Vom Hafen aufs Parkett: DIE HHLA kommt! Belegschaftsaktien

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1 Vom Hafen aufs Parkett: DIE HHLA kommt! Belegschaftsaktien

2 Vom Hafen aufs Parkett: Die HHLA kommt! Der Welthandel boomt gut für die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA). Als einer der führenden Hafenlogistik-Konzerne in der europäischen Nordrange betreibt die HHLA effiziente Containerterminals, leistungsstarke Transportsysteme und umfassende Logistikdienstleistungen, die ein Netzwerk zwischen Überseehafen und europäischem Hinterland bilden. Der Er- folg kann sich sehen lassen: Im Jahr 2006 hat die HHLA ihren Umsatz um 22 Prozent auf über eine Milliarde Euro gesteigert, das Ergebnis nach Steuern kletterte um 68 Prozent auf 117 Millionen Euro gute Voraussetzungen, um im vierten Quartal 2007 an der Börse vor Anker zu gehen. Mehr dazu unter HHLA. DIE WELT WÄCHST ZUSAMMEN. Diese Anzeige stellt weder einen Prospekt noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf von Aktien oder anderen Wertpapieren der Hamburger Hafen und Logistik AG dar und ersetzt nicht den Prospekt. Vorbehaltlich der Billigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wird ein Prospekt veröffentlicht, der bei der Hamburger Hafen und Logistik AG und den Konsortialbanken kostenfrei erhältlich sein wird. Die Aktien werden ausschließlich auf Grundlage des von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigten Prospekts angeboten. Die Aktien der Hamburger Hafen und Logistik AG (die Aktien ) dürfen nicht in den Vereinigten Staaten angeboten oder verkauft werden, es sei denn, sie sind registriert oder von der Registrierungspflicht gemäß dem U.S. Securities Act of 1933 befreit. Die Aktien sind nicht und werden nicht gemäß der Securities Act registriert. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen dürfen nicht in die Vereinigten Staaten verbreitet werden.

3 Sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die HHLA geht an die Börse ein Meilenstein in der Geschichte unseres Unternehmens. Im vergangenen Geschäftsjahr hat die HHLA ihren Umsatz und das Ergebnis in allen Geschäftsfeldern erneut steigern können. Diese Erfolge haben wir Ihrem hohen Einsatz und Ihren hervorragenden Leistungen zu verdanken. In dieser Broschüre haben wir Ihnen Informationen zu den geplanten Belegschaftsaktien und zum Thema Börsengang zusammengestellt. Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das attraktive Beteiligungsangebot wahrnehmen würden. Sie als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Möglichkeit, Aktien der HHLA zu erwerben und so langfristig am Erfolg unseres Unternehmens teilzuhaben. Dabei erhalten Sie eine bevorzugte Behandlung und einen deutlichen Rabatt auf den Aktienpreis. Ihre Klaus-Dieter Peters Vorstandsvorsitzender HHLa rolf Fritsch Vorstandsmitglied HHLA

4 Fragen und Antworten Seite 4 Was ist eine Aktie? 4 Was sind Belegschaftsaktien? 6 Wer darf HHLA-Belegschaftsaktien zeichnen? 7 Wie erwerbe ich Belegschaftsaktien? 7 Welche Vergünstigungen erhalte ich bei dem Kauf von HHLA-Belegschaftsaktien? 8 Wie viele Aktien kann ich maximal erwerben? 9 Wie geht ein Unternehmen an die Börse? 11 Wie berechnet sich die Gesamtzahl meiner Aktien? 11 Welche Bedingungen gelten für ein unverzinsliches Darlehen? 11 Wann und wie wird der Kaufpreis für die Aktien bezahlt? 12 Wie hoch sind die Steuern und Sozialversicherungsbeiträge durch den geldwerten Vorteil? 13 Wann kann ich meine Aktien wieder verkaufen? 14 Welche Risiken habe ich durch den Kauf von Belegschaftsaktien? 16 Wie funktioniert die Börse? 16 Was versteht man unter dem Platzierungspreis? 16 Weshalb benötige ich ein Aktiendepot? 17 Welche Kosten können durch Belegschaftsaktien entstehen? 17 Wie werden die Belegschaftsaktien steuerlich behandelt? 18 Was ist eine Hauptversammlung und wie kann ich daran teilnehmen? 19 Was passiert mit meinen Belegschaftsaktien und dem Darlehen, wenn ich innerhalb der Sperrfrist kündige, berufsunfähig werde oder sterbe? 19 Kann ich auch zukünftig Belegschaftsaktien erwerben? 21 Wer ist mein Ansprechpartner für Belegschaftsaktien? 21 Was ändert sich durch einen Börsengang? 22 Wichtige Fachbegriffe

5 Das HHLA-Belegschaftsaktienprogramm im Überblick Umfang Beteiligungsangebot PREIS SPERRFRIST FINANZIERUNG KAUFPREIS Aktien im Gegenwert von bis zu Euro Rabatt von 50 % auf den Platzierungspreis an der Börse 4 Jahre Unverzinsliches Darlehen der HHLA

6 Was ist eine Aktie? Aktien sind Anteile an einem Unternehmen. Die Entwicklung einer Aktie ist abhängig vom Erfolg des Unternehmens. Eine Aktie ist ein Wertpapier und ein verbriefter Anteilsschein an einer Aktiengesellschaft. Die Aktionäre werden durch die Zahlung von Dividenden am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der Aktiengesellschaft beteiligt. Als Anlageprodukt sind Aktien aber nicht nur wegen der Dividende interessant. Größere Renditechancen bieten oft Kurssteigerungen der Aktie. Kursschwankungen sind allerdings mit Risiken behaftet, was eine Aktie zu einem so genannten Risikopapier macht. Dabei gilt: Ein Investment in Aktien ist grundsätzlich mit dem Risiko des Totalverlustes des eingesetzten Kapitals verbunden. Bedeutung für die HHLA Durch stetiges Wachstum soll sich die HHLA-Aktie zu einem langfristig lohnenden Investment für Mitarbeiter sowie private und institutionelle Investoren entwickeln. Was sind Belegschaftsaktien? Belegschaftsaktien sind Aktien, die von Mitarbeitern erworben werden können. Mit dem Erwerb der Aktien sind Sie am Grundkapital der HHLA beteiligt. Sie können am wirtschaftlichen Erfolg der HHLA in Form von Aktienkurssteigerungen und Dividenden teilhaben. Sie können aber auch unter Umständen Verluste durch Kursrückgänge erleiden. Als Aktionär der HHLA sind Sie berechtigt, an der Hauptversammlung teilzunehmen. Sie besitzen das Recht, auf der Hauptversammlung bei wichtigen Unternehmensentscheidungen mit abzustimmen. Jede HHLA-Aktie gewährt ein Stimmrecht.

7 Das Angebot zum Bezug von vergünstigten Belegschaftsaktien erfolgt auf Grundlage des Tarifvertrages vom 23. Juli 2007 zwischen der HHLA und der Gewerkschaft ver.di. Diese Broschüre dient lediglich Informationszwecken; sie begründet keinerlei Ansprüche oder sonstige Rechte hinsichtlich des Bezugs von Belegschaftsaktien. Mit den Belegschaftsaktien erwerben Sie Anteile an den Hafenlogistik- Aktivitäten der HHLA. Sie erwerben keine Anteile an den Immobilien der Speicherstadt und Fischmarkt Hamburg Altona. 5

8 Wer darf HHLA-Belegschaftsaktien zeichnen? Teilnahmeberechtigt sind sämtliche Arbeitnehmerinnen und Arbeit nehmer der Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft und der im Folgenden aufge führten Beteiligungsgesellschaften (ausgenommen sind leitende Ange stellte der HHLA und ihrer verbundenen Unternehmen, die Geschäfts führer der Beteiligungsgesellschaften und der Vorstand der HHLA): HHLA Container Terminals GmbH HHLA Container Terminal Altenwerder GmbH SCA-Service Center Altenwerder GmbH HHLA Container Terminal Tollerort GmbH Hamburger Container und Chassis-Reparatur GmbH Leercontainerzentrum Unikai GmbH Unikai Hafenbetrieb GmbH Container Terminal Burchardkai GmbH SCB Service Center Burchardkai GmbH ctd Container-Transport-Dienst GmbH combisped Hanseatische Spedition GmbH CTL Container Terminal Lübeck GmbH HHLA Frucht- und Kühl-Zentrum GmbH Ulrich Stein GmbH Unikai Lagerei- und Speditionsgesellschaft mbh Hamburg Port Consulting GmbH HPTI Hamburg Port Training Institute GmbH Uniconsult Universal Transport Consulting GmbH HHLA Rhenus Logistics GmbH Kombi-Transeuropa Terminal Hamburg GmbH HHLA Personal Service GmbH Fischmarkt Hamburg-Altona GmbH HHLA Intermodal GmbH Metrans (Deutschland) GmbH

9 Die Bedingung ist, dass Sie sich zum Zeitpunkt der Billigung des Wertpapierprospektes der HHLA durch die BaFin in einem unbefristeten und ungekündigten Arbeitsverhältnis oder in einem Ausbildungsverhältnis befinden, das mindestens seit dem 1. November 2006 ununterbrochen besteht. Teilnahmeberechtigt sind auch Mitarbeiter, deren Arbeitsverhältnis ruht (z. B. Mutterschutz, Elternzeit, Wehr- oder Zivildienst, Freizeitphase der Altersteilzeit), soweit die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Wie erwerbe ich Belegschaftsaktien? Belegschaftsaktien können rechtsverbindlich durch die Abgabe der ausgefüllten und unterschriebenen Zeichnungserklärung für HHLA- Belegschaftsaktien 2007 voraussichtlich bis zum 22. Oktober 2007 gezeichnet werden. Die Einbuchung der Aktien in ihr Wertpapierdepot erfolgt zeitlich unmittelbar nach der Erstnotiz. Die Rücksendung des Zeichnungsscheins und des Darlehensvertrags erfolgt zentral an das Personalmanagement der HHLA, Frau Dr. Birgit K. Peters, Bei St. Annen 1, Hamburg. Diese Regelungen gelten nicht für leitende Angestellte ( 5 Abs. 3 BetrVG) der HHLA und ihrer verbundenen Unternehmen, die Geschäftsführer der verbundenen Unternehmen und den Vorstand der HHLA. Welche Vergünstigungen erhalte ich bei dem Kauf von HHLA-Belegschaftsaktien? Jeder Teilnehmer erhält die Möglichkeit, Aktien der HHLA mit einem Abschlag von 50 % des Platzierungspreises vergünstigt zu erwerben. Für den maximalen Betrag von Euro zahlen Sie demnach Euro.

10 Wie viele Aktien kann ich maximal erwerben? Teilnehmer können im Normalfall vergünstigte Aktien bis zu einem Aktienwert von Euro (gemessen am Platzierungspreis) zu den bevorzugten Konditionen erwerben. Wir schlagen Ihnen vor, der Einfachheit halber, eine der nachfolgend dargestellten Stufen zu wählen: Geplanter Zeichnungs betrag Eigen leistung Kurs abschlag Darlehen Laufzeit (in Monaten) Monat liche Rate , , , ,33 Stufe Mit Stufe 2 beispielsweise entscheiden Sie sich für einen Aktienwert von Euro, die von Ihnen zu erbringende Eigenleistung beträgt hierbei 700 Euro. Für ein HHLA-Darlehen in dieser Höhe beläuft sich Ihre monatliche Rate, die wir von Ihrem Lohn einbehalten würden, auf 29,17 Euro. Für teilzeitbeschäftigte Teilnehmer gilt die Höchstgrenze von Euro anteilig. Der maximale Gegenwert der Aktien errechnet sich im Einzelfall wie folgt: vertraglich vereinbarte Wochen-Arbeitszeit x 70 Euro = individuelle Höchstgrenze. Für Auszubildende gilt eine Höchstgrenze von Euro. Beispielrechnung 18 Wochen-Stunden x 70 Euro = Euro als Höchstgrenze Bei Teilnehmern, deren Arbeitsverhältnis ruht, ist für die Ermittlung der Höchstgrenze die im Arbeitsvertrag vereinbarte Stundenzahl maßgeblich.

11 Wie geht ein Unternehmen an die Börse? Nach erfolgreicher Prüfung der Börsenreife vermarktet der Vorstand des Unternehmens zusammen mit den Konsortialbanken die Aktien bei potenziellen Investoren. Informationen zum Börsengang stehen für alle Interessenten im Wertpapierprospekt. Voraussetzung für einen Börsengang ist, dass die Gesellschaft in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft geführt wird. Den Antrag auf die Börsenzulassung stellt das Unternehmen zusammen mit einem Kredit- oder Finanzdienstleistungsinstitut. Für den wirtschaftlichen Erfolg eines Börsengangs sind folgende Aspekte unter anderem bedeutend: erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung attraktive Zukunftsaussichten klare Organisationsstruktur und qualifiziertes Management Bedeutung für die HHLA Die HHLA wird zum Börsengang Aktien aus einer Kapitalerhöhung anbieten. Daneben wird die Freie und Hansestadt Hamburg einen Teil ihrer Aktien anbieten. Auch nach einem Börsengang bleibt die Stadt Hamburg Mehrheitsaktionär der HHLA: die Stadt wird nach dem Börsengang rund 70 % der Aktien der HHLA halten. Der Streubesitz der Aktien wird rund 30 % betragen. Zur Vermarktung der Aktien geht das Management des Unternehmens vor der Erstnotiz auf eine so genannte Roadshow: Dabei werden unter anderem das Geschäftsmodell und die Strategie an wichtigen Finanzplätzen im In- und Ausland vorgestellt. Die angebotenen Aktien sind nach dem Börsengang frei handelbar und bilden den so genannten Streubesitz (Free Float).

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13 Wie berechnet sich die Gesamtzahl meiner Aktien? Die Gesamtzahl der vergünstigten Aktien ergibt sich aus der Division der vom Teilnehmer gewählten Höchstgrenze durch den Platzierungspreis je Aktie in Euro. Die sich hierbei ergebende Aktienzahl wird auf die nächst niedrigere ganze Zahl abgerundet. Der Platzierungspreis wird kurz vor dem Börsengang festgelegt. Anzahl der Aktien* = Zeichnungsbetrag Platzierungspreis Welche Bedingungen gelten für ein unverzinsliches Darlehen? Die HHLA gewährt jedem Teilnehmer auf Antrag ein unverzinsliches Darlehen in Höhe des vom Teilnehmer selbst zu tragenden Kaufpreises, also bis zu einem Betrag von höchstens Euro. Zur Tilgung des Darlehens werden während der 24-monatigen Laufzeit monatliche Raten in gleicher Höhe vom Entgeltkonto des Teilnehmers eingezogen. Einzelheiten werden in einem gesondert abgeschlossenen Darlehensvertrag geregelt. Wann und wie wird der Kaufpreis für die Aktien bezahlt? Wenn Sie kein Darlehen in Anspruch nehmen, werden der Kaufpreis sowie Steuern und Sozialversicherungsabgaben für den geldwerten Vorteil im Dezember 2007 oder im Januar 2008 vom Entgelt einbehalten. Wenn Sie das zinslose Darlehen nutzen, wird der Kaufpreis in Raten von Ihrem Entgeltkonto eingezogen. Steuern und Sozialversicherungsabgaben werden auch dann im Dezember 2007 oder im Januar 2008 vom Entgelt einbehalten. * bei ungeraden Beträgen wird die Anzahl der Aktien abgerundet 11

14 Wie hoch sind die Steuern und Sozialversicherungsbeiträge durch den geldwerten Vorteil? Der von der HHLA gewährte Rabatt auf die Belegschaftsaktien wird steuerlich als Gehalt betrachtet. Es entsteht ein so genannter geldwerter Vorteil, der steuer- und sozialabgabenpflichtig ist. Gemäß Einkommensteuergesetz sind Kursabschläge bis zu 135 Euro unter bestimmten Voraussetzungen steuer- und sozialabgabenfrei. Die darüber hinausgehenden Kursabschläge werden mit dem individuellen Einkommensteuersatz des Teilnehmers versteuert. Es werden also nach Ihrem individuellen Einkommensteuersatz Lohnsteuer und Solidaritätszuschlag sowie ggf. Kirchensteuer einbehalten. Soweit die Beitragsbemessungsgrenze noch nicht überschritten wird, sind Sozialversicherungsabgaben abzuführen. Beispiel 1 Ein Teilnehmer, Lohnsteuerklasse 1, verdient monatlich brutto Euro. Der Teilnehmer zeichnet Belegschaftsaktien im Wert von Euro. Davon gewährt die HHLA einen Zuschuss von 50 %, d. h. in Höhe von Euro. Dieser bezuschusste Betrag von Euro stellt einen geldwerten Vorteil dar und muss versteuert werden. Steuerfrei dürfen pro Jahr und Arbeitnehmer maximal 135 Euro abgezogen werden. Somit ergäbe sich ein geldwerter Vorteil in Höhe von Euro, der zu versteuern ist. Die Steuern und Sozialabgaben darauf belaufen sich auf rund 710 Euro (vorläufig, der endgültige Wert ist vom Einkommenssteuerbescheid für das Jahr abhängig), die einmalig zu entrichten sind. Dieser Betrag wird vom Nettogehalt abgezogen. Dem gegenüber steht aber der Wert der Aktien in Höhe von insgesamt Euro zum Zeitpunkt des Börsengangs, der mit Euro von der HHLA bezuschusst wurde. 12

15 Beispiel 2 Ein Teilnehmer, Lohnsteuerklasse 3, 2 Kinder, verdient monatlich brutto Euro. Der Teilnehmer zeichnet Belegschaftsaktien im Wert von Euro. Davon gewährt die HHLA einen Zuschuss von 50 %, d. h. in Höhe von Euro. Dieser bezuschusste Betrag von Euro stellt einen geldwerten Vorteil dar und muss versteuert werden. Steuerfrei dürfen pro Jahr und Arbeitnehmer maximal 135 Euro abgezogen werden. Somit ergäbe sich ein geldwerter Vorteil in Höhe von Euro, Wann kann ich meine Aktien wieder verkaufen? Die vergünstigten Aktien sind mit einer Sperrfrist von vier Jahren, ge rechnet ab dem Tag der Einbuchung der Aktien in das Wertpapierdepot, versehen. Während der Sperrfrist darf über die Aktien nicht verfügt werden. Sie dürfen insbesondere nicht verkauft, verpfändet oder in ein fremdes Aktiendepot übertragen werden. Nach Ablauf der Sperrfrist kann der Teilnehmer über die Aktien frei verfügen. der zu versteuern ist. Die Steuern und Sozialabgaben darauf belaufen sich auf rund 640 Euro (vorläufig, der endgültige Wert ist vom Einkommensteuerbescheid für das Jahr abhängig), die einmalig zu entrichten sind. Dieser Betrag wird vom Nettogehalt abgezogen. Die Dividenden auf Ihre HHLA-Aktien werden Ihnen gutgeschrieben und stehen Ihnen direkt nach Dividendenzahlung zur Verfügung. Dem gegenüber steht aber der Wert der Aktien in Höhe von insgesamt Euro zum Zeitpunkt des Börsengangs, der mit Euro von der HHLA bezuschusst wurde. 13

16 Welche Risiken habe ich durch den Kauf von Belegschaftsaktien? Wie bei allen Aktien besteht ein Kursrisiko. Der Wert der Aktien steigt und fällt mit dem Börsenkurs. Die Wertentwicklung der Aktien an der Börse wird von zahlreichen Einflussfaktoren bestimmt. Diese Einflussfaktoren können unternehmensabhängig aber ebenso unternehmensunabhängig sein. So nehmen beispielsweise auch der Konjunkturverlauf, die wirtschaftliche und politische Situation im In- und Ausland, die Steuerpolitik, das Zinsniveau am Kapitalmarkt und spekulative Faktoren Einfluss auf den Börsenkurs der HHLA-Aktie. Als unternehmensinterne Faktoren können z. B. die Gewinnsituation, die Auftragseingänge, die Investitionen und die Dividendenhöhe den Kursverlauf beeinflussen. 14 Es besteht somit das Risiko, dass der Börsenkurs der HHLA-Aktien fällt und der Wert der Aktien sinkt. Eine Beschreibung verschiedener mit der Anlage in die HHLA-Aktien verbundener Risiken wird der Abschnitt Risikofaktoren im Wertpapierprospekt enthalten.

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18 Wie funktioniert die Börse? Die Börse ist ein Markt- und Handelsplatz für die Aktien zahlreicher Unternehmen. Durch das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage steigt oder fällt der Preis einer Aktie. Als Börsen werden Märkte bezeichnet, an denen nicht nur Aktien und Wertpapiere, sondern auch Waren, Edelmetalle und Devisen gehandelt werden. Die wichtigsten Wertpapierbörsen der Welt sind die New York Stock Exchange an der Wall Street sowie die Handelsplätze in Tokio, London und Hongkong. Die wichtigste Börse in Deutschland ist die Frankfurter Wertpapierbörse. An der Wertpapierbörse werden die Aktien verschiedener Unternehmen gehandelt. Zum Handel und zur Preisbildung eines Wertpapiers kommt es durch das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage: Der Preis einer Aktie sinkt, wenn das Angebot an Aktien größer ist als die Nachfrage. Umgekehrt verteuert sich die Aktie eines Unternehmens, wenn die angebotene Aktienanzahl kleiner ist als die Nachfrage. Bedeutung für die HHLA Wir streben eine Notierung an der Frankfurter und der Hamburger Börse (Prime Standard) an. An diesen Börsen kann die HHLA-Aktie nach dem Börsengang täglich gekauft und verkauft werden.* 16 Was versteht man unter dem Platzierungspreis? Bei einem Börsengang muss der erste Kaufpreis einer Aktie vorher festgelegt werden. Der Platzierungspreis wird voraussichtlich erst kurz vor dem Börsenstart festgelegt und bekannt gegeben. Aus dem Platzierungspreis ergibt sich die Anzahl der Aktien, die Sie erwerben. Weshalb benötige ich ein Aktiendepot? Aktien werden in einem Aktiendepot verwahrt. Falls Sie bisher kein Depot haben, müssen Sie bei einer Bank oder Sparkasse ein Aktien depot eröffnen. * Die vergünstigten Belegschaftsaktien der HHLA unterliegen einer Sperrfrist von vier Jahren.

19 Welche Kosten können durch Belegschaftsaktien entstehen? Für die Verwaltung des Aktiendepots sowie den Kauf und Verkauf von Aktien entstehen Kosten. Über die genaue Höhe können Sie sich bei Ihrer Bank erkundigen. Wie werden die Belegschaftsaktien steuerlich behandelt? a. Dividenden Bis einschließlich 2008 werden alle Dividenden zur Hälfte mit der Kapitalertragsteuer von 20 % besteuert. Die Commerzbank AG Hamburg bietet den Teilnehmern des Mitarbeiter- beteiligungsprogramms für die Dauer der Sperrfrist (vier Jahre) die Beispiel 1 Wenn Sie eine Dividende in Höhe von 100 Euro erhalten, werden davon Einrich tung, eines kostenlosen Wertpapierdepots und Verrechnungskontos an. 50 Euro versteuert. Die Kapitalertragsteuer 20 % plus Solidaritätszu schlag 5,5 % (ggf. plus Kirchensteuer) beträgt dann 50 x 20 % = 10 Euro und 10 x 5,5 % = 0,55 Euro. Ab 2009 sind die Dividenden voll steuerpflichtig und werden mit einer Abgeltungsteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag (plus Kirchensteuer) besteuert. 17

20 Beispiel 2 Wenn Sie eine Dividende in Höhe von 100 Euro erhalten, werden zukünf tig auch 100 Euro versteuert. Die Kapital ertrag steuer beträgt dann 100 x 25 % = 25 Euro plus Solidaritäts zuschlag 25 x 5,5 % = 1,38 Euro. ABER: Es gelten Freibeträge für Kapitalerträge bis 801 Euro für Ledige und Euro für Verheiratete. Einen Freistellungsauftrag müssen Sie bei Ihrer Depotbank stellen. Was ist eine Hauptversammlung und wie kann ich daran teilnehmen? Die Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft ist die Versammlung der Aktionäre. Normalerweise findet sie einmal pro Jahr statt. Auf der Hauptversammlung legen Vorstand und Aufsichtsrat Rechenschaft über das abgelaufene Geschäftsjahr ab und werden dann regelmäßig von den Aktionären entlastet. Wichtige Entscheidungen und Beschlüsse über die Gewinnverwendung und mögliche Satzungsänderungen werden in der Hauptversammlung von den Aktionären getroffen. Dabei hat jede Aktie ein Stimmrecht. Alle Aktionäre werden rechtzeitig vor der Hauptversammlung über Zeit, Ort und Inhalt informiert. 18

21 Was passiert mit meinen Belegschaftsaktien und dem Darlehen, wenn ich innerhalb der Sperrfrist kündige, berufsunfähig werde oder sterbe? Die Aktien können bis zum Ablauf der Sperrfrist nicht verkauft, übertragen oder verpfändet werden. Sie bleiben Eigentum des Teilnehmers auch im Falle einer Kündigung oder eines anderen Ausscheidensgrundes. Kann ich auch zukünftig Belegschaftsaktien erwerben? Die Ausgabe von Belegschaftsaktien zum Börsengang der HHLA ist eine einmalige Leistung auf Grundlage des Tarifvertrages vom 23. Juli 2007, aus der keine Rechte auf die zukünftige Gewährung von vergünstigten Aktien abgeleitet werden können. Im Todesfall geht das Eigentum an den Belegschaftsaktien auf die Er- Es steht noch nicht fest, ob weitere Belegschaftsaktien an die Mitar- ben über. Diese können nach Ablauf der Sperrfrist frei über die Aktien verfügen. beiterinnen und Mitarbeiter ausgegeben werden. Die HHLA steht der Ausgabe weiterer Belegschaftsaktien jedoch positiv gegenüber, damit sie auch weiterhin am Unternehmenserfolg partizipieren können. Sie werden rechtzeitig und umfassend informiert, ob zukünftig erneut Belegschaftsaktien ausgegeben werden. Wurde ein unverzinsliches Darlehen in Anspruch genommen, kann dieses auch nach Ausscheiden eines Teilnehmers monatlich weiter abbezahlt werden. Eine sofortige Einmalzahlung nach dem Ausscheiden des Teilnehmers kann, muss aber nicht erfolgen. 19

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23 Wer ist mein Ansprechpartner für Belegschaftsaktien? Bei eventuellen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Birgit K. Peters aus dem Personalmanagement der HHLA, Bei St. Annen 1, Hamburg, Telefon: , Was ändert sich durch einen Börsengang? Ein Börsengang eröffnet den Zugang zur Wachstumsfinanzierung. Demgegenüber stehen aber auch Pflichten einer Börsennotierung. Mit der Notierung von Aktien an der Börse im Segment Prime Standard sind hohe Transparenz- und Publizitätsanforderungen verbunden. Diese gilt es zu erfüllen, um die Basis für eine hohe Aufmerksamkeit und transparente Information der Investoren zu gewährleisten. Unternehmen im Prime Standard sind unter anderem verpflichtet, mindestens einmal im Jahr eine Hauptversammlung und eine Analystenkonferenz abzuhalten. Des Weiteren müssen regelmäßig Quartalsberichte sowie nach Geschäftsjahresende ein Geschäftsbericht innerhalb vorgegebener Fristen veröffentlicht werden in deutsch und englisch. Nachrichten, die nicht öffentlich bekannt sind und die den Aktienkurs beeinflussen können, müssen sofort bekannt gegeben werden (Ad-hoc-Mitteilung). Bedeutung für die HHLA Die HHLA wird die vorgegebenen Pflichten der Börsennotierung akzeptieren und strikt danach handeln. Diese Kommunikationsaufgabe wird in erster Linie von dem neuen Bereich Investor Relations wahrgenommen. 21

24 Wichtige Fachbegriffe Aktiengesellschaft Unternehmensrechtsform, bei der die Unternehmenseigner ihre Gesell schaftsanteile in Form von Aktien halten. Aktionär Inhaber von Aktien einer Aktiengesellschaft und somit wirtschaftlich Miteigentümer an einem Unternehmen. Die Aktionäre stimmen auf der Hauptversammlung unter anderem über die Besetzung des Aufsichtsrats und entscheiden über wichtige unternehmensrelevante Fragen, wie Gewinnverwendung und Kapitalerhöhungen. Rechte und Pflichten des Aktionärs sind im Aktiengesetz (AktG) geregelt. Bookbuilding-Verfahren Form der Preisfindung für neu an die Börse zu bringende Aktien, bei der eine Preisspanne vorgegeben wird, in der die Gebote abgegeben werden. 22 Die Investoren werden somit direkt in die Preisfindung miteinbezogen. Durch das Bookbuilding-Verfahren soll ein fairer Interessenausgleich zwischen Emittent und Investor bezüglich der Höhe des Ausgabepreises herbeigeführt werden. Dividende Die Dividende ist der Anteil am Gewinn einer Aktiengesellschaft, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Die Hauptversammlung beschließt nach dem Vorschlag des Managements über die Dividendenhöhe. Emission Erstausgabe und Unterbringung neuer Aktien. Erfolgt meist unter Einschaltung einiger Kreditinstitute, welche sich zu diesem Zweck zu einem Emissionskonsortium zusammenschließen. Eine Emission dient unter anderem der Kapitalbeschaffung eines Unternehmens. Von Neuemission spricht man, wenn ein Unternehmen zum ersten Mal an die Börse geht.

25 Greenshoe Im Zuge der Emission wird dem Emissionskonsortium gestattet, ein bestimmtes Volumen an zusätzlichen Aktien am Markt zu platzieren und den Kurs mit den Mehrerlösen ggf. zu stabilisieren. Diese zusätzlichen Aktien werden üblicherweise über ein Wertpapierdarlehen von der abgebenden Aktionärin geliehen. Die Greenshoe-Option räumt dem Konsortium die Option ein, die Aktien, die zur Rückführung des Wertpapierdarlehens benötigt werden, zum Platzierungspreis zu erwerben. Hauptversammlung Jede Aktiengesellschaft lädt mindestens einmal jährlich alle Aktionäre zur Hauptversammlung ein. Bei der Hauptversammlung wird über die aktuelle und zukünftige Entwicklung des Unternehmens berichtet und beispielsweise über die Verwendung des Bilanzgewinns entschieden. Der Aktionär kann, aber muss sein Stimmrecht nicht selbst ausüben. Er kann sich beispielsweise auch durch sein Kreditinstitut vertreten lassen. Insiderhandel Gemäß dem Wertpapierhandelsgesetz wird als Insider bezeichnet, wer über Informationen verfügt, die sich erheblich auf den Kurs eines Wertpapiers auswirken können. Solange die Öffentlichkeit noch nicht informiert ist, darf der Insider dieses Wissen nicht nutzen, um an der Börse tätig zu werden. Auch Tipps an andere sind verboten. Nicht nur Vorstände und Aufsichtsräte sind Insider, sondern auch Angestellte und dem Unternehmen verbundene Personen, die Insiderinformationen erhalten. Bis zu fünf Jahre Gefängnis kann die Strafe für Insiderhandel sein. Börsennotierte Unternehmen sind verpflichtet, ein so genanntes Insiderverzeichnis zu führen. Ein Börsenlexikon mit der Definition zahlreicher Börsenbegriffe finden Sie im Internet unter: 23

26 Wichtiger Hinweis Ausführliche Informationen zum Börsengang erhalten Sie im Wertpapierprospekt der HHLA, der vor dem Börsengang auf unserer Internetseite unter der Rubrik Börsengang zur Verfügung stehen und bei der HHLA, Bei St. Annen 1, Hamburg ausliegen wird. Ansprechpartner für HHLA-Belegschaftsaktien Dr. Birgit K. Peters Personalmanagement Bei St. Annen Hamburg Telefon: Dieses Dokument stellt weder einen Prospekt noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf von Aktien oder anderen Wertpapieren der Hamburger Hafen und Logistik AG dar und ersetzt nicht den Prospekt. Vorbehaltlich der Billigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wird ein Prospekt veröffentlicht, der bei der Hamburger Hafen und Logistik AG und den Konsortialbanken kostenfrei erhältlich sein wird. Die Aktien werden ausschließlich auf Grundlage des von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigten Prospekts angeboten. Diese Anzeige ist kein Angebot zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika. Wertpapiere dürfen in den Vereinigten Staaten von Amerika nur mit vorheriger Registrierung unter den Vorschriften des U.S. Securities Act von 1933 in derzeit gültiger Fassung (des Securities Act ) oder ohne vorherige Registrierung nur aufgrund einer Ausnahmeregelung verkauft oder zum Kauf angeboten werden. Ein öffentliches Aktienangebot in den Vereinigten Staaten von Amerika würde mittels eines Prospektes durchgeführt, der bei der Hamburger Hafen und Logistik AG oder einem abgebenden Aktionär erhältlich wäre und der detaillierte Informationen über das Unternehmen und das Management sowie Jahresabschlüsse enthalten würde. Die Hamburger Hafen und Logistik AG beabsichtigt nicht, irgendeinen Teil des Angebots in den Vereinigten Staaten von Amerika zu registrieren. Das Angebot zum Bezug von vergünstigten Belegschaftsaktien erfolgt auf Grundlage des Tarifvertrages vom 23. Juli 2007 zwischen der HHLA und der Gewerkschaft ver.di. Diese Broschüre dient lediglich Informationszwecken; sie begründet keinerlei Ansprüche oder sonstige Rechte hinsichtlich des Bezugs von Belegschaftsaktien. 24

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28 Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft Impressum: Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft, Bei St. Annen 1, Hamburg, Telefon: , Fax: , Beratung und Konzept: Kirchhoff Consult AG, Hamburg

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