Standardisierte Methoden der Medienforschung: Wie zielgruppenspezifische Studien den Medienumgang Jugendlicher beschreiben die JIM-Studie

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1 Standardisierte Methoden der Medienforschung: Wie zielgruppenspezifische Studien den Medienumgang Jugendlicher beschreiben die JIM-Studie Sabine Feierabend SWR-Medienforschung 1

2 Ob in Schule, Beruf oder Freizeit die Medien sind aus unserem Alltag und dem Alltag unserer Kinder nicht mehr wegzudenken. Fernsehen, Radio, Computer, Internet, Handy, DVD und MP3 stehen uns dabei auf vielfältige Weise zur Information, Kommunikation und Unterhaltung zur Verfügung. Dabei unterliegt die Medienwelt einem ständigen Wandel. Um hier Transparenz und Orientierung zu schaffen bedarf es der kontinuierlichen Darstellung aktueller Nutzungszahlen und der Untersuchung neuer Entwicklungen. So können neue und bestehende Konzepte der Medienkompetenz überprüft und entwickelt werden. Dass die Entwicklungen im Medienbereich bzw. die zunehmende Implementierung von Medien und Medieninhalten im Alltag von Kindern und Jugendlichen auch die Vermittlung von Bildungsinhalten beeinflusst, wird niemand bezweifeln. So erleben wir, dass der Spagat zwischen medial vermittelter Information und Kommunikation in der Freizeit einerseits und in Schulen bzw. in Bildungseinrichtungen andererseits, nur allmählich geschlossen wird. Zwar verbessert sich beispielsweise die Ausstattung mit IT-Technologien an Schulen kontinuierlich 1, steht aber in keinem Vergleich zur heimischen Ausstattung von Kindern und Jugendlichen. Bereits seit 1998 untersucht die Studienreihe JIM Jugend, Information, (Multi-) Media das Medienverhalten Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland. Für die JIM-Studien bilden die gut sieben Millionen deutschsprachigen Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren die Grundgesamtheit. Hieraus wurde jeweils eine repräsentative Stichprobe von rund Zielpersonen mittels computerunterstützter Telefoninterviews untersucht. Themenschwerpunkte der JIM-Studie bilden u.a. Freizeitaktivitäten, Themeninteressen und Informationsquellen, Mediennutzung, TV-Präferenzen, Medienbesitz, Computer- und Internetnutzung, Medienfunktionen, Handy und SMS, Medienbindung. Die JIM-Studie verwendet ein standardisiertes Verfahren, um das Medienverhalten Jugendlicher zu beschreiben, die (telefonische) Befragung. Weite Teile des Fragebogens bleiben aus Gründen der Vergleichbarkeit unverändert bzw. werden nur um aktuelle Entwicklungen z.b. im Bereich der Medienausstattung, modifiziert. Etwa ein Drittel des Fragebogens wird von Jahr zu Jahr je nach spezifischen Fragestellungen variiert. So lag im Jahr 2005 ein Schwerpunkt auf dem Jugendmedienschutz im Bereich Computerspiele. 1 Vgl. Bundesministerium für Bildung und Forschung (Hrsg.): IT-Ausstattung der allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen in Deutschland Bestandsaufnahme 2006 und Entwicklung 2001 bis Berlin,

3 Die Studienreihe wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) beauftragt, eine Forschungskooperation bestehend aus der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK) die mit diesem Beitrag die Diskussion über das Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen versachlicht und objektives Datenmaterial bereitstellt. 2 Die Durchführung der JIM-Studie erfolgt in Zusammenarbeit mit der Medienforschung des SWR. Medien im Alltag Jugendlicher Betrachtet man die Medien und Geräte, die sich nach Angaben der Jugendlichen in deren Eigenbesitz befinden und somit eine eigenständige Zuwendung erlauben, wird deren Alltäglichkeit besonders deutlich. Mit einer Besitzrate von 92 Prozent führt das Mobiltelefon die Liste der eigenen Geräte an. Es folgt der eigene CD-Player (90 %), das eigene Radio (88 %) und MP3-Player (66 %). Kassettenrekorder und Fernseher besitzen jeweils 61 Prozent der Jugendlichen, einen eigenen Computer haben 57 Prozent der 12- bis 19-Jährigen. Es folgen DVD-Player (nicht im Computer) mit 38 Prozent und Spielkonsole (37 %). Mit 35 Prozent verfügt ein Drittel der Jugendlichen über einen persönlichen Internetzugang, eine eigenen Videorekorder hat jeder Vierte. Gerätebesitz Jugendliche Jahre Handy 8 92 Radio in HiFi-Anlage* Fernsehgerät Computer/Laptop Spielkonsole Internetzugang externer DVD-Player (nicht PC) , n= , n=803 MP3-Player Videorekorder 25 * unterschiedliche Fragestellung Quelle: JIM 2005, JIM 1998, Angaben in Prozent Die (eigene) Medienwelt von Jungen und Mädchen unterscheidet sich nur in einigen speziellen Hinsichten. Computer, Internet oder Spielkonsole 2 Alle Studienberichte stehen als Volltext unter zum download zur Verfügung. 3

4 befinden sich bei männlichen Jugendlichen fast doppelt so häufig im eigenen Besitz als dies bei Mädchen der Fall ist. Auch Fernseher, DVDund MP3-Player sind bei Jungen weiter verbreitet. Mädchen und junge Frauen liegen bei Handy, CD-Player, Radio, Kassettenrekorder und Walk /Discman vorne sie haben die älteren auditiven Technologien noch nicht so stark durch digitale Abspielgeräte ersetzt wie die Jungen. Der Blick zurück auf das Jahr 1998 damals haben wir die erste JIM- Studie durchgeführt zeigt, mit welcher Geschwindigkeit sich hier das Rad weitergedreht hat. Nach eigenem Internetzugang, DVD- oder MP3- Player wurde mangels Verfügbarkeit dieser Medien noch nicht gefragt, ein Mobiltelefon besaßen damals gerade acht Prozent. Deutlich erhöht hat sich de Besitzrate bei Computer und Spielkonsole, während Fernsehgerät, Radio und Videorekorder bereits 1998 ähnlich verbreitet waren wie Die Liste der Medientätigkeiten (nutze ich mind. mehrmals pro Woche) wird im Jahr 2005 mit 93 Prozent vom Fernsehen angeführt, die Nutzung von Musik-CDs/-Kassetten kommt mit 85 Prozent auf den zweiten Platz. Die Beschäftigung mit dem Computer rückt auf den dritten Platz, 76 Prozent der Jugendlichen sitzen mindestens mehrmals pro Woche vor dem Bildschirm. Das Radio folgt mit 72 Prozent auf dem vierten Rang. Erstmals gesondert abgefragt wurde die Nutzung von MP3-Playern, die mit 70 Prozent nur knapp hinter dem Radio liegt. 60 Prozent geben an, mindestens mehrmals pro Woche online zu sein. Mit leichtem Abstand folgt die Beschäftigung mit Zeitungen (44 %) und Büchern (40 %). Zeitschriften und Magazine werden nicht ganz so häufig zur Hand genommen (32 %). Ein Viertel nutzt regelmäßig DVDs, ein Fünftel Spielkonsolen. Wie der Vergleich mit den Daten des Jahres 1998 zeigt, hat sich neben neueren Medienaktivitäten wie MP3, DVD oder Internet vor allem die Nutzung des Computers deutlich verstärkt. Zurückgegangen ist die regelmäßige Zuwendung zu Zeitung und Zeitschrift, die Buchnutzung befindet sich entgegen anderslautenden Befürchtungen auf dem Niveau von Im Bereich der auditiven Medien haben sowohl das Radio als auch die klassischen Tonträger einen Rückgang zu verzeichnen. 4

5 Ausgewählte Medienbeschäftigung Jugendlicher Jahre - täglich/mehrmals pro Woche - Fernseher Musik-CDs/Kassetten Computer Radio MP3 70 Internet Zeitung , n= , n=803 Bücher Zeitschriften/Magazine DVD Hörspielkassetten/-CDs Video : Freunde treffen 88 % Sport treiben 66 % ausruhen/nichts tun 60 % selbst Musik machen 18 % Familienunternehmungen 16 % 10 Comics 12 Quelle: JIM 2005, JIM 1998, Angaben in Prozent Jenseits der reinen Nutzungsfrequenzen gibt die Frage nach der Unverzichtbarkeit verschiedener Medien einen Aufschluss über deren Stellenwert im Leben von Jugendlichen. Im Jahr 2005 wurden die jungen Menschen vor die Wahl gestellt, auf welches Medium sie am wenigsten verzichten könnten: Fernseher, Radio, Bücher, Tageszeitung, Zeitschrift, Computer und Internet. Vor diese Wahl gestellt, würden sich mit 30 Prozent für den Fernseher entscheiden, ein knappes Viertel für den Computer, weitere 16 Prozent für das Internet. Bücher und Radio sind für jeden zehnten am wichtigsten, die Bindung an die Zeitung und Zeitschriften ist dagegen kaum ausgeprägt. Allerdings unterscheiden sich die Geschlechter hier deutlich. 31 Prozent der Mädchen und jungen Frauen entscheiden sich für das Fernsehen, mit Ausnahme von Zeitschriften und Zeitungen rangieren aber Computer (13 %), Internet (15 %), Bücher (16 %) und das Radio (15 %) auf vergleichbaren Ebenen. Jungen und junge Männer hingegen setzen den Computer mit 31 Prouemt auf Platz 1, dicht gefolgt vom Fernseher (29 %). Das Internet (17 %) kommt auf den dritten Rang, die restlichen Medien sind in dieser subjektiven Einschätzung der Jugendlichen weniger bedeutsam. Auffällig ist die große Diskrepanz zwischen Jungen und Mädchen beim Computer, während das Internet für beide Geschlechter die gleiche Wichtigkeit hat. Im Vergleich zu 1998 wurde die Frage im Jahr 2005 um Bücher und das Internet ergänzt. Auch aufgrund dieser Erweiterung ist vor allem die Bindungskraft des Radios zurückgegangen. Kontinuierlich gewachsen ist hingegen die Bindung an die sogenannten neuen Medien. 5

6 Bindung an Medien 2005 Am wenigsten verzichten kann ich auf Fernseher 30% Zeitungen 4% Zeitschriften 5% Radio 11% Fernseher 38% Zeitungen 8% Zeitschriften 9% Bücher 11% Computer 23% Internet 16% Computer 19% Radio 26% Quelle: JIM 2005, JIM 1998, Angaben in Prozent Glaubwürdigkeit der Medien Fragt man die Jugendlichen, welchem Medium sie bei widersprüchlicher Berichterstattung am ehesten glauben würden (hier standen Fernsehen, Radio, Internet und die Tageszeitung zur Auswahl), so entscheiden sich mit 42 Prozent die meisten 12- bis 19-Jährigen für die Tageszeitung, 28 Prozent würde am ehesten dem Fernsehen Glauben schenken. Das Internet (16 %) und auch das Radio (10 %) werden als weniger glaubwürdig empfunden. Jungen und Mädchen urteilen hier im großen und ganzen ähnlich, allerdings genießt das Internet bei Jungen größeres Vertrauen als bei Mädchen. Die subjektive Glaubwürdigkeit variiert aber vor allem vor dem Bildungshintergrund der Jugendlichen. Für 12- bis 19- Jährige, die die Hauptschule besuchen, liegt das Fernsehen ganz knapp vor der Tageszeitung, aber auch das Internet wird als recht vertrauenswürdig eingestuft. Gymnasiasten hingegen votieren eindeutig für die Tageszeitung, das Fernsehen liegt mit über 20 Prozentpunkten Abstand auf dem zweiten Rang. Mit gleich großem Abstand folgen das Internet und das Radio. Diese Befunde illustrieren, dass im Bereich der Medienerziehung bzw. Kompetenzstärkung noch größere Anstrengungen unternommen werden müssen. Insgesamt korrespondieren diese Angaben ja nur eingeschränkt mit dem tatsächlichen Mediennutzungsverhalten der Jugendlichen und können daher auch als Imagewerte interpretiert werden. 6

7 Glaubwürdigkeit der Medien - würde bei widersprüchlicher Berichterstattung am ehesten vertrauen auf... Hauptschüler Realschüler Gymnasiasten Fernsehen Radio Internet Tageszeitung weiß nicht Quelle: JIM 2005, Angaben in Prozent Themenkompetenz verschiedener Medien Um Bildungsangebote an junge Menschen heranzutragen, sind Informationen über die generelle Befindlichkeit dieser Zielgruppe von großer Bedeutung. Denn über diese Vehikel lassen sich Themen, die für junge Menschen ansonsten weniger attraktiv sind, transportieren. Was ist bedeutsam im Alltag junger Menschen und woher beziehen Jugendliche Informationen über Themen, die sie beschäftigen? Die 12- bis 19- Jährigen wurden im Rahmen der JIM-Studie 2005 gebeten, für 20 Themenfelder die persönliche Wichtigkeit auf einer sechsstufigen Skala (1=ist für mich sehr interessant, 6=ist für mich überhaupt nicht interessant) anzugeben. In einem zweiten Schritt wurde für alle Bereiche, für die Jugendlichen starkes Interesse zeigen (Skalenpunkte 1 und 2), nach der wichtigsten Informationsquelle zu diesem Themenblock gefragt. Liebe/Freundschaft (87 %), Musik (86 %) aber auch Ausbildung und Beruf (77 %) sowie Sport (72 %) zählen zu den Themenkreisen, die für Heranwachsende nach eigenem Bekunden am wichtigsten sind, sicherlich auch im Kontext der Identitätsfindung Jugendlicher. 62 Prozent der 12- bis 19-Jährigen sind sehr am aktuellen Weltgeschehen interessiert, ebenso wie an allem rund um das Internet (61 %). Auch Musikstars (59 %), Computer (58 %) und Mode/Kleidung (57 %) wecken das Interesse der Heranwachsenden in vergleichbarer Größenordnung. Etwa die Hälfte der 12- bis 19-Jährigen bekundet ein großes Interesse für Kino/Filme (53 %), das Thema Schule und Gesundheit/Medizin (jeweils 50 %). Für vier von zehn Jugendlichen spielt Umwelt/-schutz eine Rolle, und auch für Film- und Fernsehstars 7

8 können sich 37 Prozent begeistern. Für ein Drittel sind Computerspiele wichtige Alltagsbegleiter. Und für jeweils ein Fünftel sind Kunst/Kultur (21 %), überregionale (21 %) und regionale (18 %) Politik und Wirtschaft (19 %) interessante Themen. Die geschlechtsspezifische Betrachtung zeigt die eher männlich besetzte Themen: Computerspiele, Computer allgemein, Sport, Internet sowie Wirtschaft und Politik. Eher weiblich besetzte Themen sind Mode/Kleidung und Musik- und Filmstars, aber auch Schule, Gesundheit oder Kunst und Kultur. Während Themenfelder wie Ausbildung/Beruf, Liebe/Freundschaft", "Musik oder Gesundheit/Medizin für alle Altersgruppen gleichermaßen bedeutsam sind, interessieren sich 12- bis 13-Jährige beispielsweise noch deutlich mehr für den Bereich Umwelt als dies die 18- bis 19-Jährigen tun (54 vs. 34 %). Zu den großen Verlierern im Altersverlauf zählen Schwärmereien für Stars aus der Musik- (von 72 auf 42 %) und Filmbranche (von 56 auf 20 %), aber auch Computerspiele sind für 18- bis 19-Jährige (22 %) deutlich weniger spannend als für 12 bis 13-Jährige (46 %). Rückläufig ist auch das Interesse am Sport (von 79 auf 63 %). Umgekehrt werden eher nach außen gerichtete bzw. gesellschaftliche Themen wie Nachrichten bzw. Aktuelles (von 56 auf 68 %), Bundespolitik (von 12 auf 33 %) oder Wirtschaft (von 13 auf 27 %) für die Jugendlichen mit zunehmendem Alter bedeutsamer. Die Frage, welche Medien für die Informationsbeschaffung persönlich bedeutsamer Themenbereiche am ehesten herangezogen werden hier waren das Fernsehen, Radio, Internet, Tageszeitung, Zeitschriften und Bücher vorgegeben, wird deutlich mit Verweis auf das Internet beantwortet. Dem Fernsehen wird die höchste Kompetenz für aktuelle Berichterstattung hier kommt das Internet überraschender Weise nach der Tageszeitung nur auf den dritten Rang und Sport zugeschrieben, auch gilt das (Musik-)Fernsehen als erste Adresse, wenn es um Neuigkeiten bei Film- und Fernsehstars geht. Zeitschriften gelten bei den Jugendlichen nach wie vor als wichtige Berater in Sachen Mode und Partnerschaft, die Tageszeitung gilt diesem Bild folgend als Ratgeber in den Bereichen Politik und Wirtschaft. Anscheinend haben die verschiedenen Medien trotz zunehmender Digitalisierung der Informationen bzw. der Informationswege in der Wahrnehmung der jungen Menschen ganz spezifische, thematische Kompetenzbereiche eine nicht irrelevante Information, wenn es um die Vermittlung von Bildungsinhalten geht. 8

9 Computer und Internet Die Nutzung von Computer und Internet gehört ganz selbstverständlich zum Alltag der Jugendlichen: 95 Prozent nutzen Computer mindestens einmal im Monat, Erfahrung mit dem Internet (nutze ich zumindest selten) haben 86 Prozent der 12- bis 19-Jährigen gesammelt. Jungen und Mädchen unterscheiden sich hier kaum, und auch nur in Bezug auf die Internetnutzung zeigen sich bei den 12- bis 13-Jährigen etwas weniger Nutzer. Deutlichere Unterschiede zeigen sich hinsichtlich der Schultypen mit steigendem Bildungsgrad ist weitere Verbreitung von Computern und Internet verbunden. Entsprechend korrespondiert die immer häufigere Nutzung des Computers auch mit dem persönlichen Gerätebesitz: 57 Prozent der Jugendlichen verfügen über einen eigenen Computer, wobei die Jungen mit 65 Prozent deutlich besser ausgestattet sind als die Mädchen (48 %). Bei den 12- bis 13-Jährigen haben bereits knapp die Hälfte einen eigenen Computer oder Laptop. Deutliche Unterschiede ergeben sich hinsichtlich der Schulbildung der Jugendlichen Hauptschüler (43 %) sind deutlich schlechter mit Computern ausgestattet als Realschüler (58 %) und Gymnasiasten (62 %). In Bezug auf die inhaltliche Nutzung hier zunächst einmal die Offline- Tätigkeiten - liegt die Musiknutzung (täglich/mehrmals pro Woche) am Computer mit 59 Prozent deutlich an der Spitze Mit Abstand an zweiter Stelle folgen Computerspiele (38 %), für die Schule arbeiten (37 %) und Texte schreiben (32 %). Weniger häufig zu den alltäglichen Anwendungen zählt das Erstellen von Musik-CDs oder die Bearbeitung von Bildern (jeweils 14 %), gleiches gilt für das Brennen von CDs (13 %) oder die Nutzung von Lernprogrammen (12 %), die doch eher von Jüngeren genutzt werden. Noch weniger verbreitet sind eher kreative Tätigkeiten wie Malen/Zeichnen, die Bearbeitung von Tönen (jeweils 9 %)oder das Programmieren (6 %). Allerdings sind die Interessen der Jungen und Mädchen sehr unterschiedlich: Während zwei Drittel der Jungen den Computer mindestes mehrmals pro Woche als Musikabspielstätte nutzen, tun dies nur die Hälfte der Mädchen. Besonders deutlich ist die unterschiedliche Interessenlage bei den Computerspielen, die für Jungen die zweithäufigste Anwendung darstellen, während Mädchen sich hierfür nur vereinzelt begeistern können. Auch im Bereich des Internet handelt es sich bei den Jugendlichen zum größten Teil um sehr aktive Nutzer. So geben 70 Prozent der Nutzer an, täglich oder mehrmals pro Woche online zu sein (2004: 58 %, 2003: 66 9

10 %, 2002: 63 %), weitere 18 Prozent nutzen das Internet etwa einmal pro Woche. Elf Prozent zählen zu den selteneren Nutzern, die höchstens einmal pro Monat surfen. Hervorstechendes Merkmal dieser Gruppe ist das Alter es sind eher die Jüngeren und nicht das Geschlecht oder die Schulbildung. Wenn also Hauptschülerinnen und -schüler erst einmal Zugang zum Internet haben, unterscheiden sie sich hinsichtlich ihrer Nutzungshäufigkeit nicht von Jugendlichen, die die Realschule oder das Gymnasium besuchen bzw. besucht haben. Offline-Tätigkeiten Jugendlicher PC-Nutzer, täglich/mehrmals pro Woche - Musik hören Computerspiele Arbeiten für Schule/Lernen Texte schreiben Musik-CDs erstellen Bearbeiten von Bildern CDs brennen Lernprogramme 5 DVDs anschauen 4 Bearbeiten von Tönen, Musik malen, zeichnen, Grafiken 3 programmieren 2 Selbst Musik machen 6 2 DVDs brennen Mädchen Jungen Quelle: JIM 2005, Angaben in Prozent Das Internet hat sich in den vergangenen Jahren hinsichtlich seiner Nutzungsmöglichkeiten kontinuierlich weiterentwickelt die Bereiche Kommunikation, Information, Spiel und virtuelles Kaufhaus wurden dabei zum Zeitpunkt der Untersuchung um Schlagworte wie Weblog (öffentliches Tagebuch) oder Podcasting ergänzt. Doch wie die Liste unterschiedlichster Nutzungsmöglichkeiten zeigt, ist das Internet für Jugendliche nach wie vor in erster Linie ein Kommunikationsmedium. 52 Prozent der Internet-Nutzer verschicken oder Empfangen mindestens mehrmals pro Woche s, 41 Prozent nutzen mit dieser Häufigkeit einen Instant-Messenger, ein Viertel trifft sich regelmäßig zum Plaudern in Chatrooms. Daneben wird das Internet auch für die Suche nach Informationen sowohl für schulische (29 %) als auch außerschulische Belange (35 %) genutzt, ein knappes Drittel informiert sich nach eigenen Angaben regelmäßig über Aktuelles bzw. Nachrichten, regionale Veranstaltungen werden von 14 Prozent online abgerufen. Als Internetauktionäre bei E-Bay treten die Jugendlichen weniger auf, aber sie stöbern gerne durch das Angebot (18 %). 13 Prozent spielen im 10

11 Internet alleine oder gemeinsam mit anderen. Das für Jugendliche besonders wichtige Thema Musik wird durch das Internet ebenfalls gut bedient, 28 Prozent hören sich regelmäßig Musikstücke an oder laden diese herunter (14 %). Fernsehen oder Radiohören über das Internet ist für Jugendliche kaum ein Thema, dies gilt auch für die Nutzung von Weblogs oder Podcasting-Angebote. Medienfunktionen Neben der bisher eher inhaltlichen Betrachtung des Medienumgangs Jugendlicher abschließend noch ein Blick auf die eher emotionale Komponente. Wie eingangs beschrieben, weisen die verschiedenen Medien bei den Jugendlichen eine unterschiedliche Bindung auf. Im engen Zusammenhang hierzu stehen die spezifischen Medienfunktionen wie Spaß, Spannung, Unterhaltung oder auch Eskapismus. Gegen Langeweile hilft das Fernsehen am besten. 40 Prozent der Mädchen und 36 Prozent der Jungen würden sich in dieser Situation für dieses Medium entscheiden. Für jeden fünften Jungen ist das Internet das wichtigste Medium in dieser Situation, dies gilt nur für etwa halb so viele Mädchen (13 %). Um Ärger abzubauen spielen Tonträger für ein Drittel der Jugendlichen eine wichtige Rolle (Mädchen: 36 %, Jungen: 26 %). Aber auch das Fernsehen ist in dieser Situation für ein Fünftel der Jugendlichen eine relevante Größe, für Jungen wie Mädchen gleichermaßen. Bei Traurigkeit kommen erneut die Tonträger und damit generell Musik zum Einsatz (35 %, Jungen: 31 %, Mädchen: 40 %), mit Abstand folgen auf gleichem Niveau das Radio und das Fernsehen (jeweils 14 %). Wenn Jugendliche sich alleine fühlen, nutzt ein knappes Viertel am häufigsten das Fernsehen, für jeweils ein Fünftel stellt telefonieren bzw. das Handy oder die Nutzung von Tonträgern bei Einsamkeit die beste Abhilfe dar. Das Internet kommt in dieser Situation für Jungen (14 %) etwas stärker in Frage als für Mädchen (10 %), Computer hingegen stellen nur für Jungen (8 %) überhaupt eine Option dar (Mädchen: 2 %). Wenn Jugendliche Spaß haben wollen, dann bietet für jeden Fünften das Internet die besten Möglichkeiten, sich zu amüsieren. Mädchen (17 %) und Jungen (23 %) liegen hier nicht allzu weit auseinander. Aber auch die reine Computernutzung verspricht zwölf Prozent gute Unterhaltung, allerdings nur für Jungen (18 %, Mädchen:4 %), ein Indiz dafür, dass hier vor allem Computerspiele gemeint sind. Tonträger und das Fernsehen stehen für jeweils 16 Prozent an erster Stelle und auch das Mobiltelefon (13 %) ist eine relevante Größe. Das Attribut, ein Fun-Medium zu sein, kann somit kein Medium für sich alleine in Anspruch nehmen. 11

12 Schlussbemerkung Bei der Vermittlung von medial vermittelten - Bildungsinhalten ist es mit Sicherheit hilfreich, Kenntnis über das generelle Medienverhalten der jeweiligen Zielgruppe zu haben. Im vorliegenden Fall liefert die JIM-Studie als standardisierte Methode umfassende Informationen nicht nur über den Stellenwert der unterschiedlichen Medien bei Jugendlichen, durch die Langzeitperspektive können kurz- wie langfristige Entwicklungen ebenso abgebildet werden wie Kontinuitäten. Computer und Internet haben sich in den letzten Jahren immer stärker im Alltag Jugendlicher verfestigt, und entsprechend ihrer spezifischen Interessen und Vorlieben gehen die jungen Menschen mit diesen Medien um. Für die Vermittlung von Bildungsinhalten ist das eine große Chance, gleichzeitig werden sie sich wohl auch mit den generellen Nutzungsgewohnheiten Jugendlicher messen lassen müssen. 12

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