Universitätsklinikum Düsseldorf. 7. Netzwerkkonferenz 2013

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1 Universitätsklinikum Düsseldorf 7. Netzwerkkonferenz 2013

2 Basisdaten des Universitätsklinikums Düsseldorf (2011) Planbetten Fallzahlen Zahl der wissenschaftlichen Mitarbeiter(innen) Zahl der nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter(innen) Gesamtzahl der Beschäftigten (Vollkräfte) stationäre Fälle ambulante Fälle

3 Orientierungsplan

4 Ausgangssituation 2011 Keine pflegerische Dokumentation der Aufnahmesituation des Patienten Keine gezielte standardisierte Ersteinschätzung Administrative Aufnahme ist Erstkontakt Unterschiedliche Dokumentationssysteme z.t. lange Wartezeiten 4

5 Ziele Einführung einer pflegerischen Ersteinschätzung für alle Patienten der ZNA Medizinischer Erstkontakt erfolgt vor administrativer Aufnahme Anbindung von Behandlungspfaden an die Ersteinschätzung Erhöhung der Patientenzufriedenheit Einheitliches elektronisches Dokumentationssystem Einführung eines Notfallkoordinators Möglichst hohe Rechtssicherheit für alle an der Behandlung von Notfallpatienten beteiligten Berufsgruppen 5

6 Bis Juli 2011 Projektplan Vorstellung des Projektes im Vorstand des UKD und der Klinikdirektoren; Bewilligung des Projektes und der finanziellen Mittel August 2011 Informationsveranstaltung für die Mitarbeiter der ZNA Entwicklung der EDV-Lösung Ab Oktober 2011 Schulung der pflegerischen Mitarbeiter Geschulte Mitarbeiter beginnen mit Testlauf in den bestehenden Notaufnahmen Ab Nov Test EDV Version Januar 2012 Eröffnung ZNA; Echtbetrieb MTS und EDV- Lösung Einführung ZNA Koordinator

7 Projektumsetzung

8 Eröffnungstermin? ZNA MA : Schulung der Mitarbeiter Umsetzung seit Sommer 2012 Entwicklung einer Dokumentation für die ZNA PDMS C- Amb. 2012: Schulung der Mitarbeiter 2013: Beginn der Umsetzung

9 März 2012: Schulung von 75% der Mitarbeiter beider Notaufnahmen incl. der ärztlichen Leiter Entwicklung und Implementierung einer neuen papiergestützten Dokumentation für die internistische Notaufnahme (Ersteinschätzungsformular, Anordnungs- und Verlaufsdokumentation, Verlegungs- / Entlassungsbericht) Neuorganisation des Aufnahmeprozesses Umwandlung eines Raumes im Bereich der internistischen Notaufnahme zum Ersteinschätzungsraum Einstellung neuer Mitarbeiter Entwicklung der elektronischen Dokumentation Test Stellung für Mai 2013 geplant April 2013: erneute Schulung unter Einbeziehung der Pädiatrie

10 Probleme????

11 Kann die Pflege eine qualifizierte Ersteinschätzung durchführen? Wollen Sie das mit dem Personal machen?! Ich lasse mir von der Pflege nicht sagen, wann ich welchen Patienten sehen soll! Wieso soll ich bei einem umgeknickten Fuß Blutdruck messen? Keine Zeit Wieso soll ich den noch auf einen Arzt warten, sie haben mir doch schon geholfen

12 Für Patricia Benner gehört es zu den pflegerischen Kernkompetenzen bedeutsame Veränderungen des gesundheitlichen Zustandes des Patienten (zu) erkennen und (zu) dokumentieren. In den meisten Fällen sind es Krankenschwestern und pfleger, die Veränderungen der Verfassung eines Patienten feststellen und dokumentieren. diese Fähigkeit schließt eine klare Dokumentation und eine schlüssige und überzeugende Darstellung des Falls gegenüber dem Arzt mit ein. (Patricia Benner: Stufen zur Pflegekompetenz)

13 Akzeptanz Pflege Arzt Personal Probleme bei der Umsetzung: Aufgaben / Prioritäten der Notaufnahme Räumliche Ausstattung / Patientenaufkommen / Verlegungskonzepte / Fehlen von Behandlungspfaden nach der Ersteinschätzung Persönliche Präsenz bei der Projekt Umsetzung Regelmäßige Evaluation der Ersteinschätzung..

14 Nächsten Schritte: Schulung im April 2013 incl. Ärztlicher Mitarbeiter aus dem Bereich der Pädiatrie und Inneren Informationsveranstaltungen für den ärztlichen dienst im Bereich der Chirurgie Intensiverer Begleitung der Mitarbeiter vor Ort Evaluation der Ersteinschätzung Auswertung der Daten zur Leistungsdokumentation Teststellung elektronische Dokumentation der Ersteinschätzung

15

16

17 Und weiter? 2014?

18 Grafik ZNA Aufnahmebetten incl. Stützpunkt REA 1 REA 2 Gips Versorgung Or g liegend Schockräume Eingriff sept. Eingriff asept. Org. U/B 2-5 Wartebereich Wartebereich vor ZNA

19 Fazit Notaufnahmen gehören zu den Kernzentren eines Krankenhauses. Patienten erwarten, das sie dort professionell und kompetent betreut werden. Durch MTS wird die Fachkompetenz der Pflegenden in der Notaufnahme weiter entwickelt und die Entwicklung der Pflege hin zur Fachpflege Notaufnahme gefördert.

20 Die Einführung des MTS bei gewachsenen dezentralen Strukturen erfordert erhöhte Präsenz, Personal + Ausdauer Jede Personal Rotation erfordert erneute Schulungen / Informationen vor Ort in der Implementierungsphase Dauer der Implementierungsphase kann nicht in Monaten angegeben werden. Es gibt noch einiges zu machen es lohnt sich!

21 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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