Dipl. Agraringenieur (FH) Jürgen Schwarzensteiner

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1 Dipl. Agraringenieur (FH) Jürgen Schwarzensteiner

2 Irlbach

3 Fernerkennung und Sensortechnik kombiniert 1. Vorstellung des Betriebes 2. Arbeiten in der Ackerschlagkartei 3. Auswertungen des Versuchs 4. Ausblick für 2014

4 Allgemeine Betriebsdaten: Landwirtschaftliche Nutzfläche 861,64 Durchschnittliche Jahrestemperatur 8,3 C Niederschläge im10-jährigen Mittel Höhenlage Vorherrschende Bodenart 780 mm 336 über NN Lössboden Ackerzahl 45 bis 80 Betriebsorganisation Marktfruchtbau

5 Kenndaten zum Anbau Ernte 2013 Kulturen Anbaufläche in ha Winterweizen 304,81 Winterbraugerste 45,95 Mais 140,21 Zuckerrüben 129,62 Kartoffeln 159,82 Ackerfutterfläche 37,85 Wiesen 35,56

6 Kenndaten Arbeitswirtschaft 1 Betriebsleiter: Herr Jürgen Schwarzensteiner 5 landwirtschaftliche Mitarbeiter 1 Mitarbeiter für die Biogasanlage 2 Lehrlinge 1 Bürokraft Teilzeit

7 Fruchtfolgen 4 - gliedrig Winterweizen/Winterbraugerste Kartoffel/Mais Winterweizen Zuckerrüben Nach Winterweizen Zwischenfrucht

8 Zusammenfassung: Besondere klimatische Bedingungen 2013 Vegetationskennzahlen 2013: Kurzfristige Durchschnittswerte (Jan Juli 13) im Vergleich zu den langfristigen Durchschnittswerten Temperatur + 14% Niederschlag 15% Sonnenstunden + 6,4% Wetterverhältnisse langer Winter Temperaturen im Februar und März lagen unter dem langjährigen Durchschnitt Ziemlich trockene Verhältnisse beim Start der Vegetation (früher April) während der primären Wachstumsphase genug oder lokal zu viel Wasser, Strahlungsdefizit zu heiß und trockene Bedingungen während der Reife Phase (17 Tage mit über 30 C, optimal wären 5 Tage) agrarakademie.de 8

9 Datengrundlage Reichsbodenschätzung AZ/BA

10 Datengrundlage: Höhenkarte (JD Terminal, RTK)

11 Datengrundlage zur TF Bewirtschaftung Datentyp Quelle Datum Bewertung Luftbild Vermessungsverwaltung 2010 Aufnahmedatum zufällig, wenn geringe Bewölkung Ackerzahl Reichsbodenschätzung 1930er Kennzahl für Ertragsfähigkeit des Bodens, großes Raster GPS Bodenproben Amtl. Bodenlabor 2-3 jähriger Turnus 2011 Repräsentiert Grundnährstoffversorgung des Standortes (ph, P, K, Humus und ggfs. weitere Parameter) TF-Basiskarte Satellitendaten verschiedener Fernerkundungssatelliten 5-10 Jahre Biomasseleistung des Standorts aus mehrjährig, nach wissenschaftlichen Standards ermittelte Daten, einfach und kostengünstig Vegetations- Index (NDVI, RedEdge u.a.) Online Sensoren (Greenseeker u.a.) Aktuell Zeigen aktuelle Biomasse, einfach zu ermitteln, begrenzte Verwendbarkeit Ertragskarte Mähdrescher, Feldhäcksler Aktuell Ertragsverteilung für jeweiligen Anbau, technischer hoher Aufwand, bisher nur für Halmfrüchte

12 N Düngung Ertragsziel 100 dt/ha Nr. DSN LfL Bayern N Rechner LDE/PCA Datum Dünger Dünger dt/ha Nährstoff kg N/ha Sensor Strategie N Beratungssysteme Düngungsstrategie Betrieb N min 42 N1 a ASS 2,48 64 einheitlich N1 b Harnstoff 1,19 55 Homogenisieren N Harnstoff 1,45 67 map overlay N KAS 2,30 62 differenzieren Summe Düngung 190*) *) Bei Qualitätsweizen kann Zuschlag von kg N sinnvoll sein

13 Ergebnisse: Datum der Düngung und Düngermengen Datum der Düngung D1 D2 D3 D4 Date Dünger Ammonsulfat Harnstoff Harnstoff Kalkammonsalpeter Ausbringmenge in kg/ha Min. Max. Werte Variante (a) Standard Varianet (b) Grennseeker Variante Map Overlay

14 Ergebnisse: Datum der Düngung und Düngermengen Datum der Düngung D1 D2 D3 D4 Date Dünger Ammonsulfat Harnstoff Harnstoff Kalkammonsalpeter Ausbringmenge in kg/ha Min. Max. Werte Variante (a) Standard Varianet (b) Grennseeker Variante Map Overlay

15 Ergebnis: Erträge und N-Aufwand Parzelle Wiederholungen Rangfolge Variante Ertrag dt/ha Parcel View kg N/ha Kg N/dt Ertrag 1 1 (c) 90, , (a) 86, , (b) 87, , (c) 87, , (a) 84, , (b) 84, , (c) 84, , (a) 81, , (b) 81, , (c) 86, ,63 Variant 2 Summe (a) 3 Standard (a) 84,20 245,3 2,92 (b) 2 Greenseeker (b) 84,41 245,0 2,90 (c) 1 Map Overlay (c) 87,21 242,5 2,78 85,43 244,1 2,86

16 Ergebnis: Ökonomische Beurteilung Variante Reihenfolge Variante Einnahmen dt*18,5 N Kosten kg N*1,07 Einnahmen N Kosten (in ) (a) 3 Standard (a) (b) 2 GreenSeeker (b) (c) 1 Map Overlay (c) Durchschnitt

17 Map Overlay Ergebnis 2013 Ertragssteigerung von 3,6% im Vergleich zur einheitlichen Düngung mit einem etwas geringerem Stickstoffverbrauch von 0,6%, bei nur einer Anwendung > Vorteil der Kartenüberlagerung wäre bemerkenswert, wenn mehr als eine Düngung mit der Kartenüberlagerung durchgeführt worden wäre 2014 Versuch mit 3 Anwendungsterminen Vorstellung am 5. Irlbacher Praxistag am Ziel: N Effizienz steigern Sind pauschale Obergrenzen über ganz Europa sinnvoll, oder überhaupt vertretbar agrarakademie.de 17

18 Bei Interesse an weiteren Veranstaltungen finden Sie hier ein kurzen Überblick: 4. Irlbacher Praxistag am Mykorrhiza 5. Irlbacher Praxistag am Irlbacher Praxistag am Neue Erkenntnisse mit Map Overlay Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit! Für weitere Fragen können Sie mich gerne kontaktieren: Jürgen Schwarzensteiner Tel. 0151/

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