Welche Ziele sind für uns besonders wichtig

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1 11. Pädagogische Arbeit Welche Bedeutung haben Ziele in unserer pädagogischen Arbeit Erziehungsarbeit ist wie jede menscwiche Arbeit eine ziel gerichtete Tätigkeit, d.h. Ziele zu benennen ist unerlässlich. Ziele sollen einen angestrebten, zukünftigen Zustand beschreiben. Sie existieren (bisher) in der Vorstellung der Menschen und sind (noch) nicht Realität. Ziele markieren Endpunkte von Handlungen und beschreiben Ergebnisse von Tätigkeiten oder Entwicklungsprozessen Welche Ziele sind für uns besonders wichtig Erziehen heißt: Eine Kerze entzünden. Und nicht: Ein Fass füllen! Förderung von Selbstvertrauen, Selbstwertgefuhl und Selbstsicherheit Die Kinder sollen selbsbewußt ihren Kindergartenalltag gestalten (Raumgestaltung, Aktivitäten etc.) Sie sollen bei der Beurteilung ihrer eigenen Fähigkeiten und Produkte sich selbst zum Maßstab machen und die Beurteilung anderer mit einbeziehen. So lernen die Kinder, ihre eigenen Fähigkeiten angemessen einzuschätzen. Förderung der Selbstständigkeit Die Kinder sollen sich durch ERFAHRUNG Wissen aneignen können. Sie müssen lernen, nach Abwägen ihrer und anderer Interessen, Entscheidungen zu treffen. Die Kinder sollen in möglichst vielen Lebensbereichen zurechtkommen. Sie sollen Fähigkeiten entwickeln, die sie unabhängiger von anderen Menschen machen. Dazu gehört auch, das sie entscheiden, wann und von wem sie sich Hilfe holen, weil ihre Fähigkeiten noch nicht ausreichen. Förderung des Sozialverhaltens Die Kinder sollen lernen, die Interessen von anderen zu akzeptieren. Di'e Kinder müssen die Bedeutung und Notwendigkeit von Freundschaften und Beziehungen für die Gestaltung ihres Lebens erfahren und Gestaltungsmöglichkeiten kennenlernen und ausprobieren. Die Kinder sollen lernen, dass sie für ein selbstbestimrntes Leben auch die Unterstützung anderer Menschen brauchen. Das Zusammenleben von Menschen erfordert Regeln, die entwickelt, akzeptiert und eingehalten werden müssen, die aber auch jederzeit veränderbar bleiben. Förderung der Kritikfahigkeit Die Kinder sollen eigene Standpunkte entwickeln und vertreten lernen. Dazu gehört auch, "Nein" sagen zu können. Die Kinder sollen lernen, mit Konflikten umzugehen, sie als Bestandteil von Beziehungen zu erfahren und angemessene Lösungsstrategien zu entwickeln. Die Kinder sollen die Notwendigkeit von Kritik und Anerkennung erfahren.

2 Förderung der Kreativität Die Kinder sollen neugierig sein und bleiben. Die Kinder sollen ihre Umgebung mit allen Dingen und Menschen umfassend wahrnehmen. Dazu müssen die Kinder unterschiedliche Formen kennenlernen, sich auszudrücken und mitzuteilen (Malen, Bewegung, Gestalten etc.) Dinge, Gegenstände, Produkte können bestimmte Funktionen haben; Dinge können von Kindern umfunktioniert werden. Förderung der sozialen Kompetenz Die Kinder sollen lernen, rur sich und rur andere Kinder Verantwortung zu übernehmen. Konkurrenz zwischen einzelnen Kindern und Kindergruppen wird abgebaut bzw. verhindert. Die Kinder sollen lernen für ihr eigenes Handeln einzustehen, die Konsequenzen des eigenen Verhaltens zu erkennen und zu tragen. Förderung der Lernbereitschaft Kinder müssen neugierig sein und es auch bleiben. Diese Neugierde ist die entscheidende Triebfeder, sich neues anzueignen, seien es Fähigkeiten, Wissen oder Fertigkeiten. Wissen ist der Schlüssel der Selbstständigkeit, aber auch zur notwendigen Unabhängigkeit von anderen Menschen. Diese Ziele lassen sich nicht isoliert erreichen, sondern gehen ineinander über und müssen in der Gesamtheit gesehen werden. Methode Um unsere Ziele zu erreichen, beschäftigen wir uns themengebunden bzw. situationsorientiert mit dem einzelnen Kind, einer Kleingruppe oder der Gesamtgruppe. Neben Spielen, Gesprächen, Rollenspielen, Geschichten, Bilderbüchern, Basteln und Werken etc. gibt es noch verschiedene Sonderaktivitäten, die entweder gruppenübergreifend oder gruppenintern durchgeführt werden. Hierzu gehören die Großengruppe, Ausflüge, Theaterbesuche etc. Aber auch das Freispiel ist ein wichtiger Bestandteil unserer Erziehungsarbeit. In unserer Einrichtung besteht für die Kinder die Möglichkeit, andere Gruppen zu besuchen oder außerhalb der Gruppen zu spielen. In den verschiedenen Spielecken übernehmen die Kinder die Verantwortung weitgehend selbst. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Selbstständigkeit. " Wir spielen überall" (Bilder auf der Homepage Die Kinder aus den einzelnen Gruppen haben die Möglichkeit sich auch außerhalb der Gruppenräume im Kindergarten aufzuhalten. Durch die optimale Nutzung der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten, schaffen wir neue Freiräume rur die Kinder. Die Kinder halten sich in verschiedenen Spielecken auf und übernehmen so weitgehend die Verantwortung für ihr

3 Spiel selbst, was ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung der Selbständigkeit ist. Die gesetzliche Aufsichtspflicht ist gewährleistet, da die Erzieherinnen in gewissen Abständen nach den Kindern schauen und diese an die bestehenden Regeln erinnern. Jede Gruppe hat einen Monat lang Dienst für einen Bereich. Anhand eines in jeder Gruppe aushängenden Planes können die Kinder ohne Hilfe der Erzieherin sehen, in welcher Gruppe sie sich an- bzw. abmelden müssen. Um den Kindern die Öffnung des Flurbereiches zu ermöglichen, bitte wir eindringlich die Kinder bis 9 Uhr in den Kindergarten zu bringen. Beim Freispiel wählt das Kind selbst aus: Ist Freispiel nur Spielen? Spielmaterial Spielpartner Zeit Tätigkeit [RJ Die eigenen Bedürfnisse, Vorstellungen, EntscWüsse und Entscheidungen s.tehen im Vordergrund Das Freispiel ist für die ganzheitliche Entwicklung von großer Bedeutung und es ergeben sich daraus folgende Ziele : Das Kind kann frei seinen eigenen Impulsen folgen. Dadurch wird das Selbstwertgefuhl des Kindes gesteigert und es hat Mut unbekanntes zu erproben Lerninhalte und Lernbedürfnisse werden vom Kind weitgehend selbst bestimmt. So hat es die Möglichkeit sein eigenes Lemtempo zu finden und seine geistigen Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Der Wiederholung und der Wahrnehmung kommt wesentliche Bedeutung zu, da das Kind von sich aus Lernerfahrungen vertieft und festig. Während des Spielens bewegt und sortiert das Kind Gegenstände und lernt Ähnlichkeiten zu bemerken, zu unterscheiden und Vergleiche anzustellen.

4 Soziale Beziehungen, die das Kind während des Freispieles entwickelt und erhält, fuhren zu einen wichtigen Rahmen des Denkens. Indem es mit anderen kommuniziert, fordert es die Entwicklung des Denkens. Das gemeinsame Spiel der Kinder kann sich unter vielfaltigen Bedingungen entwickeln. Ältere lernen auf Jüngere Rücksicht zu nehmen und umgekehrt. Sie lernen Interessen von anderen zu akzeptieren, aber auch eigene durchzusetzen. So entwickeln sie Strategien zum Lösen von Streitigkeiten. Unsere Spielbereiche : Die kleine Verkleidungsecke befmdet sich gleich neben dem Büro. Drei bis vier Kinder spielen dort mit verschiedenen Kostümen oder mit Puppen. Die Ecke ist wie ein kleines Wohnzimmer eingerichtet. Die kleine Bauecke......befindet sich links neben dem Eingang. Drei bis VIer Kinder können dort mit großen Schaumstoffsteinen bauen. Die Turnhalle befindet sich gegenüber des Haupteingangs. Er bietet max. sechs Kindern mit seinen 53 qm sehr viel Bewegungsfreiheit. Die Faltwand kann bei Bedarf geöffnet werden. Die Kinder können dort... bauen mit großen Bausteinen rennen, toben, hüpfen etc.... kreieren eigene Bewegungsspiele mit Matten, Bällen Das Kuschelzimmer......mit 12 qm befindet sich gleich neben der großen Küche, gegenüber der Piratengruppe. Es ist mit Teppichboden ausgelegt und hat kein Mobiliar, außer großen und kleinen Kissen und Matratzen. Das Kuschelzimmer bietet vier Kindern die Möglichkeit sich zurückzuziehen und ruhige Spiele zu spielen, oder eine Kassette zu hören. Manchmal wird das Kuschelzimmer auch zum Tobezimmer umfunktioniert, wenn es dem Bedürfnis der Kinder entspricht. Das leise, ruhige Spiel hat jedoch Vorrang, da es im Kindergarten noch andere Spielecken gibt, die lautes Spielen und Toben zulassen.

5 Die Essecke......mit 51 qm befindet sich im Essraum, gleich neben der Füchsegruppe. Sie bietet den Kindern Gelegenheit gemeinsam zu frühstücken. Die Kinder melden sich in ihrer Gruppe ab und sorgen eigenständig dafur, dass benutztes Geschirr in die Gruppe zurückgebracht wird. Das BäUcbenbad......das Bällchenbad ist neben der Küche in der Nische. Dort können die Kinder auf den Bällen "schwimmen". Die Werkecke.....befindet sich neben der Piratengruppe und wird auch von den dortigen Erzieherinnen betreut. Das Angebot ist weit gefachert. Die Kinder können mit Holz und Werkzeug werken, aber auch kleine Experimente durchfuhren. So siebt mein Tag im Kindergarten aus Ich heiße Hannah und bin ein Tageskind aus der Blumengruppe. Meine Mama muss immer sehr früh arbeiten gehen. Deshalb komme ich ~orgens schon um 7.00 Uhr in den Kindergarten. Dann gehe ich in die Blumengruppe. Hier kommen dann noch viel mehr Kinder aus der Piraten-, Spatzen- oder Füchsegruppe. Meine Freundin Mareike kommt meistens etwas später. Dann freue ich mich, dass wir endlich zusammen etwas spielen können. Um 8.00 Uhr holen unsere Erzieherirmen aus der Blumengruppe ihre Kinder ab und gehen in ihre eigenen Gruppen. Meine Freundin Mareike ist ein "Füchsekind" und geht in ihre Gruppe, aber wir treffen uns gleich wieder im Kuschelzimmer. Denn ab 9 Uhr dürfen wir auch in unseren Außenbereichen spielen. Meistens haben wir Lust im KuschelzimIner zu spielen, aber manchmal gehen wir auch in die Turnhalle oder in die kleine Bauecke. An manchen Tagen habe ich aber auch mal Lust an den Bastelangeboten oder Spielangeboten in meiner Gruppe teilzunehmen. Nach einer Weile bekommen wir Hunger und gehen zum Frühstücken in unsere Gruppe. Wenn wir manchmal das Frühstück vergessen, weil wir so toll spielen, erinnert uns unsere Erzieherin daran. Nach dem Frühstück können wir meistens weiterspielen, aber manchmal feiern wir auch Geburtstag oder gehen turnen. Oder wir räumen auf und machen einen Stuhlkreis. Dann können wir uns Spiele wünschen, eine schöne Geschichte hören oder singen. Werm es nicht regnet gehen wir noch in den Garten. Damit wir wissen, wann das Mittagessen fertig ist, klingelt immer ein Kind mit einer Glocke. Meine Freundin Mareike geht nicht mit zum Essen - sie wird abgeholt und kommt erst morgen früh wieder - manchmal auch mittags. Nach dem Mittagessen gehen wir schlafen und unsere "Nicht-Schlafenskinder" gehen in die Spatzengruppe. Ab Uhr können dann unsere Rege1kinder wieder kommen und dann wird einfach geschaut, was wir heute so machen; scheint die Sorme sind wir draußen, regnet es so

6 machen wir die Turnhalle unsicher oder gehen in die anderen Außenbereiche. So gibt es jeden Tag was neues zu erleben. Nach dem Schlafen können wir wieder fast den ganzen Nachmittag in unseren Gruppen spielen, oder malen oder kneten oder puzzeln - zu was wir halt Lust haben. Ganz spät, wenn meine Erzieherin nach Hause geht, kommen noch einmal alle anderen Tageskinder in die Blurnengruppe. Dort treffe ich wieder einige Kinder aus den anderen Gruppen, aber manchmal sind auch noch Kinder aus meiner Gruppe dabei. Jetzt können wir noch weiterspielen, oder wir schauen uns gemütlich ein Bilderbuch an, bis wir abgeholt werden. Wenn meine Mama dann zur Türe hereinkommt, freue ich mich, nach einem langen Kindergartentag nach Hause zu gehen. Pflücke den Tag und gehe behutsam mit ihm um. Es ist dein Tag, 24 Stunden lang. Zeit genug um ihn zu einem wertvollen Tag werden zu lassen. Darum lass ihn nicht schon in den Morgenstunden verwelken.

7 Elternarbeit im Kindergarten Was bietet der Kindergarten: Infomittage : Gruppeninterner Infomittag Elternabende Elternabende mit Referenten Elterngespräche Eltembriefe / Stammtische Hospitationen Neue und / oder interessierte Eltern können sich an bestimmten Nachmittagen über den Kindergarten informieren und sich die Räumlichkeiten anschauen Kurz vor den Sommerferien werden unsere "Neuen" eingeladen, sich über die eigene Gruppe zu informieren und die Erzieherinnen kennenzulernen Im Herbst treffen sich alle Eltern im Kindergarten, um die neuen Elternvertreter zu wählen und sich auch untereinander kennenzulernen In regelmäßigen Abständen wird von den drei kommunalen Kindergärten eingeladen. Die Themen werden durch aktuelle Anlässe oder Diskussionen festgelegt Wir möchten unsere Arbeit in den Gruppen transparent machen, d.h. Es finden täglich beim Bringen oder Abholen "Tür- und Angelgespräche" statt oder zu festgelegten Terminen auch ausführlichere Gespräche. Hierzu wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Erzieherinnen Jedes Kind hat seine eigene Pinnwand, an die alle Elternbriefe, Einladungen und sonstige Infonnationen gehängt werden. In den Gruppen finden unabhängig voneinander Stammtische statt. Sie können selbstverständlich jederzeit in unserem Hause hospitieren. Bitte fragen Sie nach! Was bieten die Erzieherinnen 1. Viele Informationen für einen sanften Einstieg in den Kindergarten 11. Wir schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der sich die Kinder geborgen ruhlen können und sich gut entwickeln können III. Einen partnerschaftlichen, freundlichen Umgang mit den Kindern

8 IV. Eine klare und verständliche Vennittlung von Werten und Grenzen V. Hilfe, wo Hilfe gebraucht wird VI. Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Eltern Was wünschen wir uns von den Eltern Wir wünschen uns, die Teilnahme an den Infonnationsnachmirtagen, um den Kindergarten und seine Arbeitsweise zu erfahren und sich danach bewusst für diesen Kindergarten entscheiden. Für unsere Kindergartenarbeit ist es wichtig, einen Vertrauensvorschuss von den Eltern zu erhalten. Die Mitarbeit und die Unterstützung der Eltern ist Voraussetzung für eine gute harmonische Zusammenarbeit zum Wohle des Kindes. Sollten Probleme auftauchen, bitten wir darum, diese offen anzusprechen und ein Gespräch mit der jeweiligen Gruppenerzieherin zu suchen. Wir bitten um eine regelmäßige Teilnahme bei unseren Elternabenden, Festen und gruppeninternen Aktivitäten, nur gemeinsam können wir die Vielfalt der Feste und das Arbeitspensum schaffen. In der Einstiegsphase ihres Kindes in den Kindergarten sollten Sie ihr Kind begleiten und ihnen einen sanften Einstieg eidlöglichen. Hilfestellung und Gesprächsbereitschaft liegt auf unserer Seite vor, bitte nutzen Sie diese.

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