Der deutsche Kinder- und Jugend-Medienf. Medienführerschein

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1 Der deutsche Kinder- und Jugend-Medienf Medienführerschein Kompetenznachweise für non-formales und informelles Lernen, Partizipation, mehr kulturelle Jugendbildung und Jugendmedienschutz, E-Portfolios für den Übergang Schule-Beruf!

2 Schirmherr Offizieller Schirmherr von Thomas Krüger Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung und ehemaliger Jugendsenator von fördert demokratische Teilhabe in der Informationsgesellschaft

3 Wie alles begann 2001: viele Computer-Führerscheine, keine Vereinheitlichung 2002: Berlinweites Know-How bündelt sich 20 Einrichtungen entwickeln ein vierstufiges Modell (Junior, Net, 4U und Spezial) Expansionsphase immer mehr Berliner Anbieter 2005: Standards für erste Ansätze von Eltern und Mulitplikatorenschulung wird als Jugendmedienschutzschein gewürdigt das vierstufige Modell entwickelt sich zu einem fünfstufigen Modell

4 Entwicklung 2006 Anerkennung des in der Fachöffentlichkeit - Rahmenkonzept der medienpädagogischen Arbeit in der Berliner Jugendhilfe Beginn der bundesweiten Ausbreitung durch ersten Anbieter in München Intergeneratives Konzept mabb wird Partner Ab 2010 Jugendliche bringen Erwachsenen bei: Projekt Netzreife in München Vor allem im Bundesgebiet viele neue Anbieter bis zum heutigen Tag sind über und Zertifikate ausgegeben

5 Es gibt 222 Anbieter/innen in Deutschland, mit Schwerpunkten in Berlin und München 126 Berlin 58 Bayern 36 Bundesgebiet 2 Österreich 222 Stand: Mai 2014

6 Für sehr junge Kinder ab ca. 5 Jahren Keine Lesekompetenz erforderlich Der erste Kontakt mit dem Computer Noch kein Internet Befähigung sich gegenseitig zu helfen und sich auch in fremden Einrichtungen eine Orientierung zu verschaffen (Regelerschließungs-Kompetenz)

7 -Jugendmedienschutz Ab Lesefähigkeit, ca. 7 Jahren Baut auf auf Umgang mit Internet und Social-Media Selbst- und Datenschutz Rechtliche Hinweise zu Software aus dem Netz Copyright, Creative Commons Soziales Verhalten im Chat, Communities, Cybermobbing, Onlinesucht

8 Zielgruppe Jugendliche der Sekundarschule, Übergang Schule / Beruf Ziel Vertiefung und Erweiterung von technischen und sozialen Themen des 13 Grundmodule können einzeln abgelegt und zertifiziert werden. Passend zu den Modulen werden soziale, rechtliche ästhetische und kulturelle Kompetenzen gefördert. Die Vermittlung erfolgt in der Regel über Projektarbeit, wie z.b. ein Hörspiel, Zeitung, Video, Podcast

9 Neuere Module zum Jugendmedienschutz: Anti-Cybermobbing-Kurzmodul Unterschiede zwischen Spaß, Konflikt, Mobbing und Cybermobbing Auseinandersetzung mit den Rollen Web 2.0-Modul Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten für das eigene Medienverhalten Kennenlernen von Web 2.0 Tool Mein Profil-Modul Auseinandersetzung mit sozialen Netzwerken Sicherheitsmaßnahmen, Risiken und Einstellungsmöglichkeiten von persönlichen Daten Rechtliche Grundlagen technische und soziale Handlungsmöglichkeiten

10 Viele Wege führen zu den Zertifikaten Geschlossener Kurs (feste Gruppe) mit anschließender Prüfung, insbesondere an der Schule, Ziel: Abnahme eines bestimmten Kurs mit Begleitung durch TeilnehmerInnenbogen (eher offener Kurs / Computerclub oder Projektarbeit mit Medien); Wenn alle Teilbausteine eines Moduls erfolgreich abgelegt sind, erhalten Teilnehmende das ihren Fähigkeiten entsprechende Modul zertifiziert Lernen én passent - Lernen im offenen Internetcafé mit Begleitung durch TeilnehmerInnenbogen (ähnlich wie oben) Prüfung ohne Kurs, Lernort war woanders (Selbstlernprozess, Bibliothek, Peergroup) Verschiedene und Projektergebnisse sind Bestandteil eines E-Portfolios sein.

11 Was haben wir geschafft Aus einem Modellprojekt wurde ein anerkanntes Zertifikat Ein Netzwerk, von dem viele profitieren Family-compass ab 2007 in der Schule, immer mehr Angebote durch (zuerst im Freizeitbereich und stufenweise Einführung in weitere Bereiche) seit 2013 gibt es Mediapeers: das sind Jugendliche, die Jugendlichen und Kindern Medienkompetenz beibringen

12 Impressum Arbeitsgemeinschaft Copyright Veröffentlicht unter Creative-Commons-Lizenz: Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung- Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland, Rechteinhaber Arbeitsgemeinschaft net, vertreten durch die Projektleitung. Ansprechpartner: Steffi Winkler, Projektleitung Tel.Büro: Eva Lischke Tel.Büro:

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