Ein Vorbild war meine Mutter nicht!

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1 Arbeitspapier 5 Ein Vorbild war meine Mutter nicht! Frauen mit einer Ausbildung in Chemieberufen Ergebnisse einer Befragung am Hans-Böckler- Berufskolleg (HBBK) in Marl Duisburg, Juli 2007

2 Impressum Arbeitspapier 5 hrsgg. von der Entwicklungspartnerschaft ChanZE Autorin: Dr. Ute Pascher Verantwortlich für die Datenerfassung: Daniela da Silva Erfurt Konzeption und Redaktionelle Bearbeitung: Dr. Ute Pascher, RISP Layout: zamzing Bildquelle Deckblatt: PhotoCase.com Duisburg, Juli 2007 Die Arbeitspapiere des Projektes ChanZE erscheinen in unregelmäßigen Abständen zur Darstellung von Arbeitsergebnissen bis Ende Sie stehen im Internet unter und zum Download bereit. Die Entwicklungspartnerschaft ChanZE - Chancengleichheit für Frauen und Männer in den Zukunftsfeldern der Region Emscher-Lippe wird gefördert im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative EQUAL durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

3 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung Hintergrund, Ziel und Vorgehensweise der Befragung Ergebnisse Gewählte (Aus-)Bildungsgänge Übergänge - Verbleib nach dem Bildungsabschluss Übergänge - Verbleib zum Befragungszeitpunkt Alter der Befragten und Betreuungspflichten Weiterbildungsinteressen Resümee Literatur Anhang

4 1. Einleitung Ein Vorbild war meine Mutter nicht!, so eine Aussage einer jungen Chemotechnikerin, die im nördlichen Ruhrgebiet aufgewachsen ist und dort nach Abschluss der Realschule ihre Erstausbildung zur Chemielaborjungwerkerin absolvierte und damit in das Berufsfeld ihres Vaters einstieg. Die Mutter lebte ihr und ihrer Schwester, die ebenfalls ihre Erstausbildung in der chemischen Industrie absolvierte, die Hausfrauen- und Mutterrolle vor. Die ältere Schwester allerdings mündete in ein traditionelles Erwerbsverhalten ein: Nach Heirat und 2-facher Mutterschaft ist es beim Berufsausstieg aus dem Chemieberuf geblieben. Die jüngere Schwester hingegen hat sich wissbegierig und lernbereit weitergebildet und zunächst noch die Ausbildung zur Chemielaborantin angehängt. Im Anschluss folgte berufsbegleitend auch noch die Fortbildung zur Chemisch-Technischen Assistentin (CTA)/ Chemotechnikerin. 1 Heute steht die 33-jährige Frau nun vor der Frage, die mehrheitlich Frauen beschäftigt und diese oftmals auch aus ihren Erstberufen hinaus katapultiert: Wie vereinbare ich in meinem Leben, die Ausübung des Berufs, den ich liebe, mit meinen Wünschen nach einer Familie und dem Ehrgeiz beruflich nicht auf der Stelle zu stehen? Der Abschluss als Industriemeisterin/ Chemie würde wahrscheinlich nicht nur interessantere Aufgaben und eine größere Verantwortung, sondern auch ein höheres Gehalt bringen. Vielleicht würde sie dann auch wenigstens endlich eine adäquate Stelle als Chemotechnikerin oder folglich auch als Industriemeisterin besetzen können. Die Pläne und Träume von Frau M. gehen noch weiter: Auch die aufstiegsorientierte Weiterbildung zur technischen Betriebswirtin ist für sie denkbar. Aber was passiert danach? Wer würde für die Kinder sorgen, wenn dann mal welche da sind? Könnte sie weiterhin arbeiten und wenn ja, auch Vollzeit? Würde ihr Partner sich gleichberechtigt um die Kinderbetreuung kümmern? Und wenn nicht? Warum sonst sollte sie weitere Jahre in eine Weiterbildung investieren? Würde sie einen Betreuungsplatz bekommen, der vielleicht auch noch flexible Arbeitszeiten zulässt? Schaut man sich das Erwerbsverhalten von Frauen in Deutschland insgesamt an, so sieht man, dass sich die Chemotechnikerin begründet Gedanken macht: Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Frauen mit Kindern, die einen Berufsabschluss haben, lag im Jahre 2004 in Deutschland bei weniger als 15 Stunden. Im Vergleich: Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Vätern mit einem Berufsabschluss lag bei knapp 40 Stunden (Kreyenfeld/ Böhm, Vortrag). Frau M. s Gedanken sind typische Überlegungen einer berufstätigen Frau zwischen 30 und 40 Jahren und damit nicht nur typisch für Frauen in den Berufen der Chemiebranche. Immer mehr Frauen stellen sich heute bereits in jüngeren Jahren die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Und: Die Schwelle an der Frau M. steht ist nicht untypisch für Frauen mit ihrem schulischen Abschluss, dem Realschulabschluss. Untersuchungen zeigen, dass die Quote berufstätiger Frauen (und Männer) mit der Höhe ihres schulischen Bildungsgrades steigt (Gender-Report 2005:115). Während im Jahre % der Frauen mit einer Fachhochschul- bzw. Hochschulreife erwerbstätig waren, sind es bei den Frauen mit Realschulabschluss immerhin noch 70 %. Frauen mit Volks- bzw. Hauptschulabschluss als höchstem Schulabschluss sind nur zu 51 % und Frauen ohne einen Schulabschluss sind nur noch zu 33 % erwerbstätig (ebd.). Frau M. gehört zu den Frauen, die am Hans-Böckler-Berufskolleg (HBBK) in Marl (Kreis Recklinghausen) ihre berufsschulische Ausbildung sowie Fortbildung in der Fachrichtung Naturwissenschaften und Technik absolvierte; andere Frauen hatten einen Bildungsgang im pädagogischen 1 Chemotechniker/in ist eine analoge Bezeichnung für den/ die CTA, d.h. den/ die Chemisch-Technischen/r Assistenten/in und leicht zu verwechseln mit dem/der Chemietechniker/in bzw. Techniker/in, Fachrichtung Chemietechnik. Letzteres ist ein anerkannter Fortbildungsabschluss. 4

5 Bereich belegt. 71 Frauen haben sich an einer schriftlichen Befragung im Frühsommer 2006 beteiligt. Hier sind die Antworten von 55 Frauen interessant, die an dieser Berufsfachschule ihre Ausbildung und Weiterbildung in der Berufsrichtung Chemie absolviert haben. 2. Hintergrund, Ziel und Vorgehensweise der Befragung Die vorliegenden Ergebnisse sind Befunde einer schriftlichen Befragung, die im Rahmen der von der GI EQUAL geförderten Entwicklungspartnerschaft ChanZE vom RISP durchgeführt wurde. Eine der zentralen Ausgangsbeobachtungen des Gesamtprojektes ChanZE Chancengleichheit für Männer und Frauen in den Zukunftsfeldern der Emscher-Lippe Region war es, dass es Beschäftigte in mittleren Chemieberufen aus unterschiedlichsten Gründen schwer haben, nach oder auch während der Familienphase wieder in den Beruf einzusteigen. Bei den Wiedereinsteigerinnen handelt es sich in der Regel um Frauen. Daten zur Inanspruchnahme der gesetzlichen Elternzeit belegen, dass nur wenige Väter sogar nur einen Teil der Elternzeit innerhalb der ersten zwei Lebensjahre ihres Kindes in Anspruch nehmen. Mittlerweile, d.h. im ersten Quartal 2007, haben in 7 % aller Fälle Väter das neu eingeführte Elterngeld beantragt (destatis 2007). Das Elterngeld hat zum das Bundeserziehungsgeld abgelöst und bezweckt insbesondere auch die Väter stärker als bisher in die Erziehung einzubinden und Frauen die Möglichkeit zu einer (früheren) Berufsrückkehr zu geben. Im vergleichbaren ersten Quartal 2006 betrug der Anteil des bewilligten Erziehungsgeldes für Väter lediglich 3,5 %. Männer in gewerblichen oder technischen Arbeitsbereichen gehen jedoch offenbar noch seltener in Eltern- oder Familienzeit, dies bestätigte in einem persönlichen Interview auch der Personalchef eines großen deutschen Chemieunternehmens. Die Neuregelungen der Elternzeit zeigt, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und vor allem die Rückkehr von Müttern in den Beruf nun auch breiter politisch gestützt werden. 2 Einer der Eckpfeiler des Gesamtprojektes ChanZE ist das Teilprojekt des Hans-Böckler-Berufskollegs, Schule der Sekundarstufe II des Kreises Recklinghausen in Marl. An dieser Berufsfachschule, in nächster Umgebung zum Chemiepark Marl, wird eine Online-Akademie, eine Lernplattform entwickelt und erprobt, die Selbstlernprozesse im Themenfeld Chemie ermöglichen soll. Selbstverantwortlich und selbst gesteuert, unterstützt durch Tutorinnen, können Frauen (u. a. Schülerinnen des Berufskollegs, Beschäftigte bzw. Arbeits- und Erwerbslose) aus den Berufsbereichen Chemie und Sozialpädagogik mit Hilfe dieses neuen (Weiter-) Qualifizierungsinstruments ihr Lerntempo, die Lerninhalte sowie ihre Bildungsziele bestimmen. Frauen in der Familienphase, die eine Erstausbildung oder auch schon weiterführenden Qualifizierungen durchlaufen haben, bekommen so die Möglichkeit, ihr (schnell veralterndes) Fachwissen in dieser Phase von zu Hause aus auf den neuesten Stand zu bringen. Das Online-Tool wird allerdings nicht nur auf die Chemie-Fachprofis zugeschnitten. Es wird zudem auch ein Bereich für Erzieherinnen und Erziehern entwickelt. Ihnen soll anschaulich und schnell abrufbar Wissen vermittelt werden, wie sie beispielsweise im Kindergarten kleine chemische Experimente mit den Kindern durchführen können. Dies ist ein aktuelles Thema: Schon in frühen Jahren sollte bei Kindern das Interesse an den Naturwissenschaften und hier speziell der Chemie geweckt werden, will man Mädchen und junge Frauen dazu bewegen, verstärkt einen technischen und/ oder naturwissenschaftlichen Beruf zu ergreifen. 2 In Finnland und Dänemark hingegen nimmt bereits jeder zehnte, in Schweden sogar jeder dritte Vater Elternzeit. In diesen Ländern verfällt ein Teil der Elternzeit, wenn er nicht vom Vater genommen wird (Gender-Datenreport 2005, Kapitel 5.9). 5

6 Da von dem Umstand der Berufsrückkehr zu fast 100 % die Frauen betroffen sind, die entweder ihre Ausbildung zur Erzieherin am HBBK absolviert haben oder vor allem Absolventinnen der chemienahen Bildungsgänge, lag es nahe, ein Tool zu entwickeln, das primär Frauen anspricht bzw. das Lerneinheiten anbietet, die geschlechtsneutral entwickelt werden. Primär wird zwar an der Rückkehr- und/ oder Weiterbildungsbereitschaft betroffener Frauen angeknüpft, d.h. aber nicht, dass Männer von der Entwicklung des Tools nicht auch profitieren können. Um nähere Informationen über die lernbereiten Frauen zu erhalten und gleichzeitig erste Eindrücke über den Verbleib der Absolventinnen zu bekommen, wurde nur eine Befragung der weiblichen Schüler und Studierenden durchgeführt. 335 Absolventinnen des HBBK, die in der Zeit von 2000 bis 2005 am HBBK eingeschrieben waren, wurden erstmals im April 2006 und dann nachfassend im Juni 2006 angeschrieben mit der Bitte einen 3-seitigen Fragebogen auszufüllen und sich darüber hinaus für ein persönliches Interview zur Verfügung zu stellen. Der schriftliche Fragebogen umfasste neben soziodemographischen Daten und Fragen zur Berufsbiographie und zu Unterbrechungszeiten, Nachfragen zum Interesse an bestimmten Lerninhalten sowie zum Angebot einer Online-Weiterbildung. 71 auswertbare Antwortbögen standen dann im Sommer 2006 zur Verfügung. Einige wenige Frauen waren auch zu anschließenden persönlichen Interviews bereit. 3 Frauen wurden schließlich im Herbst 2006 persönlich befragt. Frau M., deren beruflicher Weg oben kurz skizziert wurde, gehörte zu dieser Gruppe. Das Hans-Böckler-Berufskolleg bietet Bildungsgänge unterschiedlicher fachlicher Ausrichtung an. Die vier Bereiche sind: Naturwissenschaften und Technik, Pädagogik und Hauswirtschaft, Wirtschaft und Medien, Zahn- und Bädertechnik. 3 Aus datentechnischen Gründen wurden alle Frauen angeschrieben, die von 2000 bis 2005 einen Bildungsgang am HBBK durchlaufen hatten. Wir beziehen uns im Folgenden nur auf die 55 Fälle befragter Frauen mit einer naturwissenschaftlichen Ausbildung. 3. Ergebnisse 3.1. Gewählte (Aus-)Bildungsgänge Studien der Bildungs- und Berufsforschung weisen seit Jahren auf die anhaltende Segmentierung des Arbeitsmarktes nach Geschlecht hin. Dies zeigt sich bereits beim Übergang in den Ausbildungsmarkt und damit auch an der Entscheidung für einen Ausbildungsplatz im dualen System (Stichwort TOP 10 oder TOP 20 ). Einerseits kann die fortdauernde geschlechtstypische Berufswahl an den tatsächlichen Einmündungen in Ausbildungen gemessen werden, andererseits aber auch an den Berufswünschen der Jugendlichen. Zusammengefasst kann beobachtet werden, dass junge Frauen eher in einem Ausbildungsverhältnis münden, das weniger aussichtsreich ist sowohl bzgl. Lohn und Gehalt als auch hinsichtlich ihrer Aufstiegschancen. Berufe wie Arzthelferin, Friseurin, Zahnmedizinische Fachangestellte und auch viele kaufmännische Berufe gehören (nach wie vor) dazu. Bei den Wunschberufen gemessen an den Vermittlungswünschen, die die Jugendlichen gegenüber den Berufsberater/innen der Agenturen für Arbeit äußern stehen bundesweit bei den jungen Frauen Einzelhandelskauffrau und Bürokauffrau auf Platz 1 und 2, gefolgt von der Arzthelferin, der Friseurin und den Hotelfachfrauen. Bei den jungen Männern steht an erster Stelle der Kfz-Mechatroniker, gefolgt vom Einzelhandelskaufmann, auf Platz 3 folgt der Elektriker, 3 Unter finden Sie eine 42-seitige Informationsschrift zum Bildungsangebot des Berufskollegs mit Stand

7 Bürofachmann und Schlosser (Bundesagentur für Arbeit 2007:7f). Interessant ist auch, dass das Berufswahlspektrum der Mädchen noch enger ist als das der Jungen: Während sich auf die TOP 10 der Wunschberufe für Mädchen 84 % der jungen Frauen bewerben, sind es bei den TOP 10 der Jungen 69 % der jungen Männer (ebd.). Laborberufe oder Berufe im gewerblichen Bereich der Chemiebranche sind weder in der TOP-Wunschliste der Jungen noch der Mädchen zu finden. Den 10 am meisten nachgefragten Ausbildungsberufen standen im Beratungsjahr 2005/06 außer bei den Bank- und Versicherungskaufleuten zu wenige Angebote an Ausbildungsstellen zur Verfügung. Bei den Berufen in der Chemieverarbeitung gab es rechnerisch hingegen einen Überhang an gemeldeten Stellen. Der Übergang in das Berufsleben kann idealtypisch in einem Zwei-Schwellen-Modell abgebildet werden: Die erste Schwelle wird auch als Übergang Schule Beruf bezeichnet und meint den Wechsel von der allgemeinbildenden Schule in das berufliche Bildungssystem. Ein großer Teil der befragten Frauen befand sich an dieser ersten Schwelle und zwar betrifft dies diejenigen, die ihre Erstausbildung entweder in Vollzeit am HBBK oder nur den schulischen Teil der dualen Ausbildung an der Kollegschule durchliefen. 33 von 55 befragten Frauen befanden sich an der ersten Schwelle, dem Eintritt in die berufliche Ausbildung und dabei speziell in das duale Ausbildungssystem in einen bundesweit weniger nachgefragten Ausbildungsberuf. Weitere 12 Frauen belegten einen schulischen Bildungsgang, den sowohl Personen mit Erstausbildung als auch nur mit Berufserfahrung belegen können. Die zweite Schwelle meint den Übergang junger Fachkräfte in den Arbeitsmarkt. Von den befragten Frauen standen bereits 10 Frauen an dieser zweiten Schwelle. D.h. diese Absolventinnen hatten zuvor bereits eine Erstausbildung abgelegt und waren nun für eine Fortbildung am Berufskolleg in Marl angemeldet. Hier werden schließlich nur die Fälle berücksichtigt, die sich auf den Bildungsbereich des Hans- Böckler-Berufskollegs konzentrieren, in denen die Schüler/innen und Studierenden einen Abschluss in einem Chemieberuf erwerben können. 4 Zum besseren Verständnis der Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten in den Chemieberufen am HBBK legen wir eine Graphik auf der folgenden Seite vor. In der chemischen Industrie werden selbstverständlich weitere Ausbildungen in gewerblich-technischen sowie kaufmännischen Bereichen angeboten, die hier mit enger Konzentration auf Chemieberufe keine Berücksichtigung finden. Am Berufskolleg wird für 2 Ausbildungsberufe im Chemiebereich, die im dualen System nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) durchgeführt werden, die berufsschulische Ausbildung angeboten: Für den/ die Chemikanten/in und für den/ die Chemielaboranten/in. Die Ausbildungsdauer beider Ausbildungsberufe umfasst regulär 3 ½ Ausbildungsjahre (42 Monate) mit je 12 Wochenstunden Berufsschulunterricht. Mit erfolgreichem Abschluss erhalten die Absolventinnen und Absolventen den Facharbeiterbrief. 4 Die Beschreibungen der Eingangsvoraussetzungen und Lerninhalte beziehen sich u. a. auch auf die Darstellungen des Berufskollegs selbst, die auch im Internet unter zugänglich sind. 7

8 Übersicht: Häufige Ausbildungsberufe und Aufstiegsfortbildungen im Chemiebereich Laborberuf Produktionsberufe Ausbildungsberuf dual, 2 Jahre Chemielaborjungwerker/in Produktionsfachkraft Chemie** dual, 3-4 Jahre Chemielaborant/in* Chemikant/in* BFS, 3 Jahre Biologisch-technische Assistent/in/ BTA* Aufstiegsfortbildung, geregelter Abschluss Chemisch-technische Assistent/in/ CTA* 2 Jahre VZ 4 Jahre TZ Staatlich geprüfte/r Techniker/in Chemietechnik* Geprüfte/r Industriemeister/in Fachrichtung Chemie zwischen 6 und 18 Monate Technische/r Betriebswirt/in IHK * Ausbildung wird am HBBK angeboten ** Nachfolgeberuf des/ der Chemiebetriebsjungwerker/in RISP,

9 Chemikantin. Von den bundesweit im Jahre sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Berufsgruppe der Chemiearbeiter 5, worunter der/die Chemikant/in subsumiert wird und zahlenmäßig auch die größte Gruppe ausweist, waren im Jahre 2006 Frauen zu einem Prozentsatz von 20,4 % vertreten (IAB 2007). Der prozentuale Anteil hat sich in den vergangenen Jahren kaum verändert. Der Anteil der weiblichen Auszubildenden an allen Chemikant/innen betrug zum Stichtag nur knapp 14 % (Statistisches Bundesamt 2007:55). Hingegen sind bundesweit über die Hälfte der beschäftigten Chemielaborant/innen 6 Frauen. Der Beruf gehört damit zu einem der wenigen gemischten Ausbildungsberufen im dualen System. In Abgrenzung zum/zur Chemikant/in fallen Chemielaborant/innen in die Berufsgruppe Technische Sonderfachkräfte. Hier machen sie mit insgesamt Auszubildenden zum Stichtag den größten Anteil (54 %) unter den Laborberufen aus. Von allen auszubildenden Chemielaborant/innen sind knapp 56 % weiblich (Statistisches Bundesamt 2007:64). Weiblich dominierte Chemieberufe existieren nicht. 16 der befragten Frauen haben am HBBK Berufsschulunterricht während ihrer dualen Ausbildung zur Chemikantin erhalten; 17 Frauen haben sich zur Chemielaborantin ausbilden lassen. Damit haben wir ähnlich viele Frauen erreicht, die sich entweder in einem männlich dominierten Beruf (Chemikant/in) oder in einem gemischten (integrierten) Beruf (Chemielaborant/in) haben ausbilden lassen. Nur wenige junge Frauen wählen (erhalten) einen Ausbildungsberuf, der unter jungen Männern am meisten nachgefragt wird 7 : Auf der TOP 20-Liste der jungen Männer gehört dazu z.b. der Kraftfahrzeugmechaniker oder der Industriemechaniker. Aber auch die Chemieberufe, d.h. auch der Chemikant ist ein Männerberuf, gehört jedoch ebenfalls nicht zu den Hitberufen der jungen Männer (s. o.). Allerdings zeigt auch das Merkmal Ausbildungsstellen auf 100 Bewerber bei dem/der Chemikant/in und bei dem/der Chemielaboranten/innen im Vergleich zu allen Ausbildungsberufen einen Wert von ca. 100, schwankend lag er in den vergangenen Jahren zwischen 98 und 100. D.h. es gibt auch hier genügend Bewerberinnen und Bewerber auf eine Ausbildungsstelle; rechnerisch stehen fast gleich viele Ausbildungsplätze zur Verfügung. Interessierte Frauen und Männer mit Fachoberschulreife und einer einschlägigen abgeschlossenen Berufsausbildung können sich am HBBK auch für die Fachoberschule Klasse 12 Fachrichtung Technik Physik/ Chemie/ Biologie in Teilzeit einschreiben. In zweijähriger Teilzeitausbildung mit 15 Wochenstunden im 1. Jahr und 12 Wochenstunden im 2. Jahr werden vertiefte Fachkenntnisse in den genannten Schwerpunkte sowie allgemeinbildende Kenntnisse vermittelt. Fünf Frauen, die sich an der Befragung beteiligten, haben die Fachoberschule Klasse 12 Fachrichtung Technik Physik/ Chemie/ Biologie absolviert. Diesen Bildungsgang in Abendform, der zur Fachhochschulreife führt, haben drei von ihnen parallel zu ihrer Ausbildung als Chemielaborantin sowie eine parallel zur Ausbildung als Chemikantin absolviert; eine Frau erwarb die Fachhochschulreife in dieser Fachrichtung und ist als Zahntechnikerin tätig. 5 Unter Kennung 141 Chemiearbeiter der Bundesagentur für Arbeit fallen Chemiebetriebswerker/innen, auch Chemiefacharbeiter, Chemiehilfsarbeiter, Chemikant, Pharmakant, Wachszieher. 6 Darunter fallen in der Datenerfassung der Bundesagentur für Arbeit auch Lack- und Textillaboranten, Stoffprüfer (Chemie), Edelmetall-, Baustoffprüfer. 7 Umgekehrt stimmt dies auch, steht hier jedoch nicht im Fokus. 9

10 Chemisch-technische Assistentin (CTA). Über die genannten Erstausbildungen hinaus, bietet das Berufskolleg einen Bildungsgang zum/zur Chemisch-technischen Assistenten/in (CTA) mit Fachhochschulreife an. Hierbei handelt es sich um eine schulische Ausbildung in Vollzeit; den Berufsabschluss kann man in Marl in dreijähriger Ausbildung erlangen. Die Fachpraxis erfolgt in den Laboratorien des Berufskollegs, hinzukommen zwei fünfwöchige Betriebspraktika in chemisch ausgerichteten Laboratorien in Unternehmen der Region. Mit diesem Berufsabschluss können die Absolvent/innen entweder direkt in den 1. Arbeitsmarkt eintreten oder an einer Fachhochschule oder Gesamthochschule ein Studium aufnehmen. 8 Bei dem Abschluss zur CTA handelt es sich um einen vollwertigen Berufsabschluss nach einer schulischen Ausbildung außerhalb des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) bzw. der Handwerksordnung (HwO), d.h. er ist nach Ländergesetzen geregelt. Während zum Berufschuljahr 2004/ 2005 bundesweit über 1,58 Mio. Berufsschüler/innen einen Ausbildungsvertrag hatten und damit im dualen System ausgebildet wurden, waren insgesamt nur über Schülerinnen und Schüler in Ausbildungsgängen für Berufe außerhalb des Geltungsbereichs des Berufsbildungsgesetzes und der Handwerksordnung an Berufsfachschulen gemeldet (Berufsbildungsbericht 2006:181). Bundesweit sind in diesen schulischen Ausbildungsformen zwar die jungen Frauen präsenter, 69 % der Auszubildenden waren hier weiblich 9 (Berufsbildungsbericht 2006:183), aber auch innerhalb der berufsfachschulischen Ausbildungen liegen die fachlichen Schwerpunkte junger Frauen und Männer ebenso wie im dualen Ausbildungsbereich auf verschiedenen Interessensgebieten. Allein 7 der 10 am stärksten besetzten Berufe durch Schülerinnen und Schüler über alle Schuljahre sind entweder dem pädagogischen Bereich oder dem Gesundheitswesen zuzuordnen. Die Ausbildung zur Chemisch-Technischen Assistentin gehört zwar nicht zu den TOP 10 der beiden Geschlechter, gehört aber zu einem der wenigen gemischten Berufsausbildungen. Deutschlandweit sind folgende Teilnehmendenzahlen für die Erstausbildung zum/zur CTA zu verzeichnen: Schüler/innen in Ausbildung zum/zur Chemisch-technische(n) Asssitent/in in Deutschland gesamt Schuljahr Insgesamt Männer Frauen Abs. % Abs. % 2005/ , ,2 2004/ , ,3 2003/ , ,1 2002/ , ,3 Quelle: Statistisches Bundesamt (2007) 11 der befragten Frauen haben sich für die schulische Ausbildung zur Chemisch-Technischen Assistentin (CTA) am HBBK entschieden. 8 Die CTAs werden durch eine eigene Ständevertretung repräsentiert: Der Verband Deutscher Chemotechniker und Chemisch-technischer Assistenten e.v., kurz VDC, wurde 1956 gegründet. Er ist die überregionale, bundesweite Standesorganisation der mittleren Chemieberufe, insbesondere aber der Techniker (CT) und Assistenten (CTA). Der Verband gebraucht nur die männliche Form der Berufsbezeichnung. 9 Wobei sich auf die Länderebene betrachtet ein unterschiedliches Bild ergibt. Insgesamt ist an den Berufsfachschulen in den neuen Bundesländern ein höherer Frauenanteil (zwischen 70 % und 80 %) zu verzeichnen; in Bayern beispielsweise liegt er mit 79 % überdurchschnittlich hoch für die alten Bundesländer (ebd.). 10

11 Technikerin/ Fachrichtung Chemietechnik. Als weiterer Bildungsgang, der eine klassische Fortbildung darstellt, ist die Fachschule für Technik/ Fachrichtung Chemietechnik. Voraussetzung für den Zugang zu dieser Fachschule sind der Abschluss einer einschlägigen Ausbildung, z.b. als Chemielaborant/innen oder CTA. Am HBBK kann zwischen zwei Schwerpunkten Betriebstechnik und Labortechnik gewählt werden. Es handelt sich dabei um eine Teilzeitfortbildung, die über 4 Jahre als Abendveranstaltung durchgeführt wird. Insgesamt sind 2400 Stunden zu absolvieren. Der Abschluss führt zur Berufsbezeichnung Staatliche geprüfte/r Chemietechniker/in ; es handelt sich um eine Aufstiegsfortbildung. 10 der befragten Frauen haben die Fachschule für Technik/ Fachrichtung Chemietechnik besucht und erfolgreich absolviert. Bundesweit betrug der Frauenanteil bei Fortbildungsprüfungen der IHK und HWK insgesamt im Jahr 2004 durchschnittlich 35,4 %. Die Segmentierung des Arbeitsmarktes nach Geschlecht setzt sich an der zweiten Schwelle fort und zeigt sich schließlich insgesamt auch bei den Aufstiegsfortbildungen. Eine der interviewten Frauen denkt beispielsweise darüber nach, im Anschluss an ihre Aufstiegsfortbildung zur Chemietechnikerin, auch die Fortbildungsprüfung zur Industriemeisterin zu absolvieren. Mit ihrem Wunsch bzw. im Falle der konkreten Umsetzung dieses Fortbildungszieles würde sie nur zu einer Minderheit von Frauen in dem Beruf gehören. Die Frauenanteile in den einzelnen Fortbildungsberufen unterscheiden sich nach Bereichen eklatant. Nicht überraschend sind in manchen kaufmännischen Gebieten, wie beispielsweise den Fachkaufleuten in Industrie und Handel, 70 % und mehr der Prüfungsteilnehmenden weiblich. 10 In vielen gewerblichen Berufen sind die Anteile der Prüfungsteilnehmerinnen jedoch eindeutig geringer (BMBF 2006:252). So lag mit bundesweit nur 251 teilnehmenden Frauen an Fortbildungen zur Industriemeisterin der Frauenanteil an diesen Fortbildungen über alle (technischen) Fächer im Jahre 2004 gerade mal bei knapp 3 %! Tabelle 2: Fortbildungsprüfung zum/zur Industriemeister/innen Teilnehmende Bestandene Prüfungen Insgesamt M W Insgesamt M W Quelle: BMBF, Berufsbildungsbericht 2006:252. Und betrachten wir allein die Zahlen zu den Fortbildungsprüfungen zum/ zur Industriemeister/in Chemie in Deutschland insgesamt: Unter den 820 Prüfungs teilnehmer/innen im Jahre 2005 (2004) waren genau 34 (41) Frauen, das entspricht einem Anteil von nur 4,1 %. (4,3 %) (BIBB, 2005). 10 Z.B. bei der Prüfung für Fachkaufleute für Personal 75,5 %. 11

12 (Aus-)Bildungsabschluss. Nach der Teilnahme an Aus- und Fortbildung betrachten wir den Aus- bzw. Fortbildungsabschluss in den hier interessierenden Berufen. Zunächst zeigen bundesweite Daten, dass in den mittleren Chemieberufen die Erfolgsquoten recht hoch sind. Im Jahre 2002 haben nur 3 % der Chemielaborant/innen 11 und knapp 6 % der Chemikant/innen 12 ihre Abschlussprüfung nicht bestanden. In allen anerkannten Ausbildungsberufen zusammen betrachtet, lag die Quote im selben Jahr (2002) dagegen bei 16 %. Zwischen der Erfolgsquote der Frauen und Männer bestehen keine signifikanten Unterschiede. Und die Ausbildungsabbruchquote 13 lag bei den Chemielaborant/innen bei nur 10 %, bei den Chemikant/innen um 15 % im Vergleich zu 27 % in allen Ausbildungsberufen. Überraschend ist deshalb auch nicht, dass die überwiegende Zahl der befragten Frauen ihre Ausbildung in der regulären Zeit abgeschlossen hat, d.h. es haben kaum Prüfungswiederholerinnen oder Ausbildungsabbrecherinnen geantwortet. Am HBBK haben 9 von insgesamt 10 der befragten Frauen ihre Ausbildung im gewählten Bildungsgang erfolgreich abgeschlossen. Diese Zahlen sprechen für den Erfolg der Absolventinnen in den betrachteten Bildungsgängen. Drei Frauen konnten beispielsweise auch ihre Ausbildungszeit verkürzen und sparten dabei ein halbes Ausbildungsjahr. Eine der beiden Frauen absolvierte die Ausbildung zur Chemielaborantin, die beiden anderen Frauen wurden zur Chemikantin ausgebildet. Eine der beiden Chemikantinnen berichtet, dass sie aufgrund des Angebots einer Arbeitsstelle ihre Ausbildungszeit verkürzen konnte. Die andere Chemikantin gibt an, dass sie gute Noten, Leistungsbereitschaft besaß sowie ein schnelles, berufliches Fortkommen für sich gesehen hat. Interessant ist es, die weiteren Gründe im Falle einer vorzeitigen Beendigung der jeweiligen Aus- oder Weiterbildung in den Blick zu nehmen. Von den vier Frauen, die angaben, ihre Ausbildung ohne Erfolg vorzeitig beendet zu haben, musste eine Person aus gesundheitlichen Gründen die Ausbildung vorzeitig beenden. Eine Frau gab an, dass ihr der Zeitaufwand für die Fortbildung und die Entfernung zur Kollegschule zu groß war; bereits nach 3 Monaten beendete sie damit die Fachschule für Technik. Einer weiteren Frau waren die Anforderungen in der Erstausbildung zur Chemikantin zu schwer, z.b. in Mathe, so dass sie nur wenige Monate vor regulärem Ausbildungsende den Bildungsgang beendete Übergänge - Verbleib nach dem Bildungsabschluss Als Nächstes betrachten wir, ob und welcher Beschäftigung die Befragten nach ihrem Abschluss am Hans-Böckler-Berufskolleg bzw. nach Durchlauf ihres (Aus-)Bildungsgangs nachgegangen sind bzw. nachgehen. Über alle Ausbildungsberufe kann heute allgemein festgestellt werden, dass nach Abschluss einer Ausbildung immer häufiger eine Phase der Arbeitslosigkeit auftritt. 14 Zusätzlich zeigt eine Studie des BIBB, dass unter den nach Clustern geordneten, befragten AbsolventInnen deutliche Anzeichen 11 Knapp 5 % der Technischen Sonderfachkräfte insgesamt im Jahre 2005, siehe Bildung im Zahlenspiegel 2006 : 118, worunter unter anderem der/die Chemielaborant/in fällt. Ab 2003 liegen keine Zahlen mehr gesondert vor. 12 Die Zahlen beziehen für 2002 auch den/die Chemiebetriebsjungwerker/in mit ein. Für das Jahr 2005 kann ein Anteil von 7% bei den Chemieberufen insgesamt angegeben werden; siehe Bildung im Zahlenspiegel 2006:118. Ab 2003 liegen keine Zahlen mehr gesondert vor. 13 Die in der Berufsbildungsstatistik gewählte Berechnungsart der Abbrecherquote beschreibt die Wahrscheinlichkeit, mit der der Ausbildungsabschluss von den Ausbildungsanfängern nicht erreicht wird. 14 Siehe hierzu den BIBB-Vorhabensbericht 2007, Projektvorlage zum Forschungsprojekt

13 von prekären Berufsverläufen zu beobachten sind (ebd.). D.h., dass neben einer Phase der Arbeitslosigkeit auch bestimmte Formen von Erwerbstätigkeit (die von den sozialen Vorstellungen eines Normalarbeitsverhältnisses abweichen) den weiteren Berufsverlauf ungünstig beeinflussen können. Vor diesem Hintergrund ist es von Interesse, ob die Absolventinnen nach ihrer Aus- oder Fortbildung direkt erwerbstätig waren und wenn ja, ob diese berufliche Tätigkeit ihrer Ausbildung entsprochen hat. Folgendes differenziertes Bild ergibt sich: Tabelle 3: Erwerbsstatus der befragten Frauen nach Abschluss am HBBK Erwerbsstatus direkt nach Abschluss Ausbildung am HBBK Fortbildung am HBBK Summe Erwerbstätig im Ausbildungsberuf/ Fortbildungsgang ähnlich Ausbildungsberuf/ Fortbildungsgang, niedriger eingestuft fachfremd davon: weitere Ausbildung Erwerbslos 3 3 davon: Elternzeit + nicht erwerbstätig 1 (28 Monaten) Hochschulstudium davon: Chemie Lehramt fachfremd Summe * *50 von 55 Antworten waren hinsichtlich dieser Frage auswertbar. Nur 3 Frauen über alle Bildungsgänge betrachtet das entspricht einem prozentualen Anteil von 6 % waren direkt nach ihrem Abschluss am HBBK erwerbslos. 13

14 Der jährliche Berufsbildungsbericht der Bundesregierung belegt, dass seit Mitte der 90er Jahre die Chancen eines direkten Übergangs nach Ausbildungsabschluss in die Erwerbsarbeit deutlich abgenommen haben. Doch bundesweit ist nur ein geringer prozentualer Anteil sowohl an Chemie-laborantInnen als auch ChemikantInnen direkt nach der Ausbildung arbeitslos. Bundesweit lag für die ChemielaborantIn mit bestandener Prüfung im Jahre die Arbeitslosenquote nach Ab-schluss ihrer betrieblichen Berufsausbildung an allen Ausbildungsabsolventen bei nur 1,3 % und bei den ChemikantInnen lag die Quote bei 1,2 %. Im Vergleich dazu lag die Quote aller Ausgebildeten zum selben Zeitpunkt bei 8,8 %. Und die Arbeitslosenquote von Chemielaborantinnen und -laboranten insgesamt lag im Jahre 2005 bei 4,4 %, die der Frauen lag allerdings bei 7,8 %. 16 A. Übergang in den erlernten oder ähnlichen Beruf Über die Hälfte der Befragten (28 Frauen) gab an, dass sie direkt nach ihrem Bildungsabschluss am Kolleg eine Tätigkeit analog ihrer Aus- oder Fortbildung aufgenommen hätten. Weitere 10 Frauen waren zwar jenseits ihrer Aus- oder Fortbildung tätig, jedoch in einem ähnlichen Beruf. Insgesamt sind somit über 70 % der Absolventinnen weiterhin in Chemieberufen beschäftigt. Diejenigen Frauen, die eine Fortbildung zur Chemietechnikerin am HBBK absolvierten, waren direkt nach ihrem Abschluss in keinem einzigen Fall von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Daten müssen differenziert betrachtet werden nach Ausbildung am HBBK und Fortbildung am HBBK. Das ist deshalb notwendig, weil es sich hierbei um Eintritte in zwei unterschiedliche (idealtypische) Phasen des beruflichen Erwerbslebens handelt. Dies ist wenig überraschend und liegt vermutlich daran, dass die Fortbildung am HBBK in Abendform absolviert wird und es sich somit um eine Fortbildung handelt, die explizit berufsbegleitend ist. Jedoch müssen auch diese Daten genauer betrachtet werden. Denn auch wenn die Frauen nach ihrer Aufstiegsfortbildung nicht erwerbslos waren, so zeigt sich doch ein bemerkenswertes Muster: Auf die Frage Welche berufliche Tätigkeit haben Sie direkt nach Ihrem Abschluss am Hans- Böckler-Berufskolleg aufgenommen? antworteten 8 von 10 Frauen, dass sie eine Tätigkeit jenseits ihres Bildungsgangs aufgenommen bzw. weitergeführt hätten, d.h. 8 von 10 Frauen, die eine Fortbildung als Chemietechnikerin absolvierten sind weiterhin analog ihrer Erstausbildung entweder als CTA oder als Chemielaborantin beschäftigt. Schaut man dann, ob sich seitdem etwas verändert hat, so ergibt sich folgendes Bild: Auch ein, zwei oder drei Jahre danach sind die Frauen noch in ihrem Ausbildungsberuf tätig, d.h. die Aufstiegsqualifizierung hat ihnen vorerst kein Weiterkommen garantiert. Die Frauen sind zwar nicht arbeitslos, aber haben in eine 4-jährige Aufstiegsqualifizierung investiert und keine Veränderung feststellen können. Nur 2 von 10 Frauen geben an, dass sie Tätigkeiten korrespondierend zu ihrer Fortbildung übernommen haben. Eine dieser beiden Frauen beschreibt ihre berufliche Situation expliziter: Weiterführung der bestehenden beruflichen Tätigkeit bzw. Übernahme weiterer meiner Qualifikation entsprechenden Tätigkeiten. (Nr. 48) 15 Ausbildung im Spiegel der Statistik, Quellen Berufsbildungsstatistik (Statistisches Bundesamt), Berufsberatungsstatistiken und Arbeitslosenstatistik (BA), IAB-Datenbank FB 7. Diese Kennzahlen wurden über 2002 hinaus nicht fortgeschrieben. 16 Beschäftigten- und Arbeitslosenstatistik der BA, Berufe im Spiegel der Statistik

15 B. Übergang in eine andere Erwerbstätigkeit Ein Fünftel der befragten Absolventinnen war im Anschluss an ihre Aus- und Fortbildung in einem ganz anderen Beruf tätig als ihrem erlernten. Betrachten wir die Berufe, die die Frauen ausübten, die nicht in ihrem gelernten Beruf tätig sind: Im Dienstleistungsbereich ist eine Frau als Kassiererin tätig, eine andere als Storemanager- Assistentin (nach einem Jahr als Aushilfskraft) und eine weitere Frau ist als Call-Center- Agent beschäftigt. Im gewerblichen Bereich ist eine Frau als Produktionshelferin ( Fließbandarbeit ) tätig und eine der Befragten als Kraftfahrerin. Im Gesundheitssektor ist eine Frau als Rettungssanitäterin tätig; es wird jedoch nicht deutlich, ob sie vorhergehend eine weitere Ausbildung an einer Schule des Gesundheitswesens durchlaufen hat. Eine Frau befindet sich in einer weiteren Ausbildung zur Altenpflegerin. Ferner wurden jegliche Nebenjobs genannt, d.h. die Beschäftigung als an- und ungelernte Kraft. Die befragten Frauen wechseln somit ihren Berufsbereich. Ob unfreiwillig oder gewünscht, darüber können keine verlässlichen Aussagen getroffen werden. In dem Forschungsprojekt Ausbildung, berufliche Integration und Weiterqualifizierung von Berufsanfängern des BiBB wurden Anfang der 90er Jahre junge Erwachsene, die eine duale Ausbildung absolviert hatten, zu ihrem beruflichen Integrationsprozess befragt. Die AutorInnen kamen zu dem Schluss, dass nicht jede Berufstätigkeit, die nach Ausbildungsabschluss aufgenommen wurde und nicht mit dem erlernten Beruf korrespondierte berufliche Problemlagen signalisiert (Schöngen et al. 1996). Bei den o.g. beruflichen Tätigkeiten, die einige der ehemaligen Schülerinnen aufgenommen haben, handelt es sich zwar um Tätigkeiten, die eher dem niedrig-qualifizierten Bereich zuzuordnen sind und oftmals auch ohne berufliche Erstausbildung ausgeübt werden (können). Es kann an dieser Stelle aber keine gesicherte Aussage darüber getroffen werden, ob es sich bei den von den befragten Frauen eingegangenen Beschäftigungsverhältnissen bereits um eine prekäre berufliche Situation handelt, die den Beginn eines Ausstiegs aus dem gelernten Berufsfeld signalisiert; dies steht jedoch zu vermuten. C. Übergang in Erwerbslosigkeit (Arbeitslosigkeit) Nur 2 der Befragten waren direkt nach ihrer Aus- oder Fortbildung am HBBK arbeitslos! Insgesamt nur 2 der Befragten gingen direkt nach Abschluss in die Arbeitslosigkeit über. Beide Frauen hatte die Ausbildung zur Chemisch-technischen Assistentin absolviert. Eine der beiden Personen gab an, dass die Stellensuche bis zum Befragungszeitpunkt schlichtweg erfolglos gewesen sei. Es steht zu vermuten, dass sie gerne in ihrem Beruf, korrespondierend zur Ausbildung, tätig sein würde, ihr aber nicht bekannt ist, warum sie bisher nur Ablehnungen erhalten hat. Die andere Frau sah als Grund für ihre Erfolglosigkeit, dass sie keine Berufserfahrung hat. Wir fragten auch danach, auf welche Schwierigkeiten die Frauen bei ihrer Stellensuche gestoßen waren. Das ist deshalb von Interesse, weil wir dadurch Aussagen über Wünsche und Erwartungen von Frauen bzgl. Arbeitsgestaltung oder Karrierewege erhalten. 15

16 Tabelle 4: Schwierigkeiten bei der Stellensuche (Mehrfachnennungen der Befragten) Anzahl der Nennungen Schwierigkeit 12 Nicht vorhandene Berufserfahrung 10 Angebotene Stellen waren zu weit entfernt 10 Nur wenige Stellen in angemessener Position 8 Keine Probleme 6 Angebotene Stellen entsprachen inhaltlich nicht den Vorstellung 5 Angebotene Stellen entsprachen inhaltlich nicht den Gehaltsvorstellungen 4 Aufstiegschancen waren nicht möglich 2 Absolventinnen mit anderen Abschlüssen gesucht 2 Teilzeitstelle nicht möglich 2 Spezielle Kenntnisse wurden verlangt die nicht vorlagen 1 Gesundheitliche Probleme Unabhängig vom tatsächlichen Erfolg bei ihrer Stellensuche gaben über 20 % der Frauen an, dass die Stellensuche für sie schwierig gewesen sei, weil die Arbeitgeber/innen nicht vorhandene Berufserfahrung verlangt hätten. Sicherlich ein Problem, dass mit Abschluss der Erstausbildung nicht ungewöhnlich ist. Ferner wurde zu einem ähnlich hohen Anteil von ca. 18 % als Begründung angeführt, dass es zu wenige Stellen in angemessener Position gäbe und dass adäquate Stellen zu weit entfernt gewesen seien. Weitere angegebene Gründe waren, dass die Stellen nicht den Gehaltsvorstellung entsprachen (12,7 %) und es hätte keine Aufstiegschancen gegeben (7,3 %). Folgende einzelne Gründe wurden genannt: Teilzeit nicht möglich, anderer Abschluss gesucht, Stellen entsprachen nicht inhaltlichen Vorstellungen sowie nicht vorhandene spezielle Kenntnisse verlangt (jeweils 3,6 %). Bei einer weiteren Person lagen die Schwierigkeiten bei der Stellensuche woanders, sie erläuterte leider nicht wo genau. Eine weitere Person leidet an Übergewicht und gab dies ebenfalls als Grund an, keinen Arbeitsplatz analog ihres Bildungsgangs gefunden zu haben; die Betroffene ist nun als Kraftfahrerin tätig und nicht arbeitslos. Interessant ist, dass eine Frau explizit äußerte: Meistens werden nur männliche Bewerber in Betracht gezogen. Diese Antwortmöglichkeit wurde nicht vorgegeben. Offenbar hatte die Absolventin, die zwar direkt im Anschluss an ihren Abschluss als Chemikantin analog ihrer Ausbildung tätig war, eine Diskriminierungserfahrung gemacht und befand sich in ihrer Selbsteinschätzung deshalb zum Zeitpunkt der Befragung auch seit 7 Monaten in der Erwerbslosigkeit. Insgesamt ist es wichtig hervorzuheben, dass mehrere Frauen angaben, keinerlei Schwierigkeiten bei der Stellensuche gehabt zu haben. Fast 15 % der Befragten gab an, keine Probleme bei der Stellensuche gehabt zu haben. 16

17 D. Übergang in Fort- und Weiterqualifizierung Insgesamt 9 der befragten Frauen gaben an, dass sie im Anschluss an ihre Ausbildung am HBBK ein weiterführendes Fachhochschul- bzw. Hochschulstudium absolvierten bzw. absolvieren. Von diesen 9 Frauen haben 7 ein Hochschulstudium der Chemie aufgenommen, eine Frau hat ein Lehramtsstudium aufgenommen u. a. mit dem Fach Chemie. Nur eine Frau hat ein fachfremdes Studium absolviert und übt jetzt den Beruf der Sozialpädagogin aus. Besondere Verbleibsmerkmale nach der Erstausbildung. Zwei der befragten Frauen nutzten das Angebot am Hans-Böckler-Kolleg dahingehend, dass sie parallel (oder integriert) zur Erstausbildung die Fachhochschulreife erzielt haben und dadurch anschließend direkt ein Hochschulstudium der Chemie aufnehmen konnten. Eine der befragten Frauen gab an, dass sie direkt im Anschluss an ihre Erstausbildung zur Chemielaborantin als Bürokraft tätig war. Später konnte sie diese Berufserfahrung verknüpfen mit ihrer Erstausbildung und ist nun als QM-Kraft und Chemielaborantin tätig. Diese Frau ist auch die einzige unter den befragten Frauen, die im erlernten oder einem ähnlichen Beruf tätig ist, die keine Vollzeitstelle hat. Besondere Verbleibsmerkmale nach der Aufstiegsfortbildung. Oben angesprochener Aspekt bei den Frauen, die die Aufstiegsfortbildung zur Chemietechnikerin absolviert haben, ist besonders auffällig: 8 von 10 dieser Frauen sind weiterhin gemäß ihrer Erstausbildung beschäftigt. Nur eine Frau gab explizit an: Weiterführung der bestehenden beruflichen Tätigkeit bzw. Übernahme weiterer meiner Qualifikation entsprechender Tätigkeiten. Die 4-jährige berufsbegleitende Fortbildung trägt offenbar dazu bei, dass die Frauen zwar ihren Arbeitsplatz behalten, sich an ihrer Position und ihrem Aufgabenfeld offenbar nichts verändert Übergänge - Verbleib zum Befragungszeitpunkt Schaut man sich die Daten zur Erwerbstätigkeit bzw. Arbeitslosigkeit zum Zeitpunkt der Befragung an, so zeigt sich folgendes Bild: Nur 20 % (12) der befragten Frauen waren zum Zeitpunkt der Erhebung nicht berufstätig. Die Hälfte davon befand sich in einem weiterführenden Studium, so dass sich nur 6 Frauen weder in Arbeit noch in einer Qualifizierung befanden. Zudem befanden sich 3 dieser 6 erwerbslosen Frauen zum Zeitpunkt der Befragung in Mutterschutz oder in Elternzeit. So dass auch zum Zeitpunkt der Befragung nur 3 Frauen tatsächlich arbeitslos waren. Beschäftigungsverhältnisse. Bis auf eine einzige Frau, die mit einer reduzierten Stundenzahl von 32 Stunden arbeitet, haben alle Frauen, die im erlernten Beruf tätig sind ein Beschäftigungsverhältnis in Vollzeit. Dieses Ergebnis deckt sich mit der Beobachtung, dass unter den sozialversicherungspflichtig beschäftigten Chemiearbeitern Teilzeitarbeit nur wenig verbreitet ist: 17

18 Tabelle 5: Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Chemiearbeiter/innen, Kunststoffverarbeiter/innen in Teilzeit Teilzeit unter 18 Stunden 0,2% 0,3% 0,4% 0,5% 0,5% Teilzeit 18 Stunden und mehr 3,2% 3,6% 3,9% 4,4% 4,7% Quelle: IAB 2007 Und auch nur eine der befragten Frauen - sie ist als Chemikantin beschäftigt - gab an, in einem Arbeitszeitmodell der 12 Stunden-Wechselschicht zu arbeiten. Allerdings steht zu vermuten, dass der prozentuale Anteil derer, die in Wechselschicht arbeiten höher ist und wir die Frage nicht konkret genug gestellt haben. Beispielsweise gab eine weitere Frau an, dass sie sich wünsche, dass Fort- und Weiterbildungen besser z.b. an Wechselschicht angepasst sei. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass sie nach diesem Zeitmodell arbeitet. Fast die Hälfte der Frauen, die in einem der Chemieberufe tätig sind, hat keine Angabe zu der Frage nach ihrem Beschäftigungsmodell gemacht. Es ist davon auszugehen, dass die Mehrzahl dieser Frauen, die einen Chemieberuf ausüben, angestellt und in Vollzeit beschäftigt ist. Unter den Frauen, die nicht mehr im Chemiebereich tätig sind, hat eine Frau einen Minijob und eine weitere Frau, die nun im sozialpädagogischen Bereich beschäftigt ist, arbeitet auf Honorarbasis. Obwohl nicht konkret danach gefragt wurde, teilten auch zwei Frauen mit, dass sie in einem befristeten Arbeitsverhältnis stehen würden Alter der Befragten und Betreuungspflichten Zum Befragungszeitpunkt waren 4 der befragten Frauen jünger als 20 Jahre. Über die Hälfte der Befragten war zum Zeitpunkt der Erhebung zwischen 20 und 24 Jahre alt, und zwischen 25 und 29 Jahre waren insgesamt 13 Personen; 30 und älter waren nur 6 der befragten Frauen; eine Befragte machte keine Angabe zu ihrem Lebensalter. Bedenkt man, dass das durchschnittliche Alter der Ausbildungsanfänger/innen zum/zur Chemikanten/in im Jahre 2001 bei 18,4 % und bei den ChemielaborantInnen im Jahre 2000 bei 19 Jahren lag 17, so erklärt sich auch das Lebensalter der befragten Frauen, die ja bereits die Ausbildung oder sogar eine Fortbildung abgeschlossen haben. Kinder und Betreuungspflichten. Das niedrige Alter der befragten Frauen erklärt zum Teil wohl auch ihre Kinderlosigkeit: Über 2/3 der befragten Frauen gaben an, kinderlos zu sein, allerdings machten 15 Frauen zu diesem Aspekt keine Angaben. Interessant wäre es hier, zu erfahren, welche Gründe eine Rolle spielen, dass die Mehrheit der antwortenden Frauen keine Kinder hat. Gründe für Kinderlosigkeit wurden allerdings nicht abgefragt. Ein Hinweis kann uns daher das Lebensalter der Befragten geben: Nur 10 % der 17 BIBB-Datenblätter; neuere Daten waren nicht zugänglich. 18

19 Frauen, die an der Befragung teilgenommen haben sind 30 Jahre und älter. Frauen bekommen heute ihre Kinder später als noch vor 10 Jahren. Die meisten Kinder wurden im Jahr 2004 von 30- bis 34-jährigen Müttern geboren (31 %), 1991 waren es noch die 25- bis 29-jährigen Mütter. (destatis 2006:40). Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes bestätigen zudem, dass der Anteil der 35- bis 39-jährigen Mütter seit 1991 von 8% auf 19% gestiegen ist und gleichzeitig der Anteil der unter 25-jährigen Mütter mittlerweile geringer ist. Durchschnittlich bekamen verheiratete Frauen in Deutschland im Jahre 2004 ihr erstes Kind mit 29,6 Jahren, das könnte darauf hinweisen, dass unsere Befragten keine ungewöhnlichen Lebenswege gehen. Drei Frauen gaben an, ein betreuungspflichtiges Kind zu haben; die Mütter waren 23, 28 und 31 Jahre zum Zeitpunkt der Befragung. Eine dieser drei Frauen arbeitet mittlerweile als ausgebildete Sozialpädagogin und zwar zurzeit als Honorarkraft. Die beiden anderen Frauen, eine ist Chemikantin und eine Chemietechnikerin, waren erwerbslos. Zwei weitere Frauen waren zum Zeitpunkt der Befragung schwanger; sie waren 23 und 26 Jahre alt. Die Jüngere der beiden Frauen arbeitete seit Abschluss ihrer Ausbildung zur CTA nicht mehr in dem Bereich und die andere Frau war Vollzeit als Chemielaborantin tätig und in Mutterschutz. Wir wollten auch erfahren, wie es um die Betreuungspflicht für die Kinder bestellt sei. Von den drei Müttern gaben zwei an, dass sie nicht allein erziehend seien und eine Frau gab an, dass sie allein erziehend sei. Eine der beiden schwangeren Frauen gab an, dass auch sie in Zukunft allein erziehend sein würde. Neben der Betreuung von Kindern kommt auf Frauen auch oftmals die Betreuung älterer Ange-höriger zu. Von den befragten Frauen gaben zwei an, dass sie ihre eigenen Eltern zu betreuen hätten. Die Frage danach war deshalb von Interesse, weil das so genannte Vereinbarkeitsproblem sich nicht nur im Hinblick auf Kinder stellt, ( ) sondern auch im Hinblick auf die Unterstützung und Pflege älterer Familienangehöriger. Personen, die andere Familienangehörige pflegen, sind 2004 immer noch ganz überwiegend (zu 73 %) weiblich. (Gender-Report, Kapitel 5) Der Versorgungs-aspekt Älterer erscheint demnach im Zusammenhang mit der Berufstätigkeit von Frauen immer wichtiger; bei den hier befragten jungen Absolventinnen ist er offenbar jedoch noch nicht aktuell. Wobei sogar eine der beiden betroffenen Frauen in Vollzeit als Chemikantin tätig ist; die andere Frau befand sich zum Zeitpunkt der Befragung in Mutterschutz, so dass keine weitere Aussage zu einer Mehrfachbelastung gemacht werden kann Weiterbildungsinteressen Fast zwei Drittel der Frauen bekundet Interesse an einer Fortbildung am Hans-Böckler-Berufskolleg. Ihr Desinteresse an einer Fortbildung an der Kollegschule begründen die anderen Befragten damit, dass es entweder zeitlich uninteressant sei (4 Nennungen), kein Interesse am erlernten Beruf bestünde (3 Nennungen) oder sie sich im Studium befänden (3 Nennungen). Gerade für die Frauen, die das Argument anführten, die Angebote seien zeitlich uninteressant, wäre das von der Kollegschule im Rahmen des EQUAL-Projektes entwickelte Online-Lerninstrument von Interesse, denn insbesondere die Zeit- und Ortsunabhängigkeit zeichnet ein Online-Tool aus. 19

20 Weiterbildungsform. Da das Weiterbildungsinteresse der Frauen des Kollegs, die sich an der Befragung beteiligt haben, mit fast 64% recht hoch war, ist es auch interessant, welche Vorschläge die Befragten hinsichtlich der Gestaltung und Organisation geben: Zunächst sollte eine Fortbildung zeitunabhängiger sein oder die Zeiten sollten besser an die Bedürfnisse der Frauen angepasst werden können. Diesen Hinweis gaben über die Hälfte der Befragten (53 %). Wie bereits erwähnt, ist dies selbstverständlich eines der herausragenden Merkmale eines Weiterbildungsinstrumentes, das über das Internet genutzt werden kann. Damit könnte das Tool der HBBK den mehrheitlichen Wünschen der Frauen entgegenkommen. Ebenfalls über die Hälfte der Antwortenden wünschte sich, dass weniger Präsenzzeit und mehr Selbstlernphasen möglich sein sollten (51 %); Ortsunabhängigkeit an sich ist für ein Viertel der befragten Frauen ein Wunsch an eine geeignete Weiterbildungsform (25,5 %). Damit sind ebenfalls typische Eigenschaften eines Instrumentes, wie es von der Kollegschule entwickelt wird, genannt. Eine weitere Erwartung besteht auch hinsichtlich der Unterstützung bei der Kinderbetreuung; 22 % wünschen sich dies. Mit 12 Nennungen ist dieser Hinweis insbesondere deshalb interessant, weil doch nur 5 Frauen bereits Mütter sind oder zum Zeitpunkt der Befragung schwanger waren. So ergänzte etwa eine Frau auch den Kommentar wenn ich Kinder hätte. An dieser Stelle lässt sich fragen, ob hier nicht schon sichtbar wird, dass berufstätige junge Frauen eine Vereinbarkeit von Kindern und Beruf bzw. ihre guten Aufstiegschancen im Zusammenhang mit Fort- und Weiterbildung beeinträchtigt sehen und sich vielleicht auch der mäßigen Infrastruktur für die Kinderbetreuung in Westdeutschland bewusst sind. Die Kinderbetreuung ist ( ) eine wichtige Voraussetzung für eine gleichberechtigte Teilhabe von Müttern und Vätern am Erwerbsleben. (Gender-Report 2005, Kapitel 5.8). Weitere einzelne Nennungen bezogen sich auch auf die interessantere Gestaltung einer Fort- und Weiterbildung: Sie sollten mehr Praxis mit vernünftigen Erklärungen bieten, unwichtige Fächer (sollten) gestrichen werden und die Lehrkräfte sollten kooperativer sein (jeweils 1 Nennung). Weiterbildungsinhalte. Auch nach Wünschen bezüglich bestimmter Lerninhalte wurde gefragt. Folgende Themen sehen die Frauen als wichtig: 1. analytische Chemie (43,6%) 2. Mikrobiologie (38,2 %) 3. organische Chemie (36,4 %) 4. chemisches Rechnen (30,9 %) 5. anorganische Chemie (29,1 %) Ferner wurden noch folgende Themen mit jeweils einer Nennung angegeben: Betriebs-, /Prozesstechnik Nanotechnologie Kernchemie Qualitätsmanagement Technische Chemie Physik. 20

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