Klischees und feine Unterschiede

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1 Klischees und feine Unterschiede

2 Die Klischees oder Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken (Allan und Barbara Pease) Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus (Chris Evatt)

3 Die Klischees

4 Die Klischees

5 Die Klischees

6 Die geläufigen Klischees über Männer sind in der Regel männerfeindlich. Männer gelten als defizitär. Eigentlich müssten sie alle therapiert oder besser erzogen werden.

7 Wo sich die Debatte über das Geschlechterverhältnis nur in Klischees bewegt - werden Männer als Opfer unsichtbar. - wirkt Kritik an männlich bestimmten Herrschaftsverhältnissen belanglos.... und Männer werden wehleidig und kalkulieren gelassen darauf, das ihre hegemoniale Männlichkeit (R. Connell) bestand hat d.h. ihre Privilegien in Geltung bleiben.

8 Grundlinien in Betrachtung des Geschlechterverhältnisses Die Betonung der Differenz Die Unterschiede werden als naturwüchsig dargestellt. Männliche Archetypen werden identifiziert (König, Krieger, Magier, Liebhaber ). Männerbünde spielen wieder eine Rolle. Die Betonung der Gleichheit Eine Ausgewogenheit männlicher und weiblicher Anteile wird angestrebt. (Die Nähe führt aber nicht unbedingt zur Harmonie.) Die Betonung der Offenheit Männlichkeit und Weiblichkeit werden als soziale Konstruktionen aufgefasst. Die sich im gemeinsamen Handeln manifestieren (Doing Gender).

9 Das Geschlechterverhältnis als politisches Thema Gender Mainstreaming Davon ausgehend, dass es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt, ist Gender Mainstreaming ein Auftrag an die Spitze einer Verwaltung, einer Organisation, eines Unternehmens und an alle Beschäftigten, die unterschiedlichen Interessen und Lebenssituationen von Frauen und Männern in der Struktur, in der Gestaltung von Prozessen und Arbeitsabläufen, in den Ergebnissen und Produkten, in der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit und in der Steuerung (Controlling) von vornherein zu berücksichtigen, um das Ziel der Gleichstellung von Fauen und Männern effektiv verwirklichen zu können.

10 10 Jahre Männerentwicklung in Deutschland

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18 10 Jahre Männerentwicklung in Deutschland

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20 10 Jahre Männerentwicklung in Deutschland Eine gleichberechtigte Beteiligung von Männern und Frauen an Erwerbsarbeit findet breitere Zustimmung bei Frauen und Männern. Die Familie bleibt als Lebenswelt wichtig. Die Zunahme romantischer Vorstellungen deutet darauf hin, dass die Familie häufig als Gegenwelt zur Arbeitswelt gesehen wird. Moderne Väter wollen Verantwortung für Kinder und Familie mit beruflichem Erfolg verknüpfen. Die von Frauen und Männern gleichzeitig gewünschte neue Ritterlichkeit beinhaltet Gestaltungsspielräume für eine selbstbewußte Gestaltung der Männerrolle.

21 Fazit: Gentleman 2.0

22 Gentleman 2.0 Entwickelt gemeinsam mit anderen Männern ein unabhängiges positives Selbstbild als Mann. Hält die Gleichstellung von Männern und Frauen für ein wichtiges politisches Ziel. Verbindet soziale Fürsorge innerhalb und außerhalb der Familie mit seinem Interesse an beruflichen Erfolg. Bewegt sich mutig, verantwortlich und lustvoll in der Dynamik der Geschlechter. Lässt sich nichts in die Schuhe schieben. Übernimmt Verantwortung.

23 Männerpolitische Themen: Väterfreundliche Familienpolitik Soziale Frage, Armut, Arbeitsmarkt Schule, Bildung Erziehung / Jungenpolitik Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit Generationengerechtigkeit und Pflege Klima, Wachstum und Ökologie

Dr. Anna Buschmeyer

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