Forschen im Freiland Lehr-/Lernprojekte der Experimentier-Werkstatt Biologie FLOX der Universität Kassel Zusammenfassung

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1 Claudia Wulff, Eva Lorenzana & Monique Meier Forschen im Freiland Lehr-/Lernprojekte der Experimentier-Werkstatt Biologie FLOX der Universität Kassel Zusammenfassung: Scientific Literacy ist ein wichtiger Aspekt des kompetenzorientierten Lehrens und Lernens. Beobachtungen und Experimente im Freiland anzuleiten und zu unterrichten ist dabei aufgrund der komplexeren Situation sehr viel schwieriger als im Unterrichtsraum oder im Schülerlabor. Die Experimentier-Werkstatt Biologie FLOX der Universität Kassel ein Lehr-/Lern-Labor für Lehramtskandidaten und Schüler/innen führt Projekte zum Thema Experimentieren im Freiland im außerschulischen Lernort Freilandlabor Dönche durch. Mit Hilfe von Studierenden entwickeln Schüler/innen selbständig Experimente und Beobachtungen mit Organismen aus dem Teich, der Wiese und dem Boden. Dabei dokumentieren und reflektieren sie ihr Vorgehen und ihren Lernprozess mit Tablets und sie arbeiten praktisch z. B. beim Bau eines Teiches. Mit diesen Projekten spannt die Experimentier-Werkstatt FLOX eine Brücke zwischen der MINT-Bildung und der Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Schlüsselwörter: Experimentieren im Freiland, Tablet, MINT-Bildung, BNE Outdoor science Projects of teaching and learning in the Experimentier-Werkstatt Biologie FLOX Abstract: Scientific literacy is an important topic in competence oriented learning and teaching. Doing experiments and observations in outdoor activities with students is much more difficult as in indoor settings. The Experimentier-Werkstatt Biologie FLOX of the University of Kassel a lab for teacher students and for school students has implemented projects for outdoor activities in the Freilandlabor Dönche. With the help of teacher students the school students develop experiments with organisms of the pond, the meadow and the soil. They document and reflect their learning process with tablets and they do practical work e.g. build a pond. With these projects the Experimentier-Werkstatt FLOX spans a bridge between MINT education and Education for Sustainable Development. Keywords: student experiments in the outdoors, tablet, science education, education for sustainable development 1

2 Es ist 35 C im Schatten: Im Freilandlabor Dönche, einem außerschulischen Lernort der Experimentier-Werkstatt Biologie FLOX der Universität Kassel, steht eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern in einem sandigen Loch, das sich immer wieder mit Wasser füllt. Das Loch haben sie gemeinsam mit ihren Mitschülern gegraben: Hier soll ein neuer Teich entstehen. 21 Schüler/innen einer Gesamtschule aus Kassel und 24 Lehramtsstudierende der Biologie an der Universität Kassel sind trotz der Hitze mit Feuereifer bei der Sache. Manche arbeiten praktisch beim Teichbau, andere experimentieren mit Teichorganismen, um daraus die Ufergestaltung abzuleiten. Die partnerschaftliche und begeisterte Atmosphäre ist überall spürbar. 1. Der außerschulische Lernort: Die Experimentier-Werkstatt Biologie FLOX und das Freilandlabor Dönche Die Experimentier-Werkstatt Biologie FLOX der Universität Kassel wurde 2011 als ein integraler Teil der Didaktik der Biologie mit dem Ziel gegründet, Lehramtsstudierenden die Möglichkeit zu geben Lehrerfahrungen in der Umsetzung des Forschenden Lernens, insbesondere des selbständigen Experimentierens, mit Schülerinnen und Schülern zu machen (Meier & Wulff 2013). Jedes Semester finden Seminare mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten und hoher Praxisorientierung unter Einbezug mehrfacher Betreuung von Schülerkleingruppen durch die Seminarteilnehmer statt. Als außerschulischer Lernort lädt die Experimentier-Werkstatt Schüler/innen der Mittelstufe und ihre Lehrer/innen in die Räume der Didaktik der Biologie ein und gibt ihnen Raum und Zeit für eine (halb-)offene Form des Experimentierens. Im Sommer wird zudem auch das der Experimentier-Werkstatt angeschlossene Freilandlabor Dönche im Naturschutzgebiet Dönche genutzt. Der Name FLOX leitet sich von dem inhaltlichen Schwerpunkt der Experimentier-Werkstatt ab: FLOX ist das Akronym von Forschen und Lernen durch Offenes Experimentieren. Die didaktische Essenz der Arbeit von FLOX wird deutlich in ihrem Motto: Neugier wecken Selbständigkeit stärken Experimentieren lernen. Das selbständige Entwickeln von Lösungsmöglichkeiten zur Klärung biologischer Fragen, Rätsel und Probleme wird auf fachlicher, psychomotorischer und affektiver Ebene bei Studierenden und Schüler/innen gefördert. Die Experimentier-Werkstatt FLOX wirkt als universitärer MINT-Bildungsort weit über das Fachgebiet hinaus. Das konzeptionelle Dreieck von FLOX verdeutlicht das Ineinandergreifen der drei den Zielgruppen entsprechenden Inhaltsfelder der Arbeit der Experimentier- Werkstatt (Meier & Wulff 2012) (Abbildung 1). 2

3 Abbildung 1: Das konzeptionelle Dreieck der Experimentier-Werkstatt Biologie FLOX Schon in den Anfängen der Experimentier-Werkstatt wurde ein Kontext gesucht, in dem Schülerinnen und Schülern nicht nur die naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung nahe gebracht wird, sondern der sie zu verantwortlichem Handeln anregt. Hier bot sich an, das Freilandlabor Dönche seit 1981 der Didaktik der Biologie der Universität Kassel angeschlossen (Hedewig & Schaffrath 2008) in die Konzeption von FLOX zu integrieren. Ziel dabei ist das Experimentieren mit den zugehörigen Kompetenzen der Erkenntnisgewinnung als ein Teilschritt innerhalb einer an die Gestaltungskompetenzen der BNE (Haan de et al. 2008) angelehntes Seminar- und Unterrichtskonzept zu konzipieren. Seit 2012 finden jedes Jahr im Sommersemester Projekte statt, in denen Studierende mit Schülerinnen und Schülern im Freiland mit Tieren eines Teichs, des Bodens, des Totholzes oder auch einer Wiese experimentieren. Im Zuge der intensiven Betreuung durch die Studierenden ist ein sehr konzentriertes Arbeiten der Schüler/innen auch im komplexen Kontext einer Freilandumgebung möglich. Dabei wechseln sich Phasen hoher motorischer Aktivität (z. B. Teich graben, Holz sägen, Totholz sammeln) mit Phasen der disziplinierten Planung und Durchführung von Experimenten ab. Immer wieder beobachten wir, dass auch Lernende, die sich in längeren konzentrierten Arbeitsphasen schwer tun, unter den Betreuungs- und Freilandbedingungen diese Schwierigkeit überwinden und zu sehr guten Ergebnissen kommen erhielt das Freilandlabor und die didaktische Arbeit der Experimentier-Werkstatt Biologie FLOX den Naturschutzpreis der Stadt Kassel. Zwei Projekte von FLOX im Freilandlabor Dönche werden im Abschnitt 3 dieses Artikels genauer beschrieben. 2. Didaktische Grundlagen der Arbeit der Experimentier-Werkstatt und ihrer Freilandarbeit FLOX verfolgt eine Pädagogik der Offenheit in Bezug auf die Förderung der Kompetenzen der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung (Meier & Wulff 2013). Schüler/innen möchten selbst Experimente entwickeln und eigenständig Problemstellungen lösen. Die Experimentier-Werkstatt greift dieses Bedürfnis nach selbständigem Arbeiten auf und schafft einen Raum für freies Experimentieren (Meier & Wulff 2013). Allerdings zeigen Erfahrungen, dass die Komplexität des Experimentierprozesses jüngere und im Experimentieren unerfahrene Lernende überfordert, wenn sie dabei allein gelassen werden. Offenheit im Experimentieren muss gemäß verschiedenen Dimensionen der Offenheit gestaltet oder auch begrenzt werden (Priemer 2011). Offenes Experimentieren ist eine Gratwanderung zwischen größtmöglicher Selbständigkeit und der vorsichtigen und sinnvollen Begleitung. Das ausgewogene 3

4 Verhältnis von Konstruktion und Instruktion (Hildebrandt et al. 2014) wird durch dafür geschulte Mitarbeiter, die die Lernenden über den gesamten Experimentiervorgang begleiten, gestaltet (Beyer, Meier & Wulff 2013). Die instruktionalen Impulse für diese Begleitung und die schriftliche Dokumentation erfolgen mit Hilfe eines V-Diagramms, das die inneren Zusammenhänge der Schritte im Erkenntnisprozess veranschaulicht (Meier & Mayer 2014). Das Ziel der Projekte im Freilandlabor Dönche besteht darin, das Experimentieren in einen größeren Kontext zu stellen und damit eine Brücke zwischen MINT 1 -Bildung und BNE 2 zu schlagen. Dazu wurden Kompetenzen der Erkenntnisgewinnung und Kompetenzen der BNE gegenübergestellt und in ein integriertes Modell des Offenen Experimentierens im Kontext der BNE (Mibox) überführt (Klippert 2012). Dieses Modell ist in der Erprobungs- und Evaluationsphase. Zentraler Inhalt von Mibox ist es, die Schritte der Erkenntnisgewinnung in einen für BNE geeigneten Kontext zu stellen und an verschiedenen Stellen (z. B. Planung, Interpretation) des Experimentierprozesses auf diesen Kontext zurückzugreifen und ihn in die Überlegungen und Entscheidungen einzubeziehen. Einen Eindruck davon gibt die Schilderung des Projektes Die Dönche trocknet aus! (Abschnitt 3.1). Zusätzlich dazu liegt in diesen Projekten ein Fokus auf der Handlungskompetenz (Haan de et al. 2008), so dass das konkrete Tun (Bau eines Insektenhotels oder Bau eines Teiches) in das Seminarkonzept integriert wird. Neben der Integration der Konzepte der MINT-Bildung in die BNE liegt aber weiterhin auch in den Freilandmodulen ein didaktischer Schwerpunkt auf der Förderung einer differenzierten Experimentierkompetenz. Dies im Rahmen von komplexen und handlungsanregenden Lernsituationen im Freiland aufrechtzuerhalten erfordert an manchen Stellen, wie insbesondere in den Reflexionsphasen des Experimentierprozesses, eine hohe Disziplin. Um das Reflektieren zu fördern und das Dokumentieren lebendiger zu machen, wurde auf das Konzept des Mobilen Lernens zurückgegriffen, das mit Hilfe digitaler Medien weitgehend zeit- und ortsunabhängig ist und zunehmend in der Umweltarbeit eingesetzt wird (Lude et al. 2013). Innerhalb dieses Konzeptes eignen sich insbesondere Tablets aufgrund ihrer vielfältigen Möglichkeiten sowohl für die Dokumentation des Experimentierprozesses mit Hilfe von Fotos und Filmen (Schlieszeit 2013) als auch zur Reflexion des eigenen Vorgehens (Bruckermann et al. 2014). Zudem bereitet die Arbeit mit den Tablets Schülerinnen und Schülern aufgrund der bildlichen und gestalterischen Möglichkeiten Spaß. Mit dem Ziel, den Einsatz von Tablets zur Dokumentation und Reflexion in der Freilandarbeit der Experimentier-Werkstatt FLOX zu erproben und zu evaluieren, startete das Projekt Dönche digital im Sommer 2014 (Abschnitt 3.2). 3. Projektberichte 3.1. Projekt: Die Dönche trocknet aus! Entsprechend den Überlegungen, MINT-Bildung in einen BNE-Kontext zu stellen, bot sich 2013 eine öffentliche Diskussion über die Austrocknung der Dönche an (HNA vom ). Hiervon ausgehend wurde für das Thema der FLOX-gebundenen Lehrveranstaltung der Schwerpunkt Teich gewählt. Entsprechend dem Mibox-Modell wurde das Seminar in drei Abschnitte geteilt, die sich daran anknüpfend auch in der Gliederung des Projektes mit den Schülerinnen und Schülern niederschlägt. Diese drei Schritte bauen inhaltlich und konzeptionell wie folgt aufeinander auf: 1 MINT bedeutet Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik 2 BNE bedeutet Bildung für Nachhaltige Entwicklung 4

5 a) Ökologische Analyse: Fangen und Bestimmen von Tieren, Messungen abiotischer Faktoren, Abschätzung der Gewässergüte anhand von chemischen Faktoren (Nitratbelastung, Sauerstoffgehalt, Artspektrum). b) Analyse der Beziehung zwischen abiotischen Faktoren und dem Vorkommen bzw. dem Verhalten von Tieren mit Hilfe der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung: Hypothesengeleitete Beobachtungen und Experimente mit Tieren. Korrelative und kausale Analyse von bestimmten Verhaltensweisen und Lebensraumansprüchen von Tieren, die für die Förderung ökologischer Vielfalt und der Gestaltung des Teichbaus grundlegend sind. c) Praktische (Naturschutz-)Arbeit: Bau eines kleinen Teiches. Im vorliegenden Projekt wird die Gestaltungskompetenz, die immer auch das praktische Handeln einschließt (BMZ & KMK 2007), ernst genommen und nach dem Grundsatz aus Wissen folgt Handeln ein konkretes Objekt hier ein Teich gebaut. Vorarbeiten in Uni und Schule: In allen drei Bereichen (a.- c.) bereiteten die Studierenden Arbeitsmaterialien für die Gruppenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern vor. Dabei beschäftigten sich die Studierenden jeweils mit einer anderen Teichzone (Teichboden, Uferzone, offenes Wasser). Sie erarbeiteten verschiedene Zugänge über Experimente oder andere Untersuchungsmethoden sowie praktische Handlungsanweisungen zum Bau des spezifischen Teils des Teichs. Die Wahl der Klasse fiel auf eine 7. Klasse einer Gesamtschule mit hohem Migrationsanteil, dessen Lehrer sich bereit erklärte, ein größeres Ökologieprojekt mit dem Höhepunkt eines dreitägigen Projektes in der Dönche durchzuführen. Während die Studierenden sich fachlich und fachdidaktisch in ihren jeweiligen Themenbereich einarbeiteten, wurden im Rahmen einer wissenschaftlichen Hausarbeit interaktive Vorbereitungsmaterialien für die Schüler/innen erarbeitet und sechs Wochen lang im Rahmen des Ökologieunterrichtes in der Schule angewendet. So kamen die Schüler/innen gut vorbereitet in das Freilandlabor und wurden den Studierendengruppen zugeordnet. Diese Gruppen blieben über alle drei Tage erhalten, so dass sich im Laufe dieser Zeit stabile Lehr-Lernbeziehungen zwischen Studierenden und Schülern bilden konnten. Ablauf und Inhalt der drei Projekttage: Der erste Tag war ausgefüllt damit, Tiere in einem Teich in der Dönche und ihrem jeweiligen Lebensraum (Teichboden, Teichufer, offenes Wasser) zu fangen, zu bestimmen und eine Artenliste zu erstellen sowie abiotische Faktoren zu messen (Abbildung 2). Jede Gruppe erarbeitete mit den von ihnen gefangenen Tieren ein eigenes Nahrungsnetz. Den Abschluss des ersten Tages bildete ein großes Nahrungsnetz auf einem großen Plakat, das aus allen Gruppen zusammengesetzt wurde und dann von der gesamten Klasse mit den Schülerinnen und Schülern gestellt wurde (Abbildung 2). 5

6 Abbildung 2: Fangen und Bestimmen von Teichorganismen / Nahrungsnetz stellen Der zweite und dritte Tag war dem hypothesengeleiteten Experimentieren und Beobachten sowie dem Teichbau gewidmet. Da man nicht alle Schüler/innen und Studierende gemeinsam am Teich bauen lassen konnte, wurden Teichbau und naturwissenschaftliches Forschen im Wechsel durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass gerade der Wechsel zwischen praktischem Tun und Forschen von den Schülerinnen und Schülern als sehr positiv empfunden wurde. In der Anlage der Experimente und Beobachtungen wurde versucht das gelang nicht immer diese auf den Teichbau hin abzustimmen. Ein Beispiel dafür stellen die Untersuchungen und hypothesengeleiteten Beobachtungen zum Lebensraum Teichufer dar, in denen untersucht wurde, wie viele Arten in den verschiedenen Formen des Uferbewuchses leben und welche Tiere sich wo am liebsten aufhalten. Mit Hilfe der Ergebnisse wurde der Uferbereich des neuen Teichs gestaltet. In der Gruppe zum Lebensraum Offenes Wasser wurden Experimente zum Beutefangverhalten von Rückenschwimmern und Wasserwanzen durchgeführt. Daran lässt sich sehr gut der Experimentierprozess verdeutlichen, allerdings ließen sich diese Experimente nicht so nahtlos in die Art und Weise des Baus des Teichs integrieren. In der Verbindung von Experimentierprozess und übergeordnetem (BNE-)Kontext lassen sich nicht alle Schritte des Gesamtprojektes passgenau vernetzen und auch die direkte Rückbindung einzelner Experimente auf die (Naturschutz-)Praxis ist nicht immer zu leisten. Hier besteht weiterer Bedarf in der Entwicklung und Ausgestaltung des Mibox-Modells. Das Beeindruckende am Gesamtprojekt liegt darin, dass jeder Schüler und jede Schülerin an irgendeinem Punkt des Projektes eine Aufgabe findet, die ihren/seinen Stärken entspricht. Hierin liegt u.a. das Geheimnis der eingangs geschilderten Begeisterung der Klasse, die trotz großer Hitze das Projekt lag zufälligerweise gerade an den drei heißesten Tagen des Jahres mit bis zu 40 C im Schatten engagiert mitarbeitete Projekt: Dönche digital Anschließend an das Seminar 2013 wurde dann 2014 ein Pilotprojekt entworfen, das zum Ziel hat, erste Erfahrungen mit dem Einsatz digitaler Medien im Kontext der Freilandarbeit zu sammeln. Tablets sollten hier als Dokumentations- und Reflexionsinstrument eingesetzt werden. Die Idee und Entwicklung dieses Projektes entstand aus der Kooperation zwischen der Experimentier-Werkstatt FLOX und dem Lichtenberg-Gymnasium Kassel. An dieser Schule wird ein von der EU gefördertes Comenius-Projekt Paducation gemeinsam mit einer schwedischen Schule durchgeführt, das die Tabletnutzung in der Schule fördert und evaluiert. Da das offene Experimentieren in den unteren Jahrgängen erst erlernt wird, wurde für das Projekt Dönche digital eine Oberstufenklasse ausgewählt, die relativ sicher im Experimentieren ist, sodass hier die zusätzliche Anforderung eines digitalen Protokolls zu keiner 6

7 Überforderung führte zumal die Schüler/innen dieser Schule das Arbeiten mit den Tablets bereits kennen. Auch hier wurde das Projekt in den Ökologieunterricht integriert. Allerdings war hier die Zeit begrenzter: Aufgrund des strengen Lehrplans in der Oberstufe, konnte diese Klasse nur einen Tag lang in die Dönche kommen. Deshalb wurde auf die praktische Arbeit verzichtet und nur die ökologische Analyse und das Forschen mittels Experimentieren und Beobachten durchgeführt. Ebenso wie in dem Seminar von 2013 wurden Arbeitsgruppen von Studierenden gebildet, die in einer zugehörigen Lehrveranstaltung den Besuch der Klasse in der Dönche vorbereiteten. Themen der Arbeitsgruppen waren: Abiotische Faktoren im Teich, Artenspektrum von Tieren im Teich, Wasserspeichervermögen des Bodens und Bestäubungsverhalten von Insekten auf der Wiese. Neben der Lehr-/Lernebene zum Erwerb von Fachwissen und der Förderung von Kompetenzen der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung wurde in diesem Projekt der Dokumentation, Präsentation und Reflexion des Experimentierprozesses als Metaebene besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Ergänzend zur Planung des Vorgehens beim Experimentieren musste demnach auch ein Plan für die Dokumentation aufgestellt und erarbeitet werden. Das Tablet diente in diesem Projekt zum einen der Erstellung einer einführenden Präsentation durch die Studierenden zur Information der Schüler/innen und als Foto- oder Filmapparat für die Schüler/innen selbst. Zum anderen sollte es als didaktisches Medium die Diskussion über das eigene Handeln bei der abschließenden Schülerpräsentation unterstützen. Abbildung 4: Studierende bei der Beobachtung von Schüler/innen die Teichorganismen fangen (Foto: Schaffner, HNA ) In der universitären Lehrveranstaltung gab es unter den Studierenden eine intensive Diskussion über den Einsatz der Tablets: Die Meinungen gingen von starker Skepsis (Tablets führen zu einer Ablenkung vom eigentlichen Experimentieren) bis hin zu positiver Reaktion (Tablets helfen gerade den Schülern, die sonst mit Freilandarbeit nichts anfangen können). In Gesprächen mit den einzelnen Vorbereitungsgruppen entschlossen sich alle Studierenden, die Tablets während des Experimentierens vorrangig zum Fotografieren einzusetzen und die Präsentation des gesamten Prozesses des Experimentierens anschließend durchzuführen. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick zum Ablauf und einen Einblick in die Inhalte dieses Projektes im Freilandlabor Dönche. Tabelle 1: Ablauf des Projektes Dönche digital Arbeitsphase Inhalte Sozialform Methodik Begrüßung Methodische Grundlagen Erkundung Einführung zum Freilandlabor Aufteilung in Gruppen Gemeinsam die Lebensräume im Freilandlabor erkunden, erste Fragestellungen sammeln und Lernkontext festlegen Plenum Naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung und Schritte des Experimentierens/Beobachtens Schüler- Studierende- AGs Schüler- Studierende- AGs Kurzvortrag Einsatz spielerischer Elemente Erkundungen mit SSG 7

8 Fachliche Einführung fachliche Grundlagen werden den SuS durch die Studierenden vermittelt (z. B. Ökologie des Teichs, der Wiese oder Bodenbiologie) Schüler- Studierende- AGs Input Tabletnutzung: Präsentation von Studierenden zur Information der SuS Forschungsphase Schüler/innen planen und entwickeln Experimente oder Beobachtungen und führen sie durch Schüler- Studierende- AGs Tabletnutzung: SuS dokumentieren ihre Handlungen mittels Fotos halboffenes Experimentieren Erstellung der Präsentation Schüler/innen und Studierende erarbeiten eine Präsentation zu den durchgeführten Projekten Schüler- Studierende- AGs SSG und eigenständige Präsentationsarbeit Tabletnutzung: Dokumentation und Reflexion der durchgeführten Schritte des naturwissenschaftlichen Erkenntnisweges. Feedback kurze Feedbackrunde Plenum Präsentation Schüler/innen präsentieren ihre fertiggestellten Präsentationen im Unterricht in der Schule Tabletnutzung: Präsentationsinstrument Schülervortrag (Studierende sind dazu eingeladen.) Anmerkungen. SSG = Schüler-Studierenden-Gespräch, AG = Arbeitsgruppe. Eine Evaluation dieses Projektes über quantitative und qualitative Erhebungsinstrumente wird aktuell durchgeführt und Ende 2014 vorliegen. Erste Sichtungen der Ergebnisse ergeben, dass bezüglich der Bewertung der Arbeit mit Tablets die Schüler/innen alle diesbezüglichen Fragen positiver beantworteten als die Studierenden. Ein Erklärungsansatz dafür wäre, dass die Schüler/innen im Umgang mit dem Tablet vertrauter waren als die Studierenden. Bewusst war dieses Projekt als Pilotprojekt angelegt, in dem Schwachpunkte aufgedeckt und in einem folgenden Lehrveranstaltungskonzept aufgearbeitet werden sollten. Insbesondere wurde deutlich, dass das Arbeiten mit Tablets komplex ist und einer sehr guten inhaltlichen und methodischen Vorbereitung bedarf. Das spiegelte sich auch in den weitgehend sehr guten Präsentationen wider, in denen die Reflexionsebene jedoch häufig fehlte. Will man Tablets zur Dokumentation und Reflexion nutzen, muss vor dem Experimentieren ein Masterplan gemacht werden, was mit den Tablets dokumentiert werden soll und was evtl. auf Papier notiert werden muss, um es später in die Präsentation einzufügen. Das bedeutet, dass der Einsatz der Tablets einen höheren Planungsaufwand für Lehrende und Studierende bedeutet. Literatur Beyer, A., Meier, M.& Wulff, C. (2013): Entwicklung eines Kategoriensystems zur Analyse der Betreuungsvariabilität von Tutoren im Schülerlabor. In J. Mayer, M. Hammann, N. Wellnitz, J. Arnold & M. Werner (Hrsg.), Theorie - Empirie - Praxis, Internationale Tagung der Fachsektion Didaktik der Biologie (FDdB) im VBiO ( ), Kassel. Bruckermann, T., Aschermann, E., Bresges, A. & Schlüter, K. (2014): Selbstreguliertes Experimentieren mit dem Tablet. MNU Themenspezial MINT: Unterricht mit Tablet- Computern lebendig gestalten,

9 Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung & Kultusministerkonferenz [BMZ & KMK] (Hrsg.) (2007). Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung. Bonn: Warlick Druck Gruppe. Haan de, G., Kamp, G., Lerch, A., Martignon, L., Müller-Christ, G. & Nutzinger, H. (2008): Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit. Grundlagen und schulpraktische Konsequenzen. Berlin, Heidelberg. Hedewig, R. & Schaffrath, U. (2008): Das Landschafts- und Naturschutzgebiet Dönche. (4. Aufl.). Kassel. Hildebrandt, E., Peschel, M.& Weißhaupt, M. (2014): Lernen zwischen freiem und instruiertem Tätigsein. Bad Heilbrunn. Klippert, C. (2012): Zur Kongruenz von Offenem Experimentieren und Zielen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Eine Modellentwicklung (Unveröffentlichte wissenschaftliche Hausarbeit zum 1. Staatsexamen), Universität Kassel. Lude, A., Schaal, S., Bullinger, M. & Bleck, S. (2013): Mobiles, ortsbezogenes Lernen in der Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Baltmannsweiler. Meier, M. & Mayer, J. (2014): Selbständiges Experimentieren: Entwicklung und Einsatz eines anwendungsbezogenen Aufgabendesigns. Der mathematische und naturwissenschaftliche Unterricht, 67(1), Meier, M. & Wulff, C. (2012): Auge in Auge mit dem Wasserfloh. Neugier wecken Selbstständigkeit stärken Experimentieren lernen. Biologie in unserer Zeit, 42(1), Meier, M. & Wulff, C. (2013): Experimentier-Werkstatt Biologie FLOX. Der mathematische und naturwissenschaftliche Unterricht, 66(8), Priemer, B. (2011): Was ist das Offene beim offenen Experimentieren? Zeitschrift für Didaktik der Naturwissenschaften, 17, Schlieszeit, J. (2013): Tablets im Unterricht nutzen. Neue technische und didaktische Möglichkeiten im Überblick. Computer + Unterricht. Lernen und Lehren mit digitalen Medien, 89,

10 Dr. Claudia Wulff ist seit 2010 Leiterin der Experimentier-Werkstatt Biologie FLOX und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Didaktik der Biologie an der Universität Kassel mit Schwerpunkt Umweltbiologie, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Evolution. Eva Lorenzana ist seit 2013 als (teil-)abgeordnete Lehrkraft in der Experimentier- Werkstatt Biologie FLOX tätig und unterrichtet an dem Lichtenberg- Gymnasium Kassel die Fächer Kunst und Biologie in der Sekundarstufe I und II. Monique Meier ist seit 2010 Doktorandin in der Didaktik der Biologie an der Universität Kassel mit Schwerpunkt auf die Erfassung und Beschreibung von Schülerfähigkeiten zum Experimentieren. 10

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