501, 1502, 1503, 1504 und 1507) zu begeben, damit dort die Vollzähligkeit überprüft werden kann. Hierfür ist es erforderlich sich in Gruppen (Hörsäle, Graduiertenkolleg "Globalization and Development", ) zusammenzustellen. Die Sammelstelle ist nicht explizit ausgeschildert. Die eintreffenden Feuerwehrkräfte sind sofort über vermisste Personen oder Personen, die sich nicht selber retten konnten zu informieren. Anweisungen der Feuerwehr sind zu befolgen. 6

7 9.1 Alarmsignale und Anweisungen beachten Das Gebäude verfügt über keine funktionierende Alarmierungseinrichtung. Anwesende Personen können nur über Rufen, Handzeichen oder Schilder alarmiert werden. Entsprechend des Brandereignisses werden zuerst die betroffene, sowie die darunter und die darüber liegende Etage alarmiert. Diese werden zuerst geräumt. Bei einem Brandalarm sind die Arbeiten einzustellen und das Gebäude unverzüglich zu verlassen. 9.2 In Sicherheit bringen Bei Ausbruch eines Brandes ist der Gefahrenbereich sofort zu verlassen. Dazu sind die gekennzeichneten Flucht- und Rettungswege zu benutzen. Alle Mitarbeiter/innen sorgen dafür, dass Besucher/innen auf den kürzesten Weg das Haus über die Treppenräume verlassen. Auf Behinderte, ältere Personen und Kinder ist besonders zu achten, diese sind möglichst mitzunehmen. Ggf. anwesende Tiere sind von ihren Haltern mitzunehmen. Ist der Rettungsweg durch Brandeinwirkung (starke Wärme oder Brandrauch) nicht nutzbar, machen Sie sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwehr an der nächstmöglichen Gebäudeöffnung (z.b. am geöffneten Fenster) bemerkbar (z.b. heraushängen von Kleidungsstücken). Ggf. ist eine Rettung über eine Drehleiter oder ein Höhenrettungsgerät der Feuerwehr möglich. Die Sammelstelle befindet sich vor dem Gebäude auf dem Platz zwischen den Gebäuden 1501, 1502, 1503, 1504 und Löschversuche unternehmen Löschversuche sollen grundsätzlich nur vorgenommen werden, wenn eine Eigengefährdung ausgeschlossen ist. Bei Handfeuerlöschgeräten (tragbare Feuerlöscher) ist darauf zu achten, dass für den brennbaren Stoff auch das geeignete Löschmittel verwendet wird. In Küchenbereichen ist besondere Vorsicht beim Löschen erforderlich. Hier werden Feuerlöschdecken, metallische Deckel und Fettbrandlöscher als geeignete Löschmittel vorgeschlagen 7

8 9.3.1 Wichtige Regeln für den Einsatz von Feuerlöschern Quelle: Fa. Gloria 8

9 10 Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) Folgende manuelle Bedienstellen für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen können im Bedarfsfall ausgelöst werden: Manuelle Bedienstellen für den Rauch- und Wärmeabzug sind im EG, 1. OG sowie 2. OG angebracht. Die Rauch- und Wärmeabzugszentrale befindet sich im 2. OG. Im Bedarfsfall ist die Scheibe mit einem festen Gegenstand oder mit der geschützten Hand einzuschlagen. 11 Erstmaßnahmen bei Brandverletzungen Verbrennungen sollten besonders behandelt werden. Daher nachfolgend die wichtigsten Regeln: Brandwunden niemals mit dem Finger berühren Salben, Puder, Gelees oder Öle nicht verwenden. Brandblasen nicht öffnen, da die Gefahr einer Infektion besteht. Gesichts- und Augenverbrennungen nicht verbinden. Sofortige Kaltwasseranwendung bis der Schmerz nachlässt. Bei größeren Verbrennungen am Körperstamm nur steriles Brandwundenverbandtuch anlegen. Verletzte vor Abkühlen schützen, Rettungsdecke verwenden. Verletzte in die stabile Seitenlage bringen. Erste Hilfe Material befindet sich in Raum 006 ( Mocca-Bar ), die nur in der Vorlesungszeit Mo.-Do. von 07:15 Uhr bis 17:00 Uhr und Fr. von 07:15 Uhr bis 15:00 geöffnet ist. 9

10 12 Besondere Verhaltensregeln Feuerwehrzufahrten sind ständig freizuhalten. Es gilt absolutes Rauchverbot im gesamten Gebäude. Elektrische Geräte sind nach Dienstende auszuschalten. Arbeiten an Elektrogeräten sind nur durch Elektrofachkräfte vorzunehmen. Keine eigenmächtigen Eingriffe in die bestehende Elektroinstallation. Strahler nicht mit brennbaren Stoffen abdecken. 13 Schlussbemerkung Diese Anlage zur allgemeinen Brandschutzordnung Teil B ist ein internes Regelwerk der Gottfried Wilhelm. Es entbindet nicht von der Verpflichtung, sonstige Arbeitsschutzvorschriften und allgemeine Regeln der Technik zu beachten und einzuhalten. Die Brandschutzordnung tritt am in Kraft. Hannover, den C. Strutz Hauptamtlicher Vizepräsident 10

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