Prof. Dr. med. Andreas Kribben

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1 Sektorenübergreifende Qualitätssicherung aus der Sicht der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) Prof. Dr. med. Andreas Kribben Vizepräsident der DGfN Scoping-Workshop zum Thema Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen am 30. Juli in Göttingen Prof. Dr. Dr. med. med. Andreas Kribben, Kribben, Vizepräsident Vorsitzender DGfN des Kuratoriums der DGfN

2 Definitionen Entwicklung eines sektorenübergreifenden Qualitätssicherungsverfahrens zur Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen Nierenersatztherapie: Hämodialyse (HD, HF, HDF, intermittierend, kontinuierlich), Peritonealdialyse (CAPD, APD, IPD), Nierentransplantation (präemptiv, HU, ESP, LebendnierenTx) Chronisches Nierenversagen: Nierenversagen (Nierenersatztherapie erforderlich) bei chronischer Nierenkrankheit (CKD: Nierenschaden oder reduzierte Nierenfunktion besteht für mehr als 3 Monate) Nicht eingeschlossen: Nierenersatztherapie bei akutem Nierenversagen, Dialyse bei anderen Indikationen (z.b. Intoxikationen)

3 Chronische Nierenkrankheit Chronische Nierenkrankheit in Deutschland CKD CKD CKD CKD CKD = Dialyse

4 Chronische Nierenkrankheit Mortalität und Dialysepflichtigkeit nach 5 Jahren CKD CKD CKD CKD CKD = Mortalität = Dialyse Prof. Dr. Dr. med. med. Andreas Kribben, Kribben, Vizepräsident Vorsitzender DGfN des Kuratoriums der DGfN

5 Zahl der Patienten mit Nierenersatztherapie Im Hinblick auf die Anzahl der Dialysepatienten liegt Deutschland auf Platz 3 in Europa! European Kidney Patients Federation

6 Behandlungsformen der Nierenersatztherapie Longitudinale Betrachtung durch lückenlose sektorenübergreifende Dokumentation der Behandlungsformen. Lücken sollen geschlossen werden, insbesondere bei der teilstationären Dialyse, auch bei PKV-versicherten Patienten. Sekundärnutzung der Daten durch die Fachgesellschaft.

7 Thema Meist Beginn der Nierenersatztherapie mit Peritoneal- oder Hämodialyse Dialysebeginn sowohl im stationären als auch im ambulanten Sektor Anmeldung für die Warteliste für die Nierentransplantation. Nach erfolgreicher Nierentransplantation nephrologische Nachbehandlung in Zusammenarbeit mit dem Transplantationszentrum. Nach einer möglichen Abstoßung des Transplantats erneute Wartezeit bis zur Nierentransplantation unter Dialysebehandlung. In jeder Phase werden Entscheidungen getroffen, die weitreichende Folgen für die Patienten haben, wie z.b. ein Wechsel des Dialyseverfahrens oder die Anmeldung auf die Warteliste zur Transplantation. Auch präemptive Transplantation Auch Vorbereitung zur Warteliste Kooperation Auch bei akutem Nierenversagen Auch vorher, auch Sektorenübergreifend Entscheidungsfindung Aufklärung

8 Entscheidungsfindung, Aufklärung Auslösendes Ereignis Chronische Nierenkrankheit Nierenersatztherapie erforderlich Beginn einer Dialyse Während Dialyse Während Hämodialyse Während Peritonealdialyse Bei Transplantatversagen Entscheidungsfindung, Aufklärung Nephrologische Betreuung Hämodialyse, Peritonealdialyse, Transplantation Vorbereitung und Meldung zur Transplantation Meldung oder Abmeldung zur Transplantation Wechsel zur Peritonealdialyse Wechsel zur Hämodialyse Hämodialyse, Peritonealdialyse, Transplantation

9 Qualität der Peritonealdialyse Folgen der Nierenkrankheit/ Therapie Kardiovaskuläres Risiko Tod Beginn Dialyse Residuale Nierenfunktion Funktion Peritonealmembran Transplantation

10 Transplantationsvorbereitung: Kardiovaskulärer Status Immunologischer Status Infektionen Vorekrankungen Infektionen Malignome Abstoßung Stoffwechsellage Morbidität TX-Verlust Tod Immunsuppression Transplantation Transplantatfunktion Dialyse Operative Komplikationen Re-NTX

11 Arten der stationären und teilstationären Dialyse 301 SGBV 295 SGBV Ca. 5 % der Dialysen eines sonst ambulanten Patienten sind stationär/teilstationär ggf. mit Änderung GKV - PKV

12 Teilstationäre Dialysen Häufigste Prozeduren der teilstationären DRG L90C Niereninsuffizienz, teilstationär, Alter > 14 Jahre ohne Peritonealdialyse, Basis: Datenjahr 2012 Kode Prozeduren Anzahl Hämodialyse: Intermittierend, Antikoagulation mit Heparin oder ohne Antikoagulation Hämodiafiltration: Intermittierend, Antikoagulation mit Heparin oder ohne Antikoagulation Hämodialyse: Intermittierend, Antikoagulation mit sonstigen Substanzen Hämodiafiltration: Intermittierend, Antikoagulation mit sonstigen Substanzen Hämofiltration: Intermittierend, Antikoagulation mit Heparin oder ohne Antikoagulation Prof. Dr. Dr. med. med. Andreas Kribben, Kribben, Vizepräsident Vorsitzender DGfN des Kuratoriums der DGfN

13 Teilstationäre Dialysen: Fallzählung Bei Abrechnung von tagesbezogenen teilstationären Entgelten (Hämodialyse; L90B und L90C) wird je Quartal ein Fall gezählt; egal ob 1 oder 36 Dialysen. Bei der L90A (Peritonealdialyse) hängt von der krankenhausindividuellen Vereinbarung ab, ob ein fall- oder tagesbezogenes Entgelt vereinbart worden ist. Bei Verlegung von teilstationärer Dialyse am selben Tag in eine vollstationäre Behandlung -> kein teilstationäres Entgelt Abschlussbericht zum G-DRG-System 2014 Prof. Dr. Dr. med. med. Andreas Kribben, Kribben, Vizepräsident Vorsitzender DGfN des Kuratoriums der DGfN

14 Sektorenübergreifende Qualitätssicherung aus der Sicht der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) Die DGfN begrüßt die sektorenübergreifende Qualitätssicherung für alle Nierenersatztherapien bei Patienten mit chronischem Nierenversagen Alle Patienten sollten longitudinal von der Planung der Einleitung einer Nierenersatztherapie an betrachtet werden Definitionen und Abgrenzungen müssen präzise festgelegt werden z.b. chronisches vs. akutes Nierenversagen, Dialyseverfahren, Formen der stationären und teilstationären Dialyse, GKV vs. PKV Parameter sollten möglichst automatisiert aus Patientenverwaltungssystemen übernommen werden können Die Fachgesellschaft muss Zugang zu den Daten im Sinne einer Sekundärnutzung bekommen

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