3.2 Ergebnisse einer Online-Befragung von Studierenden zu ihrer Mediennutzung

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1 Langversion zu: Sabine Kirchhoff (Hrsg.) (204): Online Kommunikation im Social Web. Mythen, Theorien und Praxisbeispiele. Opladen u.a.: Verlag Barbara Budrich/UTB. 3.2 Ergebnisse einer Online-Befragung von Studierenden zu ihrer Mediennutzung Von Sabine Kirchhoff und Benjamin Harney Erst die Art und Weise, wie Menschen mit dem Internet umgehen und es in ihren Alltag einbinden, schafft das neue Netz (Schmidt 20: ). Die Menschen erschaffen durch ihre Nutzungspraktiken aber nicht nur das Internet, sie entscheiden mit ihrem Verhalten (das auch im Ignorieren bestimmter Social Media-Angebote bestehen kann) über Erfolg bzw. Misserfolg von Social Media-Angeboten. Somit ist es für Kommunikationsverantwortliche in Unternehmen, die eine Social Media-Strategie entwerfen, wichtig, sich mit dem Verhalten der Nutzer, ihren Motiven der Mediennutzung und ihren Einstellungen vertraut zu machen. Wie also wird das Internet von Menschen, die nach Prenskys Defintion zu den Digital Natives zählen, tatsächlich genutzt? Und wie ist es um ihre Medienkompetenz bestellt? Diesen Fragen sind wir in einer eigenen empirischen Studie nachgegangen, die wir im Frühjahr 203 an der Hochschule Osnabrück durchgeführt haben. Die Idee, eine eigene Untersuchung durchzuführen, entstand in der Auseinandersetzung mit Prenskys Thesen und der seiner Kritiker. Denn nicht nur Prenskys Ideengerüst, auch seine empirischen Grundlagen werden wegen ihrer Unwissenschaftlichkeit kritisiert: Alle seine Einschätzungen beruhen auf Äußerungen einzelner Schu ler oder Studenten. Es fehlen ihm empirisch oder systematisch gewonnene Daten. Er argumentiert vom Einzelfall her (Schulmeister 2009: 2). Auf der Suche nach empirischen Grundlagen, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, unterzog Schulmeister etwa 00 empirische Studien zur Analyse von Alterskohorten sowie zur Mediennutzung und Nutzermotiven einer umfassenden Sekundäranalyse (Schulmeister 2009: 4ff.). Zur Analyse der Alterskohorten beruft er sich auf groß angelegte Studien (Yahoo! mit Carat Interactive, Pew Internet and American Life, ZDF/ARD-Langzeitstudie, UK Children Go Online), die trotz unterschiedlicher Fragestellungen und Methodendesigns allesamt das Fazit der Studie von Treumann, Meister, Sander u. a. (2007, S. 674) zum Medienhandeln Jugendlicher stützen: Dabei zeigt sich, dass eine einseitige Etikettierung der Jugendlichen beispielsweise als Medien- oder Netzwerkgeneration zwar einen Großteil der Jugendlichen mit einem angemessenen Schlagwort belegen mag. Ein genauerer Blick fördert aber differente Nutzungsmuster zutage, die sich nicht nur im zeitlichen Ausmaß des Medienkonsums, sondern auch im kreativen Umgang mit Medien sowie schließlich in unterschiedlichen Ausprägungen von Medienkompetenz manifestieren (Treumann, Meister Stander 2007: 674; zitiert nach Schulmeister 2009: 50). Neben dem empirischen Beweis, dass Jugendliche unterschiedliche Nutzungsmuster und unterschiedliche Medienkompetenzen aufweisen, gelang es Schulmeister in seiner umfassenden Sekundäranalyse der europäischen, amerikanischen, kanadischen und neuseeländischen Studien zur Mediennutzung zu belegen, dass die beeindruckend hohe Quantität der Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen nicht den Schluss rechtfertigte (Schulmeister 2009: 65), die Jugend sei eine Netzgeneration (vgl. Schulmeister 2009: 99). Die heutige Generation sei zwar eine Mediengeneration, weil noch nie so viele Medien verfügbar waren wie heute, aber die Mediennutzung mache nur einen kleinen Teil der Freizeitgestaltung aus. So wu rden Computer und Internet nicht die Kinderzimmer dominieren. Den ersten Platz in der Medienwelt hätten hingegen Fernsehen und Musik (Schulmeister 2009: 00). Außerdem hätten die Studien gezeigt, dass der Computer ganz unterschiedlichen Aktivitäten dient, die vornehmlich mit den klassischen Zielen des Sozialverhaltens der Jugendlichen zu tun haben (ebd.). Alles in allem zeigen die von Schulmeister zusammengetragenen wissenschaftlichen Studien zum Mediennutzungsverhalten, dass Prenskys These von der Existenz der Digital Natives empirisch nicht haltbar ist. Allerdings weist Schulmeister in diesem Zusammenhang auch auf methodische Fallstricke seiner Sekundäranalyse hin: Problematisch war beispielsweise, dass sich viele Studien auf Kinder und Jugendliche bezogen, die zum Zeitpunkt der Befragung zu jung waren, um tatsächlich zu den Digital Natives oder Net Kids gehören zu können. Der Vergleich der Studien wurde ferner dadurch erschwert, dass die Untersuchungen unterschiedliche Forschungsdesigns hatten. Des Weiteren waren die von Schulmeister analysierten Studien größtenteils wegen ihrer unterschiedlichen Methodendesigns und Erkenntnisinteressen nicht zu vergleichen und hatten zum Teil folgende methodische Fehler:. Einen groben Fehler sah Schulmeister in Studien, die Mediennutzung allein betrachten, aber nicht Freizeitaktivitäten der Jugendlichen mit hinzuziehen. Wer nur die Mediennutzung analysiere, verkenne die Kraft der Sozialisationsagenten Familie, Freunde, Lehrer etc. 2. Fu r wenig aussagekräftig hielt er auch Studien, die nicht die Intentionen der Mediennutzung hinterfragen. So macht es eben einen großen Unterschied, ob mit dem Networking private Zwecke oder studien- oder berufsbezogene Absichten verfolgt werden. 3. Auch vermisste er eine wirkliche Kompetenzanalyse und 4. bemängelte schließlich, dass einige Studien keine Ansätze zur Unterscheidung von Subgruppen verfolgten (Schulmeister 2009: 74).

2 Grund für uns, einen Fragebogen zu konzipieren, der diese Kritikpunkte weitgehend berücksichtigt. Ein Fragebogen, der theoriegeleitet entwickelt wurde und der neben Fragen zur Mediennutzung vor allem Fragen zur Medienkompetenz erfasst. Im Detail interessierten uns vor allem folgende Fragen: Wie sieht das Mediennutzungsverhalten junger Menschen aus? Bewegen sie sich im Internet wie Fische im Wasser oder nicht? Sind Subgruppen zum Beispiel nach Fächergruppen auszumachen? Und wie stehen die einzelnen Gruppen zu Social Media-Angeboten? Welche Social Web-Angebote wenden sie an sie, welche nicht? Nutzen junge Menschen Social Media-Anwendungen eher in privaten oder berufs-/studienbezogenen Kontexten? Und was bedeutet es mit Blick auf die Kompetenzen, wenn junge Menschen soziale Medien u berwiegend privat nutzen? Haben sie dann berufsbezogene Kompetenzen, die Unternehmen beim Erreichen ihrer Ziele voranbringen? 3.2. Forschungsdesign Die Online-Befragung richtete sich an alle Studierenden, die im Sommersemester 203 an der Hochschule Osnabru ck immatrikuliert waren. Die so definierte Zielpopulation umfasste.43 Personen und entsprach damit dem Ansatz einer Vollerhebung an der Hochschule. Jeder Studierende bekam am 24. Mai 203 eine mit einem Internetlink zur Befragung sowie seine individuellen Zugangsdaten. Der Befragungszeitraum endete am 5. Juni 203. Gemäß der Hochschulstatistik der Hochschule Osnabru ck verteilten sich die.43 Studierenden wie folgt auf die verschiedenen Fachbereiche bzw. Institute: Fakultät Institut Anzahl Anteil Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik ,8% Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ,3% Institut für Musik 447 4,0% Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur ,0% Institut für Duale Studiengänge 78 7,0% Institut für Kommunikationsmanagement 259 2,3% Institut für Management und Technik 65 5,8% Institut für Theaterpädagogik 75 0,7% Insgesamt.43 00,0% Tabelle : Studierende an der Hochschule Osnabru ck pro Fakultät im Sommersemester 203 Quelle: Hochschule Osnabru ck, Kleine Hochschulstatistik im SoSe 203, Stand: ; eigene Darstellung Rücklauf und Stichprobe Insgesamt beteiligten sich 977 Studierende an der Befragung, was einer Ru cklaufquote von 8,8 Prozent entspricht. Dies ist ein Wert, der keine repräsentativen Aussagen u ber die Zielpopulation erlaubt. Dennoch stellt die Auswertungsgesamtheit eine ausreichende Grundlage für eine Reihe explorativer Überlegungen dar. Die Studierenden wurden im Fragebogen nach ihrem Studienfach gefragt, das sie in einem Freitextfeld angeben konnten. Während der Datenaufbereitung wurden die angegebenen Fächer Fächergruppen zugeordnet, die sich allerdings nicht vollständig mit den Fakultäten decken. So wurden beispielsweise die am Hochschulstandort Lingen angebotenen sozial-, kultur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge, die organisatorisch unter dem Dach einer eigenen Fakultät firmieren, in die gleichen Fachgruppen eingeordnet wie die am Hochschulstandort Osnabru ck angesiedelten Studiengänge, die wiederum auf verschiedene Fakultäten verteilt sind. Die Subsumtion erfolgte aus zwei Gru nden: So sollten einerseits Fachgruppen zusammengefasst werden, die sich inhaltlich nahestehen und andererseits sollte vermieden werden, dass die einzelnen Zellen zu klein für eine sinnvolle Auswertung werden. Weitere Informationen über die genaue Zuordnung des einzelnen Studienfachs zur entsprechenden Fächergruppe finden sich in Anhang. In der nachfolgenden Abbildung ist die Verteilung der Studierenden auf die Fächergruppen dargestellt, außerdem wird darin nach dem angestrebten Studienabschluss unterschieden. 2

3 Abb. 2: Verteilung der Studierenden nach Fächergruppen und angestrebtem Studienabschluss (n = 977) Agrar/Landschaft/Lebensmittel Soziales/Kultur/Gesundheit Technik/Ingenieurwesen/Informatik Wirtschaft/Management/Kommunikation Sonstige Studienfächer Master MBA Bachelor Gesamt Quelle: Online-Befragung an der Hochschule Osnabru ck, SoSe203; eigene Berechnung und Darstellung Mit 857 Studierenden ist der Bachelor der mit großem Abstand häufigste angestrebte Studienanschluss, 20 Studenten befinden sich in Master-Studiengängen. Bei den Fächergruppen ist Wirtschaft/Management/Kommunikation mit insgesamt 368 Studierenden am stärksten vertreten. Dass die Fächergruppe Wirtschaft/Management/Kommunikation mit einem Anteil von 37,7 Prozent und die Fächergruppe Technik/Ingenieurwesen/Informatik mit einem Anteil von 23,8 Prozent in unserer Stichprobe stärker vertreten sind als die Fächergruppe Soziales/Kultur/Gesundheit mit einem Anteil von 5,9 Prozent ist vornehmlich auf ihre unterschiedlichen Größen in der Grundgesamtheit zuru ckzufu hren Ergebnisse: Das Social Web ein Mitmach-Web? Wie bereits gesagt, gehen Vertreter der Diversitätsthese davon aus, dass die Unterschiede innerhalb einer Generation größer sein können als die zwischen Generationen. Was wäre in diesem Zusammenhang naheliegender, als zwischen Fachgruppen zu differenzieren, sich also zu fragen, ob es ein fachgruppenspezifisches Nutzerverhalten gibt. Affinität zu sozialen Medien Gibt es ein fachgruppenspezifisches Nutzerverhalten? Grundsätzlich bejahten die Studierenden aller Fachgruppen im Großen und Ganzen die Frage, ob sie soziale Netzwerke nutzen. Allerdings gibt es wie erwartet Unterschiede zwischen den Fächergruppen. So veranschaulicht beispielsweise nachfolgende Abbildung, dass die Fächergruppe Agrar/Landschaft/Lebensmittel absolut und relativ betrachtet die meisten Nicht-Nutzer verzeichnet, während sich das Bild fu r die Studierenden der Fächer Wirtschaft/Management/Kommunikation genau andersherum darstellt. Abb. 3: Nutzung sozialer Netzwerke pro Fächergruppe (n = 977) Agrar/Landschaft/Lebensmittel 87,2% 2,8% Soziales/Kultur/Gesundheit 9,0% 9,0% Technik/Ingenieurwesen/Informatik 90,9% 9,% Wirtschaft/Management/Kommunikation 97,8% 2,2% Sonstige Studienfächer 93,0% 7,0% 0,0% 25,0% 50,0% 75,0% 00,0% ja nein Quelle: Online-Befragung an der Hochschule Osnabru ck, SoSe203; eigene Berechnung und Darstellung Anhand einer Kreuztabelle lassen sich des Weiteren in Bezug auf die Verteilung der Studierenden auf die Fächergruppen einerseits und auf die Verteilung der Ja- und Nein-Antworten andererseits Randverteilungen beobachten, um die Anzahl der beobachteten Antworten auf die Anzahl der erwarteten Antworten gemäß der Verteilung zu beziehen. Dabei fällt auf, dass die Fächergruppe Wirtschaft/Management/Kommunikation die einzige Fächergruppe ist, deren erwarteter Wert bei den Ja-Antworten kleiner ist als der empirisch realisierte Beobachtungswert (plus 8). Das Studienfach bzw. die Fachgruppe scheint dementsprechend zumindest bezogen auf die durchgefu hrte Befragung, nicht gänzlich unabhängig von der Affinität zu sozialen Medien zu sein. 3

4 Fächergruppe Nutzung sozialer Netzwerke ja nein Summe Wirtschaft/Management/Kommunikation Anzahl Erwartete Anzahl Soziales/Kultur/Gesundheit Anzahl Erwartete Anzahl 44, 0,9 Technik/Ingenieurwesen/Informatik Anzahl Erwartete Anzahl 25,6 6,4 Agrar/Landschaft/Lebensmittel Anzahl Erwartete Anzahl 66,4 2,6 Sonstige Studienfächer Anzahl Erwartete Anzahl 40 3 Summe Tabelle 2: Beobachtete und erwartete Häufigkeiten bei der Nutzung sozialer Netzwerke Quelle: Online-Befragung an der Hochschule Osnabru ck, SoSe203; eigene Berechnung und Darstellung Mitmachen, ja aber... Wie bereits in Kapitel 2 gezeigt, wird mittlerweile in der Fachliteratur das Wortpaar Social Web O Reillys Wortschöpfung Web 2.0 vorgezogen, (Schmidt 20, vgl. Kapitel 2), weil diese Definition den Fokus auf die Menschen und ihre Nutzungspraktiken lenkt. Dementsprechend sind in der wissenschaftlichen Literatur, die sich mit dem Social Web befasst, auch die Möglichkeiten zum Mitmachen im Social Web häufig Ausgangspunkt fu r Klassifikationen. Dabei lassen sich zwei Ansätze unterscheiden: Während Pleil und Zerfaß in ihrem Handbuch Online-PR die Mitmach-Optionen von Nutzern aufzählen, fragt Schmidt, welche Funktionen das Mitmachen erfu llt (vgl. Zerfaß/Pleil 202: 27, Schmidt 2006: 72f., Schmidt 20: 73ff.). Insgesamt nennen Zerfaß und Pleil fu nf Mitmach-Optionen, die häufig kombiniert werden. Dies sind:. Vernetzen (Networking): Im Social Web können sich Menschen und Unternehmen vernetzen und wenn sie wollen, die Pflege von Netzwerken der Offline-Welt unterstu tzen. 2. Teilen (Sharing): Im Social Web werden Inhalte geteilt. Häufig werden Links zu Artikeln oder Produkten weiter geleitet. 3. Bewerten und Filtern (Scoring and Filtering): Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Bewertungen abzugeben. 4. Publizieren (Authoring): Heutzutage ist es möglich, mit geringen Technikkenntnissen und mit Gratis-Software online Inhalte zu veröffentlichen, z. B. einen eigenen Blog. 5. Zusammenarbeiten (Collaboration): Plattformen und Tools ermöglichen es den Menschen, im Internet zusammenzuarbeiten (Zerfaß/Pleil 202: 27). Vernetzen Sich vernetzen ist fu r die Studierenden das Hauptmotiv fu r das Mitmachen: So gaben 85,8 Prozent der Studierenden an, in Social Network Services aktiv zu sein, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Teilen Beim Teilen zeigt sich ein interessanter Unterschied: So besitzt das Teilen von Inhalten und Links hohe Relevanz. Immerhin gaben 59,4 Prozent der Studierenden an, Links oder Inhalte zu teilen, und zwar wesentlich häufiger in der Freizeit (45,6 Prozent) als aus studien-/berufsbezogenen Gründen (3,7 Prozent). Werden die Studierenden allerdings gefragt, ob Wissen teilen ein Motiv fu r das Mitmachen im Netz sei, verneinen das 88,4 Prozent der Befragten. Nur eine Minderheit von,6 Prozent der Studierenden ist in sozialen Netzwerken aktiv, um Wissen zu teilen. Teilen und Bewerten Im Social Web sind Ratgeber- und Bewertungsplattformen sehr beliebt. Charakteristischerweise sind bei diesen Angeboten die Optionen Teilen und Bewerten eng miteinander verknu pft. Optionen, von denen auch die Mehrheit der Studierenden Gebrauch macht: So nutzen 59,9 Prozent der Studierenden Bewertungsplattformen wie Holidaycheck und 73, Prozent Ratgeberplattformen wie gutefrage.net, vorwiegend für private Zwecke. Bewerten Wenn Kommentieren mit Bewerten gleichgesetzt wird, kann geschlussfolgert werden, dass Kommentarfunktionen ein sinnvolles und viel genutztes Instrument sind, um Feedback einzuholen. Denn zwei Drittel der Studierenden gaben an, Kommentarfunktionen zu nutzen. 4

5 Publizieren Die Möglichkeiten, eigene Inhalte im Internet zu veröffentlichen, sind im Social Web ungleich größer geworden als im Internet der 990iger Jahre, obwohl Publizieren immer schon als Kennzeichen des Internets galt. Der Begriff Publizieren ist im Social Web allerdings weit zu fassen: Im einfachsten Fall geht es um das Veröffentlichen von Posts, Bildern etc., die fu r die Mehrheit der Menschen inzwischen zum Allerweltswissen gehört. Im aufwändigeren Fall geht es um selbst gestaltete Websites, die zumindest, wenn sie gut gemacht sein sollen Fachwissen voraussetzen (vgl. Kapitel 0). Obwohl im Social Web die Hu rden, Inhalte zu veröffentlichen, teilweise sehr niedrig sind, wird diese Option von lediglich 303 der Studierenden, also weniger als einem Drittel, überhaupt genutzt (siehe auch Kapitel 2). Abb. 4: Veröffentlichen Sie Inhalte im Internet? (n = 977) Ja 3,0% Nein 69,0% Quelle: Online-Befragung an der Hochschule Osnabru ck, SoSe203; eigene Berechnung und Darstellung Wie sieht die Publikationspraxis der Studierenden aber genau aus? Was wird also veröffentlicht? Spitzenreiter unter den Veröffentlichungen nehmen Fotos ein. Von den 303 Studierenden, die angaben, etwas im Social Web zu veröffentlichen, haben 78,5 Prozent schon einmal Fotos hochgeladen. Auf Platz 2 der Veröffentlichungen landen Texte: So haben 6,7 Prozent der Befragten schon einmal Texte veröffentlicht; allerdings eher selten in typischen Social Media-Angebotsformen: So verfassten nur 8,8 Prozent der veröffentlichenden Studierenden eigene Blogbeiträge und nur 4,0 Prozent Wikipedia-Einträge. Abb. 5: Welche Inhalte veröffentlichen Sie im Internet? (n = 303) Fotos Texte 6,7% 78,5% 38,3% 2,5% Videos Beiträge in Blogs Präsentation/Referate Musik Selbstverfasste Wiki-Einträge Abschluss- Hausarbeiten Webseiten 25,% 8,8% 4,2% 2,2% 4,0% 2,2% 22,% 74,9% 8,2% 85,8% 87,8% 96,0% 87,8% 77,9% Sonstige Inhalte 5,6% 94,4% 0% 25% 50% 75% 00% ja nein Quelle: Online-Befragung an der Hochschule Osnabru ck, SoSe203; eigene Berechnung und Darstellung Dass Präsentationen/Referate und Hausarbeiten/Abschlussarbeiten mit 4,2 Prozent bzw. 2,2 Prozent der Nennungen von Studierenden eher sehr selten veröffentlich werden, passt zu dem Befund, dass fast 90 Prozent der Studierenden nicht (!) im Social Web sind, um Wissen zu teilen. Damit verhält sich das Gros der Studierenden anders als (Medien-)Experten, die sich im Social Web profilieren, indem sie Content mit Mehrwert veröffentlichen. Der Vollständigkeit halber soll noch angefu hrt werden, dass immerhin 2 Prozent von den 303 Inhalte veröffentlichenden Studierenden angegeben haben, bereits Websites publiziert zu haben. Kreuzt man dieses Ergebnis mit den Studiengängen, wird deutlich, dass es sich hierbei größtenteils um Kompetenzen handelt, die entweder in den ingenieurwissenschaftlichen oder den kommunikationswissenschaftlichen Studiengängen erworben wurden. Bezogen auf unser Medienkompetenzmodell weist also eine Minderheit von Studierenden Kompetenzen im hochwertigen Bereich Medien gestalten auf. 5

6 Kollaboration Der Prototyp und das Vorzeige-Beispiel fu rs Zusammenarbeiten im Web ist Wikipedia. Wie bereits gesagt, tragen Studierende nicht zur Entwicklung dieser Plattform bei. Wenn in der Social Media-Literatur von den Möglichkeiten der Kollaboration geschwärmt wird, weil die Jungen zusammenarbeiten wollen und so gemeinsam im Dienste von Unternehmen rein aus intrinsischen Motiven Entwicklungen erschaffen (wie die OpenSource-Bewegung), entsteht beim Leser der Eindruck, dass dieses Potenzial von den Unternehmen einfach nur nicht genutzt wird. Befragt man aber die Studierenden, ob sie in Netzwerken aktiv sind, um zusammen Produkte zu entwickeln, wird ersichtlich, dass dieses Motiv nur eine Minderheit von 3, Prozent der Studierenden antreibt. 96,9 Prozent der Studierenden gaben an, dass dies für sie kein Grund ist, um in Netzwerken aktiv zu sein. Die Studierenden machen zwar sehr wohl von den Optionen Gebrauch, die das Mitmach-Web ihnen bereitstellt, aber nicht u bermäßig intensiv. Wenn sie sich engagieren, dann vor allem aus privaten, seltener aus studienbezogenen Zwecken. Social Media-Leitideen wie Zusammenarbeiten und Wissen teilen, werden von den befragten Studierenden nicht geteilt. Ebenfalls stellt der Erwerb von dezidiert berufsbezogenen Kompetenzen die beispielsweise das Social Web betreffen eher die Ausnahme als die Regel dar. Mitmachen, warum und wozu? Quer zu den oben genannten Mitmach-Optionen liegt Schmidts Unterscheidung nach den Komponenten von Social Web- Praktiken, wie Schmidt seine Klassifikation u berschreibt (Schmidt 20: 73). Nach Schmidt erfu llen Social Web-Praktiken drei Funktionen, die nicht scharf voneinander zu trennen sind, weil es zwischen ihnen zu viele Überlappungen gibt. Unterschieden werden Identitätsmanagement, Beziehungsmanagement und Informationsmanagement: Identitätsmanagement meint das Zugänglich-Machen von Aspekten der eigenen Person; Beziehungsmanagement die Pflege von bestehenden oder das Knu pfen von neuen Relationen; Informationsmanagement bezieht sich schließlich auf das Selektieren, Filtern, Bewerten und Verwalten von Informationen aller Art (Schmidt 20: 73). In nachfolgender Tabelle hat Schmidt die Handlungskomponenten mit Tätigkeiten und Beispielen unterlegt: Tabelle 3: Handlungskomponenten von Social Web-Praktiken nach Schmidt 20: 73 (eigene Abbildung) Social Web: Alles Facebook, oder was? Studierende und persönliche Öffentlichkeiten Von den von uns befragten Studierenden ist die u berwiegende Mehrheit auf Facebook: 87,7 Prozent der 977 Befragten, gaben an, Facebook zu nutzen. Dahinter folgt bereits mit großem Abstand Youtube (53 Prozent). Alle u brigen abgefragten Dienste werden nicht einmal von jedem vierten Studierenden in Anspruch genommen. 6

7 Abb. 6: Welche sozialen Netzwerke nutzen Sie? (n = 977) Facebook 87,7% 2,3% Google+ Twitter,0% 2,8% 89,0% 87,2% Youtube 52,6% 47,4% Xing 23,4% 76,6% MySpace Slideshare Vine Kununu Qype Sonstige 2,3%,2%,6% 7,9% 97,7% 99,0% 99,9% 98,8% 98,4% 92,% 0% 25% 50% 75% 00% ja nein Quelle: Online-Befragung an der Hochschule Osnabru ck, SoSe203; eigene Berechnung und Darstellung Nach dem Zweck der Nutzung gefragt, gaben 77,5 Prozent der Befragten an, Facebook u berwiegend in der Freizeit zu nutzen, während, Prozent der Befragten Facebook u berwiegend fu r studien-/berufsbezogene Zwecke nutzen. Social Networking ist das primäre Motiv der Studierenden, soziale Netzwerke nutzen. So gaben 85,8 Prozent der Befragten an, dort aktiv zu sein, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Abb. 7: Aus welchen Gru nden nutzen Sie soziale Netzwerke? (n = 977) Mit Freunden in Kontakt bleiben Auf dem Laufenden bleiben Studium organisieren Treffen planen 85,8% 70,0% 58,% 60,6% 4,2% 30,0% 4,9% 39,4% Neue Leute kennen lernen Stellenangebote recherchieren Wissen teilen Produkte gemeinsam mit anderen entwickeln Sonstige,8% 20,6%,6% 3,% 4,3% 88,2% 79,4% 88,4% 96,9% 95,7% 0% 25% 50% 75% 00% ja nein Quelle: Online-Befragung an der Hochschule Osnabru ck, SoSe203; eigene Berechnung und Darstellung Ein weiterer Beweggrund stellt das Bedu rfnis dar, auf dem Laufenden zu bleiben : 70 Prozent der Befragten bestätigten, dass dies ein Grund fu r ihr Engagement in sozialen Netzwerken ist. 60,6 Prozent der Befragten organisieren mit Hilfe von Social Network Services Treffen und 58, Prozent setzen Social Network Services fu r die Organisation des Studiums ein. Auch werden soziale Netzwerke zum Zeitvertreib und zur Unterhaltung genutzt. So gaben 65,4 Prozent der Studierenden an, in Profilen von Communities zu stöbern, 87,2 Prozent hören sich Musik im Internet an, 84,2 Prozent sehen sich Videos im Internet an oder laden sie herunter, und 82,8 Prozent surfen einfach so drauf los. Während Facebook uneingeschränkter Favorit der befragten Studierenden ist, tun sich wie bereits gezeigt andere Plattformen schwer, die Aufmerksamkeit der Studierenden zu erobern. Jedenfalls sind sie weit davon entfernt, die kritische Masse zu erreichen, die die Wende hin zu massiv steigenden Nutzerzahlen markieren könnte (vgl. auch Kapitel 4). So nutzen nur Prozent Facebooks Gegenspieler Google+. Auch der in der Medien- und PR-Beraterszene beliebte Microblogging-Dienst Twitter wird von nur, Prozent der Studierenden genutzt, wobei anzumerken ist, dass sich in der Gruppe der 25 Personen, die Twitter nutzen, 40 Personen befinden, die nicht aus freien Stu cken zu Twitter-Nutzern wurden, sondern von ihrer Dozentin angehalten wurden, im Sommersemester 203 regelmäßig Twitter zu nutzen. Interessanterweise wird der Microblogging-Dienst trotz dieser Voraussetzung eher für private als für studien-/ berufsbezogene Zwecke genutzt. So lesen, Prozent der Studierenden überwiegend in ihrer Freizeit Tweets und 8,5 Prozent nutzen Tweets fu r das Studium. 7

8 Twitter Obwohl die Gruppe der Nicht-Tweet-Leser unter den Studierenden mit 80,5 Prozent schon sehr groß ist, ist die Gruppe der Nicht-Twitterer, die 90 Prozent der Studierenden ausmacht, noch größer. Da das Gros der Studierenden Twitter u berhaupt nicht anwendet, ist es nur folgerichtig, dass 53,2 Prozent der Studierenden angaben, die Glaubwürdigkeit dieses Dienstes nicht beurteilen zu können, also nicht u ber die notwendigen Kompetenzen zu verfu gen, eine Entscheidung zu fällen. Dennoch fällt auf, dass die Glaubwu rdigkeit von Twitter eher negativ beurteilt wird: So entfielen 0,2 Prozent der Antworten auf die Antwortvorgaben glaubwürdig/eher glaubwürdig und 36,5 Prozent der Antworten auf die Antwortvorgaben eher unglaubwürdig/unglaubwürdig. Anders als der Social Media-Berater Frank Bärmann in seinem Buch Social Media im Personalmanagement schlussfolgert, ist Twitter vielleicht in der Social Media-Beraterszene chic und hip, aber nicht unbedingt bei Studierenden. Das zeigt nicht nur die geringe Nutzung des Dienstes, sondern vor allem auch die Bewertung der Glaubwu rdigkeit von Twitter. Ob ein Dienst, den nur 0,2 Prozent der Befragten fu r (eher) glaubwu rdig halten, das Adjektiv chic verdient, ist zu bezweifeln. Somit sind auch Bärmanns Schlussfolgerungen, wer heute auf Unternehmen twittert, punktet bei jungen Menschen (Bärmann 202: 05) und die Präsenz eines Arbeitgebers (auf Twitter) beeinflusst mit Sicherheit das Employer Branding positiv (Bärmann 202: 5) mit Skepsis zu betrachten. Blogs Und auch Blogs sind fu r das Gros der Studierenden nicht das Medium erster Wahl. So gaben 56 Prozent der Studierenden an, Blogs weder aus beruflichen noch aus privaten Gru nden zu lesen. Wenn Blogs gelesen werden, dann eher in der Freizeit (von 28,5 Prozent der Befragten) als im Studium oder im Beruf (von 5,6 Prozent der Befragten). Wie bei Twitter zeigt sich auch im Fall der Blogs, dass die Nutzungshäufigkeit sinkt, wenn man sich selbst einbringen muss. Die Mehrheit der Studierenden (87,6 Prozent) gibt keine Kommentare ab, während 8,8 Prozent der Studierenden in ihrer Freizeit und 3,6 Prozent der Studierenden aus studien-/berufsbezogenen Gru nden Blogbeiträge kommentieren. Wie schon bei Twitter wird die Glaubwu rdigkeit von Foren und Blogs seitens der Studierenden kritisch gesehen. So entfallen 3 Prozent der Antworten auf die Antwortvorgaben glaubwu rdig/eher glaubwu rdig und 38,7 Prozent der Antworten auf die Antwortvorgaben unglaubwürdig/eher unglaubwürdig. 30,3 Prozent der Studierenden enthielten sich eines Urteils, weil sie wahrscheinlich keine Blogs lesen Professionelle Werkzeuge des Identitäts- und Beziehungsmanagements: Professionelle Network Services, Dokumentenplattformen und Foren Ein Studium an Fachhochschulen hat nichts mit der berühmt-berüchtigten Elfenbeinturm-Metapher gemein, die oft mit der Wissenschaft assoziiert wird. In der Regel ist das Studium an Fachhochschulen so auch an der Hochschule Osnabru ck extrem berufsbezogen: Sowohl die Studieninhalte sind praxisnah als auch das Studium selbst. Auch haben vor dem Studium 40 Prozent der Befragten einen Berufsabschluss erworben. Außerdem mu ssen während des Studiums zumeist mehrere Praktika absolviert werden. Unsere Auswertung zeigt, dass Studierende während des Studiums häufig mit einem Bein in der Arbeitswelt stehen. So haben 55,4 Prozent der befragten Studierenden einen Nebenjob und 77 Prozent der Befragten bereits Praktika absolviert. XING/LinkedIn Man sollte deshalb meinen, dass sie als vermeintlich besonders social media-affine Generation von den Social Web-Angeboten, sich mit Arbeitgebern zu vernetzen oder sich in einem professionellen Kontext wie auf XING zu präsentieren, intensiv Gebrauch machen würden. Dies ist aber nicht der Fall: So gaben 33,9 Prozent der Studierenden an, professionelle Netzwerke wie XING oder LinkedIn nicht zu kennen. Auch nutzt weniger als ein Viertel der Studierenden (23,4 Prozent) diese professionellen Netzwerke. 42,4 Prozent der Studierenden verfügten darüber hinaus nicht über ausreichend Wissen, um die Glaubwürdigkeit professioneller Netzwerke zu beurteilen. Allerdings fällt im Verhältnis zu den Social Network Services und dem Microblogging- Dienst Twitter auf, dass die überwiegende Mehrheit der Studierenden (40 Prozent), die sich ein Urteil zutrauen, Karriereportale als glaubwu rdig einstufen im Gegensatz zu 7,6 Prozent, die Karriereportale eher/unglaubwu rdig finden. Bei der Stellensuche verhält sich die Mehrheit der Studierenden im Grunde konservativ, da nur 20,6 Prozent der Studierenden, sich in sozialen Netzwerken präsentieren, um Stellenangebote zu finden. Im Großen und Ganzen kann also nicht davon ausgegangen werden, dass die junge Generation gänzlich andere Bewerbungs- und Auswahlkriterien bevorzugt als vorherige Generationen (Bärmann 202: 4). Auch der Schluss, weil junge Menschen vernetzt sind, suchen sie auch im Netz, scheint eher eine Übertreibung als eine treffende Beschreibung des Social Web-Nutzungverhaltens junger Menschen zu sein (Bärmann 202: 4). Kununu Ein Forum und eine Bewertungsplattform, auf der Arbeitgeber sich potentiellen Bewerbern vorstellen, aber auch von ihren Mitarbeitern bewertet werden, ist kununu. Die Plattform, die extra eingerichtet wurde, um Bewerbungen zu unterstu tzen, kennen gerade mal 7,5 Prozent der Studierenden. Genutzt wird kununu allerdings von nur,2 Prozent der Studierenden. Damit entspricht das Verhalten der Studierenden dem der mittelständischen Unternehmen. Denn auch bei ihnen sind Arbeitgeber-Bewerbungsplattformen ( ) nicht angekommen (Bärmann 202: 208). 8

9 Werkzeuge des Informationsmanagements Informationsmanagement ist ein Muss in modernen mit dem Etikett Wissensgesellschaft versehenen Gesellschaften und vor allem im Studium. Für das Erfüllen dieser Funktion stellt das Socia Web den Nutzern jede Menge Werkzeuge bereit. Eine für Studierende geradezu prädestinierte Dokumentenplattform ist Slideshare, ein preisgekröntestes Tool, bei dem Präsentationen in verschiedenen Formaten hochgeladen und dort frei verfu gbar genutzt werden können. Von den befragten Studierenden gaben nur 7,3 Prozent der Studierenden an, Slideshare zu kennen. Genutzt wurde Slideshare allerdings nur von einem Prozent der befragten Studierenden. D. h. Studierende verschenken Chancen, an hochwertige Informationen zu kommen, weil sie diese Social Web-Angebote überhaupt nicht kennen. In der Computer- und Medienwelt geschätzte Social Media-Werkzeuge des Informationsmanagements sind Aggregatoren, RSS und Bookmarks (vgl. Schmidt 20: 29). Aggregatoren kuratieren Inhalte zu Fachthemen. Social Bookmarks sind Internet- Lesezeichen, die mehrere Leser anlegen, um Inhalte wiederzufinden und zu teilen. RSS ist ein Internet-Nachrichtenformat, das ähnlich einem Nachrichtenticker Informationen von abonnierten Websites an den Abonnenten weiterleitet. Während Aggregatoren von 4,4 Prozent der Studierenden und RSS von 5,4 Prozent der Studierenden genutzt wird, sind Bookmarks deutlich beliebter. Immerhin 20,8 Prozent der Studierenden gaben an, Bookmarks zu nutzen,,9 Prozent davon sogar aus studien-/ berufsbezogenen Gründen. Das Einholen von Informationen managen die Studierenden zwar nicht mit weniger bekannten und unter Umständen geeigneteren Social Web-Anwendungen, sondern mit dem, was Jeder so kennt, sprich: sie nutzen Suchmaschinen und Wikipedia. Und zwar vornehmlich aus beruflichen und studienbezogenen Gru nden. So gaben 73,9 Prozent der Studierenden an, Suchmaschinen für das Studium zu nutzen bzw. Wikipedia (74, Prozent). Dabei gelangen bei Google nicht unbedingt die besten Einträge auf die vorderen Suchmaschinen-Ausgabeplätze, und auch Wikipedia kann allenfalls beim Einstieg in eine neue Materie hilfreich sein, nicht aber beim Vertiefen. Abb. 8: Genutzte Internetdienste fu r die private bzw. berufliche/studienbezogene Informationsbeschaffung (n = 977) Suchmaschinen 24,8% 73,9%,3% Wikipedia 23,% 74,% 2,8% Bewertungsplattformen 57,2% 2,7% 40,% Ratgeberplattformen 56,4% 6,7% 26,9% Nachrichtenportale 67,2% 2,9% 0,8% Sport-Live-Ticker 35,2% 64,5% Weblogs 7,5% 6,8% 75,7% Tweets 9,% 6,8% 84,% Podcasting 5,7% 5,4% 78,9% Aggregatoren 2,% 95,6% Slideshare 3,7% 95,5% RSS 7,6% 5,4% 87,0% Bookmarks 8,9%,9% 79,2% 0% 25% 50% 75% 00% Freizeit Studienbezogen/Beruflich Weder noch Quelle: Online-Befragung an der Hochschule Osnabru ck, SoSe203; eigene Berechnung und Darstellung Zwischenfazit Auf der einen Seite gibt es Social Media-Plattformen, die intensiv genutzt werden (Facebook), da sie vor allem Praktiken des Identitäts- und Beziehungsmanagements unterstu tzen und damit den Bedu rfnissen junger Menschen entsprechen. Auf der anderen Seite gibt es Social Media-Angebote, die von der überwiegenden Mehrheit der Studierenden nicht genutzt werden (Twitter/Blogs/Podcasts), weil sie sie zum Teil nicht kennen. Auch fällt auf, dass Angebote wie Aggregatoren, RSS, Slideshare, die sich für das Informations- und Wissensmanagement eignen, unbekannt sind und deshalb ungenutzt bleiben. Dieses Ergbnis u berrascht, schließlich sind Social Media-Kanäle selbst bestens geeignet, um Wissen u ber Innovationen zu verbreiten. Dies setzt allerdings voraus, dass sie Gegenstand des kommunikativen Austauschs sind, was anscheinend nicht der Fall ist, obwohl Studieren und Informationsmanagement Zwillinge sein könnten. Die vermeintlichen Digital Natives aber kennen und nutzen vorzugsweise ein (!) soziales Netz (Facebook) und Internet-Angebote wie Google und Wikipedia, die den Weltmarkt beherrschen und die private Lebensführung unterstützen, nicht aber Tools, die weniger (bis gar nicht) bekannt sind, obwohl sie aufgrund ihrer Eigenschaften Studierenden offensichtlich Vorteile bieten. Insgesamt dient das Social Web-Mediennutzungsverhalten der befragten Studierenden u berwiegend persönlichen und weniger studien- oder berufsbezogenen Zwecken. Wie lässt sich aber dies vornehmlich auf das Private fokussierte Nutzungsverhalten der Studierenden erklären, das so wenig mit der Vorstellung von den quasi-naturwu chsig technisch omnipotenten Digital Natives gemein hat? Wie gesagt ist das Social Web nicht eine virtuelle Welt, die parallel zum realen Leben existiert. Nein, sie ist inzwischen integraler Bestandteil des Alltags (wobei die Betonung auf Alltag liegt): Smartphones, Tablets etc. sind längst keine technischen Errungenschaften mehr, die Staunen oder Befremden herrufen und Accents beim Lernen hinterlassen, sondern alltägliche 9

10 Werkzeuge zur Kommunikation (Schmidt 20: 75). Sie unterstu tzen das Identitäts-, Beziehungs- und Informationsmanagement wie Gabel, Messer, Löffel die Zufuhr von Speisen und damit die Versorgung des Körpers mit lebenswichtigen Nährstoffen. Dennoch variiert der Gebrauch dieser Werkzeuge und die Kompetenz, diese Werkzeuge einsetzen können, je nach sozialem Kontext oder mit Rogers Worten je nach sozialem System. Je bekannter das System, je vertrauter die Strukturen und Normen eines Systems, desto weniger komplex erscheint dem Nutzer die Anwendung. Je professioneller der Kontext, desto weniger bekannt das System, und desto komplexer ist das Anwenden und desto schwerer fällt es dem Anwender, weil das Anwenden die Existenz zusätzliches Wissen - oft sogar Spezialwissen - voraussetzt. Wer daheim mit Messer und Gabel essen kann, verfu gt eben nicht automatisch u ber das Wissen oder u ber die Regeln, die der Besuch eines Sterne-Restaurants erfordert. Schmidt, der sich intensiv mit dem Wesen des Social Web auseinandergesetzt hat, prägte fu r diesen neuartigen Subsystem- Typ, der seiner Ansicht nach vom Social Web hervorgebracht wurde, den Begriff persönliche Öffentlichkeiten (Schmidt 20: 07, vgl. Kapitel 2). Im Mittelpunkt persönlicher Öffentlichkeiten stehen vor allem die individuellen Bedu rfnisse der Nutzer. So geht es Nutzern darum, Themen und Eindru cke mit dem eigenen sozialen Netzwerk zu teilen, die persönlich relevant sind (vgl. Schmidt 20: 9). Persönliche Öffentlichkeiten unterscheiden sich dementsprechend von Öffentlichkeiten, die professionell(er) betrieben werden (müssen), weil sie auf das Erreichen politischer oder unternehmerischer Ziele ausgerichtet sind. Auch kommen in ihnen andere Adäquanzregeln als im privaten Bereich zum Tragen. 0 Persönliche Öffentlichkeiten entstehen an denjenigen Stellen im Netz, an denen Nutzer sich mit ihren eigenen Interessen, Erlebnissen, kulturellen Werken oder Meinungen fu r ein Publikum präsentieren, ohne notwendigerweise gesellschaftsweite Relevanz zu beanspruchen (Schmidt 20: 07). Charakteristisch fu r persönliche Öffentlichkeiten ist, dass sie meist kleine Publika erreichen, sprich: Freunde, Bekannte, Kollegen. In persönlichen Öffentlichkeiten sind Inhalte, die die Anderen interessieren könnten, wichtiger als professionelle Qualitätskriterien wie beispielsweise der publizistische Wert eines Textes. Mit anderen Worten: Die Maßstäbe Dritter wie beispielsweise die eines Sternekochs sind in privaten Öffentlichkeiten sofern Kochen nicht persönlich als relevant erachtet und zelebriert wird schlichtweg irrelevant. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob Studierende nur einen fragmentierten Teil des Social Web kennen, und zwar vornehmlich jene persönlichen Öffentlichkeiten, in denen sie agieren? Und was bedeutet die Fragmentierung des Social Web in viele Öffentlichkeiten, deren Maßstäbe individuell gesetzt werden und keine gesellschaftliche (oder berufliche) Relevanz besitzen müssen, wiederum im Hinblick auf berufsrelevante (Medien-)Kompetenzen? Da persönliche Relevanzkriterien und persönliche Bedu rfnisse in privaten Öffentlichkeiten handlungsleitend sind, greifen die Menschen in privaten Öffentlichkeiten vor allem auf individualisiertes, quasi aus dem Alltag in das Netz importiertes Wissen zuru ck, d. h. sie bilden kein neues Spezialwissen aus. Und weil in privaten Öffentlichkeiten u berhaupt keine Notwendigkeit besteht, sich mit professionellen Qualitätskriterien zu beschäftigen oder Kompetenzen zu erwerben, die sich auf berufliche Kontexte u bertragen lassen, ist auch nicht davon auszugehen, dass dieses Wissen in persönlichen Öffentlichkeiten ausgebildet wird. Die Existenz des Social Web sorgt eben nicht automatisch dafu r, dass die studien- und berufsbezogenen Möglichkeiten ausgeschöpft und so seitens der Akteure höherwertige studien- oder berufsrelevante - Medienkompetenzen ausgebildet werden. Wer sich zudem noch u berwiegend in persönlichen Öffentlichkeiten aufhält, erlangt wahrscheinlich auch keine Kenntnis von den Werkzeugen, die in anderen Öffentlichkeiten als relevant erachtet werden und dort angewendet werden. Oder anders formuliert: Warum sollte jemand, der noch nie von Stäbchen gehört geschweige denn mit ihnen gegessen hat, von sich aus damit anfangen? Der Unterschied von Handlungen und Rahmungen in persönlichen Öffentlichkeiten und professionellen Öffentlichkeiten soll an zwei Beispielen illustriert werden: am Netzwerken und am Publizieren. Privates Netzwerken ist nahezu alltäglich, geht es hierbei doch um die Pflege meist namentlich bekannter Freunde oder Kontakte via Social Web. Demgegenu ber ist die Beziehungsarbeit von Unternehmen aufwändig und setzt mindestens Kenntnisse der Medienarbeit als auch des Medienrechts voraus. So kann ein Unternehmen nicht einfach Personen kontaktieren, die es fu r interessant hält, weil dies unter Umständen als Verstoß gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) als unzumutbare Belästigung geahndet werden kann. Während Publizieren in der unternehmerischen Online-Medienarbeit zumindest Kenntnisse im professionellen Texten wie in der Suchmaschinenoptimierung bedingt, wird Publizieren in persönlichen Öffentlichkeiten eher mit Konversation-Betreiben gleichgesetzt (Schmidt 20: 08). Die von uns befragten Studierenden verhalten sich u beraus pragmatisch, wenn sie sich u berwiegend in privaten Öffentlichkeiten bewegen, die sie im Social Web via Facebook geschaffen haben. Sie befriedigen damit vornehmlich ihre persönlichen Bedu rfnisse, erwerben aber eben nicht automatisch berufsbezogene Kompetenzen, die beispielsweise im Social Media-Umfeld abgefragt werden. Es ist ferner anzunehmen, dass Studierende die Adäquanzregeln anderer Öffentlichkeiten wie beispielsweise der Blogosphäre oder von Twitter gar nicht kennen, so dass sie sich in diesen sozialen Welten nicht sicher bewegen werden können. Was bedeutet das wiederum fu r Kommunikationsexperten in Unternehmen, Verbänden oder sonstigen Institutionen? Dieser empirische Befund kann dazu beitragen, u berzogene Erfolgserwartungen zu dämpfen: Was nutzen die schönsten Angebote zum Employer Branding wie kununu oder XING, wenn der Nachwuchs sich hierfu r wenig oder gar nicht interessiert? Berufsbezogene Medienkompetenzen: Kennen, Anwenden, Bewerten, Gestalten, Entwickeln Wie bereits gezeigt sind die Arten von Medienkompetenzen gestuft. Das Kennen einer Innovation ist nicht nur die niedrigste Stufe, sondern Voraussetzung fürs Anwenden. Auch Rogers unterscheidet zwischen unterschiedlichem Wissen von Übernehmern, die er Awareness-Knowledge ( Kennen ), How-to-Knowledge ( Anwenden ) und Principles-Knowledge ( Bewerten /Medienkritik) genannt hat (Rogers 2003: 65). Principle-Knowledge umfasst die Kenntnis der Funktionsweise

11 einer Innovation wie weitergehendes Wissen. Wie in unserem Stufenmodell ist es die Basis des Reflektierens und Bewertens: Auf dieser Stufe der Medienkompetenz braucht es einfach mehr als Anwenderwissen. So benötigt man beispielsweise zusätzliche Informationen, um die Chancen und Risiken einer Adoption oder des Mitmachens abzuschätzen. Wer beispielsweise wissen will, was passiert, wenn er sich in die Hände von Fremdanbietern begibt, welche Nutzungsbedingungen es dort gibt bzw. ob die Nutzungsbedingungen gegen geltendes Recht verstoßen, muss zumindest Grundzu ge des Medien- bzw. Internetrechts kennen (vgl. Kapitel 6). Bei der vierten Stufe Medien gestalten ist es von Vorteil, wenn man u ber Principles-Knowledge verfu gt, aber nicht unbedingt die Voraussetzung. Allerdings sind Entwickler um so erfolgreicher, je mehr sie von einer Innovation insgesamt verstehen. Was die Medienkompetenzen der Studierenden betrifft, so haben wir bereits einige Befunde dargestellt. Studierende kennen vor allem Social Web-Angebote, die sie im privaten Bereich anwenden. Weniger bekannt sind hingegen Social Web-Anwendungen aus dem Bereich des Informationsmanagements. Um Informationen zu managen, greifen Studierende auffallend häufig auf die Werkzeuge der Marktfu hrer zuru ck, nicht aber auf Nischenprodukte, auch wenn diese besser geeignet sein könnten als Google und Wikipedia. Insgesamt lässt sich konstatieren, dass die Studierenden, was das Social Web angeht, sich nicht wie Fische im Wasser bewegen, sondern vornehmlich Produkte kennen, die an der Oberfläche treiben und die somit jeder kennt, die, aber kein Eintauchen in die Social Web-Materie voraussetzen. Da die Fertigkeiten der Digital Natives von Prensky und seinen Anhängern u berhöht werden, wollten wir wissen, wie es um basale technische Fertigkeiten der Studierenden bestellt ist. Sind sie beispielsweise in der Lage, ihre Rechner aufzurüsten? Festzuhalten ist, dass 45,8 Prozent der Studierenden schon mal Netzwerkkomponenten an ihrem PC installiert, 42,2 Prozent schon mal die Festplatte partioniert und 39,6 Prozent der Studierenden schon mal den Arbeitsspeicher ihres PCs erweitert haben. Fest steht aber auch, dass die andere Hälfte der Studierenden, keine Erfahrungen damit hat, den Rechner zu erweitern oder fu rs Arbeiten vorzubereiten. Abb. 9: Basale technische Fertigkeiten im Umgang mit Hard- und Software (n = 977) Zusatzgeräte installiert (z.b. Drucker) 95,7% 4,3% Software aus dem Internet heruntergeladen 97,3% 2,7% Nachrichten von bestimmten Leuten blockiert (z.b. s) 77,2% 22,8% Cookies gelöscht 79,6% 20,4% Arbeitsspeicher erweitert 39,6% 60,4% Netzwerkkomponenten installiert 45,8% 54,2% Festplatte partitioniert 42,2% 57,8% AdBlocker / WerbeBlocker im Browser aktiviert 52,9% 47,% 0% 25% 50% 75% 00% Ja Nein Quelle: Online-Befragung an der Hochschule Osnabru ck, SoSe203; eigene Berechnung und Darstellung Da es sich im Kontext der Abfrage technischer Fertigkeiten mit Blick auf Prenskys These anbot, einen Blick auf das Mediennutzungsverhalten vermeintlicher Digital Natives und Digital Immigrants zu werfen, haben wir dies an dieser Stelle getan. Allerdings war das Ergebnis wenig eindeutig. Zwar gab es Unterschiede zwischen den beiden Gruppen. Diese lassen sich bei genauer Betrachtung aber nicht vornehmlich auf das Alter der Befragten zuru ckfu hren, sondern stehen eher in engem Bezug zu den Fächergruppen. Dies ist wiederum ein Indiz dafu r, dass es eher Subgruppen zwischen Studierenden als Unterschiede zwischen Generationen gibt. Sprich, dass die Unterschiede zwischen den Fachgruppen ausgeprägter sind als zwischen den Unter-34-Jährigen und Über-34-Jährigen. Um speziell das Wissen aus dem Medienbereich zu hinterfragen, haben wir den Studierenden weiterhin zwei Wissensfragen gestellt. Wie gut kennen sich Studierende, die jeden Tag mehrere Stunden online sind, also mit dem Medium aus? Überraschenderweise weiß fast die Hälfte der Studierenden (49,8 Prozent) nicht, wie sich Anzeigen vom redaktionellen Text unterscheiden. Und 22,9 Prozent der Befragten konnten mit dem Begriff Shitstorm nichts anfangen, obwohl im Vorfeld der Befragung verschiedene digitale Empörungswellen wie beispielsweise die unter dem Hashtag aufschrei gefu hrte Diskussion u ber sexuelle Belästigungen in sämtlichen Medien wochenlang fu r Schlagzeilen gesorgt haben. Außerdem haben wir gefragt, ob die Studierenden schon mal mit einem Contentmanagementsystem (CMS) gearbeitet haben. Dies bejahten,8 Prozent der Studierenden. Interessanterweise gaben 65,7 Prozent der Studierenden an, CMS nicht zu kennen. Was Fachwissen aus der Medienwelt oder der digitalen Welt angeht, bleibt festzuhalten, dass es hier deutliche Unterschiede zwischen den Studierenden gibt, vom Kennen über das Anwenden bis hin zu totaler Unkenntnis. Bewerten und mehr Zum Bewerten-Können gehört bei sozialen Netzwerken sicherlich das Studium der Nutzungsbedingungen als auch der Datenschutzrichtlinien. Zumindest Unternehmen mu ssen, um nicht gegen verschiedene Gesetze zu verstoßen, die Nutzungsbedingungen

12 und Datenschutzrichtlinien gelesen haben. Vor allem, weil Facebook wegen seiner laschen Handhabung von Datenschutzbelangen bekannt ist und sich die deutschen und die amerikanischen Vorstellungen zur Privacy erheblich unterscheiden. Und Studierende? Sie sollten eigentlich auch wissen, worauf sie sich bei Facebook & Co. einlassen. Allerdings muss gesagt werden, dass es zumindest Facebook seinen Nutzern schwer macht, die Nutzungs- und Datenschutzbedingungen zu lesen. So sind sie auf mehrere Webseiten verteilt und umfassen mehrere Seiten (vgl. Kirchhoff 202). Deshalb ist es wenig überraschend, dass nur 36 Prozent der Studierenden angegeben haben, gut oder sehr gut u ber die Nutzungsbedingungen informiert zu sein, während 42,6 Prozent sich durchschnittlich und 2,4 Prozent sich schlecht/sehr schlecht informiert fühlen. Warum Informationsdefizite vorliegen, beantwortet die Frage, ob Studierende Datenschutzerklärungen lesen. Nur 28,6 Prozent der Studierenden haben diese Frage bejaht. Damit haben 7,2 Prozent der Studierenden noch nie Datenschutzerklärungen gelesen. Kommunikationsexperten in Unternehmen und Organisationen können im Grunde davon ausgehen, dass das Gros der Studierenden hier nicht wirklich informiert ist. Die Fähigkeit, Medienkritik zu u ben, umfasst das Hinterfragen der Glaubwu rdigkeit von Internetquellen. Bewerten setzt einfach voraus, dass man Informationen hinterfragt. So kann man Webseiten miteinander vergleichen oder aber fragen, wer was warum sagt. 68,5 Prozent der Studierenden gaben an, dass sie im Internet die Quellen von Informationen u berpru fen, knapp ein Drittel der Studierenden gab allerdings an, keine Quellen zu u berpru fen. Von den 669 Studierenden, die angaben, Informationen und Quellen aus dem Internet zu u berpru fen, gaben 98, Prozent an, Quellen insbesondere dann zu hinterfragen, wenn sie fu r das Studium bzw. fu r die Arbeit herangezogen werden. Inhalte, die der Unterhaltung dienen, werden lediglich von 0,6 Prozent der Studierenden hinterfragt und Nachrichten immerhin von 37,2 Prozent der Studierenden. Das Antwortverhalten der Studierenden zeigt, dass Informationen, die fu r das Studium oder den Beruf herangezogen werden, einen besonders hohen Stellenwert haben. Abb. 0: Überpru fung von Informationen und Quellen aus dem Internet nach Verwertungskontext (n = 669) Recherche für Studium/Arbeit 98,%,9% Unterhaltende Inhalte 0,6% 89,4% Nachrichten 54,3% 45,7% Sonstige 3,6% 96,4% 0% 25% 50% 75% 00% ja nein Quelle: Online-Befragung an der Hochschule Osnabru ck, SoSe203; eigene Berechnung und Darstellung Die Studierenden sollten ferner bewerten, welche Eigenschaften von Inhalten aus dem Internet ihnen wichtig sind. Aktualität ist mit 88,5 Prozent aller Nennungen die Eigenschaft, die Studierenden am wichtigsten ist, danach folgen der Anbieter/Betreiber einer Website (77, Prozent), formale Kriterien wie Formatierung und Rechtschreibung (64,6 Prozent), dann erst der Autor (48,8 Prozent) und die Intention des Autors (38 Prozent). Die Relevanzkriterien der Studierenden orientieren sich an den Leitbildern des Internets, was die Eigenschaft Aktualität zeigt. Ob den Eigenschaften des Autors und seiner Intentionen allerdings in einem Bewertungsprozess ausreichend Gewicht beigemessen wird, ist angesichts der Antworten der Studierenden eher fraglich. Die Angaben zur Glaubwürdigkeit von verschiedenen Social Web-Angeboten liefert auch Aufschluss zur Medienkompetenz Bewerten : Was die Studierenden nicht kennen, können sie auch nicht beurteilen. So gaben 65,7 Prozent der Studierenden an, nicht die Glaubwu rdigkeit von Google+ beurteilen zu können, bei Twitter waren es 53,2 Prozent der Studierenden und bei professionellen Netzwerken 42,4 Prozent. 2

13 Abb. : Einschätzung der Glaubwu rdigkeit von Social Web-Angeboten (n = 977) Wikipedia 76,7% 22,4% Unternehmenswebseiten 67,3% 28,% 4,5% Facebook 8,2% 82,6% 9,2% Twitter 0,2% 36,5% 53,2% Google+ 4,8% 29,5% 65,7% Karriereportale (z.b. Xing) 40,0% 7,6% 42,4% Videoportale (z.b. Youtube) 6,8% 68,% 5,% Blogs/Foren 3,0% 38,7% 30,3% Vergleichsportale (z.b. Verivox) 27,3% 9,7% 53,0% 0% 25% 50% 75% 00% (Eher) Glaubwürdig (Eher) Unglaubwürdig Kann ich nicht beurteilen Quelle: Online-Befragung an der Hochschule Osnabru ck, SoSe203; eigene Berechnung und Darstellung Interessanterweise wird Facebook von den Studierenden als wenig glaubwu rdig eingeschätzt. So entfielen auf die Antwortkategorie (eher) unglaubwu rdig 82,6 Prozent der Nennungen. Wie es scheint haben die Negativschlagzeilen, fu r die Facebook in den letzten Jahren gesorgt hat, die Wahrnehmung der Studierenden beeinflusst. Gestalten und Neues entwickeln Studierende, die Mediengestaltungs-Kompetenzen auf sich vereinen und Neues entwickeln können, sind die Minderheit. So gaben 6,9 Prozent der Studierenden an, bereits eine Website erstellt und 22,8 Prozent der Studierenden, bereits eine App entwickelt zu haben. Wider die Generationenthese Wenn man die Studierenden zwingt, sich festzulegen, auf welche Freizeitaktivitäten sie am ehesten verzichten können, tritt fu r Anhänger der Generationen-These Überraschendes zutage. Wird doch den Unternehmen nahegelegt, die Angebote, die die junge Generation vermeintlich nutzen, in den Arbeitsalltag zu integrieren, weil die vermeintlichen Digital Natives so die Behauptung nicht bereit sind, auf Facebook & Co. zu verzichten. Was aber, wenn Facebook eher als ein notwendiges Übel für die Kommunikation in der Mediengesellschaft angesehen wird? Was, wenn sich die junge Generation vorstellen kann, ganz darauf zu verzichten? Betrachtet man die Antworten auf unsere Verzichtsfrage in Verbindung mit den kritischen Wertungen zu Facebooks Glaubwürdigkeit, erscheint Facebook in keinem guten Licht. Vielleicht muss man einfach konstatieren: Es geht halt einfach nicht mehr ohne. Aber wirklich wichtig sind der jungen Generation, nicht Faceobok, Twitter & Co., sondern ihre Freunde. Die Angaben zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten Freunde treffen, Musik hören, Sport treiben vermitteln auch nicht den Eindruck, dass diese Generation sich groß von ihrer Vorgänger-Generation unterscheidet. Obwohl es heute eine Vielzahl von Social Web-Angeboten gibt, stehen Sport treiben, Musik hören und lesen in der Gunst der befragten Studierenden höher als medienzentrierte Aktivitäten wie im Internet surfen, fernsehen, telefonieren und vor allem mich auf Facebook austauschen. Abb. 2: Auf welche Freizeitaktivitäten wu rden Sie am ehesten verzichten? (n = 977) Facebook 9,% 8,9% Telefonieren 85,2% 4,8% Fernsehen 83,9% 6,% Internetsurfen 70,7% 29,3% Lesen 60,2% 39,8% Musikhören 57,4% 42,6% Sport treiben 46,0% 54,0% Freunde treffen 5,5% 94,5% 0% 25% 50% 75% 00% ja nein Quelle: Online-Befragung an der Hochschule Osnabru ck, SoSe 203; eigene Berechnung und Darstellung 3

14 Wie von Schulmeister angeregt, haben wir zusätzlich das Freizeitverhalten der Studierenden anhand einer offenen Frage abgefragt. Die vielen Antworten wurden in acht Kategorien eingeordnet: Sport, Sozialkontakte, Reisen/Natur, Musik, Medien, Lesen, Handwerken und Entspannung. Zunächst fällt dabei auf, dass die von Prensky als Digital Natives bezeichnete Gruppe sich in der Freizeit nicht u berwiegend mit Medien beschäftigt, obwohl diese Gruppe deutlich größer ist als die der vermeintlichen Digital Immigrants. Dies lässt sich aber wiederum mit den Fachgruppen erklären: So finden sich in Gruppe der vermeintlichen Digital Natives also den nach 980 Geborenen mehr Studierende der Fächer Soziales/Kultur/Gesundheit als erwartet und kein einziger Student der ingenieurwissenschaftlichen Fächer. Abb. 3: Freizeitbeschäftigungen Digital Natives (n=840, fehlend=94) Handwerken 4,2% Entspannung Reisen/Natur 5,0% 4,2% Musik 6,0% Medien 7,5% Sport 38,8% Lesen 9,6% Sozialkontakte 24,8% Quelle: Online-Befragung an der Hochschule Osnabru ck, SoSe203; eigene Berechnung und Darstellung Die befragten Osnabru cker Studierenden, die zum Zeitpunkt der Befragung ju nger als 34 Jahre alt waren, treiben in ihrer Freizeit häufiger Sport und pflegen häufiger Sozialkontakte als ihre Kommilitonen, die älter als 34 Jahre sind. Nichtsdestotrotz gibt es keine Unterschiede, die den Schluss nahelegen, diese Gruppen würden sich gravierend voneinander unterscheiden. Allenfalls beim Lesen: Während nur 0 Prozent der Unter-34-Jährigen angab, in der Freizeit zu lesen, waren es 30 Prozent der Über-34-Jährigen. Allerdings beschäftigen sich sogar die Unter-34-Jährigen in ihrer Freizeit häufiger mit Lesen als mit anderen Medien. Was unsere Daten betrifft, können wir Prensky zumindest widersprechen: Denn unseren Daten zufolge gibt es kaum Belege dafür, dass die junge Generation, die Prensky als Digital Native apostrophiert trotz der Allgegenwart von Medien fundamental andere Verhaltensweisen an den Tag legt als Vorgänger-Generationen, denen weniger Medien zur Verfu gung standen. Insgesamt zeigt sich vielmehr, dass die Studierenden in ihrer Sozialisation nicht ausschließlich durch Medien beeinflusst werden, sondern weit mehr noch durch Sozialisationsagenten, die es in dieser Art schon immer gab, seien es Trainer im Sport, Familienangehörige oder Freunde im privaten Kreis oder sonstige Personen, mit denen Ju ngere wie Ältere mal etwas mehr (Unter-34-Jährige), mal etwas weniger (Über-34-Jährige) Musik machen oder hören. Abb. 4: Freizeitbeschäftigungen Digital Immigrants (n=37, fehlend=6) Handwerken 0,0% Entspannung 8,% Musik 8,% Medien 0,0% Reisen/Natur 6,2% Sport 2,6% Sozialkontakte 6,2% Lesen 29,7% Quelle: Online-Befragung an der Hochschule Osnabru ck, SoSe203; eigene Berechnung und Darstellung Fazit: Das Social Web, Unternehmen und Mediennutzung Was folgt daraus für Kommunikationsexperten, die eine Social Media-Strategie entwickeln müssen? Sie sollten sich von Digital- Natives-Existenzbehauptung verabschieden und auch die Erfolgschancen ihres Engagements im Social Web nicht u berschätzen. Und zwar aus mehreren Gründen: 4

15 . So verleitet die Digital-Natives-Existenzbehauptung dazu, die Medienaffinität der jungen Menschen u berzubewerten. So besteht die Möglichkeit, zu hohe Erwartungen an die junge Generation zu stellen und ihren Angehörigen deshalb im Beruf Dinge abzuverlangen, die sie gar nicht zu leisten imstande sind. 2. Die Digital-Natives-Existenzbehauptung kann des Weiteren zu vorschnellen Generalisierungen führen, weil undifferenziert angenommen wird, die Generation sei an und für sich medienkompetent. Kompetenzen sind aber nicht gleich Kompetenzen. So muss man beispielsweise zwischen Alltags-Kompetenzen und berufs- oder studienbezogenen Kompetenzen unterscheiden. Wer beispielsweise unter 25 ist und Mitglied bei Facebook, nutzt das soziale Netzwerk häufiger fu r private Zwecke und seltener fu r berufs- oder studienbezogene Zwecke. Das heißt, er oder sie verfu gt nicht oder eher bedingt u ber Kompetenzen, die im Studien- oder Berufskontext relevant sind. So ist es etwas völlig Anderes, sich mit den Freunden, die man aus der Schule, dem Studium oder von der letzten besuchten Party kennt, auf Facebook zu vernetzen als ein Netzwerk für ein Unternehmen aufzubauen, bei dem Zielgruppen zuallererst definiert werden mu ssen, wobei keineswegs sicher ist, ob sie auch erreicht werden können. Geschweige denn, dass man bei einer beruflichen Anwendung einfach loslegen kann. So sollte man im professionellen Kontext zumindest die Nutzungs- und Datenschutzbedingungen gelesen haben. Ansonsten kann es einem passieren, dass der Plattformanbieter den Account eines Unternehmens wegen Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen sperrt. 3. Wird auf der Basis der Digital-Natives-Existenzbehauptung eine Social Media-Strategie entworfen, so kann das zu u berzogenen Erfolgserwartungen oder gar Fehlinvestitionen führen. Wer beispielsweise annimmt, dass social media-kompetente Digital Natives Arbeitgeberbewertungsplattformen oder Employer Branding-Blogs von Unternehmen aufsuchen, wird wahrscheinlich enttäuscht, weil viele junge Menschen kununu u berhaupt nicht kennen und Blogs eher selten aus beruflichen Gru nden besuchen. Kombiniert man dieses Ergebnis mit den Bewertungen zur Glaubwu rdigkeit des Internets (24, Prozent) und der Tageszeitungen( 49,8 Prozent), lässt sich konstatieren, dass Tageszeitungen eher das Vertrauen der Studierenden genießen als das Internet. Betrachtet man zudem die Glaubwu rdigkeitswertungen einzelner Internetangebote im Detail, zeigt sich, das klassische Onlinekommunikationskanäle wie beispielsweise der unternehmenseigene Webauftritt mit 67,3 Prozent der Nennungen als (eher) glaubwu rdig eingestuft werden als beispielsweise Facebook mit 8,2 Prozent der Nennungen oder Twitter mit 0,2 Prozent der Nennungen. Dies wiederum ist zumindest ein Indiz dafür, dass sich Investitionen in die eigene Website wahrscheinlich lohnen, während Investitionen auf Social Web-Plattformen zumindest dazu fu hren können, dass man sich auf Plattformen engagiert, die als wenig glaubwu rdig eingeschätzt werden. 4. Wer des Weiteren davon ausgeht, dass Leitideen des Social Web wie Teilen und Kollaborieren von der jungen Generation getragen werden und deswegen unternehmensinterne Wikis zur Zusammenarbeit bereitstellt, wird wahrscheinlich auf wenig Gegenliebe stoßen und nur dann Erfolg haben, wenn sich der jungen Generation die Mehrwerte dieser Angebote auf Anhieb erschließen. 5. Generell stellt sich die Frage, ob die Möglichkeiten von Kommunikationsexperten in Unternehmen und Organisationen die Aufmerksamkeit der jungen Generation im Social Web erzielen zu können, nicht u berschätzt werden. Bedenkt man, dass die junge Generation sich vornehmlich aus überwiegend privaten Gründen für Social Network Services wie Facebook interessieren, sind die Chancen der Unternehmen und anderen Organisationen, die Aufmerksamkeit der jungen Generation zu erlangen, zumindest begrenzt. Die Zahl der Facebook-Nutzer sagt eben noch nichts daru ber aus, wie groß die Zielgruppe tatsächlich ist, die über Social Network Services erreicht werden kann. Wenn uns auch Informationen darüber fehlen, inwieweit die Studierenden sich aktiv mit PR-Informationen der Unternehmen auseinandersetzen (wollen), so wissen wir zumindest, wie die Studierenden zu personalisierten Anzeigen stehen. Personalisierte Anzeigen, die das Kerngeschäft der Anbieter sind, findet nur eine Minderheit von 9,9 Prozent der Studierenden gut. Die Mehrheit von 62 Prozent der Studierenden findet sie hingegen nicht gut. Dies mag ein Indiz dafür sein, den potentiellen Erfolg von Anzeigen, aber auch PR-Leistungen im Social Web nicht zu u berhöhen. Trotz dieser Ausführungen ist es sehr wahrscheinlich, dass der Kampf gegen die Vorstellung des Digital Native aussichtslos zu sein scheint. So wurden im Juni 203 die Digital Natives sogar in den Duden aufgenommen. Dort heißt es seither: Digital Native, der = Person, die mit digitalen Technologien aufgewachsen ist und in ihrer Benutzung geu bt ist (vgl. Duden 203). Und weil sich mit diesem Begriff die Notwendigkeit von Veränderungen in Unternehmen begru nden lässt, wird er wahrscheinlich auch weiterhin Karriere machen, unabhängig davon, ob es die Digital Natives tatsächlich gibt. Mit der Folge, dass weiter unbewiesene Behauptungen zur Psychologie der Jugendlichen, ihren mentalen Zuständen bzw. Sozial- und Lernverhalten den Blick auf die Verschiedenartigkeit junger Menschen und damit auf deren tatsächlichen Potenziale und Kompetenzen verstellen. 5

16 Anhang Fächergruppe Bachelor Master MBA Summe Agrar/Landschaft/Lebensmittel Agrar- und Lebensmittelwirtschaft 8 9 Baubetriebswirtschaft 5 5 Bioverfahrenstechnik für Agrar- und Lebensmittelwirtschaft 9 9 Bodennutzung und Bodenschutz 2 2 Freiraumplanung 9 9 Ingenieurwesen im Landschaftsbau Landschaftsarchitektur und Regionalentwicklung 3 3 Landschaftsentwicklung Landwirtschaft Management im Landschaftsbau 2 2 Ökotrophologie Produktionsgartenbau 8 8 Wirtschaftsingeneurwesen Lebensmittelproduktion Wirtschaftsingenieurwesen Agri- und Hortibusiness 9 9 Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelproduktion Soziales/Kultur/Gesundheit Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen 2 2 Betriebswirtschaftslehre im Gesundheitswesen 3 3 Elementarpädagogik Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie 7 7 Ergotherapie, Physiotherapie (dual) 4 4 Gesundheitsmanagement 6 6 Management im Gesundheitswesen 8 9 Midwifery 8 8 Musikerziehung Pflege (dual) 9 9 Pflegemanagement Pflegewissenschaft 5 5 Pflegewissenschaft (berufsbegleitend) 3 3 Soziale Arbeit Theaterpädagogik 9 9 Technik/Ingenieurwesen/Informatik Aircraft and Flight Engineering Allgemeiner Maschinenbau 5 5 Angewandte Werkstoffwissenschaften 2 2 Berufliche Bildung Elektrotechnik 4 4 Dentaltechnologie 3 3 Dentaltechnologie und Metallurgie Elektrotechnik 6 6 Elektrotechnik Automatisierungssysteme 3 3 Engineering Engineering technischer Systeme 4 4 Entwicklung und Produktion 5 5 6

17 Europäisches Informatik-Studium 2 2 European Mechanical Engineering Studies 2 2 Fahrzeugtechnik 3 8 Industrial Design 7 7 Informatik Informatik Medieninformatik Informatik - Technische Informatik 9 9 Informatik - Verteilte und Mobile Anwendungen 3 3 Kunststoff- und Werkstofftechnik 2 2 Kunststofftechnik 5 5 Kunststofftechnik im Praxisverbund Maschinenbau Maschinenbau im Praxisverbund 5 5 Maschinenbau mit Praxissemester Mechatronic Systems Engineering 3 3 Mechatronik 6 6 Media and Interactiondesign 3 3 Verfahrenstechnik Werkstofftechnik Wirtschaftsinformatik 0 0 Wirtschaftsingenieurwesen Wirtschaftsingenieurwesen (dual) Wirtschaft/Management/Kommunikation Angewandte Volkswirtschaftslehre 6 6 Betriebliches Informationsmanagement Betriebswirtschaft (dual) 3 32 Betriebswirtschaft und Management Business Management 5 5 Controlling und Finanzen 4 4 Führung und Organisation Hochschul- und Wissenschaftsmanagement International Business and Management International Management Internationale Betriebswirtschaft und Management Kommunikation und Management 3 3 Kommunikationsmanagement Management Management betrieblicher Systeme 2 2 Management in Nonprofit-Organisationen 0 0 Öffentliche Verwaltung 2 2 Öffentliches Management 0 0 Public Management 3 3 Wirtschaftspsychologie Wirtschaftsrecht 6 7 Sonstige Studienfächer Cognitive Science 8 9 Sonstige/Keine Zuordnung möglich Quelle: Online-Befragung an der Hochschule Osnabru ck, SoSe203; eigene Berechnung und Darstellung 7

18 Literatur ARD/ZDF-Onlinestudie 203: [Zugriff: ]. Baacke, Dieter (996): Medienkompetenz Begrifflichkeit und sozialer Wandel. In: Von Rein, Antje (Hrsg.): Medienkompetenz als Schlu sselbegriff. Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt, S Baacke, Dieter u. a. (Hrsg.) (999): Handbuch Medien: Medienkompetenz - Modelle und Projekte. Bonn: Bundeszentrale fu r politische Bildung. Bärmann, Frank (202): Social Media im Personalmanagement. Facebook, XING, Blogs, Mobile Recruiting und Co. erfolgreich einsetzen. Hamburg: mitp-verlag. Bennett, Susan J./Maton, Karl/Kervin, Lisa (2008): The,digital natives debate: A critical review of the evidence. In: British Journal of Educational Technology 39, 5, S Bennett, Susan J./Maton, Karl (200): Beyond the digital natives debate: towards a more nuanced understanding of students technology experiences. In: Journal of Computer Assisted Learning 25, 5, S Bernauer, Dominik (20): Wie Digital Natives und Social Media das Recruitment verändern: Mitarbeiter gesucht in: t3n [Zugriff: ]. Bernet, Marcel (200): Social Media in der Medienarbeit. Online-PR im Zeitalter von Google, Facebook und Co. Wiesbaden: VS Verlag. BITKOM (202): Fast 40 Prozent haben ein Smartphone: [Zugriff: ]. BITKOM (203): 63 Millionen Handy-Besitzer in Deutschland: [Zugriff: ]. Dewe, Bernd/Sander, Uwe (996): Medienkompetenz und Erwachsenenbildung. In: Von Rein, Antje (Hrsg.): Medienkompetenz als Schlu sselbegriff. Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt, S Dörfel, Lars/Schulz, Theresa (202): Social Media in der Internen Kommunikation. Berlin: scm. Duden (203): (www.duden.de/rechtschreibung/digital_native) [Zugriff: ]. Eck, Klaus (200): transparent und glaubwürdig. Das optimale Online Reputation Management für Unternehmen. München: Redline Verlag. Hamm, Ingrid (996): Medienkompetenz als neue politische Zielkoordinate. In: Von Rein, Antje (Hrsg.): Medienkompetenz als Schlüsselbegriff. Bad Heilbrunn: Verlag Julius-Klinkhardt, S Helsper, Ellen/Enyon, Rebbecca (2009): Digital natives: where is the evidence? In: British educational research journal 36/ 3, S. 8. Hilker, Claudia (200): Social Media fu r Unternehmen. Wie man Xing, Twitter, Youtube und Co. Erfolgreich im Business einsetzt. Wien: Linde Verlag. Jodeleit, Bernhard (200): Social Media Relations. Leitfaden fu r erfolgreiche PR-Strategien und Öffentlichkeitsarbeit im Web 2.0. Heidelberg: dpunkt.verlag. Kain, Alexander (202): Wikinomics (Don Tapscott, Anthony D. Williams). In: Michelis, Daniel/Schildhauer, Thomas (Hrsg.): Social Media Handbuch. Theorien, Methoden, Modelle und Praxis. Baden-Baden: Nomos-Verlag, S Karnowski, Veronika (20): Diffusionstheorien. Baden-Baden: Nomos Verlag. Kirchhoff, Sabine (202): Facebook und die Unternehmen. Freund des Marketings, Wackelkandidat der PR. In: Website Boosting, 2, 3, S Palfrey, John/Gasser, Urs (2008): Born Digital. Understanding the First Generation of Digital Natives. New York: Basic Books. Pleil, Thomas (202): Kommunikation in der digitalen Welt. In: Zerfaß, Ansgar/Pleil, Thomas (Hrsg.): Handbuch Online-PR. Strategische Kommunikation in Internet und Social Web. Konstanz: UVK-Verlag, S Prensky, Marc (200): Digital Natives, Digital Immigrants. Digital%20Immigrants%20-%20Part.pdf [Zugriff: ]. Prensky, Marc (203), marcprensky.com, Practical & visionary, [Zugriff: ]. Rogers, Everett M. (2000): Reflections on News Event Diffusion Research. In: Journalism & Mass Communication Quarterly 77, 3, S Rogers, Everett M. (2003): Diffusion of Innovations. New York: Free Press. Schmidt, Jan-Hinrik (202): Das demokratische Netz? In: Aus Politik und Zeitgeschichte 62, 4/202, S Schmidt, Jan (2006): Weblogs. Eine kommunikationssoziologische Studie. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft. Schmidt, Jan (2008): Was ist neu am Social Web? Soziologische und kommunikationswissenschaftliche Grundlagen. In: Zerfaß, Ansgar/Welker, Martin/Schmidt, Jan (Hrsg.): Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web. Bd. : Grundlagen und Methoden: Von der Gesellschaft zum Individuum. Köln: Herbert von Halem Verlag, S Schmidt, Jan (20): Das neue Netz. Merkmale, Praktiken und Folgen des Web 2.0. Konstanz: UVK-Verlag. Schmidt, Jan-Hinrik (203): Social Media. Wiesbaden: Springer VS. Schulmeister, Rolf (2008): Gibt es eine Net Generation. [Zugriff: ]. Schulmeister, Rolf (2009): Gibt es eine Net Generation? Hamburg, Dekonstruktion einer Mystifzierung, [Zugriff: ]. Schulmeister, Rolf (202): Der Schlu ssel zur Medienkompetenz liegt im Begriff der Kontrolle : schulmeister.php [Zugriff: ]. Toprak, Mehmet (203): Wie man Digital Natives für Unternehmen gewinnt. In: [Zugriff: ]. Weinberg, Tamara(202): Social Media Marketing. Strategien fu r Twitter, Facebook & Co. Köln: O Reilly Verlag. 8

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