Deutschland attraktivstes Investitionsziel in Europa

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1 Pressemitteilung Aktueller FDI-Confidence Index von A.T. Kearney: Deutschland attraktivstes Investitionsziel in Europa Wien, 26. Juni Die USA steht bei den zu erwartenden ausländischen Direktinvestitionen seit 2001 erstmals wieder an der Spitze. Kanada katapultiert sich vom 20. auf den 4. Platz und reiht sich damit unmittelbar hinter China und Brasilien ein. Deutschland belegt trotz des schwindenden Vertrauens in den wirtschaftlichen Aufschwung Europas den 7. Platz und ist innerhalb Europas das Land mit den besten Investitionsaussichten. Das geht aus den Ergebnissen des aktuellen Foreign Direct Investment (FDI) Confidence Index der globalen Unternehmensberatung A.T. Kearney hervor. Die Rangliste basiert auf einer regelmäßigen Befragung von Vorständen und Top- Managern der weltweit größten Unternehmen zu ihren Investitionsplänen. Insgesamt blicken die Investoren vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Die unsichere Konjunkturentwicklung bremst vor allem die Investitionstätigkeit in Europa. Optimismus und Vorsicht mit diesen beiden Schlagworten könnte man das Ergebnis des aktuellen FDI Confidence Index betiteln, resümiert Dr. Martin Sonnenschein, Partner und Managing Director Central Europe von A.T. Kearney. Institutionelle Anleger sehen zwar optimistischer in die Zukunft als im Vorjahr, sind aber bei strategischen Investitionsentscheidungen noch zurückhaltender als vor der Krise. So erwarten 64 Prozent der Befragten eine Erholung der globalen Wirtschaft aus der Krise bis zum Jahr 2015, 50 Prozent der Befragten sind optimistisch in Bezug auf die makroökonomische Entwicklung und rund 70 Prozent erwarten ein Ansteigen ihrer Investitionstätigkeit auf Vorkrisenniveau in naher Zukunft. Noch ist es aber nicht soweit: Die ausländischen Direktinvestitionen stiegen im Jahr 2011 um 16 Prozent im Vergleich zum Jahr 2010 an, liegen aber mit rund 1,5 Billionen US-Dollar noch 23 Prozent unter dem Wert von 2007.

2 USA erstmals seit 2001 wieder an der Spitze Durch Produktivitätszuwächse in der Fertigung - gekoppelt mit einem schwächeren Dollar und steigenden Löhnen in Schwellenländern - gelang den USA erstmals seit 2001 wieder der Sprung auf den 1. Platz des FDI Confidence Index. China, das jahrelang das Ranking anführte, wurde auf den 2. Platz verwiesen. Der Grund liegt hauptsächlich in den steigenden Lohn- und Transportkosten und dem wirtschaftlichen Aufschwung in den USA. Insgesamt liegen neben den USA weitere vier Industrieländer unter den Top Ten: Kanada (Platz 4) - das einzige G7 Land, dessen Wirtschaftsleistung sich wieder auf Vorkrisenniveau befindet - Australien (Platz 6), Deutschland (Platz 7) und Großbritannien (Platz 8). Deutschland ist zentraler Treiber der europäischen Wirtschaft Durch die Schuldenkrise, den instabilen Euro und die trüben Konjunkturaussichten hat Europa stark an Ansehen als attraktives Investitionsziel verloren. Über 90 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Investitionen in Europa entweder schon beeinträchtigt worden sind oder es in naher Zukunft sein werden. Die Mehrheit der Investoren erwartet zwar einen langsamen aber stetigen Aufschwung für die globale Wirtschaft, nicht jedoch für die europäische. Über 60 Prozent der Befragten sehen entweder eine Stagnation oder sogar eine Rezession auf Europa zukommen. Deutschland ist im Ranking zwar im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze gefallen, aber das am besten platzierte und somit attraktivste Investitionsziel in Europa. Vor allem die Schwer- und Dienstleistungsindustrie (ohne Finanzbereich) aus Europa und Nord- und Südamerika sieht Deutschland im Ranking weit oben. Insgesamt flossen 2011 Direktinvestitionen in der Höhe von rund 40 Milliarden US-Dollar nach Deutschland. Die weltweit größten Unternehmen schätzen Europa weiterhin für seine Kaufkraft, die hoch qualifizierten Arbeitskräfte, die Innovationsfreude und die gut ausgebaute Infrastruktur. Bei den Investitionen wollen sie aber kein zu großes Risiko eingehen. Daher vertrauen die Anleger in Zeiten der Schuldenkrise und schwacher Konjunkturprognosen auf Deutschland als stabilen und starken Wirtschaftsstandort. Deutschland behauptet sich somit einmal mehr als sicheres Investitionsziel und zentraler Treiber der europäischen Wirtschaft, stellt Sonnenschein fest. Schwellenländer: Beinahe gleiches Risiko wie in Industrieländern

3 Auch die Schwellenländer befinden sich weiterhin im Aufwind: Unter den Top 25 im Ranking sind 16 Emerging Markets, allen voran China (Platz 2), Brasilien (Platz 3) und Indien (Platz 5). 78 Prozent der Befragten erwarten auch in Zukunft eine wachsende Wirtschaftsleistung in den Schwellenländern. Deutlich verändert hat sich die Wahrnehmung des Investitionsrisikos: Die traditionelle Einstufung von Schwellenmärkten als Investitionsziele mit hohem Risiko gepaart mit hoher Rendite wandelt sich, da die Unsicherheit und Unberechenbarkeit der Wirtschaft in den Industrieländern zunimmt. In Bezug auf Faktoren, wie makroökonomische Unsicherheit, Nachfrage, ordnungspolitische Barrieren und Besteuerung, werden die Schwellenmärkte beinahe auf dem gleichen Risikoniveau eingestuft wie die Industrieländer. Die einzige Kategorie, in der Schwellenmärkte nach Einschätzung der Befragten ein deutlich höheres Risiko darstellen, ist die politische Unsicherheit. Statt eines sicheren Hafens während wirtschaftlicher Turbulenzen, entwickeln sich die Schwellenmärkte eher zu einer Ergänzung als zu einer Alternative zu den Industrieländern, erläutert Sonnenschein. Angesichts von sozialpolitischen und wirtschaftlichen Kräften, die alljährlich für neue Überraschungen sorgen, müssen Investoren in Industrieländern wie Schwellenländern gleichermaßen flexible Strategien finden, um dem sich stets wandelnden globalen Umfeld gerecht zu werden rät Sonnenschein abschließend. Über den Foreign Direct Investment (FDI) Confidence Index Der Foreign Direct Investment (FDI) Confidence Index wird seit 1998 regelmäßig von A.T. Kearneys Global Business Policy Council ermittelt und basiert auf der Befragung von Vorständen und Führungskräften der weltweit größten Unternehmen.

4 Die 25 attraktivsten Ziele für ausländische Direktinvestitionen (FDI) laut Unternehmensführern sind: Land Platz 2013 Platz 2012 Änderung USA China Brasilien Kanada Indien Australien Deutschland Großbritannien Mexiko 9 -- N/A Singapur Russland Frankreich Japan Vereinigte Arabische Emirate Südafrika Spanien Thailand Schweiz Polen Taiwan Südkorea Chile N/A Argentinien N/A Indonesien Malaysia

5 Über A.T. Kearney A.T. Kearney zählt zu den weltweit führenden Unternehmensberatungen für das Top- Management und berät sowohl global tätige Konzerne als auch führende mittelständische Unternehmen und öffentliche Institutionen. Mit strategischer Weitsicht und operativer Umsetzungsstärke unterstützen wir unsere Klienten bei der Transformation ihres Geschäftes und ihrer Organisation. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen Wachstum und Innovation, Technologie und Nachhaltigkeit sowie die Optimierung der Unternehmensperformance durch das Management von Komplexität in globalen Produktions- und Lieferketten. A.T. Kearney wurde 1926 in Chicago gegründet. Heute beschäftigt A.T. Kearney rund Mitarbeiter in 39 Ländern der Welt. Seit 2010 beraten wir unsere Klienten klimaneutral. Über A.T. Kearney Österreich A.T. Kearney ist seit 1998 mit einer eigenen Tochtergesellschaft in Österreich mit rund 50 Mitarbeitern vertreten. Zu den Kunden zählen nationale und internationale Top-Unternehmen aus den Bereichen Maschinen- und Fahrzeugindustrie, Anlagenbau, Telekommunikation, Energiewirtschaft, Financial Services, Transport, Chemie, Papier, Verpackung, Konsumgüter, Handel, Tourismus und öffentliche Verwaltung. Die Partner am Standort Wien sind Dr. Florian Haslauer, Dr. Robert Kremlicka, DI Kurt Oswald und Dr. Christian Schuh. Weitere Informationen finden Sie unter Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Stefanie Freyer Marketing & Communications A.T. Kearney Ges.m.b.H. Trattnerhof 1/5.Stock 1010 Wien Office Mobile Dr. Hanna Brugger-Dengg Grayling Austria GmbH Siebensterngasse Wien +43/1/ /

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