Jugendmedienschutz. Von der Fremdbewahrung zur Selbstbewahrung

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1 Jugendmedienschutz Von der Fremdbewahrung zur Selbstbewahrung Diplomarbeit zur Diplomprüfung im Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Dortmund Sommersemester 2008 vorgelegt von: Stefanie Simmon Erstgutachter: Zweitgutachter: Prof. Dr. Helmut Diederichs Prof. Dr. Helmut Linnenbank

2 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 2 1. Einleitung Kinder- und Jugendschutz Überblick zur Historie des Kinder- und Jugendschutzes Kinder- und Jugendschutz heute Handlungsbereiche des Kinder- und Jugendschutzes Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz SGB VII als gesetzliche Grundlage des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes Zielgruppen und Angebote des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes Angebote an Eltern und andere Erziehungsberechtigte Pädagogische Angebote des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes Angebote an pädagogische Fachkräfte Gefährdende Einflüsse für junge Menschen durch Medien Dimensionen der Gefährdung durch Medien(inhalte)... 18

3 Inhaltsverzeichnis Risikofaktoren für Heranwachsende durch Medien(inhalte) Schwierigkeiten bei der Unterscheidung von Fiktion und Realität Abstumpfung durch Mediengewalt und deren Nachahmung Behinderung der geistigen und sprachlichen Entwicklung Kinder und Jugendliche als Zielgruppe der Werbung Gesetzliche Auslegung des Gefährdungsbegriffs Jugendgefährdend Schwer Jugendgefährdend Gefährdungsbereiche einzelner Medien Printmedien Fernsehen und Hörfunk Film, Video, DVD Computer, elektronische Speichermedien Internet und Handy Tonträger Medienwirkungsforschung Entwicklungen in der Medienwirkungsforschung Erste Forschungsansätze zur Wirkung von Medien Rezipientenorientierte Medienforschung ab Die Lasswell-Formel Aktuelle Forschungsansätze zur Medienwirkung Eigene Einschätzung der Rezipienten zur Medienwirkung Aktuelle Aussagen zur Medienwirkung... 33

4 Inhaltsverzeichnis 5. Die Mediensituation von Kindern und Jugendlichen Ergebnisse aktueller Studien zum Medienumgang Heranwachsender Medienausstattung Mediennutzung Bindung an Medien Medienfunktionen Alltagsfunktionen jugendlicher Mediennutzung Formen jugendlicher Mediennutzung Situationsabhängige Medienfunktionen Der ordnungsrechtliche Jugendmedienschutz und seine Grenzen Fremdbewahrung durch Gesetze und Kontrollen Rechtgrundlagen des ordnungsrechtlichen Jugendmedienschutzes Adressaten Das Jugendschutzgesetz (JuSchG) Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) Grenzen der ordnungsrechtlichen Kontrollen Medienpädagogik als erzieherischer Jugendmedienschutz Von der Fremdbewahrung zur Selbstbewahrung...57

5 Inhaltsverzeichnis Die Entwicklung der Medienpädagogik Die präventiv-normative Phase in der Weimarer Zeit Die propagandistisch-indoktrinäre Phase während des Nationalsozialismus Die präventiv-normative Phase in der Nachkriegszeit Die kritisch-rezeptive, emanzipatorisch-politische Phase der sechziger Jahre Die bildungstechnologisch-funktionale Phase in den siebziger Jahren Die reflexiv-praktische Phase in den achtziger Jahren Die heutige Medienpädagogik Aktueller Stand der Medienpädagogik und anstehende Veränderungen Ziel der heutigen Medienpädagogik: Medienkompetenz Diskurs des Begriffs Medienkompetenz Medienpädagogik in der Sozialen Arbeit Resümee...78 Literaturverzeichnis...81 Ehrenwörtliche Versicherung...89

6 Einleitung 6 1. Einleitung Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung des Jugendmedienschutzes in der Erziehung von Kindern und Jugendlichen. Sie soll den Weg der Medienpädagogik von den Anfängen einer bewahrenden Pädagogik durch Gesetz und Verbot zu den heutigen Ansätzen einer präventiven Pädagogik durch Kompetenzvermittlung aufzeigen. Also den Weg des Jugendmedienschutzes von der Fremdbewahrung zur Selbstbewahrung. Da der Jugendmedienschutz ein Teilgebiet des Kinder- und Jugendschutzes ist, soll die Arbeit, ausgehend vom gesetzlichen Auftrag an die Kinderund Jugendhilfe durch 14 SGB VIII zum Schutz von Heranwachsenden vor gefährlichen Einflüssen, die Notwendigkeit des Jugendmedienschutzes erläutern und seine Grenzen aufzeigen. Hierbei wird eine Zusammenfassung zu den bestehenden ordnungsrechtlichen, strukturellen und erzieherischen Maßnahmen und Institutionen des Jugendmedienschutzes in Deutschland vorgestellt. Um die Entwicklung des Jugendmedienschutzes nachvollziehen zu können, gibt das zweite Kapitel einen Überblick zur Entstehung des allgemeinen Kinder- und Jugendschutzes und über seine heutigen Handlungsbereiche. Hier ist vor allem der Bereich des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes interessant. Denn durch die gesetzliche Grundlage des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes im Sozialgesetz wird die Jugendhilfe damit beauftragt, Heranwachsende vor gefährlichen Einflüssen zu schützen. Anschließend erläutert Kapitel drei, welche Aufgaben die Jugendhilfe hier erfüllen muss und an wen sich dessen Angebote und Maßnahmen wenden. Neben gefährlichen Einflüssen für Heranwachsende wie Gewalt, Sucht, extremistische Ideologien usw., wird die Gefährdung durch Medien(inhalte) ein immer größeres Thema im Kinder- und Jugendschutz. Kapitel vier stellt daher die gefährdenden Einflüsse für junge Menschen durch Medien dar und gibt einen kurzen Überblick über die Forschungsergebnisse zur Medienwirkung. Um zu erkennen, wie stark der Einfluss von Medien auf die nachwachsende Generation tatsächlich ist, wird in Kapitel fünf die derzeitige Mediensituation von Kindern und Jugendlichen anhand aktueller Studien vorgestellt. Durch die neuen Anforderungen an den Jugendmedienschutz muss die Politik zum Schutz der Heranwachsenden gesetzliche Grundlagen schaffen, um die Verbreitung immer neuer Medien(inhalte) kontrollieren zu können. Die gesetzlichen Bestimmungen zum Jugendmedienschutz und die Grenzen dieser ordnungsrechtlichen Kontrollen werden in Kapitel sechs beleuchtet. Dort, wo der gesetzliche Schutz vor gefährlichen Medieneinflüssen seine Wirksamkeit verliert,

7 Einleitung 7 muss ein erzieherischer Schutz ansetzen. Die Medienpädagogik beschäftigt sich in ihrer fast 50-Jährigen Geschichte mit dem Thema der medialen Erziehung. In Kapitel sieben wird die Entwicklung der Medienpädagogik von der Weimarer Zeit bis heute aufgezeigt sowie Medienkompetenz als Begriff erläutert und als höchstes Ziel der heutigen medienpädagogischen Arbeit vorgestellt. Schließlich wird im letzten Kapitel die Bedeutung der Medienpädagogik in der Ausbildung und in den Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit aufgezeigt. Ich selbst gehöre zu der so genannten Mediengeneration, die ihre Kindheit und Jugend im aufstrebenden Zeitalter der elektronischen Medien in den achtziger und neunziger Jahren verbracht hat und nun die Ära der Multimedia 1 in der Landschaft der Neuen Medien 2 miterlebt. Ich erinnere mich noch an die Zeit, in der wir zuhause im Fernsehen nur die Wahl zwischen dem ersten, zweiten oder dritten Programm des öffentlichen rechtlichen Fernsehens hatten, Computer höchstens in technischen Betrieben zu finden waren und Mobiltelefone noch nicht zum Accessoire jedes Bürgers gehörten. Unvorstellbar für meine beiden Cousins, Manuel (16 Jahre) und David (15 Jahre), die ihre Hausaufgaben für die Schule standardmäßig auf dem Computer tippen, deren Lieblingsfilme und -musik als Podcast 3 in der Hosentasche jederzeit abrufbar sind und die in ihren Clans der E-Sportligen (Wettkampfligen im Spielen von Computerspielen im Mehrspielermodus) 4 unsere Familienfeiern höhnisch als real life bezeichnen. Schon in diesem persönlichen Abriss wird deutlich, wie sich allein in den letzten zehn Jahren die Medienlandschaft gewandelt hat. Was für mich interessante, aber nicht bezahlbare neue Medien waren, die von der Erwachsenenwelt noch misstrauisch beäugt wurden, sind heute technologisch hoch entwickelte, erschwingliche Alltagsgegenstände, die längst Einzug in alle Lebensbereiche gehalten haben. Was früher als schlecht abgetan und für mich verboten war, ist derzeit für meine Cousins normal und wird längst gesellschaftlich akzeptiert. 1 Multimedia ist [...]die gemeinsame Anwendung mehrerer Medien, die zur Verbreitung von Informationen eingesetzt werden. Podehl, Bernd: Multimedia. In: Hüther, Jürgen/Schorb, Bernd (Hrsg.): Grundbegriffe Medienpädagogik, München: Kopaed, 4., vollständ. neu konzip. Aufl. 2005, S Neue Medien sind [...]die auf digitaler computertechnischer Basis arbeitenden vernetzten Multimediatechnologien. Hüther, Jürgen: Neue Medien. In: Hüther, Jürgen/Schorb, Bernd (Hrsg.): Grundbegriffe Medienpädagogik, München: Kopaed, 4., vollständ. neu konzip. Aufl. 2005, S Mit Podcast sind hier Audio- oder Videodateien gemeint, die über tragbare Abspielgeräte genutzt werden können. Siehe hierzu: Wikipedia. Die freie Enzyklopädie. Online: (Stand ) 4 Siehe: Wikipedia. Die freie Enzyklopädie. Online: (Stand )

8 Einleitung 8 Neue Medien werden immer schneller von den Menschen angenommen und sind aus Schule, Beruf und Freizeit nicht mehr wegzudenken. Trotzdem gehen auch immer Befürchtungen und Probleme mit dem medialen Wandel einher, die in Gesellschaft, Politik und Wissenschaft diskutiert werden. Der Schutz von Heranwachsenden hat in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Die junge Generation soll besonders vor Gefahren für ihr Wohl bewahrt werden. Wie reagiert also der Kinder- und Jugendschutz auf die neuen Anforderungen des rasanten medialen Wandels? Welche Gefahren kann die Medienwelt bergen und wie sieht überhaupt die aktuelle Mediensituation der nachwachsenden Generation aus? Und wie werden junge Menschen vor negativen Einflüssen geschützt, wenn elterliche und staatliche Kontrollen versagen oder nicht mehr greifen können? Seit der rasanten Entwicklung und Verbreitung von Medien und medialen Inhalten wurden auch die Rufe von Eltern, Erziehern und Sozialpädagogen nach einer stärkeren Kontrolle der Medien und einer allgemeinen Medienpädagogik immer lauter. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor vermeintlich gefährlichen Einflüssen der Medien ist immer wieder ein viel diskutiertes Thema in der Öffentlichkeit und in medienpädagogischen und jugendrechtlichen Instituten. Seit den Meldungen über Amokläufe an Schulen, immer mehr Presseberichten über Gewaltvideos auf Handys und der derzeitigen Diskussion über die Verdummung der Kinder durch Fernsehen und Computer fokussiert die Öffentlichkeit bei der Ursachensuche ihren Blick zunehmend auf die negativen Einflüsse der Mediennutzung und die Interventionsmöglichkeiten des Jugendmedienschutzes.

9 Kinder- und Jugendschutz 9 2. Kinder- und Jugendschutz Kinder und Jugendliche gelten spätestens seit den frühen Tagen der Industrialisierung als des besonderen Schutzes des Staates bedürftig. 5 Der Kinder- und Jugendschutz ist in Deutschland ein Teil der Kinder- und Jugendhilfe, die sich als Anwalt der nachwachsenden Generation 6 versteht, und somit die Rechte von Kindern und Jugendlichen auf eine gesunde körperliche und seelische Entwicklung absichern will. Hierbei will er vor allem präventiv wirken, um möglichen Gefährdungen vorbeugen zu können. Dazu ist es nötig, gesellschaftliche Veränderungen kontinuierlich zu analysieren, um mögliche Gefahren für Heranwachsende rechtzeitig zu erkennen und ihnen entgegen wirken zu können Überblick zur Historie des Kinder- und Jugendschutzes Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es den Kinder- und Jugendschutz im heutigen Sinne noch nicht; Kinder und Jugendliche wurden wie Erwachsene behandelt. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Kindheit und Jugend als eigene Lebensphasen im menschlichen Lebenslauf begriffen. 7 Es sollten Schonräume geschaffen werden, die Heranwachsende vor gefährlichen Einflüssen aus der Erwachsenenwelt schützen. Dies geschah in erster Linie durch kontrollierend-ordnungsrechtliche Handlungsansätze wie das Preußische Regulativ von 1839 über die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter in Fabriken, das Lichtspielgesetz von 1920, das Gesetz zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit von 1951 und das Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften im Jahre Ein weiterer Meilenstein des Jugendschutzes waren die Ideen und Gedanken der Reformpädagogen (wie z.b. Maria Montessori), die entgegen der zu damaliger Zeit allgemein anerkannten Praxis eine Erziehung vom Kinde aus forderten. 9 In den siebziger Jahren setzte sich dann der eher erzieherisch orientierte Jugendschutz durch, mittels diesem die jungen Menschen unterstützt und befähigt werden sollten, sich selbst mit gesellschaftlichen Einwirkungen aktiv auseinanderzusetzen. 5 Beisenherz, H. Gerhard (August, 2006): Kinder und Jugendmedienschutz in Zeiten medialisierter Kindheit. In: Wissen & Wachsen, Neue Medien, Wissen. Online: (Stand: ) 6 Zentrum Bayern Familie und Soziales Bayerisches Landesjugendamt (Hrsg.): Präventiver Kinder- und Jugendschutz, Gesamtkonzept, München 2007, S Ring, Wolf-Dieter/Weigand, Verena: Jugendmedienschutz. In: Hüther, Jürgen/Schorb, Bernd (Hrsg.): Grundbegriffe Medienpädagogik, München: Kopaed, 4., vollständ. neu konzipierte Aufl. 2005, S Siehe: Nikles, Bruno W.: Zur Historie des Jugendschutzes. Online: http.://www.handbuchjugendschutz.de/files/ _nikles_2003_historie_jusch.pdf (Stand: ) 9 Zentrum Bayern Familie und Soziales Bayerisches Landesjugendamt (Hrsg.): Präventiver Kinderund Jugendschutz, Gesamtkonzept, München 2007, S. 13

10 Kinder- und Jugendschutz Kinder- und Jugendschutz heute Durch starke Veränderungen in der Lebensphase der Kinder und Jugendlichen und die veränderten Gefährdungstatgegenstände in dem nicht mehr zeitgemäßen Jugendschutzgesetz wurde es nötig, die gesetzlichen Bestimmungen zum Jugendschutz zu überarbeiten. 10 Zum 1. April 2003 trat das novellierte Jugendschutzgesetz des Bundes (JuSchG) zusammen mit dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der Länder (JMStV) in Kraft. Festgelegt wird dort unter anderem, ab welchem Alter alkoholische Getränke an Kinder und Jugendliche verkauft werden dürfen, und wie lange sich Heranwachsende in Gaststätten, Kinos oder Diskotheken aufhalten dürfen. Die beiden neuen Gesetze ersetzten das Gesetz zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit (JÖSchG), das Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften und Medieninhalte (GjSM), sowie Jugendschutzbestimmungen in Rundfunkstaatsvertrag (RStV) und Mediendienstestaatsvertrag (MDStV). Damit wird eine einheitliche Jugendschutzregelung aller elektronischen Medien unter Einbeziehung sowohl des privaten Rundfunks als auch der Telemedien (Teledienste und Mediendienste) getroffen.[...]die neuen Jugendschutzbestimmungen unterstützen somit den Konvergenzgedanken, so dass gleiche Inhalte in verschiedenen Medien den gleichen Gesetzen unterliegen. 11 Kapitel sechs wird sich noch intensiver mit den Inhalten und Zuständigkeiten des Jugendschutzgesetzes und des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages beschäftigen. Im Gesamtkonzept Präventiver Kinder- und Jugendschutz des Bayerischen Landesjugendamtes wird festgehalten: Jugendschutz heute ist ein fester Bestandteil der Kinder- und Jugendhilfe, der kontinuierlich die Stärken von Kindern und Jugendlichen fördert, Gefährdungen kontrolliert und mindert und sich als Anwalt für eine kind- und jugendgerechte Gesellschaft versteht Siehe: Baum, Detlef: Veränderung von Altersgrenzen und Veränderung jugendgefährdender Tatbestände auf Grund veränderter Bedingungen des Aufwachsens und Handelns. In: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.v.(hrsg.): >>Darf ich mal den Ausweis sehen?<<. Altersgrenzen im Kinder- und Jugendschutz, Bonn 2001, S Ring, Wolf-Dieter/Weigand, Verena: Jugendmedienschutz. In: Hüther, Jürgen/Schorb, Bernd (Hrsg.): Grundbegriffe Medienpädagogik, München: Kopaed, 4., vollständ. neu konzipierte Aufl. 2005, S. 189/ Zentrum Bayern Familie und Soziales Bayerisches Landesjugendamt (Hrsg.): Präventiver Kinderund Jugendschutz, Gesamtkonzept, München 2007, S. 13

11 Kinder- und Jugendschutz 11 Welche Aufgaben dem Kinder- und Jugendschutz heute obliegen soll im folgenden Kapitel vorgestellt werden Handlungsbereiche des Kinder- und Jugendschutzes Der heutige Jugendschutz lässt sich in die drei Handlungsbereiche ordnungsrechtlicher, struktureller und erzieherischer Jugendschutz einteilen: Der ordnungsrechtliche Jugendschutz will durch gesetzliche Vorgaben das Handeln von Gewerbetreibenden und Veranstaltern kontrollieren, um Heranwachsende vor bestimmten körperlichen und seelischen Belastungen zu bewahren. Seine Aktivitäten beruhen auf einer kontinuierlichen Beobachtung des Arbeits- und Freizeitmarktes der Jugendszenen und der bestehenden Jugendschutzpraxis sowie der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung. Dort, wo sich mögliche neue Jugendgefährdungen zeigen, wird überlegt, ob und wie diesen mit gesetzlichen Mitteln begegnet werden kann. 13 Der strukturelle Jugendschutz beschäftigt sich mit den strukturellen gesellschaftlichen Bedingungen von Heranwachsenden und will zur Erhaltung oder Schaffung positiver Lebensbedingungen für junge Menschen und ihrer Familien sowie einer kinder- und familienfreundlichen Umwelt beitragen. Hier übernehmen die für den Jugendschutz originär Verantwortlichen eine Anwaltsfunktion für die nachwachsende Generation; sie vertreten deren Interessen bei Fragen der Gestaltung kinderfreundlicher Lebens- und Wohnverhältnisse, aber auch gegen nicht mehr vertretbare Belastungen wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Art gegenüber den gesellschaftlich Verantwortlichen. 14 Der erzieherische Jugendschutz gilt als der zentrale Aufgabenbereich des präventiven Jugendschutzes überhaupt und wurde im Jahre 1990 in 14 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII) gesetzlich verankert. Im Gegensatz zum ordnungsrechtlichen Jugendschutz, der sich direkt an Gewerbetreibende und Veranstalter wendet, will der erzieherische Jugendschutz junge Menschen und Erwachsene erreichen, wie auch Institutionen der Bildung und Erziehung. Aufgabe ist also nicht der Eingriff bei Verstößen, sondern die Prävention Zentrum Bayern Familie und Soziales Bayerisches Landesjugendamt (Hrsg.): Präventiver Kinderund Jugendschutz, Gesamtkonzept, München 2007, S Zentrum Bayern Familie und Soziales Bayerisches Landesjugendamt (Hrsg.): Präventiver Kinderund Jugendschutz, Gesamtkonzept, München 2007, S Münder, Johannes u.a.: Frankfurter Kommentar zum SGB VIII: Kinder und Jugendhilfe, Weinheim und München: Juventa, 5., vollständ. überarb. Aufl. 2006, 14 Rz 2 (Gesetzesstand: )

12 Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz 12 Der erzieherische Jugendschutz als zentrale Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe soll nachstehend näher erläutert werden. 3. Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG/SGB VIII) stellt den erzieherischen Kinder- und Jugendschutz in 14 als Aufgabe der Jugendhilfe dar. Eine detaillierte Beschreibung der Dimensionen und des Inhaltes des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes in NRW und den Bezug auf den Jugendmedienschutz gibt das 3. Ausführungsgesetz zum Kinder- und Jugendhilfegesetz und Kinder- und Jugendförderungsgesetz (AG-KJHG-KJFöG). Auf das Ausführungsgesetz soll im Folgenden nur kurz eingegangen werden. 16 In 2 AG-KJHG-KJFöG wird die Förderung der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes grundsätzlich festgelegt: (3) Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz soll junge Menschen und ihre Familien über Risiko und Gefährdungssituationen informieren und aufklären, zur Auseinandersetzung mit ihren Ursachen beitragen und die Fähigkeit zu selbstverantworteten Konfliktlösungen stärken. Dabei sollen auch die Ziele und Aufgaben des Kinder- und Jugendmedienschutzes einbezogen werden. In 10 AG-KJHG-KJFöG wird als eine Priorität der Kinder- und Jugendarbeit die medienbezogene Jugendarbeit herausgestellt: Sie fördert die Aneignung von Medienkompetenz, insbesondere die kritische Auseinandersetzung der Nutzung von neuen Medien. Bei der Frage nach der Zuständigkeit wird in 15 AG-KJHG-KJFöG die Gewährleistung- und Förderungsverpflichtung für die örtlichen Träger der Jugendhilfe (die Jugendämter) bestimmt. 16 Die folgenden Angaben und Gesetzestexte beziehen sich auf die Quelle: LVR für die Jugendhilfe im Rheinland, Begründung der Vorlage-Nr. 12/2609 für die 19. Sitzung des Landesjugendhilfeausschusses vom in Köln: Jugendmedienschutz als Aufgabe der Jugendhilfe. Online:https://dom.lvr.de/lvis/lvr_rechercheWWW_12WP.nsf/3CA618BF29D8F5C3C F2E2C/$file/Begründung rtf (Stand: )

13 Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz 13 Die Aufgaben der Landesjugendämter in NRW diesbezüglich sind in 85 SGB VIII geregelt, der ihnen die Beratung der örtlichen Träger, die Entwicklung von Empfehlungen und die Fortbildung der Mitarbeiter der Jugendhilfe zuschreibt. Nachstehend soll der Gesetzestext des erzieherischen Jugendschutzes nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) erläutert werden. Ebenso werden die Ziele und der Handlungsrahmen dieses Paragraphen näher beschrieben, um ihn als Ausgangspunkt für pädagogisches Handeln auf dem Gebiet des Kinder- und Jugendschutzes herauszustellen SGB VIII als gesetzliche Grundlage des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes Paragraph 14 des Sozialgesetzbuches VIII gibt der Jugendhilfe den gesetzlichen Auftrag, jungen Menschen und Erziehungsberechtigten Angebote des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes zu machen. 14 SGB VIII - Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz (1) Jungen Menschen und Erziehungsberechtigten sollen Angebote des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes gemacht werden. (2) Die Maßnahmen sollen 1. junge Menschen befähigen, sich vor gefährdenden Einflüssen zu schützen und sie zu Kritikfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit sowie zur Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen führen, 2. Eltern und Erziehungsberechtigte besser befähigen, Kinder und Jugendliche vor gefährdenden Einflüssen zu schützen. 17 Aus der gesetzlichen Formulierung des Auftrages kann entnommen werden, dass es sich hier um präventive und integrative Angebote handelt. Ziel der angebotenen Maßnahmen ist die Befähigung junger Menschen, sich selbst vor gefährdenden Einflüssen zu schützen und ihre Kritikfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit sowie ihre Eigen- und Fremdverantwortung zu schärfen. 17 Münder, Johannes u.a.: Frankfurter Kommentar zum SGB VIII: Kinder und Jugendhilfe, Weinheim und München: Juventa, 5., vollständ. überarb. Aufl. 2006, 14 (Gesetzesstand: )

14 Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz 14 Junge Menschen im Sinne des Kinder- und Jugendhilfegesetzes sind gemäß 7 Absatz 1 Nr. 4 SGB VIII die noch nicht 27-Jährigen. 18 Darüber hinaus sollen Eltern und andere Erziehungsberechtigte dabei unterstützt werden, Heranwachsende vor Gewalt, Missbrauch und anderen Gefahren für ihr Wohl und ihre persönliche Entwicklung zu schützen. An der Formulierung dieses Auftrags lässt sich erkennen, wie groß das Aufgabengebiet des erzieherischen Jugendschutzes ist, da er sich nicht auf bestimmte Maßnahmen beschränkt und zudem ein breites Spektrum an Adressaten nennt. Im Folgenden soll herausstellt werden, welche Maßnahmen der Jugendschutz auf pädagogischer Ebene der jeweiligen Zielgruppe anbieten kann Zielgruppen und Angebote des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes Die in Abs. 1 genannten Zielgruppen lassen keine Beschränkung des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes auf die Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit zu. Über diese Bereiche hinaus wendet er sich zugleich an andere Institutionen der Erziehung und Bildung und ihren Fachkräften. 19 Im Ausführungsgesetz zum Kinder- und Jugendhilfegesetz ist als Zielgruppe für Angebote und Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe die Altersgruppe der sechs- bis 21-Jährigen (bei besonderen Angeboten und Maßnahmen auch die Altersgruppe der jungen Menschen bis zum 27. Lebensjahr) genannt. 20 Über spezielle Angebote werden in 14 SGB VIII keine Angaben gemacht, es werden in Absatz 2 lediglich die angestrebten Ziele genannt. Im nachstehenden Abschnitt sollen daher einige Maßnahmen herausgestellt werden, welche geeignet sind, die in 14 SGB VIII aufgeführten Zwecke zu erfüllen. 18 Münder, Johannes u.a.: Frankfurter Lehr- und Praxiskommentar zum KJHG, Münster: Votum, 2., überarbeitete Aufl. 1993, S. 134 (Gesetzesstand: ) 19 Münder, Johannes u.a.: Frankfurter Kommentar zum SGB VIII: Kinder und Jugendhilfe, Weinheim und München: Juventa, 5., vollständ. überarb. Aufl. 2006, 14 Rz 4 (Gesetzesstand: ) Die Fehler, die dieses Zitat beinhaltet, wurden erkannt, aber aus Gründen der wortgetreuen Zitation nicht geändert. Korrekt müsste es heißen: (...)wendet er sich zugleich an andere Institutionen der Erziehung und Bildung und ihre Fachkräfte. 20 Siehe: Landesregierung Nordrhein-Westfalen. Drittes Gesetz zur Ausführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes; Gesetz zur Förderung der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes, Kinder- und Jugendförderungsgesetz (3. AG-KJHG KJFöG), in Kraft getreten am , Online: S. 2 (Stand: )

15 Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz 15 Die folgenden Angaben beziehen sich auf das Gesamtkonzept Präventiver Kinderund Jugendschutz des Bayrischen Landesjugendamtes Angebote an Eltern und andere Erziehungsberechtigte Bei Angeboten an Eltern und Erziehungsberechtigte soll es sich vor allem um fördernde, beratende und instruktive Maßnahmen handeln, die besonders im Rahmen der Familienbildung und Elternarbeit stattfinden können. Durch Information, Aufklärung, Beratung und Erfahrungsaustausch sollen im Besonderen die präventiven pädagogischen Fähigkeiten der Eltern sensibilisiert, aus- und fortgebildet werden, damit sie im Bewusstsein ihrer Vorbildfunktion zusätzlich qualifiziert werden, Kinder zu einem reflexiven Umgang mit Gefährdungen zu erziehen. 22 Beispiele für Angebote an Eltern und Erziehungsberechtigte sind Elternabende in Schulen und Kindergärten, Projekte und Kurse der Familienbildungsstätten und Lehrgänge zum Jugendschutz von Polizei und anderen Anbietern Pädagogische Angebote und Bildungsangebote an Heranwachsende Sowohl im pädagogischen Bereich als auch auf der Ebene schulischer Bildung sollen Heranwachsende befähigt werden, in ihrem Leben selbstbestimmt, kritisch und eigenverantwortlich zu handeln, Gefährdungen zu erkennen und mit diesen umgehen zu können. Diese Maßnahmen sollen hauptsächlich vorbeugend wirken, und daher bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt in der Entwicklung des Kindes einsetzen und kontinuierlich fortgesetzt werden. 23 Möglich sind in diesem Zusammenhang Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, wie Projektwochen in Schulen zu den Themen Gewalt, Drogen, Medien aber auch Sportprojekte zur Gewaltprävention oder Kampagnen über Sexualerziehung. 21 Siehe zu den folgenden Angaben: Zentrum Bayern Familie und Soziales Bayerisches Landesjugendamt (Hrsg.): Präventiver Kinder- und Jugendschutz, Gesamtkonzept, München Zentrum Bayern Familie und Soziales Bayerisches Landesjugendamt (Hrsg.): Präventiver Kinderund Jugendschutz, Gesamtkonzept, München 2007, S Zentrum Bayern Familie und Soziales Bayerisches Landesjugendamt (Hrsg.): Präventiver Kinderund Jugendschutz, Gesamtkonzept, München 2007, S. 17

16 Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz Angebote an pädagogische Fachkräfte Um Erzieher, Lehrer, Sozialarbeiter, Sozial- und Medienpädagogen sowie weitere Fachkräfte auf die Aufgaben des präventiven Kinder- und Jugendschutzes vorzubereiten, müssen regelmäßig Aus- und Weiterbildungen sowie Fachtagungen offeriert werden, die auch den Erfahrungsaustausch und die Kooperation untereinander ermöglichen. Darüber hinaus ist auch die so genannte breite Öffentlichkeit eine Zielgruppe von Initiativen des erzieherischen Jugendschutzes, um auf diesem Weg jede Bürgerin und jeden Bürger zur Rücksicht gegenüber den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen zu bewegen und an die Verantwortung gegenüber der nachwachsenden Generation zu erinnern. 24 Das vorangegangene Kapitel verdeutlicht den pädagogischen Auftrag an die Kinder- und Jugendhilfe, Heranwachsende zu stärken, damit diese gegen Gefahren für ihre Entwicklung gewappnet sind. Um welche Gefährdungen es hier im Einzelnen geht, regelt das Jugendschutzgesetz. Die Regelung des 14 KJHG richtet sich insbesondere an Personen im privaten Bereich, nämlich an die jungen Menschen selbst und an ihre Erziehungsberechtigten. Dagegen versucht das Jugendschutzgesetz primär, den öffentlichen Raum abzusichern, indem es vor allem Gewerbetreibende und Veranstalter in die Pflicht nimmt, Kinder und Jugendliche vor negativen Einflüssen zu schützen. Von welchen Gefahren Kinder und Jugendliche hauptsächlich bedroht sind, ist unter anderem davon abhängig, wie reizvoll diese sind und wie leicht sie für diese Gruppe zugänglich sind. Gerade für junge Menschen stellen die Medien einen starken Reiz dar, da deren Inhalte auditive und visuelle Bedürfnisse befriedigen und dazu rund um die Uhr fast an jedem Ort und teilweise sogar kostenlos zur Verfügung stehen. Das nächste Kapitel beschäftigt sich daher mit den Gefahren für Kinder und Jugendliche durch die Nutzung von Medien und durch die Aufnahme von Medieninhalten. 24 Zentrum Bayern Familie und Soziales Bayerisches Landesjugendamt (Hrsg.): Präventiver Kinderund Jugendschutz, Gesamtkonzept, München 2007, S. 17

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