RTradeLink. Produktbeschreibung

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1 RGR Software AG Lindenstrasse 1, Postfach Telephone Homepage Informatik Dienstleistungen CH-8152 Glattbrugg Telefax Produktbeschreibung Version: 1.0 Date: November,

2 Seite 2 von 10 Inhaltsverzeichnis 1 Abkürzungen Einleitung Übersicht Transaktionen/Feeds Komponenten Kommunikationschicht Exchange-Interface TAM ICC-UNIX ICC-HOST DDS TRS BABE Realtime Data Displays Inquiry Data Displays Transaction Windows Administrator Benutzeroberfläche...10

3 Seite 3 von 10 1 Abkürzungen ICC DDS MOA RGR SWX RTL TAM TCP/IP TRS EXIF BABE Intersystem Communication Control Data Distribution Service Member's Own Application RGR Software AG, Glattbrugg Swiss Exchange, a RGR Software Product Trading System Access Module Transmission Control Protocol / Internet Protocol Transaction Server Exchange Interface Broker's Advanced Business Engine

4 Seite 4 von 10 2 Einleitung Dieses Dokument beschreibt das (RTL) Produkt der RGR Software AG Glattbrugg. besteht aus mehreren Komponenten die den Aufbau von Message-Routing und Benutzeroberflächen Systemen im Finanzbereich, im Speziellen im Börsenhandel-Umfeld erlauben. Die Message-Routing Komponente erlaubt den Anschluss an Host-Rechner und RGR-fremde Handelssysteme wie SECOM, Kondor+. Durch diese Komponente kann auch der Anschluss an ein Handelsplatz und die Händlerarbeitsplätze geographisch getrennt werden. Dadurch ist es z.b. einfach möglich für die SWX B-Banken (Associate Participants) mit A-Banken (Participants) zu verbinden. 2.1 Übersicht Die folgende Zeichnung zeigt die Komponenten und die wichtigen Verbindungen des - Produktes. Terminal BABE ICC BABE ICC Händlerstation (Java) HOST Applikation Transaktionen Feed DB ICC-HOST B-Bank TCP/IP A-Bank Risk Management TRS DB DB ICC-UNIX TCP/IP ICC-UNIX DDS kann auch auf einem Rechner implementiert werden TAM SECOM Insert Delete Select Select Select Select Delete Insert SWX Exchange Figur 2.1: Übersicht

5 Seite 5 von Transaktionen/Feeds Prinzipiell muss zwischen Transaktionsbasiertenverbindungen und Browser-Verbindungen (nur lesend) unterschieden werden. Transaktionsbasierteverbindungen implementieren das Store-und Forwardprinzip also das Abspeichern der zu übermittelnden Meldung und deren Statusverwaltung damit nach einem Systemunterbruch jederzeit wieder an einem genau definierten Zustand weitergefahren werden kann. Dies ist wichtig um mehrmaliges senden einer Meldung an z.b. TSX zu vermeiden. Auf der anderen Seite müssen Marktinformationen nicht mit Transaktionen gesichert werden, diese fallen aber mit hohem Volumen an und müssen möglichst ohne Verzögerung z.b. an die Benutzeroberfläche verfügbar sein. Diese Art von Datenstrom bezeichnen wir als Feed-Daten. Die Komponenten von unterstützen entweder beide Einsatzgebiete, oder dort wo es sinnvoller, ist gibt es auf die Verwendung optimierte Komponenten. 3 Komponenten In diesem Kapitel werden die einzelnen Komponenten des -Produktes näher beschrieben. 3.1 Kommunikationschicht Die Komponenten von kommunizieren über einheitliche Kommunikationsschnittstellen. Eine Kommunikations-Library in der Programmiersprache C stellt die benötigten Funktionen zur Verfügung. 3.2 Exchange-Interface Diese Komponenten kommunizieren direkt mit dem jeweiligen Exchange-System und sind demzufolge auch speziell auf das entsprechende Handelssystem zugeschnitten. Für den Anschluss an das SWX- System sind Select-, Insert-, Delete-MOAs (Member Own Application) verfügbar. Für den Anschluss an EUREX ist ebenfalls ein Interface verfügbar. 3.3 TAM Im Datenfluss hat die TAM-Komponente die Aufgabe, die vom ICC empfangenen Daten (Ausgang) an die Exchange-Interfaces weiterzureichen. Für Meldungen von den Exchange-Interfaces (Eingang) leitet das TAM die Meldungen an das ICC weiter. Die Transaktions-MOA (Insert, Delete) senden ihre Daten direkt an das ICC weiter. Wobei die Daten im Transaktionspfad immer in der Datenbank gesichert werden. Das TAM kontrolliert (Start/Stop) die Exchange-Interfaces Prozesse. Die Interface-Prozesse werden je nach Art (Insert, Delete) und Meldungsvolumen gestartet. Ebenso übernimmt das TAM den Re-Start eines Prozesses wenn einmal abgebrochen wurde. 3.4 ICC-UNIX Diese Komponente realisiert die Meldungsverteilung entweder Transaktions- oder Feedbasiert. Als Standard kommuniziert das ICC mit seinen Partnern über TCP/IP-Verbindungen in Echtzeit. Dies erlaubt eine transparente Kommunikation der Applikations-Komponenten auf der lokalen sowie zu entfernten Plattformen. Für eine Batch-Verarbeitung ist auch eine Filetransfer-Schnittstelle verfügbar. 3.5 ICC-HOST Die ICC-HOST Komponente stellt die transaktionsorientierte Implementation der ICC-Funktionalität für die CICS-Umgebung auf dem IBM-HOST zur Verfügung. Das ICC-HOST kommuniziert mit seinem Partner ICC auf dem UNIX Server in Echtzeit über eine TCP/IP-Verbindung. Weitreichende Konfigurationsmöglichkeiten legen fest, welche Meldungstypen die HOST-Applikation erhalten soll.

6 Seite 6 von 10 Ebenso kann konfiguriert werden, wie die Meldungen vom HOST weiterverarbeitet (routing) werden sollen (weiterleiten zum Exchange, Order-Book in,..) Terminal Kundenberater: Kundenaufträge Wertschriften-Verwaltung Wertschriften-Applikation ICC-RGR VSAM Data Base TCP/IP CICS IBM-HOST ICC-UNIX Figur 3.5: ICC-HOST

7 Seite 7 von DDS Die Hauptaufgabe der DDS (Data Distribution Service) Komponente besteht darin die ankommenden Realtime-Daten (Feed) zu speichern und den -Clients (BABE) die verlangten Daten weiter zu reichen. Die BABE-Applikation abonniert (subscribes) einen Daten-Update auf der Basis einzelner Felder einer Meldung. Dieser Service kann man sich als grossen Speicher (Cache) vorstellen, der die Datenrate zu den Clients durch die Datenfilterung stark reduziert. Dadurch wird die Reaktionszeit der Benutzeroberfläche wesentlich verbessert. BABE BABE Subscriptions Liste Subscriptions Liste Daten- Speicher DDS Feed data Figur 3.6: Data Distribution Service 3.7 TRS Die Transaction Server (TRS) Komponente bildet das Bindeglied zwischen den Händlerbenutzeroberfläche und dem ICC für z.b. Ordereingabe, die ja als Transaktion behandelt werden muss. Ebenso werden Aufträge vom HOST, die noch eine Nachbearbeitung durch einen Händler benötigen über die Verbindung TRS-BABE auf Bildschirm angezeigt.

8 Seite 8 von BABE BABE stellt dem Händler eine einheitliche Benutzeroberfläche für den Wertschriftenhandel auf verschiedenen Börsenplätzen zur Verfügung. Die Applikation ist in JAVA realisiert und kann somit auf allen modernen Plattformen installiert werden. BABE erhält die Markdaten über die Feedverbindung (DDS), die Aufträge werden über die Transaktionsorientierteverbindung (TRS) ausgeführt. Im weiteren kann das bankinterne Order-Book über diese Oberfläche bearbeitet werden. Das Look and Feel ist stark an heutige Standard-Office-Produkte angelehnt. Durchgehend wird die Tabfolder-Technik verwendet. Der Desktop ist in sechs Areas (Tabfolders) eingeteilt. In jeder Area kann der Benutzer verschiedene Daten-Windows konfigurieren. Jede Area und der gesamte Desktop können gespeichert werden, so dass beim nächsten Start die Windows in gleicher Position und mit gleichem Layout aufgehen. In einem Window können mehrere Displays (Tabfolders) zusammengefasst sein Das ermöglicht einen schnellen Wechsel zwischen den Displays durch Selektieren der Tabfolders. Für alle Daten-Windows sind Anzeige, Position, Format, Farbe, Schriftart und Schriftgrösse pro Feld online konfigurierbar. Bei Feeddaten-Displays kann die Anzeige jederzeit "gefrozen" werden, d.h. es werden in diesem Zustand keine Updates mehr angezeigt. Mit "unfroze" sind sofort wieder die aktuellen Werte sichtbar. Geänderte Werte werden kurzzeitig durch "highlighting" markiert. Der Benutzer kann beliebige Marktsegmente (Teilmengen von Instrumenten) definieren. Im folgenden Schappschuss ist ein Desktop mit einem Market-Overview, einem Order- Book mit zwei Foldern, einem Trade-Ticker und einem Quicksearch-Window gezeigt. Figur 3.8: BABE

9 Seite 9 von 10 Der BABE bietet folgende Arten von Windows / Displays: Realtime Data Inquiry Data Transaction Utility Realtime Data Displays Realtime Data Displays gibt es für folgende Daten- und Informationsobjekte. Market Overview pro Marktsegment. Alle SWX-Informationen sind verfügbar. Sortierung ist jederzeit nach diversen Feldern möglich. Public Order Book pro Instrument und Preis mit konfigurierbarer Markttiefe. Das Orderbook kann direkt aus dem Market Overview gestartet werden Own Order pro Bank, Händler und Marktsegment. Alle SWX-Informationen sind verfügbar. Sortierung ist jederzeit nach diversen Feldern möglich. Own TradeTicker pro Bank, Händler und Marktsegment Host Order pro Bank und Marktsegment. Sortierung ist jederzeit nach diversen Feldern möglich. In einem Window können jeweils nur Displays zum gleichen Datenobjekt definiert werden Inquiry Data Displays Inquiry-Data-Displays gibt es für folgende Datenobjekte. Own Order pro Bank, Händler und Marktsegment Tradeslip pro Bank, Händler und Marktsegment Host Order pro Bank und Marktsegment Instrumente In einem Window können jeweils nur Displays zum gleichen Datenobjekt definiert werden. Sortierung ist jederzeit nach diversen Feldern möglich. Historische Daten stehen für einen (konfigurierbar) begrenzten Zeitraum zur Verfügung Transaction Windows Es gibt folgende Arten von Transactions-Windows: Order Entry mit zusätzlicher Release-Funktion für Host-Orders. Das Order Entry kann Daten direkt aus anderen Windows übernehmen. Mass Order Entry Hiermit kann eine grosse Anzahl von Orders vorbereitet und gleichzeitig in den Markt gegeben (Release) oder aus dem Markt genommen (Hold) werden.

10 Seite 10 von Administrator Benutzeroberfläche Dem Administrator des -Produktes steht eine javabasierte, grafische Benutzeroberfläche für folgende Funktionen zur Verfügung: Prozesse zu starten und stoppen Anzeige des Prozessstatus Anzeige der Meldungsstatistik Konfiguration der verschiedene Sessions (Interfaces) Fehleranalyse Figur 3.9: Administrator Benutzeroberfläche

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