5. Nationales egovernment-symposium Transparenz und Selbstbestimmung für alle Einwohner mittels elektronischer Bürgerdossiers

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1 5. Nationales egovernment-symposium 2011 Transparenz und Selbstbestimmung für alle Einwohner mittels elektronischer Bürgerdossiers

2 Elektronisches Bürgerdossier Agenda 1. egovernment; Grundlagen 2. Paradigmenwechsel 3. egovernment vs. ehealth? 4. Elektronisches Bürgerdossier 5. Berechtigungskonzept 6. Architektur, Systemkomponenten Seite 2 egovernment Symposium_Bürgerdossier_

3 Elektronisches Bürgerdossier Agenda 1. egovernment; Grundlagen 2. Paradigmenwechsel 3. egovernment vs. ehealth? 4. Elektronisches Bürgerdossier 5. Berechtigungskonzept 6. Architektur, Systemkomponenten Seite 3 egovernment Symposium_Bürgerdossier_

4 «Was heute stattfindet, ist eine Data Social Revolution. Die Datenspuren der vernetzten Menschen bewirken Umwälzungen in Gesellschaft und Wirtschaft. Daten sind der neue Rohstoff das nächste grosse Ding, an das Wissenschaft und Wirtschaft höchste Erwartungen knüpfen.» Quelle: GDI Studie 2011, Das Zeitalter der Transparenz

5 «Was heute stattfindet, ist eine Data Social Revolution. Die Datenspuren der vernetzten Menschen bewirken Umwälzungen in Gesellschaft und Wirtschaft. Daten sind der neue Rohstoff das nächste grosse Ding, an das Wissenschaft und Wirtschaft höchste Erwartungen knüpfen.» Quelle: GDI Studie 2011, Das Zeitalter der Transparenz

6 Das Ding: «Die Datenspuren sind der neue Rohstoff an den die Wirtschaft höchste Erwartungen knüpft.»

7 Das Ding: «Die Data Social Revolution bewirkt Umwälzungen in der Gesellschaft - an die die Wissenschaft höchste Erwartungen knüpft.»

8 Elektronisches Bürgerdossier egovernment der Schweiz; Datenfakten allgemein Ca. 2 Milliarden Personen sind heute online. Das sind 28.7% der Weltbevölkerung Milliarden Bytes an Informationen werden jede Sekunde produziert 3 Milliarden Fotos werden täglich auf Facebook geladen 700 Milliarden Minuten pro Monat werden auf Facebook verbracht 375 MB konsumiert ein Haushalt täglich 24 Petabytes-Daten verarbeitet Google täglich 140 Millionen Tweets werden jeden Tag gepostet 2.9 Millionen s werden jede Sekunde versendet 72.9 Artikel werden pro Sekunde bei Amazon bestellt Quelle: GDI Studie 2011, Das Zeitalter der Transparenz egovernment Symposium_Bürgerdossier_ Seite 8

9 Elektronisches Bürgerdossier egovernment der Schweiz egovernment Symposium_Bürgerdossier_ Seite 9

10 Wieso brauchen wir als Bürger in Zukunft ein elektronisches Bürgerdossier?

11 These 1: «Weil wir Meinungsfreiheit, Kontrolle über den eigenen Körper, Ungestörtheit am Wohnort, Kontrolle über eigene Informationen, Schutz vor Überwachung, Schutz der eigenen Reputation und Schutz der eigenen Daten wollen»

12 Elektronisches Bürgerdossier egovernment der Schweiz; Grundlagen Strategie Ziele Zielerreichung - Verwaltung effizient und bürgernah - Synergien nutzen - Standortqualität erhöhen - Föderalismus als Chance nutzen - Wirtschaft wickelt den Verkehr mit den Behörden elektronisch ab - Behörden haben ihre Geschäftsprozesse modernisiert und verkehren elektronisch - Die Bevölkerung kann die Geschäfte mit den Behörden elektronisch abwickeln - Orientierung an Leistungen und Geschäftsprozessen - Fokussierung und Priorisierung - Transparenz und Verbindlichkeit - Innovation und Föderalismus - Einsparungen durch Mehrfachnutzung - Zugang für alle - Unterstützung der Entscheidungsträger egovernment Symposium_Bürgerdossier_ Seite 12

13 Elektronisches Bürgerdossier Agenda 1. egovernment; Grundlagen 2. Paradigmenwechsel 3. egovernment vs. ehealth? 4. Elektronisches Bürgerdossier 5. Berechtigungskonzept 6. Architektur, Systemkomponenten Seite 13 egovernment Symposium_Bürgerdossier_

14 Elektronisches Bürgerdossier egovernment der Schweiz; Paradigmenwechsel Treiber - Technologische Evolutionen oder Revolutionen - Soziologische und politische Veränderungen - Wirtschaftliche Komponenten - Überforderung des Individuums - Identifikation des Individuums in der virtuellen Welt Auswirkungen - Parallele Welten entstehen: Das Netz wird zur Familie Aufgabe der Privatsphäre von Big Brother zu Big Mother - Die administrativen Aufgaben in den Kantonen und Gemeinden verändern sich - Keine Transparenz der Bürger-Informationen - Bürger fühlt sich verloren egovernment Symposium_Bürgerdossier_ Seite 14

15 Elektronisches Bürgerdossier egovernment der Schweiz; Paradigmenwechsel - Mitverantwortung und Mitwirkung durch den Bürger - Einfache, flexible und barrierefreie Zugänge - Vertrauen und Rechtssicherheit (gesetzliche Grundlagen) - Hoher Datenschutz Was braucht es? - Persönlichkeitsschutz -Transparenz über bestehende Informationen - Standardisierte, strukturierte Dokumente - Klare Rollen - Klare Regeln - Prüfbarkeit (Access Log) - Nachhaltigkeit egovernment Symposium_Bürgerdossier_ Seite 15

16 Sind wir der zukünftigen Herausforderung gewachsen?

17 Elektronisches Bürgerdossier Agenda 1. egovernment; Grundlagen 2. Paradigmenwechsel 3. egovernment vs. ehealth? 4. Elektronisches Bürgerdossier 5. Berechtigungskonzept 6. Architektur, Systemkomponenten Seite 17 egovernment Symposium_Bürgerdossier_

18 These 2: «Veränderungen im Gesundheitsmarkt verlaufen analog zu den Entwicklungen im Government - aufgrund starker Regulation»

19 Elektronisches Bürgerdossier egovernment der Schweiz; egovernment und ehealth Vergleichbar mit SPS Lösungen für den Gesundheitsmarkt egovernment Symposium_Bürgerdossier_ Seite 19

20 Elektronisches Bürgerdossier Agenda 1. egovernment; Grundlagen 2. Paradigmenwechsel 3. egovernment vs. ehealth? 4. Elektronisches Bürgerdossier 5. Berechtigungskonzept 6. Architektur, Systemkomponenten Seite 21 egovernment Symposium_Bürgerdossier_

21 These 3: «Es braucht eine Kommunikationsplattform, welche den Zugang auf alle Informationen einfach, geregelt, standardisiert und sicher für den Bürger ermöglicht.»

22 EXEMPLARISCH Elektronisches Bürgerdossier egovernment der Schweiz; Einzigartige Kommunikationsplattform Standards Internationale schweizweite (ech 0036, HL7 CDA, IHE) Rechtliche Grundlagen Bund, Kantone Politik des Vertrauens Erfahrungen ehealth Projekt (e-toile) Machbarkeit Umsetzung Sicherheit Vertrauen Politik Strategie egovernment CH ehealth CH Plattform Bürger -/ ehealth Dossier Die Post Strategiekonform nachhaltig CH-weite Umsetzung Bürgernähe egovernment Symposium_Bürgerdossier_ Page 23

23 Elektronisches Bürgerdossier egovernment der Schweiz; Einzigartige Kommunikationsplattform Best Practice Anforderungen Die Anwendungen des E-Government und des E-Health sollen sich technisch nicht auseinanderentwickeln. Best Practices des E-Governments sind auch im Bereich von E-Health anzuwenden bzw. deren Anwendung zu prüfen. In der Arbeitsgruppe E-Health/E-Government werden diese Themen behandelt. Eine Plattform, die den Anforderungen der egovernmentund ehealth CH Marktes der Schweiz entspricht. Vorteile - Synergien nutzen aus dem ehealth-bereich - SSO Verfahren verfügbar - Identifikation mit Versichertenkarte oder SuisseID möglich - Bestehendes Rollenkonzept - Dokumentenstruktur - Hohe Datensicherheit als Standard erprobt egovernment Symposium_Bürgerdossier_ Seite 24

24 Elektronisches Bürgerdossier Agenda 1. egovernment; Grundlagen 2. Paradigmenwechsel 3. egovernment vs. ehealth? 4. Elektronisches Bürgerdossier 5. Berechtigungskonzept 6. Architektur, Systemkomponenten Seite 25 egovernment Symposium_Bürgerdossier_

25 Elektronisches Bürgerdossier egovernment der Schweiz; Berechtigungskonzept EXEMPLARISCH 1 2 n 1 2 n Layer 3: Registerebene bzw. Dossierebene Layer 2: Berechtigungsebene epatient ebürger Layer 1: Zugangsebene (Login) Acces Management Service (AMS) Singel Sing On (SSO) Identitätskarte Zertifikate Versichertenkarte egovernment Symposium_Bürgerdossier_ Seite 26

26 EXEMPLARISCH Elektronisches Bürgerdossier egovernment der Schweiz; Berechtigungskonzept epatientendossier Eröffnung Patientendossier: Registrierung und Freischaltung Versichertenkarte Spital stellt Berichte ins Dossier Arzt legt Daten ins Dossier Labor macht Resultate verfügbar Daten können nach Freigabe des Patienten abgerufen werden egovernment Symposium_Bürgerdossier_ Apotheke legt Medikationsdaten ins Dossier Seite 27

27 EXEMPLARISCH Elektronisches Bürgerdossier egovernment der Schweiz; Berechtigungskonzept ebürgerdossier Eröffnung des Bürgerdossiers bei Einwohnerkontrolle oder im Spital bei Geburt Register 2 z.b. Steuerdaten Register 1 Register 3 Daten können nach Freigabe des Bürgers /Patienten abgerufen werden Register 4 egovernment Symposium_Bürgerdossier_ Seite 28

28 Vertraulichkeit der Daten Übrige Leistungserbringer Arzt (Nottfallzugriffe) Arzt des Vertrauens Patient (nur Leserechte) Rollen der Akteure EXEMPLARISCH Elektronisches Bürgerdossier egovernment der Schweiz; Berechtigungsrollen epatientendossier Geheime Daten: Nur der Bürger/ Patient und der Autor können zugreifen Stigmatisierende Daten: Nur adressierte Leistungserbringer und der Vertrauensarzt haben Zugang Medizinische Daten: Verfügbar im Kontext einer Behandlung Nützliche Daten: für alle registrierten Akteure zugreifbar ohne PIN des Patienten Administrative Daten: Verfügbar ohne Patientenkarte Rollentiefe egovernment Symposium_Bürgerdossier_ Seite 29

29 Vertraulichkeit der Daten Akteur Akteur des Vertrauens Bürger (nur Leserechte) Rollen der Akteure Elektronisches Bürgerdossier egovernment der Schweiz; Berechtigungsrollen ebürgerdossier EXEMPLARISCH Geheime Daten: Nur der Bürger und der Autor können zugreifen Stigmatisierende Daten: Selektiver Zugriff Bürger Daten: Verfügbar im Kontext Nützliche Daten: für alle registrierten Akteure zugreifbar Administrative Daten: Verfügbar für alle registrierten Akteure Rollentiefe egovernment Symposium_Bürgerdossier_ Seite 30

30 Vertraulichkeit der Daten Beispielhafte Registerinhalte Elektronisches Bürgerdossier egovernment der Schweiz; Registerinhalte ebürgerdossier EXEMPLARISCH Geheime Daten: Nur der Bürger und der Autor können zugreifen z.b. Testament Stigmatisierende Daten: Selektiver Zugriff Bürger Daten: Verfügbar im Kontext Strafregister, Betreibungsauszug Niederlassungsbewilligung, Steuerdaten, Lohnausweise, Arbeitgeber usw. Nützliche Daten: für alle registrierten Akteure zugreifbar Administrative Daten: Verfügbar für alle registrierten Akteure Führerschein, Bootsschein Geburtsschein, Ausbildung, Weiterbildung, AHV-Nummer, usw. Name, Adresse, Geburtstag, Familienbuch Register egovernment Symposium_Bürgerdossier_ Seite 31

31 Elektronisches Bürgerdossier Agenda 1. egovernment; Grundlagen 2. Paradigmenwechsel 3. egovernment vs. ehealth? 4. Elektronisches Bürgerdossier 5. Berechtigungskonzept 6. Architektur, Systemkomponenten Seite 32 egovernment Symposium_Bürgerdossier_

32 Elektronisches Bürgerdossier egovernment der Schweiz; Architektur, Systemkomponenten EXEMPLARISCH Service Management: Projektleitung Relationsmanagement mit egov / ehealth User-Administrations: Registrierung der Teilnehmer Vertragsmanagement Rapportierung Mutationen Störungsbehebung Bestellprozesse Lieferprozesse Schulung Dokumentationen Plattform BD und PD System-Administration: Überwachung Management der Applikationen Backup, Störungsbehebung Unterhalt und Entwicklung: Helpdesk Support Level 2-3 Maintenance egovernment Symposium_Bürgerdossier_ Seite 33

33 Elektronisches Bürgerdossier egovernment der Schweiz; Architektur, Systemkomponenten egovernment Symposium_Bürgerdossier_ Seite 34

34 Man hilft den Menschen nicht, wenn man für sie tut, was sie selbst tun können. Abraham Lincoln

35 Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit Renato Gunc, Swiss Post Solutions AG

36 Backup

37 Patient Health Professional Trusted Third Party System Verwender Administrator Patients proxy Patients auth. HP proxy Module <nevisproxy> d authentification <nevisauth> <nevisproxy> Access mgmt Intégration d autant de modules d authentification que de cartes existantes. Auth. delegation proxy Third-party auth. Admin proxy Admin auth. <nevisproxy> => Extensibilité <nevisauth> facilitée <nevisproxy> <nevisauth> HP auth. <nevisauth> Business Logic and Portals Portails et interface web services SwissCare Patients Portal SwissCare DB SwissCare HP Portal - Portail découplé de la plateforme IHE - Logique métier centralisée - Interface web-service orienté métier SwissCare business logic SwissCare Web Services Control des droits d accès IHE Adapter [OHT] SwissCare Admin Portal Autorisation management gestion des AMS droits d accès AMS DB Découplage de la logique des droits d accès PEP => extensibilité - intégration IHE externe < Patient identity verification > < HP identity verification > Optional IHE Integration XDS Source générique XDS Consumer générique Intégration IHE externe Backbone IHE Tiani spirit ATNA IHE Repository IHE Registry Master patient Index Existing Patients Registry Local IHE Affinity Domain [Tiani Spirit] - Couverture de profils IHE très large - Compatibilité connect-a-thon excellente et continue Remote IHE Repo. Remote IHE Repo. Remote IHE Repo. Other IHE Affinity Domain IHE Registry HP Index IHE Repository Master patient Index Existing HP Registry egovernment Symposium_Bürgerdossier_ Page 38

38 Swiss Data Cloud Perspektiven für eine Open Data Infrastruktur der Schweiz egovernment-symposium 15. November2011, BERNEXPO André Golliez, Managing Partner itopia

39 Agenda 1. Open Data weshalb eigentlich? 2. «Swiss Data Cloud» - das Schweizer Web der Daten 3. Offene Behördendaten - Open Government Data 4. Open Data in der Schweiz 5. Was ist zu tun? Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

40 1. Open Data wieso eigentlich?? Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

41 Daten eine «stille Reserve» Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

42 Linked Open Data - die fünf Sterne von Tim Berners-Lee make your stuff available on the web (whatever format) make it available as structured data (e.g. excel instead of image scan of a table) non-proprietary format (e.g. csv instead of excel) use URI s to identify things, so that people can point at your stuff link your data to other people s data to provide context Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

43 Die Vision: das Web der Daten Kunden-Nr Name Vorname Müller Max Keller Hans Müller Max Keller Hans Müller Max Keller Hans Kunden-Nr Name Vorname Müller Max Keller Hans Kunden-Nr Name Vorname Müller Max Keller Hans Müller Max Keller Hans Müller Max Keller Hans Kunden-Nr Name Vorname Kunden-Nr Name Vorname Müller Max Keller Hans Müller Max Keller Hans Kunden-Nr Name Vorname Müller Max Keller Hans Kunden-Nr Name Vorname Swiss Data Cloud - egovernment Symposium Müller Max Keller Hans Müller Max Keller Hans Müller Max Keller Hans - Alles bekommt eine URI... - Zwei Datenelemente werden mittels einem Prädikat verknüpft (z.b. «Hans mag Pizza»)... - Resultat: ein gerichteter (typisierter) Graph 6

44 Linked Open Data Cloud (Stand September 2011) Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

45 Anwendungsbeispiel (I): freebase.com Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

46 Anwendungsbeispiel (II): opencorporates.com Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

47 Anwendungsbeispiel (III): data.gov.uk Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

48 2. «Swiss Data Cloud» das Schweizer Web der Daten Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

49 Rollen Daten-Anbieter Daten-Anbieter Daten-Konsument Daten-Konsument Daten-Anbieter Daten-Konsument Swiss Data Cloud - egovernment Symposium Service-Anbieter Service-Anbieter Service-Anbieter 12

50 Prozesse Daten-Anbieter Service-Anbieter Daten-Konsument Verwalten, Freigeben, Aktualisieren,... Katalogisieren, Abgleichen Bereitstellen, Archivieren, Empfehlen... Suchen, Beziehen, Prüfen, Nutzen, Verknüpfen, Feedback geben,... Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

51 Prinzipien Daten-Anbieter Daten-Anbieter Daten-Anbieter Open (Government) Data Principles: Completeness Primacy Timeliness Ease of Physical and Electronic Access Machine readability Nondiscrimination Use of Commonly Owned Standards Licensing Permanence Usage Costs (Sunlight Foundation, August 2010) Daten-Konsument Daten-Konsument Daten-Konsument Swiss Data Cloud - egovernment Symposium Service-Anbieter Service-Anbieter Service-Anbieter 14

52 Herausforderungen Politische Rahmenbedingungen und rechtliche Grundlagen Föderalismus: Open Data auf nationaler, kantonaler und lokaler Ebene Selektion der freizugebenden Daten Nutzung der Daten Finanzierung Technik Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

53 3. Offene Behördendaten - Open Government Data Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

54 Open Government Data «The Big Picture» Parlament Regierung Staatskanzlei Swiss Data Cloud - egovernment Symposium Katalog und Zugang offene Behördendaten 17 Services A Services B Services C Services D Services E Departement A Departement B Departement C Departement D Departement E Dienstleister (Medien, Softwarefirmen, etc.) Informationen Bürger (Zivilgesellschaft) Kunden (Privatpersonen, Firmen) Services

55 Die Chancen von Open Government Data Open (Government) Data bringt 1. höhere Transparenz von Regierung und Behörden 2. besser Beurteilung und Auswahl öffentlicher Dienstleistungen 3. höhere Effizienz der Verwaltung 4. bessere Qualität und Resultate öffentlicher Dienstleistungen 5. soziales Wachstum 6. wirtschaftliches Wachstum (Quelle: Making Open Data Real: A Public Consultation, HM Government. August 2011) Services A 2 Services B 1 Bürger (Zivilgesellschaft) Parlament Regierung Services C Staatskanzlei Services D Kunden (Privatpersonen, Firmen) 3 Informationen 4 DepartementA DepartementB DepartementC DepartementD DepartementE Services E Katalog und Zugang offene Behördendaten Dienstleister (Medien, Softwarefirmen, etc.) 6 5 Services Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

56 Daten-Schätze der öffentlichen Hand Öffentliche Verwaltung (-> «Open Government Data»): Finanzdaten Gesetze, Verordnungen und weitere Rechtsinformationen Amtliche Statistiken Geodaten Archivbestände Unternehmen des öffentlichen Sektors (-> «Public Sector Information Reuse»): Fahrplan- und Verkehrsdaten Infrastrukturdaten Gesundheitsinformationen Wetter- und Umweltdaten Energiedaten Wissenschafts- und Kulturinstitutionen (-> «Open Access»): Archive, Bibliotheken, Museen und kulturelle Sammlungen Daten öffentlich-rechtlicher Medienanstalten (Fernsehen und Radio) Forschungsdaten... Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

57 Open Government Data wär hät s erfunde?... My Administration is committed to creating an unprecedented level of openness in Government. We will work together to ensure the public trust and establish a system of transparency, public participation, and collaboration. Openness will strengthen our democracy and promote efficiency and effectiveness in Government. Memorandum for the Heads of Executive Departments and Agencies BARACK OBAMA, January 21st 2009 Government spending data published The Government has today published detailed spending data allowing the public to see for the first time how money is spent and hold politicians to account. As part of the ongoing drive to make Government more accountable, efficient and transparent than ever before, departments have published details of spending over 25,000 for the last six months. Friday 19 November 2010 Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

58 4. Open Data in der Schweiz Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

59 Parlamentarische Gruppe «Digitale Nachhaltigkeit» Motion «Open Government Data» Edith Graf-Litscher (SP) Postulat «Masterplan für Open Government Data» Postulat «OGD als strategischer Schwerpunkt im EGovernment» Kathy Riklin (CVP) Swiss Data Cloud - egovernment Symposium Christian Wasserfallen (FDP) 22

60 Erster Open Data Hackday «makeopendata.ch» September / 1. Oktober Zürich und Lausanne TeilnehmerInnen - 21 Projekte Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

61 5. Was ist zu tun?? Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

62 Open Government Data für die Schweiz - Ein Manifest 1. Rechtliche Voraussetzungen für eine aktive Veröffentlichung von Behördendaten sowie deren freie Wiederverwendung! 2. Finanzielle, organisatorische und technische Rahmenbedingungen für den offenen Zugang zu den Behördendaten in maschinenlesbarer Form! 3. Aktive Nutzung der offen zugänglichen Behördendaten für die Meinungsbildung und den aktiven Dialog zwischen Zivilgesellschaft, Parlament, Regierung und Verwaltung! 4. Professionelle Darstellung, Verknüpfung, Analyse und Interpretation der offen zugänglichen Behördendaten («Datenjournalismus»)! 5. Nutzung der offen zugänglichen Behördendaten für innovative Applikationen und Services! 6. Aus- und Weiterbildung für den kompetenten Umgang mit offen zugänglichen Behördendaten! (Open Government Data für die Schweiz Ein Manifest, Entwurf, )! Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

63 Open Government Data Handlungsbedarf Parlament Regierung Staatskanzlei Katalog und Zugang offene Behördendaten 26 Services A Services B Services C Services D Services E DepartementA DepartementB DepartementC DepartementD DepartementE Dienstleister (Medien, Softwarefirmen, etc.) Informationen Bürger (Zivilgesellschaft) Kunden (Privatpersonen, Firmen) Services Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

64 Open Government! Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

65 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

66 Kontakt. itopia corporate information technology technoparkstrasse 1 ch-8005 zürich tel. +41 (0) fax +41 (0) Swiss Data Cloud - egovernment Symposium

67 Open Government: Umgang mit Daten Rechtlicher Rahmen und Fragestellungen Dr. Christian Laux, LL.M. Rechtsanwalt 5. Nationales egovernment-symposium 15. November 2011 BERNEXPO LAUX LAWYERS 1 Themen Begriffliches Rechtliche Grundlagen Nutzungsbedingungen Regelungsbedarf? LAUX LAWYERS 2 1

68 Grundlagen (Begriffliches) Offline Welt: Eigentum Datenwelt: Datenherr wirklich? Begriff zu eng: Information statt Daten LAUX LAWYERS 3 Grundlagen (Begriffliches) Open wie in Open Data anyone is free to use, reuse, and redistribute Zulässige Bedingungen: attribution share alike LAUX LAWYERS 4 2

69 Rechtliches: Top Themen Zugriff auf Daten Zugangshindernisse Datensicherheit Wem gehören Daten? Bestimmungsrecht, Nutzungsrecht Wer darf Bedingungen festlegen? LAUX LAWYERS 5 Rechtliches: Das Problem Open Content Urheberrecht Open Source Software Urheberrecht Open Data es fehlt eine einheitliche Regelung LAUX LAWYERS 6 3

70 Rechtliches: Grundprinzipien Zugang Verwertung Löschung LAUX LAWYERS 7 Rechtliches: Was geht jetzt? was darf ich problemlos offenlegen? LAUX LAWYERS 8 4

71 Rechtliches: Was geht jetzt? Annäherungsweise: selber gemacht kein Sondergesetz keine Person besonders betroffen Grundprinzipien der Verwaltung eingehalten Ist noch keine Pauschallösung (Stichwort: kein Sondergesetz ) LAUX LAWYERS 9 Problematische Konstellationen Nach Art der Information: Personendaten Unveröffentlichte Information, Militärische Information, Geheimhaltungspflichten Hoheitszeichen, Abbildungen von Banknoten, Pässen, etc. Drittrechte: Geistige Schöpfungen, Patente, Marken, Designs LAUX LAWYERS 10 5

72 Problematische Konstellationen Nichteinhalten von Verfahren: Geheimhaltungsvorschriften Ungleichbehandlung LAUX LAWYERS 11 Bedingungen: Lizenztypen Erlaubnis und Nutzungsbeschränkungen Lizenztypen Open Government License Open Database License (ODbL) Public Domain Dedication and License (PDDL) Lizenzen überhaupt sinnvoll? LAUX LAWYERS 12 6

73 Bedingungen: Gestaltungsvorgaben Push-Prinzip ja, aber wie weit geht es? Entgeltlichkeit nicht nur Bereitstellung gewährleisten auch Produktion gewährleisten Qualitätsvorgaben (Haftung) LAUX LAWYERS 13 Lösungsansätze Restriktionen Progressivität Release early, fix later «Yoga-Prinzip» Prozesse («law as a process») Recht ist zunächst Verfahren Technische Einrichtungen («what do they know», etc.) LAUX LAWYERS 14 7

74 Gesetzliche Regelung? Allgemeiner Teil Sektorspezifische Regelung LAUX LAWYERS 15 Diskussion Dr. Christian Laux, LL.M. Rechtsanwalt LAUX LAWYERS Seegartenstrasse 2 P.O. Box 360 CH 8024 Zurich LAUX LAWYERS 16 8

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