9 Der gerätespezifische Datenverkehr von/zu den Peripherie-Einheiten

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "9 Der gerätespezifische Datenverkehr von/zu den Peripherie-Einheiten"

Transkript

1 Peripherie-Einheiten mit geringen Datenraten und gerätespezifischen Schnittstellen 9 Der gerätespezifische Datenverkehr von/zu den Peripherie-Einheiten Jetzt soll genauer untersucht werden, welche Merkmale die Schnittstellen zu den peripheren Einheiten haben. Für PC-Anwender sind diese Schnittstellen an entsprechenden Steckern erkennbar, die sich gemäß den gerätespezifischen Schnittstellen-Standards entwickelt haben. Gemäß den typischen Datenübertragungsgeschwindigkeiten über diese Stecker kann man die Peripheriegeräte in zwei Gruppen einteilen: Die Geräte, bei denen die Übertragungsgeschwindigkeit ein wichtiges Merkmal für die Gesamtleistung des Computersystems ist, z.b. Disks, Graphiksysteme. Die Geräte, deren Übertragungsgeschwindigkeit von mechanischen Vorgängen abhängt, z.b. Drucker, Tastaturen, Mäuse, Scanner. Hier sollen zuerst die ererbten gerätespezifischen Schnittstellen zu Geräten mit geringer Datenrate besprochen werden. Solche Geräte schließt man heute über eine universelle Schnittstelle mit bitserieller Busstruktur an. Die gerätespezifischen Schnittstellen entfallen. Die Ordnung bei der gemeinsamen Nutzung des Bussystems wird durch ein entsprechendes Übertragungsprotokoll hergestellt (universal serial bus = USB). Dieses heute übliche Anschlusskonzept für Peripheriegeräte wird danach erklärt. Dann geht es um Geräte mit großer effektiver Datenrate. Als Beispiel werden die Funktionen von Festplatten-Laufwerken und Controllern erläutert. 9.1 Peripherie-Einheiten mit geringen Datenraten und gerätespezifischen Schnittstellen Oder: Das Erbe der vorausgegangenen PC-Generationen (legacy equipment) Ein- und Ausgaben über die bitparallele Standardschnittstelle (LPT) Ein typisches Gerät, das eine bitparallele Schnittstelle nahe legt, ist der Drucker. Den Standard für die Druckerschnittstelle hat ein Druckerhersteller bestimmt: Centronics. Das Kürzel für die Schnittstelle ist LPT. Das Signalbelegungsschema und das Registerschema der Schnittstelle sind im Bild 9.1 erkennbar. Aus der Sicht der Software stellt sich die Schnittstelle als eine Gruppe von drei 8Bit- Registern dar, die im I/O-Adressraum drei Adressen belegen. Die Funktion der Register und die Bedeutung der einzelnen Signale ergeben sich aus den sinnfälligen Bezeichnungen und dem Signal-Zeit-Diagramm. Man erkennt ein Handshakeverfahren auf der Basis von Pulsen (der Mindestlänge 1 µsec). Die Schaltung zur Realisierung einer LPT-Schnittstelle wird im IO-Hub des Chipsatzes realisiert. 222

2 Peripherie-Einheiten mit geringen Datenraten und gerätespezifischen Schnittstellen I/O-Adressen: Basisadresse Basisadressse Basisadresse D0 D1 D2 D3 D4 D5 D6 D7 ACK# BUSY Paper End Interrupt Request Error# STROBE# Automatic Line Feed INIT# Initialization Drucker Select Datenwort STROBE# Bild 9.1: Register- und Signalschema der LPT-Schnittstelle Übernahme-Moment Handshake mit Pulsen BUSY Verzögerung, z.b. wenn die Ausführung eines carriage return abzuwarten ist. ACK# Ein- und Ausgaben über die bitserielle Standardschnittstelle (COM) Die COM-Schnittstelle ist die konventionelle Standardschnittstelle für Geräte, die bitseriell senden und empfangen. Die Schaltungen zur Steuerung des bitseriellen Datenverkehrs werden im I/O-Hub realsiert. Sie entsprechen den sog. USARTs (universal serial asynchronous receiver/transmitter). Die seriell empfangenen Datenwörter in bitparallele und umgekehrt die zu sendenden Datenwörter in serielle umgewandelt. Zusätzlich gibt es eine Schaltung zur Steuerung des Datenverkehrs mit einem Modem. Dabei gilt der Standard RS232 (Bild 9.2). Für den reinen bitseriellen Datenstrom braucht man nur drei Signale. Aus der Sicht der Software stellt sich jede COM-Schnittstelle als eine Gruppe von 9 8Bit-Registern dar, die im I/O-Adressraum 9 Adressen belegen. Als Stecker-Schnittstelle gibt es den ursprünglichen 25poligen Stecker und den vereinfachten 9poligen Stecker, der sich für PCs durchsetzte. 223

3 Peripherie-Einheiten mit geringen Datenraten und gerätespezifischen Schnittstellen I/O-Adressen: Basisadresse +0 Empfänger-Puffer- Register +3 Empfänger-Schieberegister Datenformat- Register Empfänger- Steuerung Received Data DCE > DTE Divisor Latch Access Bit = Teiler-Latch- Register (LSB) Teiler-Latch- Register (MSB) Modem-Steuer- Register Modem-Status- Register Baudraten- Generator Modem- Steuerung Modem- Signale 13 Signal Ground Interrupt-Aktiv- Register Interrupt-ID- Register Scratchpad- Register Interrupt Request Interrupt- Steuerung 1 14 Stifte am PC = DTE Der PC ist üblicherweise das Data Terminal Equipment, das angeschlossene Gerät ist das Data Carrier Equipment. +5 Serialisierungsstatus- Register Sendersteuerung +0 Sender-Puffer- Register Sender-Schieberegister Transmitted Data DTE > DCE Bild 9.2: Register- und Signalschema eines beispielhaften USART Man stellt über Command-Wörter in den Steuerregistern die Betriebsart ein bzw. liest die Statuswörter in den Statusregistern, die Fertig- oder Fehlermeldungen sind. Die Unterscheidung von Data Terminal Equipment (Datenendeinrichtung) und Data Carrier Equipment (Datenübertragungseinrichtung) ist daraus entstanden, dass der Standard ursprünglich den Anschluss von digitalen Geräten an das Telefonnetz festlegte. Das MODEM stellt das front-end des Netzes dar, also der Übertragungseinrichtung. Deshalb behandelt man den Computer als Datenendeinrichtung. Bei der Übertragung werden Pegel zwischen -3V bis -13V für die logische 1 und ein Pegel zwischen +3V und +13V für die logische 0 verwendet. Die Pegelanpassung ist die Aufgabe der Leitungsempfänger bzw. Leitungstreiber (Bild 9.3). Takt startet mit dem ersten minus/plus-übergang nach der Pause. plus minus signal ground Start bit Stop bit beliebig lange Pause bis zum nächsten minus/plus-übergang ASCII Code Parity bit Bild 9.3: Asynchrone serielle Übertragung eines Beispiel-Wortes gemäß RS

4 Das Konzept des Universal Serial Bus Häufig verwendet man die COM-Schnittstelle zur Kopplung von zwei PCs. Dann gelten beide zunächst als Datenendeinrichtungen. Da die Sendedaten des einen PCs als Empfangsdaten am anderen PC ankommen müssen und umgekehrt, muss man die entsprechenden Verbindungen kreuzen. 9.2 Das Konzept des Universal Serial Bus Motivation und Topologie des USB Der Nachteil der gerätespezifischen Schnittstellen ist, dass die entsprechenden Sockel alle an der Zentraleinheit des PC-Systems fertig montiert sein müssen, damit man den Stecker des entsprechenden Peripheriegerätes ohne Montageaufwand sofort stecken kann (Bild 9.4). Bild 9.4: Sockel-Schema für Standard-Ein/Ausgabe-Geräte 23: Mouse (PS/2), 24: RJ-45, 25: LPT, 26: Midi, 27-29: Audio, 30: COM (2mal), 31: USB, 32: Keyboard (PS/2) Wenn man eine einheitliche Schnittstelle für alle Geräte hat, die diese geschickt kaskadierbar macht, kann man die Anzahl der Sockel an der Zentraleinheit im Extremfall auf einen einzigen reduzieren. Der Standard einer solchen Schnittstelle ist seit 1994 unter der Bezeichnung Universal Serial Bus verfügbar. In Bild 9.4 ist der entsprechende Sockel unter 31 erkennbar. Die wichtigen Versionen des Standards sind USB 1.1 (1997, 1.5 MBit/sec = Low Speed oder 12 MBit/sec = Full Speed) und USB 2.0 (2001, 480 MBit/sec= High Speed). Die Verbindungsstruktur der USB-Geräte ist eine Baumstruktur, deren Wurzel (Root) im Host-Computer liegt (Bild 9.5). Host Computer Hu b Ra ng 0 Hu b Modem Hu b Ra ng 1 Hu b Lautsprecher Drucker Ra ng 2 Keyboard Mo use Bild 9.5: Schema einer beispielhaften USB-Verbindungsstruktur 225

5 Das Konzept des Universal Serial Bus Die Verteileinheiten für die Datenströme zwischen dem (Host-) Computer und den peripheren Geräten sind sternförmig mit Geräten oder anderen Verteileinheiten verbunden. Sie werden Hubs genannt wie die entsprechenden Verteileinheiten in Computernetzen mit twisted-pair-verkabelung. Hubs können eigenständige Geräte sein. Sie können aber auch in den (Host-) Computer bzw. in Standard-Peripheriegeräte integriert sein (Bild 9.6). Host Computer Root Hub Internal Hub Mo dem Hu b Internal Hub Mo nitor Lautsprecher Drucke r Keyboard Mo use Bild 9.6: Beispiel einer USB-Konfiguration mit Root- und internen Hubs Da man bei der Belegung der Hub-Anschlüsse frei ist, könnte man - ohne Beeinträchtigung der Gesamtfunktion - auch eine andere Belegung wählen. Im Folgenden werden beispielhaft die Merkmale des USB 1.1 (Full Speed) erklärt Die physikalische Ebene des USB Kabel und Stecker Zunächst sollen die Eigenschaften der elektrischen Leitungen und ihre Stecker erklärt werden. Bild 9.7: Schnitt durch ein USB-Kabel: Datenleitungen: D+, D- ; Stromversorgung: V+ = + 5 Volt, Ground Die beiden Datenleitungen sind verdrillt. Die beiden Stromversorgungsadern nicht. Auf den Datenleitungen wird das nicht-invertierte Signal D+ und das dazu invertierte Signal D- übertragen. Die Kabellänge ist maximal 5 m. Maximal 7 Kabelstrecken können mit Hilfe von Verteilereinheiten (Hubs) hintereinander geschaltet werden. Das ergibt einen Erfassungsbereich von 35 m. 226

6 Das Konzept des Universal Serial Bus Jedes Kabel ist durch ungleiche Endstecker abgeschlossen. Bild 9.8: Endstecker eines USB-Kabels Typ A: Stecker zum Computer hin (upstream end) Typ B: Stecker zu den Geräten hin (downstream end) Die Kaskadierung der eingespeisten Spannungen erfolgt immer nur in einer Richtung: vom Computer hin zu den Geräten (downstream). Von der Wurzel im Computer ausgehend, verzweigen sich die Versorgungspfade bis zu den Geräten. Angenommen, die Stecker an den Enden der Verbindungskabel sind gleich. Dann ist nicht mit Sicherheit auszuschließen, dass man zwei spannung-treibende Anschlüsse bzw. zwei spannung-empfangende Anschlüsse zusammen schaltet (Bild 9.9). Host Computer Root Hub Internal Hub Modem Hu b Internal Hub Mo nitor Lautsprecher Drucke r Keyboard Mo use Bild 9.9: Beispiel für eine fehlerhafte Verschaltung bei gleichen Steckern Pfeile in Richtung der Spannungsversorgung Dadurch, dass die Stecker unterschiedlich sind und eine eindeutige Zuordnung haben, sind Verschaltungsfehler der Spannungsversorgung ausgeschlossen. Autonome Hubs Bild 9.10 zeigt ein Hub-Beispiel. Bild 9.10: Beispiel für einen USB - 4 Port - Hub mit eigener Stromversorgung 4 Sockel für 4 Typ A-Stecker und 1 Sockel für 1 Typ B-Stecker 227

7 Das Konzept des Universal Serial Bus Erkennung von Konfigurationsmerkmalen Um zu erkennen, ob downstream eine Einheit angeschlossen ist, gibt es eine besondere Beschaltung an der upstream- und der downstream-seite (Bild 9.11). +3,3 V 1,5K +/- 5% Host oder Hub D+ D- Typ A Typ B D+ D- Gerät oder Hu b 15K +/- 5% 15K +/- 5% Bild 9.11: Beschaltung der up- und downstream-seite zur Erkennung einer angeschlossenen Einheit Annahme: Ruhezustand, d.h. keine Sendung. Annahme außerdem: die downstream-einheit (rechts) ist nicht vorhanden. Dann liegen an D+ und D- in der upstream-einheit (links) 0 V an. Alternative Annahme außerdem: die downstream-einheit (rechts!) ist angeschlossen. Dann liegt an D+ eine Spannung nahe an 3,3 V und an D- weiterhin 0 V. Die upstream-einheit kann an den eindeutigen Fällen unterscheiden, ob eine Einheit angeschlossen ist oder nicht. Man hat in der downstream-einheit einen weiteren Freiheitsgrad: man könnte den Widerstand alternativ an D- schalten, was die upstream-einheit dadurch bemerkt, dass D+ gleich 0 V und D- etwa gleich 3,3 V ist. Tatsächlich wird diese alternative Schaltungsmöglichkeit auch genutzt: der Widerstand an D+ meldet ein Full-Speed- Gerät, der Widerstand an D- meldet ein Low-Speed-Gerät beim USB 1.1. Dieses Erkennen und das eigentliche Senden und Empfangen der Daten erfolgt in einer Interface-Schaltung, die USB-Tranceiver genannt wird (Bild 9.12). 228

8 Das Konzept des Universal Serial Bus USB-Transceiver Bild 9.12: Transceiver für das serielle Senden und Empfangen von Datenbits des USB 1.1, Full Speed Die unteren beiden Empfänger dienen der Erkennung der Pegel, die Leerlauf- und Belastungsfall unterscheiden. Oben erkennt man den Treiber mit dem nicht invertierten Ausgang D+ und dem invertierten Ausgang D- und den Empfänger. Angegebene Grenzwerte gemäß Unterer Grenzwert für den Sende-High-Pegel VoH: 2,4 Volt Oberer Grenzwert für den Sende-Low-Pegel VoL: 0,4 Volt Man erkennt das sog. Auge im Oszillogramm. Ein Oszilloskop startet regelmäßig den anzeigenden Strahl in Abhängigkeit von sog. Triggerereignissen. Das sind hier die Signalübergänge. Im Moment eines Signalübergangs kann entweder ein Übergang von VoL nach VoH oder ein Übergang von VoH nach VoL ablaufen. Wenn sich die Übergänge schnell wiederholen, wird also schnell nacheinander mal der eine, mal der andere - von Beginn an - auf den Bildschirm gezeichnet. Der Strahl bewegt sich mit einer einstellbaren Zeit vom Startpunkt zum Endpunkt am rechten Rand des Bildes. Er zeichnet vom Startzeitpunkt bis zum Endzeitpunkt den gemessenen Signalverlauf auf den Schirm. Wenn diese Zeit größer ist als die Mindestdauer zwischen zwei Übergängen, sieht man den nächsten Übergang noch im Bild. Die Nachleuchtdauer und der schnell wiederholte Start durch den Trigger erzeugen ein stehendes Bild, in dem das wiederholte Aufzeichnen von beliebigen zwei aufeinander folgenden Übergängen ein Auge bilden. Je weiter dieses Auge geöffnet ist, umso weniger verzerrt ist die Übertragung, d.h. umso weniger Übertragungsfehler treten auf. Die Transceiver sind für die Genauigkeit der gesendeten Signale verantwortlich. Beim Empfang müssen sie sich in gegebenen Toleranz-Grenzen so verhalten, dass sie Pegel-Verzerrungen bei der Übertragung korrekt überwinden können. Dabei hat sich bewährt, die Differenz D+ minus D- als Grundlage der Bewertung der empfangenen Signale zu nehmen. Dabei gilt: D+ minus D- größer 200 mv = differentiell 1, D+ minus D- kleiner 200 mv = differentiell 0. Je größer das Auge der Übertragung ist, umso weiter liegen die tatsächlichen Werte für die differentielle 1 bzw. 0 auseinander, umso sicherer ist ihre Unterscheidbarkeit. Je höher die Taktrate bei der Übertragung ist, mit umso größeren Verzerrungen der übertragenen Signale muss man rechnen. Der USB-Standard legt deshalb - wie 229

9 Das Konzept des Universal Serial Bus andere Standards für Datenübertragungsprotokolle auch - die Taktrate und die übertragungstechnischen Bedingungen fest, mit denen dabei eine effektive Übertragung möglich ist. Für die Version USB 1.1 gibt es zwei Alternativen für die Taktrate und damit für den Mindestabstand zwischen zwei Pegelübergängen: Low-Speed: 1, 5 Mbit/sec ergibt 666 nsec; Full-Speed: 12 MBit/sec ergibt 83 nsec. Das Auge in Bild 9.12 bildet einen Zeitrahmen von 83 nsec ab. Man erkennt den Anteil der Übergangszeiten. Im Datenblatt werden maximal 20 nsec angegeben, d.h. ¼ von 83 nsec. Man erkennt, dass die gemessene Übergangszeit noch kürzer ist. Elektrische Codierung Die elektrische Codierung erfolgt nach dem NRZI-Konzept (non-return-to-zeroinverted), das mit dem Beispiel in Bild 9.13 verdeutlicht wird. Bitstrom NRZI-Signal Bild 9.13: NRZI-Codierung eines beispielhaften Bitstroms Die NRZI-Codierung ändert beim Senden einer 1 den vom vorhergehenden Bitfenster übernommenen Signalpegel nicht, beim Senden einer 0 wird er geändert. Damit entsteht der kürzeste Abstand zwischen zwei Signalpegel-Wechseln beim Senden einer 0-Folge. Es entsteht aber das Problem, dass es beim Senden längerer 1-Folgen keine Signalwechsel gibt. Deshalb stopft man bei längeren 1-Folgen 0-Bits hinzu (bit stuffing), die einen Pegelwechsel erzwingen. Bitstrom Stuffed 0-Bit NRZI Bild 9.14: Bit-Stuffing Nach jedem 6ten 1-Bit einer 1-Folge wird eine Pseudo-Null eingefügt. Dadurch verzögert sich jedes Mal das Senden der nächsten Bits um einen Takt. Im Empfänger kann man jedes eingeschobene 0-Bit wieder entfernen, weil man durch Mitzählen der 1-Bits den Übergang für die eingeschobene Pseudo-Null erkennt. 230

10 Das Konzept des Universal Serial Bus Die logischen Ebenen des USB Aufteilung der Bandbreite Der USB ist ein getaktetes Übertragungssystem. Wie bei jedem getakteten Übertragungssystem ist die Rate der Bits pro sec ein maßgebliches Leistungsmerkmal. Da Taktzeit und Bitübertragungszeit zusammenfallen, sind Taktrate und Bitrate gleich. Die Bitrate legt für jedes beliebige Zeitintervall fest, wie viele Bits darin maximal übertragen werden können. Die geordnete Übertragung von Daten in einem Übertragungssystem erzwingt, dass man neben den Daten, die man eigentlich übertragen will (Nutzdaten), auch zusätzliche Daten übertragen muss, die der Einhaltung der Ordnung bei der Übertragung dienen (Kontrolldaten). Würden nur Nutzdaten übertragen, hätte man die beste Ausnutzung der vorhandenen Übertragungskapazität, die man auch Bandbreite nennt und die gleich der Bitrate ist. Tatsächlich ist das wegen der Übertragung der Kontrolldaten aber nicht möglich. Man kann die Effektivität der Ordnungsprinzipien (Übertragungsprotokoll) aber daran messen, wie nahe man an die Bandbreite kommt. Einige Peripherie-Geräte übertragen einzelne Datenwörter in einem zur Taktzeit großen zeitlichen Abstand. Diese Geräte erzeugen einen beschränkt zeitkritischen Einzeldatenverkehr. Es gibt aber auch online betriebene Geräte mit Audio- und/und Videodaten, die einen zeitkritischen Blockdatenverkehr erzeugen. Dann gibt es noch Geräte, die Daten in Zwischenspeichern puffern können und solange ihre Aktionen anhalten können, wie keine Übertragung möglich ist. Das sind Geräte mit zeitunkritischem Blockdatenverkehr (Bild 9.15). Bild 9.15: Beispiel für eine USB-Konfiguration: Video und Telefon: zeitkritischer Blockdatenverkehr; Keyboard und Mouse: beschränkt zeitkritischer Einzeldatenverkehr; Printer und Plotter und Scanner: zeitunkritischer Blockdatenverkehr. 231

11 Das Konzept des Universal Serial Bus Die Bandbreite des USB-Übertragungssystems wird geeignet auf den zeitkritischen und zeitunkritischen Datenverkehr aufgeteilt. Audio- bzw. Videoübertragung sind deshalb zeitkritisch, weil sie mit der realen Zeit Schritt halten müssen (Merkmal eines online-betriebes). Also muss auch die Übertragung zwischen dem Host-Computer und den Geräten synchron zur realen Zeit ablaufen. Das kann das Übertragungssystem nur dann leisten, wenn es periodische Bedienintervalle gibt. In diesen Bedienperioden muss die Bedienung der zeitkritischen Übertragungen den Vorrang vor den zeitunkritischen Bedienungen haben (Bild 9.16). Bedienperiode i-1 Bedienperiode i Bedienperiode i+1 frame i-1 frame i frame i+1 Zeit Bedienung des zeitkri tischen Bedarfs isochronous transfer Bedienung des zeitunkritisch en Beda rfs ereign isgesteuerter Einze ldatenverkehr interrupt transfer Datenv erkehr z ur Steuerung des USB- Systems contro l transfer zeitunkritischer Blockdatenverkehr bulk transfer Bild 9.16: Aufteilung der Bandbreite durch zyklische Bedienintervalle Die gleich langen Bedienperioden heißen hier Frames. Nach dem Beginn eines Frames werden zuerst die Geräte mit zeitkritischem Bedarf bedient (isochronous transfer). Die Bedienung des zeitunkritischen Bedarfs gliedert sich nach ereignisgesteuertem Einzeldatenverkehr (z.b. Keyboard und Mouse): interrupt transfer; die Bezeichnung greift das Merkmal herkömmlichen Konzeptes auf, das diesen Datenverkehr interrupt-request-getrieben abwickelte; das darf nicht zu der Annahme verleiten, dass dies hier genauso ist; die Geräte melden hier ihren Bedarf nicht mit Interrupts an und werden dann durch Interrupt-Service- Routinen bedient; hier fragt der zentrale Controller des USB die einzelnen Geräte ab (polling), um Ein- bzw. Ausgaben zu regeln; Datenverkehr zur Steuerung des USB-Bussystems: control transfer; zeitunkritischer Blockdatenverkehr für alle Geräte, die ihre Aktionen anhalten können, wenn keine Datenübertragung möglich ist (z.b. Drucker, Plotter, Scanner): bulk transfer. 232

12 Das Konzept des Universal Serial Bus Eine Ergänzung zur Begriffsbildung der Übertragungstechnik Aus einem prinzipielleren Blickwinkel stellt man fest, dass sich mehrere Geräte in die Nutzung des Übertragungssystems teilen. Das erzwingt eine ordentliche Reihenfolge der Nutzung, was sich auf der Zeitachse darin zeigt, dass das Übertragungsmedium einem Sender-Empfänger-Paar mit Übertragungswunsch nur für einen abgegrenzten Zeitrahmen zur Verfügung steht. Man nennt diese Möglichkeit zur Übertragung auch Übertragungskanal (oder einfach Kanal) auf der Basis eines Zeit-Multiplex- Verfahrens. Die Sender-Empfänger-Paare mit Geräten mit zeitkritischem Übertragungsbedarf erhalten einen zeitlich gesicherten Zugriff, d.h. sie können zu genau definierten Zeiten mit Nutzungsintervallen rechnen. Man nennt das auch fest zugeordnete Kanäle. Die Sender-Empfänger-Paare mit Geräten mit zeitunkritischem Übertragungsbedarf werden nicht so komfortabel bedient. Die Kontrollinstanz des Übertragungssystems bewilligt ihre Übertragungswünsche im Rahmen eines geeigneten Bewilligungsverfahrens, das die einzelnen Anfragen nach einer vorgegebenen Reihenfolge bedient und Verzögerungen der Bedienung zeitunkritischer Sender-Empfänger-Paare zulässt. In der Übertragungstechnik spricht man von synchroner Übertragung, wenn über längere Zeit ein taktsynchroner Gleichlauf zwischen Sender und Empfänger vorliegt. Es ist die technisch schnellste Übertragungsmethode, die immer dann angewendet wird, wenn sehr schnell sehr viele Daten zu übertragen sind. Zu Beginn der Übertragung müssen sich Sender und Empfänger in der Regel synchronisieren. Um diese Verlustzeit gegenüber der eigentlichen Nutzzeit klein zu halten, wechselt man die Sender-Empfänger-Paar möglichst wenig. Man spricht von asynchroner Übertragung, wenn das Sender-Empfänger-Paar schon nach kurzen Übertragungszeiten wechseln kann. Bei einem unveränderlichen Sender- Empfänger-Paar spricht man von asynchroner Übertragung, wenn kurze Übertragungen zu willkürlichen Zeitpunkten entstehen, zwischen denen beliebig lange Pausen liegen können. Der Sender muss dem Empfänger dann zu Beginn ein Startmerkmal senden, damit der Empfänger die logische Synchronisation einstellen kann, und am Ende ein Endemerkmal, damit der Empfänger sich auf die mögliche folgende Pause einstellen kann. Der Teil jedes Frames, der auf die Bedienung der bevorzugten Sender-Empfänger- Paare folgt, wird im Sinne einer asynchronen Übertragung genutzt. Die zyklisch wiederholbare Bedienung im ersten Teil erzeugt keine echte synchrone Übertragung über eine längere Zeit, aber eine in garantierten Zeitschlitzen (time slots). Das wird hier isochrone Übertragung genannt. Pakete als elementare Einheiten der Übertragung Die Einteilung in Frames ist das grundlegendste Merkmal der Übertragung auf dem USB. Man erkennt diese Einteilung, wenn man den Bitstrom im Leerlauf misst, d.h., wenn es keine Sender-Empfänger-Paare gibt, die aktiv Daten übertragen (Bild 9.17). Die elementaren Übertragungseinheiten auf dem Bus haben eine einheitliche Struktur, die man hier Pakete (packets) nennt. 233

13 Das Konzept des Universal Serial Bus Man erkennt folgende grundsätzlichen Elemente eines Paketes: Synchronisierbits vorneweg: hier erzeugen die sieben 0-Bits sieben zyklische Flankenwechsel, mit denen sich der Empfänger auf den Sendetakt des Senders einstellen kann. ein Feld zur Kennzeichnung der Funktion des Pakets (packet identifier): das Start-Paket eines Frames hat das angegebene Bitmuster; andere Pakettypen haben ein anderes Muster; ein Feld zur Ergänzung der Paketfunktion; hier sind es 11 Bit zur Angabe der Frame-Nummer, die nur das Start-Paket eines Frames enthält; Bits zur Sicherung der Übertragung der Paket-Bits (ohne die Synch-Bits) gemäß einer vorgegebenen zyklischen Codierung; 3 Bit zur Kennzeichnung des Paket-Endes: dieses Ende wird mit Hilfe einer Ausnahme von der normalen elektrischen Codierung angegeben; zuerst sendet der Sender für zwei Takte auf D+ und D- einen Low-Zustand; danach wird der Sender an D+/D- hochohmig, d.h. die Signalpegel an D+ und D- stellen sich so ein, wie die Beschaltung an der upstream- und der downstream-seite der Kabel erzwingt; das ist der Idle-Zustand, der für mindestens eine Taktzeit gilt. Zeit frame i-1 frame i frame i A 5 Hexa i 1 D dual Hexa = Idle-Takte 8 Bit Preamble Synchronisation 8 Bit Start of Frame-Bits Pa ket - Identifizierung Paket 11 Bit Frame-Number Zeitstempel 5 Bit Cyclic Redundancy Sicherung 3 Bit End of Packet Ende des Übertragungsmodus = Beginn des Idle-Modus Bild 9.17: Format des Start-Pakets eines Frames Solange kein Datenverkehr auf dem Bus stattfindet, werden nur die Start-Pakete der Frames übertragen, gefolgt von Idle-Takten. Frames haben eine Länge von 1 msec ( = Bittakte = default ) nach Betriebsbeginn eines USB 1.1-Full-Speed-Bus. Im normalen Betriebsfall werden nach dem Start-of-Frame-Paket die Pakete für die Übertragung der Sender-Empfänger-Paare mit aktuellem Übertragungsbedarf hinzukommen. Da dabei die oben erklärte Reihenfolge der Bedienungen gilt, kann man auch eine entsprechende Reihenfolge der Pakete feststellen. 234

14 Das Konzept des Universal Serial Bus Ein beispielhaftes Szenario Host SOF Iso-OUT-transaction Iso-IN-transaction Interrupt OUT-transaction Interrupt IN-transaction Start Iso of OUT frame Iso DATA out Iso IN Interruprupt Inter- OUT DATA out Interrupt IN Interrupt ACK in Host- Pakete Zeit Iso DATA in Device Interrupt DATA in Bild 9.18: Beispielhafter Ablauf von Transaktionen Der USB-Controller im Host-Computer ist die Steuerzentrale des USB- Systems. Alle Aktivitäten auf dem Bus gehen von ihm aus. Die Einteilung in Frames ist die elementare Einteilung der Bus-Aktivitäten. Innerhalb der Frames werden die Übertragungen nach Aufträgen gegliedert, deren Abwicklung als Transaktionen bezeichnet wird. Die Abwicklung einer Transaktion bedeutet auf dem Bus eine - gemäß Auftragstyp - genau festgelegte Reihenfolge von Paketen. In Bild 9.18 werden Beispiele für den isochronen und den Interrupt -Datenverkehr angegeben. Die anderen Übertragungsarten erfolgen sinngemäß. Ein wichtiger Unterschied zwischen isochronem und Bulk- Datenverkehr: der isochrone Verkehr wird nicht so gesichert, dass man eine Wiederholung ausführen könnte. Das wäre wegen des online-charakters der Daten sehr aufwendig. Aber die Bulk-Datenübertragung wird wie üblich gesichert, so dass man eine Wiederholung anfordern kann. Bezogen auf den Interrupt -Datenverkehr erkennt man, dass Daten nur dann fließen, wenn der Host-Controller eine Aufforderung gibt, d.h. wenn er entsprechende IN- bzw. Out-Pakete sendet. Für das gesamte Frame gilt: wenn mehr Transaktionen in einem Frame ablaufen, als innerhalb eines Frames möglich sind, dann wird nach dem Ende des betroffenen Frames eine Überlagerung von Sendungen eintreten: die des Start of Frame des nächsten Frame und die nicht fertig gewordener Transaktionen. Diese Unordnung wird hier babble -Zustand genannt und führt zum Abbruch des USB-Betriebes. Für jedes Frame ist die Reihenfolge der Transaktionen gemäß Übertragungsbedarf genau fest gelegt. Jede Transaktion wird durch einen genau festgelegten Satz von Auftragsdaten beschrieben (descriptor). Der Reihenfolge der Transaktionen auf dem Bus entspricht eine Kettung von (in Listen gespeicherten) Auftragsbeschreibungen (Deskriptoren). Interrupt ACK out Device- Pakete 235

15 Das Konzept des Universal Serial Bus Die Auftragslisten für das USB-System Liste der Zeiger zu den Auftragsketten der Frames 11 2 Zeiger Kettung der Iso-Deskriptoren und der Header der Interrupt-, Control- und Bulk-Queues Kettung der Interrup t - Deskriptoren Kettung der Contr ol- Deskriptoren Kettung der Bulk- Deskriptoren Zeiger zur Auftragskette des Frame i-1 Iso-Auftragsbeschreibung Iso-Auftragsbeschreibung Zeiger zur Auftragskette des Frame i i.0 Iso-Auftragsbeschreibung i.1 Iso-Auftragsbeschreibung Interrupt - Warteschlangenbeschreibung Con trol- Warteschlange n- beschreibung Bulk - Warteschlangenbeschreibung Zeiger zur Auftragskette des Frame i+1 Iso-Auftragsbeschreibung Iso-Auftragsbeschreibung i.2 i.x+1 Interrupt -Auftragsbeschreibung Control Auftragsbeschreibung Bulk Auftragsbeschreibung i.y+1 Bulk Auftragsbeschreibung Inte rrupt Auftragsbeschreibung i.3 i.y Control Auftragsbeschreibung i.end Inte rrupt Auftragsbeschreibung i.x i.0 i.1 i.2 i.3 usw. Zeit Bild 9.19: Kettungsstruktur der Übertragungsaufträge der Frames Beispielhafter Pfadabschnitt durch die Auftragskette von i.0 bis i.3 und die entsprechenden Transaktionen auf dem Bus Eine Frame-Liste enthält 2 11 Einträge, von denen jeder zum Anfang der Auftragskette zeigt, die mit dem entsprechenden Frame verbunden ist. Jeder Auftrag wird durch einen Deskriptor beschrieben. Er enthält die Parameter der Transaktion, die auszuführen ist, und einen Zeiger auf den in der Kette folgenden Deskriptor. Die Kette der Frame-Aufträge beginnt mit einer Folge von isochronen Aufträgen, gefolgt von je einer Folge von Interrupt -, Control- und Bulk- Aufträgen. Man kann die Kettung vom ersten Eintrag in der Frame-Liste durch dessen Auftragskette zum nächsten Eintrag in der Frame-Liste und dessen Auftragskette usw. bis zum letzten Auftrag in der Auftragskette des letzten Eintrags in der Frame-Liste verfolgen und sie dann zyklisch fortsetzen. Das ist der Leitfaden, mit dem der USB-Controller die Aktionen auf dem USB-Bus bestimmt. 236

16 Das Konzept des Universal Serial Bus Die Kettungsstruktur (und damit der Leitfaden) wird beim Hochfahren des Systems zum ersten Mal bestimmt. Wenn dann im Betrieb neue Betriebsbedingungen entstehen, müssen die Kettungen entsprechend angepasst werden. Man erkennt, dass eine isochrone Auftragsfolge, die neu angelegt wurde, einfach dadurch aktiviert werden kann, dass die Zeiger in der Frame-Liste entsprechend eingestellt werden. Die Kettung der Auftragsfolgen für die nachfolgenden nicht-isochronen Aufträge beginnt für alle isochronen Auftragsfolgen beim gleichen Element. Der Zeiger im letzten isochronen Auftrag ist also nicht von irgendwelchen Kettungsänderungen abhängig. Die Änderungen in den Auftragsketten der nicht-isochronen Aufträge betreffen nur die jeweilige Kette. Wenn sie einmal erfolgt sind, gelten sie für alle Frames, bis sie widerrufen werden. Diese Kettungsstruktur ist die logische Schnittstelle zwischen der Hardware und der Treiber-Software. Die Aufteilung der Aufgaben zwischen der Aufrufebene im Anwender-Computer und der Hardware des USB-Bus zeigt Bild Die Kettungsstruktur der Auftrags-Deskriptoren ist die maßgebliche Komponente dieser Schnittstelle. Für den Programmierer des BIOS des DOS-Betriebssystems waren die Register im IO-Speicherbereich die maßgebliche Schnittstelle zur Hardware. Für den USB- Treiber-Programmierer moderner Betriebssysteme ist es das UHCI (universal host controller interface). Bild 9.20: Hierarchische Aufgabenteilung zwischen der Anwender-Software und der Hardware des USB ftp://download.intel.com/technology/usb/uhci11d.pdf Die Treiber-Software sorgt für die Initialisierung, das Management und die Abwicklung der Schreib- und Leseanweisungen der Anwenderprogramme. 237

17 Das Konzept des Universal Serial Bus Als Beispiel einer Auftragskettung dient hier das Verfahren des USB 1.1. Für den Nachfolger USB 2.0 gilt eine wesentlich komplexere Schnittstelle, die mit EHCI (enhanced host controller interface) bezeichnet wird. Sie wird hier nicht diskutiert: Hier einige pauschale Merkmale: Die Taktrate des USB 2.0 ist 40mal größer als die 12 MBit/sec bei Full Speed des USB 1.1, also 480 MBit/sec. Man unterteilt die 1msec-Frames in 8 Micro-Frames von 125 microsec. Der USB 2.0 ist abwärts kompatibel zum USB 1.1. Das bedeutet u.a., dass der USB-Controller 2.0 die Übertragungs-Geschwindigkeit jeweils automatisch an die Geschwindigkeit des aktiven Gerätes anpasst. Bild 9.21: Vergleich zwischen Frames (USB 1.1) und Micro-Frames (USB 2.0) Angenommen, der isochrone Datenbedarf (data payload) belegt ein Frame 500 microsec. Das entspricht 6000 Bits. Diese 6000 Bits werden innerhalb eines Micro-Frames in 12,5 microsec übertragen. 238

18 9.3 Festplatten und Festplatten-Controller Motherboards haben fest eingelötete Stecker zum Anschluss von Festplatten. Dabei ist wahlweise der Anschluss von IDE-Disks (intelligent drive electronics) und/oder SCSI-Disks (small computer system interface) möglich. Man unterscheidet das eigentliche Laufwerk mit dem Speichermedium von dem Laufwerkscontroller. Heute ist es üblich, beide in einer einzigen Baueinheit zusammen zu montieren, so dass das dumme Laufwerk durch die Intelligenz des Controllers aufgewertet wird. Die Schnittstelle der Gesamt-Einheit ist als Bussystem-Anschluss konzipiert, der entweder vom PC-Systembus abgeleitet ist (IDE-Schnittstelle) oder ein speziell konzipierter Peripherie-Bus ist (SCSI-Schnittstelle) Aufbau von Festplattenlaufwerken Das Laufwerk Bild 9.22: Aufbau eines Festplattenlaufwerks Man erkennt im Bild 9.22 den Plattenstapel und seine Antriebsspindel mit dem darin integrierten Antriebsmotor, den Kamm mit den Schreib/Leseköpfen und dem oberen Lagerzapfen für die Drehachse, den Aktuator für die Positionierung des Kammes durch Drehung, die Filtersperre für die Filterung mechanischer Feinstteilchen aus dem Luftstrom, das verkapselnde Gehäuse. Bild 9.23 veranschaulicht ein beispielhaftes Ensemble von Aktuator, Kamm und Schreib/Lese-Köpfen. 239

19 Bild 9.23: Aktuator mit Kamm Im erkennt man zwei Köpfe für die Ober- und Unterseite einer Platte. Aus der Berührung der Köpfe kann man schließen, dass die Köpfe von den Armen mit einer zulässigen Spannung auf die Platte gedrückt werden. Das gilt nur im Stillstand. Sobald die Platte rotiert, entsteht durch den Luftstrom ein Gegendruck, der die Köpfe über die Plattenoberflächen hebt, so dass sie berührungslos darüber schweben. Die Köpfe sind auf Schlitten-Elementen montiert. Die Arme sind mit den Schlitten in tangentialer Richtung orientiert. In den Schlittenflächen, die der Disk zugewandt sind, gibt es am rechten und linken Rand je eine Kufe, die innen einen Rille erzeugen. Durch diese kann der tangentiale Luftstrom durchziehen und das Abheben erzeugen. Der dadurch erzeugte Abstand ist winzig (Bild 9.23). Bild 9.24: Größenverhältnisse bezogen auf die Flughöhe (flying height) von Köpfen Das Aufsetzen eines Kopfes (head crash) bedeutet in der Regel die Zerstörung der Spur bzw. des Kopfes. Der Hersteller sorgt für die notwendige Ebenheit der Platten, die notwendige Laufruhe bei der Rotation, die hermetische Verkapselung und das Filtern des Luftstromes, damit es keine Feinstpartikel im Luftstrom gibt. Der Anwender des Laufwerks sorgt dafür, dass es während des Betriebs keine mechanischen Stoßbelastungen gibt. 240

20 Das Prinzip der durch eine Spule bestimmten Kopf-Struktur kann man im Bild 9.25 erkennen. Bild 9.25: Schreib/Lese-Kopf in Thin-Film-Technologie Man erkennt am Schlitten die beiden äußeren Kufen und die dadurch innen erzeugte Rille ; außerdem erkennt man die Wicklung der Spule sowie die Zuleitungen. In aktuellen Systemen wird die Spule nicht mehr durch eine echte Wicklung erzeugt, sondern durch planare Dünnfilm-Windungsstrukturen, die weniger Raumbedarf haben: Das Speichermedium Das Speichermedium ist eine kreisförmige Platte, die beidseitig mit magnetisierbarem Material beschichtet ist. Das herkömmliche Konzept zur Speicherung von Daten geht von einer gleichmäßigen Einteilung in Spuren und Sektoren aus (Bild 9.26). Bild 9.26: Gleichmäßig sektorisierte Platte Die Plattenfläche wird in gleich breite, konzentrische Ringe (Spur, track) eingeteilt. Man nummeriert die Spuren von außen nach innen (Spurnummer, track number)). Eine bestimmte radiale Linie markiert den Anfang jeder Spur. Von dort ausgehend wird die Plattenfläche in gleich große radiale Segmente eingeteilt. Die dadurch entstehenden Spurabschnitte heißen Sektoren. 241

8 Der Datenverkehr von/zu den Peripheriegeräten

8 Der Datenverkehr von/zu den Peripheriegeräten Binäre Ein-/Ausgaben (Parallel Input/Output) 8 Der Datenverkehr von/zu den Peripheriegeräten Jetzt soll genauer untersucht werden, welche Merkmale die Schnittstellen der Datenflüsse zu den peripheren Geräten

Mehr

USB universeller serieller Bus

USB universeller serieller Bus USB universeller serieller Bus - USB ist ein serieller Single-Master-Bus. - USB unterstützt drei Datenübertragungsgeschwindigkeiten: - Low Speed: 1,5 MBit/s - Full-Speed: 12 MBit/s (framepulse 1ms) - High-Speed:

Mehr

USB Universal Serial Bus

USB Universal Serial Bus Ausarbeitung zum Vortrag vom 25.11.2009 USB Universal Serial Bus Von Christoph Ritter Matrikel-Nr. 256029 Für Prof. Dr. K.O. Linn Hochschule RheinMain Fachbereich DCSM Inhaltsverzeichnis 1. Die Ausgangssituation...3

Mehr

Single-Ended -Datenübertragung (Asymmetrische Übertragung)

Single-Ended -Datenübertragung (Asymmetrische Übertragung) Datenübertragung 1 Asymmetrische Datenübertragung ( Single ended ) und symmetrische (differenzielle) Datenübertragung Parallele und serielle Übertragung Anhang Topologien Datenübertragungssysteme: Beispiele

Mehr

Dateiübertragung mit ProComm Plus (Posten 6)

Dateiübertragung mit ProComm Plus (Posten 6) Dateiübertragung mit ProComm Plus (Posten 6) Einleitung Um die Zeit optimal ausnutzen zu können und nicht im wenig Benutzerfreundlichen MS-Dos zu verweilen, wurde der Versuch mit dem Programm ProComm Plus

Mehr

13. Universal Serial Bus USB 13.1 Allgemeine Charakteristiken:

13. Universal Serial Bus USB 13.1 Allgemeine Charakteristiken: 13. Universal Serial Bus USB 13.1 Allgemeine Charakteristiken: Anschlußtechnik für externe Geräte: - Drucker, Maus & Tastatur, - Modems und ISDN Adapter, - Telephone, Kameras & Scanner, - Disketten und

Mehr

RECHNERANBINDUNG [IDE, SATA, SCSI, USB, FireWire, ]

RECHNERANBINDUNG [IDE, SATA, SCSI, USB, FireWire, ] 10.03.2011 RECHNERANBINDUNG [IDE, SATA, SCSI, USB, FireWire, ] PROSEMINAR Speicher und Dateisysteme von Marius Eschen Agenda 1 von 2 1. Einleitung 2. IDE / ATA 3. SATA 4. SCSI 5. USB 6. FireWire 2 von

Mehr

Angewandte Informatik

Angewandte Informatik Angewandte Informatik Teil 2.1 Was ist Hardware? Die Zentraleinheit! 1 von 24 Inhaltsverzeichnis 3... Was ist Hardware? 4... Teile des Computers 5... Zentraleinheit 6... Die Zentraleinheit 7... Netzteil

Mehr

Ein kleines Computer-Lexikon

Ein kleines Computer-Lexikon Stefan Edelmann 10b NIS-Klasse Ein kleines Computer-Lexikon Mainboard Die Hauptplatine! Sie wird auch Motherboard genannt. An ihr wird das gesamte Computerzubehör angeschlossen: z.b. Grafikkarte Soundkarte

Mehr

DC-1394 PCIe. IEEE 1394 FireWire TM PCIe Card. Windows 2000 / 2003 / 2008 Windows XP / Vista / 7

DC-1394 PCIe. IEEE 1394 FireWire TM PCIe Card. Windows 2000 / 2003 / 2008 Windows XP / Vista / 7 DC-1394 PCIe IEEE 1394 FireWire TM PCIe Card Wichtige Information zur Datensicherheit Vor der Installation und bei Änderungen der Konfiguration des DC-1394 PCIe sollte unbedingt eine Datensicherung durchgeführt

Mehr

BUSSYSTEME und Interfaces

BUSSYSTEME und Interfaces MIKROPROZESSOR PROGRAMMIERUNG 6. VORLESUNG BIT LV-Nr. 439.026 SS2007 1 I²C Bus I²C (für Inter-Integrated Circuit, gesprochen I-Quadrat-C bzw. I-square-C) ist ein von Philips Semiconductors entwickelter

Mehr

Peripherie Komplexe serielle Schnittstellen

Peripherie Komplexe serielle Schnittstellen Peripherie Komplexe serielle Schnittstellen Kennzeichen Aufwändigere Physical Layer Darstellungen Praktisch immer asynchron Blockübertragungen Asynchronität: Taktrückgewinnung nötig Overhead bei Bit-Übertragung

Mehr

esata / FireWire TM / USB 2.0 PCMCIA CardBus Adapter

esata / FireWire TM / USB 2.0 PCMCIA CardBus Adapter esata / FireWire TM / USB 2.0 PCMCIA CardBus Adapter Wichtige Information zur Datensicherheit Vor der Installation und bei Änderungen der Konfiguration des Dawicontrol Controllers sollte unbedingt eine

Mehr

PRÄSENTATION MAGNETISCHE FESTPLATTEN. Proseminar Speicher- und Dateisysteme. Björn Fries 10. / 11.03.2011

PRÄSENTATION MAGNETISCHE FESTPLATTEN. Proseminar Speicher- und Dateisysteme. Björn Fries 10. / 11.03.2011 PRÄSENTATION MAGNETISCHE FESTPLATTEN Proseminar Speicher- und Dateisysteme Björn Fries GLIEDERUNG (1) Einleitung o Was ist eine Festplatte? o Aufgabe und Einsatz (2) Technischer Aufbau a. Physikalischer

Mehr

USB 2.0 ZU IDE/SATA ADAPTER-KABEL

USB 2.0 ZU IDE/SATA ADAPTER-KABEL USB 2.0 ZU IDE/SATA ADAPTER-KABEL Benutzerhandbuch DA-70148-3 1. Eigenschaften Unterstützt SATA Spread-Spectrum-Transmitter Unterstützt SATA II Asynchronous Signal Recovery (Hot Plug) Funktion Kompatibel

Mehr

Ankopplung GSM Interface an FAT2002 (GSM-Option)

Ankopplung GSM Interface an FAT2002 (GSM-Option) Ankopplung GSM Interface an FAT2002 (GSM-Option) ab Firmware-Version 4.24.10.1 Allgemeines Das FAT2002 stellt eine Übermittlung von Meldungen per SMS bereit. Die Meldungen aus der BMZ werden im FAT gemäß

Mehr

Serielle Datenauswertung

Serielle Datenauswertung Serielle Datenauswertung Liebherr Temperature Monitoring Serial Interface Kälte-Berlin Inh.: Christian Berg Am Pfarracker 41 12209 Berlin Fon: +49 (0) 30 / 74 10 40 22 Fax: +49 (0) 30 / 74 10 40 21 email:

Mehr

Schnittstellen des Computers

Schnittstellen des Computers Schnittstellen des Computers Eine Präsentation zum Selbststudium Arp Definition Schnittstellen (engl. Interfaces) sind die Verbindungen zwischen der Zentraleinheit und der externen Peripherie des Computers.

Mehr

Vernetzte Systeme Touran und Golf ab 2003

Vernetzte Systeme Touran und Golf ab 2003 Arbeitsblatt 5.3 Nachrichtenformate beim Touran und Golf ab 23 5.3. Aufbau der -Botschaft Die -Botschaft beruht auf einem seriellen Kommunikationsprotokoll, das sich mit einer Ausnahme (dem Synchronisationsbreak)

Mehr

IEEE 1394-Karte. Version 1.0

IEEE 1394-Karte. Version 1.0 IEEE 1394-Karte Version 1.0 Inhaltsverzeichnis 1.0 Was ist IEEE1394.P. 2 2.0 1394-Leistungsmerkmale....P.2 3.0 PC-Systemvoraussetzungen..P.2 4.0 Technische Daten..P. 3 5.0 Hardwareinstallation...P. 3 6.0

Mehr

Institut für Technische Informatik, Professur für VLSI-Entwurfssysteme, Diagnostik und Architektur. PCI Express. Dirk Wischeropp. Dresden, 07.06.

Institut für Technische Informatik, Professur für VLSI-Entwurfssysteme, Diagnostik und Architektur. PCI Express. Dirk Wischeropp. Dresden, 07.06. Institut für Technische Informatik, Professur für VLSI-Entwurfssysteme, Diagnostik und Architektur PCI Express Dirk Wischeropp Dresden, 07.06.2011 Gliederung 1 Einleitung 2 Architektur 3 Layering 4 Zusammenfassung

Mehr

USB in Embedded Systemen. Referat von Peter Voser Embedded Development GmbH

USB in Embedded Systemen. Referat von Peter Voser Embedded Development GmbH USB in Embedded Systemen Referat von Peter Voser Embedded Development GmbH Embedded Development GmbH Engineering and Development System Engineering Hardware/Software Co-Design Embedded Software Entwicklung

Mehr

3. Film- und Videotechnik und digitale Videobearbeitung

3. Film- und Videotechnik und digitale Videobearbeitung 3. Film- und Videotechnik und digitale Videobearbeitung ONLINE ONLY 3.1! Film- und Kinotechnik analog! 3.2! Film- und Kinotechnik digital! 3.3! TV- und Videotechnik analog und digital! 3.4! Produktion

Mehr

Die Komponenten in Ihrem Computer 14.05.2008

Die Komponenten in Ihrem Computer 14.05.2008 Fast überall stehen Sie, die Computer. Sobald man über Computer spricht, fallen sehr viele Fachbegriffe, wie RAM, Dual-Core, MHz, GHz, SATA, ATA, um nur einige zu nennen. Viele können aber mit diesen Begriffe

Mehr

Fachbereich Medienproduktion

Fachbereich Medienproduktion Fachbereich Medienproduktion Herzlich willkommen zur Vorlesung im Studienfach: Grundlagen der Informatik I USB Universal serial bus (USB) Serielle Datenübertragung Punkt-zu-Punkt Verbindungen Daten und

Mehr

Empfänger. Sender. Fehlererkennung und ggf. Fehlerkorrektur durch redundante Informationen. Längssicherung durch Paritätsbildung (Blockweise)

Empfänger. Sender. Fehlererkennung und ggf. Fehlerkorrektur durch redundante Informationen. Längssicherung durch Paritätsbildung (Blockweise) Datensicherung Bei der digitalen Signalübertragung kann es durch verschiedene Einflüsse, wie induktive und kapazitive Einkopplung oder wechselnde Potentialdifferenzen zwischen Sender und Empfänger zu einer

Mehr

Interface Definitionen zu E-LAB ICP-V24 Portable

Interface Definitionen zu E-LAB ICP-V24 Portable Serielles Interface PC ICP-V24 18.03.2003 Seite 1/5 Interface Definitionen zu E-LAB ICP-V24 Portable Das Interface zwischen PC und ICP-V24 besteht aus dem Hardware Teil und dem Software Teil. Hardware

Mehr

GDT. Schnittstellen. 4b INFTI. Serielle Schnittstelle... 2 Parallele Schnittstelle... 4 USB... 6

GDT. Schnittstellen. 4b INFTI. Serielle Schnittstelle... 2 Parallele Schnittstelle... 4 USB... 6 GDT Schnittstellen 4b INFTI Serielle Schnittstelle... 2 Parallele Schnittstelle... 4 USB... 6 2012 NT Schnittstellen Seriell, Parallel, USB Serielle Schnittstelle: Die serielle Schnittstelle hat einen

Mehr

Fachhochschule Augsburg Fachbereich Informatik. Präsentation der Diplomarbeit. zum Thema

Fachhochschule Augsburg Fachbereich Informatik. Präsentation der Diplomarbeit. zum Thema Fachhochschule Augsburg Fachbereich Informatik Präsentation der Diplomarbeit zum Thema Kommunikation von Linux-Applikationen mit generischer Hardware über das USB-Subsystem, praktisch realisiert am Beispiel

Mehr

2 USBundLinuxhotplug. 2.1 Eigenschaften von USB. In diesem Kapitel lernen Sie. das USB-Schichtenmodell kennen.

2 USBundLinuxhotplug. 2.1 Eigenschaften von USB. In diesem Kapitel lernen Sie. das USB-Schichtenmodell kennen. 2 USBundLinuxhotplug In diesem Kapitel lernen Sie das USB-Schichtenmodell kennen. die Kernelmodule für USB-Treiber kennen. wie Sie USB-Geräte unter Linux verwenden. dashotplug-system von Linux kennen.

Mehr

Creatix 802.11g Adapter CTX405 V.1/V.2 Handbuch

Creatix 802.11g Adapter CTX405 V.1/V.2 Handbuch Creatix 802.11g Adapter CTX405 V.1/V.2 Handbuch 1 Sicherheitshinweise für Creatix 802.11g Adapter Dieses Gerät wurde nach den Richtlinien des Standards EN60950 entwickelt und getestet Auszüge aus dem Standard

Mehr

DC-FW400 SE. 3+1 Port IEEE 1394 FireWire TM PCI-Controller

DC-FW400 SE. 3+1 Port IEEE 1394 FireWire TM PCI-Controller DC-FW400 SE 3+1 Port IEEE 1394 FireWire TM PCI-Controller Wichtige Information zur Datensicherheit Vor der Installation und bei Änderungen der Konfiguration des DC-FW400 SE sollte unbedingt eine Datensicherung

Mehr

Inhalte der heutigen Vorlesung

Inhalte der heutigen Vorlesung Inhalte der heutigen Vorlesung Wiederholung und Fortsetzung Hardware Von-Neumann-Architektur (Rechnerarchitektur) Speicher Software Wie groß ist ein Gigabyte? http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,606308,00.html

Mehr

Universal Serial Bus

Universal Serial Bus Universal Serial Bus Universität Mannheim Technische Informatik Seminar im Wintersemester 03/04 Thorsten Scholz 1 Inhalt allgemeiner Überblick elekrisches Interface Datenübertragung Geräteerkennung Klassen

Mehr

USB - unbekannter serieller Bus

USB - unbekannter serieller Bus USB - unbekannter serieller Bus Zusammenfassung der vereinfachten Einführung in die Funktionsweise des Universal Serial Bus Stefan Schürmans Dezember 2004 (V 1.1) 1 USB - unbekannter

Mehr

USB - Warum ist es besonders gut? Ausarbeitung zum Fachseminar WS 09/10 Hochschule Rhein Main von Miriam Boryczewski

USB - Warum ist es besonders gut? Ausarbeitung zum Fachseminar WS 09/10 Hochschule Rhein Main von Miriam Boryczewski USB - Warum ist es besonders gut? Ausarbeitung zum Fachseminar WS 09/10 Hochschule Rhein Main von Miriam Boryczewski Gliederung 1. Was ist USB eigentlich? 2. USB Überblick 2.1 Problembehebung aus der Sicht

Mehr

für POSIDRIVE FDS 4000

für POSIDRIVE FDS 4000 AS-Interface Ankopplung für Frequenzumrichter POSIDRIVE FDS 4000 Dokumentation Vor der Inbetriebnahme unbedingt diese Dokumentation, sowie die Montage- und Inbetriebnahmeanleitung für POSIDRIVE FDS 4000

Mehr

Grundlagen verteilter Systeme

Grundlagen verteilter Systeme Universität Augsburg Insitut für Informatik Prof. Dr. Bernhard Bauer Wolf Fischer Christian Saad Wintersemester 08/09 Übungsblatt 5 26.11.08 Grundlagen verteilter Systeme Lösungsvorschlag Aufgabe 1: Erläutern

Mehr

Allgemeine Beschreibung (1)

Allgemeine Beschreibung (1) Allgemeine Beschreibung (1) Zunächst soll erklärt werden, wozu ein ISDN Primärmultiplexanschluss gebraucht wird. Dieser wird nur als Anlagenanschluss (Punkt zu Punkt) angeboten. Diese Anschlussart besagt,

Mehr

EX-1361 / EX-1361IS EX-1362 / EX-1362IS. 1S PCMCIA Karte Standard und Surge Protection & Optical Isolation

EX-1361 / EX-1361IS EX-1362 / EX-1362IS. 1S PCMCIA Karte Standard und Surge Protection & Optical Isolation Bedienungsanleitung EX-1361 / EX-1361IS 1S PCMCIA Karte Standard und Surge Protection & Optical Isolation EX-1362 / EX-1362IS 2S PCMCIA Karte Standard und Surge Protection & Optical Isolation Version 1.3

Mehr

DC-FW800 PCI. IEEE 1394b FireWire800 PCI Card

DC-FW800 PCI. IEEE 1394b FireWire800 PCI Card DC-FW800 PCI IEEE 1394b FireWire800 PCI Card Wichtige Information zur Datensicherheit Vor der Installation und bei Änderungen der Konfiguration des DC-FW800 PCI sollte unbedingt eine Datensicherung durchgeführt

Mehr

TU Chemnitz, Fakultät Informatik

TU Chemnitz, Fakultät Informatik TU Chemnitz, Fakultät Informatik Professur Rechnerarchitektur und Mikroprogrammierung Proseminar IBM-PC Sommersemester 2001 bei Prof. Dr.-Ing. W. Rehm Gruppe Kabelgebundene Kommunikation PC - Notebook

Mehr

USB 2.0 Produkte. Gruppe 2. Unser Weg ist Ihr Ziel. Der Spezialist für ADD-On Produkte. Tel. +41 44 8217818 Fax +41 44 8217820. Fax +49 6171 975697

USB 2.0 Produkte. Gruppe 2. Unser Weg ist Ihr Ziel. Der Spezialist für ADD-On Produkte. Tel. +41 44 8217818 Fax +41 44 8217820. Fax +49 6171 975697 Der Spezialist für ADD-On Produkte Vers. 1.3_01.01.2015 USB 2.0 Produkte Gruppe 2 Unser Weg ist Ihr Ziel EXSYS Vertriebs GmbH Industriestr. 8 61449 Steinbach/Ts. Deutschland D - Deutschland verkauf@exsys.de

Mehr

2.2 Rechnerorganisation: Aufbau und Funktionsweise

2.2 Rechnerorganisation: Aufbau und Funktionsweise 2.2 Rechnerorganisation: Aufbau und Funktionsweise é Hardware, Software und Firmware é grober Aufbau eines von-neumann-rechners é Arbeitsspeicher, Speicherzelle, Bit, Byte é Prozessor é grobe Arbeitsweise

Mehr

Inhalt Teil 9 (Peripheriebusse) aus 8. Busse und Systemstrukturen

Inhalt Teil 9 (Peripheriebusse) aus 8. Busse und Systemstrukturen Inhalt Teil 9 (Peripheriebusse) aus 8. Busse und Systemstrukturen 1 8.2 Peripheriebusse 8.2.1 IDE/ATA, ATAPI, PATA 8.2.2 Serial ATA (SATA), 2001 8.2.3 SCSI-Bus 8.2.4 Serial Attached SCSI (SAS) 8.2.5 FireWire

Mehr

METTLER TOLEDO USB-Option Installation der Treiber unter Windows XP

METTLER TOLEDO USB-Option Installation der Treiber unter Windows XP Diese Anleitung beschreibt den Ablauf bei der Installation und Deinstallation der Treiber für die METTLER TOLEDO USB-Option unter Windows XP. Die USB-Option wird als zusätzliche serielle Schnittstelle

Mehr

2. Braunschweiger Linux-Tage. Vortrag über RAID. von. Thomas King. http://www.t-king.de/linux/raid1.html. 2. Braunschweiger Linux-Tage Seite 1/16

2. Braunschweiger Linux-Tage. Vortrag über RAID. von. Thomas King. http://www.t-king.de/linux/raid1.html. 2. Braunschweiger Linux-Tage Seite 1/16 2. Braunschweiger Linux-Tage Vortrag über RAID von Thomas King http://www.t-king.de/linux/raid1.html 2. Braunschweiger Linux-Tage Seite 1/16 Übersicht: 1. Was ist RAID? 1.1. Wo wurde RAID entwickelt? 1.2.

Mehr

>> Bitte zuerst lesen... Einleitung. Installation des ZyXEL Prestige 630-I

>> Bitte zuerst lesen... Einleitung. Installation des ZyXEL Prestige 630-I >> Bitte zuerst lesen... Installation des ZyXEL Prestige 630-I Einleitung Das Modem installieren und einrichten Der ZyXEL Prestige 630-I besitzt zwei Anschlüsse: einen USB- und einen ADSL-Anschluss. Über

Mehr

Prüfung VO Betriebssysteme SS2008 / 7. Juli 2008

Prüfung VO Betriebssysteme SS2008 / 7. Juli 2008 Name: Matrikel-Nr: Prüfung VO Betriebssysteme SS2008 / 7. Juli 2008 Bitte schreiben Sie leserlich und antworten Sie kurz und präzise. 1. Zeichnen Sie das Schichten-Modell eines Computersystems und markieren

Mehr

USB-DMX STAGE-PROFI MK3. Bedienungsanleitung

USB-DMX STAGE-PROFI MK3. Bedienungsanleitung USB-DMX STAGE-PROFI MK3 Bedienungsanleitung USB-DMX STAGE-PROFI MK3 2 Beschreibung Das USB-DMX STAGE-PROFI MK3 Interface ist für die raue Bühnenumgebung ausgelegt. Untergebracht in einem Aluminiumgehäuse

Mehr

Die allerwichtigsten Raid Systeme

Die allerwichtigsten Raid Systeme Die allerwichtigsten Raid Systeme Michael Dienert 4. Mai 2009 Vorbemerkung Dieser Artikel gibt eine knappe Übersicht über die wichtigsten RAID Systeme. Inhaltsverzeichnis 1 Die Abkürzung RAID 2 1.1 Fehlerraten

Mehr

Berührungslose Datenerfassung. easyident-usb Stickreader. Art. Nr. FS-0012

Berührungslose Datenerfassung. easyident-usb Stickreader. Art. Nr. FS-0012 Berührungslose Datenerfassung easyident-usb Stickreader Firmware Version: 0115 Art. Nr. FS-0012 easyident-usb Stickreader ist eine berührungslose Datenerfassung mit Transponder Technologie. Das Lesemodul

Mehr

Kurze Einführung zu USB

Kurze Einführung zu USB Kurze Einführung zu USB Die Kommunikation über USB soll möglichst einfach dargestellt werden. Die Bibliothek für ATMEL USB AVRs verwendet keine Standardklassen. Sie arbeitet auf der PC Seite mit der freien

Mehr

Klausur Kommunikationsprotokolle in der Automatisierungstechnik

Klausur Kommunikationsprotokolle in der Automatisierungstechnik Hochschule Darmstadt Fachbereich Informatik Klausur Kommunikationsprotokolle in der Automatisierungstechnik angefertigt von Jürgen Müller Proffessor: Prof. Dr. Klaus Frank Inhaltsverzeichnis 1 Klausur

Mehr

TCP/UDP. Transport Layer

TCP/UDP. Transport Layer TCP/UDP Transport Layer Lernziele 1. Wozu dient die Transportschicht? 2. Was passiert in der Transportschicht? 3. Was sind die wichtigsten Protkolle der Transportschicht? 4. Wofür wird TCP eingesetzt?

Mehr

... relevante Ports für Streaming bzw. Remote Control!

... relevante Ports für Streaming bzw. Remote Control! ... relevante Ports für Streaming bzw. Remote Control! Wenn Sie mit der Installation des IO [io] 8000 / 8001 beginnen, ist es am sinnvollsten mit einem minilan zu beginnen, da dies mögliche Fehlrequellen

Mehr

BY 15030. Gleichlaufregler zur driftfreien und winkelgenauen Synchronisierung elektrischer Wickelantriebe. Zusatzbeschreibung

BY 15030. Gleichlaufregler zur driftfreien und winkelgenauen Synchronisierung elektrischer Wickelantriebe. Zusatzbeschreibung MaschinenKontrollSysteme GmbH Zwischen den Wegen D789 Rielasingen Germany Tel. 9 (0)7790 Fax 9 (0)7790 EMail info@mkscontrol.de Internet http://www.mkscontrol.de BY 500 Gleichlaufregler zur driftfreien

Mehr

USB ZU SERIELL KONVERTER

USB ZU SERIELL KONVERTER USB ZU SERIELL KONVERTER Bedienungsanleitung (DA-70155-1) Index: A. Windows Treiber B. MAC Treiber C. Linux Treiber A. Windows Triber 1. Produkteigenschaften 2. Systemvoraussetzungen 3. Treiberinstallation

Mehr

6.2 FAT32 Dateisystem

6.2 FAT32 Dateisystem 6.2 FAT32 Dateisystem Dateisystem für Windows 98 einige Unterschiede zum Linux-Dateisystem EXT2: keine Benutzeridentifikation für Dateien und Verzeichnisse! Partitionen werden durch Laufwerke repräsentiert,

Mehr

Herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihres Combi- Readers X15!

Herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihres Combi- Readers X15! Combi-Reader Bedienungsanleitung Allgemeines Herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihres Combi- Readers X15! Dieser innovative und benutzerfreundliche optische Lesestift hat eine integrierte intelligente Schnittstelle,

Mehr

CompuLok Zentrale. Software Interface. Digitalzentrale für DCC und Motorola Format

CompuLok Zentrale. Software Interface. Digitalzentrale für DCC und Motorola Format CompuLok Zentrale Software Interface Digitalzentrale für DCC und Motorola Format Inhalt CompuLok Software Interface... 3 Das Software Interface... 3 Installation... 3 Treiber installieren.... 3 Hinweis

Mehr

Die USB Schnittstelle Was ist an ihr besonders gut?

Die USB Schnittstelle Was ist an ihr besonders gut? Die USB Schnittstelle Was ist an ihr besonders gut? von Thomas Wagner E Mail: twagn002@stud.informatik.fh wiesbaden.de Fachseminar WS 2009/10 bei Prof. Dr. Linn Hochschule RheinMain Bachelor Allgemeine

Mehr

Rechnerunterstützte Echtzeitsteuerung mit grafischer Bedienerschnittstelle für synchrone Antriebe mit dynamischer Drehzahländerung

Rechnerunterstützte Echtzeitsteuerung mit grafischer Bedienerschnittstelle für synchrone Antriebe mit dynamischer Drehzahländerung Rechnerunterstützte Echtzeitsteuerung mit grafischer Bedienerschnittstelle für synchrone Antriebe mit dynamischer Drehzahländerung Martin Heine, Dipl.-Ing.(FH) Light Art Vision Germany 19.02.2001 2001

Mehr

Datenblatt: TERRA PC-GAMER 6250 1.279,00. Gaming-PC mit 120GB SSD + NVIDIA GTX 970 Grafik. Zusätzliche Artikelbilder IT. MADE IN GERMANY. 14.07.

Datenblatt: TERRA PC-GAMER 6250 1.279,00. Gaming-PC mit 120GB SSD + NVIDIA GTX 970 Grafik. Zusätzliche Artikelbilder IT. MADE IN GERMANY. 14.07. Datenblatt: TERRA PC-GAMER 6250 Gaming-PC mit 120GB SSD + NVIDIA GTX 970 Grafik Das GAMING ERLEBNIS für die Freizeit. Der TERRA Gamer-PC mit Intel Core Prozessor der 4. Generation und NVIDIA GeForce GTX

Mehr

ONE Technologies AluDISC 3.0

ONE Technologies AluDISC 3.0 ONE Technologies AluDISC 3.0 SuperSpeed Desktop Kit USB 3.0 Externe 3.5 Festplatte mit PCIe Controller Karte Benutzerhandbuch Inhaltsverzeichnis: I. Packungsinhalt II. Eigenschaften III. Technische Spezifikationen

Mehr

Installationshilfe für die T-Sinus 721X/XA und deren Komponenten unter Windows 2000

Installationshilfe für die T-Sinus 721X/XA und deren Komponenten unter Windows 2000 Installationshilfe für die T-Sinus 721X/XA und deren Komponenten unter Windows 2000 In der folgenden Installationshilfe wird davon ausgegangen, dass alle aus dem Internet herunter geladenen Pakete in den

Mehr

BEDIENUNGSANLEITUNG. ba76147d01 04/2013. MultiLab User PC SOFTWARE ZUR BENUTZERVERWALTUNG

BEDIENUNGSANLEITUNG. ba76147d01 04/2013. MultiLab User PC SOFTWARE ZUR BENUTZERVERWALTUNG BEDIENUNGSANLEITUNG ba76147d01 04/2013 MultiLab User PC SOFTWARE ZUR BENUTZERVERWALTUNG MultiLab User 2 ba76147d01 04/2013 Inhaltsverzeichnis MultiLab User MultiLab User - Inhaltsverzeichnis 1 Überblick...................................

Mehr

Matthias Hofherr. WLAN-Sicherheit. Professionelle Absicherung von 802.11-Netzen. Heise

Matthias Hofherr. WLAN-Sicherheit. Professionelle Absicherung von 802.11-Netzen. Heise Matthias Hofherr WLAN-Sicherheit Professionelle Absicherung von 802.11-Netzen Heise 5 Bevor man einen genaueren Blick auf die Sicherheitsmechanismen von Netzwerken auf Basis des Standards 802.11 wirft,

Mehr

FACHBERICHT BSN VON FELIX LELGEMANN

FACHBERICHT BSN VON FELIX LELGEMANN 2013 FACHBERICHT BSN VON FELIX LELGEMANN Lelgemann.Felix 18.11.2013 Inhaltsverzeichnis Thema Seite 1 Einleitung 3 2 Der Löschvorgang 4 3 Methoden 5 3.1 Datenlöschung durch Hardware 5 3.2 Datenlöschung

Mehr

USB-Adapterkabel auf Seriell

USB-Adapterkabel auf Seriell USB-Adapterkabel auf Seriell Best.Nr. 722 238 Diese Bedienungsanleitung ist Bestandteil des Produktes. Sie enthält wichtige Hinweise zur Inbetriebnahme und Bedienung! Achten Sie hierauf auch, wenn Sie

Mehr

Einführung in Automation Studio

Einführung in Automation Studio Einführung in Automation Studio Übungsziel: Der links abgebildete Stromlaufplan soll mit einer SPS realisiert werden und mit Automation Studio programmiert werden. Es soll ein Softwareobjekt Logik_1 in

Mehr

Es ist ratsam die Schritte der Reihe nach durchzugehen, um ein erfolgreiches Ergebnis zu erzielen.

Es ist ratsam die Schritte der Reihe nach durchzugehen, um ein erfolgreiches Ergebnis zu erzielen. Installationshilfe für die T-Sinus 721X/XA und deren Komponenten unter Windows XP In der folgenden Installationshilfe wird davon ausgegangen, dass alle aus dem Internet herunter geladenen Pakete in den

Mehr

RAID. Name: Artur Neumann

RAID. Name: Artur Neumann Name: Inhaltsverzeichnis 1 Was ist RAID 3 1.1 RAID-Level... 3 2 Wozu RAID 3 3 Wie werden RAID Gruppen verwaltet 3 3.1 Software RAID... 3 3.2 Hardware RAID... 4 4 Die Verschiedenen RAID-Level 4 4.1 RAID

Mehr

Übertragung von MoData2 Dateien mit dem mobilen Gerätecenter unter Windows 7

Übertragung von MoData2 Dateien mit dem mobilen Gerätecenter unter Windows 7 Übertragung von MoData2 Dateien mit dem mobilen Gerätecenter unter Windows 7 1. Für die Verbindung zur MoData2 wird am PC eine freie serielle Schnittstelle benötigt. Wir empfehlen einen USB-Seriell Adapter

Mehr

Datenblatt: TERRA PC-BUSINESS 5050 SBA 629,00. Mit schnellem SSD Speichermedium und Intel SBA Software. Zusätzliche Artikelbilder IT. MADE IN GERMANY.

Datenblatt: TERRA PC-BUSINESS 5050 SBA 629,00. Mit schnellem SSD Speichermedium und Intel SBA Software. Zusätzliche Artikelbilder IT. MADE IN GERMANY. Datenblatt: TERRA PC-BUSINESS 5050 SBA Mit schnellem SSD Speichermedium und Intel SBA Software. TERRA Business PC mit schnellem SSD-Speichermedium, Intel Core i3 Prozessor und Intel Small Business Advantage:

Mehr

Kurzbeschreibung RS-XMODUL-IP 3,3 Volt

Kurzbeschreibung RS-XMODUL-IP 3,3 Volt RS-XMODUL-IP Die klassische Datenübertragung der meisten asynchronen Endgeräte geschieht bis heute noch über analoge Modems. Die Steuerung der analogen Modems erfolgt mit den bekannten und schon standardisierten

Mehr

Codierung. H.-G. Hopf

Codierung. H.-G. Hopf Codierung H.-G. Hopf Inhalt Informationsübermittlung Codierung von Zeichen GDI: Codierung / 2 Inhalt Informationsübermittlung Codierung von Zeichen GDI: Codierung / 3 Ideale Kommunikation Übertragungskanal

Mehr

InfoMedia-Player. Bedienungsanleitung

InfoMedia-Player. Bedienungsanleitung InfoMedia-Player Bedienungsanleitung InfoMedia-Player InfoMini 1 Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeine Einstellungen - Einstellungen der System-Daten 3 2. Timer-Programmierung 4 3. Internet-Verbindung 5 4.

Mehr

USB. Autor Valentin Lätt Datum 09.07.2010 Thema USB Version V 1.0

USB. Autor Valentin Lätt Datum 09.07.2010 Thema USB Version V 1.0 Autor Datum 09.07.2010 Thema Version V 1.0 1 Inhaltsverzeichnis 1 Inhaltsverzeichnis... - 2-2 Was ist die Schnittstelle?... - 3-2.1 Wo wird die Schnittstelle eingesetzt?... - 3-2.2 Weitere Anwendungsbeispiele

Mehr

8 Der Datenverkehr von/zu der Peripherie

8 Der Datenverkehr von/zu der Peripherie Der Datenverkehr von/zu der Peripherie Der Datenverkehr von/zu der Peripherie Jetzt soll genauer untersucht werden, welche Merkmale die Schnittstellen der Datenflüsse zu den peripheren Geräten haben. Für

Mehr

Audio Analyzer UPL. File Transfer vom Audio Analyzer UPL zu einem externen PC über die RS-232-C-Schnittstelle

Audio Analyzer UPL. File Transfer vom Audio Analyzer UPL zu einem externen PC über die RS-232-C-Schnittstelle Audio Analyzer UPL File Transfer vom Audio Analyzer UPL zu einem externen PC über die RS-232-C-Schnittstelle Der Audio Analyzer UPL läßt sich über IEC-Bus oder RS-232-C-Schnittstelle fernsteuern. Messergebnisse

Mehr

Hardwarehandbuch USB - RS232 - Mediacontroller - Translator

Hardwarehandbuch USB - RS232 - Mediacontroller - Translator Hardwarehandbuch USB - RS232 - Mediacontroller - Translator Version 2013.02 EG-Konformitätserklärung Für folgende Erzeugnisse IRTrans USB IRTrans RS232 IRTrans IR Busmodul IRTrans Translator / XL IRTrans

Mehr

tiptel 545/570 office tiptel 545/570 SD PC-Software und Treiber Installation für Windows XP/VISTA/Windows 7 (32/64 Bit)

tiptel 545/570 office tiptel 545/570 SD PC-Software und Treiber Installation für Windows XP/VISTA/Windows 7 (32/64 Bit) tiptel 545/570 office tiptel 545/570 SD PC-Software und Treiber Installation für Windows XP/VISTA/Windows 7 (32/64 Bit) Stand 17.02.2011 Installation der PC-Software Gehen Sie bei der Installation bitte

Mehr

USB, Universal Serial Bus

USB, Universal Serial Bus Berner Fachhochschule Hochschule für Technik und Informatik HTI USB, Universal Serial Bus Burgdorf, 23. Januar 2006 Autor: Fach: Dozent: Sandro Schnegg Embedded Control Max Felser Zusammenfassung Im Fach

Mehr

Programmierung über den ARCNET-Bus. Programmiersystem. 907 PC 331 Programmier- und Testsoftware. ABB Schaltund Steuerungstechnik

Programmierung über den ARCNET-Bus. Programmiersystem. 907 PC 331 Programmier- und Testsoftware. ABB Schaltund Steuerungstechnik Programmierung über den ARCNET-Bus Programmiersystem 907 PC 331 Programmier- und Testsoftware ABB Schaltund Steuerungstechnik Inhaltsverzeichnis Einbindung ARCNET-Treiber in 907PC331... 3 1 Allgemeine

Mehr

VS NetCom. Kurzanleitung zur Installation

VS NetCom. Kurzanleitung zur Installation VS NetCom Kurzanleitung zur Installation Inhaltsverzeichnis EINLEITUNG...1 HARDWARE KONFIGURATION...1 STROMVERSORGUNG...1 ETHERNET...1 SERIELLER ANSCHLUß...2 TREIBER INSTALLATION...4 START DES INSTALLATION

Mehr

Betriebssysteme Kap A: Grundlagen

Betriebssysteme Kap A: Grundlagen Betriebssysteme Kap A: Grundlagen 1 Betriebssystem Definition DIN 44300 Die Programme eines digitalen Rechensystems, die zusammen mit den Eigenschaften dieser Rechenanlage die Basis der möglichen Betriebsarten

Mehr

SATA 2 und 3. Gruppe 8. Unser Weg ist Ihr Ziel. Der Spezialist für ADD-On Produkte. Tel. +41 44 8217818 Fax +41 44 8217820. Fax +49 6171 975697

SATA 2 und 3. Gruppe 8. Unser Weg ist Ihr Ziel. Der Spezialist für ADD-On Produkte. Tel. +41 44 8217818 Fax +41 44 8217820. Fax +49 6171 975697 Der Spezialist für ADD-On Produkte Vers. 1.2_20.01.2015 SATA 2 und 3 Gruppe 8 Unser Weg ist Ihr Ziel EXSYS Vertriebs GmbH Industriestr. 8 61449 Steinbach/Ts. Deutschland D - Deutschland verkauf@exsys.de

Mehr

Schritt 1: USB-auf-IDE/SATA-Adapter an die Festplatte anschließen. Einen der Kabelstränge des Netzadapters an die Festplatte anschließen.

Schritt 1: USB-auf-IDE/SATA-Adapter an die Festplatte anschließen. Einen der Kabelstränge des Netzadapters an die Festplatte anschließen. Benutzerhandbuch Adapter für USB 2.0 auf IDE/SATA 1 Funktionsmerkmale Unterstützt SATA-Spread-Spectrum-Transmitter Unterstützt die Funktion asynchrone Signalwiederherstellung für SATA II (Hot Plug) Stimmt

Mehr

SOFTWARE. ekey TOCAhome pc. Herausgeber: ekey biometric systems GmbH Lunzerstraße 64 A-4030 Linz office@ekey.net n www.ekey.net

SOFTWARE. ekey TOCAhome pc. Herausgeber: ekey biometric systems GmbH Lunzerstraße 64 A-4030 Linz office@ekey.net n www.ekey.net SOFTWARE ekey TOCAhome pc Herausgeber: ekey biometric systems GmbH Lunzerstraße 64 A-4030 Linz office@ekey.net n www.ekey.net Ihr Finger ist der Schlüssel Inhaltsverzeichnis 1. ZWECK DIESES DOKUMENTS 3

Mehr

PCI VME Interface SIS1100/SIS3100

PCI VME Interface SIS1100/SIS3100 PCI VME Interface SIS1100/SIS3100 Peter Wüstner Forschungszentrum Jülich, Zentrallobor für Elektronik (ZEL) Designprinzip der im ZEL entwickelten Datenaufnahmesysteme ist es, preiswerte PC Technik mit

Mehr

TC-GEN Parametrierung via PC-Software

TC-GEN Parametrierung via PC-Software TC-GEN Parametrierung via PC-Software Die Notstromautomatik TC-GEN lässt sich sehr komfortabel über die TCGen Konfigurationssoftware parametrieren. Verdrahtung der TCGEN (Visualisierungs-Modul, Mess-Modul

Mehr

RC TAC3 HRmural / HRflat - ALARME Technische Informationen

RC TAC3 HRmural / HRflat - ALARME Technische Informationen RC TAC3 HRmural / HRflat - E Technische Informationen (v.07/2009) Die Fernbedienung RC TAC3 HRmural / HRflat zeigt 9 Alarm-Typen an : Type 1: Type 2: Type 3: Type 4: Type 5: Type 6: Type 7: Type 8: Type

Mehr

Rechnerstrukturen. 6. System. Systemebene. Rechnerstrukturen Wintersemester 2002/03. (c) Peter Sturm, Universität Trier 1. Prozessor.

Rechnerstrukturen. 6. System. Systemebene. Rechnerstrukturen Wintersemester 2002/03. (c) Peter Sturm, Universität Trier 1. Prozessor. Rechnerstrukturen 6. System Systemebene 1 (Monoprozessor) 2-n n (Multiprozessor) s L1- in der L2- ( oder Motherboard) ggf. L3- MMU Speicher Memory Controller (Refresh etc.) E/A-Geräte (c) Peter Sturm,

Mehr

ekey TOCAhome pc Software Inhaltsverzeichnis 1. ZWECK DIESES DOKUMENTS... 3 2. VERWENDUNGSHINWEIS ZUR SOFTWARE... 3

ekey TOCAhome pc Software Inhaltsverzeichnis 1. ZWECK DIESES DOKUMENTS... 3 2. VERWENDUNGSHINWEIS ZUR SOFTWARE... 3 Inhaltsverzeichnis Software ekey TOCAhome pc 1. ZWECK DIESES DOKUMENTS... 3 2. VERWENDUNGSHINWEIS ZUR SOFTWARE... 3 3. MONTAGE, INSTALLATION UND ERSTINBETRIEBNAHME... 3 4. VERSION... 3 Version 1.5 5. BENUTZEROBERFLÄCHE...

Mehr

Kurzanleitung. MEYTON Migrationstool. 1 Von 16

Kurzanleitung. MEYTON Migrationstool. 1 Von 16 Kurzanleitung MEYTON Migrationstool 1 Von 16 Inhaltsverzeichnis Sinn und Zweck des Migrationsprogramms...3 Die LIVE C D...3 START...3 Erste Schritte...4 Login...4 Einleitung...5 Die Bedienung...5 Das Hauptmenü...6

Mehr

Installationsanleitung für das Touch Display: S170E1-01 LCD A170E1-T3 ChiMei - egalaxy

Installationsanleitung für das Touch Display: S170E1-01 LCD A170E1-T3 ChiMei - egalaxy Installationsanleitung für das Touch Display: S170E1-01 LCD A170E1-T3 ChiMei - egalaxy 1. Schnellanleitung - Seite 2 2. Ausführlichere Anleitung - Seite 3 a) Monitor anschließen - Seite 3 Alternativer

Mehr

Serieller S-Bus reduziertes Protokoll (Level 1)

Serieller S-Bus reduziertes Protokoll (Level 1) 2 Serieller S-Bus reduziertes Protokoll (Level 1) Inhalt - S-Bus RS485 Netzwerk - Beispielaufbau - Reduziertes S-Bus-Protokoll - PG5 Projektvorbereitung - Master / Konfiguration und Programmierung - Master

Mehr

Installationshandbuch (deutsch)

Installationshandbuch (deutsch) Installationshandbuch (deutsch) Stand: 23.01.03 2 phono PreAmp Studio USB Installation (deutsch) Installationsanleitung für Windows 98 SE Der phono PreAmp Studio USB braucht keine speziellen Treiber um

Mehr