Zuverlässigkeit in der Industrial IT. Ist PC-Technologie noch gut genug?

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1 Zuverlässigkeit in der Industrial IT Ist PC-Technologie noch gut genug?

2 Agenda Sind Ausfälle noch ein Thema? Was sind die Gründe für die steigenden Ausfallzeiten? Was sind die Gründe für die steigenden Sicherheitsbedrohungen? Gibt es Alternativen? Sind diese wirtschaftlich darstellbar und zukunftssicher? 2

3 Sind Ausfälle noch ein Thema? 3

4 Die IT-Ausfallzeiten steigen an! Ergebnis einer Untersuchung der Firma Gartner : Seit 2005 sind die Ausfallzeiten in der IT durchschnittlich um 56% angestiegen: Von 8,1 auf 12,6 Stunden pro Monat, oder 151,2 Stunden pro Jahr Resultierende Verfügbarkeit: 98,27 % Verhältnis geplante/ungeplante Ausfallzeiten ca. 50/50. Wesentlicher Grund für den Anstieg: Steigende Komplexität der IT-Infrastruktur (Komplexe Serverfarmen, Virtualisierung, etc.). Mit hohem Aufwand an Serviceleistungen läßt sich die Ausfallzeit reduzieren Aber: Die Komplexität der IT-Strukturen nimmt weiter zu und eine Trendwende ist nicht in Sicht. Das Thema ist anscheinend allen Beteiligten peinlich 4

5 Welche Ausfallkosten entstehen? 5 Die IT-bedingten Ausfallkosten in der Fertigungsindustrie sind etwa doppelt so hoch wie im Banken- und Finanzbereich

6 Hohe Ausfallkosten Ausfallkosten pro Stunde, für kritische Anwendungen (in US$) Ein bestimmter deutscher aus der Fertigungsindustrie hat Ausfallkosten von Euro pro Minute! US $243,421 DE $371,612 FR $452,245 UK $274,138 Average $368,692 Source: Virtualization Data Protection 2011 ANNUAL REPORT Survey of 500 Enterprises 6

7 Woher kommen die Ausfälle? Der Hauptfeind ist die Komplexität... 5% 5% 30% Geplante Stillstände Menschliche Fehler Hardware - nur etwa 10 %! 5% Komplexität 10% 15% Umgebungsbedingungen Server Software Client Software 7 Netzwerk Software

8 Warum ist die IT heute so komplex und anfällig? Die Hardware geht nur mehr selten kaputt Weil die Anwender eine möglichst billige IT wollten Statt robustem big iron komplexe Serverfarmen (PC Technologie) Infrastruktur enthält viele Funktionen die ein Server gar nicht benötigt Niedrigpreis Produkte, viele Softwareschichten, unterschiedliche Hersteller, mix-andmatch daraus resultierend: komplexe Systemarchitektur, viele Systemkomponenten, viel Aufwand im Netzwerkbereich hoher Verwaltungsaufwand, viele potentielle Fehlerquellen 8 Hoher Bedarf an Vereinfachung der Systemverwaltung -> umfangreiches Angebot an entsprechenden Softwaretools. Problem: Jede zusätzliche Software erhöht die Komplexität weiter

9 Überlegungen Die Hardware wurde im Lauf der Jahre stets billiger. Kleine Standardserver in X86 Architektur sind heute bereits für unter 1000 erhältlich Mittlerweile gibt es auch schon sehr viel Gratis-Software ( open source ) Warum steigen die IT Budgets trotzdem weiter? Eigentlich müßten sie schon seit Jahren zurückgehen Der Betrieb der entstandenen komplexen IT-Strukturen ist fehleranfällig, aufwändig und teuer 9

10 Warum ist die IT heutzutage so unsicher? Weil die Anwender eine möglichst billige IT wollten Statt robustem big iron wird PC Technologie genutzt, die ursprünglich für ein Einplatz- Rechnersystem im Offlinebetrieb konzipiert war viele Softwarekomponenten, mix-and-match, zahlreiche Schwachstellen komplexe Gesamtarchitektur, vom Anwender kaum mehr zu überschauen hoher Verwaltungsaufwand (Security Patching), viele potentielle Fehlerquellen Hoher Bedarf an einer Verbesserung der IT-Sicherheit -> umfangreiches Angebot an entsprechenden Produkten und Dienstleistungen. Der Markt für IT Security: weltweit über 70 Milliarden Dollar pro Jahr. Derzeit keine Anzeichen für eine signifikante Verbesserung der IT-Sicherheit in Sicht 10

11 Sichere Systeme auf Basis unsicherer Plattformen? Platform Vulnerabilities Source: NIST National Vulnerability Database, as of Feb 28th, Windows Linux HP-UX Solaris AIX NonStop Windows 3473 Linux 3971 HP UX 250 Solaris 850 AIX 318 NonStop 7 11

12 Absicherung der Produktionsnetze / In-depth defense vs. perimeter defen Best practice : Keine Verbindung zwischen den Produktionsnetzen und dem Internet Oder zumindest starke Firewalls Nicht immer konsequent realisiert Weitere Angriffsvektoren: USB Sticks, Wartungs-Laptops der Servicetechniker, unautorisierte WLAN-Hubs, Perimeter defense oft nicht mehr ausreichend In-depth defense mittels Softwareprodukten sehr aufwändig und teuer 12 Bessere Alternative: In-depth defense

13 Man muß nicht immer alles nachmachen PC - Technologie ist heute zwar weitverbreitet, aber nicht alternativlos Robuste IT Infrastruktur: HP NonStop 13

14 IDC Availability Spectrum Based on the IDC classifications of availability, HP NonStop is AL4 Availability Level Availability level 4 (AL4) Characterization Impact of Component Failure System Protection Factor Fault-tolerant server Switch to alternate resources is not perceptible to end users 100% component and functional Availability level 3 (AL3) Availability level 2 (AL2) Availability level 1 (AL1) Clustered server Workload balancing Not shipped as highly available Source: IDC, Sept. 2012, Doc # Worldwide and U.S. High-Availability Server Forecast and Analysis Short outage is needed for failover to take place Balancing may not be perceptible to end users because of retry Need to switch to redundant resources before processing resumes User workload fails over to alternate User request is redirected to alternate resources No special protection for availability 14

15 NonStop platform fundamentals Ständige Verfügbarkeit - Von Beginn an kompromißlos für ausfallsicheren Betrieb entwickelt, 100% Hardware- und Software-Fehlertoleranz, selbstheilendes System (Komponentenfehler werden durch automatische Rekonfiguration behoben) Optimiert für Online-Transaktionsverarbeitung hohe Leistungsfähigkeit, schnelle Reaktionszeiten, deterministisches Zeitverhalten Höchste Datenintegrität- die Transaktionen und Datenbankinhalte bleiben stets intakt Massive Skalierbarkeit - es wird immer nur ein Produktionsserver benötigt, keine komplexe Serverfarm Höchste Datensicherheit - robuste Sicherheitsarchitektur, nicht anfällig gegen die üblichen Schadsoftware-Angriffe 15 Hohe Wirtschaftlichkeit- Reduzierte Komplexität führt zu niedrigen B t i b k t

16 HP NonStop: Ständige Verfügbarkeit Designed from the ground up for 100% application availability Umfassende Redundanz No single point of failure Sehr guter Schutz auch gegen Mehrfachfehler oder massive Ausfälle Fehlertolerante interne Netzwerkstrukturen ( Fabrics ) verbinden alle Komponenten Intelligente Selbstheilungsfunktionen auf allen Systemebenen Vollständig virtualisiertes System, Pooling und Optimierung aller Systemresourcen erfolgt auf automatisch und auf Anwendungsebene Höchste Anwendungsverfügbarkeit, seit Jahrzehnten bewährt 16

17 Offene Entwicklungsumgebung, SOA - Kompatibilität HP NonStop plugs into the model today HP NonStop Service Scale-out services HPC services Information services Enterprise application services Extreme database services Continuity critical services Cloud application services Infrastructure services Oriented Architecture Open Application Development Environment 17

18 Paßt HP NonStop zu Cloud Computing und Industrie 4.0 Ziele: Mehr Flexibilität Konzentration auf Kernkompetenzen Kollaboration in der Industrial Cloud Stärkung der Marktposition Neue Geschäftsmodelle Verlagerung von IT Funktionen Zukunftssicherheit Kosteneinsparungen 18

19 Vision 19 19

20 Alles Heil kommt aus der Cloud??? Industrielle Prozesse haben besondere Anforderungen, hauptsächlich in Bezug auf Sicherheit und Zuverlässigkeit Hoher Anteil an Maschine-zu-Maschine Kommunikation (M2M) Ein wichtiger Unterschied zur normalen Bürokommunikation: Menschen sind geduldig und können improvisieren für Maschinen trifft dies nicht zu Bereits kleine Funktionsabweichungen oder Verzögerungen können ernste Störungen und teure Produktionsausfälle zur Folge haben Cloud, ja bitte aber nur mit absoluter Zuverlässigkeit! 20

21 Migration zur Cloud: Anbindung an konventionelle Cloudarchitektur? Standard Cloud Infrastructure n VPC Private Cloud Cust. Virtual Private Cloud (VPC) Broker n Prozeßrechner Ebene SPS Anschluß der Automatisierungstechnik an Amazon & Co. wäre sehr mutig Speicher- Programmierbare Steuerungen 21

22 Fehlertoleranter, selbstheilender Industrierechner HP NonStop VFK = Virtual Fort Knox A B C D E F VFK Plattform (basierend auf HP ccell) Community Cloud VFK Virtual Private Cloud (VPC) HP NonStop VFK Adapter Appliance Aggregation Layer (HP ccell Broker) Tools: ArcSight Fortify TippingPoint etc. HP NonStop VFK Adapter Appliance HP NonStop: ausfallsicher & Schadsoftwareresistent HP NonStop: Die rote Karte für Stuxnet & Co. VFK Adapter Appliance HP NonStop VFK Adapter Appliance: Lokaler NonStop Rechner, stellt sicher dass die Produktion auch bei Störungen in der Kommunikation mit der Cloud ungestört weiterläuft. Remotebetrieb durch HP Enterprise Services.

23 Fehlertoleranter Industrierechner HP NonStop, Multi-Cloud-fähig VFK = Virtual Fort Knox HP NonStop VFK Adapter Appliance (Persistent Cloud Services PCS ) A D B E A D C F B C E F VFK Plattform (basierend auf HP ccell) VFK Community Plattform Cloud (basierend auf HP ccell) 1 3 Community Cloud 2 4 VFK Virtual Private Cloud (VPC) VFK Virtual Private Cloud (VPC) Aggregation Layer (HP ccell Broker) Aggregation Layer (HP ccell Broker) Cloud A Für weitere Informa tionen: Gerhard.schwart om Cloud B HP NonStop VFK Adapter Appliance HP NonStop: ausfallsicher & Schadsoftwareresistent HP NonStop: Die rote Karte für Stuxnet & Co. VFK Adapter Appliance HP NonStop VFK Adapter Appliance: Lokaler NonStop Rechner, stellt sicher dass die Produktion auch bei Störungen in der Kommunikation mit den Clouds ungestört weiterläuft. Remotebetrieb durch HP Enterprise Services.

24 NonStop s expanding role in cloud computing NonStop today Hosts traditional IT Integrates with hybrid and private clouds through service portability and management/service interoperability NonStop in the future Directly deployed in HP delivered, hybrid and private clouds This is a rolling (up to three year) Statement of Direction and is subject to change without notice. 24

25 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Welche Fragen haben Sie?

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