Industrie. Magazin. Präzises Schmieden. Das. Massivumformung bietet viel Potenzial zum Reduzieren von Energie und Material.

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1 Akku-Schlitzscheren Seite 28 Polyurethanschäumen Seite 30 Unternehmensführung Seite 38 Industrie Das Magazin 14. April 2009 Ausgabe 16 4,75 B Vorbericht STAMPING-DAYS 5. bis 6. Mai 2009 Karlsruhe, Seite 17 Präzises Schmieden Massivumformung bietet viel Potenzial zum Reduzieren von Energie und Material Seite 22 Elektronikplatinen Leiterplatten durch genaues Freiformfräsen trennen Seite 32 Roboter Der Bedarf zu automatisieren ist weiterhin vorhanden Gerald Mies, Geschäftsführer Fanuc Robotics, Seite 20

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3 LEITARTIKEL AKTUELLES AUTOMATISIERUNG Roboter kommen in Bewegung AlsGradmesser der Automatisierung in der Industrie gilt meist die Roboterdichte in Produktionsanlagen. Demnach führt Japan mit 310 Robotern pro Beschäftigteninderverarbeitenden Industrie lautvdma-statistik die Weltranglistean vor Deutschland(234), Korea (185), Italien und den USA (je 116). In der Autoindustrie liegen Japan und Italien gleichauf mit 1772 Robotern pro Beschäftigten, gefolgt von Deutschland (1439). Alle anderen Länder sind weit abgeschlagen. Und in beiden Anwendungsbereichen gibt es noch viel Potenzial zur weiteren Automatisierung,wie Fanuc-Robotics-Manager Gerald Mies im MM-Interview ab Seite 20 berichtet. In der Energie- und der Lebensmittelindustrie sieht der Deutschland-Geschäftsführersogarfür daskrisenjahr 2009 noch Wachstumspotenzial.Selbst bei der Automatisierung von Werkzeugmaschinen seien erst 10% der Anwendungen erschlossen, meint Mies. In seiner eigenen Produktion in Japan zeigt Fanuc, welche Möglichkeitenesbei Werkzeugmaschinen gibt:sokönneninder Zerspanung Produktionslinien mit bis zu zehn Bearbeitungszentren pro Linie maximal 720 Stunden mannlos arbeiten. In der Automobilindustriegehen die Bedürfnisse Japans und Europas derzeitauseinander.japanischehersteller bauen eherauf leichtereroboter mit kürzeren Zykluszeiten. In Europa setzt sich der Trend zu größeren Roboternmit multifunktionalen Werkzeugen weiter fort. Und mit einigen Großprojektenwie der Audi-A1-ProduktioninBrüssel (einigehundertfanuc-roboter) oder der BMW-Bestellung über 2100 ABB-Roboter bis 2014 In unserem kostenlosen Newsletter Robotics &Automation berichten wir über alle relevanten Entwicklungen Ken Fouhy, Chefredakteur INTERNET-TIPP Kostenloses Abo zum Newsletter Robotics &Automation Bilder vom ersten Fanuc-Roboter mit Parallelkinematik Exklusiv-Interview mit Grenzebach-Manager zur Kuka-Beteiligung BMW kauft 2100 ABB-Roboter SUCHE gab es in den vergangenen Monaten endlich wieder einen Schub aus der wichtigsten Abnehmerbranche für Industrieroboter.Die Beteiligungvon Grenzebach am größten deutschen Hersteller Kuka ist ein weiteres Indiz dafür, dass der Robotermarkt wieder attraktivgeworden ist. Obwohl derzeit Service-Roboter in aller Munde sind, dürften die interessantenwachstumschancen für die großen Roboterhersteller vor allem in Industrie-Anwendungen zu finden sein. MM

4 14. April 2009 Roboter Im zweiten Halbjahr erwarte ich eine Besserung, denn derzeit werden viele Investitionen zurückgehalten, sagt Gerald Mies, Geschäftsführer der Fanuc Robotics Deutschland GmbH. Seite 20 Trenntechnik Mit der Akku-Schlitzschere lassen sich dank ihrer Wendigkeit selbst kleine Radien von nur 20 mm schneiden. Seite 28 Massivumformen An den Stirnflächen der eindringenden Stempel zeigen sich häufig Risse, da die Kanten starken Temperaturwechselbelastungen ausgesetzt sind. Seite 22 PUR-Schäumen Trotz optimierter PUR- Werkstoffe ist bei der Erstinbetriebnahme von Schäumformen die Fehlerund Ausschussquote beträchtlich hoch. Seite 30 AKTUELLES LEITARTIKEL KenFouhy:Roboter kommen in Bewegung 3 MÄRKTE Moellersetzt auf Verbindenstatt Verdrahten 8 Faro präsentiertscanner mit sehrgroßer Reichweite 8 Software für schlanke Prozesse im Werkzeugbau 9 Lichtschranke übertrifft höchste Schutzklasse 9 Fördererkreis Umformtechnik wählt neuen Vorstand 10 Arburg zeigt Hybridmaschinen aus dem Baukasten 10 Zuwendungen: Grenze zur Korruption beachten 11 Entwicklungen und Trends in der Extrusionstechnik 11 Präzionstechnik für Massenmärkte 12 Achema:Ausstellung wieder auf Erfolgskurs 12 KALTMASSIVUMFORMUNG Ein Interview mit Lukas Schmieg von Arnold Umformtechnik zeigt Alternativen zum Drehen 16 STAMPING-DAYS Am 5. und6.mai 2009 öffnet die Stamping Days aufdem KarlsruherMessegeländeihrePforten 17 MASSIVUMFORMUNG Aufdem 24. JahrestreffenderKaltmassivumformerwurden Trends und optimale Prozesse diskutiert 18 Titelbild: Stempel mit Rissen/IPH ROBOTER Im Interview berichtet Fanuc-Geschäftsführer Gerald Mies über die Zukunftsaussichten der Branche und den neuesten gelben Roboter 20 PRODUKTION UMFORMTECHNIK Durchdas gratlosepräzisionsschmieden können auch bei der Herstellung von Massivumformteilen Material- und Energie-Ressourcen gespartwerden 22 TRENNTECHNIK Kabellos und ohne Späne trennen Schlitzscheren mit Lithium-Ionen-Akku Bleche aus Baustahl bis zu einer Dicke von 2,5 mm 28 Wasserstrahlschneidanlage bearbeitet große Bleche 29 KUNSTSTOFFTECHNIK ZurOptimierung der Maschinenparameterbei der Erstinbetriebnahme von Schäumformen zur Polyurethanverarbeitungwerden derzeitrichtlinien erarbeitet 30 AUTOMATION ELEKTRONISCHE BAUGRUPPEN Zur Flexibilisierung der Platinenmontage wurde ein System zur mechanischen Vereinzelung und Formgebung bestückter Leiterplattenentwickelt 32 4 MM Das IndustrieMagazin 16/2009

5 Leiterplatten In einem Prozessschritt lassen sich mit einem mechanischen System bestückte Leiterplatten in Abhängigkeit vom Bauraum trennen. Seite 32 Robotereinhausung Dieser Service-Roboter steckt in einer Hülle, die im Bereich der beweglichen Teile kaum Falten bildet. Grund dafür ist eine zweischichtige Polyurethanhaut. Seite 36 KONSTRUKTION WERKSTOFFE Dasbreite Eigenschaftsspektrum vonpolyurethan-werkstoffen macht man sich bei der Einhausung eines Service- Roboters zunutze 36 MANAGEMENT COMPLIANCE Wie mittelständische Unternehmen durch Einführung einer Corporate-Compliance-Organisation Haftung im Vorfeld vermeiden können 38 NEUE PRODUKTE UND VERFAHREN Produktion,Automation und Konstruktion 42 SERVICE MM-ONLINE, FIRMENVERZEICHNIS 6 TERMINE 48 GEBRAUCHTMASCHINENBÖRSE 51 VORSCHAU, IMPRESSUM 65 INDUSTRIEBAROMETER 66 MM Das IndustrieMagazin 16/2009 5

6 Diese Woche auf Online-Exklusiv MM Maschinenmarkt veröffentlicht regelmäßig aktuelle Nachrichten und Hintergrundberichte exklusiv im Internet. Die folgenden Artikel waren im Jahresverlauf am beliebtesten: Pleitegeier kreist über der Automobil-Zulieferindustrie (Kenn-Nummer ) Erfolgreiche Preisverhandlungen in wirtschaftlich flauer Zeit (Kenn-Nummer ) Eine Siegerbranche hat (vorerst) ausgeboomt (Kenn-Nummer ) Heger Guss realisiert revolutionäres Gießerei-Konzept (Kenn- Nummer ) Die Furcht vor dem Kunden überwinden (Kenn-Nummer ) Maschinenbau erwartet bis zu 20% Produktionsrückgang (Kenn-Nummer ) Verdienen Manager das, was sie verdienen? (Kenn-Nummer ) Zum Aufrufen des Artikels auf geben Sie einfach die Kenn-Nummer in die Suche ein. MM-Produktdatenbank das Richtige finden Mit der Maschinenmarkt-Produktdatenbank finden Sie schnell die Produkte, die Sie in der Fertigungsindustrie brauchen. Die Datenbank enthält derzeit fast Einträge aus allen Bereichen. Durch den Aufbau nach E-Class-Standard haben Sie zudem die Möglichkeit, Produkte zu vergleichen und nach bestimmten Eigenschaften zu suchen. Registrierte Nutzer können ihre Auswahl in einer Anfrageliste speichern und die Anbieterfirmen direkt kontaktieren. Am besten, Sie schauen selbst mal rein: MM-Online Webcast-Tipp Geschäftsprozesse mit flexiblem ERP-System optimieren Der ERP-Anbieter Abas erläutert in diesem Webcast, wie bei der badischen Stopa Anlagenbau durch eine Reorganisation mittels einer effizienten ERP-Software eine Vielzahl der Prozesse verbessert werden konnte. Durch das flexible ERP-System konnten Abläufe so weit optimiert werden, dass zuvor nach Tschechien ausgelagerte Prozesse zurückgeholt und Arbeitsplätze gesichert wurden. Die Durchlaufzeiten in der Produktion wurden um bis zu 30% reduziert und die Termintreue von 75 auf beachtliche 90% gesteigert. Unternehmensverzeichnis Firmen, die in diesem Heft redaktionell erwähnt sind A ABB...3 Akro-Plastic Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen...31 Arburg...10 Arku...10 Arnold Umformtechnik...16 Asys Automatisierungssysteme...32 Audi...3, 20 B Bayer Materialscience...36 Beuth Verlag...48 Bicker Elektronik...42 BMW...3 Bosch Rexroth Brevetti Stendalto...42 Brökelmann Aluminiumwerk Büfa Gelcoat Büfa-Gruppe Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Bystronic Laser... 29, 42 C Canon Communications...17 Cenit...9 Coperion...11 D Dechema Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie.. 12, 48 Deutsche Forschungsgemeinschaft22 Dornbirner Messe...48 DSM Biowissenschaften- und Werkstoffwissenschaften-Gesellschaft..10 E Endress + Hauser... 12, 15 Enviro Chemie...12 EOS...15 Euroresins...10 F Fachverband Alumiumhalbzeug..14 Fanuc Robotics... 3, 20 Faro...8 Felss...18 Fibro Fraunhofer-in-Haus-Zentrum Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit...9 Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung...17 Fraunhofer-Institut für Lasertechnik...12 Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung...36 Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie...12 G Gehring...10 Grenzebach...3 H Härterei Reese Hagenauer &Denk Hatebur...16 Haus der Technik...48 Helvoet Rubber &Plastic Technologies Hennecke...30 Hilger &Kern...31 Hochschule Heilbronn... 10, 38 Hochschule München I IBC Euroforum...48 Igus...42 International Cold Forging Group.18 International Federation of Robotics...20 IPH-Institut für integrierte Produktion Hannover...22 K Kanzlei Peters, Schönberger & Partner...11 Kompetenz-Netzwerk der Kunststofftechnik ECP...11 Kreyenborg Kuhne Kuka...3 L Lasco...10 Lederer...12 Leibniz-Universität Hannover...22 M Magnesium Flachprodukte...8 Management Circle...48 Mesago Messe Frankfurt...10 Messe Karlsruhe...17 Messer Griesheim...20 Metabowerke...42 Moeller Eaton...8 N Norsk Hydro...14 Nürnberg Messe O Ooka...18 Otti P Pfaff-Silberblau...14 Photonics Proalpha Software Pro-Sieben-Sat.1 Media...14 R Rampf Dosiertechnik Reichelt Chemietechnik...45 Reitz Natursteintechnik Rex &Schley Automatisierungstechnik...32 Rittal Rolled Products Hydro...14 RWTH Aachen S Schmolz +Bickenbach Distributions...44 Schuler SMG....10, 18 Schunk...36, 45 Seissenschmidt...10 Sick....9 Siemens...9 Simufact Engineering...43 Speedpart SSAB Stargate Capital...10 Strascheg Center of Entrepreneurship...15 T Technische Universität Bergakademie Freiberg...8 Thyssen-Krupp Presta...18 Transfluid Maschinenbau...43 Transparency...11 Trenntek...42 Trumpf Werkzeugmaschinen..10, 28 Tufts Universität...9 U Universität Basel...15 Universität-GH Siegen Universität Stuttgart...10, 48 V Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau...3, 12 Verein Deutscher Ingenieure...11, 14, 18 Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken...15 Vogel Business Media...15, 48 W Westsächsische Hochschule Zwickau...11 Wittenstein...14 Wittenstein Alpha...14 Witzenmann...10 Z ZfU International Business School.48 Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie...12, 66 Ziehl-Abegg Gruppe Zwick MM Das IndustrieMagazin 16/2009

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8 AKTUELLES MÄRKTE MOELLER EATON Verbinden statt verdrahten Bonn (rs) Vor zwei Jahren haben wir mit ersten Kunden unsere Smartwire-Darwin-Technologie diskutiert und bereits jetzt können wirdazu ein komplettesprogramm liefern,sagte Dr. Martin Schefter, Geschäftsführerder Moeller Eaton Holding GmbH, anlässlich einer Pressekonferenz in Bonn. Bei der neuen Verdrahtungstechnikhandelt es sich um ein Verbindungs- und Kommunikationssystem zur Vernetzung von Schaltgeräten. Dabei werden jedes Gerät und jeder Schalter im Schaltschrank über eine mehradrige grüne Flachbandleitung verbunden. An der vomanwender gewünschten Position wird lediglichein Gerätestecker aufdie Smartwire-Darwin-Leitung gesteckt und mit einer Quetschzange verpresst. Die Geräteanschlussstecker müssen dann nur nochaufgeklipst werden, so Schefter. Dies gelte sowohl für RMQ-Befehls- undmeldegeräte alsauchfür Motorstarter oder Schütze. Es ist laut Dr.Martin Schefter auch möglich, bereits vorhandene Standard- Schaltgeräte einfach mit dem kommunikationsfähigen Funktionsmodul zuergänzen. Ebenso können auch Befehls- und Meldegeräte mit M22-FunktionselementenzuKommunikationspartnern amsmartwire-darwin ertüchtigt werden, ergänzt Schefter. Die Verarbeitung weiterer Ein-/ Ausgangssignale von Schaltgeräten, die noch nicht über die integrierte Smartwire-Darwin-Technik verfügen, erfolgt über E/A-Module, die direktneben der Sensorik montierbar sind. Die Anwendung sei aber nicht auf den Schaltschrank begrenzt. Ebenso könnten externe Befehls- und Meldegeräte bis zu einer maximalen Ausdehnung von Eine der wichtigsten Präsentationen auf dem Messestand der Moeller Eaton Holding GmbH auf der Hannover-Messe wird nach Aussage von Geschäftsführer Dr. Martin Schefter, die neue Verdrahtungstechnik Smartwire- Darwin sein. 100 mindas Systemintegriertwerden. Ingesamt könnten 99 Teilnehmer angeschlossen werden. Durch die Einsparung der Verdrahtung undden Wegfallder sonst für Schütze und Motorschutzschalter notwendigen Hilfskontakte rentiere sicheineumstellung bereits bei acht Teilnehmern.Wegen der leichteren Fehlersuche bei Ausfall eines Gerätes rechne sich der Einsatz sogar beinochkleineren Einheiten. Bild: Schäfer TU BERGAKADEMIE FREIBERG Freiberg (ug) Die TU Bergakademie Freiberg baut ihre Forschung zum Herstellen von extrem leichten Magnesiumblechen weiter aus. Dazu wurde die vorhandene Pilot-Gießwalzanlage am Institut für Metallformung erweitert: Eine neue, rund 65 t schwere Bandwalzanlage ergänzt nun die vorhandene Magnesiumtechnik. Wie es heißt, verfügt die Freiberger Universität damit über die weltweit erste Pilotanlage zum Gießen und Umformen von Magnesiumbändern in einer Linie (Bild). Mit dieser Anlage erforscht das Institut für Metallformung zusammen mit der Magnesium Flachprodukte GmbH neue Herstellverfahren für Magnesiumbänder und -bleche mit einer Dicke von unter 1mm. Bild: TU Bergakademie Freiberg FARO Scanner mit großer Reichweite Korntal-Münchingen (co) Faro, eigenen Angaben zufolge weltweit führender Anbieter tragbarer Mess- und Imagingsysteme, hat seine neuen 3D-Laserscanner vorgestellt. Der Photon 120 und der Photon 20 können jeweils Messpunkte pro Sekunde erfassen. Der Phase-Shift-Laserscanner Photon 120 hat außerdem eine besonders große Reichweite von 153 m. Damit ist er der Scanner mit der weltweit größten Reichweite, so Dr. Bernd Becker, Leiter Produktmanagement 3D-Laserscanner bei Faro in Korntal-Münchingen. Der Photon 20 eignet sich dagegen für das Scannen von Objekten im Bereich bis zu 20 m. Die neuen Modelle sind laut Hersteller achtmal so schnell und können doppelt so weit entfernte Objekte scannen wie ihre Vorgänger. Zusammen mit den Scannern bringt Wir haben mit dem Photon 120 den schnellsten Scanner, den es auf dem Markt gibt, mit der größten Reichweite, sagt Dr. Bernd Becker, Leiter Produktmanagement 3D-Laserscanner bei Faro in Korntal-Münchingen. Faro die neue Version der Scanverarbeitungs-Software Faro Scene V4.6 auf den Markt. Im Vergleich zur manuellen Nachbearbeitung spart die Software 90% des Aufwands, erklärt Becker. Die neuen Geräte werden ab kommendem Sommer ausgeliefert. Dann wird auch ein Upgrade- Pfad für Faro-Laserscanner früherer Generationen verfügbar sein. Bild: Otto 8 MM Das IndustrieMagazin 16/2009

9 TECHNIK TICKER CENIT Neue Software-Entwicklungen für schlanke Prozesse im Werkzeugbau Stuttgart (dk) Wir wollen uns hier nicht mit Visionen befassen, sondern reale Lösungen und Lösungsansätze bieten, konstatierte Fabian Rau, Vice President IR & Marketing der Cenit AG. Das Stuttgarter Softwarehaus hatte zum 4. Werkzeugbauforum eingeladen. Es waren etwa 80 Teilnehmer aus der umliegenden Automobil- und Zulieferindustrie gekommen. Über die neuesten Trends und Systemanforderungen im Werkzeugbau informierten die Cenit-Experten Jens Fetzer und Jos Verbakel. Wie beide feststellten, ist der Werkzeugbau derzeit noch nicht von der allgemeinen wirtschaftlichen Krise betroffen. Fetzer: Die Nachfrageschwäche geht eindeutig zu Lasten der Produktion. Dem entgegen steht die gleichzeitige Entwicklung neuer Modelle, die schnellstmöglich auf den Markt gebracht werden sollen. Dort sieht Fetzer die Schwerpunkte im Leichtbau, bei den Kunststoffen und Verbundmetallen, auf die sich auch die Konstruktion einstellen müsse. Cenit präsentierte auf Basis von Catia 6eine Reihe von Neuerungen und zusätzlichen Tools, um Prozesse schlanker und effizienter zu gestalten. SICK Lichtschranke übertrifft höchste Schutzklasse Waldkirch (rs) Die Lichtschranke mit der Bezeichnung W4S-3 Inox übertrifft nach Aussage von Ingo Kuppinger, Produktmanager bei der Sick AG in Waldkirch, die Anforderungen, die an die Schutzklasse IP69K gestellt werden. Dabeiist die Lichtschrankebeständig gegen aggressive Reinigungsmittel,wie Natronlauge, Alkohol, Wasserstoffperoxid und diverse Säuren, erläutert Kuppinger. Erwähnenswertseienauch die einzigartige Fremdlichtsicherheit und das hohe Erfassungsvermögen beiglänzenden,transparenten oder tiefschwarzen Objekten. Dabei ist die Hintergrundausblendung aufgrund eines neuartigen Verfahrens mit zwei Sende-LEDunerreicht präzise, so Kuppinger. Darüberhinausbiete die Baureihe alle gängigen Bedien- und Integrationsalternativen: über Kabel, durchteach-in oder per I/O-Link. Selbstverständlich erfüllt sie auch die neue Maschinenrichtlinie. Die Lichtschranke ist Das 4. Cenit-Werkzeugbauforum in Stuttgart lockte etwa 80 Interessenten und zeigte auf Basis von Catia V6 die aktuellen Trends im Werkzeugbau auf. Ingo Kuppinger, Produktmanager bei der Sick AG in Waldkirch : Die Hintergrundausblendung dieser Lichtschrankenserie ist aufgrund eines neuartigen Verfahrens mit zwei Sende-LED unerreicht präzise. eine von 52 Produktinnovationen, die Sick in diesem Jahr im Rahmen des Sick Innovationsmarathon2009 präsentieren will. Jede Woche soll ein neues Produkt vorgestellt werden. Bild: Kuhn Bild: Schäfer Forscher an der Tufts-Universität in den USA setzen eine biaxiale Prüfmaschine von Zwick ein, um biologische und technisch biocompatible Materialien zur Entwicklung des ersten Weichkörperroboters der Welt zu prüfen. Basierend auf dem neuromechanischen System der Raupe ist der Softbot-Prototyp etwa 30 cm lang und besteht aus Silikon-Elastomer. Die kundenspezifische biaxiale Prüfmaschine mit linearen, unabhängig gesteuerten Reglern mit einer Prüfkraft von 2 kn wird laut Zwick eingesetzt, um isotrope und anisotrope Elastomere zu charakterisieren und schafft damit für die Forscher die Grundlage, das Verhalten des Materials zu charakterisieren. Raupen sind für die Forscher deshalb interessant, weil sie keine Knochen haben, die ein Hebelsystem bilden, aber dennoch Wände, schmale Zweige oder Halme emporkriechen können, heißt es weiter. Forscher des Fraunhofer-Institutes für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF stellen auf der Hannover-Messe aktive adaptronische Bauteile vor, die helfen, Vibrationen in Maschinen zu reduzieren. Die Ingenieure haben ein aktives Interface entwickelt, das die Vibrationen eines Kompressors isoliert, der in einem Klimagerät in einer Straßenbahn untergebracht ist. Der Hersteller des Klimageräts hat den Kompressor als Lärmquelle identifiziert. Die Fraunhofer-Forscher reduzieren den Angaben zufolge die vom Kompressor übertragenen Schwingungen mithilfe von drei aktiven Lagern sowohl in einem breiten Frequenzbereich als auch bei einzelnen selektierbaren Frequenzen um bis zu 15 Dezibel. Siemens bietet Energieversorgern eine Lösung zum automatischen Erfassen von Stromverbrauchsdaten. Das Automated Metering and Information System (AMIS) registriert laut Siemens den zeitlichen Verlauf des Stromverbrauchs jedes einzelnen Stromkunden. Umgekehrt erhalten diese detailgetreue Informationen über ihren Verbrauch. AMIS nutzt das Stromnetz selbst für die Datenübermittlung. Ein Datenkonzentrator in den Transformatorstationen überwacht und registriert die Belastungsdaten des Netzes. Die Lastschaltgeräte arbeiten bidirektional und können eigenständig Lasten zu- oder abschalten. Die Versorger haben die Möglichkeit, jederzeit regulierend in das Netz einzugreifen. MM Das IndustrieMagazin 16/2009 9

10 FIRMEN TICKER Vom 5.bis 7. Mai 2009 findet im Messezentrum Nürnberg die SMT/Hybrid/Packaging 2009 statt. Nach Angaben des Veranstalters, der Mesago Messe Frankfurt GmbH, Stuttgart, handelt es sich um Europas größte Veranstaltung zum Thema Systemintegration in der Mikroelektronik. Die Fachmesse zeigt Auftragsfertigung, Design und Entwicklung, Leiterplattenfertigung, Bauelemente, Aufbau- und Bestückungstechnik sowie Test-Equipment. Ein angeschlossenes Forum sowie ein Kongress sollen Synergieeffekte schaffen. Zur letzten SMT/Hybrid/Packaging Anfang Juni 2008 kamen 632 Aussteller und über Besucher nach Nürnberg. Die Härterei Reese Brackenheim GmbH veranstaltet in diesem Jahr mehrere Informationstage. Es werden die Grundlagen der Härtetechnik, aktuelle Erkenntnisse zum Härten von Werkzeug- und Einsatzstählen, alles Wissenswerte über Nitrierverfahren, das Randschichthärten und das Einsatzhärten sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung behandelt. Der erste Informationstag findet statt am 6. Mai in Brackenheim. Weitere folgen am 18. Juni in Bochum und 1. Oktober in Chemnitz oder Weimar. Anmeldung: Die Büfa-Gruppe und die DSM Biowissenschaften- und Werkstoffwissenschaften- Gesellschaft haben die Gründung von zwei Joint Ventures abgeschlossen. Mit dem einen Unternehmen, Euroresins, soll das erste europaweite Distributionsnetzwerk für die Verbundwerkstoffindustrie entstehen. Das zweite Unternehmen, Büfa Gelcoat+, ist Entwickler und Produzent von hochwertigen Gelcoats, Brandschutzsystemen, Klebeharzen und Pigmentpasten. Beide Firmen arbeiten mit einer gemeinsamen Unternehmensstruktur, wobei DSM die Mehrheit bei Euroresins hält und Büfa die Führung bei Büfa Gelcoat+. Der Geschäftsbetrieb des insolventen Ostfilderner Werkzeugmaschinenherstellers Gehring wird unter neuer Regie fortgeführt. Der Münchner Investor Stargate Capital hat die Unternehmensgruppe Gehring erworben und sichert so allein am Standort Ostfildern rund 300 Arbeitsplätze. Das Familienunternehmen Gehring, einer der führenden Hersteller von Honmaschinen, musste im Zuge der Autokrise Ende 2008 einen Insolvenzantrag stellen. Bild: Kuhn FKU Fördererkreis wählt neuen Vorstand und begrüßt zwei Neu-Mitglieder Coburg (dk) DerFördererkreisUmformtechnik (FKU) des Instituts für Umformtechnik an der Universität Stuttgart (IFU) hat bei seinem jüngsten Treffen einen neuen Vorstand gewählt: Erster Vorsitzender istdr. Stephan Huber,Seissenschmidt AG; zweiter Vorsitzender ist Werner Erlenmeier,TrumpfinDitzingen. Dr.-Ing. Stefan Erxleben (l.) erklärt den Mitgliedern des Fördererkreises Umformtechnik die Produktvielfalt, die auf Lasco-Pressen hergestellt werden kann; rechts Prof. Dr.-Ing. Mathias Liewald, Leiter des Instituts für Umformtechnik (IFU). ARBURG Hybridmaschine aus dem Baukasten Loßburg (jk) Für jede Maschinenachse den optimalen Antrieb diesen Anspruch hatten sich die Maschinenkonstrukteure von Arburg bei der Modellreihe Allrounder H gesetzt. Das Ergebnis ist eine Hochleistungs-Spritzgießmaschine, die es in Schließkraftgrößen von 600 bis 3200 kn geben wird. Das Besondere an dieser Reihe, die auf den Technologie-Tagen des Maschinenherstellers vor rund 4000 Besuchern Premiere hatte, ist das hybride Antriebskonzept. Es besteht aus servoelektrischen und hydraulischen Ferner gehören dem Vorstand an: Prof. Dr.-Ing. Mathias Liewald (IFU); Dr. Matthias Farr, Witzenmann GmbH; Dr. Dirk Ringhand, Hochschule Heilbronn sowie Arnd Kulaczewski von Schuler SMG. Mit Arkuund dem Stahlhersteller SSAB stellten sich zwei neue Mitglieder des Fördererkreises vor. Gastgeber für das FKU- Treffens mitrund 50 Teilnehmern wardie CoburgerLasco, einer der traditionellen deutschen Pressenhersteller. Mit rund 325 Mitarbeitern erzielte Lasco zuletzt einen Jahresumsatz von 50Mio. Euro. Geschäftsführer Dr.-Ing. Stefan Erxleben präsentierte sein Unternehmen und lud zum Betriebsrundgang. Danach informierte Prof. Liewald über die ForschungsaktivitätenamIFU. Das Hybridantriebskonzept der Modellreihe H weckte auf den Technologie-Tagen die Neugier vieler Besucher. Antriebskomponenten der etablierten Modellreihen A und S. So stammen von der elektrischen Reihe die Schließ- und von der hydraulischen die Spritzeinheiten. Hinzu kommt eine leistungsoptimierte Hydraulikspeichertechnik. Basis dafür ist ein Modulbaukasten, den Arburg erstmals für ein derartiges hybrides Antriebskonzept plünderte. Aus diesem Baukasten heraus entstand jedes der über 30 Maschinenexponate, die im neuen, 2100 m 2 großen Kundencenter den etwa 4000 Besuchern präsentiert wurden. Darunter waren auch die beiden elektrischen Größen 270 A und 720 A mit 350 und 3200 kn Schließkraft, die auf der Hausmesse Marktpremiere hatten. Weitere Akzente setzte der Maschinenhersteller im Bereich Automation, zum Beispiel mit einer Fertigungszelle, der Stanzteile vom Band zugeführt wurden. Bild: Arburg 10 MM Das IndustrieMagazin 16/2009

11 MÄRKTE AKTUELLES Bild: Otto 16. MÜNCHNER MANAGEMENT-KOLLOQUIUM Grenze zur Korruption beachten Wir haben gemeinsam mit der Anti-Korruptions- Agentur Transparency International Verhaltensregeln entwickelt, sagte Dr. Sabine Stetter von der Kanzlei Peters, Schönberger &Partner. München (co) Oft ist es gerade für Mittelständler ohne eigene Rechtsabteilung schwierig, zu beurteilen, wann eine Zuwendung strafrechtlich relevant ist. Das kann fatale Folgen haben, denn eine Verstrickung in eine Korruptionsaffäre schädigt nicht nur den Ruf des Unternehmens, sondern gefährdet auch bestehende Geschäftsbeziehungen. Hinzu kommen erhebliche steuerliche Nachforderungen und hohe Beratungskosten durch externe Ermittlungen. Dr. Sabine Stetter und Christopher Schönberger von der Kanzlei Peters, Schönberger &Partner gaben in ihrem Vortrag im Rahmen des 16. Münchner Management-Kolloquiums einen Überblick über die zentralen Korruptionstatbestände des Strafgesetzbuches. Besonders wichtige Maßnahmen zur Prävention von Korruption im eigenen Unternehmen seien klare Verhaltensregeln, Schulungen und insbesondere IT-Kontrollen. Die Grenzen zwischen Socializing in Business und Korruption sind fließend, deshalb sollten sich Unternehmen informieren, wie sie sich schützen können, sagte Schönberger. Die Kanzlei hat aus diesem Grund gemeinsam mit der Anti-Korruptions-Agentur Transparency International Verhaltensregeln für Unternehmen entwickelt. Bei der Prävention durch IT-Kontrollen sei speziell der digitale Fingerabdruck von Nutzen. 3. VDI-KUNSTSTOFFTAG Entwicklungen und Trends in der Extrusionstechnik Zwickau(ug) Derdiesjährige3.VDI- Kunststofftag findet am 5. Mai 2009 von10bis 16 Uhrinder Aula der Westsächsischen HochschuleZwickau statt. Veranstalter sind der VDI, die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) und das Kompetenz-Netzwerk der KunststofftechnikECP (European Center of Plastic) in Crimmitschau. Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage haben sich die Veranstalterentschlossen, den Kunststofftag diesmal kostenneutral anzubieten. Bei der diesjährigen Veranstaltung geht es um neue Entwicklungen und Trends in der Extrusionstechnik, um Maschinenkonzepte und Energieeffizienz. Anhand diverser Beispiele und unterschiedlicher Anlagentechniken sollen Trends undentwicklungender Extrusionaufgezeigt werden. Vonent- scheidender Bedeutung sei es dabei, weitereeinsparpotenzialezuerschließen, so die Veranstalter. Auch dafür sollen verschiedene Möglichkeiten, angefangen von der Rohstoffherstellung bis zum Recycling, dargestellt werden. Die Themen der Tagung sind unter anderem: PET-Recycling(Kreyenborg GmbH), neue Anwendungen für die ZSK-Doppelschnecke imcompoundierbereich(coperion GmbH), Energieeinsparpotenziale durch Highspeed-Extrusion (Kuhne GmbH). Weitere Informationen: Gleichzeitigwirdandiesem Tagin Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kunststoffmuseum die Ausstellung Faszination und Inspiration Kunststoff eröffnet, die bis zum 30. Juni 2009 zu besichtigen ist.

12 AKTUELLES MÄRKTE LEDERER Ennepetal (ug) Die Lederer GmbH in Ennepetal hat für ihr Ende letzten Jahres eingeführtes Arbeitsschutz- Management-System (AMS) eine Zertifizierung nach BS OHSAS 18001:2007 erhalten. BS OHSAS ist die Abkürzung für British Standard Occupation Health and Safety Assessment System (Arbeits- und Gesundheitsschutz-Management-System), den laut Angaben weltweit bekanntesten und bedeutendsten Standard für ein AMS. Wie der Ennepetaler Schraubenspezialist Lederer mitteilt, ist das Unternehmen der erste Anbieter von Edelstahl-Verbindungselementen und C-Teile-Management-Systemen, der ein solches AMS eingeführt hat. So sollen mögliche Gefahrenquellen beseitigt und der verantwortliche Umgang mit risikohaften Abläufen gefördert werden. Bild: Lederer OPTIK-KOLLOQUIUM Präzisionstechnologie für Massenmärkte Aachen (jk) Wie ein roter Faden hat eine Frage das diesjährige Optik-Kolloquium der Fraunhofer-Institute für Produktionstechnologie (IPT) und Lasertechnik (ILT) durchzogen: Wie kann die Optik trotz weltweiter Wirtschaftskrise zur Zukunftssicherung europäischer Unternehmen beitragen? Am Ende antwortete Prof. Dr.-Ing. Fritz Klocke, Leiter des Bild: Fraunhofer IPT Rund 120 Experten diskutieren, wie sich mit optischen Systemen Massenmärkte erschließen lassen. Fraunhofer IPT, resümierend: Am größten seien die Chancen für denjenigen, der sich mit dieser Präzisionstechnik auf Massenmärkten etabliere. Laut Klocke muss die komplette Fertigungskette verstanden und mit hoher Präzision beherrscht werden. Die optische Industrie in Europa ist dabei auf einem guten Weg. So deckt sie in vielen Anwendungsbereichen bis zu 45% des Weltmarkts ab. Basis dafür ist eine Vielfalt von Produkten, in denen optische Bauelemente zum Einsatz kommen. Eine Schlüsselposition hat für Dr. Bernd Schulte die Forschung: Die Wettbewerbsposition dürfe nicht durch fehlende Forschungsgelder gefährdet werden, forderte der Vizepräsident des Dachverbands der europäischen Industrie, Photonics21. ACHEMA Ausstellung wieder auf Erfolgskurs Krisen sind wie Krankheiten, sie sind ansteckend. Aber es gibt auch Immunsysteme, und Teil des Immunsystems scheint die Achema zu sein, sagte Dechema-Vorsitzender Dr. Alfred Oberholz. Bild: Fouhy FrankfurtamMain(kf) Trotz der schwierigen Begleitumstände bleiben uns die Aussteller treu, sagte Dechema-Geschäftsführer, Prof. Dr. Gerhard Kreysa, auf einer Pressekonferenz im Vorfeldder Achema. Für die Messe, die vom 11. bis 15. Mai 2009 in Frankfurt stattfindet, haben bis jetzt 3694 Aussteller m Ausstellungsfläche reserviert und damit die Zahlen von der Veranstaltung im Jahr 2006 fast erreicht. Bevor wir anfangen zu jammern, sollten wir beachten, von welchem Niveau wir kommen, sagtegottliebhupfer,vorsitzender der Geschäftsleitung der Enviro Chemie und Vorsitzender des VDMA-Fachverbandes Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2008 haben die deutschen Hersteller den Verkaufvon Maschinen und Anlagen um 18% auf 4,8 Mrd. Euro gesteigert. Zwar schlägt der Einbruch der Chemiebranche mittlerweile auch auf die Ausrüster durch, und Hupfer erwartet nicht nur einen Auftragsrückgang, sondern wachsenden Druck auf die Margen. Trotzdem sieht Hupfer die Branche vor allem im Vergleich zu den starken italienischen Wettbewerbern gut gerüstet. Die Auftragsbücher warenende 2008 noch gut gefüllt. Bis Mittedes Jahres oder sogar darüber hinaussei die Auslastung der Unternehmennoch gesichert, meint Hupfer. Ohnehin werde in den nächsten zwei bis drei Jahren, soglaubt er,wenig in ganz neue Produktionen investiert werden, aber die Branchelebenicht nur von Neuinvestitionen. Ähnlichder Tenor von Michael Ziesemer, Mitglied der Geschäftsführung bei Endress + Hauser sowie Vorstandsmitglied des ZVEI-Fachverbandes Automation undvorsitzenderdes Fachbereichs Messtechnik und Prozessautomatisierung. Die Auftragseingänge in der Prozessautomatisierungseien im ersten Quartal 2009 um 15 bis 20% zurückgegangen, dies sei geringer als in anderen Investitionsgüterbereichen. Das liegt daran, dass die Projektezueinem großen Teilvon langfristigen Trends getrieben sind, erklärter. Anke Geipel-Kern 12 MM Das IndustrieMagazin 16/2009

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14 PERSONEN AKTUELLES Den neu geschaffenen VDI-Bereich Strategie und Kommunikation,der die Themen Marketing, Presse/Öffentlichkeitsarbeit und politischeöffentlichkeitsarbeit vereinigt,leitet seit dem 1. AprilMichael Schwartz. Seit 2001 ist der 39-Jährige Pressesprecher im VDI und wird diese Funktion auch kommissarisch beibehalten. Der diplomierte Volkswirt arbeitete nach seinem Studium zunächst einige Jahre in der Öffentlichkeitsarbeit der Pro-Sieben-Sat.1 MediaAG. Anschließendleitete Schwartz die Kommunikation in einem Internet-Softwarehaus. Seit dem 1. April liegen die Geschicke der Pfaff-Silberblau Hebezeugfabrik GmbH in den Händen von Dipl.-Ing. Ronald Bartel, bisheriger Leiter Vertrieb und Marketing. Als neuer Geschäftsführer und COOzeichnet er für Vertrieb und Marketing, Technik, Fertigung, Service, Logistik sowie Verkehrstechnik verantwortlich. Bernd Wagner, CFO des Unternehmens, unterstehen nach wievor die AbteilungenFinanzen, Controlling,IT und Personal. DerbisherigeGeschäftsführer Dr. Volker Bartelt hat das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen, um sich neuen Aufgaben zuzuwenden. Der Aufsichtsratder Proalpha Software AG hat mit Wirkung zum 1. AprilJürgen Brand (Bild) in den Vorstand berufen. AlsFinanzvorstand zeichneter verantwortlich für die Ressorts Finanzen und Controlling. Diese Aufgabeübernimmt er vom bisher fürden kaufmännischenbereichalleinverantwortlichen Vorstand Leo Ernst. Die Vorstandsmitglieder Leo und Werner Ernst werden auch künftig im Amt bleiben. Leo Ernst behält die Verantwortungfür Marketing, Vertrieb und Unternehmensentwicklung.Werner Ernst bleibt alstechnischer Vorstand zuständig für die Bereiche Technologiestrategie, Softwareentwicklung sowie Service/Maintenance. Am 19. März wurde Friedrich Brökelmann, geschäftsführender Gesellschafter der F. W. Brökelmann Aluminiumwerk GmbH &Co.,von der Mitgliederversammlung des Fachverbandes Aluminiumhalbzeug erneut zu dessen Vorsitzendem gewählt. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde der stellvertretende Vorsitzende Oliver Bell, Mitglied des Konzernvorstands der Norsk Hydro ASAund Geschäftsführerder Rolled Products HydroDeutschland GmbH. Neuer Geschäftsführer der Wittenstein Alpha GmbH ist seit 1. April Thomas Bayer (Bild). Er teilt sich die Geschäftsführung mit Dieter Derr, dessen Schwerpunkte weiter Vertrieb, Marketing und Produktmanagement sind. Bayer ist vorrangig fürtechnologie,innovation und Produktion verantwortlich. Der 49-jährige Maschinenbauingenieur startete 1994 alskonstruktionsleiter bei der Wittenstein Alpha GmbH(damals noch Alpha Getriebebau GmbH) und übernahm 2001 die Leitung der Abteilung Forschung und strategische Entwicklung für die gesamteunternehmensgruppewittenstein. Weitere Personenmeldungen finden Sie unter 14 MM Das IndustrieMagazin 16/2009

15 MÄRKTE AKTUELLES KURZ NOTIERT EOS, imbereich Laser-Sintern mit Sitz inkrailling bei München, ist absofortpartner des Studienförderprogramms Unternehmertum und innovative Wirtschaft, mit dem dasstra- scheg Center ofentrepreneurship (SCE) an der Hochschule München begabte und engagierte Studierende fördert. Der Schwerpunkt des Programmjahrs 2009 liegt im Bereichindustrielle Fertigung/generative Schichtbauverfahren. Weitere Infos: de/studienfoerderung. Am 3. April haben sich mehr als 200 Erfinderinnen und Erfinder der gesamten Endress+Hauser- Gruppe zum Innovatorentreffen2009 an der Universitätim schweizerischen Basel getroffen. Zu feiern gab es 200 Erfindungen, die im vergangenen Jahr erstmalig zum Patent angemeldet wurden. Damitwurde nach Unternehmensangaben ein Höchststand an Erstanmeldungen erreicht und der Vorjahresrekord deutlich überboten. Die Erfinder zweier wirtschaftlichbesondersrelevanterpatente zeichnete Endress+Hauser mit den Patent Rights Incentive Awards aus. In einem 2-Tages-Seminar am 13. und14. Mai2009 in Düsseldorf demonstriertder Vertriebstrainer Dirk Kreuter, wie Unternehmen das Empfehlungsmanagement in ihre Kultur integrieren und strategisch zur Akquise nutzen können. Das Seminar richtet sich an Führungskräfte aus Marketing und Vertrieb. Seminargebühr: 1075 Euro + Mwst. Veranstalter ist VogelBusinessMedia. Seit Beginn des Jahres ist die Industrie mit den gesetzlichen Vorgaben zum Ökodesignkonfrontiert. Damit wächst der Druck zur umweltgerechten Produktgestaltung im Maschinenbau.EineguteGelegenheit, um Energiekosten in der Produktiondeutlichzusenkenund zudem Prämien zu erhalten, bietet Rittal jetzt: die Austausch-Aktion Alt gegen Neu für gebrauchte Rittal-Kühlgeräte. Mitden neuen Kühlgeräten Cool Efficiency lassen sich bei der Schaltschrank-Klimatisierung Rittal zufolge Stromeinsparungenvon über 40% erzielen. Der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) hat die VDW-Nachwuchsstiftung gegründet. Damithat der Verband seine Aktivitäten für die Verbesserung der Ausbildung in den Metallberufen und die Werbung um mehrund besseren Nachwuchs gebündelt. Denn eines sei klar, meint Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer der VDW-Nachwuchsstiftung:Nachwuchswerbungbleibe auch in Zukunft ein Dauerbrenner für die Branche. In vier Pilotregionen wird derzeit ein Konzept erarbeitet, das Schulungen für Lehrkräfte in der rechnergestützten Fertigung umfasst. MM Das IndustrieMagazin 16/

16 AKTUELLES UMFORMTECHNIK Bilder: Munde Höchste Präzision auch ohne Späne Beim Drehen entstehen komplexe Multifunktionsteile, die sich durch eine hohe Präzision auszeichnen. Das spanende Verfahren ist jedoch auch durch hohe Teilekosten gekennzeichnet. MM sprach mit Lukas Schmieg, dem Leiter Zentrale Technik bei der Arnold Umformtechnik, über Alternativen im Bereich der Kaltmassivumformung. MM: Herr Schmieg,seiteinigen MonatenstelltArnoldUmformteile aufeiner Sechs-Stufen-Presse her. Wiewirkt sich das auf das Leistungsangebot des Unternehmens aus? Schmieg: Wir haben in die neue Presse,eine Hatebur Coldmatic AKP 4-6 S, investiert, um besser auf die Anfragen unserer Kunden reagierenzukönnen. Mit der uns bisher zur Verfügung stehenden Fünf- Stufen-Technik konnten wir viele Anfragen zu Präzisionsteilen bisher nicht in der erforderlichen Qualität und Kostenstrukturbearbeitenund mussten den Auftrag somit ablehnen. Jetzt haben Lukas Schmieg, Leiter Zentrale Technik bei der Arnold Umformtechnik: Im Bereich der Kaltmassivumformung für Präzisionsteile gibt es noch viel Potenzial. Mit der neuen Sechs-Stufen-Presse ist jetzt die Herstellung komplexerer und neuer Präzisionsteile möglich. wirautomatisch unser Leistungsspektrum erweitert: Der Entwicklung und Herstellung komplexerer undneuer Präzisionsteilesteht nichtsmehrimweg.bereits vor der eigentlichen Anschaffung hatten wir drei Aufträge vorliegen, die wirnun auf dieser Presse abarbeitenkönnen. MM: Welche technischen Kennziffernstehendahinter? Schmieg: Die Gesamtpresskraft liegt bei 2300 kn. Die Werkzeuge fürdie sechsumformstufensind mit einem Prozessmonitoring-Systemgekoppelt. Für jedes Werkzeug überwachen jeweils 2 Sensoren die Teile und den Transport.Der sichere Quertransport wird mit siebengreiferzangenrealisiert. Auch die Steuerzeiten für den Transport sind einstellbar.so können die Teile zeitlich gesteuert aus der Matrize ausgeworfenwerden. Die kurze Umrüstphaseist für uns ein weiterer wichtiger Aspekt.Zur Philosophie unseres Unternehmens zählen individuelle Kunden-Lösungen, also keinemassenproduktion. Das heißt, wir müssen die Werkzeuge oftwechseln. MM: Welche zusätzlichenmöglichkeiten hat Arnold durch die neue Anlage? Schmieg: Grundsätzlichkönnen wirein vielfältigeres Teilespektrum abdecken. So ist es uns jetzt möglich, auch kürzere Teile zu produzieren. Das ermöglicht das Greiferund Transportsystem der Presse. DiesesSystemist ja oft ein Engpass in Bezug auf die Teilevielfalt. Außerdem sind wir in den Bereich der Hohlteile und Buchsen vorgestoßen. Etwa jeder zweite Auftrag, den wirauf dieser Anlage realisieren, ist ein Hohlteil. Hergestellt werden können jetzt Teile mit Außenverzahnung, hohleund halbhohle Teile sowieexzentrische Produkteund Lagerbolzen. MM: Wie lautet Ihr Fazit mit Blick aufdas Verfahren? Schmieg: Im Vergleich zum Drehen kann Kaltmassivumformung durchaus eine Alternative sein. Allein durchdie Änderung des Produktionsverfahrens können Kosteneinspareffekte um bis zu 80% realisiert werden. Dashängt natürlich immer von der Gesamtkonzeption, vomteil selbst und von der Produktionsmenge ab.auslöser für diesekostenreduzierungsindunter anderem der geringere Materialeinsatz, der aus dem spanlosen Umformverfahrenresultiert, sowieeine deutlichhöherestückleistungder Mehrstufenpressen gegenüber herkömmlichendrehautomaten. MM: Gibteskonkrete Beispiele? Schmieg: Arnold hatspeziell für individualisierte Multifunktionsund Verbindungsteile aus Metall die Produktreihe Conformentwickelt. Das ist nicht nur als separates Produktzuverstehen, sondernals Produktentwicklungsfolge von der individuellen Projektierung über das Konzept und die Musterphasebis hin zum fertigen individuellenprodukt. Für einen spanischen Zulieferer von Lkw-Baugruppen habenwir auf diesem Weg Conform-Teile hergestellt.ziel und damit erster Ansatzpunkt für uns wareinekonzeptionelle Verfahrensumstellung vom Drehteil zum Fließpressteil.Ergebnis war letztendlicheinekosteneinsparung vonetwa 30%. Generell gibt es gerade im Bereich der Kaltmassivumformung für Präzisionsteile noch viel Potenzial. DasInterview führte MM-Redakteurin AnnedoreMunde 16 MM Das IndustrieMagazin 16/2009

17 STAMPING-DAYS AKTUELLES Trends in der Stanz- und Hochleistungsstanztechnik Die International Stamping-Days zeigt sich in neuem Gewand. Zum ersten Mal präsentieren am zentralen Messeplatz Karlsruhe außer nationalen auch internationale Unternehmen aus der gesamten Metallbe- und -verarbeitungsbranche ihre Produkte. Inhaltlich verspricht die Messe für Stanztechnik durch Fachthemen-Highlights ein Magnet für Fachbesucher zu werden. DIETMAR KUHN Am5.und 6. Mai wird inkarlsruhe all das präsentiert, was UnternehmenanMaschinen, Werkzeugen, Ausrüstung unddienstleistung für die Stanz- und Hochleistungsstanztechnikbenötigen. Gregor Bischkopf, Messemanager des Veranstalters Canon Communications, unterstreicht: Die paralleledurch- führung der drei Messen führt dazu, dass wir ein kombiniertes Event für die gesamteindustrie der Metallverund-bearbeitungentstehenlassen. Aufder Stamping-Dayswerde die gesamte Wertschöpfungskette der Stanztechnik vorgeführt, sobischkopf, undauf der Inter-Part finden die Automobil-und Maschinenbauer wichtige Zulieferteile aus Metallen undkunststoffen, die letztendlich von denausstellernder Surfactsveredelt werden können, da sich hier alles um das Thema Oberflächentechnik und -behandlung dreht. Gerade in Krisenzeiten ist erhöhtes Engagement in Sachen Marketing und Innovationen gefragt. Gregor Bischkopf zeigt sich bezüglichdes Messeerfolgs zuversichtlich. Er geht bei allen drei Messen von rund 150 Ausstellernund 2500 Fachbesuchern aus. Insgesamt wird die Messe internationaler: So stellen erstmals Unternehmen aus Skandinavien und den USA aus. Darüber hinaussindfirmenaus der Schweiz, Österreich, Italien und weiteren europäischen Ländernvertreten. Schnellkönnen sich die Besucher aufder InternationalStamping-Days Das Karlsruher Messegelände wird am 5. und 6. Mai 2009 erstmals seine Tore für die Stamping-Days öffnen. Parallel dazu finden auch die Zulieferermesse Inter-Part und die Oberflächentechnikmesse Surfacts statt. Bild: Canon über dasgesamt- portfolio von Stanzunternehmen informieren: von Maschinen- und Werkzeugproduzenten bis hin zu Herstellern von Stanzteilen. Dabei sind verschiedene Branchen vertreten: Maschinenbau, Stahl- und Leichtmetallbau, Telekommunikation, Automobilindustrie, Feinmechanik, Optik, Elektrotechnik und Mikroelektronik sowie die Medizintechnik. Insbesondere solche Unternehmen, die in der Medizintechniktätig sind, identifizieren sichüber den Sonderbereich Medi-Part als Lieferanten für diesen boomenden Industriesektor. Positiv zum südwestdeutschen Messereigen äußert sich ebenfalls Dr.-Ing. Günter Stephani, Abteilungsleiter amdresdener Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung IFAM: Wir sehen esals Vorteil, dass zeitgleichmehrere Messen stattfinden. Daseröffnet sehr effizientweitere Möglichkeiten der Kontaktaufnahme, wie beispielsweise auch zur Surfacts. So präsentiert das Fraunhofer IFAMauf der Inter-Part neue multifunktionelle Leichtbauwerkstoffe, die sich insbesonderedurch ein extremgeringes spezifisches Gewichtauszeichnen. MM Kurz und bündig Veranstaltung: Stamping-Days Internationale Messe für die Stanztechnik Ort: Messegelände Karlsruhe Zeit: Dienstag, 5. und Mittwoch, 6. Mai 2009 Öffnungszeiten: Dienstag: 9.30 bis Uhr Mittwoch: 9.30 bis Uhr Eintritt: Für Besucher mit Einladungskarte oder Nachweis der Vorregistrierung ist der Eintritt 2009 kostenlos. Für diejenigen ohne Einladungsschreiben und ohne Vorregistrierung kostet der Eintritt 20 Euro. Kontakt: Canon Communications GmbH Mainzer Str Koblenz, Germany Tel: (02 61) Fax: (02 61) MM Das IndustrieMagazin 16/

18 AKTUELLES UMFORMTECHNIK Optimale Prozesse entscheiden die Qualität Haupteinsatzbereiche für kaltgeformte Teile sind der Maschinenbau und die Fahrzeugindustrie. Das Streben nach Bauteilverbesserung bei gleichzeitig sinkenden Kosten fordert die Umformtechniker immer aufs Neue, wie das 24. Jahrestreffen der Kaltmassivumformer der VDI-Gesellschaft Produktionstechnik deutlich zeigte. DIETMAR KUHN Bilder: Felss Bei der Kaltmassivumformung wird, ausgehend von einem Rohteil, in der Regel einem Drahtabschnitt, ein Formteil in mehreren Umformstufen hergestellt. Dabei wird der Ausgangskörper(meist zylindrisch)gemäß der Geometrie des jeweiligen Werkzeuges umgeformt. Die Vorteile der Kaltmassivumformung zeigen sich vor allem in der Werkstoffeinsparung, der hohen Mengenleistung, den speziellen Formgebungsverfahren und der hohen mechanischen Belastbarkeit der Bauteile. Da Kaltmassivumformteile vor allem im Maschinen- und imfahr- zeugbau (Automobile, Flugzeuge) zu finden sind, geht es bei der Diskussion immer um die Maschinen, Werkzeuge, Werkstoffe, Oberflächen- undschmierungstechnikund um eine optimale AbstimmungdieserParameter untereinander. Während des 24. Jahrestreffens der Kaltmassivumformer indüs- seldorf wurden an zwei Tagen diese Parameter anhand von Erfahrungsberichten diskutiert. Geleitet wurde die Tagungvon Prof. Dr.-Ing. Peter Groche, Leiter des Instituts für Produktionstechnik und Umformmaschinen (PTU) der Universität Darmstadt. Interessante Entwicklungenwur- den vondr.-ing. Markus Meidert, AbteilungsleiterGrundlagenentwicklung im GeschäftsbereichMassivumformung der Thyssen-Krupp Presta AG, als Ergebnisse verschiedener Workshops der International Cold ForgingGroup (ICFG) aufgezeigt. Hervorzuheben sind dabei die Umformung und Eigenschaften von Zahnrädern, die innovativekaltumformprodukte darstellen. So konnte Ooka, der japanische Hersteller von Monoblock-Zahnrädern, Kupplungsrädern, verzahntenkomponentenfür Automatikgetriebe undlaufzahnrädern, etliche Vorteile bei der Kaltmassivumformung im Vergleich zu Für den Einsatz im Automobil erlauben kaltumgeformte Bauteile hohe Stückzahlen; sie bieten Werkstoffminimierung, machbare Geometrien und hohe Festigkeiten. konventionellen Fertigungstechniken, beispielsweise der Zerspanung, ausmachen. Wesentlich sind dabei optimierte Umformgeometrien, die zu einem besseren Schaltverhalten führen, angeformte Verzahnungen statt einer Konstruktion mitzurückgesetzten Verzahnungen, die sich nicht spanen lassen, ein einteiliges Umformdesign statt eines mehrteilig geschweißten sowie eine um 10 bis 20% gesteigerte Belastbarkeit der umgeformten Teile. Zu all den positiven Bauteileigenschaften konnten auchdie Kosten um 20 bis 30%, und dazu noch bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung, gesenkt werden. Der Hersteller Ooka selbst teilt mit, dass die umgeformtenräder in Teilung, Zahndicke und Rundlauf deutlichbessersindals wälzgefräste Räder. In Japanwerden kaltgeformte Teile von der Industrie besser angenommen als ineuropa Japaner denken umformgerechterals Europäer, konstatiertmeidertund weist in einem weiteren Beispiel auf den Einsatz von Servopressen inder Kaltmassivumformung hin. Im Vergleichdazu setzt der Pressenspezialist Schuler in der Kaltmassivumformung auf hydraulische Mehrstufenpressen, die laut Dr. WalterOsen, Leiter Business UnitMas- sivumformung/ihu bei der Schuler SMG, durch ihr unbegrenztes Arbeitsvermögen und insbesonderebei langen, schaftförmigen Teilen mit ihrer hohen Flexibilität entscheidendevorteile bieten. Der Pressenzyklus kann dabei teilespezifisch optimiertwerden undeskönnenzusätzliche Fertigungsschritte wiedas Querscheren der Schaftenden auf Länge oder Abscheren des Materialüberlaufs am gestauchten Kopf integriert werden, sagt Osen und ergänzt: Eine neuequalität der Flexibilitätwirdinsbesondereauchdurch Zusatzfunktionen beim Werkstücktransport erreicht. Das 24. Jahrestreffen wurde trotz der vielseitigen Sparmaßnahmenseitens der Industrie immerhin von rund 300 Teilnehmern besucht, die an zwei Tagen inhaltsreiche Referate genießen konnten. MM 18 MM Das IndustrieMagazin 16/2009

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20 AKTUELLES ROBOTER Ausweitung der Traglasten nach oben und unten Mit 2200 verkauften Robotern ist Fanuc im vergangenen Jahr zur Nummer 2amdeutschen Markt aufgestiegen. Wir befragten Gerald Mies, Geschäftsführer der Fanuc Robotics Deutschland GmbH in Neuhausen, nach seiner Einschätzung für 2009 und den Perspektiven der Robotik. Im Gespräch verriet er auch erste Details über den brandneuen Mini-Delta-Roboter. MM: Herr Mies, im vergangenen Jahr hat Fanuc Robotics Deutschland erstmals die Marke von 2000 verkauftenrobotern überschritten. Wiesehendie Aussichten für 2009 aus? Mies: Wir rechnen mit einem Rückgang um etwa 10%, wollen aber auch in diesem Jahr wieder 2000 Roboter verkaufen. Der Umsatz wird unter die erreichten 80 Mio. Euro zurückgehen, denn es ist absehbar,dasswir mehrprojekte mitkleinen undpreiswerteren Robotern habenwerden. MM: Wassindaus Ihrer Sichtdie Zukunftsbranchen fürdie Roboterhersteller? Für den Sektor Automation ergeben sich riesige Chancen, weil die Unternehmen unter dem Zwang stehen, jedes Einsparungspotenzialzunutzen, sagt Gerald Mies, Geschäftsführer der Fanuc Robotics Deutschland GmbH. Feiert in dieser Woche bei der Inhouse Show von Fanuc in Japan seine Weltpremiere: der Hochgeschwindigkeits- Montageroboter mit Parallelkinematik. Bild: Fanuc Mies: Als Wachstumsbranchen sehenwir in diesemjahr den Energiesektorund die Lebensmittelindustrie. Außer Windkraftund Solarwirdzukünftig beispielsweiseein großer Bedarf an Batterien fürelektroautosentstehen. Dort wird Handling eine wichtige Rollespielen. Aber auch in der AutomobilindustriegibtesProjekte. Sorüsten wir den A-1-Rohbaudes Audi-WerkesinBrüssel mit einigen hundert Robotern aus. MM: Leidet dieautomatisierungsbranche insgesamt nicht sostark unterder Wirtschaftskrise? Mies: Für den Sektor Automation ergebensichriesigechancen, weil die Unternehmen unter dem Zwang stehen, jedes Einsparungspotenzial zu nutzen. Der Bedarf zu automatisieren istvorhanden. Wenn sich der Finanzmarkt stabilisiert, rechne ich im zweiten Halbjahr mit einer Besserung, denn derzeit werden vieleinvestitionen zurückgehalten. Bild: Kroh 20 MM Das IndustrieMagazin 16/2009

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