Der Ruf erging Du kannst jetzt kommen

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1 Johannes Reimer Der Ruf erging Du kannst jetzt kommen Gedichte zur Evangelisation O H G 1

2 Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über abrufbar concepcion SEIDEL OHG, Hammerbrücke -Auftragsveröffentlichung- Autor: Johannes Reimer Gesamtherstellung: Seidel & Seidel GbR, Satz- und Digitaldruckzentrum, Hammerbrücke ISBN: Best.-Nr.:

3 Inhalt Vorwort 5 I. Gottes Liebe für die Welt Gott liebt die Welt Liebt Gott die Welt? Der Liebesbeweis In Deinen Händen Herr Soll das ein Gott der Liebe sein? Wo bleibt Gott? II. Materialismus Hedonismus Fun-Kultur Nicht im Besitz Der Götze muss weg. Drei Szenen in Gedichtsform Spaß und Fun, und was dann? Hast du nichts bist du nichts III. Verletzungen Vergebung Neubeginn Du kennst die Wunden Zu sich selbst gefunden Die Ehebrecherin Ich will streben nach dem Leben Co-Abhängig IV. Okkultismus Befreiung Gott hat gewonnen Erfahrungen im Geisterhaus Im Banne dämonischer Mächte

4 V. Unglauben Glauben Gewissheit Ich kann nicht glauben Das Schicksal eines Theologen Ausgebrannt VI. Tod und Leben Gott ist s der Leben hütet Das Drama in der Kirche Osterworte Die Kirche stört Sterben wohin? VII. Der Entscheidungsruf Gott ruft Der Ruf erging Es ist alles gesagt

5 Vorwort Ich habe als Jugendlicher immer wieder Gedichte geschrieben. Es hatte mich innerlich beruhigt, Worte und Sätze zu Themen zu formen, die mich beschäftigten und meine Zeit und Kraft in Anspruch nahmen. Einige dieser Gedichte wurden vertont und fanden ihren Weg in die Gesangsbücher der Gemeinde. Die meisten jedoch blieben unbekannt. Als ganz persönliche Erinnerung an meine Jugend habe ich sie nur selten Menschen vorgetragen. Die Freude am Dichten war dann mit der Zeit auch etwas verflogen. Erst vor wenigen Jahren fand ich wieder große Freude daran. Meist sind es die Erfahrungen am Rande einer Evangelisation, die mich zum Schreiben treiben. So sind viele in diesem Band veröffentlichte Gedichte Beschreibungen wirklicher Begegnungen. Es sind Zeugnisse von der Macht und Größe Gottes. Oder auch umgekehrt, Zeugnisse von der Ohnmacht und Schwäche des Menschen ohne Gott. Es ist mein Wunsch, dass diese Zeugnisse in Gedichtform ihren Platz in Evangelisationen und evangelistischen Veranstaltungen finden. Für Menschen, die sie vortragen werden, bete ich heute schon. Um einen leichteren thematischen Zugang zu den Gedichten zu ermöglichen, habe ich sie in Themen aufgeteilt. So können sie mühelos zu den von den meisten Evangelisten bevorzugten Themen eingesetzt werden. 5

6 Diesen ersten Gedichtsband widme ich Rahel, einer Jüdin aus Israel, deren Bekehrung mich auf den Gedanken gebracht hat, diese Gedichte zu veröffentlichen. Möge Gott ihren Weg mit dem Messias, den sie bei uns in Deutschland gefunden hat, segnen. Johannes Reimer Bergneustadt im Januar 2002 c d 6

7 I. Gottes Liebe für die Welt Gott liebt die Welt! Allein das zählt - Gott liebt die Welt! Er liebt sie sehr, der eig ne Sohn blieb nicht verschont. Er gab Ihn hin, uns zum Gewinn. So schuf Er Sinn. Wir sind jetzt drin in seinem Plan. Er führt uns an! Gott liebt die Welt! Allein das zählt! 7

8 8

9 Liebt Gott die Welt? Sprecher 1: Gott liebt die Welt, sagt uns die Bibel, und seine Liebe ist so groß, dass Er den eingebornen Sohn für sie geopfert hat. An unser Statt starb er am Kreuz. Für uns, für unsre Welt, die sich in Sünden quält. Zweifler 1: Gott liebt die Welt? Auch meine Welt? Wie kann das sein? Wer soll das glauben? Der Welt, die sich in Sünden quält, kann nur der Eine Segen rauben - Der sie geschaffen hat. Sie ist Schach-Matt. Gott liebt die Welt? Er spielt mit ihr und dumm - das sind wie immer wir. 9

10 Sprecher 1: Gott liebt die Welt! Die Welt in Tränen, die Welt voll Leid, die Welt in Ketten. Er will sie retten. Zweifler 2: Gott liebt die Welt? Er sorgt und nährt sie? Woher dann Hunger? Woher die Leiden? Sieht er denn nicht die große Not? So viele Kinder schrei n nach Brot! Gott liebt die Welt? Er ist es der sie quält! Sprecher 1: Gott liebt die Welt. Er gab sein Bestes. Er gab den Sohn. Vom Himmelsthron kam dieser auf die Erde. Er wurde Mensch. Er litt wie wir. Er kennt die Zweifel und die Wut, des Leidens Glut. 10

11 Zweifler 3: Gott liebt die Welt? Die Welt in Flammen? Das ich nicht lache. Er übt vielleicht an Menschen Rache. Wie sonst sind alle diese Kriege zu deuten? Wir sind hier nur Beute von seinem Frust. Er hat an Menschen keine Lust! Am allerwenigsten an mir, für mich ist er ein Monster oder Tier. Im weiten All verborgen und fern all meiner Sorgen. Sprecher 2: Gott hat mich lieb, das weiß ich sicher. Ich habe es erfahren, ich kenn euer Gebaren. Auch ich war einst ein Zweifler. Gott war mir fremd. Ich warf ihm Dinge vor, die ich am besten selber mir an die Nase binden sollte. Doch ich, ich Dummkopf, grollte dem, der für mich sein Leben als Rettung hat gegeben. 11

12 Er könnte Kriege stoppen, Er könnte Hunger lindern, Er könnte Leid besiegen, als kosmischer Diktator, ganz gegen unseren Willen. Denn wir, wir wollen kriegen, auf Kosten andrer siegen und für uns selber leben, auch wenn dabei der Nächste kaputtgeht. Hauptsache wir sind oben. Wir sind es, die berauben, die Welt von ihrem Segen. Wir sind es, die verfluchen, die nur das eigne suchen, und jämmerlich versagen. Das sollte man beklagen. Sprecher 1: Gott liebt die Welt, sagt uns die Bibel, und seine Liebe ist so groß, dass Er den eingebornen Sohn für sie geopfert hat. An unser Statt starb er am Kreuz. Für uns, für unsre Welt, die sich in Sünden quält. c d Bickenbach

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