WIFO Werbeklimaindex. Erhebungszeitraum Jänner März 2015

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1 WIFO Werbeklimaindex Erhebungszeitraum Jänner März 2015

2 Werbeklimaindex Jänner 2015: Methodik Analyse der Werbekonjunktur: Rückblick 4. Quartal 2014 Aktuelle Lage im Jänner 2015 Ausblick auf die kommenden 6 Monate Simples Prinzip zur Analyse: Salden: Anteil positiver Antworten minus Anteil negativer Antworten Werte > 0 Verbesserung Werte = 0 Stagnation Werte < 0 Verschlechterung Je größer der Abstand von 0, desto deutlicher ist die positive bzw. negative Entwicklung Stichprobe: 116 Unternehmen mit Beschäftigten 2

3 Werbeklimaindex Werte sind Salden aus dem Anteil positiver und negativer Umfragewerte 3

4 Werbeklimaindex: Zusammenfassung Jänner 2015 Positiver aktueller Werbeklimaindex Werbekonjunktur zog im 4. Quartal 2014 wieder an Robuste Ist-Situation Werbeunternehmen sind für das 1. Halbjahr 2015 optimistisch gestimmt Die Mehrheit der Unternehmen meldet eine gute Auftragslage Der Ausblick auf die künftige Geschäftslage spiegelt mit einem Saldo von +23 Punkten ebenfalls die positiven Konjunkturerwartungen wider Die befragten Unternehmer rechnen für die kommenden Monate weiter mit einer steigenden Nachfrage nach Werbedienstleistungen, allerdings gibt dieser Index seit Sommer 2014 leicht nach Die Branche rechnet damit, in den nächsten Monaten wieder mehr zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen 4

5 Konjunktur-Uhr von 1997 bis 2015 Wie lese ich die Konjunktur-Uhr"? Die Konjunktur Uhr ist ein 4-Phasen Diagramm, mit dem sich der Verlauf eines Konjunkturzyklus gut verfolgen und analysieren lässt. Basis dafür ist der WIFO Konjunkturtest. Auf der X- Achse wird der Werbeklimaindex der vergangenen drei Monate, auf der Y- Achse die Erwartungen des Werbeklimaindex abgebildet. Sind die Auswertungen der im WIFO Konjunkturtest befragten Unternehmen zur Nachfrage und zu den Nachfrageerwartungen per Saldo schlecht, d. h. im Minus, so befindet sich die Konjunktur in der Rezession (Quadrant links unten). Gelangen die Nachfrageerwartungen ins Plus (bei noch schlechter Nachfrage), so gerät man in die Aufschwungsphase (Quadrant links oben). Sind Nachfrage und Nachfrageerwartungen gut, d. h. im Plus, so herrscht Wachstum (Quadrant rechts oben). Drehen die Nachfrageerwartungen ins Minus (bei noch guter Nachfrage), so ist die Abschwungsphase erreicht (Quadrant rechts unten). 5

6 Nachfrage in den letzten drei Monaten Die Nachfrageentwicklung verlief im 4. Quartal durchaus positiv 25 % der Unternehmen berichten von einer verbesserten Nachfragesituation 12 % sahen sich mit einer Verschlechterung konfrontiert 6

7 Geschäftslage in den letzten drei Monaten Auch die Geschäftslage hat sich im 4. Quartal gut entwickelt 37 % der Unternehmen gaben an, dass sich die Geschäftslage verbessert hat; 10 % sahen sich mit einer Verschlechterung der Geschäftslage konfrontiert Dies ergibt einen Saldo von 27 Punkten 7

8 Beurteilung der aktuellen Geschäftslage Die aktuelle Geschäftslage dreht leicht ins Positive Ihre aktuelle Geschäftslage beurteilen 22 % der befragten Unternehmen positiv; aber 17 % sehen sich mit einer negativen Entwicklung konfrontiert Per Saldo ergibt das einen positiven von 5 Punkten 8

9 Behinderungen der Geschäftstätigkeit 60% 50% 40% 30% 20% unzureichende Nachfrage Mangel an Arbeitskräften unzureichende Ausrüstung Finanzierungsprobleme sonstige Gründe 10% 0% 9

10 Behinderungen der Geschäftstätigkeit Zur Zeit keine Behinderungen melden 65 % der Unternehmen Unzureichende Nachfrage melden 20 % der Unternehmen Mangel an Arbeitskräften melden 5 % der Unternehmen Finanzierungsprobleme melden 8 % der Unternehmen Sonstige Gründe melden 2 % der Unternehmen 10

11 Auftragsbestand Die Mehrheit der Unternehmen meldet eine gute Auftragslage Über 80 % melden ausreichende oder mehr als ausreichende Auftragsbestände Die Beurteilung der Auftragsbestände liegt damit deutlich über dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre (66 %) 40 11

12 Nachfrageerwartung Die befragten Unternehmer erwarten für die kommenden Monate eine weiter gute Entwicklung der Nachfrage 28 % der Unternehmer gehen von einer steigenden Nachfrage aus; aber 6 % erwarten einen Rückgang 10 Der Saldo liegt bei 22 Punkten 0 Der Wert liegt leicht über dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre (19 Punkte) 12

13 Geschäftslage in den kommenden 6 Monaten % der Unternehmen rechnen mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage; 7 % gehen von einer Verschlechterung aus Der Ausblick auf die künftige Geschäftslage entspricht also mit einem Saldo von +23 Punkten ebenfalls den positiven Konjunkturerwartungen 0 Dieser Saldo liegt wieder spürbar unter dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre (19 Punkte) 13

14 Beschäftigungserwartung Die Branche rechnet damit, in den nächsten Monaten wieder mehr zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen % der Unternehmen gaben an, neue Mitarbeiter aufnehmen zu wollen Nur mehr 4 % der Unternehmen rechnen damit, Mitarbeiter abbauen zu müssen Der Saldo ist damit deutlich positiv bei 19 Punkten 14

15 EU Vertrauensindikator Werbung: Jänner 2015 Regelmäßige Präsentation einer europaweiten Analyse der Werbekonjunktur Europäische Kommission koordiniert europaweit die Durchführung harmonisierter Konjunkturumfragen Ergebnisse sind vergleichbar Die österreichischen Daten stammen aus dem WIFO- Konjunkturtest, der auch die Grundlage des WIFO- Werbeklimaindex bildet Europäische Kommission ermittelt Vertrauensindikator (auch) für die Werbewirtschaft (NACE 73) verfügbar Dadurch wird ein vergleichbarer Überblick über die europaweite Werbekonjunktur möglich 15

16 EU Vertrauensindikator der Werbewirtschaft: Jänner 2015 Konjunkturklima bleibt in der deutschen Werbewirtschaft sehr optimistisch Auch in Skandinavien, im Baltikum und den Benelux- Staaten zeigt sich eine robuste Werbekonjunktur In Mittel und Ost-Europa scheint die Krise überwunden zu sein Spanien und Portugal erholen sich In Italien hat sich die Stimmung der Werbetreibenden über die letzten 12 Monate merklich abgekühlt; Frankreich stagniert die letzten Monate In UK ist das Werbeklima derzeit negativ, ebenso in Griechenland 16

17 Nachfrage in den letzten drei Monaten Österreich EU Deutschland Italien

18 Kontakt Obfrau: Mag. Angelika Sery-Froschauer Geschäftsführer: Mag. Markus Deutsch Wiedner Hauptstraße 57/III/6, 1040 Wien T +43 (0) F +43 (0) E W 18

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