Leistungsmotivierte Hedonisten Jugendliche Mediennutzung zwischen Unterhaltung, sozialer Vernetzung und Wissenshunger

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1 Forschungsschwerpunkt Medienpsychologie Leistungsmotivierte Hedonisten Jugendliche Mediennutzung zwischen Unterhaltung, sozialer Vernetzung und Wissenshunger Prof. Dr. Daniel Süss ZHAW Angewandte Psychologie und Universität Zürich Referat am Symposium «berufsbildung-ost.ch», 29. November Gliederung 1. Mediensozialisation und Generationsgestalten 2. Digital Natives nichts Anderes mehr? 3. Werthaltungen der Jugendlichen? 4. Mediennutzung die JAMES-Studie 5. Fazit 2 1

2 1. Mediensozialisation und Generationsgestalten 3 Medienbindung in verschiedenen Alterskohorten (Schulmeister 2008: 59, vgl. auch MPFS ) 4 2

3 BITKOM-Studie Connected Worlds (2010) 5 Problemfelder Lernen und Life Balance 6 3

4 2. Digital Natives nichts Anderes mehr? 7 Digital Natives (Prensky 2001) Menschen, welche mit den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien aufgewachsen sind, d.h. diese vom Anfang ihres Lebens an als selbstverständlichen Bestandteil ihrer medialen Umwelt erlebt haben. Sind Sie Digital Native Digital Immigrant Digital Secondo Silver Surfer Gray Gamer Off-Liner? 8 4

5 9 Visionen vom Cyberspace Keyvisual der LearnTec

6 Die fünf Typen (JAMESfocus 2011) Analoge Musiker Computerfreaks Unterhaltungsorientierte Informationsorientierte Werthaltungen der Jugendlichen? 12 6

7 16. Shell Jugendstudie 2010 (Albert et al. 2010) Alle vier Jahre werden bis 25-jährige in DE befragt. Dreischritt von Phasen mit ökonomischen, politischen und hedonistischen Handlungsmustern. Die grosse Mehrheit ist mit dem eigenen Leben zufrieden. Einschätzung der eigenen materiellen Lage ist wichtig. Arbeitslose und Unterschicht nicht zufrieden. Bedeutungszunahme von Werten : Gute Freunde haben, die einen anerkennen Einen Partner haben, dem man vertrauen kann Ein gutes Familienleben führen Eigenverantwortlich leben und handeln Fleissig und ehrgeizig sein Das Leben in vollen Zügen geniessen Trends 2010 in Deutschland Völlige Gleichbewertung von Leistung und Lebensgenuss. Bei 46- bis 65-jährigen: Leistung vor Genuss. Spanne zwischen Investition von Leistung und Befriedigung ist eher kurz. Ostdeutsche, weibliche, ältere und Jugendliche mit Migrationshintergrund: mehr Leistungsorientierung. Zunehmende Bejahung der Leistungs- und Konsumgesellschaft, mit Lebensfreude und hoher Bedeutung von personell-sozialen Bindungen und Gesundheit. Unabhängigkeit und Nonkonformismus werden wichtiger: Eigenverantwortung. Probleme werden mit Beharrlichkeit und Humor gelöst. Freunde und Eltern sind wichtige Partner. 7

8 4. Mediennutzung 15 Befunde 2012 Projektleitung: Prof. Dr. Daniel Süss MSc Gregor Waller Autoren: lic. phil. Isabel Willemse MSc Gregor Waller Prof. Dr. Daniel Süss BSc Anna-Lena Huber 16 8

9 Kooperationspartner Dr. Patrick Amey Dr. Marta Cola 17 Freizeit medial Welche medialen Freizeitaktivitäten werden wie oft ausgeübt? Welche Geräte besitzen die Schweizer Jugendlichen? Wie hat sich die Mediennutzung seit 2010 verändert? 18 9

10 Freizeitverhalten medial 19 Freizeitverhalten medial 20 10

11 Freizeitverhalten medial 21 Medienausstattung im Haushalt 22 11

12 Persönliche Medienausstattung Jugendlicher 23 Persönliche Medienausstattung Jugendlicher 24 12

13 Persönliche Medienausstattung Jugendlicher 25 Freizeit non-medial Wie setzt sich der Freundeskreis der Jugendlichen zusammen? Welche nicht medialen Freizeitaktivitäten machen die Jugendlichen oft? 26 13

14 Grösse des Freundeskreises Anzahl Freunde: 7 Anzahl enge Freunde: 3 27 Freizeit non-medial 28 14

15 Zeitvergleich: Freizeit non-medial 29 Zeitvergleich: Freizeit non-medial 30 15

16 Rangliste: Top 10 Häufigkeiten Mediale und non-mediale Freizeitaktivitäten Rang Aktivität 1 Handy nutzen 2 Internet nutzen 3 MP3 hören 4 Fernsehen 4 Freunde treffen 6 Sport treiben (ohne Schulsport) 7 ausruhen / nichts tun 8 Radio hören 9 Gratiszeitung lesen 10 Musik-CD`s hören 31 Computer und Internet Wie lange surfen die Jugendlichen? Welches sind die Lieblingswebsites von Schweizer Jugendlichen? Wie nutzen die Jugendlichen Computer und Internet für die Kommunikation? In welcher Form betätigen sich Adoleszente aktiv im Internet? Wie häufig machen Heranwachsende problematische Erfahrungen im Internet? 32 16

17 Surfdauer Wie viel Zeit verbringen Schweizer Jugendliche an einem durchschnittlichen Wochentag mit surfen im Internet? 33 Tägliche Surfdauer unter der Woche 02 h 08 min 02 h 05 min 34 17

18 Surfdauer Wie viel Zeit verbringen Schweizer Jugendliche durchschnittlich an einem Tag am Wochenende mit surfen? 35 Tägliche Surfdauer am Wochenende 03 h 03 min 03 h 01 min 36 18

19 Lieblings-Websites 37 Kommunikation im Internet 38 19

20 Kommunikation im Internet 39 Cyberbullying und Anderes Hast du schon erlebt, dass... JAMES 2010 JAMES Fotos/Videos von dir ohne Zustimmung online gestellt wurden?...dich jemand im Internet fertig machen wollte (z.b. im Chat, auf Facebook etc.)? 29 % 39 % 18 % 17 %...Beleidigendes im Internet über dich verbreitet wurde? 8% 3% 40 20

21 Social Networks In welchen Social Networks haben die Schweizer Jugendlichen einen Account? Wie viele Kontakte haben sie dort? Was tun sie in diesen Netzwerken? Welche Informationen geben sie auf ihren Profilen preis? Nutzen sie die Privatsphären-Optionen? 41 Social Networks Wie viel Prozent der befragten Jugendlichen sind bei mindestens einem Social Network angemeldet? 42 21

22 Social Networks 43 Social Networks: Accounts 44 22

23 Social Networks: Kontakte 45 Facebook: Altersvergleich Facebook-Account JAMES 2010 JAMES Jahre 60 % 62 % Jahre 64 % 65 % Jahre 79 % 80 % Jahre 79 % 86 % 46 23

24 Aktivitäten in Social Networks 47 Aktivitäten in Social Networks 48 24

25 Handy Wie viele Jugendliche haben bereits ein Smartphone? Welche Funktionen benutzen die Schweizer Jugendlichen bei ihrem Handy? Welches sind die Lieblings-Handy-Apps der Jugendlichen? Wie stark ist die problematische Handynutzung (Pornos und Gewalt) bei den befragten Schweizer Jugendlichen verbreitet? 49 Handybesitz Wie viele der befragten Jugendlichen haben ein Handy? 50 25

26 Handybesitz 51 Handybesitz 21% 79% 52 26

27 Zeitvergleich: Handy 53 Zeitvergleich: Handy 54 27

28 Lieblings-Handy-Apps 55 Gewalt auf dem Handy: Ist es vorgekommen, dass

29 Gewalt auf dem Handy: Ist es vorgekommen, dass Porno/Erotik auf dem Handy: Ist es vorgekommen, dass

30 Porno/Erotik auf dem Handy: Ist es vorgekommen, dass Fazit Jugendliche leben intensiv: online und offline! Die Medien sind ständige Begleiter im Alltag Leistungsbereitschaft und Hedonismus halten sich die Waage Nicht alle Jugendlichen nutzen die Medien gleich vielseitig 5-10% der Jugendlichen zeigen riskantes Medienverhalten Jugendliche brauchen Freiräume, aber auch Begleitung durch die Medienwelten 60 30

31 Danke für Ihre Aufmerksamkeit Prof. Dr. Daniel Süss ZHAW Departement Angewandte Psychologie Forschungsschwerpunkt Medienpsychologie IPMZ Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich Professur für Mediensozialisation und Medienkompetenz 61 Literatur- und Quellenhinweise Moser, Heinz (2010): Schule 2.0. Medienkompetenz für den Unterricht. Köln: Carl Link. Schuppisser, Ka (2008): Alter und Informationsgesellschaft den digitalen Graben überbrücken. In: Soziale Sicherheit CHSS 1/2008, S Süss, Daniel (2004): Mediensozialisation. Dimensionen Konstanten Wandel. Wiesbaden: VS Verlag. Süss, Daniel / Lampert, Claudia / Wijnen, Christine (2013): Medienpädagogik. Ein Studienbuch zur Einführung. Wiesbaden: VS Verlag. (aktuelle Jugend-Medien-Studie für die Schweiz 2010 und 2012) 62 31

32 Weiterführende Links Programm Jugend und Medien des Bundes: EUKids Online: Jugendmedienstudien in Deutschland. Fachhochschule Köln: Spielraum Institut zur Förderung von Medienkompetenz. Online: Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen (Oesterreich). Online: PEGI Online: Pan European Game Information (ein Portal der Spielbranche). Online: Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (Deutschland): Indizierungsstelle. Online: Jugendschutz im Internet (Deutschland). Online: Online-Sicherheit für Kinder und Jugendliche (Schweiz): Online: Institut zur Prävention von Onlinesucht (Oesterreich). Online: 63 Ratgeber Medienkompetenz Eine Broschüre von ZHAW und BSV in Deutsch, Französisch und Italienisch kostenlos erhältlich bei: oder als PDF im Netz: 32

33 33

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