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1 21. Jahrgang 7, $ Forschung & Lehre 9 14 alles was die wissenschaft bewegt Big Data ab Seite 696 Großer Akademischer Stellenmarkt ab Seite 758 JUNIOR- PROFESSUR Ergebnisse von Umfragen ab Seite 714 HOCHSCHULEN Autonomie und Steuerung ab Seite 722 PROFESSOREN- GEHÄLTER Im historischen Sinkflug ab Seite 736

2 DIE WELT GEHÖRT DENEN, DIE NEU DENKEN. Man lernt nie aus. Der Bildungsmarkt der WELT und WELT am SONNTAG Von Schüler bis Top-Manager, von Grundschule bis Business-School: Der Bildungsmarkt der WELT und WELT am SONNTAG bietet das optimale Umfeld für Ihr Bildungs angebot. Profitieren Sie von anspruchsvollem Qualitätsjournalismus, einem breiten Spektrum an Sonderveröffentlichungen und einer überdurchschnittlich leistungsorientierten und bildungsinteressierten Leserschaft. Buchen Sie Klasse! Ihr Kontakt zur Anzeigenschaltung: Theresia Maas-Jacobs Telefon: 030/

3 9 14 Forschung & Lehre STANDPUNKT 689 Humbug! Pirmin Stekeler-Weit hofer ist Professor für Theoretische Philosophie an der Universität Leipzig und Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Jeder weiß, was Humbug ist. Das englische Wort ist im Deutschen längst heimisch geworden und oft weit passender als der Neologismus Bullshit, den ein Bestseller des Philosophen Harry Frankfurt seit einiger Zeit salonfähig gemacht hat. Ironischerweise verkehren sich hierzulande die inferentiellen Konnotationen: Bei uns ist Bullshit geredeter Humbug. Humbug ist getaner Bullshit. Im Englischen steht die Reduktion des Sprechens auf das Summen eines Käfers seit dem 18. Jahrhundert für rein verbalen Unsinn oder gar Betrug: Das Fehlen von Sinn kann Verlust von Orientierung oder bewusste Desorientierung sein. Ein ganzer Kontinent des Humbugs tut sich auf, wenn wir unsere Bildungspolitik betrachten. Hauptursache ist die Illusion, Exzellenz durch Lob und Tadel, Anreize und Sanktionen nach Art der Abrichtung von Ratten steuern zu können. Dabei produziert gerade der auf W-Professoren ausgeübte Zwang, durch Projekte die Finanzierung der Universität aufzubessern, mit einiger Sicherheit bloß ephemere Forschung. Wie in Wagners Meistersinger urteilen Kommissionen nach kanonischen Standards und beruhigen sich damit, dass zwei bis drei Jahre dauernde Projekte zwar nichts Neues liefern können, das über Tagesmoden hinausreicht, aber wenigstens Doktorandinnen und Post-Docs im System halten aufgrund der Unterstützung durch eine Deutsche Förderung von Graduierungen (DFG) leider zu viele und zu lange. Nicht nur hier geht jede Projektplanungskompetenz mehr und mehr verloren, wie der Fall des achtjährigen Gymnasialunterrichts zeigt oder dass ein gut funktionierender Wettbewerb zwischen praktisch allen Universitäten durch die Schaffung von Exzellenzuniversitäten partiell abgewürgt wird, wobei Konstanz oder Aachen sicher auch noch gegen Breslau und Königsberg gekürt worden wären, wenn diese Städte noch zu Deutschland gehörten. Die durch unwiderstehliche Finanzanreize geschaffenen so genannten Leuchttürme versprechen immerhin auch nur, Dauerbaustellen zu bleiben, zumal institutionell richtungsrichtige Entscheidungen unmöglich sind, wenn der begehrliche Blick in Nachbars Garten (den der USA) blind macht gegenüber einem Verständnis der Infrastrukturvorteile unseres eigenen dezentralen Wissenschafts- und Forschungssystems. Besondere Problemfälle sind dabei, wie der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft Peter Strohschneider klar erkennt, die Universitäten und deren zu schwache Länderfinanzierung. Dabei hätte gerade die Bologna-Reform die Möglichkeit eröffnet, in der universitären Ausbildung die richtigen Weichen zu stellen, etwa durch ein Y-Modell, das die Entscheidung für das Lehramt erst nach den BA-Abschluss legte. Stattdessen wird neben den BA- und MA-Studiengängen die alte Lehrerausbildung mit Staatsexamen wieder eingeführt, um schon ab dem ersten Semester angehende Lehrer in der Vermittlung eines nicht vorhandenen Wissens anzuleiten wobei die so genannten Erziehungswissenschaften dem subjektiv sehr verständlichen Wunsch nach einer Art technischen Schulung zum Lehramt ohne weitere Bildung und Erfahrung gerne nachkommen. Glücklicherweise wird sich angesichts der vernachlässigten Geisteswissenschaften in, sagen wir, 20 Jahren niemand an diesen Humbug erinnern oder nach den Ursachen der dann eingetretenen Folgen forschen.

4 690 INHALT Forschung & Lehre 9 14 Inhalt Big Data STANDPUNKT Pirmin Stekeler-Weit hofer 689 Humbug! NACHRICHTEN 692 Frauenanteil in der Wissenschaft steigt BIG DATA Klaus Mainzer 696 Die Berechnung der Welt Können Big Data-Ergebnisse Theorie und Beweis ersetzen? Joachim M. Buhmann 700 Eine Revolution unseres Weltbildes Über die informationstechnologische und erkenntnis - theoretische Herausforderung von Big Data Nikolaus Forgó 704 Wer bin ich schon? Die Datafizierung des Lebens und das Datenschutzrecht Viktor Mayer-Schönberger 706 Neue Erkenntnisse über die Wirklichkeit Wie wir die Diktatur der Daten verhindern können Iris Pigeot Svenja Schauer 708 Bereits allgegenwärtig Große Datensammlungen im Gesundheitswesen Foto: mauritius-images Die mit Big Data gemeinte Revolution der Berechenbarkeit der Welt durchdringt mittlerweile so gut wie alle Wissenschaftsdisziplinen. Das Konzept des Algorithmus rückt in den Mittelpunkt des Forschens. Welche Theorie aber steht hinter dem gigantischen Sammeln und Analysieren von Daten? Was bedeutet es für einzelne Wissenschaftsdisziplinen? Die Berechnung der Welt Geldverteilung Bundesländer Baden-Württemberg Bayern Höhe der freiwerdend 120 Mio. Euro 160 Mio. Euro Jens Bussmann 710 Evolution statt Revolution Fragen an Google Berlin Brandenburg Bremen Spanne von 65 bis 85 M voraussichtlich 35 Mio 13 Millionen Euro LÄNDERÜBERSICHT 712 Geldverteilung Wie die Bundesländer die freiwerdenden BAföG-Mittel verwenden wollen JUNIORPROFESSUR Remigius Bunia 714 Unzufrieden und unsicher Empirische Ergebnisse zur Juniorprofessur Sigrun Nickel Annika Rathmann 718 Die Juniorprofessur Bewährungsprobe bestanden Empirische Erkenntnisse und Reformanregungen Hamburg Hessen Mecklenburg- Vorpommern Niedersachsen 38 Mio. Euro rund. 81 Mio. Euro 22 Mio. jeweils 2015 bi ca. 113 Mio. Euro Den Bundesländern stehen ab dem Jahr 2015 erhebliche neue Finanzmittel, die bisher zur BAföG-Finanzierung beigetragen haben, zur Verfügung. Wie hoch sind die Beträge in den einzelnen Ländern und wie sollen sie investiert werden? Ergebnisse einer Umfrage von Forschung & Lehre. Länderübersicht

5 9 14 Forschung & Lehre INHALT 691 Autonomie HOCHSCHULEN Der Autonomie-Begriff ist in den vergangenen Jahren vielfältig verwendet worden. Ursprünglich beschreibt er die individuelle Freiheit in Forschung und Lehre, heute geht es meist um die Autonomie der Institution mit weitreichenden Folgen. Autonomie und Steuerung Besoldung Die Feststellung des Bundesverfassungsgerichts im Jahr 2012, die W2-Besoldung in Hessen sei evident amtsunangemessen, könnte man als Bestätigung dessen verstehen, was die Ergebnisse einer aktuellen Studie zeigen: Es ging mit den Professoren-Gehältern im Laufe des 20. Jahrhunderts stetig bergab. Im historischen Sinkflug Was ist eigentlich...? In der Geobotanik spielt der geographische Raumbezug eine zentrale Rolle. Dies führt zu Fragestellungen und Einsichten in die komplexen Wechselwirkungen innerhalb von Ökosystemen. Geobotanik Foto: DFG Forschergruppe FOR 1451, Alexandra Weigelt Foto: mauritius-images Hans-Detlef Horn 722 Autonomie und Steuerung Die Universität zwischen Deregulierung und Re-Regulierung STUDENTEN HEUTE 726 Studenten, was geht? Weckrufe für Studenten und deren Reaktionen KARRIERE Rosemarie Nave-Herz 730 Universitätskarriere oder Kinder? Wertorientierungen und Entscheidungskonflikte INTERNATIONALISIERUNG Dokumentation 734 Das Humboldt-Ranking 2014 Wo Wissenschaftler aus dem Ausland in Deutschland forschen wollen BESOLDUNG Alexander Sohn 736 Im historischen Sinkflug Die Gehälter von Professoren WAS IST EIGENTLICH...? Michael Scherer-Lorenzen 738 Was ist eigentlich Geobotanik? Schlaglichter auf eine integrative Wissenschaft KARRIERE-PRAXIS Stefanie Thees 746 Das Rad nicht neu erfinden Betriebliches Gesundheits management an Hochschulen RUBRIKEN 740 Forschung: Ergründet und entdeckt 742 Zustimmung und Widerspruch 743 Lesen und lesen lassen 744 Entscheidungen aus der Rechtsprechung 745 Steuerrecht 748 Preise/Habilitationen und Berufungen 757 Impressum und Informationsservice 758 Akademischer Stellenmarkt 782 Exkursion 783 Enigma 784 Fragebogen II: Zu Ende gedacht Helmut Glück

6 692 NACHRICHTEN Forschung & Lehre 9 14 Nachrichten Jede fünfte Professur weiblich Im Jahr 2012 standen Professoren nur ZAHL DES MONATS 80 mal pro Tag aktivieren Studenten ihr Mobiltelefon. Quelle: Studie der Universität Bonn Professorinnen gegenüber. Somit waren 20 Prozent der Professorenstellen an deutschen Hochschulen mit Frauen besetzt. Ein Zehnjahresvergleich der Strukturen zeigt nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes allerdings eine deutliche Veränderung zugunsten der Frauen. Im Jahr 2002 hatte der Anteil lediglich 12 Prozent betragen. Insgesamt zeige sich an deutschen Hochschulen mit steigendem Qualifikationsniveau eine kontinuierliche Abnahme des Frauenanteils. Während etwa die Hälfte der Studienanfängerinnen und -anfänger und Absolventinnen und Absolventen 2012 weiblich waren, betrug der Anteil der Frauen bei Promotionen nur noch 45 Prozent und bei Habilitationen 27 Prozent. Nicht nur an Hochschulen sind höhere Positionen selten mit Frauen besetzt: Auch in Unternehmen und in der öffentlichen Verwaltung sind Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert. Ihr Anteil lag im Jahr 2012 bei nur 29 Prozent. Zeitbudget von Hochschulratsvorsitzenden H ochschulratsvorsitzende investieren im Durchschnitt 19 Tage pro Jahr in ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Zwei Drittel dieser Zeit fällt dabei für Sitzungen und den Kontakt zur Hochschulleitung an. 50 Prozent gaben an, der Zeitaufwand ihres Amtes sei durchweg gut leistbar, für keinen der Befragten stellt es eine zeitliche Überforderung dar. Zu diesem Ergebnis kommt die Auswertung einer Umfrage unter deutschen Hochschulratsvorsitzenden, die im April und Mai 2014 vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in Kooperation mit Britische Hochschulen konservieren soziale Spaltung Wer in Großbritannien aus einer reichen Familie kommt, hat eine sechsmal größere Chance, auf eine Top-Universität zu gehen als ein Kind aus einer einkommensschwachen Familie. Das berichtet der Berliner Tagesspiegel unter Berufung auf einer Analyse des britischen staatlichen Office for Fair Access. Verglichen wurden dabei demnach die Werte von Jugendlichen aus den zwanzig Prozent einkommensstärksten Haushalten mit denen von Jugendlichen aus den vierzig Prozent ein- dem Stifterverband und der Heinz Nixdorf Stiftung durchgeführt wurde. Als bedeutsamste Aufgaben sehen Vorsitzende demnach die Mitwirkung an der Hochschulstrategie, die Beratung der Hochschulleitung sowie die Aufsichtsfunktion (etwa Prüfung der Hochschulfinanzen) an. Als entscheidenden Erfolgsfaktor schätzen viele Hochschulratsvorsitzende ein, dass es ihnen gelingt, eine vermittelnde Funktion wahrzunehmen also vertrauensvolle Kommunikation zu den verschiedenen Akteuren der Hochschulen zu pflegen. kommensschwächsten Haushalten. An der sozialen Spaltung beim Universitätszugang habe sich in den vergangenen fünfzehn Jahren nichts geändert, hieße es in dem Bericht. HRK kritisiert EU-Kommission LINK DES MONATS uni-frankfurt.de/ horkheimer Unter diesem Link ist der gesamte Nachlass des Sozialphilosophen Max Horkheimer (1895 bis 1973) im Internet zugänglich. Die europäischen Regierungschefs planen laut Hochschulrektorenkonferenz (HRK) für das kommende Jahr eine Kürzung der Zahlungen für Forschung und Innovation um elf Prozent gegenüber den Vorschlägen der EU-Kommission. Das ist das Ergebnis der EU-Haushaltsverhandlungen Eine Summe von 1,1 Mrd. Euro stünde nicht mehr zur Verfügung. Nach Ansicht der HRK könnten in der Konsequenz Hochschulen und Kleinere und Mittlere Unternehmen (KMU) monatelang auf das ihnen zustehende Geld warten und mittelfristig könnten sogar ganze Förderlinien eingefroren werden. Dem gegenüber blieben die Agrarsubventionen mit einer Kürzung von 0,1 Prozent nahezu unangetastet. Dies zeige ein deutliches Ungleichgewicht. HRK-Präsident Professor Dr. Horst Hippler forderte das Europaparlament auf, die falsche Prioritätensetzung des Rates in den kommenden Verhandlungen zum Haushalt 2015 zu korrigieren. Die Pläne der Mitgliedstaaten zum Haushalt 2015 seien inakzeptabel, nicht nur für die Forschung, sondern für ganz Europa. Die Bekenntnisse der EU- Mitgliedstaaten zur Rolle der Innovation für die europäische Zukunft erwiesen sich beim Blick auf die nackten Zahlen als Hohn. Das jetzt vorgeschlagene Jahresbudget für die EU-Forschungs- und Innovationsförderung würde mit 9,3 Mrd. Euro erheblich, nämlich um 13,5 Prozent, unter dem Wert von 2013 liegen.

7 9 14 Forschung & Lehre NACHRICHTEN 693 Baden-Württemberg investiert in seine Hochschulen Die Landesregierung Baden-Württembergs hat eine Anhebung der Grundfinanzierung für die Hochschulen um drei Prozent pro Jahr beschlossen. Das entspreche den Empfehlungen des Wissenschaftsrates und bedeute laut Wissenschaftsministerium rund 2,2 Mrd. Euro zusätzlich über die Laufzeit des Vertrags bis Weiter sollen zusätzliche Mittel für den Hochschulbau in Höhe von 100 Mio. Euro pro Jahr (= 600 Mio. Euro bis 2020) bereitgestellt werden. Bis 2020 will Baden-Württemberg knapp 1,1 Mrd. Euro (entspricht der Hälfte der Grundfinanzierungserhöhung) Studiengebühren für ausländische Studenten Der Präsident der Technischen Universität München, Professor Wolfgang A. Herrmann, hat Studiengebühren für ausländische Studenten von außerhalb der Europäischen Union gefordert. Laut Spiegel online sagte Herrmann: Der Vorschlag greift gängige internationale Erfahrung auf. Die besten Talente aus aller Welt suchen Spitzenuniversitäten, um sich dort unter Beteiligung an den und 600 Mio. Euro (zusätzliche Baumittel), in Summe also rund 1,7 Mrd. Euro neue Mittel für die Finanzierung der Hochschulen aufwenden. Die andere Hälfte des Grundmittelaufwuchses (ebenfalls 1,1 Mrd. Euro) sollen durch die Veredelung von Programm- in Grundmittel erreicht werden, d.h. Programmfinanzierungen des Landes werden verstetigt und schrittweise in die Grundfinanzierung überführt. Dies erhöhe die Flexibilität und stärkt die Planungssicherheit bei der Schaffung und Entfristung von Stellen. Damit werde ein zentraler Fehler des alten Solidarpakts korrigiert. Der Bundesrechnungshof hat das Deutschland- Stipendium der Bundesregierung kritisiert. Das meldet die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf einen ihr vorliegenden Bericht. Darin moniere der Rechnungshof, das Stipendiensystem habe wesentliche Ziele nicht erreicht. So habe der Koalitionsvertrag 2009 als mittelfristiges Ziel acht Prozent aller Studenten vorgegeben. Bei gleichem Tempo der Zunahme hätte dies über 20 Jahre gedauert, sagt der Rechnungshof. Immerhin habe die große Koalition diese Marke auf zwei Prozent gesenkt. Die Regierung solle künftig die Quoten realistisch festlegen. Vor allem störe den Rechnungshof laut Zeitungsbericht der enorme Verwaltungsaufwand. Damit die Hochschulen auch Geldgeber finden, seien Kampagnen lanciert und Pauschalen für neue Stellen gezahlt worden. Die Qualitätssicherungsmittel in Höhe von 150 Mio. Euro seien ebenfalls Teil dieser Veredelung. Hierbei verbleiben aber 20 Mio. Euro, über die die Studierenden fortan in einem gesetzten Rahmen eigenständig entscheiden können, wie sie zur Verbesserung der Lehre verwendet werden. Energiekosten der Universitäten werden eigens berücksichtigt. Die entgangenen Steigerungsraten der letzten 18 Jahre werden teilweise ausgeglichen. Hierfür stehen 54 Mio. Euro dynamisch wachsend zur Verfügung. Kosten auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten und um die Reputation der Universität in den eigenen Lebenslauf mitzunehmen. So einfach. Warum nicht bei uns?. Das German Engineering genieße weltweit einen exzellenten Ruf, der auf einer Top-Ausbildung beruhe und für den Studenten auch bezahlen würden, sagte Herrmann laut Spiegel. Man könne allerdings das sehr gute Niveau nur halten, wenn die Finanzierung der entsprechenden Hochschulen erweitert würden, etwa durch Stiftungen oder durch Studiengebühren. Außerhalb Deutschlands und der EU werde das Studium als Lebensinvestition begriffen, an dessen Kosten man sich beteilige. Abschreckungseffekte fürchtet Herrmann nicht, Stanford und das MIT hätten keine Nachfrageprobleme. Rechnungshof kritisiert Deutschland-Stipendium Die Zeitung berichtet weiter, dass laut Rechnungshof im Jahr 2011 der Durchführungsaufwand für das Projekt mit 47 Prozent fast genauso hoch wie die Ausgaben für Stipendien lag zehn Millionen Euro. Der Anteil sei zwar danach auf 30 Prozent gesunken, 2013 auf 21 Prozent. Nun fordere der Rechnungshof das BMBF dazu auf offenzulegen, wie sich der Verwaltungsaufwand 2014 entwickelt habe. KOMMENTAR Großartig Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Ein wissenschaftspolitischer Beschluss einer Landesregierung ruft bei den Betroffenen nicht Protest, nicht mal die übliche Zwar- Aber-Rhetorik, sondern einfach nur schiere Begeisterung hervor. Großartig sei die Entscheidung der Landesregierung, die Grundmittel um über 20 Prozent aufzustocken. Die Universitäten seien außerordentlich beeindruckt ; den Ministern Bauer und Schmid sei für Weitblick und Mut zu danken, so der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz. Das sind ungewohnt enthusiastische Töne. Gilt nicht mehr Humboldts Verdikt über die Gelehrten als die unbändigste und am schwersten zu befriedigende Menschenklasse? Nein, warum auch. Dass die Grundmittel seit 1998 nicht mehr erhöht wurden und ein Teil des Segens aus der Umschichtung von Mitteln stammt, schmälert das Bild kaum. Zusammen mit der demnächst höchsten W- Grundbesoldung zeigt Baden Württemberg den anderen Bundesländern, wo Barthel den Most holt. Und mit Blick auf NRW ist festzustellen, dass Grün/Rot nicht dasselbe ist wie Rot/Grün. Die zuständige Ressortministerin Bauer steigt mit diesem Coup endgültig in die erste Reihe der deutschen Bildungspolitik auf, und das nach einer Amtszeit von drei Jahren. Egal, wo dieser Weg hinführen wird, der Respekt der Wissenschaft wird kein schlechter Proviant sein. Michael Hartmer

8 694 NACHRICHTEN Forschung & Lehre 9 14 Politikwissenschaft kehrt zum CHE-Ranking zurück Die deutschen politikwissenschaftlichen Fachgesellschaften haben laut einer Presseerklärung beschlossen, das seit Dezember 2012 bestehende Moratorium gegenüber dem CHE-Hochschulranking aufzuheben und den politikwissenschaftlichen Instituten einen Wiedereinstieg in das Ranking zu empfehlen. Die Fachgesellschaften haben nach eigener Aussage in den vergangenen Monaten mit dem CHE intensive Gespräche über die umfangreiche und differenzierte methodische Kritik am CHE- Ranking geführt. Als Ergebnis dieser Gespräche sei das Hochschulranking substantiell verbessert worden; insbesondere die Indikatoren für die Forschungsbewertung und die Repräsentativität der Studierendenbefragung seien entscheidend verbessert worden. Damit zeige sich, dass die Strategie eines Moratoriums richtig gewesen sei und entscheidend dazu beigetragen habe, die seit langem geforderten Verbesserungen endlich durchsetzen zu können. Auf der Basis dieses positiven Gesamtergebnisses haben Vorstand und Beirat der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) bereits Ende Mai entschieden, das Moratorium aufzuheben und den Mitgliedern einen Wiedereinstieg zu empfehlen. Die Fachgesellschaften können aber nur eine Empfehlung aussprechen, deren Umsetzung obliegt den politikwissenschaftlichen Instituten. Alles englisch NORDRHEIN-WESTFALEN Jeder vierte Master-Studiengang mit Numerus Clausus Für das Jahr 2014 rechnet die Landesregierung Nordrhein-Westfalens laut einer Meldung der Rhei ni schen Post mit Studienanfängern. Das sind nur 1,6 Prozent weniger als 2013, als NRW den doppelten Abiturjahrgang zu verkraften hatte. Die Zahl der Bewerbungen für das Wintersemester liege auf dem Niveau des Vorjahres. Wegen des Zustroms kündigte Wissenschaftsministerin Schulze an, das Land werde ein Programm für zusätzliche Master- Studienplätze bis 2020 auflegen. Die große Nachfrage führt laut Zeitungsbericht zu Zulassungsbeschränkungen: Nach vorläufigen Zahlen werden demnach im Wintersemester 25,9 Prozent der Master-Studiengänge mit einem Numerus clausus belegt sein; dort werden also die Plätze vor allem nach Note vergeben waren es erst 19,9 Prozent. Weniger BAföG-Empfänger Der Arbeitskreis Deutsch als Wissenschaftssprache (ADAWIS) e.v. hat die Entscheidung der TU München, ab 2020 fast nur noch englischsprachige Masterstudiengänge zuzulassen, kritisiert. Dies sei ein weiterer schwerer Schlag gegen das Überleben und die Zukunft des Deutschen als Wissenschaftssprache. Im Jahr 2013 erhielten in Deutschland Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ging die Zahl der BAföG-Empfänger gegenüber 2012 um etwa beziehungsweise 2,1 Prozent zurück. Unter den Geförderten waren Schüler sowie Studierende. Während die Zahl der geförderten Studierenden nur moderat um 0,8 Prozent zurückging, wurden im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Schülerinnen und Schüler gefördert (- 5,0 Prozent). Bachelor verkürzt keine Studienzeiten Die durchschnittliche Studiendauer bis zum Bachelorabschluss liegt zum Teil deutlich über der Regelstudienzeit von sechs Semestern. Das geht aus der Zusammenstellung einzelner Bundesländer hervor, über die die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) berichtete. In Nordrhein-Westfalen, wo GWK: neue Studienplätze Bund und Länder haben 2012 mehr als zwei Milliarden Euro für den Hochschulpakt 2020 bereitgestellt und damit bundesweit mehr als neue Studienplätze an deutschen Hochschulen geschaffen. Seit Beginn des Hochschulpakts im Jahr 2007 sind es damit bereits mehr als Das berichtet die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK). Mit fast Studienanfängern sei 2012 der Höchststand des Jahres 2011 fast erreicht worden. Gegenüber dem Vergleichsjahr des Hochschulpakts 2005 entspreche das einem Anstieg der Studienanfängerzahlen um rund 37 Prozent. Entsprechend den Zielsetzungen des Hochschulpakts haben vor allem die Fachhochschulen mit einem Plus von 61 Prozent wesentlich mehr Anfänger aufgenommen rund ein Viertel der deutschen Studenten eingeschrieben sind, schlossen Bachelor-Studenten ihr Studium nach 8,64 Semestern. In Berlin lag die mittlere Studiendauer an Universitäten im Jahr 2013 bei 7,8 Semestern. Die bayerischen Bachelor-Studenten an Fachhochschulen brauchten im Schnitt acht Semester. als An den Universitäten waren es rund 24 Prozent. Eine hohe Nachfrage gab es laut GWK vor allem in den Ingenieurwissenschaften sowie in der Humanmedizin und den Gesundheitswissenschaften, wo die Anfängerzahlen in den vergangenen Jahren um mehr als 50 Prozent angestiegen sind. Die Mittel des Hochschulpakts werden laut GWK vor allem zur Einstellung zusätzlichen Personals verwendet. Seit 2005 sei die Zahl des hauptberuflichen wissenschaftlichen Personals um fast auf Personen (Vollzeitäquivalente ohne drittmittelfinanziertes Personal) im Jahr 2012 angestiegen, das entspricht einem Plus von 16 Prozent. Die Zahl der Professuren hat sich ebenfalls um 16 Prozent erhöht, die der Lehrbeauftragten um 56 Prozent.

9 9 14 Forschung & Lehre FUNDSACHEN 695 Fundsachen Politiker Hochschulen brauchen den kritischen Blick von außen nicht nur aus der Wirtschaft, um nicht im eigenen Saft zu schmoren. Die Wirtschaft weiß zwar noch weniger als die Hochschulen, was in fünf Jahren sein wird, aber sie kann neue Ideen einbringen. Seit es die Hochschulräte gibt, sind das gegenseitige Verständnis, die Anerkennung und auch das Vertrauen gewachsen. Was wir nicht brauchen in den Hochschulräten, sind Politiker. Professor Horst Hippler, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz; zitiert nach Handels blatt vom 6. August 2014 Service (Ein Wissenschaftler im Jahr 2025) wird immer weniger recherchieren, die Inhalte werden online zu ihm kommen als Service der Bibliothek. Man beginnt, seinen Text zu schreiben, das Bibliothekssystem analysiert ihn und liefert relevante Literatur zu. Auch wenn sich Wissenschaftler oder Forscherinnen in sozialen Medien oder Wikipedia aufhalten, bestimmten Facebookseiten oder Twitter-Accounts folgen, wird dazu wissenschaftliche Hintergrundliteratur proaktiv angeboten. Klaus Tochtermann, Direktor der ZBW- Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschafts - wissenschaften in Kiel und Hamburg; zitiert nach Der Tagesspiegel vom 7. August 2014 Kühlhäuser Etwas länger als meine Begeisterung für das Studium hielt meine Begeisterung für die Karriere in der Wissenschaft. Aber bald schon, je näher ich ihr kam, schwand auch diese Illusion.,Nice from far, but far from nice, wie man sagt. Es waren gar nichts so sehr die allgemein vorgebrachten Klagen, die mich abschreckten, das Überarbeiten zu halbem Gehalt, die befristeten Verträge und das große Glücksspiel um den Lehrstuhl am Ende langer Jahre der Selbstaufgabe. So weit kam ich gar nicht, wollte ich gar nicht kommen. Es reichte, die tatsächliche Arbeit der Professoren aus der Nähe zu sehen, um Effizient und smart Effizient und smart zu sein das waren mal Unternehmens - ziele, heute sind es gesellschaftliche Werte. Diese Ökonomisierung hat die Unis erreicht. Christiane Florin; zitiert nach Süddeutscher Zeitung vom 25. August 2014 von meinem urpünglichen Wunsch abzukommen. Ich merkte, dass die Forschung der Professoren bloß noch im Nicken oder Kopfschütteln zu den Aktivitäten ihrer Mitarbeiter besteht, dass sie in der Lehre bloß noch die Durchlauferhitzer sind für standardisierte Lehrbuchinhalte, die in Bibliotheks - magazinen, wie in Kühlhäusern verwahrt werden. Leander Steinkopf; zitiert nach Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23. Juli 2014 Weltstadt Berlin Will es das überhaupt werden? Diese Machtansprüche, die Washington, London und Paris zeigen, die sind doch nicht mehr zeitgemäß. Warum soll man da versuchen, etwas aufzuholen? Warum zeigt man sich nicht einfach als eine offene Stadt, die die Welt begrüßt und gut mit der Welt leben kann? Sich als offenes System zu denken, halte ich für viel besser. Johannes Vogel, Direktor des Naturkundemuseums Berlin, auf die Frage, wie weit Berlin auf dem Weg sei, eine Weltstadt zu werden; zitiert nach Berliner Zeitung vom 22. August 2014 Umfragen Eckpunkteritis Mit Eckpunkten lässt sich eben umgehen, wie man will. Mal sind sie Ideensammlung, mal Quasi-Gesetzentwürfe. Die Eckpunkteritis ist nur scheinbar ein Gewinn für die demokratische Kultur. Sie ist Beleg einer Scheintransparenz, erzeugt wird aber auf vager Datenbasis eine Stimmenkakophonie, die dazu führt, dass sich viele Bürger irgendwann die Ohren zuhalten. Dem Anspruch, die politische Willensbildung zu fördern, dürfte das nicht gerecht werden. Thomas Vitzthum; zitiert nach Die Welt vom 22. August 2014 Umfragen sind wie eine sich selbsterfüllende Prophezeiung: Die Leute wollen zu den Gewinnern gehören, also wählen sie die Partei, die in Prognosen vorne liegt. Dasselbe passiert beim Ranking. Es entsteht ein Rückkopplungseffekt zwischen der Erhebung und der Gestaltung eines Sachverhaltes. Wenn also bei einem Ranking behauptet wird, dieser oder jener sei der Prominenteste, wird es so sein, weil man es behauptet. Professor Jochen Hörisch; zitiert nach dem Internetportal der Zeitung Mannheimer Morgen, 20. August 2014

10 696 BIG DATA Forschung & Lehre 9 14 Die Berechnung der Welt Können Big Data-Ergebnisse Theorie und Beweis ersetzen? KLAUS M AINZER Erfolgen zukünftig Entscheidungen durch datenverarbeitende Maschinen statt durch Reflexion, Theorie und Gesetze? Stehen wir vor dem Ende der Theorie, gar vor einem radikalen Paradigmenwechsel? Big Data und die Auswirkungen auf unser wissenschaftliches Weltbild. Foto: picture-alliance

11 9 14 Forschung & Lehre BIG DATA 697 Dass diese Welt von einer steigenden Datenflut überrollt wird, ist Alltagserfahrung in Studium, Forschung und Beruf. Nur Zahlen und Fakten zählen. Die wenigsten wissen, woher die Datenströme kommen, wie sie entstehen und welche Gesetzmäßigkeiten ihnen zugrunde liegen. Einige wissen, dass im Hintergrund Computernetze wirken, die wie Nervensysteme unsere Zivilisation weltweit durchziehen. Immer schnellere, kleinere und preiswertere Computerfunktionen und Sensoren erzeugen immer mehr Daten und automatisieren die Welt. Menschen werden durch ihre Daten immer besser kontrollierbar. Andererseits erlauben große Datenmassen günstige Geschäftsmodelle. Warum sollten wir uns lange mit dem Warum und Wieso aufhalten? Schnelle Suchmaschinen finden scheinbar Lösungen unserer Probleme, bevor wir die»es wäre leichtfertig, den Big Data Hype als Marketingstrategie herunterzuspielen.«ursachen und Gesetze verstanden haben. So taumeln wir effektivitätsversessen und mit rasanter Geschwindigkeit in eine Zukunft, in der nur noch der schnelle Erfolg zählt. Einflussreiche Propheten der digitalen Welt propagieren bereits das Ende der Theorie ein radikaler und neuer Paradigmenwechsel, so glaubt man, der die Ursachen und Wirkungen von Krankheiten, Märkten und Verbrechen nicht mehr verstehen muss, sondern durch blitzschnelles Durchforsten von riesigen Datenmengen Muster und Korrelationen erkennt, die Voraussagen von Trends erlauben. Gemeint ist dabei keine wahrscheinlichkeitstheoretisch begründete Hochrechnung aus repräsentativen Stichproben. Gemeint ist die Berechnung von Korrelationen aus nahezu allen Daten eines gesamten Datensatzes. Tatsächlich waren es nur Korrelationen über Anfragen und Kaufverhalten im Internet, die Google 2009 den Ausbruch einer Epidemie voraussagen ließen, ohne langwierige Datenerhebungen von z.b. Gesundheitsämtern und repräsentative Stichproben abzuwarten oder sogar medizinisch begründete Modelle des Krankheitsverlaufs kennen zu müssen. Ebenso lassen sich Markttrends und Profile von Produkten aus scheinbar zufälligen und nicht zusammenhängenden Daten über Personen, ihren Themen und Präferenzen schneller erschließen als über gezielte Befragungen. Bemerkenswerte Erfolge gelangen in der Prävention von Verbrechen, indem aufgrund von automatischen Datenanalysen die Wahrscheinlichkeit von Diebstahl, Einbrüchen und Tötungsdelikten in bestimmten Regionen berechnet wurden und präventiv Polizei vor Ort die Straftaten verhinderte: Das kommt dem Science Fiction Film Minority Report erstaunlich nahe, in dem in einer total vernetzten Welt eine Art von Gedankenpolizei Strafdaten vollständig ausschalten wollte. Technisch bezeichnet man mit dem Schlagwort Big Data gigantische Datenmengen von Nachrichten und Signalen unzähliger Sensoren, die in konventionellen Datenbanken nicht mehr bearbeitet werden können. Dazu wurden neue Softwarewerkzeuge entwickelt, die nicht mehr wie klassische Computerprogramme mit einem Rechnerprozessor auskommen. Vielmehr werden in Parallelrechnung viele Prozessoren in Superrechnern gleichzeitig eingesetzt, um so eine Reduktion der Komplexität in der Bearbeitung zu erreichen. In diesem Sinn lassen sich mit Big Data konkrete Geschäftsmodelle für Firmen aller Art entwickeln, die möglichst adaptiv, trendsicher und schnell auf Märkte reagieren sollen. Datenmengen, Sensoren und Rechenkapazität unterliegen exponentiellen Wachstumsgesetzen (z.b. Mooresches Gesetz). Man spricht bereits von exponentiellen Technologien und Firmen (z.b. Google). Die Frage aller Fragen: Warum? Es wäre daher leichtfertig, den Big Data Hype als Marketingstrategie herunterzuspielen. Tatsächlich wird hier ein Trend sichtbar, der bereits die Dynamik menschlicher Zivilisation maßgeblich bestimmt und auch die Wissenschaften erfasst hat: Was wäre, wenn in Zukunft tatsächlich neue Erkenntnis und die Lösung unserer Probleme nur von der schieren Steigerung von Datenmengen, Sensoren und Rechenpower abhängen? Ist die Suche nach Erklärungen, Ursachen und kausalen Zusammenhängen, Gesetzen und Theorien angesichts der steigenden Komplexität der Probleme nicht völlig überholt? Können wir uns angesichts des Tempos zivilisatorischer Entwicklung und der Notwendigkeit schneller Entscheidungen überhaupt noch solche zeitraubende Grundlagenforschung leisten? Sollten wir nicht die Warum -Frage vergessen und auf das Was der Daten beschränken? Als Gesetze zu Rechenregeln wurden Historisch steht die Warum -Frage am Anfang menschlichen Denkens in Wissenschaft und Philosophie. Warum bewegen sich Sterne und Planeten in regelmäßigen Bahnen? Ist die Vielfalt der Stoffe aus einfachen Grundbausteinen aufgebaut? In griechischer Tradition entstand eine faszinierende Idee, die den weiteren Entwicklungsgang von Forschung grundlegend beeinflusste: Der scheinbar chaotischen Vielfalt der Sinneseindrücke liegen einfache Gesetze der Symmetrie und Regelmäßigkeit zugrunde, die mathematisch beschreibbar sind. Das ist der Trend einer theoriegeleiteten (hypotheses-driven) Forschung. Dahinter steht die Überzeugung: Erst wenn wir eine gute Theorie»Auch die datengetriebene Forschungsperspektive ist keineswegs neu.«autor haben, können wir wissen, wonach wir suchen, um die Vielfalt der Welt zu verstehen und zu bewältigen. Aber auch die datengetriebene (datadriven) Forschungsperspektive ist keineswegs neu. Es waren die Babylonier, die für damalige Verhältnisse große Massen von Daten über astronomische Beobachtungen, Ernteergebnisse, Handel, Gewerbe und Verwaltungsabläufe auf unzähligen Tontafeln in Keilschrift festhielten. Aus den Regelmäßigkeiten in den astronomischen Daten wurden erstaunliche Voraussagen über Planetenkonstellationen abgeleitet, ohne sie Klaus Mainzer hat den Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie der TU München. Er arbeitet als Wissenschaftsphilosoph über Grundlagen und Zukunftsperspektiven von Wissenschaft und Technik. Im Zentrum stehen dabei die Mathematisierung und Computermodellierung von Wissenschaft und Technik.

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