Neuorganisation Produktionsabläufe

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1 Neuorganisation Produktionsabläufe Ablauf der Jahresverbrauchsabrechnung neues Druckverfahren Ralf Traute, Teamleiter Anwendungen Service, rku.it GmbH

2 Inhalt Jahresverbrauchsabrechnung (JVA) Neue Druckverfahren Ausgangssituation - scwincold RZ-Druckverfahren Performance Printing

3 Inhalt Jahresverbrauchsabrechnung (JVA) Neue Druckverfahren Ausgangssituation - scwincold RZ-Druckverfahren Performance Printing

4 Ausgangssituation Jahresverbrauchsabrechnung Derzeit 18 Schleupen-Mandanten im Hosting bei rku.it 12 Schleupen-Mandanten mit ca Zählern erstellen über die Software Schleupen.CS eine Jahresverbrauchsabrechnung Erfahrungen und Erkenntnisse der letzen Jahre erfordern neue Ansätze im Bereich: Organisation Technisches Umfeld Datenqualität Rahmenbedingungen

5 Jahresverbrauchsabrechnung Übergreifendende Terminplanung für JVA Durchführung (Ablesung/ Abrechnung/Rechnungsdruck) Vielzahl der Schleupen Kunden erfordert eine umfassende Organisation und Koordination der Turnusabrechnungen. Planung der technischen und personellen Ressourcen über einen Zeitraum Ende 2009/Anfang 2010 mit den Bereichen Produktion, Serverbetrieb, Beratung und Druck/Layout Betreuungsleistungen im Rahmen der Servicezeiten und Bereitschaftsdienste Checkliste - Produktionsauftrag rku.it mit Terminen und Parametereinstellungen für die Abrechnung; klare Abgrenzung der Verantwortlichkeiten

6 Jahresverbrauchsabrechnung

7 Jahresverbrauchsabrechnung Erster Planungsstatus für die Jahresverbrauchsabrechnung 2009 nach Kundenvorabinformationen: Kunde Beginn Ablesung Rechnungs- Kalkulation Test Rechnungs- Druck Kunde Kunde 2 Kunde Kunde Kunde Kunde Kunde

8 Jahresverbrauchsabrechnung Analyse Datenqualität Entwicklung von Reports, die auch im Vorfeld zur Systemtrennung die Datenqualität überprüfen und Dateninkonsistenzen aufdecken sollen Produktauswahl bei rku.it SQL-Reports in Schleupen.CS CS.OLAP (Schleupen.CS) CS.CT (Controlling Toolbox - Partnerprodukt) QlikView (QlikTech) InfoZoom (humanit) Empfehlung rku.it

9 Jahresverbrauchsabrechnung Situation: COM-Fehler (Component Objekt Model) Abbrüche, die bei lang laufenden Jobs auftreten bei der Nutzung von Crystal Reports Ursachen: CR stößt beim Massendruck an die System- und Kapazitätsgrenzen ungenügende Speicherverfügbarkeit auf dem Datenbanksystem Informix Sporadischer Fehler, der nicht nachgestellt werden kann Lösungsansätze: Performance-Optimierungsmaßnahmen im Bereich Datenbank und Applikationsserver durchgeführt Neukonzipierung des Druckverfahrens seitens Schleupen RZ-Druckverfahren CS.PP (Performance Printing)

10 Jahresverbrauchsabrechnung Ticketsystem Remedy Beantragung von Datenbankkopien über Tickets Aufzeichnung von Fehlern im Rahmen der Turnusabrechnung Pro Anforderung wird ein gesondertes Ticket erstellt, damit der Abrechnungsnachweis nachvollziehbar über ein Thema/Ticket erstellt wird Gruppenzuordnung, damit keine Tickets nur von einzelnen Mitarbeiter bearbeitet werden können

11 Jahresverbrauchsabrechnung Testabrechnung / Testsystem Ziel: Ermittlung des Zeit- und Leistungsaufwandes für die produktive Turnusabrechnung Durchführung: Prüfung unter realistischen Bedingungen, ob Probleme im Rahmen der JVA zu erwarten sind (z. B. Fehleingaben, fehlerhafte Stammdaten). Durchzuführende Massenläufe testen alle Änderungen seit der letzen Turnusabrechnung im System (Versionswechsel, Patches, Customizing). Druck der Testrechnungen (Blanko-, Logo-Papier) und Rechnungskontrolle Vorbereitung: Frühzeitige Einplanung der Testabrechnung, damit beim Auftreten von Schwierigkeiten und Unstimmigkeiten reagiert werden kann. Datenbankkopie auf screwetest oder neue Testabrechnungsdatenbank Nutzung von vorhandenen Ableseergebnissen, geschätzten Werten oder Durchführung der Hochrechnung

12 Jahresverbrauchsabrechnung Rechnungsdruck Entscheidung des Kunden, wie der Druckoutput erstellt werden soll: Durchführung beim Kunden Durchführung bei rku.it Durchführung bei Dienstleistungsunternehmen Vorbereitung: Zeitplanung Papiervorräte Formate, OME-Kennung, Schachtsteuerung Beratungsleistungen rku.it Upgrade aller Kunden auf die HV2009 vor der Jahresverbrauchsabrechnung Hilfestellung bei der Testabrechnung Durchführung von Workshops zur Turnusabrechnung Support während des Zeitraums der Abrechnung

13 Jahresverbrauchsabrechnung Weiteres Vorgehen: Zusendung der Produktionsaufträge Bedarfsermittlung für Aktualisierung/Neuerstellung Testsystem Bedarfsermittlung für Workshops zur Jahresverbrauchsermittlung

14 Neuorganisation der Produktionsabläufe Jahresverbrauchsabrechnung (JVA) Neue Druckverfahren Ausgangssituation - scwincold RZ-Druckverfahren Performance Printing

15 Bisherige Drucklösung Bisherige Drucklösung über den Archivdruckertreiber scwincold Ausgabe einer oder mehrerer PCL5-Dateien (Printer-Control-Language, Druckersprache von HP-Druckern und kompatiblen) Gleichzeitiges Ausdrucken des Dokuments auf einem beliebigen Windowsdrucker mit der Archivierung möglich Besondere Aufgaben des Schleupen-Druckertreibers: Schachtsteuerung mit scwincold Ansteuerung Logopapier und Blankopapier

16 Bisherige Drucklösung Nachteile bisherige Schachtsteuerung: Die Druckerschächte müssen abhängig vom verwendeten Drucker fest im Formularlayout programmiert werden. Druckerschächte werden technisch pro Hersteller anders nummeriert. D. h., das Formular funktioniert bzgl. Schachtsteuerung nur mit einem Druckerhersteller und nur einem Drucker zur selben Zeit. Ein Druckerhersteller nummeriert die Schächte intern fortlaufend bei 1 beginnend, ein anderer fortlaufend bei 701 beginnend. Sonderprogrammierung im Formular bei Auslagerung der Produktion, z. B. rku.it oder anderer Druckdienstleister Bei Ausfall des Druckers oder Abkündigung des Gerätes muss das Formular angepasst werden. Bei organisatorischen Änderungen (z. B. Logopapier liegt nun in einem anderen Schacht) muss das Formular angepasst werden. Keine Flexibilität, höherer Aufwand bei Anpassungen, höhere Kosten

17 Bisherige Drucklösung Nachteile Drucklösung: Kein Verwaltungswerkzeug für Druckaufträge (kein Monitoring, kein Spool) Keine Möglichkeit, bereits gedruckte Druckaufträge anzusehen und/oder erneut auszudrucken. Keine Möglichkeit, die Druckaufträge als PDF auszugeben, um einen Druckdienstleister mit der Produktion zu beauftragen. D. h. keine Unabhängigkeit OME-Kennung ist im Formular verankert und programmiert. Keine Möglichkeit, die OME-Kennung nachträglich aufzubringen. OME-Kennung muss in jedem Formular separat programmiert werden. Keine Möglichkeit der Wiederverwendung Anpassungen an der OME-Kennung sehr komplex D. h. weniger Flexibilität und höherer Aufwand sowie Kosten

18 Bisherige Drucklösung scwincold wurde im Rahmen des in der IT gewöhnlichen Lebenszyklus zur FV2009 abgekündigt. Abgekündigte Betriebssysteme und Programmversionen werden nach dem Abkündigungstermin nicht mehr von der Schleupen AG unterstützt! Keine Weiterentwicklung Kein Support Bei Komplikationen und Problemen Bei Betriebssystemwechsel z. B. Windows Vista/7 Bei Inkompatibilität mit Sicherheits- und Antivirensoftware Bei Inkompatibilität mit neuen Druckern und Druckertreibern Nachfolger: RZ-Drucklösung mit dmstools (Ausgabewarteschlange)

19 Inhalt Jahresverbrauchsabrechnung (JVA) Neue Druckverfahren Ausgangssituation - scwincold RZ-Druckverfahren Performance Printing

20 RZ-Drucklösung Beinhaltet Verwaltungswerkzeug für Druckaufträge mit einer einfachen grafischen Benutzeroberfläche Schachtsteuerung über Drucker-Umsetztabellen OME-Kennung erst beim Druck aufbringen Druckaufträge werden als PDF abgelegt (PDF/A Dokumente gem. ISO ). Druckaufträge können als PDF kopiert und ausgetauscht werden. Einbindung Acrobat Reader in die Spool Druckaufträge können Beobachtet und Erneut angestoßen werden Nachdruck, Preview und Export (z. B. für Druckdienstleister) aus der Spool effizientere Abwicklung der Druckaufträge

21 RZ-Drucklösung Druckmanagement Nutzung/Abwicklung Druckaufbereitung Massendruck durch den Benutzer Druckvorgang Massendruck durch den Operator Druck Tagesgeschäft durch Benutzer Ausgabeformat Druckaufträge werden als PDF abgelegt (PDF/A Dokumente gem. ISO ). Druckaufträge können als PDF kopiert und ausgetauscht werden. Einbindung Acrobat Reader in die Spool

22 RZ-Drucklösung - Ausgabewarteschlange In einer Ausgabewarteschlange kann der Druck zentral für mehrere Spools gestartet werden. Es können mehrere Ausgabewarteschlangen definiert werden, z. B. Sofort-Druck rku.it Produktion Etc. (z.b. für Export an weitere Dienstleistungsunternehmen) Bisher konnte diese Anforderung nur im Formular per Parameter gesteuert werden Mehr Flexibilität

23 RZ-Drucklösung Druck in eine Ausgabewarteschlange Ihr Vorteil: Verwaltung verschiedener Warteschlangen, z. B. für Rechenzentrums-Druck oder Sofort-Druck Druck und Archivierung ist gleichzeitig möglich Anwender muss sich nicht mehr um den Massendruck kümmern, sondern kann die Daten einem Druck- Administrator bereitstellen. Druck-Administrator benötigt keine Anwendungskenntnisse.

24 RZ-Drucklösung Sicht auf die Ausgabewarteschlangen Bearbeitung der Warteschlangen durch einen Druck-Administrator: Zeitgesteuertes Drucken, Archivieren und Verwalten (z. B. Löschen) der Ausgabedateien Zuordnung unterschiedlicher Drucker für Schachtsteuerung oder OME-Kennung Direktes Ansehen und Drucken einzelner Seiten einer Ausgabedatei Bereitstellen der Dokumente für Druckdienstleister

25 RZ-Drucklösung Administration Spool und Drucker Verwaltung von Ausgabewarteschlangen Verwaltung von Druckern

26 RZ-Drucklösung - Schachtsteuerung Schachtsteuerung vollständig vom Formularlayout entkoppelt Im Formular wird lediglich der logische Schacht angegeben ( Geschäftspapier, Blankopapier ) Konfiguration und Parametrisierung in der RZ-Drucklösung, z. B. Drucker 1 (z. B. beim Kunden) Geschäftspapier Schacht 2 Blankopapier Schacht 3 Drucker 2 (z. B. beim Druckdienstleister) Geschäftspapier Schacht 711 Blankopapier Schacht 712 Bei Änderungen (Drucker, Schächte, etc.) sind nun keine Formularanpassungen mehr nötig Einfachere Wartbarkeit Unabhängig vom Druckerhersteller Unabhängig vom Druckdienstleister Höhere Flexibilität

27 RZ-Drucklösung OME-Kennung OME-Kennung vollständig vom Formularlayout entkoppelt OME-Kennung kann nachträglich aufgebracht werden. Standardisierte OME-Kennungen bei den nachträglichen Aufbringungen Unabhängigkeit vom Druckdienstleister Möglichkeit der Auslagerung des Massendruckes (Produktion) OME-Kennung ist zentral für alle Formulare abgelegt Wiederverwendung Größere Flexibilität Bessere und schnellere Wartbarkeit Weniger Kosten Durch das nachträgliche Aufbringen der OME-Kennung kann die aufwendige und ressourcenintensive OME-Berechnung im Formular vollständig entfernt werden. Dadurch ergibt sich beim Rechnungsdruck ein Performancegewinn von 6 %.

28 RZ-Drucklösung Besonderheiten Verwenden von lokalen Druckern Falls keine Schachtsteuerung und Archivierung notwendig ist, kann der Anwender weiterhin lokale Drucker verwenden. In diesem Fall muss der Anwender manuell die Drucker auswählen. Nach dem Direktdruck ist der Drucker wieder auf den Drucker der RZ-Lösung umzustellen. Falls nicht, würde beim nächsten Druck weder eine Archivierung noch eine Schachtsteuerung erfolgen. Fehlerquelle - diese Variante wird nicht empfohlen Verwenden von Netzwerkdruckern Verwendete Drucker sollten grundsätzlich netzwerkfähig sein. Es ist ein Druckserver notwendig. Als Druckserver kann bei rku.it ein zentraler Druckserver für alle Schleupen- Kunden verwendet werden. Diese Variante bietet eine einfache Wartung der Drucker. Vorteil bei Einsatz Druckserver: der Applikationsserver wird entlastet.

29 RZ-Drucklösung Konzept Kunde rku.it VPN-Tunnel Druckserver (ggf. zentral für alle Schleupen-Kunden) Netzwerkdrucker (bei Anwender) VPN-Tunnel Citrixserver 1,2,,n Applikationsserver (mit RZ-Drucklösung) Anwender-PC Datenbank Lokaler Drucker

30 RZ-Drucklösung Druckprozess Kunde rku.it VPN-Tunnel Drucker-Server (ggf. zentral für alle Schleupen-Kunden) Netzwerkdrucker (bei Anwender) VPN-Tunnel Citrixserver 1,2,,n Applikationsserver (mit RZ-Drucklösung) Anwender-PC Druckprozess Mit RZ-Lösung mit Schachtsteuerung, Archivierung Datenbank Lokaler Drucker Ohne RZ-Lösung optional: ohne Schachtsteuerung, Archivierung (Direktdruck an der RZ-Lösung vorbei ohne Spoolerstellung)

31 RZ-Drucklösung Was ändert sich für den Kunden? Druckerauswahl und Druckanforderung im Dialogprozess mit dem Anwender Wenn der Kunde möchte, kann er aktiv mit der Ausgabewarteschlange arbeiten Beobachten von Spools Anstoßen des Drucks Ablage der Spools als PDF etc. Falls nicht, ist für die Kundenseite keine weitere Aktivität erforderlich.

32 RZ-Drucklösung Empfehlung Kurzfristige Umstellung auf die RZ-Drucklösung wird empfohlen; technisch ist keine Alternative vorhanden. Umstellungszeitraum ca. 1 2 Wochen (abhängig von der Anzahl der eingesetzten Formulare und Drucker) Voraussetzungen: Die Ausgabewarteschlange muss separat lizensiert werden. Die Kunden müssen per VPN an das Rechenzentrum angebunden sein. Vorgehensweise Einplanen der Umstellung Technische Vorarbeiten Umstellen der Formulare Kurzeinweisung für Kunden bzgl. Umgang mit RZ-Lösung technisch organisatorisch

33 Exkurs Archivierung: CS.DM.archivmanager

34 Exkurs Archivierung: Prozess Drucken und Archivieren

35 Exkurs Archivierung: Prozess Drucken und Archivieren Ein Benutzer druckt aus der Applikation auf einen Dokumentenmanagement- Drucker. Der Benutzer nimmt die Auswahl der Warteschlange und die Funktion des Druckens und Archivierens vor. Er kann Hinweise für den Administrator mitgeben und einen direkten Drucker auswählen.

36 Exkurs Archivierung: Archiv-Management in Schleupen.CS Aufbereitung Archivdokumente durch den Benutzer Archivierung jobgesteuert Ablage von PDF/A Dokumenten (ISO ) Archivierung auch in Farbe möglich Archivkonfiguration Archivangabe je Datenbank und Mandant möglich Vorgabe fester Archiv-Listen über den Index (Bsp. Rechnungen, Kundenbriefe, Mahnungen, ) Direktrecherche aus der Anwendung

37 Exkurs Archivierung: Direktrecherche aus Schleupen.CS

38 Exkurs Archivierung: Direktrecherche (Ausführung)

39 Exkurs Archivierung: ständige Auskunftsbereitschaft

40 Neuorganisation der Produktionsabläufe Jahresverbrauchsabrechnung (JVA) Neue Druckverfahren Ausgangssituation - scwincold RZ-Druckverfahren Performance Printing

41 Ausgangssituation Crystal Reports Das wesentliche Ausgabe- und Druckverfahren in Schleupen.CS basiert bisher ausschließlich auf einer Lösung von Business Objects, Crystal Reports (seit HV2007 in der Version Crystal Reports XI R2 SP2). Dazu gibt es verschiedene Nutzungsoptionen: Standardreports (und deren Wartung) in Schleupen.CS Individuelle Reports Im Kundenauftrag durch Schleupen entwickelt Durch Kunden selbst entwickelt (Jeweils mit Wartung oder ohne) Leistungsmerkmale: Kompaktes und schlankes Werkzeug für die Gestaltung von Formularen Formularänderungen mit verhältnismäßig geringem Aufwand Einfache Administration der Formularentwicklung Einfache Einbindung von zentral abgelegten Word-Texten

42 Ausgangssituation Crystal Reports Probleme: Bei steigenden Anforderungen an die Ausgabegeschwindigkeit (insbesondere bei Rechnungsdruck, Mahnungen, Serienbriefe und Reporting) stößt Crystal Reports an Grenzen. Probleme hinsichtlich Ressourcenausnutzung bei rechenintensiven Operationen (z. B. Nettoerlös Statistik) Formularausführung und -aufbereitung erfolgt auf dem Applikationsserver. Bereits programmierte Komponenten können in anderen Formularen nur beschränkt wiederverwendet werden. Keine Möglichkeit für einen Mandanten, einen formularübergreifenden Seitenrumpf zu verwenden (z. B. ist der Seitenkopf und -fuß in vielen Formularen identisch). Dennoch muss der Kopf- und Fußbereich in jedem Formular separat angegeben und gestaltet werden.

43 Anforderungen Performance Printing Umsetzung einer Lösung für den Druck von Rechnungen, Kundenschreiben und Reports mit Daten des Abrechnungssystems der Schleupen AG Die Lösung soll eine Trennung zwischen Datenbeschaffung, Datenaufbereitung, Druckaufbereitung, Ausgabe und Archivierung ermöglichen und damit einzelne Produktbausteine voneinander funktionell abgrenzen. Die Anwendung muss skalierbar sein, um unterschiedliche Kundengrößen zu berücksichtigen. Um die steigenden Anforderungen an die Ausgabegeschwindigkeit der Reports zu realisieren, hat die Schleupen AG wesentliche Anbieter dieser Technologien umfassend getestet und sich aus fachlichen Gründen für die Lösungen von Actuate (Deutschland) GmbH entschieden.

44 Anforderungen im Detail für Layoutgruppen Benutzerfreundlichkeit und hoher Datendurchsatz bei der Ausgabe gilt für alle eingesetzten Layouts.

45 Actuate - Produktspektrum Neue Lösung CS.PP im Portfolio seit Frühjahrsversion 2009 Actuate Lösungen für Business Intelligence und Aufbereitung großer Datenmengen Anforderungen Open Source Benutzeroberfläche Portal Skalierung Sicherheit Dashboard-Portal Datenzugriff Massendruck Adhoc-Berichte Interaktive Berichte Excel-Berichte

46 Actuate Integration Schleupen.CS

47 CS.PP - Lieferumfang und Leistungen

48 e.reports Leistungsmerkmale Broschürenqualitäts-Druck und PDF-Ausgabe Vielfältige Ausgabeformate basierend auf einer Berichtsvorlage: PDF, XML-Stream, Excel,.CSV,.PPT,.RTF, FlatFiles Exakte Kontrolle über alle Aspekte des Reportlayouts Extrem flexible Steuerung für Datenzugriffe Objektorientiertes Design mit wiederverwendbaren Komponenten Programmatische Kontrolle durch VB-Scripting

49 CS.PP - Leistungen Performante Druckausgabe u. a. durch Auslagerung des Druckprozesses - Applikationsserver wird entlastet. Druckaufbereitung großer Datenmengen erfolgt als Server-Lösung über einen separaten Druck-Server iserver (eine Lösung von Actuate) Skalierbarkeit Möglichkeit, bei wachsenden Anforderungen oder Änderung der Unternehmensstruktur die Technik anzupassen (Clustering, Load Balancing) Anforderungen steigen auch im Zuge der Systementflechtung (sowohl technisch als auch hinsichtlich der Geschäftsauskunft - Business Intelligence) Umfangreichere Möglichkeiten in der Formularentwicklung durch die Verwendung des ereport Designers (eine Lösung von Actuate)

50 e.reports Designer

51 Nutzung von Frameworks Vereinfachung und Beschleunigung der Berichtsentwicklung Standardisierung der Berichte Vereinfachung der Wartbarkeit Vereinheitlichung der Berichte (Corporate Identity) Erweiterung der Funktionalität der Berichte

52 Entwicklung von Formularen und Reports Zentrale Entwicklung von Komponenten für alle Kunden Wiederverwendung Keine doppelten Arbeiten Zentrale Entwicklung pro Kunde für alle Formulare z. B. ein Seitenlayout mit Kopf und Fuß für alle außenwirksamen Formulare Vereinheitlichung Corporate Identity Werkzeuge zur Fehleranalyse (Debugging/Breakpoints) Objektorientiertes Design mit wiederverwendbaren Komponenten Mehr Programmiermöglichkeiten im Formular (z. B. aus dem Report oder andere Funktionalitäten) Mehr Möglichkeiten der Datenbeschaffung Versionierung der Formulare auf dem iserver

53 Optimierung der Designprozesse

54 Layout Optimierung

55 i.server - Übersicht Hochperformante Enzyklopädie (Repository) Verwaltung unterschiedlichster Report-Typen Scheduling und automatische Benachrichtigungen Versionierung Interne und/oder externe Benutzer/Zugriffsrechte-Verwaltung Leistungsfähiges Actuate Clustering & Load Balancing Nahezu lineare Skalierbarkeit

56 i.server - Übersicht Terminplanung (Scheduling) und Verteilung Ereignisgesteuert, nach geschäftlichen Regeln, zeitgesteuert, usw. Sicherheit Hierarchisch, auf Rollen basiert mit mehrstufigen Zugriffsrechten: Stand-alone oder Single Sign-On Datenzugriff Zugang zu diversen Datenquellen - optional mit Metadaten-Funktion Administration Webbasierte Systemverwaltung, Verfügbarkeit, Datenrekonstruktion und Dokumenten-Management Lokalisierung und Internationalisierung für verschiedene Sprachen, Datums-, Währungs- und Zahlen-Formate, Zeitzonen über EINEN Server

57 i.server Terminplanung und Verteilung Erstellt und verteilt Reports durch direkten Aufruf und nach Terminplanung (Scheduling) Anwender können auf einfache Art und Weise steuern, wann ihre Reports generiert werden. Administratoren haben Zugriff auf erweiterte Terminplanungs-Optionen und können eine Reportgenerierung steuern - basierend auf einer kombinierten Definition von Vorgängen, geschäftlichen Regeln oder Zeiten.

58 i.server - Sicherheit Ermöglicht hierarchische, rollenspezifische Zugriffsberechtigungen unter Verwendung eines mehrstufigen Berechtigungskonzepts Implementiert Stand-alone innerhalb von iserver Integriert mit externen Verzeichnis- Diensten und Single Sign-on Systemen

59 i.server - Administration Verwaltet sämtliche Aspekte der Actuate iserver-funktionen Nutzung der Administrations-Tools über eine webbasierte Oberfläche Automatisiert Administrationsaufgaben mit Hilfe von Werkzeugen, die über Kommandozeile aufrufbar sind oder über vollständige Web Service APIs (Programmierschnittstelle)

60 i.server Verfügbarkeit und Skalierbarkeit Hohe Verfügbarkeit und Skalierbarkeit für Applikationen, die große Anwendergruppen bei geschäftskritischen Aufgaben unterstützen. Skalierbar bis zu Hunderttausenden von Anwendern Unterstützt mehrere Applikationen und Abteilungen parallel Stellt Daten außerhalb der Firewall absolut sicher für Kunden, Partner und Verbraucher zur Verfügung

61 RTF Report für Serienbriefe Dem Anwender wird eine RTF-Datei zur Verfügung gestellt. Der Serienbrief wird vom Kunden z. B. mit MS Word im RTF Format gestaltet. Die RTF wird vom CS.PP-Formular verwendet. Bei neuen Mailings muss das Formular nicht mehr angepasst werden. Der Kunde ändert einfach die RTF-Datei. Keine weiteren Kosten für den Kunden z. B. Mailing/Schreiben wegen Preisänderung

62 RTF Report für Serienbriefe

63 CS.PP - Performancegewinn In diversen Testverfahren bei der Schleupen AG und rku.it wurden sehr hohe Geschwindigkeiten für Rechnungs- und Listendruck nachgewiesen. Die Erstellung von ca Rechnungen mit ca Seiten betrug 45 Minuten. Bisher benötigte die Druckausgabe von 3 Portionen einer Nettoerlösstatistik je acht Stunden. Nach Umsetzung mit Actuate konnte in eine Portion in 1,5 Stunden gedruckt werden.

64 CS.PP - Performancegewinn Rechnungsformular und Mahnung Bei der Rechnung kann mit CS.PP ein Performancegewinn von 20 % erzielt werden. Bei Verwendung von großen Bildobjekten im Formular (z. B. Firmenlogo in hoher Qualität) wird das Crystal-Formular um 25 % langsamer. Bei dem CS.PP Formular hat die Verwendung von großen Bildobjekten keinen negativen Einfluss auf die Performance. Die Ausgabegeschwindigkeit bleibt konstant.

65 CS.PP - Performancegewinn

66 CS.PP - Performancegewinn Nettoerlösstatistik Bei der Nettoerlösstatistik kann mit CS.PP ein Performancegewinn von 75 % erzielt werden. Das bedeutet, dass das Crystal-Formular 4 mal so lange benötigt. CS.PP beweist insbesondere bei rechenintensiven Operationen außergewöhnliche Stärke. Bei Ausführung des Crystal-Formulars konnte auf dem Applikationsserver eine CPU-Auslastung von ca. 25 % beobachtet werden. Bei Ausführung des CS.PP-Formulars konnte auf dem iserver eine CPU- Auslastung von ca. 75 % beobachtet werden. Der iserver nutzt die verfügbaren Ressourcen besser als das Crystal- Formular. Der iserver ist effizienter.

67 CS.PP - Performancegewinn Parallelisierung Ausgangssituation Bisher wird der Massendruck portioniert. 200 Rechnungen pro Portion Entsprechend 50 Portionen bei Rechnungen Zurzeit werden diese Portionen seriell hintereinander abgearbeitet und aufbereitet. Lösungsansatz Der iserver bietet eine Möglichkeit der Parallelisierung der Druckaufträge. Somit kann eine höhere Ausgabegeschwindigkeit erreicht werden. Die Entwicklung der Parallelisierung ist in den nächsten Schleupen- Versionen geplant.

68 CS.PP Konzept Kunde rku.it Netzwerkdrucker (bei Anwender) VPN-Tunnel VPN-Tunnel Citrixserver 1,2,,n Druckserver (ggf. zentral für alle Schleupen-Kunden) Applikationsserver (mit RZ-Drucklösung) Druckserver iserver Formulare Anwender-PC Datenbank Lokaler Drucker

69 CS.PP Druckprozess Kunde rku.it Netzwerkdrucker (bei Anwender) VPN-Tunnel VPN-Tunnel Fortsetzung grüner Pfad oder roter Citrixserver 1,2,,n Druckserver (ggf. zentral für alle Schleupen-Kunden) Applikationsserver (mit RZ-Drucklösung) Druckserver iserver Anwender-PC Lokaler Drucker Druckprozess Serverdruck mit Schachtsteuerung, Archivierung Clientdruck Mit Anwenderinteraktion (z.b. bei manueller Indizierung bei Archivierung) Direktdruck ohne RZ-Lösung (ohne Schachtsteuerung, Archivierung) Datenbank

70 CS.PP - Server Druck

71 CS.PP Ausgelieferte Standardreports Folgende Formulare/Reports sind im Standardlieferumfang enthalten: Rechnung Mahnung Mahnung Vetragsabrechnung Vertragsabschluss Fälligkeitsliste OP-Liste Netto-Erlösstatistik Verkaufsbuch Serienbrief Energiesteuer Zensus

72 CS.PP - Vorteile Vereinfachung und Beschleunigung der Berichtsentwicklung Standardisierung der Berichte Vereinfachung der Wartbarkeit Vereinheitlichung der Berichte (Corporate Identity) Erweiterung der Funktionalität der Berichte Informationsverteilung mittels automatischer Benachrichtigungen Clustering und LoadBalancing Vielfältige Ausgabeformate(PDF, XML, XLS, CSV, PPT, RTF, FlatFiles)

73 CS.PP - Vorteile Keine Portionierung der Druckspools erforderlich Das bedeutet weniger Rüstzeit in der Produktion (die Rüstzeit der Produktionsanlage ist pro Spool fix). Rechenzentrumsbetrieb Bei rku.it kann ein zentraler Druckserver (iserver) für alle Schleupen-Kunden verwendet werden. Die JVA wird gemeinsam für alle Schleupen-Kunden terminiert, sodass es zu keinen Überschneidungen kommt. Der iserver bietet ein Scheduling Reports wie die z. B. Nettoerlösstatistik können am iserver über einen Job automatisiert ausgeführt und z. B. wöchentlich per versendet werden. Effektiver Informationsfluss Geschäftsauskunft (Business Intelligence)

74 CS.PP Voraussetzungen Hardwareanforderungen an iserver Abhängig vom Umfang der Inanspruchnahme Empfehlung Schleupen 1 x Quad Core Prozessor mit 2 GHz 8 GB RAM (bzw. 1 GB pro CPU-Kern) Min 19 GB Festplattenkapazität Windows Server 2003 R2 SP1 Softwareanforderungen Für die Verwendung von CS.PP wird die RZ-Drucklösung vorausgesetzt.

75 CS.PP Empfehlung rku.it Keine sofortige Umstellung auf CS.PP Umstellung von gezielten ausgewählten Formularen Detaillierte Prüfung, in welchem Ausmaß der Kunde von CS.PP profitieren kann. Datenmenge Druckmenge und -frequenz Nutzen der Funktionalitäten des iservers Scheduling Benachrichtigung -Versand etc. Mailings

76 CS.PP Empfehlung rku.it Umstellungsprozess Realisierungszeitrahmen: abhängig von der Anzahl der Formulare Planung der umzustellenden Formulare Technische Vorarbeiten bei rku.it Umstellung der Formulare Technische und organisatorische Einweisung Kunde

77 Neues Druckverfahren Fazit Ablösung des bisherigen Druckverfahrens über scwincold aufgrund Abkündigung der Wartung notwendig Einrichtung der RZ-Drucklösung über Ausgabewarteschlangen in Abhängigkeit von den Terminen zur Jahresverbrauchsabrechnung 2009 Umstellung einzelner Formulare (z.b. Rechnungen, Mahnungen oder Nettoerlösstatistik) auf das Druckverfahren Performance Printing ab 2010

78 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Ralf Traute Anwendungen Service

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