Umfrage zu Internet der Dinge (IoT), Big Data, Fachkräftemangel 2014 Aktuelle Einschätzungen von Softwareentwicklern

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1 Umfrage zu Internet der Dinge (IoT), Big Data, Fachkräftemangel 2014 Aktuelle Einschätzungen von Softwareentwicklern

2 Vorwort der Developer Week Liebe Leserinnen und Leser, die vernetzte Welt explodiert geradezu und mit ihr die Datenmengen, die wir produzieren. Gartner zufolge wird die Zahl der so genannten Smart Devices von 60 Milliarden im Jahr 2010 in den kommenden zehn Jahren auf mehr als 200 Milliarden ansteigen. Die Zukunftsszenarien, die bereits in greifbare Nähe rücken, sind Haushaltsgeräte, die schon vor einem selbst wissen, wann der Kaffee fertig sein soll oder Autos, die uns automatisch ohne Chauffeur zum gewünschten Ziel bringen. An dieser Stelle entsteht der Zusammenhang vom Internet der Dinge zum Brennpunktthema Big Data. Daten können zu Geld gemacht werden, dafür müssen sie gesammelt, gepflegt und vor allem konform mit dem Datenschutzrecht behandelt werden. Schon heute sind Big Data Lösungen ein umsatzstarker Markt: 2013 lag der Umsatz schon bei 650,6 Mio. EUR. Bis 2016 soll der Umsatz jährlich um 48 Prozent wachsen. McKinsey schätzt, dass das Geschäft mit Daten allein in den USA im Jahr 2020 ein Volumen von 325 Milliarden US-Dollar erreicht. Daten erschließen. Der viel diskutierte Fachkräftemangel in der IT-Branche Deutschlands macht diese Zukunftsaufgabe nicht gerade leichter. Ziel unserer Untersuchung war es daher, Softwareentwickler und Programmierer nach ihren Einschätzungen, Meinungen und Trends zu den drei Brennpunktthemen der IT-Branche Internet of Things, Big Data und Fachkräftemangel zu befragen. Denn sie sind es, die am Puls der Zeit Technologien entwickeln, sich unmittelbar mit den aktuellen Herausforderungen auseinandersetzen und die Lage um die personellen Ressourcen am besten einschätzen können. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern der Befragung für ihren Beitrag bedanken, die zunehmend vernetztere Welt ein wenig greifbarer in Zahlen zu fassen. Wir wünschen Ihnen viel Informationswert bei der Lektüre. Herzlichst, Ihr Florian Bender Projektleiter Developer Week Die große Aufgabe von Softwareentwicklern wird es in Zukunft sein, offene Standards zu entwickeln und zu etablieren, die das Zusammenspiel der unterschiedlichen Geräte gewährleisten und Möglichkeiten zur Aufbereitung der verfügbaren Florian Bender Projektleiter Developer Week 2

3 Inhaltsverzeichnis Seite 4 Studiensteckbrief 5 Management Summary 6 Ergebnisse Thema Internet der Dinge (IoT) 10 Ergebnisse Thema Big Data 12 Ergebnisse Thema Fachkräftemangel 19 Soziodemografische Merkmale Befragte 21 Herausgeber/Impressum 3

4 Studiensteckbrief Studiensteckbrief Themen der Untersuchung: Internet der Dinge (IoT) Big Data, Fachkräftemangel Methode: online-gestützte Befragung Zielgruppe: Softwareentwickler Fallzahl gesamt: 416 Befragungszeitraum: März/April

5 Management Summary Internet der Dinge (IoT) Etwa 50 Prozent der Softwareentwickler arbeiten an IoT-Projekten oder werden das zukünftig tun. Die Hälfte der Befragten (50,2 %) sieht bei IoT die größte Herausforderung in den Sicherheitslücken, aber auch Datenschutz und Verbraucherschutz in Europa wird als große Hürde für IoT gesehen (46,7 %). Nach Meinung der befragten Entwickler hat IoT sehr großes Wachstumspotenzial in der Automobilbranche und im Transport-und Verkehrsgewerbe. Big Data Kein IoT ohne Big Data. 25 Prozent der Befragten sehen in Oracle das Unternehmen, das im Rennen ums Big Data Geschäft die Vorreiterrolle übernehmen wird gefolgt von Microsoft und IBM. Lediglich 13 Prozent der Softwareentwickler sind der Meinung, dass relationale Datenbanken den Kampf mit den gigantischen Datenmengen der Zukunft aufnehmen können. 22 Prozent der Befragten glauben, dass sich der Key-Value Store bei den Datenbanken durchsetzen wird. Fachkräftemangel Über die Hälfte der Unternehmen, in der die befragten Softwareentwickler arbeiten, sind vom Fachkräftemangel betroffen. Bei 67,4 Prozent der Unternehmen sind Stellen in der IT/Entwicklung unbesetzt. Bei 55 Prozent der Befragten dauert es länger als 3 Monate, eine offene IT-Stelle zu besetzen. Bei 48 Prozent der Unternehmen leidet die Innovationskraft durch den Fachkräftemangel. Zwei Drittel gaben an, dass Unternehmen Aufträge nicht annehmen könnten, da personelle Ressourcen fehlen. 58 Prozent glauben sogar, dass die Produktivität des Unternehmens mit ausreichend Entwicklern gesteigert werden könnte. Die Rekrutierung aus dem Ausland bzw. Aufgabenvergabe ins Ausland spielt im Kampf um den Fachkräftemangel eine geringe Rolle. Die Unternehmen setzen vielmehr auf die Zusammenarbeit mit Universitäten und die Ausbildung im eigenen Unternehmen. 5

6 Frage: Sind Sie derzeit in derartige Projekte involviert bzw. programmieren Sie im Bereich IoT? Etwa 50 Prozent der Softwareentwickler arbeiten an IoT-Projekten oder werden das zukünftig tun. Basis: n= 258 6

7 Frage: In welchen der Kriterien sehen Sie als Programmierer die größten Herausforderungen zum Internet der Dinge? Die Hälfte sieht die größte Herausforderung in den Sicherheitslücken. Basis: n= 257 7

8 Frage: In welchen Branchen gibt es das größte Wachstumdurch das Internet der Dinge? IoT hat sehr großes Potenzial in der Automobilbranche und im Verkehrsgewerbe. Basis: n= 256 8

9 Frage: Welcher Datenbank-Art räumen Sie die größte Chance ein als Backend für das Internet der Dinge? Key-Value Datenbanken haben die größten Chancen im Kampf um die gigantischen Datenmengen von IoT. Basis: n= 367 9

10 Frage: Welcher Datenbank-Anbieter wird mit Big Data Lösungen die Nase vorn haben? Oracle, Microsoft, IBM und SAP sind die Vorreiter im Big Data Geschäft. *Sonstige Antworten siehe folgende Seite; Basis: n=

11 Frage: Welcher Datenbank-Anbieter wird mit Big Data Lösungen die Nase vorn haben? Sonstige* Amazon Apache Cloudera CouchDB EXASOL AG Facebook FIT FOSS Google Hadoop MIOsoft MongoDB Neo Technology Neo4J NoSQL NSA Fascia OpenSource PostgreSQL RavenDB Redis Riak TerraData * Offene Fragestellung, ungestützte Nennungen; Basis: n= 27 11

12 Frage: Ist Ihr Unternehmen vom Fachkräftemangel im Bereich IT/Entwicklung betroffen? Über die Hälfte der Unternehmen sind vom Fachkräftemangel betroffen. Basis: n=

13 Frage: Wie viele offene Stellen hat Ihr Unternehmen im Bereich IT/Entwicklung? Bei 67,4 Prozent der Unternehmen sind Stellen in der IT/Entwicklung unbesetzt. Basis: n=

14 Frage: Wie lange dauert die Besetzung von offenen Stellen im Bereich IT/Entwicklung in Ihrem Unternehmen? Bei 55 Prozent der Befragten dauert es länger als 3 Monate, eine offene IT-Stelle zu besetzen. Basis: n=

15 Frage: Welche Folgen hat der Fachkräftemangel für Ihr Unternehmen? Bei 48 Prozent leidet die Innovationskraft durch den Fachkräftemangel. Basis: n=

16 Frage: Könnte die Produktivität in Ihrem Unternehmen mit ausreichend Fachkräften gesteigert werden? 58 Prozent glauben, dass die Produktivität des Unternehmens mit ausreichend Entwicklern gesteigert werden könnte. Basis: n=

17 Frage: Wie begegnet Ihr Unternehmen dem Fachkräftemangel? Rekrutierung aus dem Ausland bzw. Aufgabenvergabe ins Ausland spielt im Kampf um den Fachkräftemangel eine geringe Rolle. Basis: n=

18 Frage: Was ist für Sie als Entwickler ausschlaggebend bei der Arbeitsplatzwahl? Interessantes Aufgabengebiet und gutes Betriebsklima sind für Software-Entwickler sehr wichtig. Basis: n=

19 Soziodemographische Angaben: Welcher Altersgruppe gehören Sie an? Basis: n=

20 Soziodemographische Angaben: Welchem Geschlecht gehören Sie an? Basis: n=

21 Der Herausgeber Über die Developer Week Die Developer Week (DWX) ist eine der größten unabhängigen Entwicklerkonferenzen Europas mit über 250 Sessions, mehr als 150 Referenten und einer Ausstellung mit mehr als 40 Partnern. Die nächste DWX findet vom 14. bis 17. Juli 2014 in Nürnberg statt. Die DWX ist eine Marke des Medien-und Weiterbildungsunternehmens Neue Mediengesellschaft Ulm mbh, München. Das Unternehmen bedient mit der DWX, diversen Fachkongressen, Webinaren und Trainings, der Webseite webundmobile.de und dotnetpro.de, der Fachzeitschriften web & mobile developer und dotnetpro, mit ebooks, und Apps die Zielgruppe der Software- Entwickler mit profundem Fachwissen, topaktuellen News und wichtigen Kontakten. Über die NMG Die Neue Mediengesellschaft Ulm mbh, München und Adliswil/Schweiz, ist ein Medien-und Weiterbildungsunternehmen für die Zielgruppen Software-Entwickler, Internet-Professionals und Telekom-Händler. Diese Zielgruppen bedient das Unternehmen umfassend mit Messen und Kongressen, Fachzeitschriften und Internet-Angeboten, die profundes Fachwissen, topaktuelle News und wichtige Kontakte liefern. Die Weiterbildungsangebote sind im einzelnen: DWX Developer Week, DDC.NET Developer Conference, WDC Web Developer Conference, MDC Mobile Developer Conference, IPDC iphone Developer Conference, Internet World Die E-Commerce Messe, Social Media Conference, Social Media Conference B2B, Mobile Business Conference, Online B2B Conference, Online Marketing Forum, ecommerce conference, Search Conference und online communication conference. Immer aktuell informiert: Der Entwickler-Newsletter Alle zwei Wochen die aktuellsten Informationen rund um die Themen.NET-, Web-und Mobile-Entwicklung. Kostenlose Anmeldung unter 21

22 Impressum/Haftungserklärung Umfrage zum Internet der Dinge (IoT), Big Data, Fachkräftemangel 2014 Das Werk einschließlich aller Teile ist urheberrechtlich geschützt und Eigentum der Neue Mediengesellschaft Ulm mbh. Verwertungen sind unter Angabe der Quelle Developer Week 2014: Umfrage zum Internet der Dinge (IoT), Big Data, Fachkräftemangel 2014 (www.developer-week.de) zulässig. Befragung, Text, Redaktion und Gestaltung Neue Mediengesellschaft Ulm mbh Bilder Altersgruppe: lizensiert unter GNU 1.2 und CC 3.0, 2.5, 2.0 und 1.0, Autoren/Rechteinhaber sind Tom Ordelman, M.Garde, Gerbil; Geschlecht der Teilnehmer: Quelle office.com, used with permission from Microsoft Auftraggeber / Kontakt Developer Week, Bayerstraße 16a, München Telefon: Web: Herausgeber / Kontakt Neue Mediengesellschaft Ulm mbh, Bayerstraße 16a, München Telefon: Web: Haftungserklärung: Das Werk mit seinen Inhalten wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und gibt den zum Zeitpunkt der Erstellung aktuellen Stand wieder. Dennoch kann für seine Vollständigkeit und Richtigkeit keine Haftung übernommen werden. Durch die Rundung einiger Umfragewerte kommt es vereinzelt zu von 100% abweichenden Gesamtsummen. Interviews und Kommentare Dritter spiegeln deren Meinung wider und entsprechen nicht zwingend der Meinung von Neue Mediengesellschaft Ulm mbh. Bei der Nennung von O-Tönen wurden diese ggf. sprachlich und grammatikalisch ohne den Sinn zu verändern dem Stil der Studie angepasst. Fehlerfreiheit, Genauigkeit, Aktualität, Richtigkeit, Wahrheitsgehalt und Vollständigkeit der Ansichten Dritter können seitens Neue Mediengesellschaft Ulm mbh nicht zugesichert werden. Die Informationen Dritter, auf die Sie möglicherweise über die in diesem Werk enthaltenen Internet-Links und sonstigen Quellenangaben zugreifen, unterliegen nicht dem Einfluss von Neue Mediengesellschaft Ulm mbh. Neue Mediengesellschaft Ulm mbh unterstützt nicht die Nutzung von Internet-Seiten Dritter und Quellen Dritter und gibt keinerlei Gewährleistungen oder Zusagen über Internet-Seiten Dritter oder Quellen Dritter ab. Die Angaben zu den in diesem Werk genannten Anbietern und deren Lösungen beruhen auf Informationen aus öffentlichen Quellen oder von den Anbietern selbst. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Warenbezeichnungen, Handelsnamen und dergleichen in diesem Werk enthaltenen Namen berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen und Marken im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann genutzt werden dürften. Vielmehr handelt es sich häufig um gesetzlich geschützte, eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Bei der Schreibweise hat sich Neue Mediengesellschaft Ulm mbh bemüht, sich nach den Schreibweisen der Hersteller zu richten. Trotz der Vielzahl an Informationen sowie aufgrund einer dem ständigen Wandel unterzogenen Sach- und Rechtslage kann das Werk jedoch keine auf den konkreten Einzelfall bezogene Beratung durch jeweilige fachlich qualifizierte Stellen ersetzen. Neue Mediengesellschaft Ulm mbh empfiehlt deshalb grundsätzlich bei Fragen zu Rechts- und Steuerthemen und rechtsverwandten Aspekten, sich an einen Anwalt oder an eine andere qualifizierte Beratungsstelle zu wenden. Bei Anregungen, Kritik oder Wünschen zu diesem Werk würden wir uns sehr über Ihre Rückmeldung freuen. Schreiben Sie uns an eine . 22

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