Erfassungsrichtlinien Belegungseinheiten zur Ausweisung in der internet facts und mobile facts

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1 Erfassungsrichtlinien Belegungseinheiten zur Ausweisung in der internet facts und mobile facts Im BE-Manager der internet facts und mobile facts (www.agofmanager.de) finden Sie alle aktiven Codes Ihrer Angebote. Zusätzlich sind alle Codes aufgeführt, die im Code-Management der INFOnline angelegt wurden, auf denen bisher aber noch kein Traffic aufgelaufen ist. Sie können diese Codes bereits mit Blick auf zukünftige Veröffentlichungen Belegungseinheiten zuordnen oder aber zur besseren Übersichtlichkeit auch ausblenden. Sie können das komplette BE-Mapping im BE-Manager vornehmen, ohne einen Import durchzuführen. Möchten Sie trotzdem eigene Dateien (csv/txt oder Excel-Datei) importieren, können Sie dies im BE-Manager im Bereich Im- /Export selbst durchführen und die Daten ggf. dann weiterbearbeiten. Beachten Sie bitte auch die Dokumentation für den BE- Manager, sie liefert Ihnen bereits für viele Fragestellungen passende Antworten. Sollten Sie darüber hinaus Fragen zur Erfassung haben, wenden Sie sich bitte an das AGOF Service Center / Tel / (Anruf kostenlos)). A) Definitionen 1. Allgemein ist eine Belegungseinheit (BE) die mit Werbemitteln zu belegende, buchbare Einheit eines oder mehrerer Werbeträger. Es kann sich um ein Gesamtangebot, ein Einzelangebot, ein Teilbereich eines Gesamtangebots oder um eine Kombination handeln. 2. Ein Gesamtangebot (GA) kann eine Website (internet facts) oder in den mobile facts eine mobile-enabled Website (MEW) oder eine Applikation (App) sein. Bei dem Gesamtangebot einer Website oder MEW handelt es sich um das vollständige Angebot, welches Sie bei der AGOF angemeldet haben. Die Zusammensetzung des Gesamtangebots ist vom Vermarkter nicht Seite 1 AGOF e.v. Mai 2014

2 editierbar. Bei dem Gesamtangebot einer App handelt es sich um eine Zusammenfassung der pro Plattform bei der AGOF angemeldeten Apps. 3. In den mobile facts gibt es zusätzlich Einzelangebote. Als Einzelangebot (EA) wird die einzelne bei der AGOF angemeldete App bezeichnet. Ein Einzelangebot ist die App für eine bestimmte Plattform, z.b. iphone oder Android Phone. 4. Eine Kombination (Kombi) ist eine angebotsübergreifende Belegungseinheit, die Bestandteile von mehr als einem Gesamtangebot oder Einzelangebot enthält. 5. Die Vermarkterkennung ist eine durch die AGOF zugewiesene eindeutige ID. Sie besteht aus max. 8 Zeichen und kann ggf. bei der AGOF erfragt werden. 6. Die Angebotskennung ist eine durch die INFOnline zugewiesene eindeutige ID für eine Website, eine MEW oder ein Einzelangebot. Die Angebotskennung besteht aus max. 8 Zeichen. 7. Der Code innerhalb des SZM-Tags/SZMnG-Tags (Messinstrument) dient der Zuordnung der erfolgten Seitenaufrufe (Kontakte) zu Belegungseinheiten. Der Code wird durch den Angebotsbetreiber vergeben. B) Hintergrundinformationen für das Anlegen von Belegungseinheiten 1. Grundlage für das Anlegen von Belegungseinheiten ist der Einbau des SZM-Tags/SZMnG-Tags von INFOnline in die Website, MEW oder App. Die in der Messung beobachteten Codes werden im INFOnline Memberinterface gelistet. Darüber hinaus können dort Codes hinzugefügt werden, für die bislang keine Nutzung gemessen wurde. Diese Codes stehen mit einem geringeren zeitlichen Verzug auch im BE-Manager zur Verfügung. 2. Alle mit dem SZM-Tag/SZMnG-Tag gezählten Codes auf einer Website, MEW oder App können zum Anlegen von Belegungseinheiten herangezogen werden. Seite 2 AGOF e.v. Mai 2014

3 3. Neue Belegungseinheiten anlegen bedeutet, Codes oder bereits angelegte Belegungseinheiten einer von Ihnen zu definierenden neuen Einheit zuzuordnen. C) Anlegen von Belegungseinheiten 1. Gesamt- und Einzelangebote werden automatisch gebildet. Dafür werden alle Codes einer Website, MEW oder App herangezogen. Es ist somit nicht notwendig, ein Gesamt- oder Einzelangebot als Belegungseinheit zu definieren. Wenn Sie darüber hinaus keine Belegungseinheiten anlegen möchten, müssen Sie nichts tun. Ihre angemeldeten Gesamtangebote werden dann ohne Belegungseinheiten veröffentlicht. 2. Jede angelegte und ausgewiesene Belegungseinheit muss einzeln belegbar und buchbar sein. Über die Ausweisung Ihrer BE in TOP können Sie nach Anlage der BE im Tarif-Manager entscheiden. 3. Ein Code kann mehreren und unbegrenzt vielen Belegungseinheiten zugeordnet werden. 4. Belegungseinheiten können in der Oberfläche des BE-Managers und über den Import einer Excel oder csv Datei angelegt werden. Hinweis für den Datei-Import: Das per default angewendete Import-Verfahren sieht den Import einer Datei vor, die alle Belegungseinheiten aller Angebote enthält. Möchten Sie nur Belegungseinheiten eines Angebots oder bestimmte Kombinationen importieren, müssen Sie ein anderes Import- Verfahren wählen (siehe Dokumentation zum BE-Manager ). Seite 3 AGOF e.v. Mai 2014

4 D) BE-IDs Jeder Belegungseinheit ist eine eindeutige Belegungseinheiten ID, kurz BE-ID, zuzuordnen. Die BE-ID einer von Ihnen im BE-Manager angelegten Belegungseinheit besteht aus 8 Zeichen und setzt sich aus dem Vermarkterpräfix (3 Buchstaben) und einer 5-stelligen Ziffer zusammen. Ein Vermarkterpräfix wird jedem Vermarkter durch die AGOF zugewiesen (3 Buchstaben, großgeschrieben) und kann bei der AGOF erfragt werden. Nimmt ein Vermarkter an der AGOF internet facts und an der AGOF mobile facts teil, dann hat er in jeder Studie ein eigenes Präfix. BE-IDs werden bei der Anlage einer neuen Belegungseinheit im BE- Manager durch Sie vergeben. Auch über den Datei-Import können neue Belegungseinheiten angelegt und damit neue BE-IDs vergeben werden. Wenn Sie bei dem Datei-Import BE-IDs verwenden, die bereits existieren, dann wird bei dem per default verwendeten Import- Verfahren die von der vorhergehenden Veröffentlichung im BE- Manager existierende Code-Zuordnung gelöscht und durch die in der Importdatei definierte Zuordnung ersetzt. Unabhängig von der Nutzung des Datei-Imports oder der Arbeit direkt im BE-Manager, ist die 5-stellige Ziffer vom Vermarkter frei wählbar - dabei ist aber folgendes zu beachten: 1. Falls Sie Belegungseinheiten der Übersicht halber nach ihrer BE- ID logisch gruppieren möchten, sollten Sie die Vergabe der ID in Nummern-Blöcken planen. Empfehlung bei der Vergabe der BE- IDs: Nehmen Sie einen 10-Tausender Block für jedes Online- Angebot. Beispiel: das Angebot Rezepte bekommt BE-IDs mit den IDs ABC10001, ABC10002 etc. Das Angebot Backen bekommt BE- IDs mit den IDs ABC20001, ABC20002 etc. So haben Sie ausreichend Spielraum, wenn Sie im Laufe der Veröffentlichungen zu einem Angebot neue Belegungseinheiten bilden. Seite 4 AGOF e.v. Mai 2014

5 2. Bei der Vergabe der BE-ID ist darauf zu achten, dass eine BE-ID nicht doppelt vergeben wird und auch nicht im Laufe der Veröffentlichungen wieder vergeben wird. Dies gilt auch für BE-IDs von nicht mehr verwendeten Belegungseinheiten. 3. BE-IDs müssen eindeutig sein, andernfalls sind die Daten der Belegungseinheit im Auswertungs- und Planungsprogramm TOP über die einzelnen Wellen hinweg nicht vergleichbar. Beispiel 1: Die Belegungseinheit Rezepte-Diät hat in einer Veröffentlichung die BE-ID ABC Dann sollte diese BE-ID in der nächsten Veröffentlichung nicht für die Belegungseinheit Rezepte-Trennkost verwendet werden. Für TOP bedeutet eine gleiche BE-ID in verschiedenen Veröffentlichungen, dass diese über den Zeitverlauf verglichen werden können. In diesem Fall würde man den Traffic von Rezepte-Diät in einer Veröffentlichung mit denen von Rezepte-Trennkost in der nächsten Veröffentlichung vergleichen. Beispiel 2: Die Belegungseinheit Rezepte-Diät hat in einer Veröffentlichung die BE-ID ABC Nach zwei Veröffentlichungen wird diese Belegungseinheit nicht mehr definiert. Eine Veröffentlichung später definieren Sie eine neue Belegungseinheit Rezepte-Kuchen, dann sollten Sie dieser Belegungseinheit nicht die BE-ID ABC10001 zuweisen, auch wenn die Belegungseinheit mit der BE-ID ABC10001 aktuell nicht mehr existiert. E) Benamung von Belegungseinheiten Unabhängig von der nachfolgend beschriebenen individuellen Benamung der Vermarkter, werden gemäß der AGOF Namenskonventionen allgemein folgende Zusätze automatisiert am Ende in Klammern hinzugefügt: (Gesamt) (BE) (Kombi) (Vermarkterreichweite) (MEW Gesamt) (MEW BE) Seite 5 AGOF e.v. Mai 2014

6 (Apps Gesamt) (iphone App) (iphone App BE) (Android Phone App) (Android Phone App BE) (Windows Phone App) (Windows Phone App BE) (Apps und MEW) 1. Jede Belegungseinheit ist mit einem Namen zu versehen. Der Name der Belegungseinheit kann bis zu 40 Zeichen lang sein. Sie können den Namen der Belegungseinheit später im Tarif-Manager ändern. Der Name der Belegungseinheit einer Website oder MEW muss mit dem Namen des Gesamtangebots beginnen, auf das sich die Belegungseinheit bezieht. Es wird empfohlen, dass der Name der Belegungseinheit den (thematischen) Bereich, den die Belegungseinheit abdeckt, mit sich führt. Beispiele: angebotxy.de Nachrichten (BE) angebotxy.de Homepage (MEW BE) oder angebotxy.de Sport (MEW BE). Der Name der Belegungseinheit einer App muss mit dem Namen des Einzelangebots beginnen, auf das sich die Belegungseinheit bezieht. Es wird empfohlen, dass der Name der Belegungseinheit den (thematischen) Bereich, den die Belegungseinheit abdeckt, trägt. Beispiele: appxy Home (Android Phone App BE) oder appxy Sport (iphone App BE). Aus dem Namen einer Belegungseinheit muss hervorgehen, dass es sich um eine Belegungseinheit handelt. Dies stellt die AGOF sicher, indem sie den BE-Namen in einem automatisierten Prozess um einen Zusatz (s.o.) ergänzt. Zur Vermeidung von Redundanzen werden vom Vermarkter vorgenommene Benamungen, wie z.b. die einzeln stehenden Wörter MEW, mobil oder App in diesem Zuge entfernt. Verzichten Sie deshalb bitte auf Wörter wie MEW, mobil, App. Seite 6 AGOF e.v. Mai 2014

7 2. Bei einer Kombination muss zwingend der Vermarktername vorangestellt werden. Aus dem Namen einer Kombination muss außerdem hervorgehen, dass es sich um eine Kombination handelt. Dies stellt die AGOF sicher, indem sie den BE-Namen in einem automatisierten Prozess um den Zusatz (Kombi) ergänzt. Vom Vermarkter vorgenommene Benamungen, wie die einzeln stehenden Wörter Kombi, (Kombi) und Kombination, werden im Zuge dessen entfernt. Verzichten Sie deshalb bitte auf die Wörter "Kombi" und "Kombination". Beispiele: Die Kombi "xyvermarkter Finanzen" und auch die Kombi xyvermarkter Finanzen Kombi heißen in Zukunft "xyvermarkter Finanzen (Kombi)". 3. Nur Kombinationen in den internet facts und mobile facts erhalten den Zusatz (Kombi). Gesamtangebote und Belegungseinheiten dürfen durch den Zusatz Kombi oder Kombination im BE- Namen nicht den Eindruck vermitteln, eine Kombination zu sein. 4. Bei einem Gesamtangebot darf der Vermarktername nicht vorangestellt werden. Unberührt davon sind Gesamtangebote, bei denen der Angebotsname mit dem Vermarkternamen identisch ist. Das Hinzufügen von Zusätze und Slogans, sofern sie nicht Teil des Markennamens sind, ist nicht gestattet. 5. Nur Gesamtangebote in den internet facts und mobile facts erhalten den Zusatz (Gesamt) bzw. (MEW Gesamt) oder (Apps Gesamt). Kombinationen und Belegungseinheiten dürfen durch den Zusatz Gesamt im BE-Namen nicht den Eindruck vermitteln, ein Gesamtangebot zu sein. Bei Nichteinhaltung behält die AGOF es sich vor, den Namen vor der Veröffentlichung entsprechend anzupassen. F) Import im BE-Manager Soll die Code-Zuordnung nicht direkt im BE-Manager sondern über einen Datei-Import erfolgen, ist folgendes zu beachten: Seite 7 AGOF e.v. Mai 2014

8 1. Die Datei hat einen festgelegten Aufbau. Sie ist ausschließlich in diesem Format zu erstellen und zu importieren. Führen Sie einen Export im BE-Manager durch, um eine Vorlage für den Aufbau zu erhalten. 2. Beim Excel-Import muss die Titelzeile zur korrekten Verarbeitung unbedingt erhalten bleiben 3. Beim Öffnen oder Speichern der Dateien in Excel ist unbedingt darauf zu achten, dass keine automatische Formatierung (Umwandeln von Text in Zahlen, besonders in der Spalte Code ) erfolgt! 4. Die Datei mit den Belegungseinheiten darf keine Leerzeilen zwischen den einzelnen Belegungseinheiten, keine farbigen Markierungen, sowie keine Trennlinien zwischen den Belegungseinheiten enthalten. Seite 8 AGOF e.v. Mai 2014

9 5. Die Informationen der einzelnen Spalten müssen durch einen durchgängig in dieser Datei verwendeten Separator voneinander getrennt sein. Dies kann entweder durch den Einsatz von bspw. Semikolon (;) oder Tabulatoren oder auch weiteren, durch eindeutige Erkennung als Trenner verwendeten Zeichen, geschehen. Diese sollten daher auch nur als solche eingesetzt werden und in den Zeichenstrings und dem eigentlichen Inhalt nicht vorhanden sein. 6. Wird die falsche Vermarkterkennung verwendet, kann die Datei nicht in den BE-Manager importiert werden! 7. Angebotskennungen von fremden Vermarktern oder gänzlich unbekannte Angebotskennungen werden vom BE-Manager ignoriert. Die entsprechende Zeile wird übersprungen. 8. Es müssen für die Veröffentlichung gültige Codes bei der Definition der Belegungseinheiten angegeben werden. Codes, die nicht mit den von der INFOnline für die jeweilige Veröffentlichung gelieferten Codes übereinstimmen, werden beim Import ignoriert. 9. Jeder Code ist in einer Zeile einzutragen, d.h. wenn Sie z.b. einer Belegungseinheit fünf Codes zuordnen, dann haben Sie fünf Zeilen mit der gleichen BE-ID, dem gleichen Belegungseinheitennamen, aber jeweils einem unterschiedlichen Code. 10. Es dürfen keine Wildcards/Joker verwendet werden. Wenn die Codes und beide der gleichen BE zugeordnet werden sollen, dann können Sie dies also nicht erreichen, indem Sie 11299* zuordnen. Wird im BE-Manager die Möglichkeit des Imports genutzt, wird die Datei auf mögliche Fehler untersucht. Dem Nutzer wird dann ggf. ein Fehlerprotokoll angezeigt. Vor dem endgültigen Import der Datei müssen evtl. vorhandene Fehler (wie etwa eine falsche Vermarkterkennung) korrigiert werden. Seite 9 AGOF e.v. Mai 2014

10 Ansprechpartner Inhaltliche Fragen zur AGOF internet facts AGOF Services GmbH Miryana Ivanova Studien-Projektmanagerin Tel: 069 / Mobil: 0151 / Fax: 069 / Inhaltliche Fragen zur AGOF mobile facts AGOF Services GmbH Felix Depner Studien-Projektmanager Tel: 069 / Mobil: 0171 / Fax: 069 / AGOF Services GmbH Europa-Allee Frankfurt am Main Technische Fragen zum BE-Manager COMsulting Media Services GmbH Danny Buddenberg Tel: / Fax: / COMsulting Media Services GmbH Höppnerweg Timmendorfer Strand Seite 10 AGOF e.v. Mai 2014

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