Therapieoptionen beim Chylothorax Hans H. Schild, Christian P. Strassburg, Armin Welz, Jörg Kalff

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Therapieoptionen beim Chylothorax Hans H. Schild, Christian P. Strassburg, Armin Welz, Jörg Kalff"

Transkript

1 ÜBERSICHTSARBEIT Therapieoptionen beim Chylothorax Hans H. Schild, Christian P. Strassburg, Armin Welz, Jörg Kalff ZUSAMMENFASSUNG Hintergrund: Ein Chylothorax entsteht durch Ansammlung von Chylus im Pleuraspalt aufgrund einer Leckage von Lymphbahnen. Am häufigsten wird ein Chylothorax nach thoraxchirurgischen Eingriffen (in 0,5 1 % der Fälle) sowie bei Tumorerkrankungen beobachtet. Prospektive oder randomisierte Studien, die die verschiedenen therapeutischen Vorgehensweisen evaluieren, existieren nicht. Methode: Die Übersicht basiert auf einer selektiven Literaturrecherche (PubMed, ). Dabei wurden insbesondere Artikel berücksichtigt, die eine Einschätzung der verschiedenen therapeutischen Möglichkeiten erlauben. Ergebnisse: Ein initialer konservativer Therapieversuch (zum Beispiel parenterale Ernährung, Diät) ist in % der Fälle erfolgreich. Versagte die konservative Therapie, erfolgte in der Vergangenheit meist eine operative Behandlung, wie beispielsweise eine Ligatur des Ductus thoracicus, eine Pleurodese oder ein pleuroperitonealer Shunt. Die Erfolgsraten schwankten zwischen circa %. Die Komplikationsraten bei den meist schwer kranken Patienten betrugen bis zu 38 %, und die Sterblichkeitsrate lag bei bis zu 25 %. In aktuelleren Publikationen wurden diese Ereignisse aber seltener beschrieben. Interventionell-radiologische Behandlungsmöglichkeiten, wie die perkutane Ductus-thoracicus-Embolisation oder die perkutane Lymphbahn-Destruktion, sind in circa 70 % der Fälle erfolgreich und führen auch nach erfolgloser Operation in bis zu 80 % der Fälle zur Ausheilung. Die Komplikationsrate der perkutanen Maßnahmen liegt bei 3 %. Schlussfolgerung: Neben konservativen und operativen Maßnahmen haben sich interventionell-radiologische Eingriffe im Rahmen der Chylothoraxbehandlung etabliert, die bislang allerdings nur an einigen Zentren verfügbar sind. Zitierweise Schild H, Strassburg CP, Welz A, Kalff J: Treatment options in chylothorax. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(48): DOI: /arztebl Radiologische Klinik, Universitätsklinikum Bonn: Prof. Dr. med. Schild Medizinische Klinik und Poliklinik I, Universitätsklinikum Bonn: Prof. Dr. med. Strassburg Klinik und Poliklinik für Herzchirurgie, Universitätsklinikum Bonn: Prof. Dr. med. Welz Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Bonn: Prof. Dr. med. Kalff Ein Chylothorax ist per definitionem eine Ansammlung von Chylus im Pleuraspalt, die aus einer Leckage von Lymphbahnen, meist des Ductus thoracicus, resultiert. Das Krankheitsbild kann in jedem Alter auftreten, hat eine Vielzahl möglicher Ursachen und tangiert entsprechend auch viele medizinische Disziplinen. Angaben zur Inzidenz gibt es nur für den postoperativ auftretenden Chylothorax, der praktisch nach jedem thoraxchirugischen Eingriff vorkommen kann. Er wird am häufigsten beobachtet nach Ösophagektomie (in circa 3 % der Fälle) beziehungsweise kardiochirurgischen Engriffen bei Kindern (bis circa 6 % der Fälle) (1, 2). Das Spektrum der Chylothoraxbehandlung umfasst heutzutage konservative, operative und in neuerer Zeit interventionell-radiologische Ansätze. Aufgrund der Seltenheit des Krankheitsbildes fehlen prospektive Studien zu Art und auch Dauer der optimalen Behandlung. Zur Orientierung berichten die Autoren daher im Folgenden über den aktuellen Stand von Diagnostik und Therapie dieses interdisziplinären Krankheitsbildes. Anatomie Der Ductus thoracicus drainiert die Cisterna chyli, in der die Lymphe aus der unteren Körperhälfte und dem Bauchraum sowie der von intestinal kommende Chylus zusammenfließen und ein ebenfalls als Chylus bezeichnetes Gemisch bilden. Der typische Verlauf ist schematisch in Abbildung 1 dargestellt, wobei Variationen bei mehr als einem Drittel der Bevölkerung beobachtet werden (3, 4). Die engen räumlichen Beziehungen zu anderen Strukturen erklärt das Verletzungsrisiko bei chirurgischen Eingriffen, die im Verlauf dieses Lymphabflussweges erfolgen (siehe unten). Pathophysiologie Bei Undichtigkeit oder Verletzung des Ductus thoracicus (oder größerer kommunizierender Lymphbahnen) sammelt sich die austretende Flüssigkeit entweder zunächst lokal an und bricht später in den Pleuraraum durch, oder sie fließt direkt durch bereits vorhandene, zum Beispiel operative Pleuradefekte ab. Selten kann ein Chylothorax durch transdiaphragmalen Fluss bei Chylaszites entstehen. Generell können sich bei Läsionen des Ductus thoracicus in kurzer Zeit große Flüssigkeitsmengen ansammeln, da er täglich etwa 2 4 L Flüssigkeit transportiert (5). Nach der Ursache lassen sich traumatische, nichttraumatische und idiopathische Chylothoraxformen (6) differenzieren (Kasten), wobei die relativen Häufigkei- Deutsches Ärzteblatt Jg. 110 Heft November

2 Abbildung 1: Typischer Verlauf des Ductus thoracicus: Dieser erstreckt sich von der Cisterna chyli kommend zunächst auf der rechten, ab ca. Th4 auf der linken Seite prävertebral und mündet unter Bogenbildung in den linken Venenwinkel. Variationen sind häufig. Beim kongenitalen Chylothorax (Inzidenz 1 : Schwangerschaften) kommen ursächlich ein Geburtstrauma aber auch Lymphgefäßfehlbildungen in Betracht (8). Generell sind Kinder weniger häufig von einem Chylothorax betroffen (9). Klinische Manifestation Ein kleiner beziehungsweise früher Chylothorax ist klinisch inapparent und unterscheidet sich nicht von anderen pleuralen Ergüssen. Bei größerem und insbesondere schnell auftretendem Chylothorax kann es über die raumfordernde Wirkung zu Dyspnoe, Husten, Brustschmerz und hypovolämischen Problemen kommen. Da Chylus selbst nicht zu entzündlicher Reizung führt, fehlen pleuritische Schmerzen und auch Fieber (10 13). Radiologisch beziehungsweise sonographisch manifestiert sich ein Chylothorax als unspezifische, meist einseitige pleurale Flüssigkeitsansammlung (2, 14). Die Punktion ergibt typischerweise milchige Flüssigkeit, die aber nur bei etwa der Hälfte aller Fälle beobachtet wird (10, 15). Bei fehlender Nahrungsaufnahme, zum Beispiel peri-/postoperativ oder beim kongenitalen Chylothorax, wird wenig beziehungsweise kein Chylus gebildet, so dass der Erguss serös/klar erscheinen oder posttraumatisch blutig tingiert sein kann (10, 15). Milchiges Aussehen kann auch beim Pleura - empysem oder einem sogenannten Pseudochylothorax beobachtet werden. Dies lässt sich allerdings oft bereits klinisch-anamnestisch abgrenzen (11, 14, 16, e1). Entscheidend ist, bei entsprechender Anamnese die Möglichkeit eines Chylothorax differenzialdiagnostisch in Betracht zu ziehen. Typische Konstellationen sind ein plötzlich auftretender, ansonsten unerklärter Pleuraerguss beziehungsweise bei operierten Patienten ein deutlicher Anstieg der Förderung von Flüssigkeiten über eine Pleuradrainage mit Aufnahme der normalen Ernährung (11). ten abhängig vom Patientenkollektiv schwanken. Häufigste traumatische Ursache sind heutzutage thoraxchir - urgische Eingriffe (3), zum Beispiel Ösophagusresektionen, die in circa 3 % der Fälle zu einem Chylothorax führen (1). Beim nichttraumatischen Chylothorax sind Undichtigkeiten der Lymphwege durch direkte Infiltration oder durch Abflussbehinderung infolge Kompression und Aufstau verantwortlich (Kasten). Eine relative Abflussbehinderung kann bei gesteigerter Lymphproduktion vorliegen, wie sie zum Beispiel bei erhöhtem zentralen Venendruck oder bei portalem Hypertonus beziehungsweise bei Leberzirrhose auftritt (7). Labordiagnostik Die Diagnose und Abgrenzung zu anderen Ergussformen (Pseudochylothorax) basiert auf der laborchemischen Analyse des Pleurapunktates. Charakteristisch ist der Nachweis von Chylomikronen, circa 0,5 1,0 µm messenden Partikeln aus Proteinen und Lipiden (langkettige Triglyzeride). Diese werden direkt über die Lymphbahnen aufgenommen und abtransportiert (2, 6, 10). Ist eine Lipoproteinanalyse zum Nachweis der Chylomikronen nicht verfügbar, so hilft die Bestimmung von Triglyzeriden und Cholesterin: Bei Triglyzeridgehalt im Punktat > 110 mg/dl und Cholesterin < 200 mg/dl handelt es sich in 99 % der Fälle um einen Chylothorax; ein Triglyzeridgehalt < 50 mg/dl schließt einen Chylothorax fast aus. Der ebenfalls milchige Pseudochylothorax ist durch eine Cholesterinkonzentration von > 200 mg/dl und eine niedrigere Konzentration von Triglyzeriden (< 110 mg/dl) gekennzeichnet (Cholesterin-Triglyzerid-Verhältnis > 1). Längeres Fasten oder eine Malnutrition können die 820 Deutsches Ärzteblatt Jg. 110 Heft November 2013

3 Triglyzeridkonzentration unter diese Werte herabsetzen (10, 11, 14). Die meisten Chylothoraces sind exsudativ (hohes Protein, niedrige Laktat-Dehydrogenase [LDH]), in circa 25 % der Fälle kann dieser allerdings auch transsudativ entstehen. Transsudative Ergüsse weisen auf eine hepatologische (portaler Hypertonus/Zirrhose) oder kardiale Ätiologie hin (11, 14, 15). Verlauf Ein Chylothorax ist eine ernstzunehmende Erkrankung: Bei anhaltendem Chylusverlust gehen erhebliche Mengen an Fett und fettlöslichen Vitaminen, Eiweiß (Chylus enthält g/l, abhängig von der Nahrungszufuhr), Elektrolyten, Immunglobulinen und T-Lymphozyten verloren. Die Folgen sind Malnutrition, Gewichtsverlust und Beeinträchtigung des Immunsystems (2, 11, e2). Bereits nach acht Tagen T-Zell-Depletion durch externe Chylusdrainage sind die Patienten septikämiegefährdet (17). Ist ein Chylothorax tumorassoziiert, hat folglich die Grundkrankheit ebenfalls Einfluss auf die Prognose. Unbehandelt sterben etwa 50 % der Patienten an den Folgen der Komplikationen (14, 18, e5). Tritt ein postoperativer Chylothorax auf, so verfünffacht sich die Rate der 30-Tage-Sterblichkeit (19). Therapeutische Optionen Der Chylothorax erfordert eine konsequente Therapie, die natürlich abhängig ist von der Ursache, klinischen Begleitumständen (zum Beispiel Größe des Ergusses, Akkumulationsrate, Grunderkrankung, Komorbiditäten) und auch von der vor Ort verfügbaren Expertise (Tabelle 1). Bei größerem, insbesondere symptomatischem beziehungsweise zunehmendem Chylothorax ist Zuwarten keine Option. Aufgrund der Seltenheit der Erkrankung gibt es keine prospektiven oder gar randomisierten Studien, die die Frage nach Art und Dauer der optimalen Therapie eindeutig beantworten. Generell erfolgt meist ein zeitlich begrenzter Versuch konservativer Therapie, bevor man invasivere Maßnahmen einsetzt (12, 14) (Grafik). Konservative Therapie Eckpfeiler der Therapie sind adäquater Flüssigkeitsund Elektrolytersatz sowie eine ausreichende Ernährung. Eine wiederholte Ergusspunktion/-entlastung wird meist nur vorgenommen, wenn von einer kurzfristigen Behandlung der Grunderkrankung eine Besserung erwartet wird oder klinische Symptome vorliegen, die nur eine seltene Punktion erfordern. Ansonsten erfolgt bei einem größeren und insbesondere symptomatischen Chylothorax die kontinuierliche Drainage, um die Lunge wieder zu entfalten und die Lungenfunktion zu optimieren (16, 20). Im Rahmen der zunächst konservativen Therapie wird versucht, den Lymphstrom durch den Ductus thoracicus soweit zu reduzieren, dass sich ein Lymphleck verschließen und dann letztlich der Chylothorax ausheilen kann. Hierzu kann eine Diät mit mittelkettigen KASTEN Wichtige Ursachen eines Chylothorax* I. traumatisch I.1 traumatisch iatrogen/chirurgisch (25 50 %) praktisch nach allen thorakalen Operationen beschrieben, aber auch nach zervikalen und abdominalen Operationen (zum Beispiel Ösophagusresektionen, Vitienoperationen, Lungenresektionen, Lymphknotendissektionen inklusive neck dissection, Bypass-Operationen) Verletzung bei Anlage eines Venenkatheters oder Schrittmachers I.2 traumatisch nichtiatrogen perforierende Verletzungen (Stich- und Schusswunden, Akupunktur) und stumpfe Traumen Einriss durch Druckerhöhung (peripartal, starkes Erbrechen oder Husten) II. nichttraumatisch/tumorös (25 50 %) Flussbehinderung des Lymphabstroms beziehungsweise Lymphaufstau (zum Beispiel Erkrankungen mit erhöhtem zentralen Venendruck beziehungsweise nach Operationen, in deren Folge der Venendruck erhöht ist; Thrombose der Abflussvenen, Lymphome, Kaposi-Sarkom, Tumoren, thorakale Aortenaneurysmen, Sarkoidose, TBC, Histoplasmose, Morbus Behçet, Filiariasis) Erkrankungen der Lymphwege (zum Beispiel Lymphangio[leio]myomatose, Gorham-Stout-Syndrom, Yellow-nail-Syndrom, Noonan-Syndrom) erhöhte Lymphproduktion (zum Beispiel portale Hypertension, Leberzirrhose) Änderungen der Zusammensetzung der Lymphe ( sludging bei chronisch lymphatischer Leukämie) Radiatio des Thorax III. idiopathisch (bis 6 %) *nach 2, 6 9, 11, 12, 14, 16, 21 23, 26, 29, 30, 34, e1, e4, e18 Triglyzeriden ( medium chain triglycerides [MCT]) eingesetzt werden, die direkt in das portal-venöse System aufgenommen werden und nicht den Weg via intestinale Lymphgefäße und Ductus thoracicus nehmen. Als alleinige Maßnahmen sind diese aber nur selten ausreichend, so dass sich wenn auch teurer und mit mehr Problemen einhergehend als erste Maßnahme vielfach die komplette parenterale Ernährung etabliert hat (5, 16). Zusätzlich zur Diät ist es möglich, medikamentös durch Somatostatin beziehungsweise sein Analogon Octreotid den Lymphfluss zu reduzieren. Weder die Indikation Chylothorax noch die applizierte Dosis, Art und Dauer der Verabreichung sind durch prospektive Studien abgesichert beziehungsweise standardisiert (e19 e24) (etabelle 1). Wenn sich unter zusätzlicher Octreotid-Gabe die bis dato nur wenig beeinflusste Drainageförderung binnen 48 Stunden halbiert, spricht dies für deren Wirksamkeit, so dass diese Verabreichung dann fortgesetzt werden sollte (2, e30). Bei nichttraumatischer Genese kann die Behandlung der Grunderkrankung (Chemotherapie, Bestrahlung) zur Besserung führen; die Erfolgsraten sind aber be- Deutsches Ärzteblatt Jg. 110 Heft November

4 TABELLE 1 Therapeutische Ansätze a) Konservative Therapie (1, 2, 5, 12, 16, 21 24, 29, e4, e8, e20, e30) Therapieart Diät mit mittelkettigen Triglyzeriden (MCT) komplette parenterale Ernährung Somatostatin/Octreotid Pleurapunktion resp. Drainage Bestrahlung, Chemotherapie Anmerkungen primärer Therapieversuch! Erfolgsrate insbesondere abhängig von Drainage-Menge: wenig erfolgversprechend bei > ml/d Dauer des konservativen Therapieversuchs abhängig von klinischen Begleitumständen, Angaben unterschiedlich: bei Kindern meist länger, allerdings stadienadaptiert, das ist bei stärkerer Förderung nur kurzer Versuch (bis 3 Tage), da Flüssigkeitsund Elektrolythaushalt sehr empfindlich bei Erwachsenen meist 7 14 Tage bei postoperativem Chylothorax meist ca Tage (abhängig von Operation und Fördermenge) oft allein nicht ausreichend insbesondere postoperativ meist erster therapeutischer Schritt Einsatz ergänzend zur konservativen Therapie insbesondere bei Kindern; keine prospektiven Studien zur Indikation, Art und Dauer der Behandlung (!); Studienlage nicht einheitlich Entfaltung der Lunge zur Erhaltung/Verbesserung der Lungenfunktion; anliegende Lunge führt zudem auch zur Leckabdichtung Therapiemöglichkeit im Rahmen der Behandlung der Grunderkrankung b) Operative Therapie (1, 5, 12, 14, 16, 19, 26, 29, e3, e5, e6, e9, e15, e25, e27 e29) Therapieart Ductus-thoracicus-Ligatur Ductus-thoracicus-Leckübernähung Vernähung von Pleuradefekten Pleurodese Pleurektomie chylovenöse Anastomose pleuro-peritonealer Shunt externer Katheter/ intermittierende Drainage Anmerkungen wenn konservativer Therapieversuch fehlschlägt oder nicht erfolgversprechend; als offene Thorakotomie, thorakoskopische bzw. videoassistierte Thorakotomie gängigste operative Maßnahme, erfolgreich in ca. 95 %; bei nicht identifiziertem Ductus thoracicus Umstechungsligatur technisch schwierig, da Ductus fragil; kein Vorteil zu Ligatur Einzelfallberichte, ggf. ergänzend zu anderen Maßnahmen als alleinige Maßnahme (insbesondere bei Malignomen) oder kombiniert mit anderer operativer Maßnahme, insbesondere einer Ductus-Ligatur (z. B. wenn Ductus nicht identifizierbar); nur erfolgversprechend, wenn sich die Lunge ausdehnen kann wenn Pleurodese erfolglos bzw. Ausdehnung der Lunge nicht zu erwarten ( trapped lung ) und Lebenserwartung > 6 Monate technisch schwierig und wenig erfolgreich, deshalb nicht mehr durchgeführt bei fehlenden therapeutischen Alternativen (z. B. bei zentralen therapieresistenten Thrombosen); bei gleichzeitigem Chylaszites nicht indiziert wenn Pleurodese nicht erfolgversprechend/möglich c) Interventionell-radiologische Behandlung (4, 13, 30, 32, 36 40, e16, e17, e26) Therapieart transjugulärer intrahepatischer Stent-Shunt (TIPS) Lymphographie perkutaner Ductus-thoracicus-Verschluss perkutane Lymphbahnzerstörung ( needle disruption ) Anmerkungen bei hepatischem Chylothorax (Zirrhose, portale Hypertension) nach Lymphographie wird vereinzelt über Sistieren einer Chylusfistel berichtet Katheterisierung des Ductus thoracicus, in der Regel perkutan transabdominell nach lymphograhischer Darstellung und Embolisation technisch anspruchsvoll, nicht flächendeckend verfügbar wenn Ductus intubiert werden kann, in der Regel erfolgreicher Verschluss wenn perkutane Embolisation anatomisch nicht möglich (Varianten!); Erfolgsrate geringer als bei Embolisation 822 Deutsches Ärzteblatt Jg. 110 Heft November 2013

5 grenzt (etabelle 1 und 2) und schwanken zum Beispiel zwischen 0 %, 20 % und 33 % (21, 22, e7). Bei postoperativem Chylothorax ist zwar der begleitende Einsatz einer mediastinalen Bestrahlung beschrieben, der konkrete Stellenwert ist aber derzeit unklar (23). Generell liegt die Erfolgsrate einer konservativen Therapie zwischen 16 % bis über 75 % (24 26); bei Fördermengen über ml/d ist die Erfolgsrate des konservativen Vorgehens gering (12, 14). Bei einem Lymphleck durch eine direkte Tumor-/Lymphominfiltration ist eine dauerhafte Verklebung durch alleinige Reduktion des Lymphflusses wenig wahrscheinlich (21). Kommt es unter konventioneller Therapie zu einer deutlichen Abnahme des Drainagevolumens, empfiehlt es sich, den Therapieerfolg mit einer strikten MCT-Diät über einige Wochen zu konsolidieren (16, 24, e8). Eine genauere Lokalisationsdiagnostik eines Lymph - lecks ist nur sinnvoll, wenn dies das therapeutische Vorgehen beeinflusst. Prinzipiell kann eine Lokalisation nichtinvasiv mit nuklearmedizinischen Verfahren oder auch mittels MRT versucht werden (27, 28). Die MR-Diagnostik erfolgt mit sogenannten flüssigkeitssensitiven Sequenzen (analog zur Magnetresonanz- Cholangio-Pankreatographie [MRCP]). Sie ist bezüglich der Lokalisationsgenauigkeit dem nuklearmedi - Abbildung 2: Perkutane Embolisation des Ductus thoracicus: transabdominale Feinnadelpunktion eines Lymphgefäßes (Spitze der Nadel und Einstichstelle in den Lymphgang durch Pfeil markiert) GRAFIK Chylothorax konservativer Therapieversuch adäquate Reduktion der täglichen Fördermenge Belastungsversuch durch Ernährung, ggf. Entfernung der Pleuradrainage Thorakozentese/Pleuradrainage adäquate Flüssigkeits- und Elektrolyt-Zufuhr (MCT-Diät) totale parenterale Ernährung evtl. begleitend Octreotid/Somatostatin abhängig von Grunderkrankung: ggf. Chemo-/Radiotherapie 4 6 Wochen MCT-Diät zur Konsolidierung des Therapieerfolgs operative Therapie bei Misserfolg der konservativen Therapie abhängig von Grunderkrankung Ductus-thoracicus-Ligatur Pleurodese Pleurektomie pleuro-peritonealer Shunt intermittierende externe Ableitung über Kathetersysteme interventionell-radiologische Behandlung bei Misserfolg der konservativen Therapie abhängig von Grunderkrankung (Lymphographie) TIPS perkutane Ductus-thoracicus-Embolisation perkutane Lymphbahn-Zerstörung ( needle disruption ) Chylothorax Behandlung. Am Anfang steht der Versuch einer konservativen Therapie, dessen optimale Dauer unterschiedlich angegeben wird. Bei Erfolglosigkeit kann prinzipiell ein interventioneller oder operativer Therapieversuch unternommen werden. Interventionelles Vorgehen kann auch nach erfolgloser Operation noch zum Ziel führen. Operatives Vorgehen ist erforderlich, wenn eine perkutane Behandlung nicht verfügbar ist, nicht praktikabel erscheint oder auch erfolglos blieb. Prospektive Studien, aus denen sich das konkrete Prozedere im Einzelfall ableiten ließe, fehlen allerdings. MCT-Diät, Diät mit mittelkettigen Triglyzeriden; TIPS, transjugulärer intrahepatischer Stent-Shunt Deutsches Ärzteblatt Jg. 110 Heft November

6 Abbildung 3: Perkutane Embolisation des Ductus thoracicus. Oberster Pfeil: Lymphleckage durch Kontrastmittelaustritt zu erkennen. Auf Höhe des Austritts wurde eine Embolisationsspirale im Ductus platziert. Der Ductus thoracicus (markiert durch nach links weisende Pfeile) ist durch Kontrastmittel-markierten Gewebekleber verschlossen. zinischen Verfahren überlegen und kann für die Planung eines interventionellen Vorgehens hilfreich sein (siehe unten). Eine Lymphographie kann zwar auch ein Leck darstellen, ist aber als alleinige invasive Maßnahme heute kaum noch indiziert (29). Operative Therapie Versagte die konservative Therapie, stand lange Zeit als weitere Behandlungsform nur die Operation zur Verfügung, die frühzeitig eingesetzt die Sterblichkeitsrate bei Chylothorax von 50 % auf 10 % senken kann (30 32). Ein operatives Vorgehen wurde und wird als indiziert angesehen, wenn zum Beispiel mehr als (1 000 )1 500 ml Chylus pro Tag drainiert werden (bei Kindern liegt diese Grenze bei > 100 ml/kg Körpergewicht [KG]) über 5 Behandlungstage bis ml/d gefördert werden, beziehungsweise bei Kindern 100 ml/ Lebensjahr ein Leck über 2 Wochen persistiert (100 ml/d > 2 Wochen) die Drainagemenge über 1 2 Wochen unverändert ist klinische Verschlechterungen, zum Beispiel Malnutrition beziehungsweise metabolische Probleme, auftreten (2, 5, 9, 14, 16, 26, 30, e9 e11). Diese Richtwerte sind nicht durch kontrollierte Studien abgesichert. Bei einem postoperativen Chylo - thorax ist zu beachten, dass eine frühe Reoperation Anastomosen gefährden kann, so dass auch längere konservative Therapieversuche empfohlen werden, zum Beispiel nach Ösophagektomie 2 4 Wochen (e5). Kleinkinder sind aufgrund ihres empfindlichen Flüssigkeits- und Elektrolythaushalts besonders gefährdet. Bei geringem Alter, großem Chylusleck und Körpergewicht unter 4 kg wird ein frühes operatives Vorgehen empfohlen (e12). Eine Übersicht über die operativen Verfahren gibt Tabelle 1b. Eine Ligatur des Ductus thoracicus am besten etabliert bei traumatischem Chylothorax wird meist oberhalb des rechten Zwerchfells zwischen Th8 und Th12 vorgenommen; nach der Ligatur erfolgt der Lymphabfluss über Lymphkollateralen sowie auch lymphovenöse Anastomosen (13). Die Schwierigkeit beim operativen Vorgehen liegt generell in der Identifizierung des Ductus thoracicus beziehungsweise eines Lecks. Die Identifizierung wird durch Gabe von Sahne (zum Beispiel intraoperativ über eine Magensonde) verbessert (18). Falls der Ductus dennoch nicht identifizierbar ist, kann eventuell eine Durchstich-Ligatur des Gewebes im vermuteten Verlauf des Ductus thoracicus helfen (12, e13). Weitere Probleme, die zu einem operativen Misserfolg führen können, sind fehlende Identifikation akzessorischer Lymphbahnen, technisch unzureichende Ligaturen beziehungsweise auch eine operative Schädigung des fragilen Ductus bei der Manipulation (25, 26). War eine Operation nicht erfolgreich oder erscheint die Ductus-thoracicus-Unterbindung nicht praktikabel oder sinnvoll, so kann eine Pleurodese den Chylothorax ausheilen (12, 14, 25, e4). Die Pleurodese bietet zudem eine Behandlungsoption, wenn dem Chylothorax ein Malignom zugrunde liegt. Sie wird eingesetzt, wenn die Malignomtherapie nicht zu einer ausreichenden Besserung führte oder auch in Situationen, in denen eine Unterbrechung des Ductus thoracicus als nicht sinnvoll oder machbar eingestuft wird. Zu beachten ist, dass eine Pleurodese nur bei gut entfaltbarer Lunge erfolgsträchtig ist (33). Die Anlage lymphovenöser Anastomosen hat sich nicht durchgesetzt (e4). Als chirurgische ultima ratio kann die Anlage eines pleuroperitonealen Shunts oder die externe intermittierende Dauerdrainage durch Anlage geeigneter Kathetersysteme erwogen werden (e10). Klinisch ist die operative Behandlung in circa 90 % der Fälle erfolgreich, wobei sich aber bis zu 11 % der Patienten mehreren Eingriffen unterziehen müssen (27). Für die Ductus-thoracicus-Unterbindung wurden bei den meist schwer kranken Patienten Komplikationsraten bis zu 38,8 % und Sterblichkeitsraten bis zu 25 % berichtet (16, 25, 28, e14, e15). In der neueren Literatur werden diese Raten aber als geringer eingeschätzt. Dies wird begründet durch frühere beziehungsweise rechtzeitigere sowie auch weniger traumatische Operationen und bessere supportive Maßnahmen (e3, e9). 824 Deutsches Ärzteblatt Jg. 110 Heft November 2013

7 KERNAUSSAGEN Häufigste Ursache für einen Chylothorax sind heutzutage operative Eingriffe sowie Tumorerkrankungen. Klinisch manifestiert sich ein Chylothorax zunächst unspezifisch als Pleuraerguss. Dieser hat typischweise einen Triglyzerid-Gehalt von über 110 mg/dl; der Nachweis von Chylomikronen im Punktat sichert die Diagnose. In der Regel erfolgt zunächst der Versuch einer konservativen Therapie. Dessen Ziel ist es, durch Reduktion des Lymphflusses einen Spontanverschluss eines Lymphlecks zu bewirken. Bei Versagen der konservativen Therapie kommen operative Maßnahmen in Betracht; dazu zählen zum Beispiel die Unterbindung des Ductus thoracicus, die Durchführung einer Pleurodese oder die Anlage eines pleuroperitonealen Shunts. Als Alternative stehen heute auch interventionell-radiologische Therapiemöglichkeiten wie zum Beispiel die perkutane Ductus-thoracicus- Embolisation zur Verfügung. Die klinischen Umstände sowie die Verfügbarkeit von Behandlungsmöglichkeiten bestimmen das Vorgehen im Einzelfall, da entsprechende prospektive Studien fehlen. Interventionell-radiologische Therapie Mittlerweile gibt es mehrere radiologische Therapieansätze, die sowohl bei traumatischer wie auch nichttraumatischer Chylothoraxgenese eingesetzt werden können (Tabelle 1c), von denen allerdings einige bislang wenigen Zentren vorbehalten sind. Beim hepatischen Chylothorax kann durch einen transjugulären portosystemischen Stent-Shunt (TIPS) der Pfortaderdruck und damit der Lymphfluss reduziert werden, so dass in der Folge ein Lymphleck verkleben und ein Chylothorax ausheilen kann (34). Bei nichthepatischer Genese wurden andere radiologische Therapiemöglichkeiten beschrieben. Nach Lymphographie wird in circa 6 50 % der Fälle die Ausheilung eines Chylothorax beobachtet (35, 36). Der therapeutische Erfolg der Lymphographie ist allerdings nicht einschätzbar, so dass sich das Verfahren als Therapeutikum auch angesichts effektiverer Maßnahmen nicht etabliert hat. Eine direkte Verklebung eines Lymphlecks kann durch gezielte CT-gesteuerte Injektion von Gewebekleber in dessen Nähe versucht werden (e16). Insgesamt sind die Erfahrungen mit diesen Maßnahmen gering. Deutlich größer dagegen sind die Erfahrungen mit der perkutanen Embolisation des Ductus thoracicus (etabelle 3), die alternativ zur operativen Ductus-thoracicus-Ligatur eingesetzt und sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern durchgeführt werden kann (13, 30, 32, 37). Für eine Ductus-thoracicus-Embolisation werden zunächst lymphographisch die abdominalen Lymphgefäße inklusive des Ductus thoracicus dargestellt. Nach Feinnadelpunktion (21G) eines geeigneten Lymphgefäßes (Abbildung 2) wird der Ductus thoracicus mit einem dünnen Führungsdraht (0,018 inch) sondiert, ein Mikrokatheter (F3) eingebracht und unterhalb eines identifizierbaren Lecks verschlossen (Abbildung 3) (4, 32, 36 38). Das technisch anspruchsvolle Verfahren ist allerdings so nicht immer durchführbar, denn aufgrund anatomischer Varianten findet sich bei bis zu 30 % der Patienten keine punktierbare Cisterna chyli beziehungsweise kein punktionsfähiges Lymphgefäß (32, e17). In diesen Fällen kann versucht werden, etwaige lymphographisch erkennbare kleinere Lymphbahnen prävertebral mit einer Punktionsnadel zu zerkratzen ( needle disruption ) und so den Lymphfluss zu reduzieren (4, 32, 39). Dies führt bei etwa einem Drittel der Behandelten zur Ausheilung (32, e17). Die Erfolgsrate der Embolisation ist dagegen deutlich höher: Gelingt die Intubation des Ductus thoracicus, so ist der Eingriff in deutlich über 90 % der Fälle erfolgreich (13, 30, 32, 37). Auch bei erfolglos voroperierten Patienten kann durch die perkutane Embolisation eine Ausheilung erreicht werden (4) (etabelle 3). Der klinische Erfolg schwankt in Abhängigkeit von der Grunderkrankung. Beim nichttraumatischen Chylothorax ist die Erfolgsrate geringer, als bei traumatischer Genese (36). So wurde ein klinischer Erfolg bei nichttraumatischem Chylothorax in 52 % der Fälle erzielt (18, 34); für kombiniert konservativ/chirurgisches Vorgehen wird bei diesen Patienten eine Erfolgsquote von % berichtet (29). Mit einer Komplikationsrate von circa 3 % und bis dato noch nicht berichteten tödlich verlaufenden Komplikationen ist die perkutane Ductus-thoracicus-Embolisation ein relativ sicheres Verfahren (4, 13, 37, e16). In einer Langzeitstudie wurden bei 7 % der Patienten chronische Beinschwellungen sowie bei circa 12 % chronische Durchfälle festgestellt. Ob diese Befunde Folge des Eingriffs sind, muss derzeit offen bleiben (40). Danksagung Für die Illustration danken die Autoren Frau Maryam Toliati, Radiologische Klinik Bonn. Interessenkonflikt Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht. Manuskriptdaten eingereicht: , revidierte Fassung angenommen: LITERATUR 1. Hölscher AH, Vallböhmer D, Brabender J: The prevention and management of perioperative complications. Best Practise & Research Clinical Gastroenterology 2006; 20: Soto-Martinez M, Massie J: Chylothorax: Diagnosis and management in children. Paediatric Respiratory Reviews 2009; 6: Skandalakis JE, Skandalakis LJ, Skandalakis PN: Anatomy of the lymphatics. Surg Oncol Clin N Am 2007; 16: Chen E, Itken M: Thoracic duct embolization for chylous leaks. Semin Intervent Radiol 2011; 28: Deutsches Ärzteblatt Jg. 110 Heft November

8 5. Ilczyszyn A, Ridha H, Durrani AJ: Management of chyle leak post neck dissection: A case report and literature review. J Plast Reconstr Aesthet Surg 2011; 64: e Doerr CH, Allen MS, Nichols FC 3rd, Ryu JH: Etiology of chylothorax in 203 patients. Mayo Clin Proc 2005; 80: Dumont AE, Clauss RH, Reed GA, Tice DA: Lymph drainage in patients with congestive heart failure: comparison with findings in hepatic cirrhosis. N Engl J Med 1963; 269: Rustico MA, Lanna M, Covello D, et al.: Fetal pleural effusion. Prenat Diagn 2007; 27: Yekeler E, Ulutas H: Bilateral chylothorax after severe vomiting in a child. Ann Thorac Surg 2012; 94: e Staats BA, Ellefson RD, Budahn LL, Dines DE, Prakash UB, Offord K: The lipoprotein profile of chylous and nonchylous pleural effusions. Mayo Clin Proc 1980; 55: Skouras V, Kalomenidis I: Chylothorax: diagnostic approach. Curr Opin Pulm Med 2010; 16: Nair SK, Petko M, Hayward MP: Aetiology and management of chylothorax in adults. Eur J Cardiothorac Surg 2007; 32: Boffa DJ, Sands MJ, Rice TW, et al.: A critical evaluation of a percutaneous diagnostic and treatment strategy for chylothorax after thoracic surgery. Eur J Cardiothorac Surg 2008; 33: McGrath EE, Blades Z, Anderson PB: Chylothorax: Aetiology, diagnosis and therapeutic options. Respir Med 2010; 105: Maldonado F, Hawkins FJ, Daniels CE, et al.: Pleural fluid characteristics of Chylothorax. Mayo Clin Proc 2009; 84: Benedix F, Lippert H, Meyer F: Ätiologie, Diagnostik und Behandlung der lymphokutanen Fistel, des Chylaszites und Chylothoraxes als seltene, aber ernsthafte Komplikation chirurgischer Operationen. Zentralbl Chir 2012; 137: Breaux J, Marks C: Chylothorax causing reversible T-cell depletion. J Trauma 1988; 28: Shackcloth MJ, Poullis M, Lu J, Page RD: Preventing of chylothorax after oesophagectomy by routine pre-operative administration of oral cream. Eur J Cardiotharac Surg 2001; 20: Shah RD, Luketich JD, Schuchert MJ, et al.: Postesophagectomy chylothorax: Incidence, risk factors, and outcomes. Ann Thorac Surg 2012; 933: DePew ZS, Iqbal S, Nichols FC, Mullon JJ, Maldonado F: The role for tunneled indwelling pleural catheters in patients with persistent benign chylothorax. Am J Med Sci 2013; 0: O Callaghan AM, Mead GM: Chylothorax in lymphoma: Mechanisms and management. Annals of Oncology 1995; 6: Teng CL, Li KW, Yu JT, et al.: Malignancy-associated chylothorax: a 20-year study of 18 patients from a single institution. Eur J Cancer Care 2012; 21: Sziklavari Z, Allgäuer M, Hübner G, et al.: Radiotherapy in the treatment of postoperative chlylothorax. J Cardiothorac Surg 2013; 8: Gómez-Caro AA, Moradiellos Diez FJ, Marrón CF, Larrú Cabrero EJ, Martín de Nicolás JL: Conservative management of postsurgical chylothorax with octreotide. Asian Cardiovasc Thorac Ann 2005; 13: Cerfolio RJ, Allen MS, Deschamps C, Trastek VF, Pairolero PC: Postoperative chylothorax. J Thorac Cariovasc Surg 1996, 112: Zabeck H, Muley T, Dienemann H, Hoffmann H: Management of chylothorax in adults: when is surgery indicated. Thorac Cardiovasc Surg 2011; 59: Pui MH, Yueh TC: Lymphszintigraphy in chyluria, chyloperitoneum and chylothorax. J Nucl Med 1998; 39: Yu-XX, Ma XX, Wang Q, Zhang Y, Li C-F: Morphological changes of the thoracic duct and accessory lymphatic channels in patients with chylothorax: detection with unenhanced magnetic resonance imaging. Eur Radiol 2013; 23: Maldonado F, Cartin-Ceba R, Hawkins FJ, Ryu JH: Medical and surgical management of chylothorax and associated outcomes. Am J Med Sci 2010; 339: Itkin M, Krishnamurthy G, Naim MY, Bird GL, Keller MS: Percutaneous thoracic duct embolization as a treatment for intrathoracic chyle leaks in infants. Pediatrics 2011; 128: e Orringer MB, Bluett M, Deeb GM: Aggressive management of chylothorax complicating transhiatal esophagectomy without thoracotomy. Surgery 1988; 104: Cope C, Kaiser L: Management of unremitting chylothorax by percutaneous embolization and blockage of retroperitoneal lymphatic vessels in 42 patients. J Vasc Interv Radiol 2002; 13: Sahn SA: Management of malignant pleural effusions. Monaldi Arch Chest Dis 2001; 56: Lutz P, Strunk H, Schild HH, Sauerbruch T: Transjugular intrahepatic portosystemic shunt in refractory chylothorax due to liver cirrhosis. World J Gastroenterol 2013; 19: Alejandre-Lafont E, Krompiec C, Rau WS, Krombach GA: Effectiveness of therapeutic lymphography on lymphatic leakage. Acta Radiol 2011; 52: Nadolski GJ, Itkin M: Thoracic duct embolization for nontraumatic chylous effusion: Experience in 34 Patients. Chest 2013; 143: Itkin M, Kucharczuk JC, Kwak A, Trerotola SO, Kaiser LR: Nonoperative thoracic duct embolization for traumatic thoracic duct leak: experience in 109 patients. J Thorac Cardiovasc Surg 2010; 139: Schild H, Hirner A: Percutaneous translymphatic thoracic duct embolization for treatment of chylothorax. RöFo 2001; 173: Litherland B, Given M, Lyon S: Percutaenous radiological management of high output chylothorax with CT-guided needle disruption. J Med Imaging Radiat Oncol 2008; 52: Laslett D, Trerotola SC, Itkin M: Delayed complications following technically successful thoracic duct embolization. J Vasc Interv Radiol 2012; 23: Anschrift für die Verfasser Prof. Dr. med. Hans Heinz Schild Radiologische Klinik Universitätsklinikum Bonn Sigmund-Freud-Straße Bonn Zitierweise Schild H, Strassburg CP, Welz A, Kalff J: Treatment options in chylothorax. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(48): DOI: Mit e gekennzeichnete Literatur: etabellen: The English version of this article is available online: Deutsches Ärzteblatt Jg. 110 Heft November 2013

9 ÜBERSICHTSARBEIT Therapieoptionen beim Chylothorax Hans H. Schild, Christian P. Strassburg, Armin Welz, Jörg Kalff eliteratur e1. Sassoon CS, Light RW: Chylothorax and pseudochylothorax. Clin Chest Med 1985; 6: e2. Wasmuth-Pietzuch A, Hansmann M, Bartmann P, Heep A: Congenital chylothorax: lymphopenia and high risk of neonatal infections. Acta Paediatr 2004; 93: e3. Wemyss-Holden SA, Launois B, Maddern GJ: Management of thoracic duct injuries after oesophagectomy. Br J Surg 2001; 88: e4. Ryu JH, Tomassetti S, Maldonado F: Update on uncommon pleural effusions. Respirology 2011; 16: e5. Hölscher AH, Fetzner UK, Bludau M, Leers J: Komplikationen und Komplikationsmanagement in der Ösophaguschirurgie. Zentralbl Chir 2011; 136: e6. Maldonado F: The role for tunneled indwelling pleural catheters in patients with persistent benign chylothorax. Am J Med Sci 2013; 0: 1 4. e7. Larsen S, Manoharan A, Fermanis G, et al.: An unusual case of chylothorax complicating Non-Hodgkin s Lymphoma. Leuk Lymphoma 2000; 38: e8. Collard JM, Laterre PF, Boemer F, Reynart M, Ponlot R: Conservative treatment of postsurgical lymphatic leaks with somatostatin-14. Chest 2000; 117: e9. Paul S, Altorki NK, Port JL, et al.: Surgical management of chylo - thorax. Thorac Cardiovasc Surg 2009; 57: e10. Gupta D, Ross K, Piacentino V, et al.: Use of LeVeen pleuroperitoneal shunt for refractory high-volume chylothorax. Ann Thorac Surg 2004; 78: e9 12. e11. du Rieu MC, Mabrut JY: Management of postoperative chylothorax. Journal of Visceral Surgery 2011; 148: e e12. Matsuo S, Takahashi G, Konishi A, Sai S: Management of refractory chylothorax after pediatric cardiovascular surgery. Pediatr Cardiol 2013; 34: DOI: /s y. e13. Bölükbas S, Kudelin N, Dönges T, et al.: Therapiemanagement des Chylothorax. Chirurg 2010; 81: e14. Alexiou C, Watson M, Beggs D, Salama FD, Morgan WE: Chylothorax following oesophagogastrectomy for malignant disease. Eur J Cardiothorac Surg 1998; 14: e15. Dugue L, Sauvanet A, Farges O, Goharin A, Le Mee J, Blghiti J: Output of chyle as an indicator of treatment for chylothorax complicating oesophagectomy. Br J Surg 1998; 85: e16. Gaba RC, Owens CA, Bui JT, Carrillo TC, Knuttinen MG: Chylous ascites: a rare complication of thoracic duct embolization for chylothorax. Cardiovasc Intervent Radiol 2011; 34: e17. Binkert CA, Yucel K, Davison BD, Sugarbaker DJ, Baum RA: Percutaneous treatment of high-output chylothorax with embolization or needle disruption technique. J Vasc Interv Radiol 2005; 16: e18. Akin H, Olcmen A, Isgorucu O, Denizkiran I, Dincer I: Approach to patients with chylothorax complicating pulmonary resection. Thorac Cardiovasc Surg 2012; 60: e19. Das A, Shah PS: Octreotide for the treatment of chylothorax in neonates. Cochrane Database Syst Rev 2010; 8: CD e20. Berg B: Octreotid in der Behandlung des Chylothorax bei Erwachsenen. Analyse der klinischen Medikamentenwirkung und -nebenwirkungen. Inaugural-Dissertation. Tübingen: Med. Fakultät der Eberhard Karls Universität e21. Cannizzaro V, Frey B, Bernet-Buettiker V: The role of somatostatin in the treatment of persistent chylothorax in children. Eur J Cardio Thorac Surg 2006; 30: e22. Roehr CC, Jung A, Proquitté H, et al.: Somatostatin or octreotide as treatment options for chylothorax in young children: a systematic review. Intensive Care Med 2006; 32: e23. Sharkey AJ, Rao JN: The successful use of octreotide in the treatment of traumatic chylothorax. Tex Heart Inst J 2012; 39: e24. Shah D, Sinn JK: Octreotide as therapeutic option for congenital idiopathic chylothorax: a case series. Acta Paediatr 2012; 101: e e25. Pego-Fernandes PM, Nascimbem MB, Ranzani OT, et al.: Videoassisted thorasocopy as an option in the surgical treatment of chylothorax after cardiac surgery in children. J Bras Pneumol 2011; 37: e26. Cope C, Salem R, Kaiser LR: Management of chylothorax by percutaneous catheterization and embolization of the thoracic duct: prospective trial. J Vasc Interv Radiol 1999; 10: e27. Nath DS, Savla J, Khemani RG, et al.: Thoracic duct ligation for persistent chylothorax after pediatric cardiothoracic surgery. Ann Thorac Surg 2009; 88: e28. Seow C, Murry L, McKee RF: Surgical pathology is a predictor of outcome in post-operative lymph leakage. Int J Surg 2010; 8: e29. Sieczka EM, Harvey JC: Early thoracic duct ligation for post-operative chylothorax. J Surg Oncol 1996; 61: e30. Lim KA, Kim SH, Huh J, et al.: Somatostatin for postoperative chylothorax after surgery for children with congenital heart disease. J Korean Med Sci 2005; 20: Deutsches Ärzteblatt Jg. 110 Heft November

10 etabelle 1 Ergebnisse der unterstützenden Behandlung mit Somatostatin/Octreotid (e19 e24) Veröffentlichung Fälle Medikament Ergebnis Das A, Shah PS 2010 (e19) neonataler Chylothorax 19 Fallberichte mit Octreotid s. c. oder i. v. Octreotid 14 erfolgreich 4 kein Erfolg 1 unklar no practice recommendations can be made Berg B 2012 (e20) 11 mit Octreotid µg Octreotid s. c. alle 6 8 Stunden unter Octreotid tendenziell mehr Drainageverluste, Verlängerung der Therapiedauer! Cannizzaro V et al (e21) n = 13 Somatostatin 3,5 12 µg/kg/h 6/13 erfolgreich Roehr CC et al (e22) n = 35 (Übersichtsarbeit) 10 x Somatostatin ( µg/kg/d i. v.) 25 x Octeotrid (i. v. 7,2 240 µg/kg/d oder s. c µg/kg/d ) 32/35 erfolgreich Sharkey AJ, Rao JN 2012 (e23) 2 traumatischer Chylothorax Octreotid 50 µg 3 x tägl. s. c. 200 µg 3 x tägl. s c. 2/2 erfolgreich Shah D, Sinn JK 2012 (e24) 6 kongenitaler Chylothorax Octreotid 0,5 10 µg/kg/h 5/6 erfolgreich 10 Deutsches Ärzteblatt Jg. 110 Heft November 2013

11 etabelle 2 Ergebnisse der konservativen und operativen Therapie Veröffentlichung Maldonado F et al (29) Matsuo S et al (e12) Zabeck H et al (26) Paul S et al (e9) Pego-Fernandes PM et al (e25) Akin H et al (e18) Patienten n = traumatisch 34 nichttraumatisch n = 15 nach Operation kongenitaler Herzfehler n = postoperativ 45 nichttraumatisch n = postoperativ 6 Lymphome 4 andere n = 64 nach Herzchirurgie im Kindesalter 26 Patienten nach Lungenresektion Therapie und Ergebnisse Erfolg der konservativen Therapie 17/35 (49 %) bei traumatischer Genese 5/21 (24 %) bei nichttraumatischer Genese Erfolg der operativen Therapie 24/25 (92 %) bei traumatischem Chylothorax 13/19 (68 %) bei nichttraumatischer Genese 10/15 (66 %) konservativ erfolgreich postoperativer Chylothorax 12/37 (33 %) konservative Therapie erfolgreich nichtpostoperativer Chylothorax (u. a. 17 malignomassoziiert) 1/44 (2,5 %) konservativ erfolgreich behandelt konservative Behandlung 14/82 (17 %) erfolgreich, darunter 12 postop. Chylothoraces operative Therapie 69/82 (84 %) erforderlich, davon benötigten 9 (9/69 = 13 %) mehrfache Operationen 21/22 Ductus-Ligatur erfolgreich 5/6 Pleurodese erfolgreich 50/64 (78,1 %) konservativ erfolgreich 12/14 (85 %) erfolgreiche Ductus-Ligatur (davon 3 Todesfälle im Verlauf, schwer kranke Patienten/Grunderkrankung) 19/26 konservativ erfolgreich 7/7 operative Therapie erfolgreich DePew Z et al (20) Teng CL et al (22) 14 Hemithoraces bei 11 Patienten 18 Patienten mit Malignom (11 Lymphom) Drainage (PleurX Catheter) führt bei 9/14 Patienten zur Pleurodese nach 176 (24 558) Tagen; 3-mal Wechsel wegen Katheterverschlusses 6/18 Fälle: Verschwinden des Chylothorax Deutsches Ärzteblatt Jg. 110 Heft November

12 etabelle 3 Ergebnisse der perkutanen Behandlung durch Embolisation des Ductus thoracicus (Emb) bzw. durch Zerstörung der Lymphwege mittels Punktionsnadel, needle disruption (Disrupt) Veröffentlichung* Verfahren /Patienten Erfolgsrate Komplikationen Cope C et al (e26) Embolisation (prospektive Machbarkeitsstudie) 4/11 (45 %) Emb technisch/anatomisch durchführbar 2/4 erfolgreich keine Cope C, Kaiser LR 2002 (32) n = 26 Embolisation n = 16 Disruption 22/26 Embolisation 5/16 Disruption (2 x Reduktion der Förderung) keine interventionsassoziierten relevanten Komplikationen; 8/42 (19 %) Patienten sterben im Verlauf von 3 Monaten Binkert CA et al (e17) n = 6 Embolisation n = 3 Disruption 5/6 Embolisation (1 Misserfolg bei Spiralokklusion ohne Gewebekleber) 2/3 Disruption keine ( no minor or major adverse events ) Itkin M et al (30) Embolisation: 32 Tage bzw. 5 Monate altes Kind nach erfolgloser chir. Ductus-thor.-Ligatur; Status post Herzoperation 2/2 Embolisation keine Itkin M et al (37) 106 Patienten, 20 davon nach erfolgloser operativer Ductus-Unterbindung 73 Embolisation 18 Disruption technischer Erfolg: 73/106 (67 %) Ductus-Sondierung möglich 71/73 Embolisation möglich 18/33 Disruption möglich 3 % 1 x asymptomat. Lungenembolie von Embolisat 2 x Beinödeme 1 x Nahtdehiszenz an Lymphographiezugang klinischer Erfolg: 64/71 (90 %) Embolisation 13/18 (72 %) Disruption 15/17 voroperierte Patienten erfolgreich behandelt Laslett D et al (40) Nachuntersuchung perkutan behandelter Patienten 106/169 (69 %) 4/49 Beinschwellung 4/49 Durchfälle Nadolski GJ, Itkin M 2013 (36) 32 Patienten mit nichttraumat. Chylothorax, davon 2 mit vorausgehender operativer Ligatur Embolisation in 22 Fällen technisch machbar 16/32 klinisch erfolgreich ( intention to treat ) 1 x symptomatische Lungenembolie (verwendetes Embolisat) 1 x Infekt an Lymphographiezugang Boffa DJ et al (13) 21 Patienten nach thorakalen Operationen klinischer Erfolg: 12/12 Embolisation 5/10 Disruption 1 Gallen-Leckage (endoskop. behandelt) * Einzelfallbeschreibungen nicht berücksichtigt 12 Deutsches Ärzteblatt Jg. 110 Heft November 2013

Pneumothorax. operative Sanierung? Oberarzt Chirurgie Klinik Mühldorf

Pneumothorax. operative Sanierung? Oberarzt Chirurgie Klinik Mühldorf Vo ortra ag Pneumothorax Drainagebehandlung oder operative Sanierung? Dr. Lutz Woldrich Oberarzt Chirurgie Klinik Mühldorf Idiopathischer oder primärer Spontanpneumothorax (PSP) Definition: iti Ansammlung

Mehr

Management des malignen Pleuraergusses. Dr. Th. Hess Pneumologie, Dept. Medizin Kantonsspital Winterthur deso St. Gallen, 20.

Management des malignen Pleuraergusses. Dr. Th. Hess Pneumologie, Dept. Medizin Kantonsspital Winterthur deso St. Gallen, 20. Management des malignen Pleuraergusses Dr. Th. Hess Pneumologie, Dept. Medizin Kantonsspital Winterthur deso St. Gallen, 20. Februar 2014 Pleurale Flüssigkeitskinetik Physiologie Pleuraerguss bei Malignomen

Mehr

ECMO bei Lungenversagen

ECMO bei Lungenversagen ECMO bei Lungenversagen Ultima Ratio oder etablierte Therapie? H1N1 ECMO Hill JD et al.: N Engl J Med 1972; 286: 629-34 ECMO - ECCO-R - ECLA Prinzip: Pumpe & Oxygenator Oxygenierung ECMO Flow! CO 2 -Elimination

Mehr

Management des malignen Pleuraergusses. Dr. Th. Hess Pneumologie, Dept. Medizin Kantonsspital Winterthur deso St. Gallen, 20.

Management des malignen Pleuraergusses. Dr. Th. Hess Pneumologie, Dept. Medizin Kantonsspital Winterthur deso St. Gallen, 20. Management des malignen Pleuraergusses Dr. Th. Hess Pneumologie, Dept. Medizin Kantonsspital Winterthur deso St. Gallen, 20. Februar 2014 Conflict of interest Kein Interessenskonflikt vorhanden Pleurale

Mehr

Besondere Situationen und Lokalisationen in der metastasierten Situation

Besondere Situationen und Lokalisationen in der metastasierten Situation Diagnostik Diagnosis und and Therapie Treatment primärer of Patients und with metastasierter Primary and Metastatic Mammakarzinome Breast Cancer Besondere Situationen und Lokalisationen in der metastasierten

Mehr

Interventionelle Radiologie im Rahmen der NTX. Troubleshooting bei Blutung und Gefäßstenosen

Interventionelle Radiologie im Rahmen der NTX. Troubleshooting bei Blutung und Gefäßstenosen Interventionelle Radiologie im Rahmen der NTX Troubleshooting bei Blutung und Gefäßstenosen Priv.-Doz. Dr. med. Ralph Kickuth Direktor: Prof. Dr. D. Hahn Hintergrund Mögliche vaskuläre Komplikationen:

Mehr

Internistische Thorakoskopie- Diagnostische Indikationen: Pleuraerguss- Diagnostisches Management, aktuelle Strategie

Internistische Thorakoskopie- Diagnostische Indikationen: Pleuraerguss- Diagnostisches Management, aktuelle Strategie Hier Ihr gewünschtes Bilder einfügen und auf Format des grauen Bereiches beschneiden wie folgt: 1. Bild anklicken und auf gewünschte Größe skalieren 2. dann oben rechts im Menü, Format auswählen 3. dann

Mehr

PEG in der Geriatrie. Dr. S. K. Gölder III. Medizinische Klinik Klinikum Augsburg

PEG in der Geriatrie. Dr. S. K. Gölder III. Medizinische Klinik Klinikum Augsburg PEG in der Geriatrie Dr. S. K. Gölder III. Medizinische Klinik Klinikum Augsburg Perkutane Endoskopische Gastrostomie Gauderer MW, Ponsky JL, Izant RJ. Gastrostomy without laparotomy: a percutaneous endoscopic

Mehr

Pilzpneumonie. CT Diagnostik

Pilzpneumonie. CT Diagnostik Pilzpneumonie CT Diagnostik Radiologie Prof. Dr. Claus-Peter Heussel Diagnostische und Interventionelle Radiologie Thoraxklinik Heidelberg Das CT Thorax ist eine sensitive Methode zum Nachweis pulmonaler

Mehr

Besondere Situationen und Lokalisationen in der metastasierten Situation

Besondere Situationen und Lokalisationen in der metastasierten Situation Diagnostik Diagnosis und and Therapie Treatment primärer of Patients und with metastasierter Primary and Metastatic Mammakarzinome Breast Cancer Besondere Situationen und Lokalisationen in der metastasierten

Mehr

Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs. Patienteninformation zur intraoperativen Strahlentherapie des Tumorbettes (Boost)

Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs. Patienteninformation zur intraoperativen Strahlentherapie des Tumorbettes (Boost) Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs Patienteninformation zur intraoperativen Strahlentherapie des Tumorbettes (Boost) 1 Kein Grund für Verzweiflung Wenn die Diagnose Brustkrebs festgestellt

Mehr

Schlafapnoe. Dr. W. Strobel

Schlafapnoe. Dr. W. Strobel Schlafapnoe Dr. W. Strobel 5 min Atempausen mit erhaltenen (reduzierten) Bewegungen von Thorax und Abdomen 5 min Atempausen ohne Bewegungen von Thorax und Abdomen The Sleep, Heart, Health Study 6400 Patienten

Mehr

Besondere Situationen und Lokalisationen in der metastasierten Situation

Besondere Situationen und Lokalisationen in der metastasierten Situation Diagnosis and Treatment of Patients with Primary and Metastatic Breast Cancer Besondere Situationen und Lokalisationen in der metastasierten Situation Besondere Situationen und Lokalisationen in der metastasierten

Mehr

Varizenchirurgie elektiver Eingriff mit Komplikationspotential. T. Noppeney

Varizenchirurgie elektiver Eingriff mit Komplikationspotential. T. Noppeney Varizenchirurgie elektiver Eingriff mit Komplikationspotential T. Noppeney Versorgungszentrum Gefäßmedizin: Praxisklinik Obere Turnstraße Abteilung für Gefäßchirurgie Krankenhaus Martha-Maria Nürnberg

Mehr

TIPS Indikationen Kontraindikationen - Caveats

TIPS Indikationen Kontraindikationen - Caveats TIPS Indikationen Kontraindikationen - Caveats Erstellt von: Assoz. Prof. Dr. Vanessa Stadlbauer-Köllner, Assoz. Prof. Dr. Thomas Reiberger & Prim. Priv.Doz. Dr. Andreas Maieron 25.4.2017 Arbeitsgruppenleiter

Mehr

Komplikationen der Transplantat-Nephrektomie

Komplikationen der Transplantat-Nephrektomie Komplikationen der Transplantat-Nephrektomie Stefan Hauser Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie AK Nierentransplantation am 22.11-23.11.13 Ergebnisse Nierentransplantation Verlust der

Mehr

DIAGNOSTIK UND BEHANDLUNG VON NIERENTUMOREN. Norbert Graf

DIAGNOSTIK UND BEHANDLUNG VON NIERENTUMOREN. Norbert Graf DIAGNOSTIK UND BEHANDLUNG VON NIERENTUMOREN Norbert Graf Nierentumoren WT mit Metastasen 10% WT bilateral 7% Andere 11% CMN 3% CCSK 3% MRTK 1% WT lokalisiert 72% Andere 4% gutartig

Mehr

Methotrexat in der Therapie des Morbus Crohn wirksam, sicher, günstig

Methotrexat in der Therapie des Morbus Crohn wirksam, sicher, günstig Medac-Symposium auf dem DGVS-Kongress 2015 in Leipzig zur MTX-Therapie bei Morbus Crohn(1) Methotrexat in der Therapie des Morbus Crohn wirksam, sicher, günstig Leipzig / Wedel (17. September 2015) - Die

Mehr

Chirurgischer Verschluss des linken Herzohres. Martin T. R. Grapow Klinik für Herzchirurgie Universitätsspital Basel

Chirurgischer Verschluss des linken Herzohres. Martin T. R. Grapow Klinik für Herzchirurgie Universitätsspital Basel Chirurgischer Verschluss des linken Herzohres Martin T. R. Grapow Klinik für Herzchirurgie Universitätsspital Basel Geschichte John L. Madden New York JAMA, 1949 Cox-Maze III James L. Cox St Louis JTCVS,

Mehr

konservativ oder operativ Anamnese (Stuhl/Wind; Vorop.) Klinik Diagnostik Thorax /Abdomen leer Sonographie CT KM-Passage Mechanisch Paralytisch

konservativ oder operativ Anamnese (Stuhl/Wind; Vorop.) Klinik Diagnostik Thorax /Abdomen leer Sonographie CT KM-Passage Mechanisch Paralytisch Dünndarmileus Dünndarmileus Klinik und Diagnostik Take Home message Ursachen/Häufigkeit konservativ oder operativ Algorithmus Prophylaxe Konservative Therapie Operative Therapie -Offen -laparoskopisch

Mehr

Therapieoptionen bei interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD)

Therapieoptionen bei interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD) Therapieoptionen bei interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD) Generell sollte eine IIP-Entitätszuordnung gemäß der revidierten Fassung der ATS/ERS-IIP- Klassifikation erfolgen. (Travis et al., Am J Respir

Mehr

Akute Komplikation einer Carotis OP. M. Elzien

Akute Komplikation einer Carotis OP. M. Elzien Akute Komplikation einer Carotis OP M. Elzien Interessenkonflikte Ich gebe folgende wirtschaftliche Beziehungen mit Unternehmen der Gesundheitswirtschaft (Arzneimittel-/Medizinproduktindustrie) an: Berater/Gutachter

Mehr

Idiopathische Lungenfibrose (IPF)

Idiopathische Lungenfibrose (IPF) Idiopathische Lungenfibrose (IPF) Informationen für Patienten und Angehörige Was ist IPF? Verlauf der IPF Was geschieht in der Lunge? Symptome Behandlungsmöglichkeiten Untersuchungen Leben mit IPF Wirksamkeit

Mehr

Moderne Therapie der Herzinsuffizienz und Asthma/COPD zwei unvereinbare Entitäten. Stefan Hammerschmidt Klinikum Chemnitz ggmbh

Moderne Therapie der Herzinsuffizienz und Asthma/COPD zwei unvereinbare Entitäten. Stefan Hammerschmidt Klinikum Chemnitz ggmbh Moderne Therapie der Herzinsuffizienz und Asthma/COPD zwei unvereinbare Entitäten Stefan Hammerschmidt Klinikum Chemnitz ggmbh Obstruktive Atemwegserkrankungen Differentialdiangose wahrscheinlicher Asthma

Mehr

Hodgkin Lymphom bei jungen Patienten

Hodgkin Lymphom bei jungen Patienten Hodgkin Lymphom bei jungen Patienten Peter Borchmann für die GHSG 25.03.2011 1 Hodgkin Lymphom bei jungen Patienten 1. Ist die Unterscheidung child adolescent - young adult physiologisch oder onkologisch

Mehr

Optimierung der Prozessabläufe bei Thoraxoperationen

Optimierung der Prozessabläufe bei Thoraxoperationen Optimierung der Prozessabläufe bei Thoraxoperationen Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Anästhesie 18. Juni 2009 Klinikpfade in der Chirurgie 2. Workshop Patienten workflow Prä-stationär Prä-operativ

Mehr

ASD verschließen oder etablieren wer profitiert von einem interatrialen Shunt?

ASD verschließen oder etablieren wer profitiert von einem interatrialen Shunt? ASD verschließen oder etablieren wer profitiert von einem interatrialen Shunt? How to Therapiekonzepte angeborener Herzfehler Univ. Prof. Dr. Ina Michel-Behnke Abteilung Pädiatrische Kardiologie der UKKJ/KinderherzzentrumWien

Mehr

Komplikationen und deren sinnvolle Erfassung

Komplikationen und deren sinnvolle Erfassung Komplikationen und deren sinnvolle Erfassung Univ. Prof. Dr. Lars-Peter Kamolz M.Sc. Leiter der Klinischen Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, Universitätsklinik für Chirurgie,

Mehr

49. Fortbildungsveranstaltung für Hals-Nasen- Ohrenärzte

49. Fortbildungsveranstaltung für Hals-Nasen- Ohrenärzte Die chirurgische Therapie des Morbus Menière Autor: Prof. Dr. med. Peter R. Issing, HNO-Klinik des Klinikums Bad Hersfeld, Seilerweg 29, 36251 Bad Hersfeld, E-Mail: peter.issing@klinikum-hef.de Einleitung

Mehr

Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs

Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs Uniklinik Köln 1 Kein Grund für Verzweiflung Wenn die Diagnose Brustkrebs festgestellt wird, ist erst einmal die Sorge groß. Beruhigend zu wissen, dass es

Mehr

Myositis - Erfahrungen mit Immunglobulintherapie

Myositis - Erfahrungen mit Immunglobulintherapie Myositis - Erfahrungen mit Immunglobulintherapie Dr. med. S. Geisenhof Klinikum Dritter Orden, München Städtisches Klinikum München - Klinikum Schwabing 1 Portkatheter - Was ist das? Reservoir (Port) dauerhaft

Mehr

PET-CT in der urologischen Diagnostik speziell bei Prostatakarzinom

PET-CT in der urologischen Diagnostik speziell bei Prostatakarzinom PET-CT in der urologischen Diagnostik speziell bei Prostatakarzinom PD Dr. Dietmar Dinter Leiter des Geschäftsfeldes Onkologische Bildgebung Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin (Direktor:

Mehr

Thorakale Aortenchirurgie

Thorakale Aortenchirurgie Prof. Dr. med. H. Jakob Dept. of Thoracic- and Cardiovascular Surgery West German Heart Centre, University Hospital Essen heinz.jakob@uk-essen.de www.whze.de Thorakale Aortenchirurgie Thorakale Aortendissektion

Mehr

Notfall-ERCP Indikationen - Durchführung - Nachsorge

Notfall-ERCP Indikationen - Durchführung - Nachsorge Notfall-ERCP Indikationen - Durchführung - Nachsorge Frankfurt 02.05.2013 Jörg Bojunga Medizinische Klinik I Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Grundsätzliche Indikationen zur ERCP Diagnostisch

Mehr

Mindestmengenvorgaben von Klinikgruppen in den USA im Vergleich zu Deutschland

Mindestmengenvorgaben von Klinikgruppen in den USA im Vergleich zu Deutschland Mindestmengenvorgaben von Klinikgruppen in den USA im Vergleich zu Deutschland Mindestmengenvorgaben von Klinikgruppen in den USA: Dartmouth-Hitchcock Medical Center, Johns Hopkins Medicine, University

Mehr

Venenthrombose. Daniel Staub Angiologie. Dimitrios Tsakiris Hämostasiologie

Venenthrombose. Daniel Staub Angiologie. Dimitrios Tsakiris Hämostasiologie Venenthrombose Daniel Staub Angiologie Dimitrios Tsakiris Hämostasiologie VTE Abklärung und Behandlung im Wandel der Zeit Früher Heute Diagnostik: Phlebographie Ultraschall Klinik unspezif. Wells + D-Dimere

Mehr

Interdisziplinäre Behandlung der Karzinome des gastroösophagealen Übergangs und der Magenkarzinome

Interdisziplinäre Behandlung der Karzinome des gastroösophagealen Übergangs und der Magenkarzinome Interdisziplinäre Behandlung der Karzinome des gastroösophagealen Übergangs und der Magenkarzinome Priv.-Doz. Dr. René Hennig Klinik für Allgemein und Viszeralchirurgie Bad Cannstatt Magenkarzinom & AEG

Mehr

Welche Klinikpfade eignen sich. besonders für die Gefäßchirurgie?

Welche Klinikpfade eignen sich. besonders für die Gefäßchirurgie? Welche Prozeduren sind besonders Welche Klinikpfade eignen sich für die Erstellung von Klinikpfaden in besonders für die Gefäßchirurgie? der Gefäßchirurgie geeignet? Kai Nowak Sektion Gefäßchirurgie Universitätsklininikum

Mehr

ebm info.at ärzteinformationszentrum Pleuradrainageentfernung

ebm info.at ärzteinformationszentrum Pleuradrainageentfernung ebm info.at ärzteinformationszentrum EbM Ärzteinformationszentrum www.ebm info.at Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie Donau-Universität Krems Antwortdokument zur Anfrage

Mehr

Diagnostik von Lymphödemen mit der Lymphszintigraphie

Diagnostik von Lymphödemen mit der Lymphszintigraphie Diagnostik von Lymphödemen mit der Lymphszintigraphie Prof. Dr.med. Roy Moncayo, Stellv. Direktor Nuklearmedizin, Medizinische Universität Innsbruck Anichstrasse 35, 6020 Innsbruck Email: Roy.Moncayo@i-med.ac.at

Mehr

Speiseröhre Erkrankungen II. Dr. Katalin Müllner

Speiseröhre Erkrankungen II. Dr. Katalin Müllner Speiseröhre Erkrankungen II. Dr. Katalin Müllner Ösophaguserkrankungen beim dem Vortrag schon! a) Dysphagie (Schluckstörung) b) Achalasie (Schlucklähmung) c) Divertikel d) Ösophagusvarizen e) Refluxösophagitis

Mehr

Das richtige Timing zur Dialyseshuntanlage aus shuntchirurgischer Sicht

Das richtige Timing zur Dialyseshuntanlage aus shuntchirurgischer Sicht Das richtige Timing zur Dialyseshuntanlage aus shuntchirurgischer Sicht R. Kellersmann Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäßund Kinderchirurgie (Chirurgische Klinik I) Direktor: Prof.

Mehr

VATS bei Pleuraempyem und ein ungewöhnlicher klinischer Fall

VATS bei Pleuraempyem und ein ungewöhnlicher klinischer Fall VATS bei Pleuraempyem und ein ungewöhnlicher klinischer Fall Lungen- und Thoraxzentrum Bamberg Priv.-Doz. Dr. Thomas Bohrer, M.A., staatl. examin. Krankenpfleger Lungen- und Thoraxzentrum Bamberg Gotthard

Mehr

Lymphfisteln Strahlentherapeutische Optionen

Lymphfisteln Strahlentherapeutische Optionen Lymphfisteln Strahlentherapeutische Optionen Dr. Stefan Münch Klinik und Poliklinik für RadioOnkologie und Strahlentherapie Lymphozele/ Lymphfistel Postoperativ, insbesondere nach urologischer oder gynäkologischer

Mehr

Intestinaler Lymphangiectasie

Intestinaler Lymphangiectasie MRI (semi-invasive MRenteroklyse) bei Kindern mit Intestinaler Lymphangiectasie Neue Bilddiagnostische Möglichkeiten Eckhardt, BP 1 Wolf, R 2 Friedt, M 3 Braegger, C 3 Willi, UV 1 Huisman, TAGM 1 1 Insitut

Mehr

Goldimplantate (Berlockimplantate) zur Behandlung von Gelenksschmerzen

Goldimplantate (Berlockimplantate) zur Behandlung von Gelenksschmerzen Goldimplantate (Berlockimplantate) zur Behandlung von Gelenksschmerzen erstellt von Dr.in Glechner, Dr.in Angela Kaminski-Hartenthaler http://www.ebminfo.at/goldimplantate-bei-gelenksschmerzen Bitte den

Mehr

Paradigmenwechsel in der Gastroenterologie

Paradigmenwechsel in der Gastroenterologie Paradigmenwechsel in der Gastroenterologie Akute Pankreatitis Prof. Dr. med. Christian Löser Rotes Kreuz Krankenhaus Kassel Bad Wilhelmshöhe Akute Pankreatitis - Ernährung Das Dogma Ruhigstellung der Bauchspeicheldrüse

Mehr

Akutes Abdomen aus internistischer Sicht

Akutes Abdomen aus internistischer Sicht Akutes Abdomen aus internistischer Sicht G. Weitz (Lübeck) plötzlich einsetzende Bauchschmerzen kurzer Verlauf (bis eine Woche) (störend - potentiell bedrohlich) Dynamik? Leitsymptome: heftige Bauchschmerzen

Mehr

DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR KARDIOLOGIE HERZ- UND KREISLAUFFORSCHUNG e.v. German Cardiac Society

DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR KARDIOLOGIE HERZ- UND KREISLAUFFORSCHUNG e.v. German Cardiac Society Die Herz-Magnet-Resonanz-Tomographie kann Kosten um 50% senken gegenüber invasiven Tests im Rahmen der Abklärung und Behandlung von Patienten mit Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit: Resultate von

Mehr

Verbesserte Lebensqualität für Brustkrebspatientinnen unter Chemotherapie

Verbesserte Lebensqualität für Brustkrebspatientinnen unter Chemotherapie Neue Studie zu Iscador Verbesserte Lebensqualität für Brustkrebspatientinnen unter Chemotherapie Schwäbisch-Gmünd (2. Dezember 2009) - Eine prospektive randomisierte offene Pilotstudie ergab eine Verbesserung

Mehr

Malnutrition und Indikation von enteraler Ernährung über PEG-Sonden aus Sicht der Altersmedizin (Geriatrie)

Malnutrition und Indikation von enteraler Ernährung über PEG-Sonden aus Sicht der Altersmedizin (Geriatrie) Malnutrition und Indikation von enteraler Ernährung über PEG-Sonden aus Sicht der Altersmedizin (Geriatrie) Fachtagung Ernährung in der stationären Altenpflege - zwischen Wunschkost und Sondennahrung -

Mehr

Alleinige Sphinkterotomie als Therapie: Kriterien zur Patientenauswahl

Alleinige Sphinkterotomie als Therapie: Kriterien zur Patientenauswahl Alleinige Sphinkterotomie als Therapie: Kriterien zur Patientenauswahl PD Dr. med. Eliane Angst 25. Berner Symposium Sa Abend 23 Uhr: 92-jährige Patientin mit Cholezysto- und Choledocholithiasis, Fieber

Mehr

7. Tag der Organkrebszentren am Klinikum Dortmund Diagnostisches und therapeutisches Vorgehen beim Ösophaguskarzinom

7. Tag der Organkrebszentren am Klinikum Dortmund Diagnostisches und therapeutisches Vorgehen beim Ösophaguskarzinom 7. Tag der Organkrebszentren am Klinikum Dortmund Diagnostisches und therapeutisches Vorgehen beim Ösophaguskarzinom Dr. med. Bernd Kroes, Chirurgische Klinik, Klinikum Dortmund ggmbh Epidemiologie 4-5

Mehr

Die Thrombin-Therapie beim Aneurysma spurium nach arterieller Punktion

Die Thrombin-Therapie beim Aneurysma spurium nach arterieller Punktion Aus der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Direktor: Prof. Dr. med. K. Werdan) und dem Herzzentrum Coswig Klinik für Kardiologie und

Mehr

erstellt von Dr. in Anna Glechner

erstellt von Dr. in Anna Glechner Ist die Port-A-Cath-Versiegelung (Plombieren) mit Taurolidin, effektiver als eine Versiegelung mit NaCl oder NaCl+Heparin im Hinblick auf eine Vermeidung thrombotischer Ereignisse und Infektionen? erstellt

Mehr

Aktueller Stellenwert der PET/CT in der gastroenterologischen Onkologie. Wolfgang Weber Nuklearmedizinische Klinik Universitätsklinikum Freiburg

Aktueller Stellenwert der PET/CT in der gastroenterologischen Onkologie. Wolfgang Weber Nuklearmedizinische Klinik Universitätsklinikum Freiburg Aktueller Stellenwert der PET/CT in der gastroenterologischen Onkologie Wolfgang Weber Nuklearmedizinische Klinik Universitätsklinikum Freiburg Technik und Radiopharmaka PET/CT Aktuelle PET/CT Scanner

Mehr

ICD Programmierung bei Kammertachykardie. Prof. Christian Sticherling Universitätsspital Basel

ICD Programmierung bei Kammertachykardie. Prof. Christian Sticherling Universitätsspital Basel ICD Programmierung bei Kammertachykardie Prof. Christian Sticherling Universitätsspital Basel ICD Implantations in Europe 2015 500 000 sudden cardiac deaths >100 000 implantations annually (costs>2 billion

Mehr

Leber und Endoskopie

Leber und Endoskopie Gallengangskomplikationen Leaks Florian Schreiber Universitätsklinik für Innere Medizin Klinische Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie Medizinische Universität Graz 1 Leaks Lernziele Systematik

Mehr

Active Surveillance & Watchful Waiting. Überwachungsstrategien beim lokal begrenzten Prostatakarzinom ohne aggressive Tumoranteile

Active Surveillance & Watchful Waiting. Überwachungsstrategien beim lokal begrenzten Prostatakarzinom ohne aggressive Tumoranteile Active Surveillance & Watchful Waiting Überwachungsstrategien beim lokal begrenzten Prostatakarzinom ohne aggressive Tumoranteile 2 3 Einleitung Für Patienten mit einem lokal begrenzten Prostatakarzinom

Mehr

Qualitätszahlen Kinder-Herzzentrum am Universitäts-Kinderspital Zürich. Medienkonferenz vom 14. Mai 2019, 16 Uhr

Qualitätszahlen Kinder-Herzzentrum am Universitäts-Kinderspital Zürich. Medienkonferenz vom 14. Mai 2019, 16 Uhr Qualitätszahlen Kinder-Herzzentrum am Universitäts-Kinderspital Zürich Medienkonferenz vom 14. Mai 2019, 16 Uhr Prolog/Dr. Markus Malagoli, CEO? «Erhöhtes Sterberisiko im Kinderspital Zürich» Aussage zum

Mehr

Quality and Experience

Quality and Experience Quality and Experience ASEPT Drainage System ASEPT Pleural/Peritoneal Drainage System ASEPT Drainage Kits (600 ml + 000 ml) ASEPT Drainage Kits L (600 ml + 000 ml + 3000 ml) Zubehör Die Drainage rezidiver

Mehr

Pro und contra Früherkennung. Thomas Enzmann Steffen Lebentrau Klinik für Urologie und Kinderurologie

Pro und contra Früherkennung. Thomas Enzmann Steffen Lebentrau Klinik für Urologie und Kinderurologie Pro und contra Früherkennung Prostatakarzinom Thomas Enzmann Steffen Lebentrau Klinik für Urologie und Kinderurologie Prostatakarzinom Inzidenz Neuerkrankungen: 70100 Männer in BRD Robert Koch Institut

Mehr

Radiologische Veränderungen bei Pleuraerkrankungen

Radiologische Veränderungen bei Pleuraerkrankungen Radiologische Veränderungen bei Pleuraerkrankungen Winfried Köpernik Radiologische Praxis am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Themen Radiologische Verfahren Normalanatomie Pneumothorax Pleuraerguss,

Mehr

MRT-basierte Therapie des Rektumkarzinoms

MRT-basierte Therapie des Rektumkarzinoms MRT-basierte Therapie des Rektumkarzinoms Hendrik Seeliger Klink für Allgemein- Viszeral- und Gefäßchirurgie Charité Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Multimodale Therapie des Rektumkarzinoms

Mehr

1.1 Angefragte Untersuchungs- und Behandlungsmethode (Kurzbezeichnung, max. 200 Zeichen)

1.1 Angefragte Untersuchungs- und Behandlungsmethode (Kurzbezeichnung, max. 200 Zeichen) NUB 1/4 1.1 Angefragte Untersuchungs- und Behandlungsmethode (Kurzbezeichnung, max. 200 Zeichen) Magenschrittmacher 1.2 Alternative Bezeichnunge(en) der Methode Enterra 1.3 Beschreibung der Methode Die

Mehr

ebm info.at ärzteinformationszentrum Pseudomyxoma Peritonei Therapie

ebm info.at ärzteinformationszentrum Pseudomyxoma Peritonei Therapie ebm info.at ärzteinformationszentrum EbM Ärzteinformationszentrum www.ebm info.at Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie Donau-Universität Krems Antwortdokument zur Anfrage

Mehr

20. Onkologische Konferenz Eisenach 16. und 17. November 2007

20. Onkologische Konferenz Eisenach 16. und 17. November 2007 Stellenwert der Lymphadenektomie bei der chirurgischen Therapie pulmonaler Metastasen V. Wiens Thoraxzentrum Klinik für Thoraxchirurgie und Thorakale Endoskopie 20. Onkologische Konferenz Eisenach 16.

Mehr

Klinikpfade in der Viszeralchirurgie: Evidenzbasierte Datenlage. P. Kienle. Universitätsklinikum Mannheim Chirurgische Klinik

Klinikpfade in der Viszeralchirurgie: Evidenzbasierte Datenlage. P. Kienle. Universitätsklinikum Mannheim Chirurgische Klinik Klinikpfade in der Viszeralchirurgie: Evidenzbasierte Datenlage P. Kienle Mannheim Chirurgische Klinik Erwartungen an Klinikpfade Qualitätssteigerung: - Prozessqualität (Abläufe möglichst effizient, gemäß

Mehr

Diagnostik und Interventionen bei chronischer Pankreatitis: Chirurgische Therapie

Diagnostik und Interventionen bei chronischer Pankreatitis: Chirurgische Therapie Diagnostik und Therapie bei chronischer Pankreatitis chirurgische Therapie Diagnostik und Interventionen bei chronischer Pankreatitis: Chirurgische Therapie Bruno Schmied Kantonsspital St. Gallen Diagnostik

Mehr

VAC eine neue Therapieoption bei enteralen Fisteln?

VAC eine neue Therapieoption bei enteralen Fisteln? VAC eine neue Therapieoption bei enteralen Fisteln? Dr. med. Ch. Weiher SRH Waldklinikum Gera / Klinik für allgemeine, viszerale und Kinderchirurgie Enterale Fisteln = schwere Komplikation nach abdominellen

Mehr

Zusammenfassung für Radioonkologen

Zusammenfassung für Radioonkologen Preoperative Chemoradiotherapy for Esophageal or Junctional Cancer P. van Hagen, M.C.C.M. Hulshof, J.J.B. van Lanschot, E.W. Steyerberg,, M.I. van Berge Henegouwen, B.P.L. Wijnhoven, D.J. Richel, G.A.P.

Mehr

Manuelle Lymphdrainage bei Krebserkrankungen. erstellt von Dr. inanna Glechner.

Manuelle Lymphdrainage bei Krebserkrankungen. erstellt von Dr. inanna Glechner. Manuelle Lymphdrainage bei erstellt von Dr. inanna Glechner http://www.ebminfo.at/manuelle-lymphdrainage-bei-krebserkrankungen Bitte den Rapid Review wie folgt zitieren: Glechner A., Manuelle Lymphdrainage

Mehr

Aus der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie der DRK-Kliniken-Köpenick, akademisches Lehrkrankenhaus der Charité Universität Berlin DISSERTATION

Aus der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie der DRK-Kliniken-Köpenick, akademisches Lehrkrankenhaus der Charité Universität Berlin DISSERTATION Aus der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie der DRK-Kliniken-Köpenick, akademisches Lehrkrankenhaus der Charité Universität Berlin DISSERTATION Untersuchungen zur Ätiologie des Karpaltunnelsyndroms

Mehr

Pankreaserkrankungen Update Christoph Beglinger Basel

Pankreaserkrankungen Update Christoph Beglinger Basel Pankreaserkrankungen Update 2018 Christoph Beglinger Basel Inhalt 1. Akute Pankreatitis 2. Chronische Pankreatitis 3. Exokrine Pankreasinsuffizienz 4. Zusammenfassung Akute Pankreatitis Ursachen 1. Gallensteine

Mehr

Antikoagulation bei Vorhofflimmern Wann pausieren, wann absetzen, wann fortsetzen?

Antikoagulation bei Vorhofflimmern Wann pausieren, wann absetzen, wann fortsetzen? Hannover 26. November 2016 Antikoagulation bei Vorhofflimmern Wann pausieren, wann absetzen, wann fortsetzen? Jan W. Schrickel Klinische und Experimentelle Elektrophysiologie Medizinische Klinik und Poliklinik

Mehr

Problemkeime bei CF. Joachim Bargon Frankfurt

Problemkeime bei CF. Joachim Bargon Frankfurt Problemkeime bei CF Joachim Bargon Frankfurt Problemkeime bei CF Pseudomonoas aeruginosa multiresistent B. Gleiber cepacia MRSA nicht tuberkulöse Mykobakterien (NTM) Aspergillus Hutegger Stenotrophomonas

Mehr

Komplikationen der Zirkumzision bei Knaben im Kindesalter Häufigkeit und Formen

Komplikationen der Zirkumzision bei Knaben im Kindesalter Häufigkeit und Formen Komplikationen der Zirkumzision bei Knaben im Kindesalter Häufigkeit und Formen 131. Kongress Deutsche Gesellschaft für Chirurgie, Berlin 25.-28.03.2014/ 52. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für

Mehr

Risikoinformation der FDA: UAW-News International: Sprue-ähnliche Enteropathie unter Olmesartan

Risikoinformation der FDA: UAW-News International: Sprue-ähnliche Enteropathie unter Olmesartan Risikoinformation der FDA Sprue-ähnliche Enteropathie unter Olmesartan Berlin (2. September 2013) - Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA berichtete kürzlich über Fälle von Sprue-ähnlicher Enteropathie

Mehr

Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Ernährungssymposium, , Zürich

Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Ernährungssymposium, , Zürich Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Ernährungssymposium, 13.12.2018, Zürich Das Refeedingsyndrom Aktuelle Studienlage und deren Umsetzung am USZ Brigitte Baru Ernährungsberaterin/-therapeutin,

Mehr

3. Fortbildungstag Forum für klinische Notfallmedizin

3. Fortbildungstag Forum für klinische Notfallmedizin 3. Fortbildungstag Forum für klinische Notfallmedizin Die forum Pearls klinische Fälle klinische Perle 1 Vortrag Therapie der akuten Ateminsuffizienz Problemstellung Klassische Therapieformen Alternativen

Mehr

Neueste Studienergebnisse in der Therapie der PAH

Neueste Studienergebnisse in der Therapie der PAH Dualer Endothelin-Rezeptor-Antagonismus: Neueste Studienergebnisse in der Therapie der PAH Von Prof. Ralf Ewert, Greifswald Lübeck (10. April 2008) - Das Wissen um die Pathophysiologie der Pulmonalen Arteriellen

Mehr

Multimodale Therapie des Pankreaskarzinoms

Multimodale Therapie des Pankreaskarzinoms Department Chirurgische of Klinik Surgery und Poliklinik, Munich, Germany Multimodale Therapie des Pankreaskarzinoms Helmut Friess Juli 2010 Neue Fälle Todesfälle 5 Jahres-Überleben (in %) Department of

Mehr

Unterschiede in der Therapie im Lebensverlauf: Diabetes mellitus

Unterschiede in der Therapie im Lebensverlauf: Diabetes mellitus Unterschiede in der Therapie im Lebensverlauf: Diabetes mellitus Harald Sourij Klinische Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel, Medizinische Universität Graz Diabetestypen Typ 1 Diabetes Maturity

Mehr

ENDOSKOPISCHE BEHANDLUNG DER CHRONISCHEN PANKREATITIS. Arzt Patienten Seminar DGVS 2018 DAVID ANZ

ENDOSKOPISCHE BEHANDLUNG DER CHRONISCHEN PANKREATITIS. Arzt Patienten Seminar DGVS 2018 DAVID ANZ MEDIZINISCHE KLINIK KLINIK UND POLIKLINIK UND II ENDOSKOPISCHE BEHANDLUNG DER CHRONISCHEN PANKREATITIS Arzt Patienten Seminar DGVS 2018 DAVID ANZ Typische Probleme bei der chronischen Pankreatitis Schmerzen

Mehr

Aus der Universitätsklinik und Poliklinik für Strahlentherapie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Aus der Universitätsklinik und Poliklinik für Strahlentherapie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Aus der Universitätsklinik und Poliklinik für Strahlentherapie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Komm. Direktorin PD Dr. med. Gabriele Hänsgen) Vergleich der Wirksamkeit von Orthovoltbestrahlung

Mehr

Diagnose und Management der fokalen benignen Leberläsion. Dirk Bareiss, Joachim Hohmann

Diagnose und Management der fokalen benignen Leberläsion. Dirk Bareiss, Joachim Hohmann Diagnose und Management der fokalen benignen Leberläsion Dirk Bareiss, Joachim Hohmann Anamnese bei fokalen Leberläsionen Hat der Patient Symptome oder handelt es sich um einen Zufallsbefund? Patientencharakteristika:

Mehr

Kinderspital Pädiatrische Infektiologie Pädiatrische Onkologie/Hämatologie

Kinderspital Pädiatrische Infektiologie Pädiatrische Onkologie/Hämatologie Kinderspital Pädiatrische Infektiologie Pädiatrische Onkologie/Hämatologie Lymphknotenabklärung ein interdisziplinärer Ansatz Dr. med. Michael Büttcher und Bernhard Eisenreich 30.10.2018 Einleitung Lymphadenopathie

Mehr

Therapie des Bronchialkarzinoms Welcher Patient profitiert von der Operation?

Therapie des Bronchialkarzinoms Welcher Patient profitiert von der Operation? Therapie des Bronchialkarzinoms Welcher Patient profitiert von der Operation? H.-S. Hofmann Thoraxchirurgisches Zentrum Universitätsklinikum Regensburg Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg Problem:

Mehr

F E NO im klinischen Alltag: Bedeutung beim Asthma Management

F E NO im klinischen Alltag: Bedeutung beim Asthma Management F E NO im klinischen Alltag: Bedeutung beim Asthma Management H. Magnussen Krankenhaus Großhansdorf Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirugie Lehrstuhl für Innere Medizin-Pneumologie Universitätsklinikum

Mehr

Peri- und intraartikuläre Anästhesie (PIA) anderen Verfahren bei K-TEP überlegen. Eine Literaturübersicht und Ergebnisse eigener RCT

Peri- und intraartikuläre Anästhesie (PIA) anderen Verfahren bei K-TEP überlegen. Eine Literaturübersicht und Ergebnisse eigener RCT Peri- und intraartikuläre Anästhesie (PIA) anderen Verfahren bei K-TEP überlegen. Eine Literaturübersicht und Ergebnisse eigener RCT J. Beckmann DKG München, Nov. 2015 5. Sportorthopädiekongress Freiburg,

Mehr

Kontroverse bei borderline resektablem Pankreas-Ca: Pro direkte chirurgische Intervention

Kontroverse bei borderline resektablem Pankreas-Ca: Pro direkte chirurgische Intervention Kontroverse bei borderline resektablem Pankreas-Ca: Pro direkte chirurgische Intervention A. Ulrich, Heidelberg GI-Oncology 25.06.2016, Wiesbaden Offenlegung potentieller Interessenkonflikte 1. Anstellungsverhältnis

Mehr

ebm info.at ärzteinformationszentrum Goldimplantate (Berlockimplantate) zur Behandlung von Gelenksschmerzen

ebm info.at ärzteinformationszentrum Goldimplantate (Berlockimplantate) zur Behandlung von Gelenksschmerzen ebm info.at ärzteinformationszentrum EbM Ärzteinformationszentrum www.ebm info.at Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie Donau-Universität Krems Antwortdokument zur Anfrage

Mehr

Behandlungsstrategie der akuten (iliofemoralen und cavalen) Thrombose. H. Jalaie

Behandlungsstrategie der akuten (iliofemoralen und cavalen) Thrombose. H. Jalaie Behandlungsstrategie der akuten (iliofemoralen und cavalen) Thrombose H. Jalaie Klinik für Gefäßchirurgie Universitätsklinikum Aachen 10. meeting Fleesensee Phlebologie & Lymphologie 2016 Hintergrund 20-55%

Mehr

Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs. Patienteninformation zur intraoperativen Strahlentherapie des Tumorbettes (Boost)

Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs. Patienteninformation zur intraoperativen Strahlentherapie des Tumorbettes (Boost) Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs Patienteninformation zur intraoperativen Strahlentherapie des Tumorbettes (Boost) Kein Grund für Verzweiflung Wenn die Diagnose Brustkrebs festgestellt wird,

Mehr

Neue Behandlungsmöglichkeit für Patienten

Neue Behandlungsmöglichkeit für Patienten Erstmals europaweit Hirnschrittmacher gegen Epilepsie implantiert Neue Behandlungsmöglichkeit für Patienten Tübingen (26. November 2010) - Ich bin ins Büro gekommen, habe mir einen Kaffee geholt - und

Mehr

Neue Zielwerte in der Therapie der Hypertonie

Neue Zielwerte in der Therapie der Hypertonie 49. Bayerischer Internistenkongress Neue Zielwerte in der Therapie der Hypertonie 7. November 2010 Karl F. Hilgers Medizinische Klinik 4 (Nephrologie / Hypertensiologie) - Universitätsklinikum Erlangen

Mehr

Akutschmerztherapie: Der Patient in der Notaufnahme Silke Ganzera Berlin

Akutschmerztherapie: Der Patient in der Notaufnahme Silke Ganzera Berlin Akutschmerztherapie: Der Patient in der Notaufnahme Silke Ganzera 11.05.2013 Berlin HELIOS Klinikum Wuppertal, Lehrstuhl für Chirurgie II, Priv. Universität Witten/Herdecke ggmbh Das Setting www.gala.de/.../emergency-room-450.jpg

Mehr

Antrag auf Aufhebung der Verschreibungspflicht ( 48 und 53 AMG) Racecadotril 30 mg Granulat zur sympt. Behandlung der akuten Diarrhoe bei Kindern ab

Antrag auf Aufhebung der Verschreibungspflicht ( 48 und 53 AMG) Racecadotril 30 mg Granulat zur sympt. Behandlung der akuten Diarrhoe bei Kindern ab Antrag auf Aufhebung der Verschreibungspflicht ( 48 und 53 AMG) Racecadotril 30 mg Granulat zur sympt. Behandlung der akuten Diarrhoe bei Kindern ab 5 Jahren und Jugendlichen Voraussetzungen für Selbstmedikation

Mehr