M a s t e r- A r b ei t

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1 Postgraduale Weiterbildung NABB zum «Master of Advanced Studies in Psychology of Career Counseling and Human Resources Management MASP-CC&HRM» der Universitäten Bern, Freiburg und Zürich NABB M a s t e r- A r b ei t zur Erlangung des Titels «Master of Advanced Studies in Psychology of Career Counseling and Human Resources Management MASP-CC&HRM» der Universitäten Bern, Freiburg und Zürich Titel Untertitel Die Berufliche Identität der jugendlichen Migrationsbevölkerung in der Schweiz im Vergleich mit den jugendlichen Schweizerinnen und Schweizern. Eine Detailanalyse der ch-x Daten zur Beruflichen Identität von jungen Erwachsenen. Eingereicht von Marc Schreiber Dr. phil., Psychologe FSP Obstgartenstrasse Zürich

2 Postgraduale Weiterbildung NABB zum «Master of Advanced Studies in Psychology of Career Counseling and Human Resources Management MASP-CC&HRM» der Universitäten Bern, Freiburg und Zürich NABB Master-Arbeit zur Erlangung des Titels «Master of Advanced Studies in Psychology of Career Counseling and Human Resources Management MASP-CC&HRM» der Universitäten Bern, Freiburg und Zürich Titel Untertitel Die Berufliche Identität der jugendlichen Migrationsbevölkerung in der Schweiz im Vergleich mit den jugendlichen Schweizerinnen und Schweizern. Eine Detailanalyse der ch-x Daten zur Beruflichen Identität von jungen Erwachsenen. Eingereicht von Schreiber Marc Dr. phil., Psychologe FSP Obstgartenstrasse Zürich Eingereicht zur Beurteilung gem. den Masterarbeitsrichtlinien für das NABB-9 bei den nachstehenden ExpertInnen: Experte I (oder Expertin I) Jungo Daniel Dr. phil., Psychologe FSP Laufbahnzentrum der Stadt Zürich Experte II (oder Expertin II) Renz Jörg Dr. Phil, Psychologe FSP BSLB Bern-Mittelland Konradstrasse 58 Bremgartenstrasse Zürich 3001 Bern Postanschrift des Veranstalters Postgraduale Weiterbildung NABB zum «Master of Advanced Studies in Psychology of Career Counseling and Human Resources Management MASP-CC&HRM» der Universitäten Bern, Freiburg und Zürich, p.a. Universität Bern, Departement für Psychologie, Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie, Muesmattstrasse 45, CH-3012 Bern, NABB-9/BST/060814

3 Postgraduale Weiterbildung NABB zum «Master of Advanced Studies in Psychology of Career Counseling and Human Resources Management MASP-CC&HRM» der Universitäten Bern, Freiburg und Zürich NABB M a s t e r- A r b ei t zur Erlangung des Titels «Master of Advanced Studies in Psychology of Career Counseling and Human Resources Management MASP-CC&HRM» der Universitäten Bern, Freiburg und Zürich Titel Untertitel Die Berufliche Identität der jugendlichen Migrationsbevölkerung in der Schweiz im Vergleich mit den jugendlichen Schweizerinnen und Schweizern. Eine Detailanalyse der ch-x Daten zur Beruflichen Identität von jungen Erwachsenen. Eingereicht von Schreiber Marc Dr. phil., Psychologe FSP Obstgartenstrasse Zürich Bestätigung Ich bestätige ehrenwörtlich, dass ich die vorliegende Master-Arbeit selbständig und ohne unerlaubte Hilfe erarbeitet habe und sie an keiner anderen Institution eingereicht habe. Die bei den ExpertInnen und beim NABB eingereichten Exemplare der Master-Arbeit sind text- und layout-identisch abgefasst. Ort, Datum und Unterschrift des Verfassers / der Verfasserin Die ExpertInnen bestätigen nachstehend mit ihren Unterschriften, dass die vorliegende Master-Arbeit in Umfang und Inhalt/Qualität den im NABB-Curriculum vom / mit Stand am und den in den Master- Arbeitsrichtlinien gem. Art des NABB-Curriculums genannten Anforderungen genügt und damit das Erreichen der formulierten Kompetenzziele durch den/die VerfasserInnen hinreichend nachgewiesen ist. Die ausführliche Bewertung der vorliegenden Master-Arbeit ist in einem zusätzlichen Dokument festgehalten. Ort, Datum und Unterschrift der ExpertInnen Postanschrift des Veranstalters Postgraduale Weiterbildung NABB zum «Master of Advanced Studies in Psychology of Career Counseling and Human Resources Management MASP-CC&HRM» der Universitäten Bern, Freiburg und Zürich, p.a. Universität Bern, Departement für Psychologie, Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie, Muesmattstrasse 45, CH-3012 Bern, NABB-9/BST/060814

4 Abstract Die vorliegene Untersuchung thematisiert die berufliche Identität der jugendlichen Migrationsbevölkerung in der Schweiz im Vergleich mit den jugendlichen Schweizerinnen und Schweizern. Dabei wird die berufliche Identität mit Hilfe der beiden Konstrukte Identifikation mit dem Beruf / mit der Ausbildung (siehe Schmid & Seiler, 2001) und berufliche Selbstwirksamkeit (siehe Schyns & Collani, 2002) operationalisiert. Befragt wurden im Rahmen der eidgenössischen Jugend- und Rekrutenbefragungen (ch-x, siehe Stoll, Vannotti & Schreiber, 2003, 2005, 2007) in den Jahren 2004 und 2005 rund 47'000 jugendliche Männer in den Rekrutierungszentren der Schweizer Armee und zusätzlich 1663 jugendliche Schweizer Frauen, sowie 295 jugendliche Ausländerinnen und Ausländer, die in der Schweiz wohnhaft sind. Folgende 5 Hauptaussagen werden aufgrund der vorliegenden Untersuchung gemacht. Erstens kann festgehalten werden, dass der Lebensbereich Arbeit, Beruf, Ausbildung für die jugendliche Bevölkerung in der Schweiz ein wichtiger Lebensbereich darstellt. Zweitens zeigt sich, dass sich die jugendlichen Ausländerinnen stärker mit ihrem Beruf / mit ihrer Ausbildung identifizieren als die Schweizer Frauen. Drittens zeigt sich auch, dass die jugendlichen Schweizer Männer im Vergleich zu ihren Altersgenossen ohne Schweizer Pass eine höhere berufliche Selbstwirksamkeit haben. Viertens kann festgehalten werden, dass der Anteil an Jugendlichen, die weder ein Gymnasium noch eine Lehre besuchen, bei den Ausländerinnen und Ausländern mit 21.7% sehr hoch ist. Fünftens zeigt sich, dass die eingeschlagene berufliche Laufbahn (Matura; Lehre; weder Matura noch Lehre) in einem Zusammenhang mit der Identifikation mit dem Beruf / mit der Ausbildung steht. Ausnahmslos sind es die Jugendlichen, die eine Matura besuchen, die sich am stärksten mit ihrer Ausbildung identifizieren.

5 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS...II 1. EINLEITUNG EINBETTUNG DER UNTERSUCHUNG IN DEN POLITISCHEN KONTEXT EINBETTUNG DER UNTERSUCHUNG IN DEN VOLKSWIRTSCHAFTLICHEN KONTEXT THEORIE DIE BERUFLICHE IDENTITÄT DIE IDENTIFIKATION MIT DEM BERUF / MIT DER AUSBILDUNG DIE BERUFLICHE SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG FRAGESTELLUNGEN UND HYPOTHESEN DER UNTERSUCHUNG METHODE DATENERHEBUNG REKRUTIERUNG DER STICHPROBE FRAGEBOGEN DATENAUSWERTUNG ERGEBNISSE BESCHREIBUNG DER STICHPROBE STICHPROBE ALTER NATIONALITÄT EINGESCHLAGENE BERUFLICHE LAUFBAHN DIE WICHTIGKEIT VERSCHIEDENER LEBENSBEREICHE DIE BERUFLICHE IDENTITÄT VON JUGENDLICHEN AUSLÄNDERINNEN / AUSLÄNDERN UND JUGENDLICHEN SCHWEIZERINNEN / SCHWEIZERN DER EINFLUSS DER EINGESCHLAGENEN BERUFLICHEN LAUFBAHN AUF DIE BERUFLICHE IDENTITÄT DER JUGENDLICHEN DER EINFLUSS DER EINGESCHLAGENEN BERUFLICHEN LAUFBAHN AUF DIE IDENTIFIKATION MIT DEM BERUF / MIT DER AUSBILDUNG DER EINFLUSS DER EINGESCHLAGENEN BERUFLICHEN LAUFBAHN AUF DIE BERUFLICHE SELBSTWIRKSAMKEIT DISKUSSION ÜBERSICHT UND DISKUSSION DER WICHTIGSTEN ERGEBNISSE METHODISCHE STÄRKEN UND SCHWÄCHEN DER VORLIEGENDEN UNTERSUCHUNG BEDEUTUNG DER ERGEBNISSE FÜR DIE PRAXIS DER BERUFS-, STUDIEN- UND LAUFBAHNBERATUNG LITERATURVERZEICHNIS I

6 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis Abbildungs- und Tabellenverzeichnis Abbildungen ABBILDUNG 1: ENTWICKLUNG DER PROZENTZAHL DER JUGENDLICHEN IN DER SCHWEIZ, DIE EINE ÜBERGANGSLÖSUNG BESUCHEN 1990 BIS 2006 (BFS, 2008A, O.S.)... 3 ABBILDUNG 2: ENTWICKLUNG DER ANZAHL DER JUGENDLICHEN IN DER SCHWEIZ, DIE EINE ÜBERGANGSLÖSUNG BESUCHEN, GETRENNT FÜR SCHWEIZER UND AUSLÄNDER 2003 BIS 2006 (BFS, 2008A, O.S.)... 3 ABBILDUNG 3: DAS MODELL DER BERUFLICHEN IDENTITÄT IN ANLEHNUNG AN HAUSSER (1995)... 9 ABBILDUNG 4: HANDLUNGSTHEORETISCHES ERWARTUNGS-WERT-MODELL NACH SCHWARZER UND JERUSALEM (1989)...11 ABBILDUNG 5: JAHRGÄNGE DER JUGENDLICHEN NACH STICHPROBE...20 ABBILDUNG 6: EINGESCHLAGENE BERUFLICHE LAUFBAHN NACH STICHPROBE ABBILDUNG 7: WICHTIGKEIT VERSCHIEDENER LEBENSBEREICHE (LB) NACH STICHPROBE...22 ABBILDUNG 8: MITTELWERTE FÜR DIE IDENTIFIKATION MIT DEM BERUF / MIT DER AUSBILDUNG UND DIE BERUFLICHE SELBSTWIRKSAMKEIT NACH STICHPROBE UND GESCHLECHT...24 ABBILDUNG 9: IDENTIFIKATION MIT DEM BERUF / MIT DER AUSBILDUNG NACH STICHPROBE UND EINGESCHLAGENER BERUFLICHER LAUFBAHN ABBILDUNG 10: BERUFLICHE SELBSTWIRKSAMKEIT NACH STICHPROBE UND EINGESCHLAGENER BERUFLICHER LAUFBAHN Tabellen TABELLE 1: HAUPT- UND ZUSATZSTICHPROBEN NACH GESCHLECHT...19 II

7 Einleitung 1. Einleitung Jugendliche haben in der Schweiz beim Einstieg in die Ausbildungs- und Berufswelt mit vielfältigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Diese ergeben sich vor allem bei den beiden folgenden wichtigen Übergängen, die durch das schweizerische Ausbildungssystem vorgegeben sind: von der obligatorischen Schulzeit in eine Berufslehre oder in eine weitere Vollzeitschule (Gymnasium, Vollzeit-Berufsschule) von der Berufslehre/Vollzeitschule in das Erwerbsleben, resp. vom Gymnasium an die Universität oder in das Erwerbsleben Schwierigkeiten, welche bei diesen Übergängen entstehen können, werden in den Medien unter den Stichworten Jugendarbeitslosigkeit oder Lehrstellenproblematik diskutiert. Währenddem Gymnasiastinnen und Gymnasiasten von der Lehrstellenproblematik nicht betroffen sind, kann die Jugendarbeitslosigkeit auch Abgängerinnen und Abgänger von Vollzeitschulen treffen. Die vorliegende Untersuchung über die berufliche Identität von jungen Erwachsenen hat zum Ziel, den Puls der jährigen Jugendlichen in der Schweiz bezüglich ihrer beruflichen Situation zu erfassen. Dabei wird ein Fokus auf die jugendlichen Ausländerinnen und Ausländer gelegt. Bevor der theoretische Hintergrund über die berufliche Identität dargestellt wird, soll der politische und der volkswirtschaftliche Kontext rund um die Fragen der Jugendarbeitslosigkeit und der Lehrstellenproblematik aufgespannt werden. 1.1 Einbettung der Untersuchung in den politischen Kontext Aufgrund der föderalistischen Struktur der Schweiz tragen die Kantone auch in der Berufsbildung sehr viel Verantwortung. Die Aufgaben der Berufsbildung werden primär von drei Stellen getragen. Die Kantone sind verantwortlich für die Berufsbildungsämter und die Berufsfachschulen und auch die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung wird von den Kantonen organisiert. Die Beraterinnen und Berater stellen eine Schnittstelle zwischen den Jugendlichen und der Arbeitswelt dar. In der täglichen Arbeit nehmen sie die Anliegen der Jugendlichen wahr und versuchen, unterstützend zur Seite zu stehen. Dabei fallen vor allem diejenigen Jugendlichen auf, die Schwierigkeiten haben mit dem Übergang 1

8 Einleitung von der obligatorischen Schule in den Arbeitsalltag. Die Beraterinnen und Berater haben grosse Kenntnisse darüber, wie berufliche Laufbahnen von Jugendlichen verlaufen können und was für Hindernisse diese zu bewältigen haben. In der Beratung werden auch die unterschiedlichen Laufbahnen wahrgenommen, die ausländische Jugendliche im Vergleich zur Schweizer Bevölkerung aufweisen. Neben den Kantonen nimmt auch der Bund Aufgaben der Berufsbildung wahr. Er hat eine strategische Steuerungs- und Entwicklungsaufgabe im Sinne der Qualitätssicherung. Zu den Kantonen und zum Bund kommen die Organisationen der Arbeitswelt (Betriebe und Verbände) als dritter wichtiger Träger der Berufsbildung. Die Betriebe und Verbände definieren die Bildungsinhalte und stellen die Ausbildungsplätze bereit. Gemeinsam möchte man eine konkurrenzfähige Berufsbildung pflegen und dadurch Problemen wie der Jugendarbeitslosigkeit oder dem Lehrstellenmangel entgegenwirken. Betrachtet man die Jugendarbeitlosigkeit in der Schweiz, so stellt man fest, dass die Quote der registrierten Arbeitslosen in der Schweiz bei den 20 bis 24-jährigen im April 2008 mit 3.4% am höchsten ist (SECO, 2008, S. 17). Im Vergleich zum umliegenden Ausland ist die Arbeitslosenquote in der Schweiz sehr niedrig. Trotzdem stellt die Arbeitslosigkeit in dieser sehr wichtigen Phase der beruflichen Entwicklung auch in der Schweiz ein ernst zu nehmendes Problem dar - dies trotz dualem Ausbildungssystem der Berufslehre, welches als wirksames Mittel gegen Jugendarbeitslosigkeit gilt. Bei den Ausländern ist die Arbeitslosigkeit in der Schweiz mit insgesamt 5.0% deutlich höher ist als bei den Schweizern, die im Durchschnitt eine Arbeitslosenquote von 1.8% aufweisen. Gemäss unzähligen Medienberichten finden viele Jugendliche erst nach Dutzenden von Bewerbungen und Absagen eine Lehrstelle. Die Lehrstellen-Initiative, die am 18. Mai 2003 abgelehnt worden ist, versuchte diesem Misstand auf politischer Ebene entgegenzuwirken, indem ein Recht auf einen Ausbildungsplatz in der Bundesverfassung verankert werden sollte. Von den Befürwortern der Initiative wurde geltend gemacht, dass jedes Jahr zahlreiche Jugendliche ohne Lehrstelle sein würden. Der starke Anstieg der Prozentzahl der Jugendlichen in der Schweiz, die eine Übergangslösung besuchen von 13.6% im Jahre 1990 auf 19.7% im Jahre 2006 zeigt auf, dass für viele Jugendliche der Übergang von der Sekundarstufe 1 in die Sekundarstufe 2 nicht geradlinig verläuft (siehe Abbildung 1). Die 19.7% im Jahre 2006 entsprechen 17'149 Jugendlichen (siehe Abbildung 2). 2

9 Einleitung Abbildung 1: Entwicklung der Prozentzahl der Jugendlichen in der Schweiz, die eine Übergangslösung besuchen 1990 bis 2006 (BFS, 2008a, o.s.) Ein Mangel an (geeigneten) Lehrstellen kann als Hauptgrund dafür angesehen werden, dass sich immer mehr Jugendliche mit einer Übergangslösung abfinden müssen. Bei den ausländischen Jugendlichen waren es im Jahr 2006 rund 6000 Jugendliche, die sich in einer Übergangslösung befunden haben (siehe Abbildung 2). Abbildung 2: Entwicklung der Anzahl der jugendlichen in der Schweiz, die eine Übergangslösung besuchen, getrennt für Schweizer und Ausländer 2003 bis 2006 (BFS, 2008a, o.s.) Doch nicht in allen Branchen gibt es einen Mangel an Ausbildungsplätzen. Gewisse offene Lehrstellen können nicht besetzt werden, weil es keine geeigneten Bewerberinnen oder Bewerber gibt. Vor allem handwerkliche Berufe sind bei Jugendlichen nicht mehr gefragt. Die fehlende 3

10 Einleitung Passung zwischen angebotenen und nachgefragten Lehrstellen kann also sowohl nachfrage- als auch angebotsseitig bedingt sein. In naher Zukunft könnte sich die fehlende Passung zwischen den von der Arbeitswelt angebotenen Lehrstellen und den von den Jugendlichen nachgefragten Profilen für eine Lehrstelle zu Gunsten der Jugendlichen wenden. Es ist vorstellbar, dass es unter den Lehrbetrieben ein Gerangel um die Lernenden geben wird. Die geburtenschwachen Jahrgänge und die stark abnehmende Anzahl der Kinder im Allgemeinen führen dazu, dass in Zukunft jeden Sommer viel weniger Jugendliche die obligatorische Schule verlassen und auf den Ausbildungsmarkt gelangen werden als bis anhin. Die aktuellen Zahlen sprechen aber für sich und man kann festhalten, dass für viele Jugendliche der Übergang von der Schule in die Berufswelt mit offensichtlichen Schwierigkeiten verbunden ist. Der Grund dafür kann entweder darin liegen, dass grundsätzlich zu wenig Ausbildungsplätze angeboten werden oder aber auch darin, dass die von den Organisationen der Arbeitswelt angebotenen Ausbildungsplätze nicht den Bedürfnissen der Jugendlichen entsprechen. Auf jeden Fall ist es nicht verwunderlich, wenn sich bei den Jugendlichen eine gewisse Orientierungslosigkeit breit macht und sich ein gestörtes Verhältnis zwischen den jungen Erwachsenen und der Arbeitswelt entwickelt. Für ausländische Jugendliche kann der Übergang von der Schule in das Berufsleben mit zusätzlichen Schwierigkeiten verbunden sein. Je nachdem, wie gut die entsprechende Landessprache beherrscht wird, kommen Ausbildungen oder Berufe mit hohen Anforderungen an sprachliche Kompetenzen nicht in Frage. Zudem können kulturelle Unterschiede zu Schwierigkeiten bei der Ausbildungs- und Berufswahl führen. Auf diesem Hintergrund erscheint es als sinnvoll, Unterschiede in der beruflichen Identität zwischen Schweizer und ausländischen Jugendlichen zu untersuchen. 1.2 Einbettung der Untersuchung in den volkswirtschaftlichen Kontext Es wurde bereits im vorhergehenden Kapitel erwähnt, dass eine allfällige fehlende Passung zwischen angebotenen und nachgefragten Ausbildungsplätzen von der Angebots- und von der Nachfrageseite her verursacht sein kann. In diesem Kapitel sollen volkswirtschaftliche Überlegungen dargestellt werden, die vor allem einen Einfluss auf das Angebot an Lehrstellen haben. 4

11 Einleitung Das Angebot an Lehrstellen kann als direkte Folge des Strukturwandels in der Schweiz im Zuge einer globalisierten Wirtschaft betrachtet werden. Die rasanten Veränderungen vom Sekundärsektor (Industrie und Bau) hin zum Tertiärsektor (Dienstleistungen) und die sinkende Bedeutung des Primärsektors (Landwirtschaft) seit den 1970er Jahren beschreibt Strahm (1997) anschaulich. Dieser Strukturwandel auch der Wandel selbst vollzieht sich immer rascher hat einiges bewirkt in der Schweiz und auch einen Einfluss auf die individuelle Situation der Jugendlichen auf der Suche nach einem (Ausbildungs-) Platz in der Arbeitswelt. Einerseits hat sich die Arbeitswelt in den letzten 30 Jahren sehr stark verändert. In der beruflichen Grundbildung gibt es seit 1990 drei neue Bildungsfelder (BFS, 2008b, o. S.): Informatik (seit 1993) Journalismus und Information (seit 1998) und Umweltschutz (seit 2000). Diese Veränderungen sind eine Folge der Nachfrage der Organisationen der Arbeitswelt, welche wie schon erwähnt Bildungsinhalte und Arbeitsplätze vorgeben. Am Beispiel des Bildungsfeldes Informatik kann aufgezeigt werden, dass es sehr schwierig ist, verlässliche Prognosen über das Angebot an Lehrstellen oder über die Nachfrage nach ausgebildeten Arbeitskräften zu machen. In den ersten Jahren nach 1993 wurde die Informatikbranche als die Branche der Zukunft schlechthin bezeichnet. Zahlreiche Unternehmen der sogenannten neuen Märkte, welche ihre innovativen Dienstleistungen mit Hilfe der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien erbracht haben, boomten und zogen Kleinanleger an. Im Frühjahr 2000 folgte der Börsencrash und sehr viel Kapital wurde auf einen Schlag vernichtet Grund waren die überrissenen Gewinnerwartungen der Unternehmen, die nicht erfüllt werden konnten. Im Zuge der geplatzten Internetblase und verbunden mit den grossen Korrekturen der Börsenkurse hat man in der Folge davon abgeraten, in die neuen Märkte einzusteigen und eine Informatiklehre oder ein Informatikstudium zu absolvieren. Ausbildungen im Bereich Informatik waren Mangelware. Die Folgen sind heute deutlich: In der Schweiz herrscht aktuell ein grosser Mangel an gut ausgebildeten Infomatikerinnen und Informatikern. Diese werden aus dem nahen und fernen Ausland importiert. Während der Strukturwandel von Primärsektor zum Sekundär- oder zum Tertiärsektor noch gemächlich vor sich ging und 10 bis 20 Jahre gedauert hat, findet der Strukturwandel heute in einem Zeithorizont statt, in welchem man als Individuum gefordert ist und unter Umständen sehr schnell handeln muss, um nicht mit leeren Händen dazustehen und aus der Arbeitswelt gedrängt zu werden. Man könnte daraus ableiten, dass es in vielen Branchen der Arbeitswelt nicht mehr möglich ist, seinen Arbeitsplatz sorgfältig und verlässlich 5

12 Einleitung planen zu können. Das gilt nicht mehr nur für die Arbeitsplätze mit sehr viel Entscheidungsverantwortung und damit verbundenem hohen Einkommen und Risiko, sondern auch für ganze Branchen. Das bedeutet, dass es für sehr viele nicht mehr die Lebensstelle gibt, für die man sich als Jugendliche oder Jugendlicher entscheidet und die man während der gesamten Zeit als arbeitstätige Person wahrnimmt. In Zukunft könnte es durchaus sein, dass die jungen Erwachsenen die Berufswahl vermehrt nur als erste Weichenstellung wahrnehmen und nicht als eine Wahl, die für den weiteren Verlauf der Berufslaufbahn bestimmend ist. Das hat natürlich auch einen Einfluss auf die berufliche Identität einer Person. Die eben beschriebene Situation in Bezug auf die Arbeitswelt, in der wir uns unausweichlich befinden, bedeutet für die einzelnen Akteure Gefahr und Chance zugleich. Gefährlich ist die Situation, weil die beschriebene Arbeitswelt verbunden ist mit Unsicherheit und Unplanbarkeit. Als Chance kann die Sitation aber bezeichnet werden, weil sich in einem System mit permanenten Veränderungen immer wieder interessante Herausforderungen ergeben und dadurch der Berufsalltag viel weniger in Gefahr ist, langweilig zu werden. Natürlich können vor allem diejenigen von der Situation profitieren, welche einerseits gut ausgebildet sind und andererseits sich aktiv und kreativ nach Chancen auf dem Arbeitsmarkt umschauen. Krumboltz und Levin (2004) haben zum Thema Luck is no accident: Making the most of happenstance in your life and career ein Buch veröffentlicht. Sie gehen davon aus, dass es eine wichtige Kompetenz ist, sogenannt zufällige Ereignisse in die Planung der eigenen Laufbahn einzubeziehen und diese dann zu erkennen, sie vorauszuahnen oder sie sogar selbst herbeizuführen. Diese Fähigkeit wird auch unter dem Begriff Employability behandelt (vgl. Kres, 2007). Rump und Eilers definieren Employability wie folgt (2006): Employability ist die Fähigkeit, fachliche, soziale und methodische Kompetenzen unter sich wandelnden Rahmenbedingung zielgerichtet und eigenverantwortlich anzupassen und einzusetzen, um eine Beschäftigung zu erlangen oder zu erhalten. (S. 21) Strahm (1997) hält aber fest, dass die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden, dramatisch ansteigt, wenn eine Person keine berufliche Ausbildung aufweist. Das bedeutet, dass im Zusammenhang mit Employability als Persönlichkeitsfacette immer auch die berufliche Ausbildung, die eine Person mitbringt, betrachtet werden sollte. Aufgrund der soeben dargestellten politischen und volkswirtschaftlichen Zusammenhänge und damit verbundenen potenziellen Gefahr für 6

13 Einleitung Ausländerinnen und Ausländer, sich in der Schweizer Bildungslandschaft positionieren zu können, wird in der vorliegenden Untersuchung die Frage aufgeworfen, ob sich jugendliche Schweizerinnen und Schweizer in ihrer beruflichen Identität unterscheiden von den jugendlichen Ausländerinnen und Ausländern. Im Folgenden wird in Kapitel 2 der theoretische Hintergrund der Untersuchung dargestellt es geht darum, aufzuzeigen, was in der vorliegenden Arbeit unter der beruflichen Identität verstanden wird. Daraus ergeben sich die beiden zentralen Konzepte, anhand derer die berufliche Identität erfasst werden soll. Es handelt sich um die Identifikation mit dem Beruf / mit der Ausbildung in Anlehnung an Schmid und Seiler (2001) und um die berufliche Selbstwirksamkeitserwartung in Anlehnung an Schyns und Collani (2002). Kapitel 3 beinhaltet die konkreten Fragestellungen der Untersuchung und die Hypothesen, die aufgestellt werden. In Kapitel 4 wird aufgezeit, mit welchen Methoden die konkreten Fragestellungen beantwortet werden und in Kaptitel 5 werden die Ergebnisse der Untersuchung dargestellt. In Kapitel 6 werden die Ergebnisse diskutiert und gleichzeitig wird die Bedeutung der Ergebnisse für die Praxis der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung aufgezeigt. 7

14 Theorie 2. Theorie 2.1 Die berufliche Identität Die Phase der Adoleszenz lässt sich durch ein ausgeprägtes Suchen nach Identität charakterisieren. Das Alter zwischen 18 und 21 Jahren wird als späte Adoleszenz bezeichnet (vgl. Ewert, 1983; Weber, 1987). Die Identitätsbildung, welche in der Spätadoleszenz keineswegs abgeschlossen ist, findet in verschiedenen Lebensbereichen statt (Arbeit, Beruf, Ausbildung; Hobby, Sport; Traum, Fantasien, Weltanschauung; Familie, Partner, Kinder; Freunde, Bekannte). Die Entwicklung der beruflichen Identität ist also nur eine von mehreren Lebensaufgaben, die Jungerwachsene zu meistern haben, wobei die Phase nach dem Abschluss einer Berufslehre oder dem Erreichen der Maturität für viele eine Zeit darstellt, in welcher berufliche Belange eine zentrale Rolle spielen. Identität ist ein Relationsbegriff: von identisch zu reden, macht erst Sinn, wenn zwei Dinge zueinander in Relation gesetzt werden (Hausser, 1995). In der Entwicklung der beruflichen Identität steht das berufliche Selbstbild der Jugendlichen in einer Wechselwirkung mit dem Fremdbild. Das bedeutet, dass das Selbstbild sich in ständiger Interaktion mit den Gegebenheiten der Umwelt befindet. Bei der Ausübung einer schulischen o- der beruflichen Tätigkeit prallt das Selbstbild der Jugendlichen auf die Erwartungen und Haltungen der Gesellschaft. Diese Rückmeldungen können das gezeichnete Selbstbild bestärken oder in Frage stellen. Letzterer Fall würde die Jugendlichen dazu zwingen, entweder ihr Selbstbild zu verändern, oder aber eine andere berufliche Richtung anzustreben, wo sie ihr Selbstbild aufs Neue mit dem Fremdbild konfrontieren. Wenn die Jugendlichen erkennen, dass die ausgeübte Tätigkeit ihren Interessen entspricht, sie dabei ihre Fähigkeiten adäquat einsetzen können und der gewählte Beruf die eigenen Erwartungen erfüllt, dann führt dies zu einer Bestärkung und Verfestigung der beruflichen Identität. Die Identität ist weder das Bündel gesellschaftlicher Verhaltenserwartungen in der Lebenswelt eines Menschen (Rolle) noch die Gesamtheit seiner psychischen Merkmale (Persönlichkeit). Identität ist immer selbstkonstruiert (Hausser, 1995). Das bedeutet, dass sie ihren Ursprung im Bewusstsein des Individuums hat und auch dementsprechend zu erforschen ist. Relevant für die Identitätsbildung ist einerseits das, was einer Person bedeutsam erscheint, andererseits das, was sie betroffen macht. Die subjektive Bedeutsamkeit deckt die kognitive Komponente ab und bezeichnet die wahrgenommene Wichtigkeit, die ein 8

15 Theorie Gegenstand für einen Menschen hat. Die Betroffenheit bezieht sich auf die emotionale Komponente. Identität verstanden als situative Erfahrung umfasst die kognitive Komponente der Selbstwahrnehmung, die emotionale Komponente der Selbstbewertung und die handlungsbezogene Komponente der personalen Kontrolle. Aus der Wahrnehmung, Bewertung und Beeinflussung komplexer Erfahrungsgeflechte entstehen übersituative Generalisierungen der Identität. Dabei werden die Selbstwahrnehmungen zum Selbstkonzept (z.b. Identifikation mit dem Beruf / mit der Ausbildung), die Selbstbewertungen zum Selbstwertgefühl (z.b. Selbstzufriedenheit), und die personale Kontrolle zur Kontrollüberzeugung (z.b. berufliche Selbstwirksamkeitserwartung) verarbeitet und generalisiert (vgl. Abbildung 3). Identitätswidrige Erfahrungen können den Umkehrprozess auslösen, nämlich eine Spezifierung von Selbstkonzept, Selbstwertgefühl und Kontrollüberzeugung. Berufliche Identität Selbstkonzept: Generalisierte Selbstwahrnehmungen über die Zeit hinweg (z.b. Identifikation mit dem Beruf) Selbstwertgefühl: Generalisierte Selbstbewertungen (z.b. Selbstzufriedenheit) Kontrollüberzeugungen: Generalisierte subjektive Erklärbarkeit, Vorhersehbarkeit und Beeinflussbarkeit (z.b. berufliche Selbstwirksamkeitserwartung) Abbildung 3: Das Modell der beruflichen Identität in Anlehnung an Hausser (1995) In der Folge werden die zentralen Konzepte der Untersuchung beschrieben. Es handelt sich um die Identifikation mit dem Beruf / mit der Ausbildung in Anlehnung an Schmid und Seiler (2001) und um die berufliche Selbstwirksamkeitserwartung nach Schyns und Collani (2002). 9

16 Theorie 2.2 Die Identifikation mit dem Beruf / mit der Ausbildung Bei der Identifikation mit dem Beruf / mit der Ausbildung geht es darum, inwiefern sich eine Person als typische Vertreterin oder typischer Vertreter einer Berufsgattung sieht. Das Konzept wurde aufgrund von Forschungsergebnissen von Schmid und Seiler (2001; siehe auch Brewer, Van Raalte & Linder, 1993) über die Selbstidentität im Sport auf die berufliche Situation übertragen. Im Sport wurden zusammenhänge zwischen der Selbstidentität im Sport und Trainingsfleiss, Engagement, Leistung und Erfolg im Sport, Bereitschaft zu Dopinggebrauch, emotionale Vulnerabilität oder Zäsuren in der Laufbahn gefunden. Des Weiteren wurden im angelsächsischen Sprachraum auch Beziehungen der Selbstidentität im Sport zur Berufswahlreife und zum Explorationsverhalten in relevanten Lebenswelten, wie Schule, Ausbildung oder Beruf, eruiert. Die Selbstidentität im Sport beinhaltet gemäss Schmid und Seiler (2001) drei Subdimensionen. Die soziale Identität zeigt das Ausmass, in dem Sportler durch ihr soziales Umfeld als Sportler wahrgenommen werden. Bei der Exklusivität geht es um die Ausschliesslichkeit, mit der sich ein Individuum auf die athletische Identität stützt und sich nicht über andere Rollen definiert. Des Weiteren gehört die negative Affektivität als dritte Subdimension dazu. Sie zeigt das Ausmass, in dem die Stimmung eines Individuums durch Misserfolg oder Zäsuren in der Sportlaufbahn herabgesetzt wird. 2.3 Die berufliche Selbstwirksamkeitserwartung Die Wichtigkeit der beruflichen Selbstwirksamkeitserwartung im Prozess der beruflichen Entwicklung wurde von Hackett und Betz (1981) hervorgehoben. Das Konzept ist heute Bestandteil der sozialkognitiven Theorie der Berufs- und Ausbildungswahl, welche auf der sozialen Lerntheorie von Bandura (1986) basiert und von Lent, Brown und Hackett (2002) beschrieben wird. Die Autoren beziehen sich dabei auch auf Krumboltz (1979), der eine sozialkognitive Lerntheorie der Berufs- und Ausbildungswahl entwickelt hat. Die Lernerfahrungen, wie z.b. Erfahrungen in der Schule, Kontakte mit der Arbeitswelt oder die Bildungsbiografie im Allgemeinen, werden in den Vordergrund gestellt. Dabei wird zwischen instrumentellem, assoziativem und Modelllernen unterschieden und die Menschen werden als intelligente Problemlöserinnen und Problemlöser und nicht als Objekte purer Konditionierung angesehen. Gemäss der Theorie beeinflussen die Lernerfahrungen das Verhalten bei der Berufs- und Ausbildungswahl. Der Einfluss der Lernerfah- 10

17 Theorie rungen auf das Verhalten wird durch vier Faktoren moderiert, nämlich durch die berufliche Selbstwirksamkeitserwartung, die berufliche Konsequenzerwartung, die persönlichen Ziele und die Interessen einer Person. Die Entwicklung beruflicher Laufbahnen, resp. der Übergang von der obligatorischen Schulzeit in eine Berufslehre oder Vollzeitschule hängt zusätzlich von der genetischen Ausstattung und von den Umweltbedingungen und -ereignissen ab. Aber es kann angenommen werden, dass die Lernerfahrungen und das damit verbundene Verhalten bei der Berufs- und Ausbildungswahl die berufliche Identiät sehr stark mitbestimmen. Der Unterschied zwischen der Selbstwirksamkeit und der Konsequenzerwartung wird im Erwartungs-Wert-Modell von Schwarzer und Jerusalem (1989) beschrieben (siehe Abbildung 4). Sowohl die Instrumentalität als auch die Konsequenz- und die Kompetenzerwartung haben eine handlungssteuernde Funktion im Motivationsprozess. Die Ergebnis- Folge-Erwartungen (Instrumentalitäten) sind Bestandteile des Wissensrepertoires. Man weiss zum Beispiel, dass für den Erfolg in einer Prüfung (Folge) bestimmte Kenntnisse vorausgesetzt werden (Ergebnis). Die Ausprägung dieser Erwartung mag individuell verschieden sein. Jemand ist vielleicht davon überzeugt, dass fachliche Kenntnisse einen Prüfungserfolg zu 90% sichern, während andere eine geringere Wahrscheinlichkeit dafür annehmen. Person Handlung Ergebnis Folgen Konsequenzerwartung Instrumentalität Kompetenzerwartung Abbildung 4: Handlungstheoretisches Erwartungs-Wert-Modell nach Schwarzer und Jerusalem (1989) Inwieweit sich die erforderlichen Kompetenzen aktiv erwerben lassen, ist Inhalt der Konsequenzerwartung. Dabei ist es zunächst nicht entscheidend, ob die Person sich selbst in der Lage sieht, die Handlung auszuführen. Dies ist vielmehr Gegenstand der Kompetenzerwartung. Während bei der Konsequenzerwartung auch allgemeine Zusammenhänge 11

18 Theorie zwischen Handlung und Ergebnis repräsentiert sind, enthält die Kompetenzerwartung zwangsläufig einen Selbstbezug, nämlich die Frage nach der subjektiven Verfügbarkeit der Handlung. Die Konsequenzerwartung thematisiert also die Handlungsabhängigkeit des Ergebnisses, die Kompetenzerwartung die Personabhängigkeit der Handlung. Im Modell von Schwarzer wie auch in der vorliegenden Untersuchung werden Kompetenzerwartung und Selbstwirksamkeitserwartung synonym verwendet. Schwarzer (1994; siehe auch Schwarzer & Jerusalem, 1989) ist der Meinung, dass die Kompetenzerwartung im Gegensatz zur Instrumentalität und zur Konsequenzerwartung eine spezielle Bedeutung für das menschliche Handeln hat. Deshalb hat er die Selbstwirksamkeitsskala entwickelt. Diese erfasst eine generalisierte und zeitstabile Kompetenzerwartung als Persönlichkeitsdisposition, aggregiert über eine Mehrzahl von spezifischen Kompetenzerwartungen. Die Kompetenzerwartung ist nicht mit dem Konstrukt des Optimismus zu verwechseln: Das Vertrauen in die eigenen Ressourcen (Kompetenzerwartung) ist etwas anderes als der Glaube daran, dass sich die Dinge des Lebens von alleine gut entwickeln (Optimismus). Für Schwarzer (1994, S. 108) ist allerdings ein gewisser Optimismus im Konzept der Kompetenzerwartung enthalten. Die optimistische Komponente ist wichtig, weil man nur so beflügelt werden kann, schwierige Herausforderungen anzunehmen. Würde man einen Erfolg nur dort erwarten, wo man ihn zuvor schon erlebt hat, würde man auf der Stelle treten, anstatt aktiv seine Kompetenz weiterzuentwickeln. Dabei ist es unsicher, ob die Erwartungen realistisch sind, oder ob sie schon als selbstwertdienliche Kognitionspräferenzen einzustufen sind. In Untersuchungen mit der Selbstwirksamkeitsskala erweist sich die Kompetenzerwartung als ein zentraler Motivationsfaktor, der mitbestimmt, welche Handlung man auswählt, wie viel Anstrengung man investiert und wie lange man auf einer Strategie beharrt, bevor man aufgibt. Obwohl eine klare theoretische Abgrenzung zwischen der Kompetenzund der Konsequenzerwartung auszumachen ist, bezweifeln Schwarzer und Jerusalem (1989, S. 128), dass die beiden Konstrukte empirisch als selbstständige Konzepte oder Dimensionen nachweisbar sind. In Anlehnung an die Arbeiten von Schwarzer und Jerusalem werden in der angehenden Untersuchung die Selbstwirksamkeit und die Konsequenzerwartung nicht getrennt operationalisiert. Wenn in der Folge die Selbstwirksamkeitsskala und somit die Kompetenzerwartungen operationalisiert 12

19 Theorie wird, so darf nicht vergessen werden, dass in der Operationalisierung mit hoher Wahrscheinlichkeit Kompetenz- und Konsequenzerwartungen konfundiert sind. 13

20 Fragestellungen und Hypothesen 3. Fragestellungen und Hypothesen der Untersuchung Basierend auf den Ausführungen zum Konzept der beruflichen Identität (siehe Kapitel 2) und auf den Erläuterungen zur Situation auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt, welche vor allem für ausländische Jugendliche oft eine enorme Hürde darstellt (siehe Kapitel 1) werden in der vorliegenden Untersuchung die folgenden Fragen gestellt und beantwortet. Fragestellung 1: Stellt der Lebensbereich Arbeit, Beruf, Ausbildung ein wichtiger Lebensbereich für die jugendliche Bevölkerung in der Schweiz dar? a) Stellt der Lebensbereich Arbeit, Beruf, Ausbildung ein wichtiger Lebensbereich für die jugendlichen Schweizer Männer dar? b) Stellt der Lebensbereich Arbeit, Beruf, Ausbildung ein wichtiger Lebensbereich für die jugendlichen Schweizer Frauen dar? c) Stellt der Lebensbereich Arbeit, Beruf, Ausbildung ein wichtiger Lebensbereich für die jugendlichen Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz dar? Hypothese zu 1a, b und c: Der Lebensbereich Arbeit, Beruf, Ausbildung stellt für die jugendliche Bevölkerung in der Schweiz ein wichtiger Lebensbereich dar. Fragestellung 2: Unterscheiden sich jugendliche Ausländerinnen / Ausländer und jugendliche Schweizerinnen / Schweizer bezüglich der beruflichen Identität? a) Gibt es Unterschiede zwischen jugendlichen Ausländerinnen / Ausländern und jugendlichen Schweizerinnen / Schweizern bezüglich der Identifikation mit ihrem Beruf / mit ihrer Ausbildung? b) Gibt es Unterschiede zwischen jugendlichen Ausländerinnen / Ausländern und jugendlichen Schweizerinnen / Schweizern bezüglich der beruflichen Selbstwirksamkeit? 14

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