L1 Programmiersprachen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "L1 Programmiersprachen"

Transkript

1 1 Einführung Delphi 1.1 Wie erstelle ich eigene Software? Um spezielle Problemlösungen zu erstellen bzw. Unterstützung durch den Computer zu erfahren, bedient sich der Anwender spezifischer Softwareprogramme, die im Falle der Nutzung von DOS-kompatiblen Rechnern in großer Fülle auf dem Markt angeboten werden. Hier sind oft Programme notwendig, die auf die eventuell erforderlichen Bedürfnisse des Benutzers zugeschnitten werden. Man spricht in diesem Fall von Programmanpassungen über die Programmier- bzw. Softwareschnittstelle. Bei Computersystemen in höheren Größenordnungen wird die Software für den Benutzer auf der Basis des dort bestehenden Betriebssystems speziell geschrieben, so dass den betrieblichen Anforderungen schon von Anbeginn Rechnung getragen wird. Man kann Software also auch unterscheiden in fertiggestellte Programme und in Programmiersprachen, mit denen sie erstellt werden können. Lerninhalte ❶ ❷ ❸ ❹ Programmiersprachen Grundlagen des Programmierens Der Begriff Algorithmus Beschreibungsmöglichkeiten für Algorithmen Lerninhalte L1 Programmiersprachen Programme, die für einen Computer geschrieben werden, bedienen sich des Befehlsvorrats, den der Mikroprozessor im Computer verstehen kann. Der Prozessor vom Typ 8080 z. B. versteht 243 verschiedene Befehle wie addiere, subtrahiere, hole aus Speicherzelle usw. Diese Befehle werden dem Prozessor allerdings in binär codierter Form eingegeben. Der Befehl addiere lautet beispielsweise verschlüsselt Da diese Verschlüsselung oder Sprache den Prozessor direkt zur Ausführung von Operationen veranlasst, nennt man sie auch Maschine n- sprache. Allerdings ist diese Form der Sprache zum Programmieren sehr ungünstig; man müsste in diesem Fall nämlich 243 verschiedene 8-stellige Zahlen kennen und die entsprechende Funktion zuordnen. Es lag nahe, anstelle der Zahlenkombination Abkürzungen zu verwenden, die von ihrer Namensgebung einen Rückschluss auf die Funktion zulassen (sogenannte Mnemonics). Aus dem Zahlencode wurde ein Buchstabencode und die Umsetzung übernimmt ein entsprechendes Programm, der sogenannte Assembler. ADD z. B. steht für addiere, SUB steht für subtrahiere. Diese Beschreibungsart nennt man Assemblersprache. Die Assemblersprache ist sehr maschinennah, aber immer noch bedienerunfreundlich. Insbesondere weist jeder Mikroprozessortyp eine andere Assemblersprache auf. Die Folge davon war die Entwicklung von höheren Programmiersprachen. Diese beinhalten nun Wörter aus der (englischen bzw. amerikanischen) Umgangssprache, so dass der Abstraktionsgrad nicht mehr so hoch und die Eingabe von Befehlen wesentlich komfortabler ist. Nach Abschluss einer Programmerstellung muss dieses lediglich mit einem Übersetzungsprogramm (Compiler oder Interpreter) in die jeweilige Maschinensprache übertragen werden, damit die Befehlsmenge für den Prozessor verständlich ist und dieser sie ausführen kann. Damit ist auch gewährleistet, dass die gleichen Programme auf verschiedenen Mikroprozessorsystemen abgearbeitet werden können. 1-1

2 Delphi 1 Einführung L2 Grundlagen des Programmierens Die Praxis der Grundlagen der Programmierung wird in der Programmiersprache Delphi behandelt. In Delphi lässt sich strukturiert programmieren und Grundlagen, die hier erarbeitet werden lassen sich mühelos auf andere Programmiersprachen anwenden. Auf viele Spezialitäten von Delphi, die sich in anderen Sprachen nicht wiederfinden, wird im Grundlagenteil nicht eingegangen. Alleine die Kenntnis der Befehle einer speziellen Hochsprache genügt nicht, um Programme erstellen zu können. Die Kodierung einer Vorschrift zur Problemlösung (Programmerstellung) steht vielmehr am Ende eines länger dauernden Prozesses, der im folgenden skizziert ist. Problemstellung Algorithmus Mensch Umgangssprache, mehrdeutig, komplex Struktursprache, eindeutig, detailliert Assemblersprache Assembler Hochsprache Compiler/Interpreter Programmiersprache eindeutiger Formalismus genormt prozessorunabhängig Sprachenübersetzer Maschinensprache Maschinensprache, prozessorabhängig Mikroprozessor Maschine Von der Problemstellung bis zur Bearbeitung durch den Mikroprozessor Ausgangspunkt der Programmierung ist eine Problemstellung, die meist umgangssprachlich vorgegeben ist. Daher ist sie oft mehrdeutig, unvollständig oder unklar; diese Mehrdeutigkeiten, Unvollständigkeiten und Unklarheiten müssen im Gespräch mit dem Problemsteller geklärt werden oder vom Programmierer in eigenem Ermessen beseitigt werden. Der erste Ansatz zur Lösung besteht darin, einen Algorithmus zur Lösung des Problems zu entwerfen, der möglichst unabhängig von der verwendeten Programmiersprache ist (vgl. S. 1-3). Dieser Entwurf wird zunächst grob sein und muss verfeinert werden; dies kann in mehreren Stufen geschehen (Prinzip der schrittweisen Verfeinerung). Ein wichtiger Ansatzpunkt für den Grobentwurf des Algorithmus' ist das EVA-Prinzip. Es ist demnach wichtig zu erkennen, wo in der Problemstellung sich die Eingabedaten befinden, wo der Verarbeitungsvorgang stattfindet und welches die interessanten Ausgabedaten sind (Problemanalyse). 1-2

3 1 Einführung Delphi Ist der Algorithmus fixiert, kann er in eine Programmiersprache übertragen werden. Dabei werden üblicherweise syntaktische Fehler gemacht (Schreibfehler), die sofort vom Compiler erkannt werden. Semantische Fehler (auch logische Fehler genannt) sind Fehler in der Bedeutung; es wird etwas anderes programmiert, als beabsichtigt. Diese Fehler sind schwer zu finden und müssen durch mehrfachen Test des Programms entdeckt und eliminiert werden. Am Ende dieser Entwicklung steht ein Programm, welches das gestellte Problem fehlerfrei löst. L3 Der Begriff Algorithmus Losgelöst von der gewählten höheren Programmiersprache muss zunächst eine genaue Beschreibung bzw. Definition des Problems, das gelöst werden soll, auf allgemeine Weise erreicht werden. Dazu bedarf es einer exakten A- nalyse, die Aufschluss über einzugebende Daten und die Festlegung der auszugebenden Daten beinhaltet. Diese Analyse muss am Ende auch kleinste Schrittfolgen aufzeigen, die die Lösung der Aufgabenstellung beschreiben. i Ein Algorithmus ist eine endliche Folge von eindeutig bestimmten, ausführbaren Anweisungen zur Lösung einer Klasse von Problemen. In einem Algorithmus werden also Anweisungen aneinandergereiht, die unser Problem lösen. Dabei sind folgende Bedingungen zu beachten. 1. Die Anweisungsfolge muss ein Ende haben, sie muss terminieren. Ohne Ende liefert die Anweisungsfolge nämlich kein Ergebnis. 2. Die einzelnen Anweisungen müssen eindeutig bestimmt und ausführbar sein. Dividiere a durch b erscheint uns als sinnvolle Anweisung; im Falle b=0 ist diese Anweisung aber gar nicht mehr ausführbar, und ein Computer reagiert auf solche Anweisungen dann mit Fehlermeldungen und Programmabbrüchen. 3. Die Anweisungsfolge löst eine Klasse von Problemen, also nicht nur das aktuelle Problem mit den aktuellen Werten, sondern mindestens mit allgemeinen Werten oder sogar noch eine ähnliche Problemstellung. Wenn z.b. das Ergebnis der Addition 4+5 gefragt ist, soll der Algorithmus a und b als Eingabe nehmen und die Summe a+b ausgeben. Eventuell kann darüber nachgedacht werden, nicht nur die Summe der Zahlen, sondern auch noch Differenz, Produkt und Quotient mit auszugeben. Im täglichen Leben begegnen uns viele Dinge, die wir unbewusst mehr oder weniger komplex ausführen und die sich, würden wir sie exakt beschreiben, als Alltagsalgorithmen darstellen. 1-3

4 Delphi 1 Einführung Beispiel: Bedienung eines Getränkeautomaten Umgangssprachlich: Ich werfe Geld hinein, er liefert mir mein Getränk Eingaben in den Algorithmus: Verarbeitung: Ausgabe aus dem Algorithmus: Eine Verfeinerung des Algorithmus ist möglich, indem man als weitere Eingabe die Geldmenge im Geldbeutel betrachtet und nach dem Prüfen der Kosten testet, ob das Geld reicht. Nur in diesem Fall ist es nämlich sinnvoll, Geld einzuwerfen. L4 Beschreibungsmöglichkeiten für Algorithmen Um einen Algorithmus letztlich in eine höhere Programmiersprache übertragen zu können, ist die rein verbale Form wenig geeignet. Daher wird der Algorithmus zunächst graphisch dargestellt. Die graphische Form kann dann in eine Pseudo-Programmiersprache oder in eine konkrete Programmiersprache übertragen werden. Als graphische Darstellungsform werden der Programmablaufplan (PAP) und das Struktogramm verwendet. Programmablaufplan (PAP). Der PAP leitet nicht zum strukturierten Programmieren an, daher wird er nicht näher besprochen. 1-4

5 1 Einführung Delphi Struktogramm Ausschnitt aus einem Programmablaufplan Struktogramme wurden 1973 von Nassi/Shneidermann entwickelt. Der Aufbau eines Struktogramms ist selbst bei komplexen Algorithmen sehr übersichtlich, was ein einfaches Lesen zur Folge hat. Hinzu kommt, dass in etwa zeitgleich die Programmiersprachen PASCAL und C entwickelt wurden, die die gleichen Programmstrukturen verwenden. Ein Algorithmus, der mittels Struktogramm dargestellt wird, lässt sich deshalb recht leicht in die Programmie r- sprachen PASCAL oder C übertragen. Anhand eines Beispiels wird der Aufbau eines Struktogramms vorgestellt. Problemstellung: Klassensprecherwahl mit zwei Kandidaten Auszählen der Stimmen bei der Klassensprecherwahl; Es gibt nur zwei Kandidaten; alle Stimmzettel befinden sich in der Wahlurne und weisen einen der beiden Namen auf. Struktogramm 1-5

6 Delphi 1 Einführung Das gezeigte Struktogramm enthält die elementaren Grundstrukturen Folge, Auswahl und Schleife. Diese werden in einem der nächsten Abschnitte genauer erläutert. Pseudo-Programmiersprache Als Pseudo-Programmiersprache wird eine Sprache bezeichnet, die sich an eine bestehende Programmiersprache anlehnt; bei der Formulierung des Algorithmus werden aber nicht so strenge Richtlinien angelegt wie bei der konkreten Programmiersprache. Beispiel: ALGORITHMUS Klassensprecherwahl-Stimmauszaehlung SOLANGE Stimmzettel in der Wahlurne TUE BEGINN Stimmzettel entnehmen Stimmzettel lesen WENN Name = A-Mann DANN Strich bei A-Mann SONST Strich bei B-Frau ENDE Striche zaehlen WENN Anzahl der Striche A-Mann = Anzahl der Striche B-Frau DANN Losentscheid SONST WENN Anzahl Striche A-Mann > Anzahl Striche B-Frau DANN A-Mann gewaehlt SONST B-Frau gewaehlt 1-6

2 Der Schnelleinstieg *

2 Der Schnelleinstieg * 7 2 Der Schnelleinstieg * Eine Programmiersprache können Sie auf verschiedene Art und Weise lernen. Sie können sich zuerst mit den Konzepten befassen und anschließend mit der Praxis oder umgekehrt. Damit

Mehr

Wie entsteht ein Computerprogramm?

Wie entsteht ein Computerprogramm? Wie entsteht ein Computerprogramm Grundstrukturen von Programmen Programmiersprachen Entwicklungsschritte eines Programms Programmdokumentation Seite 1 Telefonanruf-Algorithmus Start Rufnummer bereitstellen

Mehr

Programmiersprachen und Programmierkonzepte

Programmiersprachen und Programmierkonzepte Programmiersprachen und Programmierkonzepte Inhalt Programmiersprachen- Entwicklung Programmiersprachen und Programmierparadigmen Die Geschichte der Programmiersprachen Anfänge vor 200 Jahren Programmierbare

Mehr

Kapitel 1. Programmierkurs. 1.2 Allgemeiner Aufbau des Computers. 1.1 Hallo, Computer...?

Kapitel 1. Programmierkurs. 1.2 Allgemeiner Aufbau des Computers. 1.1 Hallo, Computer...? Kapitel 1 Programmierkurs Birgit Engels, Anna Schulze ZAIK Universität zu Köln Einführung Hallo, Computer...? Aufbau eines Computers Was ist eine Programmiersprache? Der Programmierprozess Warum Java?

Mehr

Programmierung, Algorithmen und Techniken. von Thomas Ohlhauser

Programmierung, Algorithmen und Techniken. von Thomas Ohlhauser Programmierung, Algorithmen und Techniken von Thomas Ohlhauser 1. Begriff Programmierung Entwicklung von Programmen inklusive der dabei verwendeten Methoden und Denkweisen. Ein Programm ist eine eine Zusammensetzung

Mehr

2D22 Prinzipien der Softwareentwicklung. Prinzipien der Softwareentwicklung S. Strahringer 1

2D22 Prinzipien der Softwareentwicklung. Prinzipien der Softwareentwicklung S. Strahringer 1 2D22 1 Inhalte der Lehrveranstaltung Einführung in die Programmierung mit PHP Literatur: Theis, Thomas (2010): Einstieg in PHP 5.3 und MySQL 5.4. [für Programmieranfänger geeignet]. 6., aktualisierte Aufl.

Mehr

Programmieren was ist das genau?

Programmieren was ist das genau? Programmieren was ist das genau? Programmieren heisst Computerprogramme herstellen (von griechisch programma für Vorschrift). Ein Computerprogramm ist Teil der Software eines Computers. Als Software bezeichnet

Mehr

Programmieren. Wie entsteht ein Programm

Programmieren. Wie entsteht ein Programm Wie entsteht ein Programm 1/9 1. Schritt: Programmentwurf Der wichtigste Teil beim Erstellen eines Programms ist der Programmentwurf. Dabei wird das vorgegebene Problem analysiert, es wird ermittelt, welche

Mehr

Einführung in die Informatik I

Einführung in die Informatik I Einführung in die Informatik I Algorithmen und deren Programmierung Prof. Dr. Nikolaus Wulff Definition Algorithmus Ein Algorithmus ist eine präzise formulierte Handlungsanweisung zur Lösung einer gleichartigen

Mehr

Technische Probleme lösen mit C/C++

Technische Probleme lösen mit C/C++ Technische Probleme lösen mit C/C++ Von der Analyse bis zur Dokumentation von Norbert Heiderich, Wolfgang Meyer 1. Auflage Hanser München 2010 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 446 42382

Mehr

1. Grundlegende Konzepte der Informatik

1. Grundlegende Konzepte der Informatik 1. Grundlegende Konzepte der Informatik Inhalt Algorithmen Darstellung von Algorithmen mit Programmablaufplänen Beispiele für Algorithmen Aussagenlogik Zahlensysteme Kodierung Peter Sobe 1 Algorithmen

Mehr

2 Grundlagen der Programmierung

2 Grundlagen der Programmierung Kap02.fm Seite 81 Dienstag, 7. September 2010 2:21 14 2 Grundlagen der Programmierung In diesem Kapitel bereiten wir die Grundlagen für ein systematisches Programmieren. Wichtigstes Ziel ist dabei die

Mehr

LISE MEITNER GYMNASIUM NEUENHAUS UELSEN

LISE MEITNER GYMNASIUM NEUENHAUS UELSEN Entwurf eines schulinternen Curriculums im Fach Informatik für die Qualifikationsphase (Jahrgang 11 und 12) Für die Gestaltung des Informatikunterrichts in der Qualifikationsphase sind für das schulinterne

Mehr

1 Vom Problem zum Programm

1 Vom Problem zum Programm 1 Vom Problem zum Programm Ein Problem besteht darin, aus einer gegebenen Menge von Informationen eine weitere (bisher unbekannte) Information zu bestimmen. 1 Vom Problem zum Programm Ein Algorithmus ist

Mehr

2 Objektorientierte Systementwicklung

2 Objektorientierte Systementwicklung Objektorientierte Systementwicklung 71 2 Objektorientierte Systementwicklung 2.1 Von der strukturierten Programmierung zum objektorientierten Softwaredesign Vorbemerkung zum methodischen Vorgehen. Viele

Mehr

Propädeutikum. Dipl.-Inf. Frank Güttler

Propädeutikum. Dipl.-Inf. Frank Güttler Propädeutikum 2015 Vorbereitungskurs Informatikstudium Erfolgreich Studieren Programmieren (C-Kurs) guettler@informatik.uni-leipzig.de Universität Leipzig Institut für Informatik Technische Informatik

Mehr

Im Original veränderbare Word-Dateien

Im Original veränderbare Word-Dateien Das Von-Neumann-Prinzip Prinzipien der Datenverarbeitung Fast alle modernen Computer funktionieren nach dem Von- Neumann-Prinzip. Der Erfinder dieses Konzeptes John von Neumann (1903-1957) war ein in den

Mehr

Liebe Team-Mitglieder der Einstein-Constructors, liebe Interessierte,

Liebe Team-Mitglieder der Einstein-Constructors, liebe Interessierte, Neuenhagen, den 27.08.14 Liebe Team-Mitglieder der Einstein-Constructors, liebe Interessierte, eigentlich sollte sich Teil 4 mit Algorithmen, Hallo Welt -Programmen und unserem ersten fertigem NXT-Projekt

Mehr

Erster Bug: eine Motte

Erster Bug: eine Motte SOFTWAREFEHLER Der erste Bug Erster Bug: eine Motte Der Begriff Bug (deutsch: Motte) stammt aus dem Jahre 1945, als Ingenieure in einem Schaltrelais eines Computers (Harvard Mark II-System) eine Motte

Mehr

Einführung (0) Erster funktionsfähiger programmgesteuerter Rechenautomat Z3, fertiggestellt 1941 Bild: Nachbau im Deutschen Museum München

Einführung (0) Erster funktionsfähiger programmgesteuerter Rechenautomat Z3, fertiggestellt 1941 Bild: Nachbau im Deutschen Museum München Einführung (0) Erster funktionsfähiger programmgesteuerter Rechenautomat Z3, fertiggestellt 1941 Bild: Nachbau im Deutschen Museum München Einführung (1) Was ist ein Rechner? Maschine, die Probleme für

Mehr

1. Einführung Einführung in die Programmierung (fbw) Sommersemester 2008 Prof. Dr. Bernhard Humm Hochschule Darmstadt, fbi

1. Einführung Einführung in die Programmierung (fbw) Sommersemester 2008 Prof. Dr. Bernhard Humm Hochschule Darmstadt, fbi 1. Einführung Einführung in die Programmierung (fbw) Sommersemester 2008 Prof. Dr. Bernhard Humm Hochschule Darmstadt, fbi 1 Prof. Dr. Bernhard Humm, Hochschule Darmstadt, FB Informatik: Einführung in

Mehr

Operatoren. Programmiersprachen. Programmablaufplan und Struktogramm.

Operatoren. Programmiersprachen. Programmablaufplan und Struktogramm. Operatoren. Programmiersprachen. Programmablaufplan und Struktogramm. Jörn Loviscach Versionsstand: 7. Oktober 2011, 11:16 Die nummerierten Felder sind absichtlich leer, zum Ausfüllen in der Vorlesung.

Mehr

Ausarbeitung des Interpreter Referats

Ausarbeitung des Interpreter Referats Ausarbeitung des Interpreter Referats Gliederung 1. Programmiersprache 1.2. Syntax 1.2.1. Konkrete Syntax 1.2.2. Abstrakter Syntax Baum (Abstrakte Syntax) 2. Parser 2.1. Syntaktische Struktur einer Sprache

Mehr

Brückenkurs Programmieren - Sommersemerster 2013

Brückenkurs Programmieren - Sommersemerster 2013 Brückenkurs Programmieren - Sommersemerster 2013 Tag 1 Ivo Senner Technische Hochschule Mittelhessen 30. September 2013 Ivo Senner (THM) Brückenkurs Programmieren 30. September 2013 1 / 41 Inhalt 1 Dieser

Mehr

2. Die Darstellung von Algorithmen

2. Die Darstellung von Algorithmen 2. Die Darstellung von Algorithmen Aus den Einführungsbeispielen und Übungsaufgaben ist erkennbar, dass zur Darstellung von Algorithmen Grundelemente notwendig sind. Neben der Notation einzelner elementarer

Mehr

Hochschule Darmstadt Prof.Dr. H.P.Weber. Programmieren 1. 2006 Pearson Education, Inc. All rights reserved.

Hochschule Darmstadt Prof.Dr. H.P.Weber. Programmieren 1. 2006 Pearson Education, Inc. All rights reserved. 1 PG 1 Hochschule Darmstadt Prof.Dr. H.P.Weber Programmieren 1 2 Inhalt von Programmieren 1 1 Einführung 2 Grundelemente der C++ Programmierung 3 Einführung in Klassen und Objekte 4 Kontrollanweisungen:

Mehr

Pr og r ammier kur s

Pr og r ammier kur s Pr og r ammier kur s SoSe 2013 Markus Geveler Inst. f. Applied Mathematics, TU Dortmund markus.geveler@math.tu-dortmund.de HOME http://www.mathematik.tu-dortmund.de/sites/pk-ss13 Lesson 1 Was machen wir

Mehr

Grundlagen der Programmierung

Grundlagen der Programmierung Grundlagen der Programmierung 7.1 Vom Problem zum Programm................... 38 7.2 Programmiersprachen.......................... 38 7.3 Erste Schritte.................................. 38 7.4 Entwicklerwerkzeuge..........................

Mehr

Inhalts- und Methodencurriculum Informatik

Inhalts- und Methodencurriculum Informatik Inhalts- und Methodencurriculum Informatik Jahrgangsstufe 8 Inhaltsfeld / Schwerpunkte (e) Material Methode(n) Einführung in die Arbeit mit dem Computer Einführung in den Umgang mit den Computern. Einführung

Mehr

Autor: Michael Spahn Version: 1.0 1/10 Vertraulichkeit: öffentlich Status: Final Metaways Infosystems GmbH

Autor: Michael Spahn Version: 1.0 1/10 Vertraulichkeit: öffentlich Status: Final Metaways Infosystems GmbH Java Einleitung - Handout Kurzbeschreibung: Eine kleine Einführung in die Programmierung mit Java. Dokument: Autor: Michael Spahn Version 1.0 Status: Final Datum: 23.10.2012 Vertraulichkeit: öffentlich

Mehr

Informatik I. Grundlagen der systematischen Programmierung. Peter Thiemann WS 2008/09. Universität Freiburg, Germany

Informatik I. Grundlagen der systematischen Programmierung. Peter Thiemann WS 2008/09. Universität Freiburg, Germany Informatik I Grundlagen der systematischen Programmierung Peter Thiemann Universität Freiburg, Germany WS 2008/09 Organisatorisches Vorlesung Di und Do, 11-13 Uhr, HS 101-00-036 Dozent Prof. Dr. Peter

Mehr

Technische Informatik. Der VON NEUMANN Computer

Technische Informatik. Der VON NEUMANN Computer Technische Informatik Der VON NEUMANN Computer Inhalt! Prinzipieller Aufbau! Schaltkreise! Schaltnetze und Schaltwerke! Rechenwerk! Arbeitsspeicher! Steuerwerk - Programmausführung! Periphere Geräte! Abstraktionsstufen

Mehr

Grundlagen der Programm- und Systementwicklung

Grundlagen der Programm- und Systementwicklung Grundlagen der Programm- und Systementwicklung Technische Universität München Institut für Informatik Software & Systems Engineering Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy Unter Mitarbeit von Dr. Alexander Malkis,

Mehr

Übungspaket 19 Programmieren eigener Funktionen

Übungspaket 19 Programmieren eigener Funktionen Übungspaket 19 Programmieren eigener Funktionen Übungsziele: Skript: 1. Implementierung und Kodierung eigener Funktionen 2. Rekapitulation des Stack-Frames 3. Parameterübergabe mittels Stack und Stack-Frame

Mehr

PIWIN I. Praktische Informatik für Wirtschaftsmathematiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler I. Vorlesung 3 SWS WS 2007/2008

PIWIN I. Praktische Informatik für Wirtschaftsmathematiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler I. Vorlesung 3 SWS WS 2007/2008 PIWIN I Kap. 7 Objektorientierte Programmierung - Einführung 1 PIWIN I Praktische Informatik für Wirtschaftsmathematiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler I Vorlesung 3 SWS WS 2007/2008 FB Informatik

Mehr

Grundlagen der Informatik

Grundlagen der Informatik : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : Grundlagen der Informatik Unter Verwendung von Folien von Prof. Helmut Balzert MICHAEL M. RESCH (HLRS) Rechnersysteme II : : : : : : : : : : : : : : : : : :

Mehr

Aufgabe 6. Gedichtinterpretation worte sind schatten

Aufgabe 6. Gedichtinterpretation worte sind schatten Aufgabe 6 Dennis Blöte, 08.12.2006 Gedichtinterpretation worte sind schatten Das Gedicht worte sind schatten wurde 1969 von Eugen Gomringer geschrieben und befasst sich auf spielerische Art und Weise mit

Mehr

Eine Baumstruktur sei folgendermaßen definiert. Eine Baumstruktur mit Grundtyp Element ist entweder

Eine Baumstruktur sei folgendermaßen definiert. Eine Baumstruktur mit Grundtyp Element ist entweder Programmieren in PASCAL Bäume 1 1. Baumstrukturen Eine Baumstruktur sei folgendermaßen definiert. Eine Baumstruktur mit Grundtyp Element ist entweder 1. die leere Struktur oder 2. ein Knoten vom Typ Element

Mehr

Hochschule Darmstadt Prof.Dr. H.P.Weber. Informatik 1. 2006 Pearson Education, Inc. All rights reserved.

Hochschule Darmstadt Prof.Dr. H.P.Weber. Informatik 1. 2006 Pearson Education, Inc. All rights reserved. 1 Inf 1 Hochschule Darmstadt Prof.Dr. H.P.Weber Informatik 1 2 Inhalt von Informatik 1 1 Einführung 2 Grundelemente der C Programmierung 3 Kontrollanweisungen: Teil 1 4 Kontrollanweisungen: Teil 2 5 Funktionen

Mehr

Zentraleinheit (CPU) Arbeitsspeicher. Ausgabegeräte

Zentraleinheit (CPU) Arbeitsspeicher. Ausgabegeräte 2 Zusammenspiel der Hardware mit der Software ( auf dem PC) 2.1. Hardware Etwas zur Historie: Serienproduktion von Computern begann in den 60er Jahren ab etwa 1966 Einsatz von integrierten Schaltungen,

Mehr

Informatik Programmiersprachen eine kurze Übersicht

Informatik Programmiersprachen eine kurze Übersicht Informatik eine kurze Übersicht Seite 1 natürliche Sprachen (nach Wikipedia) ca 6500 gesprochene Sprachen davon etwa die Hälfte im Aussterben etwa 500 Schriftsprachen mit gedruckten Texten P. Bueghel Turmbau

Mehr

Python Programmierung. Dipl.-Ing.(FH) Volker Schepper

Python Programmierung. Dipl.-Ing.(FH) Volker Schepper Python Programmierung Kontaktdaten Homepage: http://wwwlehre.dhbw-stuttgart.de/~schepper/ Email: Volker. Schepper [A@T] yahoo.de Vorlesung Skriptsprachen Vorlesung: 06.03.2013 13.03.2013 20.03.2013 27.03.2013

Mehr

Grundlagen der Informatik Übungen 1.Termin

Grundlagen der Informatik Übungen 1.Termin Grundlagen der Informatik Übungen 1.Termin Dr. Ing Natalia Currle-Linde Institut für Höchstleistungsrechnen 1 Kurzvorstellung Dr.-Ing. Natalia Currle-Linde linde@hlrs.de Institut für Höchstleistungsrechnen

Mehr

Zahlendarstellungen und Rechnerarithmetik*

Zahlendarstellungen und Rechnerarithmetik* Zahlendarstellungen und Rechnerarithmetik* 1. Darstellung positiver ganzer Zahlen 2. Darstellung negativer ganzer Zahlen 3. Brüche und Festkommazahlen 4. binäre Addition 5. binäre Subtraktion *Die Folien

Mehr

1.7 Assembler Programmierung

1.7 Assembler Programmierung 1.7 Assembler Programmierung Die nach außen sichtbare Programmierschnittstelle eines Prozessors ist der Befehlscode. Dies ist eine binäre Dateninformation, die vom Prozessor Byte für Byte abgearbeitet

Mehr

Programmierung. Programme, Compiler, virtuelle Maschinen, Java

Programmierung. Programme, Compiler, virtuelle Maschinen, Java Programmierung Programme, Compiler, virtuelle Maschinen, Java Programme Ein Programm ist eine Folge von Anweisungen, die einem Computer sagen, was er tun soll tuwas.c for(int i=0; i=0; i

Mehr

L4. Erster Schritt zum Programmieren

L4. Erster Schritt zum Programmieren L4. Erster Schritt zum Programmieren 1 Programmierung in Hoch Beispielprogramme in FORTRAN, PASCAL und C Die Programmiersprache C Erstellung und Übersetzung eines C-Programms Das Programm Hello World Eingabe

Mehr

Java Einführung Programmcode

Java Einführung Programmcode Java Einführung Programmcode Inhalt dieser Einheit Programmelemente Der erste Programmcode Die Entwicklungsumgebung: Sun's Java Software Development Kit (SDK) Vom Code zum Ausführen des Programms 2 Wiederholung:

Mehr

1. Der Einstieg in Java

1. Der Einstieg in Java 1. Der Einstieg in Java Was heißt Programmieren? 1. Der Einstieg in Java Lernziele: Am Ende dieses Kapitels sollen Sie wissen, aus welchen Bestandteilen ein Java-Programm besteht, Java-Programme übersetzen

Mehr

Compiler: Vom Code zum Maschinen-Code. C Programmierung - Vorlesung 2 Hochschule Regensburg 19.03.2012 Universitätsstraße 31, 93053 Regensburg

Compiler: Vom Code zum Maschinen-Code. C Programmierung - Vorlesung 2 Hochschule Regensburg 19.03.2012 Universitätsstraße 31, 93053 Regensburg Compiler: Vom Code zum Maschinen-Code C Programmierung - Vorlesung 2 Hochschule Regensburg 19.03.2012 Universitätsstraße 31, 93053 Regensburg Prof. Dr. Jan Dünnweber Zusammenhänge: C und Assembler Hochsprachen

Mehr

Programmierkurs: Delphi: Einstieg

Programmierkurs: Delphi: Einstieg Seite 1 von 6 Programmierkurs: Delphi: Einstieg Aus Wikibooks Inhaltsverzeichnis 1 Einstieg Einstieg Was ist Delphi Borland Delphi ist eine RAD-Programmierumgebung von Borland. Sie basiert auf der Programmiersprache

Mehr

Grundlagen der Informatik

Grundlagen der Informatik Grundlagen der Informatik Prof. Dr. Bernhard Schiefer bernhard.schiefer@fh-kl.de http://www.fh-kl.de/~schiefer Wesentliche Inhalte Einführung Rechnergrundlagen Grundlagen der Programmierung Kern imperativer

Mehr

Was ist ein Computerprogramm?

Was ist ein Computerprogramm? Was ist ein Computerprogramm? Michael Sonntag Institut für Informationsverarbeitung und Mikroprozessortechnik (FIM) Johannes Kepler Universität Linz, Österreich sonntag@fim.uni-linz.ac.at 1 Problemaufriss

Mehr

Information in einem Computer ist ein

Information in einem Computer ist ein 4 Arithmetik Die in den vorhergehenden Kapiteln vorgestellten Schaltungen haben ausschließlich einfache, Boole sche Signale verarbeitet. In diesem Kapitel wird nun erklärt, wie Prozessoren mit Zahlen umgehen.

Mehr

Unterrichtsvorhaben Q2- I:

Unterrichtsvorhaben Q2- I: Schulinterner Lehrplan Informatik Sekundarstufe II Q2 III. Qualifikationsphase Q2 Unterrichtsvorhaben Q2- I: Im ersten Halbjahr 1 Klausur, im 2. Halbjahr ein Projekt. Die Länge der Klausur beträgt 90 min.

Mehr

Einführung in PHP. (mit Aufgaben)

Einführung in PHP. (mit Aufgaben) Einführung in PHP (mit Aufgaben) Dynamische Inhalte mit PHP? 2 Aus der Wikipedia (verkürzt): PHP wird auf etwa 244 Millionen Websites eingesetzt (Stand: Januar 2013) und wird auf etwa 80 % aller Websites

Mehr

B.4. B.4 Betriebssysteme. 2002 Prof. Dr. Rainer Manthey Informatik II 1

B.4. B.4 Betriebssysteme. 2002 Prof. Dr. Rainer Manthey Informatik II 1 Betriebssysteme Betriebssysteme 2002 Prof. Dr. Rainer Manthey Informatik II 1 Bekannte Betriebssysteme Windows 2000 CMS UNIX MS-DOS OS/2 VM/SP BS 2000 MVS Windows NT Solaris Linux 2002 Prof. Dr. Rainer

Mehr

Software-Entwicklung

Software-Entwicklung Software-Entwicklung SEP 96 Geschichte der Programmierung Aufgaben von, Anforderungen an Programme mit der Zeit verändert 1 Programmierung über Lochkarten z.b. für Rechenaufgaben 2 maschinennahe Programmierung

Mehr

Robot Karol für Delphi

Robot Karol für Delphi Robot Karol für Delphi Reinhard Nitzsche, OSZ Handel I Version 0.1 vom 24. Januar 2003 Zusammenfassung Nach der Einführung in die (variablenfreie) Programmierung mit Robot Karol von Freiberger und Krško

Mehr

Wer die Zukunft erforschen will, muss die Vergangenheit kennen. (chinesische Weisheit)

Wer die Zukunft erforschen will, muss die Vergangenheit kennen. (chinesische Weisheit) Kapitel 1 Einführung 1 Wer die Zukunft erforschen will, muss die Vergangenheit kennen. (chinesische Weisheit) Dieses Buch möchte Sie beim Erlernen der erfolgreichen Programmiersprache Java unterstützen,

Mehr

Experte. I-CH-118 Strukturiert implementieren

Experte. I-CH-118 Strukturiert implementieren Autor des Dokuments Valmir Selmani Erstellt / Aktualisiert am 16.06.2011 / 28.06.2011 Teilnehmer des Projekts: Valmir Selmani, Moritz Kündig, Tobias Künzi Seitenanzahl 13 MTV (Moritz Tobias Valmir) 2011

Mehr

INP (1) Prof. Dr.-Ing. S. Gössner. University of Applied Sciences Lippe & Höxter

INP (1) Prof. Dr.-Ing. S. Gössner. University of Applied Sciences Lippe & Höxter INP (1) 1 of 25 INP (1) Prof. Dr.-Ing. S. Gössner University of Applied Sciences Lippe & Höxter INP (1) 2 of 25 Inhalt INP (1) Inhalt Kontakt Ziele Anforderungen Programmieren Softwareentwicklung vs. Programmieren

Mehr

Die Mikroprogrammebene eines Rechners

Die Mikroprogrammebene eines Rechners Die Mikroprogrammebene eines Rechners Das Abarbeiten eines Arbeitszyklus eines einzelnen Befehls besteht selbst wieder aus verschiedenen Schritten, z.b. Befehl holen Befehl dekodieren Operanden holen etc.

Mehr

Kurzeinführung LABTALK

Kurzeinführung LABTALK Kurzeinführung LABTALK Mit der Interpreter-Sprache LabTalk, die von ORIGIN zur Verfügung gestellt wird, können bequem Datenmanipulationen sowie Zugriffe direkt auf das Programm (Veränderungen der Oberfläche,

Mehr

Objektorientierte Programmierung

Objektorientierte Programmierung Objektorientierte Programmierung Ein Computerprogramm besteht aus Funktionen (Programmabschnitten, die etwas tun) und Variablen (Speicherplätzen für Informationen). Werden Funktionen aktiviert, verändern

Mehr

Prolog basiert auf Prädikatenlogik

Prolog basiert auf Prädikatenlogik Software-Technologie Software-Systeme sind sehr komplex. Im Idealfall erfolgt die Programmierung problemorientiert, während die notwendige Übertragung in ausführbare Programme automatisch erfolgt. Prolog-Philosophie:

Mehr

L3. Datenmanipulation

L3. Datenmanipulation L Datenmanipulation Aufbau eines Computers Prozessor, Arbeitsspeicher und system Maschinensprachen und Maschinenbefehle Beispiel einer vereinfachten Maschinensprache Ausführung des Programms und Befehlszyklus

Mehr

2 Grundlagen: Wie arbeitet ein Computer?

2 Grundlagen: Wie arbeitet ein Computer? 2 Grundlagen: Wie arbeitet ein Computer? Bevor wir auf die Programmierung von Rechnern eingehen, möchten wir sichergehen, daß Sie ein Grundverständnis vom Aufbau und von der Funktionsweise eines Rechners

Mehr

Binäre Bäume. 1. Allgemeines. 2. Funktionsweise. 2.1 Eintragen

Binäre Bäume. 1. Allgemeines. 2. Funktionsweise. 2.1 Eintragen Binäre Bäume 1. Allgemeines Binäre Bäume werden grundsätzlich verwendet, um Zahlen der Größe nach, oder Wörter dem Alphabet nach zu sortieren. Dem einfacheren Verständnis zu Liebe werde ich mich hier besonders

Mehr

Programmiervorkurs. Organisation: Steffen Gebert, Alexander Wolff. Tutoren: Jürgen Zöller, Jonathan Stoll. Wintersemester 2012/2013

Programmiervorkurs. Organisation: Steffen Gebert, Alexander Wolff. Tutoren: Jürgen Zöller, Jonathan Stoll. Wintersemester 2012/2013 Programmiervorkurs Wintersemester 2012/2013 Organisation: Steffen Gebert, Alexander Wolff Tutoren: Jürgen Zöller, Jonathan Stoll Kontakt (für Organisatorisches, Fehler auf Folien...): Steffen Gebert steffen.gebert@informatik.uni-wuerzburg.de

Mehr

Grundlagen der Informatik. Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny

Grundlagen der Informatik. Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny Grundlagen der Informatik Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny 2 Datenstrukturen 2.1 Einführung Syntax: Definition einer formalen Grammatik, um Regeln einer formalen Sprache (Programmiersprache) festzulegen.

Mehr

Approximationsalgorithmen

Approximationsalgorithmen Ausarbeitung zum Thema Approximationsalgorithmen im Rahmen des Fachseminars 24. Juli 2009 Robert Bahmann robert.bahmann@gmail.com FH Wiesbaden Erstellt von: Robert Bahmann Zuletzt berarbeitet von: Robert

Mehr

Nino Simunic M.A. Computerlinguistik, Campus DU

Nino Simunic M.A. Computerlinguistik, Campus DU Vorlesung 2. Sitzung Grundlegende Programmiertechniken Wintersemester 2007/2008 Dozent Nino Simunic M.A. Computerlinguistik, Campus DU Grundlegende Programmiertechniken, WS 2007/2008 Programm, Algorithmus

Mehr

4.2 Universalrechner: Schaltung unabhängig vom Problem 185

4.2 Universalrechner: Schaltung unabhängig vom Problem 185 4.2 Universalrechner: Schaltung unabhängig vom Problem 85 a) Geben Sie binär die Befehlsworte an, mit denen Sie die Eingänge a, b und c in die Register R, R2 und R übernehmen. K D M4 M M2 M Kommentar XXXXXXXXXXX

Mehr

Programmiertechnik II

Programmiertechnik II Analyse von Algorithmen Algorithmenentwurf Algorithmen sind oft Teil einer größeren Anwendung operieren auf Daten der Anwendung, sollen aber unabhängig von konkreten Typen sein Darstellung der Algorithmen

Mehr

Lektion 3: Was ist und was kann ein Computer?

Lektion 3: Was ist und was kann ein Computer? Lektion 3: Was ist und was kann ein Computer? Helmar Burkhart Informatik burkhart@ifi.unibas.ch EINFÜHRUNG IN DIE INFORMATIK I 3-0 Übersicht Lektion 3 Hardware Software Aufbau eines Computers Rechnerkern

Mehr

Grundlagen der Rechnerarchitektur

Grundlagen der Rechnerarchitektur Grundlagen der Rechnerarchitektur Einführung Unsere erste Amtshandlung: Wir schrauben einen Rechner auf Grundlagen der Rechnerarchitektur Einführung 2 Vorlesungsinhalte Binäre Arithmetik MIPS Assembler

Mehr

Algorithmus, siehe (1)

Algorithmus, siehe (1) Der Computer als elektronische Rechenmaschine entstand in den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Gedankenwelt der Informatik lässt sich aber bedeutend weiter zurückverfolgen. Mit diesem Kapitel

Mehr

2004, Thomas Barmetler Automatisierungstechnik - Einstieg. Das EVA-Prinzip

2004, Thomas Barmetler Automatisierungstechnik - Einstieg. Das EVA-Prinzip Das EVA-Prinzip 1 Steuerungsarten Steuerungen lassen sich im Wesentlichen nach folgenden Merkmalen unterscheiden: Unterscheidung nach Art der Informationsdarstellung Diese Unterscheidung bezieht sich auf

Mehr

Zur Vereinfachung betrachten wir nun nur noch Funktionen f, die einen Funktionswert f nµberechnen. Sie werden alle in einer Tabelle dargestellt:

Zur Vereinfachung betrachten wir nun nur noch Funktionen f, die einen Funktionswert f nµberechnen. Sie werden alle in einer Tabelle dargestellt: Informatik 13: Gierhardt Theoretische Informatik III Berechenbarkeit Nicht-berechenbare Funktionen Nach der Church-Turing-These kann alles, was berechenbar ist, mit einer Turing-Maschine oder einer While-Maschine

Mehr

Herbst. Erste Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen. Prüfungsteilnehmer prüfungstermin Einzelprüfungsnummei. - Prüfungsaufgaben -

Herbst. Erste Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen. Prüfungsteilnehmer prüfungstermin Einzelprüfungsnummei. - Prüfungsaufgaben - Prüfungsteilnehmer prüfungstermin Einzelprüfungsnummei Kennzahl: Kennwort: Arbeitsplatz-Nr.: Herbst 2000 46114 Erste Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen - Prüfungsaufgaben - Fach: Einzelprüfung:

Mehr

GLEICH WEIT WEG. Aufgabe. Das ist ein Ausschnitt aus der Tausenderreihe:

GLEICH WEIT WEG. Aufgabe. Das ist ein Ausschnitt aus der Tausenderreihe: GLEICH WEIT WEG Thema: Sich orientieren und operieren an der Tausenderreihe Klasse: 3. Klasse (Zahlenbuch nach S. 26-27) Dauer: 3-4 Lektionen Material: Tausenderreihe, Arbeitsblatt, evt. Plättchen Bearbeitung:

Mehr

Zahlensysteme. Digitale Rechner speichern Daten im Dualsystem 435 dez = 1100110011 binär

Zahlensysteme. Digitale Rechner speichern Daten im Dualsystem 435 dez = 1100110011 binär Zahlensysteme Menschen nutzen zur Angabe von Werten und zum Rechnen vorzugsweise das Dezimalsystem Beispiel 435 Fische aus dem Teich gefischt, d.h. 4 10 2 + 3 10 1 +5 10 0 Digitale Rechner speichern Daten

Mehr

D A T E N... 1 Daten Micheuz Peter

D A T E N... 1 Daten Micheuz Peter D A T E N.....! Symbole, Alphabete, Codierung! Universalität binärcodierter Daten! Elementare Datentypen! Speicherung binärcodierter Daten! Befehle und Programme! Form und Bedeutung 1 Daten Micheuz Peter

Mehr

Programmiersprachen gestern, heute, morgen

Programmiersprachen gestern, heute, morgen Programmiersprachen gestern, heute, morgen Einleitung Sie kennen sicher die heute gängigen Sprachen wie C, Java oder Pascal. Doch wie kam es dazu? Wer hat diese Programmiersprachen erfunden? Und - noch

Mehr

Programmierkurs Java. Grundlagen. Prof. Dr. Stefan Fischer Institut für Telematik, Universität zu Lübeck http://www.itm.uni-luebeck.

Programmierkurs Java. Grundlagen. Prof. Dr. Stefan Fischer Institut für Telematik, Universität zu Lübeck http://www.itm.uni-luebeck. Programmierkurs Java Grundlagen Prof. Dr. Stefan Fischer Institut für Telematik, Universität zu Lübeck http://www.itm.uni-luebeck.de/people/fischer #2 Algorithmen, Maschinen- und Programmiersprachen Algorithmen

Mehr

Grundlagen der Informatik - 6. Praktikum

Grundlagen der Informatik - 6. Praktikum Grundlagen der Informatik - 6. Praktikum In diesem Praktikum soll es neben der Anwendung von Funktionsdefinitionen auch um einfache Prinzipien der verteilten Quelltext-Strukturierung gehen. Diese spielt

Mehr

Technische Informatik - Eine Einführung

Technische Informatik - Eine Einführung Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Fachbereich Mathematik und Informatik Lehrstuhl für Technische Informatik Prof. P. Molitor Ausgabe: 2005-02-21 Abgabe: 2005-02-21 Technische Informatik - Eine

Mehr

Java Kurs für Anfänger LMU SS09 Einheit 1 Javaumgebung

Java Kurs für Anfänger LMU SS09 Einheit 1 Javaumgebung Java Kurs für Anfänger LMU SS09 Einheit 1 Javaumgebung Ludwig-Maximilians-Universität München Institut für Informatik Programmierung und Softwaretechnik (PST) Prof. Wirsing 6. Mai 2009 1 Der Name Java

Mehr

Einleitung und Organisatorisches

Einleitung und Organisatorisches page.1 Einleitung Informatik für Elektrotechnik und Informationstechnik Benedict Reuschling benedict.reuschling@h-da.de Hochschule Darmstadt Fachbereich Informatik WS 2013/14 page.2 Willkommen an der Hochschule

Mehr

Einführung in die Informatik: Programmierung und Software-Entwicklung, WS 11/12. Kapitel 1. Einführung und Grundbegriffe

Einführung in die Informatik: Programmierung und Software-Entwicklung, WS 11/12. Kapitel 1. Einführung und Grundbegriffe 1 Kapitel 1 2 Ziele Begriffsbildungen: Informatik, Algorithmus, Programm, Compiler, Einordnung von Java Ein einfaches Java-Programm erstellen, übersetzen und ausführen Java-Programme dokumentieren 3 Informatik

Mehr

BITte ein BIT. Vom Bit zum Binärsystem. A Bit Of Magic. 1. Welche Werte kann ein Bit annehmen? 2. Wie viele Zustände können Sie mit 2 Bit darstellen?

BITte ein BIT. Vom Bit zum Binärsystem. A Bit Of Magic. 1. Welche Werte kann ein Bit annehmen? 2. Wie viele Zustände können Sie mit 2 Bit darstellen? BITte ein BIT Vom Bit zum Binärsystem A Bit Of Magic 1. Welche Werte kann ein Bit annehmen? 2. Wie viele Zustände können Sie mit 2 Bit darstellen? 3. Gegeben ist der Bitstrom: 10010110 Was repräsentiert

Mehr

1.4.12 Sin-Funktion vgl. Cos-Funktion

1.4.12 Sin-Funktion vgl. Cos-Funktion .4. Sgn-Funktion Informatik. Semester 36 36.4.2 Sin-Funktion vgl. Cos-Funktion Informatik. Semester 37 37 .4.3 Sqr-Funktion Informatik. Semester 38 38.4.4 Tan-Funktion Informatik. Semester 39 39 .5 Konstanten

Mehr

Geschichte der Informatik

Geschichte der Informatik Entwicklung von Informationstechnik und Durchdringung des Alltags seit der 2. Hälfte des 20 Jahrhunderts explosionsartig Informationsgesellschaft Zunehmende Bedeutung und Wert von Informationen Schnelle

Mehr

Vom Abitur zur Informatik (computer science)

Vom Abitur zur Informatik (computer science) Vom Abitur zur Informatik (computer science) André Frimberger, andre@frimberger.de 16.06.2009 André Frimberger Vom Abitur zur Informatik (computer science) 1 1 Einleitung Was ist Informatik? 2 Das Informatikstudium:

Mehr

Der Industrie-PC in der Automatisierungstechnik

Der Industrie-PC in der Automatisierungstechnik Manfred Holder Bernhard Plagemann Gerhard Weber Der Industrie-PC in der Automatisierungstechnik 2., überarbeitete und erweiterte Auflage l(d Hüthig Verlag Heidelberg Inhaltsverzeichnis Vorwort V 1 Was

Mehr

Tooldemo: Soot. Softwareanalyse SS 2011 Veranstalter: Prof. Dr. Klaus Ostermann Tillmann Rendel, M.Sc. Von Kim Maurice Nuspl

Tooldemo: Soot. Softwareanalyse SS 2011 Veranstalter: Prof. Dr. Klaus Ostermann Tillmann Rendel, M.Sc. Von Kim Maurice Nuspl Softwareanalyse SS 2011 Veranstalter: Prof. Dr. Klaus Ostermann Tillmann Rendel, M.Sc. Tooldemo: Soot (http://www.sable.mcgill.ca/soot/) Von Kim Maurice Nuspl Gliederung: Was ist Soot? Eclipse Plugin Grundlagen

Mehr

IT- und Medientechnik

IT- und Medientechnik IT- und Medientechnik Vorlesung 1: 10.10.2014 Wintersemester 2014/2015 h_da, Lehrbeauftragter Allgemeines zur Vorlesung alle Folien zur Vorlesung werden ab nächster Woche als PDF erhältlich sein unter:

Mehr

Mathematische Grundlagen der Kryptographie. 1. Ganze Zahlen 2. Kongruenzen und Restklassenringe. Stefan Brandstädter Jennifer Karstens

Mathematische Grundlagen der Kryptographie. 1. Ganze Zahlen 2. Kongruenzen und Restklassenringe. Stefan Brandstädter Jennifer Karstens Mathematische Grundlagen der Kryptographie 1. Ganze Zahlen 2. Kongruenzen und Restklassenringe Stefan Brandstädter Jennifer Karstens 18. Januar 2005 Inhaltsverzeichnis 1 Ganze Zahlen 1 1.1 Grundlagen............................

Mehr

Funktionaler Aufbau eines Computers Untersuchung von Delphi-Compilaten

Funktionaler Aufbau eines Computers Untersuchung von Delphi-Compilaten Funktionaler Aufbau eines Computers Im Folgenden soll der Weg untersucht werden, wie ein Programm, das von einem Compiler/Interpreter in Maschinencode übertragen wurde, schließlich vom Prozessor abgearbeitet

Mehr