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1 ideas Mai 2010 Ausgabe 97 Ihr Magazin für Optionsscheine, Zertifikate und ETFs Alles neu macht der Mai Neue ComStage ETFs im Pfandbrief-Segment Im Interview: Heiko Behrendt, Trader und Coach bei Godmode-Trader.de»Staffellauf der Marktteilnehmer«

2 INHALT In dieser Ausgabe: 2 Interview: Heiko Behrendt, Trader und Coach bei Godmode-Trader.de,»Staffellauf der Marktteilnehmer«8 Alles neu macht der Mai Neue ComStage ETFs im Pfandbrief-Segment 5 Markt-Idee In den IPO-Markt kommt Bewegung 7 Chart-Idee Schwedischer OMX: Der Elch in der Bullenherde 12 Dividendensaison Bonuszertifikate in der Dividendensaison: Gefahr für die Bonuszahlung 13 Rückblick Zehn Jahre nachdem die Dotcom-Blase platzte 14 Academy Was ist eigentlich das Theta? 16 Pressestimmen 17 ETF-Meisterschaft Die ComStage ETF-Meisterschaft: Auf zur zweiten Spielhälfte 18 No Fee Aktion Es gibt Traditionen 19 ideastv Steigender Optimismus verdrängt Angsthasen 20 Aktienstrategie Verschnaufpause während der Dividendensaison 22 Rohstoffstrategie Agrarrohstoffe: Land in Sicht? Wo wächst das Angebot in 2050? 26 Buch-Idee Brandt: Googles kleines Weißbuch

3 EDITORIAL Alles neu macht der Mai Seit diesem Monat bieten wir Ihnen ganz neu ETFs im Pfandbrief-Segment an. Pfandbriefe sind von einer Pfandbriefbank ausgegebene Anleihen, die über eine sogenannte Deckungsmasse verfügen und deshalb eine besonders sichere Anlageform darstellen. Im Vergleich zu den sicheren Bundes anleihen liegt die Rendite bei Pfandbriefen in der Regel höher. Lohnt es sich tatsächlich in sogenannten Covered Bonds engagiert zu sein? Der Markt der Covered Bonds ist wichtig und gewichtig. Ganze 2,4 Billionen Euro schwer, musste er in 2009 durch ein Ankaufprogramm der Europäischen Zentralbank in der Finanzkrise gestützt werden. Dieses Programm läuft im Sommer 2010 aus. Steht dem Markt nun eine Bewährungsprobe bevor? Viele Experten sind sich sicher: Der klassische Pfandbrief, den deutsche Banken heraus geben, wird neue Turbulenzen unbeschadet überstehen. Glaubt man dem Hauptgeschäftsführer des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken, hatte das EZB-Programm mit 60 Milliarden Euro angesichts des riesigen Markts hauptsächlich psychologische Wirkung. Aber die Strategie war wohl erfolgreich: Der Covered-Bonds-Markt habe sich von allen Kapitalmarktsegmenten am besten erholt. Die drei neuen ETFs beziehen sich auf in Deutschland begebene Covered Bonds mit unterschied lichen Laufzeitenbändern: 3 5, 5 7 und 7 10 Jahre stehen zur Auswahl. Ein Blick lohnt auf jeden Fall für alle, die eine Alternative zu den klassischen Anleihen der öffent lichen Hand suchen. Ihre Michaela Krockenberger Chefredakteurin Impressum Herausgeber: Commerzbank AG, Corporates & Markets Equity Markets & Commodities Public Distribution, Frankfurt am Main Redaktion: Jürgen Band, Stefan Gotsche, Andreas Hürkamp, Dr. Iskra Kalođera-Schmiedecke, Patrick Kesselhut, Michaela Krockenberger, Philipp Lang, Felix Rostek, Jan Schneider, Franziska Schwarze, Sophia Stolz, Eugen Weinberg, Anouch Wilhelms Redaktionsschluss: 21. April 2010 Kontakt: Telefon , Design und Realisation: ACM Unternehmensgruppe, Wiesbaden-Nordenstadt, Bildnachweis: Jörg Ladwig (Seite 1, 7), Masterfile (Titel, Seite 9), istockphoto (Seite 10, 23, 24, 25), PlainPicture (Seite 16, 18, 27), fotolia (Seite 18, 21), PantherMedia (Seite 20), Corbis (Seite 29) ideas erscheint als Service-Magazin des Bereichs Equity Markets & Commodities Public Distribution einmal monatlich. Für Adressänderungen und Zustellungswünsche benutzen Sie bitte den Coupon auf Seite 29. 1

4 »Aus markttechnischer Sicht entsteht ein Aufwärtstrend, wenn nach einer Bewegung eine Korrektur einsetzt, die aber nicht das letzte Tief erreicht und danach zu neuen Hochs führt. So entstehen im Aufwärtstrend höhere Hochs und höhere Tiefs.«Staffellauf der Marktteilnehmer HEIKO BEHRENDT, Trader und Coach bei Godmode-Trader.de»Scalping«, aus dem Englischen kommend, bedeutet so viel wie herausschneiden. Bildlich beschrieben ist der Scalper an einem kleinen Stück des Kuchens interessiert. Ein Scalper profitiert von kleinen Marktbewegungen im Sekundenbis Minutenbereich. Ideas: Um mit der Handelsmethode Scalping erfolgreich an der Börse zu sein, sind große Kapitalbewegungen nötig. Welche Märkte eignen sich Ihrer Meinung nach dafür besonders? Heiko Behrendt: Für das Scalp-Trading eignen sich besonders liquide und volatile Werte, die zudem einen engen Spread haben. Dazu zählen die Futures der großen Indizes, wie FDAX, S&P 500 und Dow Jones. Diese Kriterien werden auch von den Währungen am Forexmarkt erfüllt. Sehr beliebt ist dabei der Handel im EUR/USD oder GBP/USD. In den USA sehr verbreitet ist das Scalping in Aktien. Hier sind vor allem Werte wie General Electric, JP Morgan, Nokia und Google zu nennen. 2

5 INTERVIEW Ich persönlich bin ein reiner Index-Trader. Meine Lieblingswerte sind derzeit die Futures auf den EUR/USD und den Dow Jones. Darüber hinaus scalpe ich auch andere Werte, sofern diese schöne Bewegungen aufweisen. Im zurückliegenden Jahr habe ich beispielsweise auch den Gold Future intensiv gehandelt. Aufgrund von fehlender Volatilität im 1-Minuten- bis 5-Minuten-Chart ist derzeit der FDAX für mich kein geeignetes Underlying. Könnten Sie eine solche Tradingstrategie einmal exemplarisch beschreiben? Eine recht einfache, aber hocheffektive Strategie ist der Einstieg in den Trend über den 5-Minuten-Chart. Wie entsteht ein Aufwärtstrend? Aus markttechnischer Sicht entsteht ein Aufwärtstrend, wenn nach einer Bewegung eine Korrektur ein - setzt, die aber nicht das letzte Tief erreicht und danach zu neuen Hochs führt. So entstehen im Aufwärtstrend höhere Hochs und höhere Tiefs. Im Bild 1 ist der Trendaufbau schematisch dargestellt: Viele Trader spekulieren in einem Aufwärtstrend erst bei Überschreiten des letzten Hochs und in einem Abwärtstrend bei Unterschreiten des letzten Tiefs auf eine Trendfortsetzung. Oft sieht man in einem Aufwärtstrend, dass nach neuen Hochs erst einmal ein Abverkauf kommt, wie man später im Chart sehen wird. Als Scalper versuche ich mich an solchen Punkten zu positionieren, wo ich eine schnelle Bewegung erwarten kann. Wenn ich erkenne, dass eine Korrektur beendet ist, werde ich einen Trade in Trendrichtung eingehen. Dabei ist das erste Ziel im Aufwärtstrend das Erreichen des letzten Hochs. An der Stelle, wo der Trend-Trader erst einsteigt, steige ich als Scalper mit einem Profit wieder aus. Das Ganze ist wie ein Staffellauf, Positionen werden von Marktteilnehmer zu Marktteilnehmer weitergegeben. Der Vorteil für mich als Scalp-Trader ist der, dass ich durch diese Vorgehensweise auf der sicheren Seite bin, wenn an besagtem neuralgischen Punkt ein Abverkauf einsetzen sollte. Der Nachteil ist allerdings der, dass ich meinen Profit limitiert habe und im Falle einer schönen Trendfortsetzung nicht weiter im Markt bin. Aber auch hierfür gibt es eine Lösung, indem ich am ersten Ziel nur die Hälfte meiner Position verkaufe und die zweite weiterlaufen lasse. Das Ziel des Scalpers ist es, mit gutem Timing eine Position einzugehen, die binnen Sekunden bis Minuten in einen Gewinn läuft. Im Folgenden gehe ich auf einen Beispieltrade ein und wie dieser abläuft. Zuerst muss ich im 5-Minuten- Chart eine Bewegung erkennen. Die Bewegung sollte mindestens 15 Minuten laufen. Danach müssen sich mindestens zwei Korrektur-Candles ergeben. Nach der zweiten Korrektur-Candle fange ich an eine Stop-Buy-Order über das Hoch der letzten 5 Minuten Candle zu legen. Sobald ich eingestoppt werde, kommt der Stopp unter das Tief der letzten Candle. Im Bild 2 sehen Sie, wie der Trade in EUR/USD zum Einstieg aussah. Zudem sind der Einstieg, der Stopp und das Ziel gekennzeichnet. Dieser Trade hat ein hohes Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) von 2. In den meisten Fällen liegt das CRV bei diesen Trades zwischen 1 und 1,5. Das heißt, ich bin als Scalp-Trader bei meiner Vorgehensweise auf eine hohe Trefferquote angewiesen. Auf der rechten Seite des Bildes sehen Sie den weiteren Verlauf des Euro Futures. Der Trade erreicht zügig sein Ziel von +13 Pips. Im Euro Future ist 1 Pip = USD +/ 12,5, sodass der Trade einen Gewinn von USD +162,5 brachte. Alle Trader, die erst bei Bruch des letzten Hochs auf steigende Kurse eingestiegen sind, mussten wenig später die Position mit einem Verlust von ca. 20 Pips glattstellen. An diesem Beispiel sehen Sie ganz deutlich den Vorteil der Scalp-Tradings. Dieser Ansatz hat eine Trefferquote von ca. 65 Prozent. Das bedeutet, dass Sie in 35 Prozent der Trades einen Verlust generieren. Das ist immer dann der Fall, wenn der Markt sich nicht zum letzten Hoch oder Tief bewegt und vorher wieder die Richtung ändert. Wenn Sie mehr über das Scalp-Trading erfahren möchten, haben Sie die Möglichkeit, mir jeden Dienstag kostenfrei in Form eines Live-Trading- Webinars über die Schultern zu schauen. Gehen Sie dazu auf die Seite von Dafür braucht man einiges an Technik, oder? Es sollte eine gute DSL-Verbindung vorhanden sein. Dazu muss die Hardware auf den neusten Stand sein, damit Daten schnell verarbeitet werden können. Des Weiteren benötigen Sie eine stabile und schnelle Handelsplattform. Eine gute Software dafür ist zum Beispiel der NinjaTrader. Ich kann mir vorstellen, dass dies keine Strategie für Börsenneulinge oder Investoren ist. Wer kann sich an Day- Trading-Strategien wagen und wer sollte lieber die Finger davon lassen? Das Scalping beruht auf viel Erfahrung. Der Trader sollte über ein gutes Timing verfügen. Der Ansatz, den ich hier vorgestellt habe, lässt sich auch im 1-Minuten- Chart anwenden. Hier kann es zu sehr vielen Signalen kommen. Das kann dazu führen, dass Neulinge den Überblick verlieren und zu viele Trades machen. Von daher sollte der Trader schon einiges an Erfahrung mitbringen. Für diese Strategie braucht man zudem eine schnelle Auffassungsgabe und eine gute Reaktionszeit. Des Weiteren sollte der interessierte Trader sich mit vielen kleinen Gewinnen zufriedengeben. Ein profitables Scalpingsystem beruht vorwiegend auf einer hohen Trefferquote und vielen kleinen Gewinnen. Deshalb sollte der Trader von Beginn an ein gutes Timing haben. Vielen Dank für das Gespräch. Das Interview führte Michaela Krockenberger. 3

6 MARKT-IDEE»Nach wie vor stehen bei den Anlegern der DAX 30 sowie dividendenstarke Titel im Fokus.«Anouch Wilhelms, Produktmanager Equity Markets & Commodities Die Basiswerte-Favoriten Der DAX 30 setzt den Erholungskurs der vergangenen Monate fort. Nachdem die Punkte nachhaltig überschritten wurden, kämpft das deutsche Börsenbarometer derzeit mit der Marke von Punkten. Erstmals wurde das Niveau von vor Lehman Brothers erreicht. Am Montag, den 15. September 2008 beantragte die Investmentbank die Insolvenz gemäß Chapter 11 in den USA. Discountzertifikate Umsatz Marktanteil DAX 30 EUR ,70% Euro Stoxx 50 EUR ,56% Siemens EUR ,44% Deutsche Bank EUR ,26% Allianz EUR ,21% Bonuszertifikate Umsatz Marktanteil Euro Stoxx 50 EUR ,63% DAX 30 EUR ,75% Deutsche Telekom EUR ,61% Deutsche Bank EUR ,48% Siemens EUR ,47% Zeitraum: 15. März 2010 bis 15. April 2010 Noch am Freitag vor dieser Insolvenz schloss der DAX 30 bei 6.234,89 Punkten und fiel nach der Nachricht um mehr als 250 Punkte in die Tiefe. Eine Entwicklung, die den Index bis auf ein Tief von Punkten führte. Trotz des positiven Zuwachses bei den deutschen Aktienkursen gingen die Umsätze bei den Top-Basiswerten im Turbozertifikate Umsatz Marktanteil DAX 30 EUR ,60% Gold EUR ,88% Euro/US-Dollar EUR ,70% Silber EUR ,68% Allianz EUR ,62% Optionsscheine Umsatz Marktanteil DAX 30 EUR ,92% Gold EUR ,44% Euro/US-Dollar EUR ,23% Deutsche Bank EUR ,87% Euro Stoxx 50 EUR ,75% vergangenen Monat leicht zurück. Nach wie vor stehen bei den Anlegern der DAX 30 sowie dividendenstarke Titel wie etwa die Allianz, die Deutsche Telekom oder Siemens im Fokus. Zudem erwies sich die Deutsche Bank als beliebter Basiswert. Bei den Bonuszertifikaten konnte der Titel einen Rang gutmachen und auf Platz vier aufsteigen. Dies verwundert nur wenig, da der Aktienkurs der Deutschen Bank im Beobachtungszeitraum eine überdurchschnittliche Entwicklung hinlegte. Seit der letzten Statistik vom 15. März 2010 konnte der Titel rund 20 Prozent hinzugewinnen. Im Vergleich schaffte der DAX 30 nur einen Zuwachs von gut 6 Prozent. 4

7 MARKT-IDEE In den IPO-Markt kommt ANOUCH WILHELMS Bewegung Die Auswirkungen der Finanzkrise waren nicht nur in den Depots der Anleger zu spüren. Der Markt für Initial Public Offerings kurz IPOs in Deutschland kam fast vollständig zum Erliegen. Der letzte große Börsengang in Frankfurt datiert aus dem November Die Hamburger Hafen AG (HHLA) wagte damals als Letzter den Schritt an die Börse. Nach zweieinhalb Jahren endet nun diese Flaute. Rund um das Osterwochenende waren zahlreiche IPOs zu verzeichnen. Darunter zwei große Börsengänge, die zusammen ein Volumen von mehr als eineinhalb Milliarden Euro ausmachten. Der Optimismus scheint in die Unternehmen zurückgekehrt zu sein. Als erstes großes Unternehmen wagte sich Kabel Deutschland aufs Parkett. Kabel Deutschland ist der größte Kabelnetzbetreiber im Bundesgebiet und bietet seinen Kunden analoges sowie digitales Fernsehen, Breitband-Internet und Telefonie über das TV-Kabel. Der Ausgabepreis lag mit EUR 22,00 je Aktie am unteren Ende der Bandbreite bei der Platzierung der Aktien (Bookbuilding). Ein Zeichen dafür, dass die Platzierung nicht einfach gewesen ist. Insgesamt 34,5 Millionen neue Aktien wurden hauptsächlich institutionellen Investoren zugeteilt. Die Erstnotiz lag bereits 50 Cent höher als der Ausgabepreis mit EUR 22,50. Die Freude über»nach zweieinhalb Jahren endet die Flaute der Optimismus scheint in die Unternehmen zurückgekehrt zu sein.«kursgewinne währte nur kurz. Die Aktie legte nach der ersten Euphorie den Rückwärtsgang ein, entwickelte sich in den Folgetagen schwächer und notierte zeitweise unter EUR 21,00. Der zweite große Börsenneuling ist weniger in der Öffentlichkeit präsent als Kabel Deutschland. Die Brenntag AG ist ein mittelständisches deutsches Unternehmen, das sich auf die Distribution von Chemikalien spezialisiert hat und auf diesem Gebiet laut eigenen Angaben Weltmarktführer ist. Der Umsatz lag im Jahr 2009 bei ansehnlichen 6,4 Milliarden Euro und so verwundert es nicht, dass Brenntag mit dem Börsengang 747,5 Millionen Euro erlöste. Der Ausgabepreis von EUR 50,00 je Aktie wurde bereits am ersten Tag deutlich überschritten. Die Aktien von Brenntag gingen mit EUR 54,33 aus dem Handel an der Frankfurter Börse, sodass Zeichnungsgewinne von rund 8 Prozent verzeichnet werden konnten. Das Commerzbank-Angebot bereichern ab sofort Discount- und Turbozertifikate sowie Optionsscheine sowohl auf Brenntag als auch auf Kabel Deutschland. Zusätzlich wurden für Brenntag Bonuszertifikate emittiert. Das Umfeld für Börsengänge zeigt sich wieder deutlich freundlicher. Ob dies auch ein Zeichen für eine positive Entwicklung an den Aktienmärkten ist, bleibt offen. Zumindest scheint sich die Börse vom»lehman-schock«erholt zu haben. Große Börsengänge prägen neuerlich das Bild des deutsche Kapitalmarkts, ebenso wie ein DAX 30, der auf Vor-Krisenniveau notiert. WKN Typ Basiswert Bezugsverhältis Kursobergrenze Bewertungstag CM 24Q4 Discountzertifikat Classic Brenntag 1:1 EUR 50, CM 242D Discountzertifikat Classic Kabel Deutschland Holding 1:1 EUR 22, WKN Typ Basiswert Bezugsverhältis Basispreis Stoppschwelle CM 24LT Unlimited Turbo Bull -Zertifikat Brenntag 10:1 EUR 41,87 EUR 45,00 CM 24LM Unlimited Turbo Bull -Zertifikat Kabel Deutschland Holding 1:1 EUR 15,21 EUR 16,00 WKN Typ Basiswert Bezugsverhältis Basispreis Lauf zeitende CM 24WD Call-Optionsschein Brenntag 10:1 EUR 60, CM 25BD Call-Optionsschein Kabel Deutschland Holding 10:1 EUR 25, WKN Typ Basiswert Kursschwelle Bonusschwelle Höchstbetrag Bewertungstag CM 263D Capped Bonuszertifikat Brenntag EUR 41,00 EUR 59,00 EUR 59, Stand: 21. April

8 CHART-IDEE Euro Stoxx 50: Relative Schwäche im internationalen Vergleich SOPHIA STOLZ Der DJ Euro Stoxx 50, der in der letzten Baisse (Juni 2007 bis März 2009; Kursrutsch von auf Punkte) aufgrund des hohen Bankenanteils ausgeprägtere Kursverluste als andere europäische Blue-Chips-Indizes (aus technischer Sicht eine»relative Schwäche«) hinnehmen musste, bildete in den Folgemonaten unterhalb der Widerstandszone von Punkten eine technische Bodenformation in Form einer Kopf-Schulter-Kaufformation heraus. Zwar war das Investment-Kaufsignal (im Juli 2009, Sprung über die Widerstandszone um Punkte) der technische Startschuss für eine Hausse und die Aufarbeitung der Baisse, jedoch ist der Index bereits ab dem Oktober 2009 unterhalb der neuen gestaffelten Widerstandszone von bis Punkten in eine Seitwärtspendelbewegung hineingelaufen. Während die technische Gesamtlage signalisiert, dass es sich hierbei um eine mittelfristige Konsolidierung mit trendbestätigendem Charakter (nach oben) handelt und der Index in den kommenden Monaten einen technischen Versuch unternehmen sollte, sich nach oben über Punkte hinaus abzusetzen, deutet diese technische Gesamtlage aber auch an, dass die mittelfristige Relative Schwäche erhalten bleiben sollte. Diese besteht sowohl gegenüber internationalen als auch europäischen Aktienindizes wie z.b. dem DAX 30, aber insbesondere auch gegenüber»nicht-eurozonen«-indizes wie dem britischen FTSE 100, dem Schweizer SMI und dem schwedischen OMX. Euro Stoxx 50 Punkte Pkt TP V K = Kaufsignal V = Verkaufssignal TP = Take-Profit-Signal Pkt V Pkt Baissetrend V Pkt Schulter 200-Tage-Linie Nackenlinie Pkt Kopf Schulter Aug07 Okt07 Dez07 Feb08 Apr08 Jun08 Aug08 Okt08 Dez08 Feb09 Apr09 Jun09 Aug09 Okt09 Dez09 Feb10 Apr10 Jun10 K K Pkt Mittelfristige Konsoldierung Pkt Pkt Pkt K Pkt

9 CHART-IDEE»Aus technischer Sicht weist der schwedische OMX im europäischen Vergleich eine Relative Stärke auf.«sophia Stolz, Bereich Technische Analyse Schwedischer OMX: Der Elch in der Bullenherde Der OMX Stockholm 30 ist der schwedische Standardwerte-Index und enthält die größten (gemessen an der Marktkapitalisierung) und liquidesten Aktien, die an der Börse in Stockholm notiert sind. Aus technischer Sicht hatte der OMX während der letzten Baisse (Kursrückgang von auf 557 Punkte) sein Low bereits im Oktober 2008 erreicht (das Euro Stoxx 50-Baisse-Low trat erst im März 2009 auf). Die folgende Bodenformation in Form eines technischen Dreiecks beendete der Index im Frühjahr 2009 mit einem Investment-Kaufsignal. Dieses lieferte in nur wenigen Wochen einen Kursanstieg von 630 Punkten Ende März auf 816 Punkte Anfang Mai In der Folge reduzierte sich die mittelfristige Aufwärtsdynamik und der OMX verließ den steilen Recoverytrend in eine»normale«haussebewegung. Parallel zu anderen wichtigen Aktienindizes trat der OMX im vierten Quartal 2009 in eine mittelfristige Seitwärtspendelbewegung (unterhalb der Resistance bei 977 Punkten Trading- Range, trendbestätigender Charakter nach oben) ein. Hierbei ergab sich ab dem Jahreswechsel 2009/2010 im europäischen Vergleich insbesondere gegenüber dem Euro Stoxx 50 eine mittelfristige Relative Stärke. Diese wurde in den letzten Wochen dadurch bestätigt, dass der OMX getragen durch Indexschwergewichte wie Hennes & Mauritz (Indexgewicht zurzeit ca. 13,5 Prozent) der OMX Punkte Pkt Pkt V K = Kaufsignal V = Verkaufssignal TP = Take-Profit-Signal Baissetrends Pkt. 875 K TP Pkt V V Pkt. 801 Bodenformation Pkt Tage-Linie Pkt. 557 Weltleitbörse in den USA (z.b. S&P 500) auf neue Hausse-Tops gefolgt war. Der Ausbruch aus der Seitwärtspendelbewegung (siehe oben) deutet aus mittelfristiger technischer Sicht einen Test der nächsten, übergeordneten Resistancezone um Punkte (ehemalige Supportzone der Topformation nach der letzten Hausse) an. Intakte Hausse Pkt. 816 TP Aug07 Okt07 Dez07 Feb08 Apr08 Jun08 Aug08 Okt08Dez08 Feb09 Apr09 Jun09 Aug09 Okt09 Dez09 Feb10 Apr10 Jun10 Aug10 K Pkt. 593 K Pkt. 767 K Haussetrends Pkt. 977 Pkt. 860 Pkt. 930 K Pkt

10 ALLES NEU MACHT DER MAI NEUE COMSTAGE ETFS Alles neu macht der Mai Neue ComStage ETFs im Pfandbrief-Segment STEFAN GOTSCHE ComStage ETF iboxx Germany Covered Capped Mehr Sein als Schein! Im April 2010 hat die Commerzbank ETFs (Exchange Traded Funds) mit verschiedenen Laufzeitenbändern auf deutsche Pfandbriefe aufgelegt. Vor dem Hintergrund der gerade überstandenden Finanzkrise und der aktuellen Schwierigkeiten in Griechenland war ein Höchstmaß an Sicherheit geboten. Was unter»covered Bonds«zu verstehen ist und warum die Commerzbank sich auf deutsche Pfandbriefe konzentriert, soll im Folgenden verdeutlicht werden. Die Frage, was einen»covered Bond«ausmacht, ist nicht einfach zu beantworten. Unter einem Covered Bond wird im Allgemeinen eine Anleihe verstanden, die neben dem Anspruch gegen den Emittenten zusätzlich einen Anspruch auf eine Besicherung bietet. Diese Besicherung wird in Form eines Portfolios (Deckungsstock) an Hypotheken und/oder Schuld titeln der öffentlichen Hand, die fest definierten Qualitätsund Quantitätsanforderungen entsprechen, dargestellt (siehe Grafik Seite 10). Zu den weiteren Charakteristika zählt, dass im Konkursfall des Emittenten die Gläubiger der Covered Bonds vorrangig bedient werden und die Emittenten in der Regel einer besonderen Aufsicht (z.b. Bankenaufsichtsbehörde) unterliegen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Deckungsvorschriften zu jedem Zeitpunkt erfüllt werden. Neben den Covered Bonds, die auf einer speziellen Gesetzesgrundlage basieren, gibt es jedoch auch solche, die allein auf der Basis vertragsrechtlicher Grundsätze emittiert sind. Da in diesem Fall andere Qualitäts- und Sicherungskriterien gelten, lohnt ein genauer Blick, um welche Art von Covered Bonds es sich beim jeweiligen Angebot handelt. 8

11 »Im April 2010 hat die Commerzbank ETFs mit verschiedenen Laufzeitenbändern auf deutsche Pfandbriefe aufgelegt. Dabei war ein Höchstmaß an Sicherheit geboten.«

12 ALLES NEU MACHT DER MAI NEUE COMSTAGE ETFS Neben der Unterscheidung, ob die Covered Bond Emission auf der Basis einer gesetzlichen oder vertragsrechtlichen Grundlage begeben wurde, gibt es innerhalb derer mit gesetzlicher Basis, die zum größten Teil durch klassische Pfandbriefe repräsentiert werden, auch Spezialkategorien. Dazu zählen Covered Bonds, die durch zusätzliche Selbstverpflichtungen des Emittenten zu einer verbesserten Qualität dieser Anleihen und damit zu einer höheren Bonitätseinstufung der Ratingagenturen führen sollen. Weiterhin können Emissionen kleinvolumiger Covered Bonds gebündelt und durch strukturelle Verbesserungen zu einer großen liquiden Emission zusammengefasst werden. Auf keinen Fall dürfen Covered Bonds mit sogenannten Mortgage Backed Securities (MBS) verwechselt werden. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale sind: Beim Covered Bond verbleibt der Deckungsstock in der Bilanz des Emittenten, während er bei MBS-Papieren in eine Zweckgesellschaft (Special Purpose Vehicle, SPV) ausgelagert wird. Beim Covered Bond werden die Anleihen vom Emittenten bedient und nur im Konkursfall des Emittenten werden die Anleihen aus dem Deckungsstock bedient. Im Gegensatz dazu steht beim MBS-Papier nur das in die Zweckgesellschaft ausgelagerte Wertpapierportfolio zur Bedienung der Anleihen zur Verfügung. Darüber hinaus existiert beim Covered Bond nur eine Ratingklasse und alle Käufer der Anleihe werden gleich berechtigt behandelt. MBS-Papiere verfügen in der Regel über mehrere Tranchen mit unterschiedlichen Ratings. Dadurch sind die Käufer der verschiedenen Tranchen nicht gleichberechtigt. Warum hat die Commerzbank die deutschen Pfandbriefe als Basiswert für die neuen ETFs gewählt? Da die Commerzbank bereits eine Reihe von ETFs auf europäische und deutsche Staatsanleihen mit verschiedenen Laufzeitenbändern aufgelegt hatte, sollte die Palette durch Covered Bond ETFs erweitert werden. Da bereits bei den ETFs auf Staatsanleihen Indizes von Markit verwendet wurden und dieser Anbieter beibehalten werden sollte, standen nur Indizes auf europäische und deutsche Covered Bonds zur Verfügung. Die Analyse der Indizes legte schnell die Nachteile der europäischen Variante offen. Während sich die deutschen Covered Bonds lediglich auf»normale«pfandbriefe beschränken, bei denen allen Anleihen einer Gattung (z.b. Hypothekenpfandbriefe, Schiffspfandbriefe) ein bestimmter Deckungsstock zugeordnet ist, trifft dies vor allem bei spanischen und irischen Pfandbriefen nicht zu. Bei diesen wird allen Emissionen ein großer, gemeinsamer Sicherungspool zugewiesen. Beim Ausfall einzelner Schuldner stellt sich dann die Frage: Wird der Pool insgesamt betroffen (und damit jede Anleihe anteilsmäßig) oder sind einzelne Anleihen von diesem Ausfall betroffen? Ein weiterer Nachteil ist, dass im europäischen Vergleich die Qualitätsstandards der Covered Bonds nicht den hohen Anforderungen an deutsche Pfandbriefe entsprechen. Deshalb stellen deutsche Pfandbriefe die Benchmarks im europäischen Covered-Bond-Markt dar, das heißt, Investoren verlangen für das Halten anderer, laufzeitenkongruenter Covered Bonds im Vergleich zu Pfandbriefen einen Rendite aufschlag. Die hohen Qualitäts- und Sicherungs standards des deutschen Pfandbriefs gaben letztendlich den Ausschlag für dessen Wahl als Basiswert der ComStage ETFs. Covered-Bond-Gesetz schematische Übersicht (bzw. bei strukturierten Covered Bonds: detaillierte vertragliche Selbstbindung) Kredite Bank Refinanzierung Teil der Aktiva Teil der Passiva So wie die ersten Maiglöckchen den Frühling ankündigen, setzt die Commerzbank mit neuen ETFs Akzente. Hypotheken Kredite an Kommunen/ Staaten Qualitative Deckungsvorschriften Deckungsstöcke bieten Sicherheit für Quantitative Deckungsvorschriften Covered Bonds Überwachung durch Treuhänder, Bankenaufsichtsbehörde, Ratingagenturen Investoren Quelle: DrKW 10

13 ALLES NEU MACHT DER MAI NEUE COMSTAGE ETFS Was spricht für ComStage ETFs Germany Covered Capped? Für Germany Covered Capped ETFs spricht eine Vielzahl an Gründen. An erster Stelle kann hier die hohe Sicherheit deutscher Pfandbriefe genannt werden. Wie bereits erwähnt, wird jeder Pfandbriefemission ein eigenes Portfolio an Sicherheiten zugewiesen. Auch bei der Bewertung dieser Sicherheiten gilt das Vorsichtsprinzip. So gilt beispielsweise eine Beleihungsgrenze von 60 Prozent des von einem Sachverständigen festgelegten Beleihungswerts der beliehenen Immobilie (Hypothekendarlehen). Zusätzlich werden im Konkursfall des Emittenen die Gläubiger der Pfandbriefe bevorrechtigt bedient und über das Emissionshaus wacht eine Finanzaufsicht. ETFs auf Pfandbriefe eignen sich besonders gut für Investoren, die zwar im Grunde die Sicherheit deutscher Staatsanleihen suchen, einer etwas höheren Verzinsung aber auch nicht abgeneigt sind. Abhängig von der Restlaufzeit beträgt der Renditeaufschlag deutscher Pfandbriefe gegenüber deutschen Staatsanleihen aktuell zwischen 40 und 60»Basispunkten«pro Jahr (siehe untenstehende Grafik). Für renditehungrigere Investoren sind die Pfandbrief-ETFs weniger geeignet. Diese Anleger können gegenwärtig mit Anleihen der Peripherie länder der Eurozone (Griechenland, Spanien, Portugal etc.) deutlich höhere Renditen erzielen. Gerade das aktuelle Beispiel Griechenland zeigt jedoch, welche Risiken unter Umständen mit den höheren Verzinsungen einhergehen. zugrunde liegenden Indizes aus, bieten sehr niedrige Verwaltungsvergütungen, sind jederzeit handelbar und haben kein Wiederanlagerisiko. Anleger in Anleihen-ETFs müssen sich im Fall einer Kuponzahlung oder der Endfälligkeit einer Anleihe keine Gedanken über die Wiederanlage machen. Dies wird vom Fondsmanager des ETF automatisch erledigt. Am deutschen ETF-Markt einzigartig ist die Verfügbarkeit von Laufzeitenbändern für die neuen Pfandbrief-ETFs. Durch das Angebot von Laufzeiten zwischen 3 5 Jahren, 5 7 Jahren, 7 10 Jahren und einem Overall (gesamtes Laufzeitenspektrum) können die individuellen Präferenzen eines Investors optimal abgebildet werden. Im Allgemeinen gilt, dass mit steigender Laufzeit eines Pfandbriefs die erzielbare Rendite steigt. Mit gestiegender Restlaufzeit ist jedoch eine höhere Sensitivität auf Zinsveränderungen verbunden. Daraus lässt sich ableiten, dass Investoren mit einem längeren Anlagehorizont (größer fünf Jahre) mit ETFs auf längeren Laufzeiten gut beraten sind, während die mit einem kurzen Anlagehorizont besser mit ETFs auf kurze Restlaufzeiten bedient sind. Von unschlagbarem Vorteil sind ETFs für passive Investoren. Diese börsengehandelten Fonds zeichnen sich durch eine hohe Abbildungsgenauigkeit der Reditestrukturkurven im Vergleich Rendite in Prozentpunkten ,0 1,8 1,6 1,4 1,2 1,0 0,8 0,6 0,4 0,2 0 Spread in Prozentpunkten Renditespread Bundesanleihen vs. Dt. Pfandbriefe Staatsanleihen Griechenland Staatsanleihen Deutschland Deutsche Pfandbriefe Quelle: Bloomberg, 15. April

14 DIVIDENDENSAISON Bonuszertifikate in der Dividendensaison Gefahr für die Bonuszahlung FRANZISKA SCHWARZE Sie hat bereits begonnen: die Dividendensaison. Viele Aktionäre können sich über satte Dividenden freuen. Die höchsten Dividendenrenditen bei den DAX-30-Aktien werden bei der Deutschen Telekom (7,71 Prozent), E.ON (5,10 Prozent) und RWE (5,05 Prozent) erwartet. Dividenden der DAX-30-Aktien Aktie Ex- Dividende Dividende in Euro Dividendenrendite* Adidas ,34 0,82% Allianz ,96 4,22% BASF ,66 3,58% BMW ,31 0,87% Bayer ,36 2,74% Beiersdorf ,68 1,53% Commerzbank 0,00 0,00% Daimler ,44 1,20% Deutsche Bank ,73 1,22% Deutsche Börse ,10 3,73% Deutsche Lufthansa 0,00 0,00% Deutsche Post ,60 4,52% Deutsche Telekom ,78 7,71% E.ON ,47 5,10% Fresenius Medical Care ,59 1,43% Fresenius Vz ,73 1,29% Henkel Vz ,52 1,28% Infineon 0,00 0,00% Kali+Salz ,19 0,44% Linde ,76 2,00% MAN ,50 0,76% Merck ,14 1,88% Metro ,14 2,50% Münchener Rück ,55 4,51% RWE ,41 5,05% Salzgitter ,24 0,36% SAP ,50 1,38% Siemens ,63 2,24% ThyssenKrupp ,29 1,11% Volkswagen Vz ,63 2,32% Stand: 16. April 2010 Quelle: Commerzbank Des einen Freud kann des anderen Leid sein. Denn am Tag nach der Dividendenzahlung dem sogenannten Extag fällt der Aktienkurs in der Regel um den Betrag der Dividendenausschüttung. Das ist auch nachvollziehbar, da ja effektiv Vermögen aus dem Unternehmen fließt. Aktionäre werden für diesen Kursabschlag mit der Dividendenzahlung entschädigt. Aber wie sieht es bei Inhabern von Bonuszertifikaten aus? Ihnen fließt die Dividende nicht zu, da sie verwendet wird, um das Bonus-Auszahlungsprofil darstellen zu können. Die Aktienkursveränderung aufgrund der Dividende hat keinen Einfluss auf den Preis des Bonuszerti fikats, denn die Dividende ist bereits im Preis des Zertifikats enthalten. Jedoch kann der um die Dividende verringerte Aktienkurs zu einer Berührung der Kursschwelle führen, und damit wird der Bonusmechanismus außer Kraft gesetzt. Bonuszertifikate, bei denen der aktuelle Aktienkurs in der Nähe der Kursschwelle notiert, sind gefährdet, den Bonus anspruch zu verlieren. Inhaber solcher Bonuszertifikate sollten prüfen, ob bei einem Kursrückgang der Aktie in Höhe der Dividende die Kursschwelle berührt oder durchbrochen wird. Sollte dann eine Verletzung vorliegen, muss über einen vorzeitigen Verkauf nachgedacht werden. Wichtig ist: Bei einem Verkauf vor Verletzung der Kursschwelle notiert das Bonuszertifikat höher als nach Verletzung der Kursschwelle. Der Preis des Bonuszertifikats setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Komponente 1: ein Zero-Strike-Call, der während der Laufzeit dem Kurs des Basiswerts abzüglich der diskontierten Dividenden entspricht, das heißt, bei kurzlaufenden Bonuszertifikaten ist diese Option nach der anstehenden Dividendenausschüttung nur noch so viel wert wie der Aktienkurs. Komponente 2: ein Downand-Out-Put, dessen Preis sich aus zwei Bestandteilen errechnet. Der Put baut zum einen einen negativen Zeitwert auf, wenn die Aktie knapp über der Kursschwelle notiert. Denn mit jedem weiteren Tag Laufzeit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Kursschwelle verletzt wird. Und zum anderen aus dem inneren Wert, der bei dieser Konstellation am größten ist, da die Option tief im Geld liegt. Wie verhalten sich diese beiden Größen zueinander? Nun, der negative Zeitwert zehrt einen Teil des inneren Werts auf. Das Bonuszertifikat notiert vor der Dividendenzahlung bei intakter Kursschwelle über dem Kurs der Aktie. Wird die Kursschwelle jedoch gerissen, fällt der Preis des Bonuszertifikats auf die Höhe des Aktienkurses zurück. Denn der Down-and- Out-Put ist wertlos. Um die Gefahr der Verletzung der Kursschwelle einschätzen zu können, kann der Tabelle die Dividende und der Ex-Dividendentag der DAX-30-Aktien entnommen werden. 12

15 RÜCKBLICK Rückblick: Zehn Jahre nachdem die Dotcom-Blase platzte JAN SCHNEIDER Der Start des Neuen Markts verlief eher unspektakulär. Es begann mit zwei Aktien am 10. März 1997: mit Mobilcom und dem Ingenieurdienstleister Bertrandt. In den folgenden Jahren kamen sukzessive weitere Wachstumsunternehmen auf den Markt, von denen viele trotz Platzen der Neuen-Markt-Blase heute noch an der Börse gelistet sind. Um den Neuen Markt abzubilden, führte die Deutsche Börse den Nemax All Share Index nach dem Vorbild der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq ein, der alle Unternehmen des Neuen Markts repräsentierte. Im Jahr 1999 folgte der NEMAX 50, der die nach Börsenkapitalisierung fünfzig größten Aktienwerte des Nemax All Share beinhaltete. Verlauf TecDAX seit Auflage Mrz03 Nov 03 Jul04 Mrz 05 Nov 05 Jul06 Mrz 07 Nov 07 Jul 08 Mrz 09 Nov 09 Mrz10 Zunächst eine beispiellose Erfolgsstory am 10. März 2000 erreichte der Nemax All Share sein Allzeithoch. Die grenzenlose Euphorie der Anleger, die Ende der Neunzigerjahre insbesondere in Bezug auf das Internet herrschte, trieb den Index auf unglaubliche Punkte, was einer Marktkapitalisierung der 229 Unternehmen von knapp 235 Milliarden Euro entsprach. Beinahe täglich wurden neue Höchstkurse erreicht und Kleinanleger, aber auch Großinvestoren verfielen in eine regelrechte Kaufpanik. Die»New Economy«schien unendliches Wachstum zu versprechen und nur wenige konnten sich dieser Stimmung entziehen. Immer höhere utopische Kursziele wurden veröffentlicht und herkömmliche Unternehmenszahlen waren nichts mehr wert, was zählte, war die Phantasie, die eine Aktie weckte. Als die ersten Unternehmen den Erwartungen nicht mehr gerecht werden konnten und Gewinnwarnungen aussprachen, folgten schnell auch erste Verkaufsempfehlungen von Analysten. Ab Mitte März 2000 begann der starke Kursverfall des Nemax All Share. Nur drei Jahre später wurde die Notierung des Index eingestellt. An seinem letzten Handelstag notierte er bei rund 400 Punkten. Als Nachfolgeindex des NEMAX 50 führte die Deutsche Börse den»unbelasteten«tecdax ein. In ihm sind die dreißig nach Marktkapitalisierung und Orderbuchumsatz größten Technologiewerte zusammengefasst. Er startete am 24. März 2003 bei rund 350 Punkten. Heute steht der Index bei rund 850 Punkten. Zahlreiche Unternehmen, die zunächst im Nemax All Share waren, werden heute im TecDAX gelistet, wie z.b. Qiagen, Software AG oder Singulus Technologies. Die Commerzbank bietet zahlreiche Turbo Bull -Zertifikate auf den TecDAX sowie auf fast alle Einzelwerte des TecDAX, mit denen der Anleger von der positiven Performance der Technologiewerte profitieren kann. Fallende Notierungen kann der Anleger mit Turbo Bear - Zertifikaten nutzen. Ausgewählte Turbozertifikate WKN Bezeichnung Basiswert Hebel CM 07VR Unlimited Turbo Bull -Zertifikat TecDax 3,1 CB 29GE Unlimited Turbo Bear -Zertifikat TecDax 4,1 CM 3G31 Unlimited Turbo Bull -Zertifikat Qiagen 3,7 CM 3GH3 Unlimited Turbo Bull -Zertifikat Aixtron 2,7 CM 3M34 Unlimited Turbo Bull -Zertifikat SingulusTechn. 2,8 Stand: 21. April

16 ACADEMY Was ist eigentlich das Theta? DR. ISKRA KALOĐERA-SCHMIEDECKE In den bisherigen Ausgaben von ideas- Academy wurden bereits die Kennzahlen Delta, Gamma und Vega ausführlich dargestellt. Das Delta misst den Einfluss der Basiswertveränderung auf den Optionsscheinpreis, während das Vega den Einfluss der Volatilitätsveränderung angibt. Das Gamma misst die Veränderung des Deltas, wenn sich der Kurs des Basiswerts um eine Geldeinheit verändert. Wie so oft im Leben spielt auch in der Optionspreistheorie die Zeit eine wichtige Rolle. Um welchen Betrag der Wert des Optionsscheins sinkt, wenn die Restlaufzeit sich um eine Zeiteinheit verkürzt, gibt die Kennzahl»Theta«an. Das Theta gibt Auskunft über den Zeitwertverlust des Optionsscheins und weist in der Regel einen negativen Wert auf. Somit trifft bei klassischen Optionsscheinen die Redewendung»Zeit ist Geld«voll und ganz zu. Das Theta ist die erste partielle Ableitung der Black-Scholes-Optionspreisformel nach der Restlaufzeit. Die Restlaufzeit wird in der Formel stets in Jahren angegeben. Daher sagt Theta theoretisch aus, um wie viel Euro der Wert eines Optionsscheins fällt, wenn sich die Restlaufzeit um ein Jahr reduziert. In der Praxis betrachtet man den Zeitwertverlust in kleineren Zeiteinheiten, zumeist wird sie in Tagen (Tagestheta) angegeben. Das negative Vorzeichen des Thetaparameters bei Plain Vanilla Optionsscheinen lässt sich intuitiv herleiten: Mit zurückgehender Restlaufzeit sinkt die Wahrscheinlichkeit einer (weiter) günstigen Basiswertentwicklung. Ein Beispiel zeigt, wie diese Kennzahl interpretiert werden kann. Auch diesmal wird davon ausgegangen, dass alle anderen Parameter unverändert bleiben. Der am Geld liegende Allianz-Call mit einem Basispreis von EUR 95 und einer Laufzeit bis zum 15. Juni 2011 notiert am 15. April 2010 (Kurs der Allianz-Aktie: EUR 94,44) bei EUR 7,20. Das nach Black und Scholes ermittelte Theta beträgt zu diesem Zeitpunkt 0,005. Somit verliert derzeit der Call einen halben Eurocent täglich an Wert, falls alle anderen Parameter konstant bleiben. Wie die Grafik verdeutlicht, ist der Thetaeinfluss absolut betrachtet am stärksten bei Optionsscheinen ausgeprägt, die am Geld notieren. Dagegen haben aus dem Geld stehende Optionsscheine kaum Zeitwertverlust und ihr Theta ist nahe null. Das Theta ändert sich mit kürzer werdender Restlaufzeit. Insbesondere bei kurz laufenden und am Geld stehenden Optionsscheinen sollte der Anleger den Zeitwertverlust genau beobachten. In Theta bei Restlaufzeiten von 182 (rote Kurve), 121 (gelbe Kurve) und 61 (grüne Kurve) Tagen. Quelle: Bloomberg 14

17 ACADEMY Das»Theta«ist der achte Buchstabe des griechischen Alphabets. Sein numerischer Wert ist 9. ϑ dieser Konstellation verliert ein Optionsschein besonders schnell an Wert. Beispielsweise beträgt bei einem Basispreis in Höhe von EUR 95 das Tagestheta eines bis zum 16. Juni 2010 laufenden Allianz- Calls EUR 0,007 (Callpreis EUR 1,70), während ein bis zum 19 Mai 2010 laufender Call ein Tagestheta von EUR 0,01 hat. Der im Mai fällige Call kostet derzeit EUR 1,20 und verliert somit in einer Woche über 6 Prozent an Wert, falls der Aktienkurs unverändert bleibt. Vorsicht: Das Theta kann auch positiv sein. Stark im Geld notierende europäische Puts haben kurz vor Ende der Laufzeit kaum Zeitwert und notieren bei ihrem abdiskontierten inneren Wert. Falls der Aktienkurs konstant bleibt, verdienen diese Puts bis zum Laufzeitende den Marktzins und somit steigt ihr Wert. Bei den exotischen Inline-Optionsscheinen läuft die Zeit ebenfalls für den Anleger. Diese Optionsscheine gewinnen kontinuierlich an Wert, je näher das Laufzeitende rückt. Wie kommt dieser Effekt zustande? Der Inline-Optionsschein zahlt am Laufzeitende einen Festbetrag aus, wenn sich der Basiswertkurs nie außerhalb einer festgelegten Bandbreite bewegt. Mit einer sich vermindernden Restlaufzeit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Barrieren nicht berührt werden, und somit steigt auch der Preis eines Inline-Optionsscheins. Auch wenn die Zeit im Vergleich zum zukünftigen Basiswertkurs oder der Volatilität in der Optionspreisformel kein Unsicherheitsfaktor ist, ist sie doch wichtiger Indikator für die künftige Preisentwicklung des Optionsscheins. Daher sollte der Anleger sich stets vergegen wärtigen, dass Zeit Geld ist. Die»Bibel«der Optionsbewertung (hier in der deutschen Übersetzung) liefert neben vielen anderen Themen auch entsprechende Abschnitte zu den genannten Kennzahlen, ist jedoch an vielen Stellen recht technisch geschrieben:»optionen, Futures and andere Derivate«von John C. Hull, Übersetzung Hendrik Hoffmann, 7. Auflage, 2009, Pearson Studium Verlag. Einfach zugängliche Erklärungen zu den genannten Sensitivitäten finden sich in dem deutschspra chigen Titel:»Optionen und Futures verstehen: Grundlagen und neue Entwicklungen«von Igor Uszczapowski und Hans Georg Müller, 6. Auflage, 2008, dtv. Theta Call = Callpreis Zeit = Aktie N'(d ) Volatilität 1 Zins Strike e Zins Zeit N(d 2 ) 2 Zeit Theta Put = Putpreis Zeit = Aktie N'(d ) Volatilität 1 + Zins Strike e Zins Zeit N( d 2 ) 2 Zeit ln Aktie + Zins+ Volatilität2 Zeit Strike 2 wobei: d 1 = Volatilität Zeit Legende: Aktie = Preis der Aktie heute Strike = Basispreis des Optionsscheins Volatilität = die Volatilität der Aktie (wird im Modell als konstant angenommen) Zeit = Zeitspanne bis zum Laufzeitende in Jahren Zins = der risikolose Marktzins Außerdem: d 2 = d 1 Volatilität Zeit N () ln() = die Dichtefunktion der kumulativen Standardnormalverteilung = die natürliche Logarithmusfunktion 15

18 PRESSESTIMMEN Pressestimmen aufgelesen von ANOUCH WILHELMS Zeitung/Magazin Datum Autor/en Zitat Wirtschafts Woche Redaktion WirtschaftsWoche»Diese Dividendenkurve läuft im langjährigen Vergleich viel besser als der Dax: Während der bekannte Leitindex derzeit noch 24 Prozent unter dem Stand von vor zehn Jahren notiert, liegt der DivDax (aktuell 152 Punkte) mit 42 Prozent vorn. Anlagezertifikate auf den DivDax gibt es mit 0,06 Prozent Kauf-Verkaufs-Spanne (DE000CB52598, Kurs 15,20 Euro, Stoppkurs 12,90 Euro).«uro am Sonntag Joachim Spiering»Hartgesottene Optionsschein-Trader, die hinter den Anschuldigungen eine Attacke von Shortsellern vermuten und nun eine Kurserholung erwarten, können mögliche Kurssteigerungen der Aktie mit einem Call hebeln. Sollte die Wirecard-Aktie wieder auf das Niveau von Montag bei acht Euro steigen, legt der Knock-out-Call um rund 25 Prozent zu. Doch Vorsicht: hot, very hot! (Emittent Commerzbank; ISIN DE000CM003Q3)«Capital April 2010 Gerit Beecken, Jochen Mörsch uro April 2010 Richard Pfadenhauer»Um auch Privatanleger mit dieser Anlageklasse vertraut zu machen, können Capital-Leser die neuen Anlegerlieblinge jetzt ohne finanzielles Risiko testen beim ETF-Börsenspiel mit Comstage, einer Tochter der Commerzbank. Der beste Fondsjongleur gewinnt eine Reise für zwei zur Fußballweltmeisterschaft in Südafrika.Wenn aber allzu viele Indikatoren in eine Richtung zeigen, kommt es gerade bei Währungen nicht selten zu Gegenbewegungen. So verlor der Euro seit Jahresanfang über elf Prozent. Anleger, die Anfang Dezember den K.-o.-Put-Schein (ISIN: DE000CB79ML5) erwarben, konnten ihren Einsatz verzehnfachen.«uro am Sonntag Wolfgang Raum»Daher empfiehlt sich eine defensive, aber renditestarke Herangehensweise über einen Discounter mit Cap im Geld bei 35 Euro, wie ihn die Commerzbank anbietet (ISIN: DE000CM0W9R4). Das Zertifikat (auf Krones) hat eine Laufzeit von rund einem Jahr bis zum 24. März 2011 und bringt eine Maximalrendite von 10,9 Prozent. Dabei darf die Aktie noch knapp neun Prozent unter ihr aktuelles Niveau von 38,66 Euro abrutschen, ohne den maximalen Ertrag zu gefährden.«focus Money Sascha Rose»Auch bei Aktienanleihen lässt sich die Sicherheitsausstattung aufstocken. Etwa durch einen Basispreis, der unter dem Aktienkurs liegt. Beispiel: die Anleihe der Commerzbank auf die Aktie von Siemens. Die Banker zahlen einen Kupon von zehn Prozent. Die Anleihe selbst notiert bei 101,86 Prozent. Abzüglich angelaufener Stückzinsen lassen sich 5,3 Prozent Rendite pro Jahr verdienen.«16

19 ETF-MEISTERSCHAFT Die ComStage ETF-Meisterschaft: Auf zur zweiten Spielhälfte PATRICK KESSELHUT»Halbzeit«hieß es Mitte April bei der ComStage ETF-Meisterschaft, die in Koope ration mit der Boerse Stuttgart, Capital, Cortal Consors, n-tv und T-Online ausgetragen wird. Nach Ablauf der ersten Spielhälfte lässt sich ein beeindruckendes Zwischenfazit ziehen: Weit über Spieler und Spielerinnen nehmen am diesjährigen Wettbewerb teil. Waren es im Vorjahr noch 50 ETFs, können mittlerweile 68 ETFs gehandelt werden. Insbesondere Renten-ETFs wurden seitdem neu aufgelegt und von den Investoren begeistert aufgenommen. Index spiegelt die Wertentwicklung des DJ Euro Stoxx 50 auf täglicher Basis entgegengesetzt wieder. Fällt also der Euro Stoxx 50-Index, so gewinnt entsprechend die Short-Variante an Wert. Auf den Plätzen zwei und drei der meistgehandelten ETFs folgen der DAX -ETF sowie der DJ Euro Stoxx 50 Leveraged, also die um den Faktor 2 gehebelte Variante des Euro Stoxx 50-Index. Dieser gehebelte ETF vollzieht die Bewegungen des einfachen Euro Stoxx-Index auf Tagesbasis um das Doppelte nach sowohl bei steigenden wie auch bei fallenden Notierungen. Rangliste Rang Benutzername Performance aktueller Wert 1 schnarke +6,48% ,27 2 broker +6,17% ,25 3 benamus +5,94% ,18 4 horstotto +5,86% ,13 5 diba2 +5,77% ,45 Betrachtet man die Wertentwicklung der Spieldepots, so lässt sich feststellen, dass die Abstände nur marginal sind. Derzeit führt der Spieler»schnarke«mit einer Performance von 6,48 Prozent, dicht gefolgt von»broker«mit 6,17 Prozent Kursgewinnen. Die weiteren Plätze unterscheiden sich nur im ein- und zweistelligen Nachkommabereich, sodass es weiterhin sehr spannend bleibt und der Spielausgang nach wie vor offen ist. Der derzeit Bestplatzierte konnte sich seinen Rang mit einer sehr überschaubaren Anzahl Orders erkämpfen. Lediglich 21 Transaktionen nahm er bisher insgesamt vor und setzte insbesondere auf die Emerging Markets sowie volatilere Sektoren-ETFs.»broker«hingegen führte 78 Transaktionen aus und investierte ebenfalls in Sektoren sowie den Small- und Midcap-Bereich. Während die Märkte im März und auch April sehr stark anzogen die neuerliche Korrekturphase ausgeklammert verwundert es dennoch, dass auf der Liste der meistgehandelten ETFs der DJ Euro Stoxx 50 Short an erster Stelle auftaucht. Dieser Zeit zum Mitspielen und Ausprobieren bleibt allen Interessenten noch bis zum 14. Mai Auch wenn man nicht gleich zu Beginn eingestiegen ist, lohnt sich die Teilnahme allemal, denn unter allen aktiven Spielteilnehmern werden attraktive Mini-Tischkicker verlost. Meistgehandelte ComStage ETFs Wer sich schon zu den vorderen Plätzen durchgekämpft hat und diese verteidigen kann, kann sich auf einen der zahlreichen tollen Preis freuen sei es die Südafrikareise für den besten Teilnehmer, der Samsung LED-Fernseher inklusive Sky- Abonnement für die Plätze zwei und drei, oder einer von 20 adidas TERRAPASS - Bällen, handsigniert von Michael Ballack für die Plätze 4 bis 23. Anmeldungen sind jederzeit unter möglich. Das ComStage-Team wünscht allen Teilnehmern weiterhin viel Spaß und Erfolg beim weiteren Spielverlauf. ComStage ETF auf WKN Kurs Differenz (%) Volumen Transakt. Dow Jones Euro Stoxx 50 Short TR ETF ,54 0,37% 27,87 Mio DAX TR ETF ,28 +0,84% 25,37 Mio Dow Jones Euro Stoxx 50 Leveraged ETF ,36 +1,65% 24,06 Mio Dow Jones Stoxx 600 Basic Resources TR ETF ,01 +1,33% 21,25 Mio MSCI Russia 30% Capped TRN ETF ,89 +2,57% 17,42 Mio Dow Jones Stoxx 600 Banks TR ETF ,09 +0,91% 16,66 Mio Nasdaq-100 ETF ,02 +0,54% 16,42 Mio Nikkei 225 ETF 020 8,925 0,11% 16,23 Mio Dow Jones Stoxx 600 Oil & Gas TR ETF ,15 +1,31% 16,10 Mio MSCI EM Eastern Europe TRN ETF ,95 +1,69% 15,65 Mio

20 NO FEE AKTION»Anleger sparen auch 2010 an den Feiertagen im Mai und Juni die Transaktionsgebühr im außerbörslichen Handel.«Es gibt Traditionen PHILIPP LANG mit denen das Derivateteam nicht bricht. So sparen Anleger auch 2010 an den Feiertagen im Mai und Juni die Transaktionsgebühr im außerbörslichen Handel! Traditionell wird auch in diesem Jahr wieder an Christi Himmelfahrt (13. Mai), Pfingstmontag (24. Mai) und Fronleichnam (3. Juni) der außerbörsliche Handel in Zertifikaten, Optionsscheinen und Aktienanleihen der Commerzbank sowie in den Comstage ETFs für eine Transaktionsgröße zwischen EUR 500 und EUR kostenlos sein. Während an bundeseinheitlichen Feiertagen die meisten Geschäfte No Fee Aktion bei direktanlage.at Infos unter geschlossen bleiben, wird an den Börsen in Deutschland regulär gehandelt. Für die Spezialisten auf dem Parkett in Frankfurt oder Stuttgart sind Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam ganz reguläre Handelstage, auch wenn an diesen Tagen deutlich weniger Handels aktivität zu beobachten ist. Und wenn Zertifikate, Optionsscheine und Aktienanleihen sowie ETFs an den Börsen gehandelt werden, müssen die Händler der Commerzbank auch entsprechend ihrer Funktion als Market Maker nachkommen. Der Handel ist also trotz Feiertag geöffnet. Von dieser Aktion profitieren Kunden der deutschen Onlinebroker comdirect bank, Cortal Consors, DAB bank, OnVista Group, maxblue, S Broker und ViTrade, in Österreich kommen Kunden der direktanlage.at in den Genuss des transaktionsgebührenfreien Handelns und in der Schweiz nimmt tradejet an der Aktion teil. Ausgenommen von der Aktion sind alle Turbozertifika te und Warrants auf Indizes, Turbozertifikate auf den Bund-Future sowie alle spreadlosen Indexzertifikate. 18

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