Prothetische Behandlungsmethoden und Behandlungsmittel an deutschen Hochschulen

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1 Aus der Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Ulm Abteilung für Zahnärztliche Prothetik Ärztlicher Direktor: Professor Ralph G. Luthardt Prothetische Behandlungsmethoden und Behandlungsmittel an deutschen Hochschulen Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Zahnmedizin der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm vorgelegt von Stephanie Ludwig Laupheim 21

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3 Amtierender Dekan: Prof. Dr. Thomas Wirth 1. Berichterstatter: Prof. Dr. Peter Ludwig 2. Berichterstatter: Prof. Dr. Harald Traue Tag der Promotion:

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5 Meiner Familie gewidmet.

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7 Inhaltsverzeichnis I Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis...II 1. Einleitung Internetsuche PubMed Evidence-Based Dentistry Cochrane-Collaboration Wissenschaftliche Stellungnahmen der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) Leitlinien der Zahnärztlichen Zentralstelle Qualitätssicherung (ZZQ) Interne Evidenz Eminenz Delphi-Methode (DM) Ziele der Arbeit Material und Methode Ablaufschema Fragebogen und Delphi-Methode Statistische Analyse Ergebnisse Zahnersatz festsitzend Kronen-/Brückenprothetik Zahnersatz herausnehmbar Klammer-Geschiebe-Teleskopprothesen Zahnersatz herausnehmbar Totalprothesen Craniomandibuläre Dysfunktion Materialunverträglichkeit Spezialsprechstunden Diskussion Vergleich der Ergebnisse der einzelnen Universitäten Ergebnisse der Internetrecherche PubMed und Cochrane Zusammenfassung Literaturverzeichnis Anhang Endgültiger Fragebogen Kronen & Brücken Zahnersatz herausnehmbar Klammer-Geschiebe-Teleskopprothesen Zahnersatz herausnehmbar Totalprothesen CMD, Materialunverträglichkeit, Spezialsprechstunden Danksagung...113

8 II Abkürzungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis A-Silikon AlCl 3 Al(CLO 3 ) 3 AOE Au BZÄK CAD/CAM Ca(OH) 2 CHX CMD CPC DGZMK DIMDI EBD EBM EDX ELD EM ESG EX-3-N FEZ FH FZ GBN GIZ H 2 O 2 IDZ IOA K-Silikon KZBV LKG LTT M Mm mm MRT Mw NEM OK OPT pv RCD-TMD RCT RSS SAM SHIP SZ TiF U UK ZE ZnO ZZQ Additionsvernetztes Silikon Aluminiumchlorid Aluminiumchlorat Achs-Orbita-Ebene Aurum Bundeszahnärztekammer Computer Aided Design / Computer Aided Manufactoring Calziumhydroxid Chlorhexidin Craniomandibuläre Dysfunktion Caninus-Papilla-Caninus Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information Evidence-Based Dentistry Evidence-Based Medicine Energiedispersive Röntgenfluoreszenzanalyse Einheitslegierung Degussa Edelmetall Einstückgussprothese Kompositionsabformmasse Front-Eckzahn-Führung Frankfurter Horizontale Frontzahn Gelenkbahnneigung Glasionomerzement Wasserstoffsuperoxid Institut der Deutschen Zahnärzte Interokklusalabstand Kondensationsvernetztes Silikon Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung Lippen-Kiefer-Gaumen Lymphozytentransformationstest Musculus Musculi Millimeter Magnetresonanztomogramm Mittelwert Nichtedelmetallegierung Oberkiefer Orthopantomogramm provisorische Versorgung Research Diagnostic Criteria for Temporomandibular Disorders Randomized Controlled Trials Rillen-Schulter-Stiftgeschiebe Schulartikulator München Study of Health in Pomerania Seitenzahn Totalprothetik in Funktion Universität(en) Unterkiefer Zahnersatz Zinkoxid-Eugenol Zahnärztliche Zentralstelle Qualitätssicherung

9 Einleitung 1 1. Einleitung Verbunden mit der wachsenden Vielfalt an zahnmedizinischen Therapiemethoden und Werkstoffen sehen sich die Zahnärzte und ihre Mitarbeiter zunehmend mit stetig veränderten und komplexeren Behandlungsabläufen konfrontiert. Viele Produkte sind schon wieder vom Markt verschwunden, noch ehe eine aussagekräftige Langzeitstudie vorliegt. Vorhandenes wird weiterentwickelt, gleichzeitig stehen aber auch neue Technologien wie z.b. die CAD/CAM-Techniken und innovative keramische Verfahren oder Implantatsysteme zur Verfügung. So gilt es, das eigene Wissen ständig kritisch zu hinterfragen, sich zu informieren und weiterzubilden, um den gesetzlichen Auftrag der Qualitätssicherung erfüllen und dem Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen lassen zu können. Das Angebot an Fortbildungen ist reichhaltig, die Qualität dabei vom jeweiligen Referenten abhängig. Auch angesichts der Fülle an Literatur fällt es nicht leicht, den Überblick zu behalten und das Wesentliche herauszufiltern. Eine effektive Möglichkeit gegenüber der Zeit raubenden und umständlichen Handsuche bietet dabei die Literatur-Recherche über kostenlose (PubMed, HealthStar, Medline) oder kostenpflichtige (Embase, DIMDI) Suchmaschinen im Internet. Zur Frage nach der Qualität der Aussagen einzelner Studien leistet die Evidence- Based Medicine bzw. die Evidence-Based Dentistry einen wichtigen Beitrag. Goldstandard sind Meta-Analysen randomisierter, kontrollierter Studien. Auch die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und die Zahnärztliche Zentralstelle Qualitätssicherung tragen mit ihren wissenschaftlichen Stellungnahmen und Leitlinien zur Qualitätssicherung bei. Im Hinblick auf die individuelle manuelle Ausführung zahnärztlicher Therapiemaßnahmen lässt sich eine Standardisierung in der Zahnärztlichen Prothetik aber nur schwer realisieren. So wird in der Zahnmedizin auch heute noch vorwiegend nach Dogmen und Regeln behandelt, die nicht mit einem Evidenzgrad belegt sind, weshalb die interne Evidenz, beruhend auf eigenen, langjährigen praktischen Erfahrungen, nach wie vor eine wichtige Orientierungshilfe für die individuelle Therapiefindung darstellt.

10 2 Einleitung 1.1. Internetsuche PubMed In PubMed (www.pubmed.com) waren bei Clinical Queries unter Find Systematic Reviews und dem Suchbegriff Prosthodontics mit den Eingrenzungen Meta- Analysis, Systematic Review, Humans und English oder German für den Zeitraum vom bis insgesamt 84 Einträge zu finden. Dagegen ergaben sich mit den oben genannten Eingrenzungen und den speziellen Suchbegriffen festsitzender Zahnersatz, abnehmbarer Zahnersatz, CMD und Materialunverträglichkeit bzw. Burning Mouth Syndrome nur noch folgende, für unsere Fragestellungen relevante 31 Veröffentlichungen (Tabelle 1). Tabelle 1: PubMed-Suche nach Themenkomplexen (www.pubmed.com, 21) Anzahl Themenkomplex 5 festsitzender Zahnersatz, davon 3 Endodontie 5 Teilprothetik, davon 4 Implantologie 1 Totalprothetik nur präprothetische Chirurgie 11 Craniomandibuläre Dysfunktion 9 Burning Mouth Syndrome 1.2. Evidence-Based Dentistry Cochrane-Collaboration Bezüglich der Qualität der Aussagen einer Studie leistet die Evidence-Based Medicine (EBM) bzw. die Evidence-Based Dentistry (EBD) einen wichtigen Beitrag. Der Begriff wurde bereits in den 197er Jahren geprägt und von Sackett et al. (1996), entsprechend der Qualität der wissenschaftlichen Absicherung, in Grade von Ia/b, IIa/b, III und IV unterteilt. Goldstandard sind Meta-Analysen randomisierter, kontrollierter Studien (Randomized Controlled Trials RCTs). Eine wichtige Quelle systematischer Übersichtsarbeiten ist auch die nach dem britischen Epidemiologen Sir Archibald Leman Cochrane benannte und 1993 gegründete Cochrane Collaboration (www.cochrane.de). Bei Cochrane Library waren unter Cochrane Reviews und dem Suchbegriff Prosthodontics insgesamt 31 und nach Ausschluss der Protocols 22 Einträge zu finden.

11 Einleitung 3 Dagegen ergaben sich mit den oben genannten Eingrenzungen und den speziellen Suchbegriffen festsitzender Zahnersatz, abnehmbarer Zahnersatz, CMD und Materialunverträglichkeiten bzw. Burning Mouth Syndrome nur noch folgende, für unsere Fragestellungen relevanten 12 Veröffentlichungen (Tabelle 2). Tabelle 2: Anzahl Cochrane-Suche nach Themenkomplexen (www.cochrane.de, 21) Themenkomplex 1 festsitzender Zahnersatz (1 Endodontie) Teilprothetik 3 Totalprothetik, davon je 1 präprothetische Chirurgie und Implantologie 6 Craniomandibuläre Dysfunktion 2 Burning Mouth Syndrome 1.3. Wissenschaftliche Stellungnahmen der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) Auch die DGZMK trägt als Dachorganisation zahlreicher Fachgesellschaften mit ihren wissenschaftlichen Stellungnahmen zur Qualitätssicherung bei (www.dgzmk.de - DGZMK-Wissenschaftliche Leitlinien - Stellungnahmen). Diese entstehen in Kooperation und Koordination mit den nachgeordneten Fachgesellschaften und werden routinemäßig alle 2 Jahre oder sofort bei wissenschaftlich begründeten Einwänden überarbeitet. Sie enthalten für das Fachgebiet der Prothetik nur 17 für unsere Fragestellungen relevante Veröffentlichungen (Tabelle 3). Tabelle 3: Anzahl Stellungnahmen der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde nach Themenkomplexen (www.dgzmk.de, 29) Themenkomplex 8 Zahnersatz festsitzend 2 Zahnersatz abnehmbar (Klammer-, Geschiebe-, Teleskopprothesen) Zahnersatz abnehmbar (Totalprothesen) 2 Implantologie 4 Craniomandibuläre Dysfunktion 1 Materialunverträglichkeit

12 4 Einleitung 1.4. Leitlinien der Zahnärztlichen Zentralstelle Qualitätssicherung (ZZQ) Die Zahnärztliche Zentralstelle Qualitätssicherung im Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) in Köln ist eine gemeinsame Einrichtung der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) sowie der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV). Die Leitlinien der ZZQ sind systematisch entwickelte, wissenschaftlich abgesicherte und praxisorientierte Entscheidungshilfen über eine angemessene Vorgehensweise bei spezifischen zahngesundheitlichen Situationen, die regelmäßig auf ihre Aktualität überprüft werden. Die ZZQ unterscheidet zwischen Expertenleitlinien, Konsensus- Leitlinien und Evidenz basierten Konsensus-Leitlinien. Sie sind wie die Stellungnahmen der DGZMK rechtlich nicht bindend Interne Evidenz Eminenz In der Zahnmedizin wird auch heute noch häufig nach Dogmen und Regeln behandelt, die nicht mit einem Evidenzgrad belegt sind. Im Hinblick auf die individuelle manuelle Ausführung zahnärztlicher Therapiemaßnahmen lässt sich eine Standardisierung in der Zahnärztlichen Prothetik generell nur schwer realisieren, weshalb die interne Evidenz, beruhend auf eigenen, langjährigen Erfahrungen, nach wie vor eine wichtige Orientierungshilfe für die individuelle Therapiefindung darstellt Delphi-Methode (DM) Die Delphi-Methode beabsichtigt die systematische Erfassung von Expertenmeinungen. Diese Methode wurde in den 5er Jahren in den USA mit dem Ziel entwickelt, dass die Zusammenführung mehrerer Expertenurteile bessere Einschätzungen als unabhängige Einzelurteile liefert. Dabei werden ausgewählte Fachvertreter in mehreren Runden zu ihren Einschätzungen und Zukunftsannahmen anonym befragt Ziele der Arbeit Zielsetzung dieser Arbeit ist, die interne Evidenz aller deutschen Universitätszahnkliniken bezüglich Material und Methodik prothetischer Therapieverfahren wertungsfrei zu dokumentieren, Gemeinsamkeiten und Differenzen festzustellen, spezielle Behandlungsmethoden aufzuzeigen und mit der Literatur zu vergleichen.

13 Material und Methode 5 2. Material und Methode 2.1. Ablaufschema Fragebogen und Delphi-Methode Zunächst wurde ein Fragebogen auf der Basis der in Ulm bekannten Therapiestandards erstellt, der umfassende, klinisch relevante Fragestellungen zu folgenden Themenkomplexen enthielt: Zahnersatz festsitzend Kronen/Brücken Zahnersatz herausnehmbar Klammerprothesen Zahnersatz herausnehmbar Geschiebe- & Teleskopprothesen Zahnersatz herausnehmbar Totalprothesen Diagnostik und Therapie der Craniomandibulären Dysfunktion Materialunverträglichkeit und andere Spezialsprechstunden Nach postalischer Zustellung des Fragebogens an die Direktoren der prothetischen Abteilungen aller deutschen Universitätszahnkliniken erfolgten in der Zeit vom vor Ort persönliche Interviews zur gemeinsamen Erarbeitung der Themenkomplexe. Nach einer ersten Auswertung und Modifizierung einzelner Fragestellungen wurde der Fragebogen schließlich mit insgesamt 119 Fragenkomplexen und 571 Einzelfragestellungen zur abschließenden Durchsicht bzw. Korrektur an die einzelnen Universitäten zurückgesandt, wobei die bereits gegebenen Antworten markiert waren, aber nochmals vor dem Hintergrund der teilweise geänderten Antwortmöglichkeiten überdacht und korrigiert werden konnten. In zwei Fällen fanden keine persönlichen Gespräche statt. Hier wurden die Fragebögen als Excel-Dokument bzw. per Post zugesandt. Eine Universität war nicht bereit, an der Umfrage teilzunehmen. Die Auswertung der korrigierten Fragebögen erfolgte unter Einsatz der Software Excel 2 (Microsoft Inc.) mit Hilfe eigens programmierter Makrofunktionen. Die Ergebnisse der einzelnen Fragestellungen wurden schließlich in einer geeigneten Diagrammform dargestellt, wobei im Begleittext auch Spezialitäten einzelner Universitäten erfasst sind. Zur besseren Übersicht wurden die Themenkomplexe in verschiedene Fragenkomplexe unterteilt und jedem Fragenkomplex eine Übersicht der jeweiligen Fragen mit Seitenverweis vorangestellt.

14 6 Material und Methode 2.2. Statistische Analyse Da es sich bei der vorliegenden Untersuchung um eine Erhebung von Fakten und Daten über angewandte Therapiemethoden und Materialien handelt, erübrigt sich eine besondere statistische Auswertung der Ergebnisse.

15 Ergebnisse Kronen/Brücken 7 3. Ergebnisse 3.1. Zahnersatz festsitzend Kronen-/Brückenprothetik Kronen/Brücken Indikation, Präparation, Stift Anzahl Pfeilerzähne bei OK-/UK-Frontzahnbrücken... S. 8 Anzahl Zwischenglieder bei OK-/UK-Seitenzahnbrücken... S. 9 Präparationstechniken... S. 1 Präparationsgrenzen OK/UK Front- & Seitenzahnbereich... S. 11 Indikationen für indirekte Stiftaufbauten... S. 12 Kriterien für die Länge von Wurzelstiften... S. 13 Materialien für Wurzelstifte... S. 14 Materialien für Stiftaufbauten... S. 15 Befestigungsmaterialien für Wurzelstifte... S Kronen/Brücken Abformung, Provisorium Saumretraktion, Blutstillung & Pfeilerdesensibilisierung... S. 17 Abformbehelfe, Abformmaterialien & Abformmethoden... S. 18 Techniken für Einzelprovisorien & Reihenprovisorien... S. 19 Provisorienmaterialien & Provisorische Befestigungszemente... S Kronen/Brücken Bissregistrat, Artikulator, Modellmontage Bissregistrate, Materialien & Methoden... S. 21 Artikulatoren & Modellmontage... S. 22 Bezugsebenen & Methoden Scharnierachse... S. 23 Bezugsebenen, Gelenkbahnneigung & Bennettwinkel... S. 24 Individuelle Gelenkbahnneigung & FZ-Führungsteller... S Kronen/Brücken ZE-Material, Gestaltung, Okklusion, Konditionierung, Zement Indikationen verschiedener Legierungsarten... S. 26 Vollkeramiken & Galvanotechnik... S. 27 Gestaltung von Brückenzwischengliedern im FZ-/SZ-Bereich... S. 28 Geschiebeteilung Brücken... S. 29 Statische & dynamische Okklusion... S. 31 Pfeilerdesinfektion... S. 32 Befestigungsmaterialien für metallische und keramische Kronen... S. 33

16 8 Ergebnisse Kronen/Brücken Anzahl Pfeilerzähne bei OK-/UK-Frontzahnbrücken Anzahl FZ-Brücke Pfeilerzähne im OK bei bei Oberkiefer-Frontzahnbrücken gekrümmtem Gerüstverlauf mit gekrümmtem Gerüstverlauf /3-3/4 Anzahl FZ-Brücke Pfeilerzähne im UK bei bei Unterkiefer-Frontzahnbrücken gekrümmtem Gerüstverlauf mit gekrümmtem Gerüstverlauf /3-3/4 Abbildung 1: Indikation zur Verblockung der Eckzähne mit den ersten Prämolaren bei Frontzahnbrücken im Oberkiefer bzw. Unterkiefer mit gekrümmtem Gerüstverlauf, Verblockung nicht nötig (3-3), Verblockung nötig (4/3-3/4). (24) Oberkiefer: 7 U verwenden nur die Eckzähne, 16 U zusätzlich die beiden 1. Prämolaren. Unterkiefer: 19 U verwenden nur die Eckzähne, 4 U zusätzlich die beiden 1. Prämolaren. nur Eckzähne ausschließlich bei frontaler Nonokklusion im OK (1 U) zusätzliche Einbeziehung der ersten Prämolaren bei parodontaler Vorschädigung der Eckzähne im OK und UK (3 U) zusätzliche Einbeziehung der ersten Prämolaren im OK und UK abh. von der Größe der Lücke und dem Bogenverlauf des Kieferkamms (1 U) zusätzliche Implantate im Bereich der Schneidezähne 12, 22, 32, 42 (1 U).

17 Ergebnisse Kronen/Brücken 9 Anzahl Zwischenglieder bei OK-/UK-Seitenzahnbrücken Brückenzwischenglieder Anzahl Brückenzwischenglieder im Oberkieferseitenzahnbereich im OK-SZ-Bereich bei linearem 2 Pfeilerzähnen Gerüstverlauf und linearem und 2 Pfeilerzähnen Gerüstverlauf Brückenzwischenglieder Anzahl Brückenzwischenglieder im Unterkieferseitenzahnbereich im UK-SZ-Bereich bei 2 linearem Pfeilerzähnen Gerüstverlauf und linearem und 2 Gerüstverlauf Pfeilerzähnen Abbildung 2: Maximale Anzahl der Brückenzwischenglieder bei Brücken im Oberkiefer- bzw. Unterkieferseitenzahnbereich mit linearem Gerüstverlauf und unbeschadeten Pfeilerzähnen. (24) Oberkiefer/Unterkiefer: 2 U verwenden nur 2 Zwischenglieder, 2 U bis 3 Zwischenglieder, 8 U bis 3-4 Zwischenglieder. entsprechend Anteschem Gesetz (1 U) abhängig von der prothetischen Wertigkeit bzw. dem parodontalen Zustand der Pfeilerzähne, jedoch maximal 3-4 Brückenzwischenglieder (4 U) abhängig von der Gegenbezahnung (2 U) abhängig von der Größe der Lücke, jedoch max. 4 Brückenzwischenglieder (2 U).

18 1 Ergebnisse Kronen/Brücken Präparationstechniken Präparationstechniken Tangential Hohlkehle Stufe Schulter Abbildung 3: Spektrum der Präparationstechniken. (24) 2 U verwenden alle genannten Präparationsarten, 5 U nur die Hohlkehlpäparation, 23 U unterschiedliche Kombinationen der aufgeführten Präparationsarten. Stufenpräparation mit gerundetem Innenwinkel (1 U) Stufenpräparation mit gerundetem Innenwinkel und zervikalem Federrand (1 U) Stufenpräparation mit zervikalem Federrand (1 U) Schulterpräparation angefast (1 U) Präparationsform abh. von Material und Verblendtechnologie (1 U) Tangentialpräparation bei langen klinischen Kronen (1 U) und subgingivalen Aufbaufüllungen (1 U)

19 Ergebnisse Kronen/Brücken 11 Präparationsgrenzen OK/UK Front- & Seitenzahnbereich Präparationsgrenzen Präparationsgrenze im Oberkiefer- OK/UK und Unterkiefer-Frontzahnbereich FZ-Bereich subgingival isogingival supragingival Präparationsgrenzen im Oberkiefer- und Unterkiefer-Seitenzahnbereich Präparationsgrenze OK/UK SZ-Bereich subgingival isogingival supragingival Abbildung 4: Verlauf der Präparationsgrenze im Oberkiefer-/Unterkiefer-Frontzahnbereich bzw. im Oberkiefer-/Unterkiefer-Seitenzahnbereich in Relation zum Zahnfleischaumverlauf. (24) Oberkiefer: 3 U verwenden alle angegebenen Präparationsarten, 17 U nur die subgingivale Präparation, 3 U nur die isogingivale Präparation, keine U ausschließlich die supragingivale Präparation, 7 U die sub- und isogingivale Präparation. Unterkiefer: 5 U verwenden alle angegebenen Präparationsarten, 3 U nur die subgingivale Präparation, 7 U nur die isogingivale Präparation, 7 U nur die supragingivale Präparation, 6 U die iso- und supragingivale Präparation. isogingivale Präparation wegen Keramikschulter (1 U) subgingivale Präparation abh. von Füllungen, Defekten, Retention, Ästhetik (2 U) in der Regel im OK iso- bzw. subgingivale Präparation, im UK isogingival (1 U).

20 12 Ergebnisse Kronen/Brücken Indikationen für indirekte Stiftaufbauten Indikation Stiftaufbau für Stiftaufbau indirekt indirekt ab ab isogingival bzw. 1 2 mm Reststumpfhöhe 2 mm Stumpfhöhe Stumpfhöhe < 5 % nur nur direkte 1 mm mm Reststumpfhöhe Reststumpfhöhe < 5 % Stiftaufbauten Stiftaufbauten Abbildung 5: Indikation für einen indirekten Stiftaufbau, in Relation zur supragingivalen Restsubstanz. (24) Nur 2 U verwenden ausschließlich direkte Stiftaufbauten, 3 U möglichst nur direkte Stiftaufbauten, 25 U orientieren sich an der intakten Restsubstanz des klinischen Pfeilerstumpfes.

21 Ergebnisse Kronen/Brücken 13 Kriterien für die Länge von Wurzelstiften Kriterien für Länge die Länge Wurzelstift eines Wurzelstiftes Verh. Verhältnis Stift:Kr. Stift mind. : Krone 1:1-1/2 2/3 Wurzellänge-3 2/3 mm vor Limbus Limbus alveolaris 1 : 1 bis Wurzellänge 1/2 Wurzellänge bis 3 mm apex vor Apex alveolaris Abbildung 6: Kriterien für die Länge des Wurzelstiftes, abhängig vom Verhältnis Stiftlänge zu Kronenlänge (Verhältnis Stift:Krone 1:1 bis 1/2 Wurzellänge) bzw. abhängig von der Wurzellänge (2/3 Wurzellänge bis 3 mm vor Apex) oder dem Verlauf des Limbus alveolaris. (24) 9 U bevorzugen ein Verhältnis von Stift zu Krone von 1:1 bis 1/2 der Wurzellänge, 8 U eine Stiftlänge von 2/3 der Wurzellänge bis 3 mm vor Apex, 1 U eine minimale Stiftlänge bis zum Limbus alveolaris, die übrigen U geben 2-3 der genannten Möglichkeiten an. keramische/komposit-stifte kürzer als metallische Stifte (2 U).

22 14 Ergebnisse Kronen/Brücken Materialien für Wurzelstifte Materialien Wurzelstift konfektioniert Au-haltig konfektioniert Titan individuell gegossen Schraube Keramik Komposit ELD NEM Abbildung 7: Stiftmaterialien: hochgoldhaltig (Au-haltig), Einheitslegierung Degussa (ELD), Nichtedelmetall (NEM). (24) 1 U verwendet nur Titanstifte, 1 U nur individuell gegossene Verankerungsstifte, 1 U nur metallische Verankerungsstifte, 1 U sowohl metallische wie keramische Stifte und Kunststoffstifte. NEM-Legierung als Kostenfaktor (1 U) glasfaserverstärkte Kompositstifte (8 U) glasfaser- und carbonfaserverstärkte Kompositstifte (1 U).

23 Ergebnisse Kronen/Brücken 15 Materialien für Stiftaufbauten Materialien Stiftaufbau Metall Komposit Keramik Abbildung 8: Stiftaufbaumaterialien: Metall- und Keramikaufbau nur bei indirekten Stiftaufbauten, Kompositaufbau nur bei direkten Stiftaufbauten. (24) 3 U verwenden nur metallische Aufbauten, 2 U nur Kompositaufbauten, 1 U Metall- und Keramikaufbauten, 14 U Metall- und Kompositaufbauten, 1 U sowohl metallische wie keramische und Kompositaufbauten. Metallaufbau als Einstückguss mit Wurzelstift (1 U) Kompositaufbau mit konfektionierten Stiften (1 U) Keramikaufbau mit Zirkonoxidstiften (1 U).

24 16 Ergebnisse Kronen/Brücken Befestigungsmaterialien für Wurzelstifte Befestigungszemente Befestigungsmaterialien Wurzelstifte Wurzelstift - Stiftaufbauten ZnO-Phosphatzement adhäsiv GIZ Abbildung 9: Befestigungsmaterialien für Stiftversorgungen: Zinkoxidphosphatzement (ZnO- Phosphatzement), Glasionomerzement (GIZ). (24) 4 U verwenden nur Zinkoxidphosphatzement, 2 U nur adhäsive Befestigungsmaterialien, 2 U nur Glasionomerzement, 15 U Zinkoxidphosphatzement und adhäsive Befestigungsmaterialien, 3 U adhäsive Befestigungsmaterialien und Glasionomerzement, 4 U alle aufgeführten Befestigungsmaterialien.

25 Ergebnisse Kronen/Brücken 17 Saumretraktion, Blutstillung & Pfeilerdesensibilisierung Methoden Saumretraktion/Blutstillung und Blutstillung Faden ungetränkt Faden Faden (AlCl (AlCl) 3 ) Faden (Fe-III-Sulfat) Faden Faden (Al(ClO (Al(ClO3)3) 3 ) 3 ) Faden (Adrenalin/Epinephrin) Elektrotom Materialien Pfeilerdesensibilisierung Pfeilerdesensibilisierung (hypersensible Zähne) Laser Ca(OH)2 adhäsiv sonstige keine 2 Abbildung 1: Maßnahmen zur Blutstillung/Saumretraktion: Aluminiumchlorid (AlCl 3 ), Eisen-III-Sulfat (Fe-III-Sulfat), Aluminiumchlorat (Al(ClO 3 ) 3 ) (oben) und Maßnahmen zur Pfeilerdesensibilisierug: Calciumhydroxid (Ca(OH) 2 ) (unten). (24) Saumretraktion und Blutstillung: 1 U verwendet nur adrenalin-/epinephrinhaltige Fäden, die übrigen 29 U alle anderen aufgeführten Verfahren in unterschiedlicher Kombination. Xylometazolin-HCl in,1 %iger Lösung (1U). Pfeilerdesensibilisierung: 2 U führen eine Pfeilerdesensibilisierung durch, dabei verwenden 5 U nur Calciumhydroxidpräparate, 8 U nur adhäsive Präparate, 7 U beide vorgenannten oder sonstige Präparate. provisorische Versorgung mit Dycal (1 U).

26 18 Ergebnisse Kronen/Brücken Abformbehelfe, Abformmaterialien & Abformmethoden Abformbehelfe nur konf. Löffel i.d.r. konf. Löffel i.d.r. indiv. Löffel nur indiv. Löffel Abformmaterialien/-methoden - Kronen/Brücken Abformmethoden A-Silikon einphasig A-Silikon Doppelmisch A-Silikon Korrektur K-Silikon einphasig K-Silikon Doppelmisch K-Silikon Korrektur Polyether einphasig Polyether Doppelmisch Hydrokolloid Abbildung 11: Abformbehelfe: in der Regel (i.d.r.), konfektioniert (konf.), individuell (indiv.) (oben). Abformmaterialien: additionvernetzt (A), kondensationsvernetzt (K) (unten). (24) Abformbehelfe: 27 U verwenden nur/bzw. i.d.r. konfektionierte Abformlöffel, 5 U nur/bzw. i.d.r. individuelle Abformbehelfe Individualisierung konfektionierter Abformlöffel mit Abdämmung (2 U). Abformmaterial und Abformmethode: 1 U ausschließlich einphasig, 3 U auch zweiphasig mit Polyether, 1 U nur ein A- Silikon im Doppelmischverfahren, 3 U nur ein A-Silikon im Korrekturverfahren, 3 U alternativ die beiden letztgenannten Verfahren, nur 8 U alternativ auch ein K-Silikon. Sandwichtechnik (1 U), Doppelmischtechnik mit Polysulfiden (1 U), Doppelmischtechnik bei ausgeprägten Unterschnitten/parodontalen Schäden (1 U).

27 Ergebnisse Kronen/Brücken 19 Techniken für Einzelprovisorien & Reihenprovisorien Methoden zur Techniken Herstellung Einzel-pV von Einzelprovisorien U sowohl Tiefziehfolie wie Situationsabformung, 9 U alle aufgeführten Methoden Tiefziehfolie Überabformung Situationsabformung Fertigteil Labor freihand Methoden zur Techniken Herstellung Reihen-pV von Reihenprovisorien Tiefziehfolie Situationsabformung Labor Abbildung 12: Techniken für die provisorische Versorgung bei Einzelzahnversorgungen (oben) bzw. bei Reihenversorgungen (unten). (24) Einzelprovisorien: 4 U verwenden nur Tiefziehfolie, 6 U nur eine Situationsabformung, 1 U nur Fertigteile, 1 U nur ein freihändiges Verfahren, alle anderen U 2 und mehr der aufgeführten Methoden. Fertigteile bzw. Tiefziehfolie oder Laboranfertigung nur in Ausnahmefällen (3 U) Laboranfertigung wenn möglich (1 U). Reihenprovisorien: 7 U verwenden nur Tiefziehfolie, 3 U nur eine Situationsabformung,

28 2 Ergebnisse Kronen/Brücken Provisorienmaterialien & Provisorische Befestigungszemente Materialien Provisorienmaterialien zur Herstellung von Provisorien Komposite Acrylate Provisorische Befestigungszemente ZnO-Eugenol ZnO-NonEugenol ZnO-Ca(OH)2 2 Abbildung 13: Materialien für die provisorische Versorgung (oben) und Provisorische Befestigungsmaterialien: Zinkoxid (ZnO), Calziumhydroxid (Ca(OH) 2 ) (unten). (24) Herstellung Provisorien: 7 U verwenden nur Komposite, 11 U nur Acrylate, 12 U beide vorgenannten Materialien. Befestigung Provisorien: 1 U verwendet nur Zinkoxid-Eugenol, 5 U nur Zinkoxid-NonEugenol, 14 U beide vorgenannten Präparate, 2 U ein Zinkoxid-Calziumhydroxid-Präparat, 2 U Zinkoxid-NonEugenol- und Zinkoxid-Calziumhydroxid-Präparate, 5 U alle aufgeführten Präparate.

29 Ergebnisse Kronen/Brücken 21 Bissregistrate, Materialien & Methoden Hilfsmittel Bissregistrat Bissregistrierung Wachs Wachs korrigiert Kusto Kusto korrigiert Silikon über pv Stützstift Abbildung 14: Bissregistrat-Materialien: Kunststoff (Kusto), provisorische Versorgung (pv). (24) 1 U verwendet nur Kunststoffregistrate, 2 U nur korrigierte Kunststoffregistrate, alle anderen U praktizieren 2-5 der aufgeführten Verfahrensmöglichkeiten. Silikone und Wachse nur für provisorische Bissregistrate (1 U) Korrektur von Kunststoffregistraten mit Alu-Wachs/TempBond (1 U) Transferkäppchen mit Alu-Wachs/Kunststoff (2 U) Bissschablone mit Alu-Wachs bzw. Kompositionsmasse (2 U) Registrate nur im Bereich präparierter Pfeiler (1 U).

30 22 Ergebnisse Kronen/Brücken Artikulatoren & Modellmontage Artikulatoren Arcon, Mittelwert Arcon, justierbar Non-Arcon, Mittelwert Non-Arcon, justierbar Modellmontage ohne Funktionsproblematik oder Okklusionsausgleich Mittelwert bei Einzelkronen arbiträr bei Einzelkronen Mittelwert bei Brücken ohne Okklusionsverlust arbiträr bei Brücken ohne Okklusionsverlust Abbildung 15: Eingesetzte Artikulatortypen (oben) und Modellmontage, wenn keine Funktionsproblematik vorliegt bzw. die Notwendigkeit eines Okklusionsausgleichs nicht besteht (unten). (24) Artikulatoren: 4 U verwenden nur Arcon-Mittelwertartikulatoren, 12 U nur justierbare Arcon- Artikulatoren, 1 U nur Non-Arcon-Mittelwertartikulatoren, 3 U nur justierbare Non-Arconartikulatoren, 2 U justierbare/nicht justierbare Arcon-Artikulatoren, 3 U justierbare/nicht justierbare Non-Arcon-Artikulatoren, 3 U alle aufgeführten Artikulatortypen. nur Mittelwertartikulatoren (1 U) nur justierbare Artikulatoren (1 U). Verfahren Modellmontage: 7 U verwenden nur ein Mittelwertverfahren, 14 U nur ein arbiträres Verfahren, 5 U Mittelwertverfahren bei Einzelkronen und arbiträre Verfahren bei Brückenersatz, 1 U Mittelwertverfahren bei Einzelkronen und beide Verfahren bei Brückenersatz.

31 Ergebnisse Kronen/Brücken 23 Bezugsebenen & Methoden Scharnierachse Bezugsebenen Bezugsebene Modellmontage Camper FH (AOE) Patientenhorizontale (Girrbach) Methoden zur Methode Darstellung Scharnierachse der individuellen individuell Scharnierachse graphisch elektronisch keine Abbildung 16: Bezugsebenen: Campersche Ebene (Camper), Frankfurter Horizontale (FH), Achs- Orbita-Ebene (AOE) und Patientenhorizontale (oben) und Methode der individuellen Bestimmung der terminalen Scharnierachse (unten). (24) Craniale Bezugsebene: 8 U verwenden nur die Camperebene, 9 U nur die Frankfurter Horizontale, 6 U nur die Patientenhorizontale, 6 U die Camperebene und die Frankfurter Horizontale, 2 U die Camperebene und die Patientenhorizontale. Bestimmung der Scharnierachse: 1 U verwendet nur graphische Methoden, 9 U nur elektronische Methoden, 5 U beide Verfahren.

32 24 Ergebnisse Kronen/Brücken Bezugsebenen, Gelenkbahnneigung & Bennettwinkel Bezugsebenen Bezugsebene/Gelenkbahnneigung Camper, 3-35 Camper, 4-45 Camper, individuell FH (AOE), 3-35 FH (AOE), 4-45 FH (AOE), individuell Bennettwinkel Patientenhorizontale, 3-35 Patientenhorizontale, 4-45 Patientenhorizontale, individuell < initial 3 individuell Abbildung 17: Orientierungsebenen und Einstellung der sagittalen Gelenkbahnneigung: Winkelangaben in Grad, Campersche Ebene (Camper), Frankfurter Horizontale (FH), Achs-Orbita- Ebene (AOE) (oben) und Bennettwinkeleinstellungen (unten). (24) Bezugsebene/Gelenkbahnneigung: 6 U verwenden nur die Camperebene mit einer GBN von 3-35, 4 U nur die Frankfurter Horizontale mit einer GBN von 4-45, 1 U nur die Frankfurter Horizontale mit einer individuellen GBN, 5 U nur die Patientenhorizontale mit einer GBN von 3-35, 1 U die Patientenhorizontale mit individueller GBN. Bennettwinkel: 2 U verwenden nur einen Bennettwinkel von 1-2, 3 U nur einen individuellen Bennettwinkel, 2 U nur einen Bennettwinkel < 1, 2 U nur einen Bennettwinkel von initial 3, 3 U einen individuellen bzw. variablen Bennettwinkel von 1-2.

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