Big-Data-Anbieter im Vergleich Deutschland

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1 Big Data Leader 2013 Big-Data-Anbieter im Vergleich Deutschland Big Data Leader Report Executive Summary des Big Data Vendor Benchmark 2013 für die T-Systems International GmbH Experton Group AG August 2013

2 Über den Big Data Vendor Benchmark Big Data dieser Begriff ist gegenwärtig überall zu hören und zu lesen. Big Data beschreibt die Datendimensionen für die Business- Intelligence- und Business-Analytics- Aufgaben der Zukunft. Der Big Data Vendor Benchmark 2013 der Experton Group ist die erste umfassende Analyse des deutschen Anbietermarktes für Big- Data-Lösungen. Experton Group hat hierbei die wichtigsten Anbieter im Rahmen der Experton Group Market Insight -Quadranten in acht verschiedenen Kategorien dargestellt und bewertet. Somit bietet der Big Data Vendor Benchmark eine hervorragende Grundlage für Anwenderunternehmen, um die Evaluierung, Bewertung und Selektion geeigneter Anbieter optimal zu steuern. Abbildung 2: Verteilung der bewerteten Unternehmen nach Bewertungskategorien. Abbildung 1: Quadrant Experton Group Market Insight Besonders interessant für die Anwender sind nach Ansicht der Experton Group diejenigen Anbieter, die im Leader Quadranten oben rechts bewertet wurden. Diese Anbieter verfügen sowohl über eine gute und etablierte Marktpräsenz sowie über ein besonders attraktives Angebot für die jeweilige Zielgruppe. Da der Markt für Big-Data-Offerings relativ jung ist, bewegen sich die Firmen in einem nur schmalen Wettbewerbsumfeld. Leader zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie bereits größere und komplexere Projekte mit zahlreichen unterschiedlichen Datenquellen vorweisen können. Die Unreife des Marktes kommt auch darin zum Ausdruck, dass in vielen Kategorien der Abstand zwischen den sehr guten und den weniger guten Anbietern nur bei etwa 25 Prozentpunkten liegt. 139 Unternehmen wurden ursprünglich für den Big Data Vendor Benchmark betrachtet. 68 Unternehmen konnten entsprechend der Experton-Definition für Big-Data-Lösungen und Lösungsbausteine in die Bewertung aufgenommen werden. Big Data Leader Report T-Systems Alle Rechte vorbehalten 2

3 Big Data erweitert die heutige IT auf die Verarbeitung hoher Datenaufkommen in bestimmten Marktsegmenten oder im Kontext bestimmter Aufgaben. Eine solche Aufgabe könnte zum Beispiel die Erfassung, Verarbeitung und Darstellung aller Informationen sein, die für eine nationale Verkehrsplanung zu einem bestimmten Zeitraum erforderlich sind. Viele Anwenderunternehmen werden in den nächsten Jahren mit Big Data konfrontiert werden, wobei unter Big Data eine neue Dimension für Datenvolumina zu verstehen ist. Big Data werden durch vier Besonderheiten spezifiziert: Sie entstehen in sehr kurzer Zeit aus sehr vielen unterschiedlichen Datenquellen; es sind sehr viele Daten oft im Bereich mehrerer hundert Terabyte bis zu einigen Petabytes die unstrukturiert und inhomogen sind. Sie müssen in sehr kurzer Zeit verarbeitet werden und die Verarbeitungsergebnisse werden von einer hohen Anzahl von Nutzern abgerufen. Die neuen Dimensionen für Informationen sind die wesentlichen Gründe, wegen denen bislang verfügbare Methoden und Verfahren für die Verarbeitung großer Datenmengen nicht geeignet sind oder nicht im gewünschten Maße skalieren. Ebenso sind herkömmliche Speicherarchitekturen für Big Data eher ungeeignet, weil herkömmliche Speicherarchitekturen nicht für die gleichzeitige Speicherung strukturierter und unstrukturierter Daten aus Hunderttausenden oder sogar Millionen unterschiedlicher Quellen geeignet sind. Zudem skalieren klassische Betriebssysteme und Dateisysteme nicht auf die Millionen an Einzeldateien oder die entsprechenden absoluten Datenmengen, wie sie Big Data charakterisieren. Auch wird die reine Prozessorleistung einzelner Systeme nicht mehr die entscheidende Rolle spielen. Mainframes, Supercomputer und Standard-Server ergänzen einander bei der Verarbeitung von Big Data. Dabei zeigt sich, dass dies Themen sind, die T-Systems durch die Konzentration auf die Konvergenz von Kommunikationstechnologien und Informationstechnologien schon länger bearbeitet. Die Exploration unterschiedlicher Datenquellen erfordert neue Herangehensweisen an den Datenschutz. Die Heterogenität der Quellen birgt zudem die Gefahr von Fehlern und Manipulationen, weshalb auch die Bedeutung der Datenintegrität zunimmt. Da Unternehmen aus neuen Branchen auf das Thema Big Data aufmerksam werden, müssen die Anbieter ihrerseits darauf achten, die Go-to-Market- Approaches daraufhin zu fokussieren. Es kann dem Ziel des Anwenderunternehmens abträglich sein, neue Ideen, mit den bei Bestandskunden bewährten Methoden, bedienen zu wollen. Tatsächlich erfordern die komplexeren Big-Data-Use-Cases der Anwender auch eine neue Herangehensweise hinsichtlich der Definition Big Data Leader Report T-Systems Alle Rechte vorbehalten 3

4 von Produkten und Lösungen und deren Vermarktung. Marktentwicklung Im Jahr 2012 wurden weltweit insgesamt ca. 4,6 Milliarden Euro in Big- Data-Projekte und -Services investiert. In Deutschland wurden 2012 rund 350 Millionen Euro für Big Data ausgegeben. Abbildung 3: Markt für Big Data Deutschland, , in Millionen Euro Der Markt für diese neuen Lösungen, wächst in Deutschland mit 48 Prozent CAGR (2012 bis 2016), weit überdurchschnittlich und stellt eines der Zugpferde der IT-Konjunktur dar. Abbildung 4: Weltweiter Markt für Big Data nach Kategorien, Der Markt für Big Data erstreckt über die Bereiche Infrastruktur, Server, Storage und Software und Services. Ausgehend von den bisherigen Entwicklungen in diesen Marktsegmenten werden sich die Umsätze rund um Big Data bis 2013 im deutschsprachigen Raum im Bereich von zunächst 500 Millionen Euro bewegen. Dabei wird der Markt für Big Data durch die Durchdringung von Handelsunternehmen mit Social-Media-Komponenten, durch neue Technologien im Entertainment-Bereich (IPTV), durch Life-Sciences und Telemedizin, durch Smarter-anything -Ideen und anderer Emerging Markets um schätzungsweise 15 Prozent jährlich wachsen. Bis zum Jahr 2020 wird der Markt für Lösungen, Services und Architekturen rund um die Verarbeitung großer Datenmengen im deutschsprachigen Raum schätzungsweise auf 1,5 Mrd. Euro wachsen. T-Systems engagiert sich in vielen der erwähnten Bereiche und kann deshalb Erfahrungen im Consumer-Umfeld (zum Beispiel Consumer-Health, IPTV) und im Enterprise-Umfeld (zum Beispiel beim Betrieb zuverlässiger, sicherer IT- Infrastrukturen) einbringen. Um die etablierten ICT-Anbieter entsteht derzeit eine Gruppe von Startup-Unternehmen und Spezialisten. Diese bilden den Kern der spezialisierten Big-Data-Anbieter, deren Unternehmensstrategie und Portfolio ausschließlich auf dieses Thema ausgerichtet sind. Vielfach agieren diese als Technologie- und Know-how-Partner der etablierten und globalen Technologie- und IT-Serviceanbieter, die Big Data Leader Report T-Systems Alle Rechte vorbehalten 4

5 im Rahmen der oft komplexen und investitionsintensiven Projekte die Verantwortung übernehmen. Diese spezialisierten Big-Data-Anbieter sind für rund acht Prozent der globalen Ausgaben und Investitionen verantwortlich. Anbietern im Benchmark mit der stärksten Awareness als Unternehmen und auch für Big-Data-Aufgaben. Big Data Operations Über T-Systems T-Systems wurde im Jahr 2000 gegründet. Mit Mitarbeitern erwirtschaftet T-Systems einen Umsatz von rund 10 Milliarden Euro. Das Kerngeschäft der T-Systems sind IT- Dienstleistungen. Die Muttergesellschaft ist die Deutsche Telekom AG. Big Data Projects und Consulting Abbildung 6: Operations Die Anbieter im Bereich Big Data T-Systems hat die Unternehmens-Vision von Big Data schon umfassend in eine Strategie überführt und organisiert sich hinsichtlich der Big-Data-Bedarfe. Dies wird durch konkrete Projekte untermauert. T-Systems benennt zudem konkrete Preise für die Dienstleistungen im Zusammenhang mit Big-Data-Projekten. Abbildung 5: Die Anbieter für Projects & Consulting (Projektberatungsgeschäft) Auch T-System liefert bereits konkrete Services und implementiert diese in Anwenderunternehmen. Seit der CeBIT hat T-Systems das Big-Data-Portfolio deutlich geschärft und über die Bereitstellung von Hadoop-Clustern hinaus mit Lösungen und Partnerschaften ergänzt. Das Unternehmen gehört außerdem zu den Inzwischen baut T-Systems die Basis für künftige -Big-Data-Aufgaben der Kunden aus, zum Beispiel durch eine Hardware-orientierte Kooperation mit Intel in deren Rahmen T-Systems für ihre Rechenzentren und damit für ihre Cloud-Services eigene Hardware bauen wird. Die Systeme werden dabei auf Big- Data-Tools wie die Hadoop- Softwarefamilie optimiert. Damit wird T-Systems in weiten Bereichen unabhängig von Hardware-Partnern, Big Data Leader Report T-Systems Alle Rechte vorbehalten 5

6 was sich weniger technologisch, sondern vor allem wirtschaftlich darstellen dürfte. Die Experton Group bewertet vor allem diese positiven Auswirkungen auf die Kosten als großen Vorteil für T-Systems. T-Systems kann mit den eigenen Servern ihren bestehenden Kunden weitere Services und Kostenoptimierungen anbieten. Zugleich können neue Kunden umworben werden, die bislang wegen der Kosten keine Big-Data-Projekte in Angriff genommen haben. Die neuen, eigenen Server sollen vor allem für Cloud-basierende Big-Data- Service-Angebote eingesetzt werden. USP und Wettbewerbsstärke T-Systems ist imstande eine Vielfalt an Services zu liefern, darunter Managed Services zum Beispiel im Logistik- Umfeld (darunter besonders auf SAP- Basis) und auf der Basis hochverfügbarer IT-Infrastrukturen. Dazu gehören ebenso Managed Backup Services für HANA und andere In- Memory-Lösungen. T-Systems hat aber auch das Potential konkrete Big-Data- Szenarien wie zum Beispiel ein bundesweites Verkehrsmanagementsystem für Logistikunternehmen oder für Endverbraucher zu entwickeln. Durch die Verankerung in Deutschland kann T-Systems viele Bedarfe der Anwender hinsichtlich der Datensicherheit und des Datenschutzes bedienen. Hinsichtlich der Weiterbildung der Anwender hat T-Systems ebenfalls das Offering fokussiert: dabei werden vor allem die Menschen in den Fachabteilungen angesprochen, die letztlich von den neuen Erkenntnissen aus Big-Data-Analysen und Berechnungen profitieren sollen. Fazit und Ausblick Ausgehend von all den betrachteten Fähigkeiten und den vorhandenen und neuen Offerings kann T-Systems die Big- Data-Szenarien der Anwender wirksam unterstützen. Beispielsweise mit Services für Hochverfügbarkeit, Echtzeit- oder Quasi-Echtzeit-IT-Services, Web- basierende und Locationbasierende Services, Multi-Source-/ Multi-User-Services. Zu den Zielgruppen von T-Systems gehören dadurch nahezu alle Branchen, vor allem aber Branchen mit einem hohen Interesse an Services und Infrastrukturen in Deutschland. Big Data Leader Report T-Systems Alle Rechte vorbehalten 6

7 Impressum Herausgeber: Experton Group AG, Carl-Zeiss-Ring 4, D Ismaning Vorstand: Jürgen Brettel (Vorsitzender), Andreas Zilch Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Stübich Amtsgericht München HRB Autor: Holm Landrock Das Experton Big Data Key-Visual wurde entwickelt von: Tüshaus Konzept + Design. Version 1.0 vom 3. September , Experton Group AG, Ismaning. Big Data Leader Report T-Systems Alle Rechte vorbehalten 7

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