Übersicht: Standard-Software Datenbank-Entwicklungswerkzeuge

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1 Windows magazin DM 9, /SFR 9, /ÖS 68, B /2000 Das Original Windows2000 SQL Server 2000 Beta-Preview auf die neue Version NT Magazin magazin Interview IBMs Balanceakt zwischen Linux und Windows 2000 Übersicht: Standard-Software Datenbank-Entwicklungswerkzeuge EXCHANGE 2000 Alle neuen Funktionen Lab-Report Legacy-free PCs von Compaq und HP Thinkpad T20 mit Windows 2000 Professional GPS-Navigation per Laptop Strategien zur Einführung Alternativen zu Outlook Web Store: Speicher für Office-Dokumente Produkte und Dienstleister für Exchange Praxis: NT und Windows 2000 gemeinsam im Netz Know-how: So funktioniert der Indexdienst von Windows 2000 Tipps Tricks Traps Neue Bücher Hotline Werkzeugkiste für NT- und Windows-2000-Profis

2 EDITORIAL Wir begrüßen......windows Me als neuesten Vertreter der Windows-Betriebssystemfamilie (Seite 10). Wir wollen ja nicht unken, aber ungeliebte Kinder sind nun einmal Problemkinder. Wieso ungeliebt? Noch vor einigen Jahren war es eine ausgemachte Sache: Nach Windows 98 ist Schluss mit der 9x-Linie, den Erben aller schlechten Hinterlassenschaften aus der DOS-(Stein-)Zeit. Stattdessen gab es eine Second Edition von Win98 und jetzt eben Windows Me. Me steht zwar für Millennium Edition, doch ausgesprochen wird es wie das englische Wort mich Windows für mich. Vielleicht hilft der persönliche Klang dem ungeliebten Spätgeborenen. Wir wagen es zu bezweifeln. Zieht man frei verfügbare Komponenten wie den Internet Explorer 5.5 oder den Media Player 7 ab, dann entpuppt sich Me als ein beinahe lustloses Update, auf jeden Fall aber ziemlich uninspiriert. Fast schon aufdringlich, wie Microsoft-Vertreter betonen, Windows Me sei ausschließlich für den privaten Gebrauch gedacht. Auf dass ganz bestimmt niemand auf den Gedanken kommen möge, seine Windows-Clients im Firmennetz mit Me und nicht mit Windows 2000 aufzurüsten. Dem zweiten Neuankömmling möge ein wärmerer Empfang vergönnt sein, er hätte ihn verdient. Der Exchange 2000 Server beeindruckt mit Multidatenbank-Fähigkeit, weitgehender Integration von Web-Technologien, Echtzeitkommunikation, Active/Active-Cluster-Support und vielem mehr. Und doch schreit nicht jeder Hurra! (Außer bei Microsoft natürlich!) Bei Exchange 2000 läuft gar nichts ohne Windows 2000 und Active Directory eine Zwangsehe sozusagen. Doch was für manche den besonderen Reiz ausmacht, stellt für andere ein echtes Problem dar. Wer noch fest in der NT-Domänenwelt verhaftet ist, dem steht ein Migrationsprojekt von erheblicher Komplexität ins Haus gut möglich, dass es zunächst einmal auf die lange Bank geschoben wird. Vielleicht ist Exchange 2000 aber auch ein guter Grund, jetzt die Migration auf Windows 2000 anzugehen. Schließlich ist es die erste Enterprise-Anwendung, die tatsächlich von Active Directory als zentralem Netzwerkverzeichnisdienst profitieren kann. Ein kräftiger Schub könnte dem Windows-2000-Markt nicht schaden. Auch die Umfrage unter den Lesern des Windows 2000 Magazins im Juli (siehe Seite 8) zeigt: Viele zögern noch mit dem Umstieg. Vielleicht lassen sich die Skeptiker ja durch finanzielle Anreize animieren. Der Preis für Windows 2000 Server wurde im Rahmen einer Mittelstandsinitiative kräftig reduziert. Und auch die sonstigen Änderungen im Lizenzmodell, die Microsoft gezwungen durch ein Urteil des BGH vornehmen musste, dürften zu einer deutlichen Preissenkung bei Windows 2000 führen (siehe Seite 13). Weiter so! Ihr Frank-Martin Binder

3 INHALT 10/2000 DIALOG Gewinner der Leserumfrage 6 Veranstaltungskalender 6 Kontaktbörse 7 Profis unter sich Ergebnisse der Leserumfrage 8 Ab Seite 16 Special Exchange 2000 Microsofts Messaging-Server erhält mit der Version 2000 ein umfangreiches Update. Exchange 2000 enthält nicht nur zahlreiche neue Features, sondern wird nahtlos in Windows 2000 und Active Directory integriert. Neue Funktionen, Marktchancen, Preise 16 Auf dem rechten Weg Exchange-Guru Tony Redmond sagt Ihnen, worauf Sie bei der Migration auf Exchange 2000 achten müssen. 18 Über den Tellerrand hinaus Auch wenn Microsoft das gerne so hätte Outlook 2000 ist nicht unbedingt der beste Client für Exchange Zugangsmöglichkeiten über IMAP4, POP3 und über das Web lassen dem Anwender die Wahl. 22 Universeller Speicherzugriff Die Web-Store- Technologie gehört zu den attraktivsten neuen Features von Exchange Lesen Sie, welche Anwendungsmöglichkeiten sich damit eröffnen. 30 Marktübersicht: Produkte für Microsoft Exchange Von A wie Antivirenprogramm bis W wie Workgroup-Management hier finden Sie Ihre Exchange-2000-Lösung. 32 Marktübersicht: Exchange-Dienstleister Dienstleister für Exchange-Implementierung, Wartung, Entwicklung und Schulung. 35 Finden, nicht suchen! Eine gute Suchfunktion ist unerlässlich, will man nicht in der Fülle von Office- Dateien, HTML- Seiten, s und anderen Dokumenten den Überblick verlieren. Der integrierte Indexdienst von Windows 2000 stellt einen Ab Seite 50 leistungsfähigen Katalog zur Verfügung und erstellt auf Wunsch sogar automatische Zusammenfassungen. MARKT Berichte aus der Windows-Szene 10 Windows ME feiert Premiere 10 Branchen-Ticker 10 Plädoyer für offene Standards Interview mit Adam Jollans (IBM) 14 SPECIAL EXCHANGE 2000 Exchange 2000 Die Features der neuen Version 16 Auf dem rechten Weg Mit einer guten Migrationsstrategie Mängel in der Infrastruktur beheben 18 Über den Tellerrand hinaus Der richtige Client für Exchange Universeller Speicherzugriff Zugriff auf Exchange-Daten über das Web 30 Marktübersicht: Produkte für Exchange 32 Marktübersicht: Exchange-2000-Dienstleister 35 WISSEN Notfallplanung Windows intern: Dienste unter Windows 2000 und Windows NT 36 TOOLKIT Honeymoon mit Hindernissen Windows 2000 und NT 4.0 gemeinsam im Netz 44 Finden, nicht suchen! Schnelle Dokumentenrecherche mit dem Indexdienst von Windows Tricks & Traps 54 Hotline 56 Know-how für Praktiker Buchbesprechung: Sichere Netzwerke mit Windows Ab Seite SQL Server 2000 Dem SQL Server von 84 Microsoft hing bislang der Ruf an, eine Datenbank eher für kleinere Aufgaben zu sein. Für Anwendungen mit hohem Transaktionsvolumen griffen die meisten Systemadministratoren lieber zur Konkurrenz. Wir testeten, ob Microsoft mit der 2000er-Version Oracle & Co. Paroli bieten kann. 4 Windows 2000 Magazin 10/2000

4 LAB-REPORT Schloss in Türkis Software-Schutz Wibu-Key unter Windows Schluss mit alten Zöpfen Neue Wege im Business-PC-Bereich von Compaq und HP 62 Wenn nichts mehr geht... Zugriff auf NTFS über MS-DOS 67 Schwarzes Kraftpaket IBM-Notebook mit satten Leistungsreserven für Windows Orientierung auf allen Wegen GPS-Navigation mit dem Laptop 70 Neue Produkte für NT und Windows Marktübersicht: Standard-Software für NT und Windows FOKUS Aufpoliertes Image Beta-Preview: Microsoft SQL Server Marktübersicht: Datenbank-Entwicklungswerkzeuge für NT und Windows RUBRIKEN Editorial 3 Inhalt 4 Abonnement 77 Online-Seminarführer 79 Navigator 91 Seminarführer 94 Produkt/Inserentenverzeichnis 96 Leser-Info-Fax 97 Impressum 98 Vorschau 98 Legacy-free PCs mit Windows 2000 Trotz vieler Verbesserungen blieben in den letzten Jahren die PC-Schnittstellen zur Außenwelt fast unverändert. Mit dem USB- und Firewire- Support von Windows 2000 haben ISA, serielle und parallele Anschlüsse möglicherweise bald ausgedient. Wir testeten neue Business-PC-Konzepte von Compaq und HP. Ab Seite 62

5 DIALOG Leserumfrage Veranstaltungskalender Die Gewinner der Leserumfrage Preis: 1 Windows 2000 Advanced Server Yao Degens, München Preis: je 1 TeamScheduler 2000 mit 100 Client-Lizenzen Ines Rasch, Lobenstein Andreas Voutta, München Hendrik Grapt, Hamburg Thomas C. Müller, Hamburg Andreas Effnert, Hamburg 7. Preis: 1 VIPCO CD-Server CD-10DX Alois Baier, Norderstedt 8. Preis: 1 Gateland ISDN-Router mit integrierter Firewall Dirk Sütterlin, Binzen 9. Preis: 1 FerrariFax ISDN (single) Thomas Grittner, Düsseldorf 10. Preis: 1 ISDN-Karte DIVA Server BRI-2M PCI Armin Sigl, Bad Birnbach 11. Preis: 1 InoculateIT Workgroup Edition Joachim Bühner, Fürth Preis: 1 Windows 2000 Professional Stefan Savoric, Darmstadt Jörg Ketzer, Blumberg Andreas Halbartschlager, A-3264 Gresten (Österreich) 15. Preis: 1 APC Smart-UPS 700 Juerg Fatzer, CH-8310 Grafstal (Schweiz) 16. Preis: 1 Acotec RAM for NT-RAS (8 Ports) Stefan Loeger, Starnberg 17. Preis: 1 asbtimesystem Home Edition Wigbert Lindenbauer, Leinefelden Preis: 1 Software-Router Virtual Gateland Hans Spewak, München Jasmin Hubertus, Heusweiler Alexander Seidler, Nußdorf Preis: 1 DIVA USB Knut Erik Hauslo, Teltow Olaf Weisse, München Marcus Engelbert, Köln Roland Stein, Gaggenau Rudolf Grüner, Wunsiedel Preis: 1 AVM FRITZ!Card PCI Ralf Stöckl, Berlin Bernd Buske, Hannover Preis: 1 USB ISDN Mouse Michael Lütz, Kreuztal Carsten Horlacher, Bad Nauheim Heinz Feiertag, Nordhorn Harald Domeier, Leonberg H.-Joachim Wust, Weinheim Preis: 1 CD-ROM AWi Aktuelles Wissen Kompact Peter Kiefer, Dessau Klaus Dieter Lang, Bad Homburg Lars Gerhards, Sand Franz Josef Fassbender, Baden- Baden Helge Frank, Hamburg Detlev Eufinger, Dortmund Maximilian Gerl, Schongau R. Wilkens, Minden Michael Tesch, Norderstedt Jörn Franke, Bruchköbel Dr. Heinz Seligmann, Überlingen Reinhold Haas, A-8232 Grafendorf (Österreich) Thomas Adamska, Lübeck Otto W. Schleicher, Wehrheim Raphael Herzog, CH-8306 Bruttisellen (Schweiz) Frank Bengelsdorf, Trittau Nina Vohrer, Ostfildern Michael Henneböhl, Freiburg im Breisgau Veranstaltungskalender Oktober WinSuMMit 2000 Davos, Schweiz bis Tel: Deutscher Internet Kongress Karlsruhe, Deutschland bis Tel: Thin Client 2000 London, England bis Tel.: Security Essen, Deutschland bis Tel: IBM Windows 2000 Frankfurt/Main, Kongress Deutschland Tel: e-com World 2000 Wiesbaden, Deutschland bis Tel.: COMPONENT 2000 München, Deutschland bis Tel: development.com VISION Stuttgart, Deutschland bis Tel: vision/home/ XML ONE London, England bis Tel: 0044-(0) london Internet World New York, USA bis Tel: fall2000/ IT meets Business München, Deutschland bis Tel: Support Services Conference San Francisco, USA bis & Expo Fall 2000 Tel.: IT-Kongress Köln, Deutschland bis Tel: XML für ebusiness Hamburg, Deutschland bis Tel: Infosecurity Frankfurt, Deutschland bis Tel: November SYSTEMS 2000 München, Deutschland bis Tel.: Medientage München 2000 München, Deutschland bis Tel.: muenchen.de NetWorld + Interop 2000 Paris, Frankreich bis Tel.: COMDEX/Fall 2000 Las Vegas, USA bis Tel.: ecomm Friedrichshafen, bis Deutschland.de/intertech Tel: exponet 2000 Köln, Deutschland bs Tel / Microsoft Advanced Hannover, Deutschland bis Development Conference Tel.: 08041/ Alle Angaben ohne Gewähr. 6 Windows 2000 Magazin 10/2000

6 DIALOG Usergroups Kontaktbörse Aufruf zum Dialog NT Anwendergruppe c/o AddOn Systemhaus GmbH Sindelfinger Allee Böblingen Tel.: 07031/ Fax: 07031/ Web: NT User Group c/o IIR Deutschland GmbH Lyoner Str Frankfurt/M. Tel.: 069/ Fax: 069/ NTUG (NT User Group) Stadthagen Ansprechpartner: Marc Grote Sülbeckerbrand Nienstädt Tel.: 05724/ SAP R/3 NT User Group e.v. c/o PC & PR GmbH Kölner Straße Mechernich Kommern Tel.: 02443/6089 Fax: 02443/ Web: Windows User Group Österreich Marinelligasse 5/2 A-1020 Wien Tel.: 0222/ Fax: 0222/ Web: Wir freuen uns über jeden Leserbrief an die Redaktion. Zögern Sie nicht, uns Ihre Anregungen, Kritik und Kommentare zukommen zu lassen. Nutzen Sie auch unser neu eingerichtetes Diskussionsforum auf unserer Web-Site. Hier haben Sie Gelegenheit, Meinungen und Erfahrungen mit anderen Windows-NT- und Windows-2000-Profis auszutauschen. So erreichen Sie das Windows 2000 Magazin Redaktion Windows 2000 Magazin Bretonischer Ring 13 D Grasbrunn Tel.: 0 89/ Fax: 0 89/ Web: Schreiben Sie uns, wenn Ihre Usergroup in dieser Liste vertreten sein soll. Dabei kommt es nicht darauf an, wie viele Mitglieder Ihre Usergroup hat. Sie sollten allerdings offen für neue Mitglieder sein und natürlich etwas mit Windows NT und Windows 2000 zu tun haben. Wir veröffentlichen auch gerne Hinweise auf Ihre Veranstaltungen. Schicken Sie uns eine mit dem Betreff Windows NT/2000 Usergroup an Windows 2000 Magazin 10/2000 7

7 DIALOG Leserumfrage Ergebnisse der Leserumfrage Technik für Profis Trotz der beginnenden Urlaubszeit im Juli konnten wir bei der ersten Leserumfrage des Windows 2000 Magazins eine große Resonanz verzeichnen. Überrascht hat uns nicht nur die Gesamtzahl der Einsendungen, sondern auch die Tatsache, dass ungefähr drei Viertel aller Teilnehmer den Fragenbogen nicht per Post oder Fax einsandten, sondern die Internet-Version auf unserer Website mag.de nutzten. Ein weiterer Beleg dafür, dass für die Mehrzahl der EDV-Professionals heute das Internet zum selbstverständlichen Handwerkszeug gehört. Profis und Technik Erstes und wichtigstes Resultat: Die Leser des Windows 2000 Magazins sind echte Profis. Dafür ein paar Beispielzahlen: von Frank-Martin Binder In der Juli-Ausgabe hatten unsere Leser das Wort. Jetzt liegen die Ergebnisse der Leserumfrage vor. Sie beweisen eindrucksvoll: Das Windows 2000 Magazin ist die Zeitschrift der Windows-NT und Windows Profis. Zwei Drittel beschäftigen sich von Berufs wegen mit EDV. Weitere 8 Prozent sind gar als EDV-Trainer tätig. Über 22 Prozent der Leser sind Microsoft Certified Systems Engineers (MCSE). 56 Prozent arbeiten in ihren Firmen als System- oder Netzwerkadministratoren, 30 Prozent als PC-Spezialisten, 18 Prozent als Helpdesk- oder Support-Mitarbeiter. Eine derart qualifizierte Leserschaft zu haben, sehen wir gleichermaßen als Bestätigung für die konsequente technische Ausrichtung des Windows 2000 Magazins wie auch als Verpflichtung für die Zukunft. Die wichtigsten Knowhow-Rubriken Wissen und Toolkit erhielten von Ihnen Spitzennoten. Ebenso an der Spitze liegen sie aber auch bei der Wunschliste, welche Rubriken noch erweitert werden sollen. Gefragt nach dem Nutzen, erhielten Tipps & Tricks, Hotline-Anfragen und Grundlagenartikel die Spitzennoten dicht gefolgt von Software- und Hardware- Tests sowie der Berichterstattung über Produkt-Neuheiten. Migration Ganz besonders gespannt waren wir natürlich auf die Ergebnisse der Migrationsfragen, also ob, wann und in welchem Umfang Windows 2000 eingesetzt werden soll. Dabei zeichneten sich drei in etwa gleich große Gruppen ab: Ein Drittel der befragten Leser will die komplette Firma auf Windows 2000 migrieren, ein weiteres Drittel hat mit Windows 2000 gar nichts am Hut und das restliche Drittel plant eine teilweise Migration auf das neue Betriebssystem. Zwischen Desktops, Notebooks und Servern gibt es lediglich geringe Unterschiede. Bei der im Verhältnis hohen Zahl von Nicht-Migrierern bei den Notebooks ist zu beachten, dass hierunter auch all jene fallen, die überhaupt keine Notebooks im Einsatz haben (Grafik 1). Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Plänen zu Active Directory: Während lediglich ca. 6 Prozent der Leser bereits mit AD arbeiten, gibt es jeweils ungefähr 30 Prozent, die sich in der Evaluierung befinden und die den Einsatz bereits fest eingeplant haben. Verzichten auf Active Directory wollen ebenfalls ca. 30 Prozent der Leser (Grafik 2). Gratulation Natürlich gibt es noch viele weitere interessante Ergebnisse, die uns dabei helfen werden, das Windows 2000 Magazin im Sinne unserer Leser weiterzuentwickeln. Es gab zahlreiche wertvolle Kommentare, Themenwünsche, aber auch konstruktive Kritik, die wir uns gerne zu Herzen nehmen. Leider fehlt an dieser Stelle der Platz für eine ausführlichere Darstellung. Wir werden jedoch im Lauf der nächsten Wochen eine erweiterte Auswertung auf 2000mag.de bereitstellen. Anteil der Desktop-Rechner/Notebooks/Server, die auf Windows 2000 migriert werden sollen In Prozent aller Antworten Pläne zum Active-Directory-Einsatz In Prozent aller Antworten Das Team des Windows 2000 Magazins bedankt sich bei allen Teilnehmern und gratuliert allen, die bei unserer Verlosung einen der zahlreichen wertvollen Preise gewonnen haben. Die Liste aller Gewinner finden Sie in der Tabelle auf Seite 6. (fbi) 8 Windows 2000 Magazin 10/2000

8 MARKT Kurzmeldungen Branchen Ticker Nachdem die Integration der beiden Tool-Hersteller Mission Critical Software und NetIQ nach Unternehmensangaben erfolgreich abgeschlossen wurde, verlässt Mike Bennett, Ex- Chef von Mission Critical und jetziger Aufsichtsratschef der fusionierten NetIQ das Unternehmen. Lernout & Hauspie, Spezialist für Sprachanwendungen aus Belgien, konnte den Auftrag an Land ziehen, Microsofts im Internet verfügbare Knowledge-Base in zahlreiche europäische und asiatische Sprachen zu übersetzen. Die Knowledge- Base enthält ungefähr englischsprachige Dokumente zu allen Microsoft-Produkten. Lernout & Hauspie war in der Vergangenheit bereits für zahlreiche Nationalisierungen von Microsoft-Produkten, darunter Windows 2000, Office, IIS und Encarta verantwortlich. Agresso gewinnt Materna Der ERP-Hersteller Agresso konnte die Unternehmensgruppe Materna als Kunden gewinnen. Agresso konnte sich in einem zweistufigen Auswahlprozess gegen Navision, IFS und SAP durchsetzen. Das Software- Haus Materna gehört mit über 1000 Mitarbeitern zu den führenden Firmen für Informations- und Kommunikationstechnologie in Deutschland. Materna will im Januar 2001 mit dem auf NT und Windows 2000 basierenden Agresso Business World live gehen. Bis dahin sollen die Module Agresso Office (Rechnungswesen, Projekt, Logistik, HR und Analysewerkzeuge) und das Internet- Portal Web Services funktionsfähig sein. (fbi) Agresso Tel.: 0 89/ Windows privat: Windows Me feiert Premiere Windows 2000 ist ab sofort nicht mehr die neuste Windows-Version. Diesen Rang musste es an Windows Me (Me steht für Millennium Edition) abgeben. Um dennoch das Windows-2000-Geschäft nicht negativ zu beeinflussen, legte Microsoft bei der offiziellen Pressevorstellung großen Wert auf die Feststellung, dass Windows Me ausschließlich auf den privaten Kunden zielt. Einige Anleihen hat Me dennoch beim großen Bruder Windows 2000 genommen. Am auffälligsten sind natürlich die Gemeinsamkeiten bei der Benutzeroberfläche, die jetzt ebenfalls mit Funktionen wie personalisierten Menüs und konfigurierbarer Task-Leiste ausgestattet wurde. Wer mit Windows 2000 Professional vertraut ist, wird sich in Windows Me auf Anhieb zurechtfinden. Eine weitere von Windows 2000 übernommene Technologie ist die System File Protection. Diese sorgt dafür, dass wichtige Systemdateien, die versehentlich gelöscht oder verändert wurden, automatisch wieder durch die Originale ersetzt werden. In Windows Me wird sie zudem mit der Systemwiederherstellung ergänzt. Diese erlaubt dem Anwender, eine Art Schnappschuss des Betriebssystems zu setzen, zu dem er wieder zurückkehren kann, sollte das System aufgrund defekter Software oder Benutzerfehlern nicht mehr funktionieren. Als Beispiel ließ sich Microsoft ein Szenario einfallen, in denen ein Home-PC sowohl von den Eltern als auch von den Kids genutzt wird. Sollten letztere den PC zu Tode konfigurieren, kann er mittels Systemwiederherstellung in einen funktionierenden Zustand zurückversetzt werden. Einer der Schwerpunkte bei der Entwicklung: Die Bedienung soll Spaß machen. Bei Microsoft bedeutet dies vor allem die Integration digitaler Medien. Über USB und Windows-Image-Acquisition-Standard (WIA) lassen sich die digitalen Kameras und Scanner vieler Hersteller per Plug-and-play leicht anschließen. Neben dem integrierten Windows Media Player 7 (der allerdings auch per Download separat und kostenlos erhältlich ist), enthält Windows Me mit dem Movie Maker eine Videoschnitt-Software, die für private Belange durchaus interessante Funktionen bietet. Auch für Spieler wurde in Me viel getan. Es enthält nicht nur online-fähige Versionen von Backgammon oder Hearts, sondern erlaubt über Directplay Voice die Sprachübertragung in Internet-basierenden Multiplayer-Spielen. Entgegen mancher Gerüchte im Vorfeld der Veröffentlichung ist Windows Me durchaus netzwerkfähig. Es enthält sogar einen speziellen Heimnetzwerk-Assistenten, der sowohl USB-Netzkomponenten wie auch den Universal-Plug-and-play-Standard unterstützt. Letzterer sorgt für die automatische Erkennung von im Netzwerk freigegebenen Ressourcen und intelligenten Netzwerkkomponenten. Auch die professionellen Netzwerkoptionen sind enthalten. Dies gilt nicht nur für die TCP/IP-Protokolle, die auch für den Internet- Zugriff benötigt werden. Nachdem der Verzicht auf den Novell-Client in der Beta 3 von Me bei etlichen Testern Entrüstung hervorgerufen hatte, ist er nun wieder Bestandteil des fertigen Produkts. Die Verkaufspreise für Windows Me sind verhältnismäßig moderat angesetzt. Das Update von Windows 95 oder 98 kostet 229 Mark. Befristet bis zum 15. Januar läuft eine Sonderaktion mit einem Update-Preis von 149 Mark. Bei den erwarteten Verkaufszahlen gibt man sich bei Microsoft dennoch vorsichtig: Die Erwartungen orientieren sich sehr stark am PC-Neuverkauf, so Microsoft-Produktmanager Rainer Linder. Bei den bestehenden Installationen rechne man mit einer Upgrade-Quote zwischen 10 und 20 Prozent. (fbi) 10 Windows 2000 Magazin 10/2000

9 MARKT Kurzmeldungen Ibex übernimmt Privatkunden von UUnet Für einen zweistelligen Millionenbetrag übernimmt das Augsburger Unternehmen Ibex die Privatkundensparte der deutschen Worldcom-Tochter UUnet. Laut UUnet seien die Produktlinien knuut und knuut-by-call zwar mit derzeit Kunden sehr erfolgreich gewesen, zählten aber nicht zum zentralen Business-Fokus des Unternehmens. Die notwendigen Investitionen, um das Endverbrauchergeschäft weiter zu forcieren, würden nicht in die UUNet-Strategie passen, so Peter Reifenrath, Country Manager Deutschland. Für Ibex-Vorstand Dieter Wagner sind die UUnet-Kunden eine ideale Erweiterung des Kundenstamms. Eine baldige Preiserhöhung und die Teilnahme an einem Bonus-System sollen sie bei der Stange halten. (fbi) Entwickler-Chef Maritz verlässt Microsoft Paul Maritz, als Group Vice President Platforms Strategy and Developer Group für die Entwicklung verantwortlich, verlässt nach 14 Jahren Microsoft. Maritz zieht sich nach eigenen Angaben aus privaten Gründen zurück und will Ballmer und Gates zukünftig als Berater in strategischen Fragen zur Verfügung stehen. Offensichtlich verlässt Maritz Microsoft nicht im Bösen. Sowohl Ballmer als auch Gates fanden geradezu überschwängliche Abschiedsworte. Sanjay Parthasarathy, bislang Vice President unter Maritz, wurde zu einer neuen Rolle als Entwickler-Envangelist und für die Geschäftsentwicklung berufen und berichtet direkt an CEO Ballmer. In Amt und Würden bleibt Yuval Neeman als Vice President der Developer Division. Er berichtet in Zukunft an Groupe Vice President Jim Allchin, der aber nach einer längeren Auszeit noch nicht wieder seinen Schreibtisch in Redmond eingenommen hat. (fbi) Ibex Tel.: / Wer sich schon öfters darüber geärgert hat, dass die aktuelle Hardware-Kompatibilitätsliste für Windows 2000 nur noch über die unhandliche Web-Anwendung unter verfügbar war, für den gibt es jetzt eine heiße ftp- Adresse: Unter ftp://ftp.microsoft.com/services/whql/ hcl findet sich nicht nur die aktuelle Windows HCL im Textformat, sondern auch diejenige von NT 4.0, Windows 95, 98 und ME. Endlich kann man einfach wieder den entsprechenden Abschnitt ausdrucken und beim nächsten Einkauf in die Jackentasche stecken. (fbi) Wiederentdeckung per ftp Windows 2000 Magazin 10/

10 MARKT Kurzmeldungen Lizenzen für Application Service Provider Geringe oder keine Anschaffungskosten, kein Administrationsaufwand, keine Kosten für eigene Hardware, das sind die Vorteile, die vor allem kleine und mittelständische Unternehmen bewegen sollen, ihre Software bei so genannten Application Service Providern (ASPs) zu mieten. Der ASP betreibt die Software auf seinen Servern und stellt sie den Anwendern über das Internet zur Verfügung. Mit einem angepassten Lizenzmodell will sich Microsoft ein großes Stück vom wachsenden ASP-Kuchen abschneiden. Neben der gesamten Backoffice- Suite werden ASP-Lizenzen auch für Komponenten von Office 2000, Word, Excel und Access zur Verwendung über die Terminal-Dienste angeboten. Besonders von Exchange 2000 erhofft man sich bei Microsoft gute Geschäfte, da dieses seine Dienste über Outlook Web Access jedem Web-Browser zur Verfügung stellen kann, und keine spezielle Software auf den Client-Rechnern installiert sein muss. Im Rahmen des ASP-Programms hat der Provider die Wahl zwischen einer Lizenzierung pro Benutzer oder pro CPU. Im ersten Fall ist für jeden Benutzer eine so genannte SAL (Subscriber Access Licence) erforderlich. Bei der Lizenzierung pro CPU kann eine unbegrenzte Anzahl an Benutzern auf die Software zugreifen, solange diese auf einer einzelnen CPU läuft. ASPs können monatlich zwischen den beiden Lizenzierungsvarianten wechseln. Das Programm steht allen Microsoft Certified Solution Providern offen. (fbi) Microsoft Tel.: 0 89/ Auch EU ermittelt gegen Microsoft wegen möglicher Wettbewerbsverstöße Nachdem Microsoft den Prozess wegen Wettbewerbsverstößen in den USA verloren hat (Windows 2000 Magazin berichtete ausführlich in den letzen Ausgaben darüber), droht der Firma jetzt auch in der Europäischen Union Unbill. EU- Wettbewerbskommissar Mario Monti eröffnete Anfang August ein Verfahren gegen Microsoft, nachdem sich Sun Microsystems bei der EU- Kommission beschwert hatte. Sun warf Microsoft diskriminierende Lizenzbedingungen vor sowie die Weigerung, Informationen über sein Betriebssystem herauszugeben. Anders, als in den USA, wo vor allem der Browser-Krieg Web-Tipp mit Netscape im Mittelpunkt stand, geht es bei der EU- Untersuchung darum, ob Microsoft seine dominierende Marktposition bei Desktop- Betriebssystemen missbraucht hat, um auch den Markt der Server-Betriebssysteme zu kontrollieren. Microsoft hat nun zwei Monate Zeit, um zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Die Kommission will noch in diesem Jahr ein Urteil sprechen. Microsoft könnte nach EU-Recht mit einer Maximalstrafe in Höhe von 10 Prozent des Jahresumsatzes belegt werden. Ein derart hohes Strafmaß wurde bislang jedoch noch nie ausgesprochen. (fbi) Eine interessante deutschsprachige Website finden Windows-2000-Anwender unter der Adresse helpline.de. Sie enthält zahlreiche Informationen und Problemlösungen zu Installation, Hardware etc. Kernstück der Site ist neben einer umfangreichen Treiberdatenbank ein Diskussionsforum nach dem Motto: User helfen Usern. (fbi) Mobile Internetdienste Für Betreiber von Mobilfunknetzen wollen UU- NET und Ericsson gemeinsam Internetdienste entwickeln. Außerdem will Ericsson das Angebot von UUNET an die 400 Mitglieder der GSM-Vereinigung (GSM Association) für ein weltweites Roaming- Netz unterstützen. Produkte für den fließenden Übergang von GPRS-Netzen zu reinen IP-Netzen sind geplant. In reinen IP-Netzen etwa bei UMTS wird selbst Sprache in Form von Datenpaketen und nicht mehr leitungsvermittelt übertragen. Für multimediale Anwendungen wie bewegte Bilder, professionelle Präsentationen, private Fotos oder den Abruf von Nachrichten werden IP-Übertragungen benötigt. (kl) Ericsson Tel.: 0211/ Workstations mit Rambus Drei Viertel aller im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verkauften Workstations waren laut einer Studie von International Data Corporation (IDC) mit Rambus-DRAM-Modulen ausgerüstet. Nach Angaben der Marktforscher von IDC wurden im zweiten Quartal rund Workstations verkauft. Dabei waren insgesamt mehr Unix-Workstations, hingegen fiel der Marktanteil der NT-Maschinen. Schuld daran sei der schlechte Absatz insbesondere von Hewlett-Packard und Compaq, so IDC. Der Sieger im Marktsegment für NT- Workstations ist Dell mit acht Prozent Zuwachs. Der Computerhersteller verkauft ausschließlich Workstations mit Rambus-Modellen. (kl) Kingston Technology Tel.: 0 89/ Windows 2000 Magazin 10/2000

11 MARKT Kurzmeldungen Microsoft verändert Lizenzmodell nach Gerichtsurteil Microsoft hat aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs die Konsequenzen gezogen und das deutsche Lizenzmodell für zahlreiche Produkte verändert. Der Bundesgerichtshof hatte am 6. Juli eine Klage von Microsoft gegen einen Fachhändler abgewiesen, der eine OEM-Version von MS-DOS und Windows for Workgroups separat also nicht in Verbindung mit einem neuen PC verkauft hatte. Das BGH stellte sich auf den Standpunkt, dass das deutsche Urheberrecht, auf das sich Microsoft berufen hatte, keine Einschränkung der Weiterverbreitung von Software begründen könne, nachdem diese erst einmal mit Zustimmung des Herstellers in den Handel gelangt sei. Noch bedeutungsvoller war folgendes Argument des BGH: Wenn Microsoft seine Programme verbilligt an PC- Hersteller abgebe, um eine Erstausrüstung der PCs mit Microsoft-Produkten zu fördern, sei nicht einzusehen, warum nicht auch Interessenten an einer isolierten Programmkopie in den Genuss des günstigeren Preises kommen sollten. Das Interesse eines Herstellers, verschiedene Marktsegmente mit unterschiedlichen Preisen zu bedienen, werde auch sonst von der Rechtsordnung nicht ohne weiteres geschützt. DSP- und Einzelhandelsprodukte Produkte DSP- Einzelhandels Produkt produkt Windows 2000 Professional ja nur Upgrades Windows NT 4.0 Workstation ja bis verfügbar Office 2000 Small Business ja nur Upgrades Windows 95 ja nur Upgrades Windows 98 SE ja nur Upgrades Windows Millennium ja nur Upgrades Windows NT 4.0 Server nein ja Windows 2000 Server nein ja Backoffice Small Business Server 4.5 nein ja Microsofts Konsequenz aus dem Urteil: Zukünftig gibt es die Microsoft-Produkte entweder nur noch als so genannte DSP-Versionen (Delivery Service Partner) oder nur noch als Einzelhandelspakete. Stellt sich die Frage, wo Microsoft die Linie zwischen den beiden Versionstypen zieht: Generell kann man sagen, dass Produkte, die bislang schon hauptsächlich über Pre-Install angeboten wurden, in Zukunft nur noch als DSP-Produkte erhältlich sein werden. Dies betrifft beispielsweise die Vollversionen von Windows 95, 98, Me, Office 2000 Small Business aber auch Windows 2000 Professional. Die jeweiligen Upgrade- Versionen sind hingegen nur noch als Einzelhandelsprodukt erhältlich. Viele Server-Versionen sind zukünftig nur noch als Einzelhandelsprodukt zu haben, darunter auch NT 4.0 Server und Windows 2000 Server. (Details siehe Tabelle) DSP-Versionen unterscheiden sich von Einzelhandelsprodukten dadurch, dass sie nicht nur günstiger sind, sondern auch mit zusätzlichen Vorinstallations-Werkzeugen ausgestattet sind. Dafür ist der telefonische Support nicht kostenlos und wird nicht von Microsoft, sondern vom jeweiligen System- Builder geleistet. (fbi) Neues aus der Flüstertüte Microsoft will in den nächsten Jahren 80 Prozent seines gesamten Forschungsund Entwicklungs-Budgets in die Arbeit an seiner.net-strategie stecken, sagte Bill Gates während der Olympischen Spiele in Australien. Bis die Benutzer jedoch den vollen Umfang der.net User Experience genießen können, werden noch zwei bis drei Jahre ins Land gehen. Wie bereits auf der Entwicklerkonferenz PDC angedeutet, wird die nächste Windows- Version (Codename: Whistler) zwar das.net- Framework, nicht jedoch die Benutzerschnittstelle für.net in vollem Umfang enthalten. Dies bleibt dem nächsten Haupt-Release, das derzeit unter dem Codenamen Blackcomb entwickelt wird, vorbehalten. Voraussichtliches Erscheinungsjahr: 2002 oder Auch ohne.net-benutzeroberfläche wird Whistler jede Menge Neuheiten enthalten vorausgesetzt natürlich, es bleibt bei den derzeitigen Plänen: Es soll das erste Consumer- Windows auf NT-Basis werden, als Headless -Variante (d.h. ohne grafische Benutzeroberfläche) den Internet-Appliances-Markt erobern und als Embedded -Version NT 4.0 Embedded ablösen. Neuester Plan: Auch Microsofts Plattform für interaktives TV soll auf Whistler aufsetzen. Der PC würde via Kabel oder Satellit breitbandig mit der Außenwelt verbunden zu einer Art multifunktionalem Home-Server mit Fernsehfunktionalität. (fbi) Windows 2000 Magazin 10/

12 I N T E R V I E W MARKT Interview Plädoyer für offene Standards IBM profiliert sich gerne als Java- und Linux-Verfechter. Wie passt dies mit ihrer Rolle als einer der wichtigsten Software- und Hardware-Anbieter für Windows NT und Windows 2000 zusammen? Das Windows 2000 Magazin sprach mit Adam Jollans, Software Marketing Manager NT, Windows 2000, Linux, Solaris für IBM Europa.? Kaum eine Firma verkauft so viele verschiedene Betriebssysteme wie IBM von Linux über AIX bis OS/390. Welche Rolle kommt in dieser Sammlung eigentlich Windows 2000 zu? Jollans: IBM, Lotus und Tivoli haben ein starkes und schnell wachsendes Software-Geschäft auf der Windows-NT-Plattform. Beispielsweise lagen die Wachstumsraten für unsere Datenbank DB2 auf NT mehr als viermal so hoch wie der Industriedurchschnitt von 17 Prozent. Wir kalkulieren damit, dass die Kunden für jeden Dollar, den sie für Windows 2000 ausgeben, 8 bis 9 Dollar in Software, Hardware und Dienstleistungen zu Windows 2000 investieren werden. Dies eröffnet IBM ausgezeichnete Perspektiven, da wir in allen diesen Bereichen mit starken Produkten und Angeboten im Markt sind. Insgesamt machte IBM ,7 Milliarden Dollar Umsatz mit Software, wovon Middleware für Windows NT und Windows 2000 einen wichtigen und wachsenden Anteil darstellen. Es ist auf jeden Fall ein gutes Geschäft für uns.? Steht IBMs starkes Linux-Commitment nicht im Gegensatz zum Windows-2000-Engagement? Jollans: Der größte Unterschied zwischen Linux und Windows 2000 liegt darin, dass Linux Open Source ist. Linux ist für uns nicht deswegen interessant, weil wir meinen, da gibt es ein neues Betriebssystem, das in einigen Bereichen besser als andere Betriebssysteme ist. Weil Linux Open Source ist, kann es jeder auf eine andere Plattform portieren. Überlegt man, warum das Internet so erfolgreich werden konnte, dann lag das vor allem daran, dass jeder Computer mit jedem anderen Computer über TCP/IP verbunden werden kann. Hätte man auf jedem Rechner sechs verschiedene Web-Browser benötigt, um auf die Server von Microsoft, IBM und anderen zuzugreifen, wäre es bestimmt anders gelaufen. Dieses offene Prinzip wird sich im nächsten Schritt auf Anwendungen ausweiten. Es ist genau diese Portierbarkeit von Anwendungen auf unterschiedliche Plattformen, die durch Linux in den Markt eingeführt wird. IBM portierte beispielsweise Linux auf 390 und im anderen Extrem gibt es mittlerweile einen Linux-Prototypen für eine Armbanduhr.? Microsoft will mit.net doch in dieselbe Richtung. Worin liegt der Unterschied zu IBMs Ansatz? Jollans: Microsoft hat offenbar gemerkt, dass es keine andere Wahl hat, als sich in Richtung einer heterogenen Welt, hin zu mehr Offenheit zu bewegen. Dies ist sicher einer der Beweggründe für die.net-strategie. Allerdings haben sie das reichlich spät realisiert. Außerdem ist Microsoft bislang nur einen Teil des Wegs gegangen. Sie haben zwar sozusagen einen Fuß ins Wasser gesteckt, aber sich noch nicht getraut, voll in das Open-Source/Open Applications -Szenario einzutauchen.? Microsoft setzt doch voll auf XML als offenen Standard, reicht das nicht aus? Jollans: Sicher, wir begrüßen Microsofts Wahl von XML als Basis für Datenaustausch. Bei der Spezifikation von SOAP gab es auch eine Zusammenarbeit mit der IBM. Solange Microsoft bei offenen Standards bleibt, ist das großartig. Sobald sie jedoch wieder in die geschlossene Denke zurückfallen und beispielsweise proprietäre Erweiterungen zu XML propagieren, ist das nicht zum Vorteil für die Kunden und die Internet-Benutzer. Nehmen Sie als Beispiel die neue Programmiersprache C#, die bestimmte Schwächen von C und C++ ausbügeln soll. Wir hätten Microsoft geraten, dafür etwas namens Java zu benutzen, weil es genau die Features hat, die C/C++ fehlen und weil sich die Microsoft-Entwickler bereits damit auskennen. Stattdessen geht Microsoft wieder einmal proprietäre Wege. Trotzdem, Microsofts Ansatz, den Schwerpunkt auf Web-Server anstatt auf Web-Browser zu setzen, geht in die richtige Richtung.? Welche Rolle spielt für die IBM Windows/64, die kommende 64-Bit-Version für Intels Itanium-Prozessoren? Jollans: Wir arbeiten bei der 64-Bit-Technologie eng mit Intel und Microsoft zusammen und haben bereits Testsysteme im Einsatz. Unsere Hardware wird verfügbar sein, sobald der Itanium-Chip freigegeben wird. Wann das der Fall sein wird, müssen Sie jedoch Intel fragen. Unsere Windows-2000-Spezialisten aus dem Labor in Kirkland nahe der Microsoft-Zentrale in Redmond beraten andere IBM-Entwicklungslabors bei der Optimierung von IA-64 und Windows Parallel dazu entwickeln wir aber auch eine IA-64-Implementierung von AIX, das frühere Projekt Monterey unter dem Namen AIX 5L. Außerdem sind wir an der Portierung von Linux auf Intel-64 beteiligt. Es wird auf jeden Fall spannend, in welche Richtung sich Intel- 64 entwickeln wird und wie es sich im Markt etablieren kann. Kurzfristig gesehen, liegt das größte Geschäftspotential auf der neuen Intel-Plattform wahrscheinlich bei Windows 2000.? IBM hat kürzlich mit dem Firestorm-Cluster einen Performance-Weltrekord für Datenbanktransaktionen mit DB2 unter Windows 2000 aufgestellt. Wird Windows 2000 mit der Datacenter-Version zur Mainframe-Konkurrenz? Jollans: Als Mitglied im Windows Datacenter Program waren wir an der Entwicklung und Optimierung von Windows 2000 Datacenter entscheidend beteiligt und werden es selbstverständlich mit unseren Netfinity-Servern unterstützten. Es wird sicherlich Kunden geben, die mit der Intel-Basis groß geworden sind und Datacenter Server einsetzen möchten. Aber auch, wenn Datacenter Server aus Windows-Sicht einen Schritt nach oben darstellt, sehen wir nicht, dass es soweit skaliert wie High-End- Unix auf RS6000 oder wie S Windows 2000 Magazin 10/2000

13 iko Exchange 2000 Microsofts Messaging-Server erhält mit der Version 2000 ein umfangreiches Update. Exchange 2000 enthält nicht nur zahlreiche neue Features wie den Web Store, Multi-Datenbankfähigkeit und verbesserte Clustering-Unterstützung, sondern wird nahtlos in Windows 2000 und Active Directory integriert. Ganz neu im Portfolio ist der Conferencing Server für alle, die Audio/Video-Konferenzen, Chat und andere Formen der Echtzeitkommunikation einsetzen wollen. von Frank-Martin Binder Mit dem neuen Release des Messaging- und Kommunikations- Servers Exchange steht das nach Windows 2000 wohl wichtigste Microsoft-Produkt-Update für den Unternehmenseinsatz in diesem Jahr an. Nachdem die ersten Exchange-Versionen noch auf wenig Gegenliebe der Anwender stießen, konnten sich Version 5.0 und 5.5 in vielen NT-basierenden Installationen etablieren. Die meisten Marktforscher gehen zwar davon aus, dass immer noch Lotus mit seinem Domino-Server bei der Zahl der Lizenzen an der Spitze liegt, doch niemand bezweifelt, dass Microsoft in den letzten Jahren gewaltig an Boden gut gemacht hat. Nach Microsoft-Angaben durchbrach Exchange im ersten Quartal dieses Jahres erstmals die Schallmauer von 50 Millionen Anwendern. In Deutschland kam man Ende 1999 auf ca. 2 Millionen Anwender. Auf die neue Exchange-2000-Version setzt Microsoft große Hoffnungen und hat entsprechend massiv in die Weiterentwicklung investiert. Integration mit Windows 2000 und Active Directory Schon Exchange 5.5 war recht eng mit der Plattform Windows NT verknüpft. Mit Exchange 2000 geht Microsoft noch einen Schritt weiter: Bei der Installation des Exchange Servers wird das Datenbankschema von Active Directory um Exchange-spezifische Informationen erweitert. Danach benötigt Exchange kein eigenes Verzeichnis mehr, sondern speichert alle Objekte wie Benutzer, Sicherheitsgruppen, Standorte, Verteilerlisten etc. direkt im Active Directory. Den Administrator freut s: Er hat eine einheitliche und integrierte Administrationsumgebung für die Windows Domäne und den Exchange-Server. Beispielsweise können in Windows 2000 definierte Sicherheitsgruppen direkt als Verteilerlisten in Exchange verwendet werden. Auch der Anwender profitiert von der Integration, er kann wie gewohnt auf den Globalen Katalog des Active Directory zugreifen, um unternehmensweit Benutzer oder Gruppen zu lokalisieren. Der Komfort hat jedoch auch einen Preis: Exchange Server 2000 setzt zu seinem Betrieb zwingend Windows 2000 und Active Directory voraus. In vielen größeren Installationen dürfte dieser 16 Windows 2000 Magazin 10/2000

14 SPECIAL EXCHANGE 2000 Überblick Tatbestand nicht gerade die Einführung von Exchange 2000 beschleunigen. Skalierbarkeit und Verfügbarkeit Ein zweiter Schwerpunkt bei der Entwicklung von Exchange Server 2000 war die Verbesserung der Skalierbarkeit und Verfügbarkeit. Eines der neuen Konzepte sind die so genannten Speichergruppen, eine Gruppe von Datenbanken, die sich einen Satz von Transaktionsprotokolldateien teilen und daher auch hinsichtlich Administration Backup und Restore eine Einheit darstellen. Jede dieser Speichergruppen kann wiederum mehrere Datenbanken für Postfächer oder Öffentliche Ordner enthalten auch dies eine Neuerung gegenüber bisherigen Exchange-Versionen. Jede der Datenbanken kann einzeln gesichert oder wiederhergestellt werden. Im Falle einer Wiederherstellung sind daher lediglich jene Anwender betroffen, deren Postfächer sich in der jeweiligen Datenbank befinden. Ebenfalls neu ist die verbesserte Unterstützung für Clustering. Basierend auf den Cluster-Diensten von Windows 2000 Advanced Server unterstützt Exchange 2000 Enterprise Server jetzt auch Active/Active-Clustering. Damit ist nicht nur Ausfallsicherheit im Schadensfall gewährleistet, sondern die Server können sich zudem die Arbeitslast im Produktivbetrieb aufteilen. Internet-Technologien Eine der interessantesten Neuerungen von Exchange 2000 ist die Web-Store-Technologie. Sie ermöglicht den flexiblen Zugriff auf Nachrichten, in Öffentlichen Ordnern gespeicherte Dokumente und spezielle Web-basierende Anwendungen. Bei der Installation wird der Information Store von Exchange nicht nur über einen Dateisystemtreiber als normales Laufwerk zur Verfügung gestellt, das auch im Netzwerk bereitgestellt werden kann, sondern auch über die Integration mit dem Internet Information Server über http zugänglich gemacht. Jede Information in Exchange kann somit über einen Browser abgerufen werden. Die Web-Ordner aus Office 2000 oder Windows 2000 ermöglichen einen transparenten Zugriff auf die Exchange- Daten direkt aus den Anwendungen heraus. Native Unterstützung für Protokolle wie POP, IMAP, NNTP, LDAP, S/MIME und X.509v3 lassen Exchange keinesfalls mehr als Fremdkörper in einer Internet-orientierten Infrastruktur erscheinen. SMTP wird gar als Standardprotokoll für das komplette Nachrichten-Routing sowie die Kommunikation zwischen Servern verwendet. Konferenzen Schließlich halten mit Exchange Server 2000 auch neue Formen der Echtzeit-Kommunikation Einzug in die Exchange-Umgebung. Ähnlich wie bei Lotus mit dem Sametime- Server werden die entsprechenden Funktionen jedoch nicht in das Kernprodukt integriert, sondern als separates Produkt ausgeliefert. Neben Audio- und Videokonferenzen erlaubt der Conferencing Server auch Datenkonferezen mit Funktionen wie Whiteboards, Diskussion, Datenübertragung und Application-Sharing. Versionen, Preise, Lizenzbedingungen Microsoft bringt den Exchange Server in zwei recht unterschiedlich ausgestatteten Versionen auf den Markt: als einfachen Server sowie als Enterprise Server. Wer vor allem auf die neuen Funktionen für erhöhte Skalierbarkeit und Systemverfügbarkeit Wert legt, muss auf die große Version setzen. Nur bei ihr ist es möglich, mehrere Datenbanken anzulegen, nur sie unterstützt Active/Active-Clustering. Zusätzlich begrenzt wird der einfache Server durch das Datenbank-Limit von 16 GB. Was sich zunächst großzügig anhört, erweist sich als echte Einschränkung, wenn man hochrechnet, dass damit gerade einmal 320 Mailboxen mit je 50 MB betrieben werden können. Eine realistische Grenze für den einfachen Server dürfte daher bei ca. 200 Benutzern liegen, wenn vorwiegend mit gearbeitet wird. Je nach Bezugsquelle muss man für die Standardversion inklusive fünf Client-Lizenzen mit rund 3000 Mark rechnen, während die Enterprise-Version inklusive 25 Client-Lizenzen kaum unter Mark zu haben sein dürfte. Der Exchange 2000 Conferencing Server ist zwar nur ein Addon, dennoch muss man mit weiteren ca Mark Anschaffungskosten rechnen. Zusätzliche Clients für den Conferencing Server fallen jedoch nicht an. Auf Client-Seite gilt wie bisher schon, dass jeder Client eine so genannte Client-Access-Lizenz (CAL) benötigt, um auf Exchange Server 2000 zuzugreifen. Bereits bestehende CALs für Exchange Server 5.5 können hierbei nicht mehr verwendet werden, sondern müssen auf die neue Version upgedatet werden. (fbi)

15 SPECIAL EXCHANGE 2000 Strategien zur Migration Exchange 2000 unterscheidet sich erheblich von seinen Vorgängern, sodass eine einfache Anpassung der aktuellen Infrastruktur nicht funktionieren dürfte. Statt dessen muss man von Grund auf neu beginnen. Um Sie bei der Planung Ihrer Migration zu unterstützen, haben wir eine Liste der wichtigsten Hindernisse zusammengestellt, die bei zahlreichen Projekten mit den unterschiedlichen Beta-Versionen von Exchange 2000 auftauchten. 1. Mit einer guten Migrationsstrategie Mängel in der Infrastruktur beheben Zu viele NT-Domänen Exchange Server 5.5 verlässt sich bei der Authentifizierung und Sicherheit ganz auf Windows NT. Benutzer müssen zuerst durch einen NT-Domänen-Controller authentifiziert werden, bevor Exchange ihnen erlaubt, die Verbindung zu einem Postfach herzustellen. Auch Administratoren müssen sich an einem Konto anmelden, das über Exchangespezifische Berechtigungen zur Durchführung administrativer Aufgaben verfügt. Bei Exchange Server 5.5 sind zwei Strukturprinzipien möglich. Die Exchange-Server können entweder in eine Hauptkontendomäne platziert werden, oder es kann eine gesonderte Ressourcendomäne nur für die Exchange-Server erstellt werden. Kleine bis mittelgroße Implementierungen arbeiten in der Regel mit dem ersten Lösungsansatz, Auf dem rechten Weg von Tony Redmond Die Migration von Windows NT/Exchange Server 5.5 auf Windows 2000/Exchange 2000 ist kein einfaches Unterfangen und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit länger dauern, als sich viele zur Zeit vorstellen. Ein guter Migrationsplan kann aber dazu beitragen, die Umstellung in kürzestmöglicher Zeit zu vollziehen. Das reduziert nicht nur die erhöhten Kosten aus dem Parallelbetrieb zweier Infrastrukturen, sondern verringert auch die Belastung für Benutzer, Administratoren, Computer und das Netzwerk. während bei größeren Firmeninstallationen die letztere Variante bevorzugt wird. In Systemen mit NT/Exchange Server 5.5 stellen Ressourcendomänen eine gute Möglichkeit dar, Exchange-Server von anderen Anwendungen zu isolieren, sodass Personen, die aus anderen Gründen administrative Berechtigungen besitzen (zum Beispiel zur Verwaltung von Benutzerkonten oder Datei- und Druckdienste), keine Änderungen an einem Exchange-Server vornehmen können. Unter Windows 2000 werden Ressourcendomänen jedoch durch untergeordnete Domänen ersetzt. Auf diese Weise müssen Ressourcendomänen nicht getrennt werden, um Verwaltungs- und Sicherheitsgrenzen zu bilden. Das bei weitem differenziertere Windows-2000-Sicherheitsmodell ermöglicht die Verwendung von Zugriffssteuerungslisten zum Schutz von Servern gegen neugierige Einblicke und unerfahrene Administratoren. Daraus folgt, dass die Rolle jeder einzelnen Domäne überprüft werden muss, um festzustellen, ob die Domäne weiterhin benötigt wird, und, wenn dies der Fall ist, wie sie am besten in einer Windows-2000-Gesamtstruktur implementiert werden kann. Auf keinen Fall sollten Sie den Fehler begehen, automatisch jede NT-Ressourcendomäne zu einer untergeordneten Windows Domäne zu machen. 2. Zu viele Produktions-Server Ein Server konnte 1996 zwischen 500 und 1000 Postfächer unterstützen. Stand heute ist, Verbesserungen in Exchange und NT, SMP-Systeme, Cluster, schnellere CPUs und Festplatten-Controller haben die praktische Obergrenze auf 3000 Postfächer angehoben. Derweil versprechen Hardware- Lieferanten und Microsoft, in Zukunft sogar noch mehr zu unterstützen. Eine Konsequenz aus der Begrenzung der Anzahl von Postfächern auf einem Server zeigt sich darin, dass Firmen dazu neigen, mehr Server, als eigentlich wünschenswert wäre, zu installieren. Die Unterteilung des Exchange-Informationsspeichers in mehrere Datenbanken sowie die Einführung der Möglichkeit einer Aktiv/Aktiv-Cluster-Konfiguration sind die beiden wichtigsten Neuerungen in Exchange 2000, die Server in die Lage versetzen, mehr Postfächer zu unterstützen. Mit Windows 2000 Advanced Server können Zwei-Wege-Cluster aufgebaut werden, und Windows 2000 Datacenter Server stellt Drei- und Vier-Wege-Cluster in Aussicht. Virtuelle Exchange-2000-Server werden in Clustern betrieben. Jeder virtuelle Server besitzt einen getrennten Satz von Datenbanken und Postfächern und läuft auf einem physischen Computer innerhalb des Clusters. Alle virtuellen Server sind gleichzeitig aktiv. Der Ausfall eines virtuellen Servers führt automatisch zu einem Failover auf einen anderen Knoten. Der rasche Übergang vermindert die Auswirkungen auf Benutzer. Schon bald werden Cluster in der Lage sein, Postfächer und mehr zu unterstützen, wodurch sich offenkundig die Möglichkeit eröffnet, viele kleinere Server zu großen Clustern zusammenzuführen. Zwar ist nicht jede Installation für eine solche Konsolidierung geeignet, aber viele sind es. Der Vorteil derartiger Installationen besteht darin, dass eine geringere Anzahl von Servern leichter zu verwalten und im Hinblick auf System- Hardware, Software und Wartungsaufwand kostengünstiger ist. Windows-2000-Server bieten sich ebenfalls für eine Konsolidierung an. Zum Beispiel wird eine zweckmäßig implementierte Windows-2000-Netzwerkinstallation mit hoher Wahrscheinlichkeit eine kleinere Anzahl von Domänen- Controllern erfordern. Allerdings benötigen Windows-2000-Domänen-Controller wesentlich höhere Hardware- Ressourcen, um Active-Directory-Anfragen zu beantworten. In diesem Bereich 18 Windows 2000 Magazin 10/2000

16 SPECIAL EXCHANGE 2000 Strategien zur Migration sollten Sie daher keine allzu hohen Einsparungen erwarten. 3. Zu viele Exchange-Standorte Standorte definieren die Verwaltungs-, Routing- und Replikationsgrenzen für Exchange. Die Notwendigkeit, überhaupt derartige Grenzen zu definieren, entsteht, da Exchange bis Version 5.5 Remote-Prozeduraufrufe (Remote Procedure Calls RPC) für die Kommunikation zwischen Servern am selben Standort verwendet. RPCs reagieren jedoch empfindlich auf Netzwerkbandbreite und Latenzzeiten, sodass sich allgemein die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass mindestens 64 Kbps, besser noch 128 Kbps, zwischen Servern erforderlich sind, um die Verbindung sicherzustellen. Exchange 2000 verwendet RPCs nur noch zur Kommunikation mit älteren Versionen. Exchange-2000-Server kommunizieren untereinander über SMTP, ein Protokoll, das sich viel besser für Verbindungen über Leitungen mit niedriger Bandbreite und Latenz eignet. Die Vergleichsmarke für die Konnektivität innerhalb einer Routing-Gruppe (als derjenigen Exchange-2000-Struktur, die dem Standortkonzept am nächsten kommt) liegt wahrscheinlich näher bei 32 Kbps. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, eine Standortstruktur zu schaffen, die eine geringere Anzahl von Routing-Gruppen aufweist, um die Verwaltungs- und Routing-Komplexität zu verringern. Manche Umstände verlangen die Erstellung eines besonderen Standorts. Zum Beispiel haben Sie wahrscheinlich Standorte zur Aufnahme von Connector-Servern erstellt, die als Zentrum in einem Sternnetzwerk fungieren oder Postfächer bestimmter Benutzer, wie zum Beispiel der Unternehmensleitung, beherbergen sollten. Exchange 2000 unterstützt demgegenüber anstelle von Standorten Routing-Gruppen und administrative Gruppen. Routing-Gruppen implementieren einen gemeinsamen Satz von Richtlinien zur Nachrichtenweiterleitung innerhalb der gesamten Organisation. Da in den Routing-Gruppen definiert wird, wie Exchange Nachrichten weiterleitet, müssen sie auf jeden Fall zur Bildung von Standorten verwendet werden, die Connector-Server enthalten oder als Routing-Hubs (d.h. als zentrale Verteilereinheiten) fungieren. Administrative Gruppen definieren den Verwaltungszugriff auf Server und stellen somit die Mittel bereit, eine spezielle Umgebung für besondere Benutzer einzurichten. Server aus mehreren Verwaltungsgruppen können dabei in eine gemeinsame Routing-Gruppe platziert werden, sodass die Server ein gemeinsames Routing-Schema verwenden, aber unterschiedlich verwaltet werden können. Zum Beispiel zeigt Bild 1 eine administrative Gruppe, die speziell zur Aufnahme von Routing-Gruppen erstellt wurde. 4. Bild 1. Routing-Gruppen übernehmen innerhalb einer Exchange Organisation die Rolle von Exchange-5.5-Standorten Zu viele Connectoren Jeder in Betrieb genommene Connector in einer Exchange-Organisation erhöht die Komplexität des Nachrichten- Routings. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Zahl der installierten Connectoren so gering wie möglich zu halten. Der statische Charakter der Gateway Address Routing Table (GWART), die vom Exchange Server 5.5 Message Transfer Agent (MTA) verwendet wird, brachte jedoch viele Systemdesigner dazu, mehrere X.400- oder SMTP-Connectoren mit einzukalkulieren, um sicherzustellen, das eine Nachricht ihr Ziel erreicht, wenn ein Connector infolge eines Systemausfalls außer Funktion gesetzt wird. Bei einigen Installationen wurden innovative Routing-Schemata mit unterschiedlichem Erfolg implementiert. Einige Schemata führen aufgrund der esoterischen Merkmale des MTA und der von ihm zur Weiterleitung von Nachrichten verwendeten Algorithmen zu Misserfolgen. Exchange 2000 löst sich von dem auf X.400 basierenden MTA, auch wenn X.400 weiterhin als Protokoll unterstützt und der MTA verwendet wird. Allerdings setzt Exchange 2000 entschieden auf das SMTP-Protokoll und arbeitet mit einer neuen Routing-Engine, die auf dem Standard-SMTP- Dienst beruht, der auf allen Windows Servern vorhanden ist. Exchange 2000 erweitert den Standard-SMTP-Dienst um mehrere neue Transportereignisse, um alle Messaging- Fähigkeiten zu implementieren, die man heute von einem High-End-Mail-Server erwartet. Eine der Änderungen ist die Implementierung von LSA-Routing (LSA Link State Algorithm), mit dessen Hilfe sich Server untereinander den aktuellen Status des Netzwerks und der Connectoren mitteilen können. Der Routing- Gruppen-Master, d.h. ein Server, dem jeweils diese Rolle in jeder Routing-Gruppe zugewiesen wurde, zieht diese Informationen zur Berechnung einer neuen Routing-Zuordnung heran. Bild 2 zeigt die Zugehörigkeit einer Routing-Gruppe sowie die Option, die Master-Rolle auf einen ausgewählten Server zu verlegen. Die Routing- Engine erkennt Ausfälle rasch und reagiert entsprechend, sodass Nachrichten nicht in einer Art Ping-Pong-Umleitung zwischen Servern stecken bleiben, was in Exchange-Server-5.5-Organisationen eine gängige Erscheinung ist. Die neuen Features ermöglichen einen Neuaufbau der vorhandenen Connector-Struktur, das Entfernen nicht benötigter Connectoren sowie die vorteilhafte Nutzung des LSA-Routing. 5. Zu viele Personen mit administrativen Berechtigungen NT und Exchange besitzen jeweils einen Satz von Benutzerberechtigungen, die zusammen mit den Daten der Postfächer im Verzeichnisspeicher gespeichert werden. Sobald mehrere Kontendomänen im Spiel sind eine häufige Situation in einer verteilten Implementierung wird die Verwaltung von Zugriffsrechten, Berechtigungen und Server-Management schwierig. Die komplizierte Interaktion zwischen Konten, Windows 2000 Magazin 10/

17 SPECIAL EXCHANGE 2000 Strategien zur Migration Bild 2. In jeder Routing-Gruppe kann ein Server als Master definiert werden Postfächern, NT-Zugriffsrechten und Exchange-Berechtigungen hat oftmals zur Folge, dass es sich zur Erledigung einer bestimmten Aufgabe als einfachste Methode anbietet, Benutzer mit mehr Berechtigungen auszustatten, als eigentlich notwendig wäre. Allein dadurch, dass viele Benutzer Administratoren sind, entsteht noch kein Schaden, aber eine solche Situation ist sicherlich nicht optimal, da Menschen mit Sonderberechtigungen Fehler machen können, wenn sie Dienstprogramme ausführen, die sie nicht völlig verstehen. Ein damit einhergehendes Problem besteht darin, dass Personen mit der Zeit Zugriffsrechte erhalten, weil diese ihnen zur Erledigung bestimmter Aufgaben erteilt wurden, jedoch im Anschluss nicht wieder entzogen wurden. Auf diese Weise bildet sich eine Gruppe berechtigter Einzelbenutzer, von denen einige im Grunde keinen privilegierten Zugriff auf Exchange- Server benötigen. Exchange 2000 ist fest in Windows 2000 integriert und entledigt sich des alten Berechtigungsmodells zugunsten der Zugriffssteuerungslisten (ACLs Access Control Lists) von Windows Daher ist nun ein integrierter Zugang zur System- und Anwendungssicherheit möglich, der nur auf einen Satz von Rechten zurückgreift, die den Zugriff auf bestimmte Elemente des Systems sowohl zulassen als auch verweigern können. Es empfiehlt sich, im Migrationsplan eine Prüfung der Berechtigungen vorzusehen, bevor diese zugeteilt werden. Eine Migration bietet eine zusätzliche Gelegenheit, die Systemsicherheit zu stärken. 6. Zu viel Replikation zwischen Servern Server mit Exchange Server 5.5 replizieren untereinander Verzeichnisdaten und Daten öffentlicher Ordner. Die Replikation erfolgt entweder automatisch (z.b. die standortinterne Verzeichnisreplikation unter Servern) oder wird entsprechend einer Connector-Struktur durchgeführt (z.b. öffentliche Ordner und standortübergreifende Verzeichnisreplikation). Jede Replikation strapaziert die Netzwerkbandbreite und belastet die Server, die Replikationsmeldungen verarbeiten sowie Verzeichnisse und Ordner aktualisieren müssen. Ein optimaler Replikationszeitplan stellt daher sicher, dass Exchange Daten schnell und effektiv sowie unter Berücksichtigung der Anforderungen seitens der Benutzer und der Organisation repliziert, um das Verzeichnis und die öffentlichen Ordner auf dem aktuellen Stand zu halten. Leider nehmen manche Administratoren an, eine Replikation sei dann optimal, wenn sie möglichst häufig und zudem möglichst vollständig ausgeführt wird. Ob die Organisation tatsächlich eine derart häufige Replikation der aktuellen Daten benötigt, wird meist nicht wirklich geprüft. Je umfangreicher aber eine Organisation ist, desto größer ist die Anzahl der möglichen Replikationspartner. Um so wichtiger ist es daher, die Replikation unter Kontrolle zu haben. Exchange 2000 nutzt anstelle eines gesonderten Verzeichnisspeichers das Active Directory, sodass die Verzeichnisreplikation bereits Teil der Windows Infrastruktur ist. Windows 2000 muss wesentlich mehr Informationen replizieren, als für Exchange erforderlich sind. Daher ist sicherzustellen, dass die Replikation gut funktioniert, weil sich jedes Problem auf Windows Grundfunktionen (z.b. die Benutzer- 20 Windows 2000 Magazin 10/2000

18 SPECIAL EXCHANGE 2000 Strategien zur Migration authentifizierung) und auf andere Anwendungen auswirkt, die vom Active Directory abhängig sind. Während jeder Exchange-5.5-Server an der Verzeichnisreplikation beteiligt ist, werden die Active-Directory-Informationen nur zwischen Domänen-Controllern ausgetauscht. Exchange 2000 hat deshalb weniger Replikationspartner. Die Replikation öffentlicher Ordner in Exchange 2000 ist der Replikation in Exchange Server 5.5 ähnlich, allerdings mit dem offensichtlichen Unterschied, dass Standorte durch Routing-Gruppen und administrative Gruppen ersetzt wurden. Replikate sind allerdings die gleichen, und es muss bedacht werden, wie viele Replikate zu erstellen und wie Connectoren zu ihrer Verknüpfung einzusetzen sind. In den meisten Fällen müssen während der Migration Daten zwischen Exchange-2000-Servern und Exchange-5.5-Servern repliziert werden. Exchange 2000 kann jedoch in einer Organisation im gemischten Modus betrieben werden und auch mit Servern älterer Versionen so zusammenarbeiten, als befänden sich alle in einer Exchange- 5.5-Organisation. 7. Besonderheiten für Cluster Besondere Aufmerksamkeit sollten Sie während des Migrationprozesses den in Clustern konfigurierten Exchange-5.5-Servern widmen. Für ein mit Microsoft Cluster Server (MSCS) implementiertes Cluster kann eine rollende Aktualisierung durchgeführt werden. Das heißt, dass das Betriebssystem auf jedem Knoten im Cluster getrennt von NT Server Enterprise Edition (NTS/E) auf Windows 2000 Advanced Server aktualisiert wird. Ist dieser Prozess abgeschlossen, steht ein Windows Cluster zur Verfügung. Allerdings unterstützen nicht alle Anwendungen eine derartige Aktualisierung. Man muss daher sorgfältig darauf achten, dass sämtliche Software, die auf dem Cluster aktiv ist, unter Windows 2000 korrekt funktioniert. Auch wenn sich Exchange Server 5.5 mit einem Windows Cluster verträgt. Für das Backup-Programm, die Antivirus-Software, Messaging-Connectoren etc. gilt das nicht unbedingt. Die Aktualisierung von Exchange Server 5.5 auf Exchange 2000 auf einem Cluster ist die nächste Herausforderung. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels erscheint es wenig wahrscheinlich, dass Microsoft eine automatische Aktualisierungsmethode für diesen Fall unterstützen wird. Stattdessen schlägt Microsoft eine Reihe dokumentierter Schritte vor, um die Datenbanken zu sichern, während Exchange entfernt und anschließend auf dem Windows Cluster neu aufgebaut wird. Der gesamte Vorgang nimmt jedoch Tage in Anspruch: Sie müssen Backups durchführen, Komponenten wie Connectoren entfernen, sicherstellen, dass Nachrichten für den Rest der Organisation weiterhin zugestellt werden, Exchange Server 5.5 deinstallieren, Exchange 2000 installieren, die Datenbanken wiederherstellen, alle Komponenten auf Funktionstüchtigkeit testen, das Cluster wieder online bringen und schließlich die Arbeit durch weitere Backups abschließen. Die Sorgfalt, mit der Server neu aufgebaut und Sicherungen erstellt werden, kann gar nicht groß genug sein, um sicherzugehen, dass keine Arbeit erneut getan werden muss, wenn etwas schief läuft. Der Messaging-Dienst ist für Benutzer während des Verlaufs dieser Operationen nicht verfügbar, sodass diese Methode erhebliche Auswirkungen auf Service Level Agreements und Betriebszeitstatistiken haben kann. Darüber hinaus sollten Sie zunächst einmal üben, bevor Sie die Aktualisierung eines produktiv genutzten Clusters in Angriff nehmen, um sicherzugehen, dass sie mit der Durchführung aller Schritte vertraut sind. Eine alternative Vorgehensweise besteht darin, ein neues Exchange Cluster am gleichen Standort wie das vorhandene Exchange-5.5-Cluster zu installieren, und dann die Postfächer in den neuen Cluster zu verschieben. Dieses Verfahren hat seinen Reiz, weil es die Auswirkungen der Migration auf den Benutzer begrenzt, dessen Postfach zu einem bestimmten Zeitpunkt gerade verschoben wird. Wenn schließlich alle Postfächer nach Exchange 2000 verschoben sind, kann der Exchange-5.5- Cluster stillgelegt werden, indem er aus der Organisation entfernt wird. Die alte Cluster-Hardware leistet bestimmt auch weiterhin gute Dienste, beispielsweise als neuer Windows-2000-Domänen- Controller. (fbi) Windows 2000 Magazin 10/

19 SPECIAL EXCHANGE 2000 Client-Alternativen Der richtige Client für Exchange 2000 Über den Tellerrand hinaus Viele Firmen überlegen sich, ob sie den Umstieg auf Windows 2000 nutzen sollten, um nicht nur das Betriebssystem zu aktualisieren, sondern in einem Rutsch den gesamten Desktop der Firmen-PCs zu modernisieren. Nicht ohne Grund zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass die Kosten eines firmenweiten Desktop-Upgrades meistens viel höher sind als jene für ein Update auf Server-Seite (eine plausible Beobachtung, berücksichtigt man, dass in den meisten Firmen die Zahl der Clients erheblich größer als die der PCs sein dürfte). Aus diesem Grund planen die meisten Unternehmen eher langfristig. Öfter als alle drei bis vier Jahre will kaum jemand an die Auffrischung der Desktops gehen. Niemand möchte durch ein ständiges Upgrade von Clients Geld verschwenden, es liegt daher nahe, alle nötigen von Tony Redmond Exchange 2000 glänzt mit vielen neuen Technologien und Funktionen. Wer jedoch meint, nur Outlook 2000 komme als Client in Frage, der unterschätzt die Vielseitigkeit der neuen Exchange- Version. IMAP4-Clients und Outlook Web Access können sich schnell als bessere und vor allem günstigere Alternative entpuppen. Änderungen vom Betriebssystem über Anwendungen und alle notwendigen Hardware-Aufrüstungen in einem Aufwasch zu erledigen. Ganz an der Spitze derartiger Upgrade-Listen sind Office-Anwendungen und Browser. Nun, da Exchange 2000 Server im Kommen ist, ist ein guter Zeitpunkt, auch den -Client in diese Überlegungen mit einzubeziehen. Derzeit bieten sich im Wesentlichen drei Alternativen. Erstens können Sie die neueste Version von Microsoft Outlook verwenden, den funktionsreichen Client aus der Microsoft-Office-Suite. Als zweite Möglichkeit könnten Sie einen Internet-zentrierten Ansatz wählen und einen IMAP-4-Client einsetzen. Infrage kommen hierfür zum Beispiel Microsofts Outlook Express, Bestandteil des Internet Explorers, aber auch zahlreiche IMAP4-Clients anderer Hersteller. Die Hauptvorteile beim Einsatz eines Internet-Standardprotokolls liegen schließlich in der Herstellerunabhängigkeit und erweiterten Wahlmöglichkeiten. Als dritte Alternative können Sie versuchen, durch einen Web-Browser direkt auf die Anwendungen inklusive zuzugreifen. Diese Strategie ist nicht ohne Reiz, entbindet sie doch von der Notwendigkeit, jeglichen anwendungsspezifischen Code auf den Clients zu installieren. Dafür muss man meistens eine reduzierte Funktionalität in Kauf nehmen. Jede Option hat Vorteile und Nachteile. In diesem Artikel nehmen wir jeden der drei Ansätze unter die Lupe und versuchen herauszuarbeiten, welcher Ansatz sich für welches Einsatzszenario eignet. Outlook Die jüngste Version von Outlook hat mit Exchange 2000 die Jahreszahl gemeinsam. Man könnte daher glauben, Outlook sei der natürliche Client für Exchange Sicher Outlook 2000 bietet zweifelsohne die meisten Features und Funktionen aller Client-Optionen für Exchange Und Outlook 2000 lässt sich ebenso problemlos mit einem Exchange-2000-Server verbinden, wie das für die älteren Exchange-Versionen galt. All diese Features haben jedoch ihren Preis. Outlook ist Teil der sehr umfangreichen Office Suite, und diese unternehmensweit zu installieren und zu konfigurieren, ist ein ziemlich aufwendiges Vorhaben. Die Notwendigkeit, Office 2000 zu installieren, ist ein Hauptgrund, warum viele Firmen zögern, auf Outlook 2000 umzusteigen. Die umfangreiche Ausstattung ist ein zweischneidiges Schwert: All diese Funktionen zur Verfügung zu haben, ist zwar großartig, doch braucht man sie wirklich? Outlook ist genau wie jede andere Office-Anwendung: 10 Prozent der Funktionen sind ständig in Gebrauch, 20 Prozent werden gelegentlich aufgerufen und die restlichen Features bleiben meistens völlig ungenutzt. Ich bin mir nicht sicher, welche Outlook-Funktion den Pivot-Tabellen aus Excel ihren Platz als meistignoriertes Feature streitig macht. Aber es gibt eine ganze Reihe, die sich um diese Auszeichnung bewerben. Outlook stellt keinen besonders geeigneten oder leicht zu implementierenden Client für Exchange 2000 dar. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass Microsoft an einen prinzipiellen Zeitplan für Office 22 Windows 2000 Magazin 10/2000

20 SPECIAL EXCHANGE 2000 Client-Alternativen gebunden ist und mit einem Update für Outlook warten muss, bis auch alle anderen Office-Bestandteile soweit sind. Dies führt dazu, dass derzeit einige Lücken in der Client/Server-Matrix auftauchen. Beispielsweise mangelt es Outlook 2000 an der Unterstützung von Exchange-2000-Features wie mehrfache Hierarchien Öffentlicher Ordner und abgestufte Zugriffsrechte. Voraussichtlich wird man auf diese Eigenschaften bis zum nächsten Haupt-Release von Outlook warten müssen, das als Bestandteil der nächsten Office-Version voraussichtlich irgendwann 2001 verfügbar werden wird. In den Händen eines erfahrenen Programmierers ist Outlook ein weitgehend konfigurierbares und flexibles Werkzeug. Jedem, der die Vielseitigkeit von Outlook anzweifelt, sei ein Blick auf die im Internet verfügbaren Add-ons und Extensions geraten. VBScript-Fans finden jede Menge attraktiver Dinge, und die Collaboration Data Objects (CDO) vereinfachen die Manipulation komplexer Objekte wie Mailboxen, Ordner oder Nachrichten mit Anhängen. Auch wenn zahlreiche Artikel und Bücher die geheime Welt der Outlook-Programmierung beleuchten, gibt es verhältnismäßig wenig Leute, die sich damit auseinandersetzen (vielleicht liegt es daran, dass ihnen angesichts der riesigen Menge bereits enthaltener Features nichts mehr einfällt, was sie noch hinzufügen sollten). Dennoch, falls die Notwendigkeit besteht, kann Outlook um zusätzliche Eigenschaften ergänzt werden. Die Palette möglicher Änderungen reicht von einer simplen Anpassung der Standard- Exchange 2000 im Web Bild 1. Es muss nicht immer Outlook sein. Auch IMAP4-Clients wie Outlook Express können viele der Exchange-2000-Features nutzen. Die deutsche Microsoft-Website zum Thema Exchange 2000 findet man unter exchange/2000 das US-Äquivalent unter /productinfo/exchange 2000.htm Wer s etwas technischer mag, wird auf com/germany/technet/exchange fündig. Auch auf Microsofts Entwicklerseite finden sich interessante Infos. Zum Beispiel ein Artikel über Exchange-2000-Clustering unter Eine ganze Reihe deutschsprachiger Exchange-2000-Newsgroups findet man auf dem News-Server news.microsoft.com: microsoft.public.de.german.exchange2000.beta.announcements microsoft.public.de.german.exchange2000.beta.general microsoft.public.de.german.exchange2000.beta.setup.installation microsoft.public.de.german.exchange2000.beta.wishlist Es ist aber damit zu rechnen, dass diese Newsgroups nach der Fertigstellung des Produkts umbenannt werden. ansichten bis hin zu Anwendungen für elektronische Formulare mit Tausenden Zeilen von VBScript-Code. Natürlich wissen nicht nur kommerzielle Entwickler das Programmiermodell von Outlook zu schätzen die Virusattacken der letzten Zeit legen reichlich Zeugnis davon ab. Ein Angreifer kann auf einfache Weise ausnutzen, dass jeder Outlook-Benutzer Code ausführen kann, der in hübsch verpackten Anhängen auf seinem Desktop erscheint. Wenn Sie Outlook einsetzen, müssen Sie jeden Ihrer Exchange-Server mit Antiviren-Programmen schützen. Einfach nur auf die traditionellen Desktop-Viren-Checker zu vertrauen, stellt keinen ausreichenden Schutz gegen VBScriptoder HTML-Viren dar. Wenn Ihr Netzwerk Internet-Protokolle unterstützt, benutzt Exchange 2000 diese anstatt Microsofts proprietärer Protokolle. Beispielsweise werden Routing- Gruppen (oder Standorte in Exchange-5.5-Terminologie) nicht über Remote Procedure Calls (RPCs) sondern über SMTP verbunden. Outlook hingegen bleibt fest in der MAPI- und RPC-Welt verankert. Meiner Meinung nach nutzt Outlook RPCs nicht einmal besonders gut. Folgender Praxistest verdeutlicht das schnell: Verbinden Sie Outlook über eine Wählverbindung mit einem Exchange-2000-Server und überwachen Sie die Zahl der Bytes, die der Client zum Server überträgt. Sie werden feststellen, dass eine ganze Menge abläuft, bevor Outlook eine volle Verbindung herstellt und dem Benutzer erlaubt, mit seiner Arbeit zu beginnen. Outlook belegt einen beträchtlichen Teil der verfügbaren Bandbreite und ist deutlich der fetteste Client, was die Verbindungen angeht. Im Vergleich dazu sind IMAP4-Clients schlanke Leichtgewichte. Sie benötigen zur Verbindungsaufnahme, dem Upload und Download der Nachrichten mit abschließendem Logoff nicht mehr Zeit als Outlook alleine für seine ausführlichen Eröffnungsverhandlungen mit Exchange 2000 in Anspruch nimmt. Die Probleme liegen nicht bei Exchange Würde der Server ein derart komplexes und aufwendiges Verbindungsprotokoll erfordern, müssten darunter alle Clients leiden. Nein, trotz seiner Führungsposition in Features und Funktionalität, die MAPI-RPC-Implementierung von Outlook 2000 ist alles andere als effektiv. Einen Beweis, dass eine MAPI-RPC-Verbindung durchaus performant sein könnte, bot der Original-Exchange-Client, der mit den Versionen 4.0 und 5.0 ausgeliefert wurde, aber seltsamerweise von der 5.5-CD- ROM verschwand. Dieser Client ist schnell und funktionsreich, während Outlook 2000 zwar mit Funktionen glänzt, anpassbar ist und eine bessere Formularverarbeitung bietet, sich dafür aber überdimensioniert und schwerfällig darstellt. Es liegt mir fern, Outlook unfair zu behandeln. Man sollte wohl darauf hinweisen, dass Outlook ja zwei Herren dient: Auch wenn im Firmenumfeld Exchange der am weitesten verbreitete Server für Outlook sein dürfte, kann es über MAPI auch mit anderen - Servern Verbindung aufnehmen. Beispielsweise gibt es von Compaq einen MAPI-Treiber für die Verbindung von Outlook mit Compaqs Officeserver für OpenVMS. Diese Flexibilität zeigt die Stärken von MAPI als Client-Protokoll. Aus der Outlook-Perspektive ist Exchange Server nicht einmal der häufigste Anwendungsfall. Als Teil der Office- 24 Windows 2000 Magazin 10/2000

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