Ärztliche Nachwuchsgewinnung mit Blick auf die Arbeitsplatzwahl und den Einsatz moderner Medien

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1 MBA-Abschlussarbeit Ärztliche Nachwuchsgewinnung mit Blick auf die Arbeitsplatzwahl und den Einsatz moderner Medien MBA Health Care Management Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Berlin School of Economics and Law Prüfer: Prof. Dr. Marcus Birkenkrahe Dr. Tobias Jüttner Matrikel-Nummer Berlin, Sommersemester

2 Eidesstattliche Erklärung Hiermit erkläre ich an Eides Statt, dass ich die vorliegende Abschlussarbeit selbstständig und ohne fremde Hilfe verfasst und andere als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel nicht benutzt habe. Die den benutzten Quellen wörtlich oder inhaltlich entnommenen Stellen (direkte oder indirekte Zitate) habe ich unter Benennung des Autors/der Autorin und der Fundstelle als solche kenntlich gemacht. Mir ist bekannt, dass die wörtliche oder nahezu wörtliche Wiedergabe von fremden Texten oder Textpassagen aus Büchern, Zeitschriften, Zeitungen, aus dem Internet u.ä. ohne Quellenangabe als Täuschungsversuch gewertet wird und zu einer Beurteilung der Arbeit mit nicht ausreichend bzw. ohne Erfolg führt. Wolfenbüttel, den Dr. T. Jüttner Wörterzahl: Danksagung Herrn Prof. Birkenkrahe danke ich für die Betreuung und Begutachtung meiner Arbeit. Den Kommilitonen und Organisatoren des MBA-Studiengangs danke ich für die für die gute Zusammenarbeit, die vielen praktischen Tipps und die herzliche Atmosphäre. Mein besonderer Dank gilt meiner Frau Liane, die mir während des Studiums nicht nur den Rücken freigehalten, sondern auch unseren Sohn geschenkt hat. Ohne ihre Unterstützung wäre die Erstellung dieser Arbeit nicht möglich gewesen. Diese Arbeit weist keine geschlechtsspezifischen Formulierungen aus. Aus Vereinfachungsgründen wurde nur die männliche Form gewählt, die auch die weibliche mit einschließt. 2

3 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung Krankenhauslandschaft in Deutschland Personalbedarf im Gesundheitswesen Ärztemangel Ärztliche Weiterbildung Ärztlicher Nachwuchs Generationenwandel Moderne Medien Internet Social Media Fragestellung Welche Faktoren sind bei der Arbeitsplatzwahl des ärztlichen Nachwuchs von Bedeutung? Wie informiert sich der ärztliche Nachwuchs über potentielle Arbeitsplätze? Hypothesen Welche Faktoren sind bei der Arbeitsplatzwahl des ärztlichen Nachwuchs von Bedeutung? Wie informiert sich der ärztliche Nachwuchs über potentielle Arbeitsplätze? Methoden Ansatz und Herangehensweise an Gesamtthematik Umfrage zur Auswahl des Arbeitsplatzes und Informationsgewinnung Verfahren Teilnehmer Beteiligung Auswertung Fragebogen Qualitative Kurzinterviews zu den Ergebnissen der Umfrage Verfahren Teilnehmer Beteiligung Auswertung Fragebogen

4 5. Ergebnisse Umfrage Altersverteilung der Teilnehmer Dienstverhältnisse der Teilnehmer Einflussfaktoren auf die Arbeitsplatzwahl Geografische Lage Größe der Klinik Ausbildungsbedingungen Wissenschaftliche Möglichkeiten Karrieremöglichkeiten Arbeitszeiten Arbeitsklima Einkommen Zusammenfassung Wege der Informationsbeschaffung Zukünftige Bedeutung verschiedener Medien Printmedien Homepage der Klinik Homepage deutschen Fachgesellschaften Homepage europäischen Fachgesellschaften Homepage Ärztekammer Homepage Marburger Bund Facebook Twitter Xing LinkedIn YouTube Andere Zusammenfassung Kurzinterviews Altersverteilung der Interviewpartner

5 Dienstverhältnisse der Interviewpartner Erste Frage: Wieso werden Social Media zu diesem Zwecke so wenig genutzt? Zweite Frage: Welche Social Media nutzt Du und wie? Dritte Frage: Welche Informationen sollen auf der Homepage abrufbar sein? Diskussion Einflussfaktoren auf die Arbeitsplatzwahl Wege der Informationsgewinnung Fazit Literatur

6 1. Einleitung 1.1. Krankenhauslandschaft in Deutschland Einem großen Teil der deutschen Krankenhäuser geht es nicht besonders gut. In einer repräsentativen Befragung von 150 Klinikmanagern (Geschäftsführung) im Auftrag der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young aus dem Jahr 2010 gaben ein Drittel der Befragten an, dass sich ihr Krankenhaus in einer schwierigen finanziellen Situation befindet. Die Mehrheit sieht zwar ihre Finanzlage noch tendenziell positiv, aber nur jedes zehnte Krankenhaus hält sich für uneingeschränkt gesund 1. Da es sich hier um eine Selbsteinschätzung handelt, kann diese durchaus etwas zu positiv ausgefallen sein. Anscheinend scheint ein großer Teil der Krankenhausmanger lediglich die laufenden Betriebskosten, nicht aber die Investitionsfähigkeit des Hauses im Blick zu haben. Gerade um die Investitionsfähigkeit ist es hauptsächlich bei den öffentlich-rechtlichen Trägern von Krankenhäusern nicht gut bestellt. Im Rahmen der Finanzierung der deutschen Krankenhäuser, sollen die Investitionsmittel primär aus der öffentlichen Hand kommen. Bei immer knapper werdenden öffentlichen Mitteln ist es hier zu einem relevanten Investitionsstau gekommen, den die deutsche Krankenhausgesellschaft auf rund 50 Milliarden Euro schätzt. Die Neufassung des Krankenhausfinanzierungsgesetzes hatte zwar das Ziel, die wirtschaftliche Situation der deutschen Krankenhäuser zu verbessern, zeigt aber bislang keine grundlegende Verbesserung 2. Die Ursachen liegen eher im System. Die deutschen Krankenhäuser, die im Krankenhausplan des jeweiligen Bundeslandes enthalten sind, erhalten ihre Mittel nach dem Prinzip der dualen Finanzierung. Dabei werden die laufenden Betriebskosten von den Krankenkassen finanziert, die Investitionsmittel von den Bundesländern getragen. Aufgrund der leeren Länderkassen kommt es zu Wartezeiten, bis eine Investition getätigt werden kann. In der Folge werden notwendige Geräteanschaffungen und Baumaßnahmen nur durchgeführt, wenn das Krankenhaus die Investitionen selbst finanzieren kann. Für das Krankenhaus erwächst daraus das Problem, dass sich ohne Investitionen in bauliche und technische Strukturen die Betriebskosten nicht im erforderlichen Ausmaß senken lassen 3. Die Umstellung von der Bezahlung der Krankenhausleistungen nach Tagessätzen auf Fallpauschalen verschärft die Situation der Krankenhäuser zusätzlich. Die Schere zwischen Einnahmen und Kosten öffnet sich zunehmend, da die Umsatzentwicklungen aufgrund der Budgetierung limitiert sind, aber die Kosten stetig zunehmen. Die Kosten in den deutschen Krankenhäusern steigen seit Jahren 1 Vgl: Viering N., Krankenhauslandschaft im Umbruch. Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart; Vgl: Bundesministerium der Justiz, im internet.de/bundesrecht/khg/gesamt.pdf 3 Vgl: Viering N., Krankenhauslandschaft im Umbruch. Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart;

7 kontinuierlich an, im Durchschnitt um etwa jährlich drei Prozent. Derzeit liegen die Gesamtkosten bei über 62 Milliarden Euro im Jahr. Den größten Anteil daran haben die Personalkosten, die etwa 64 % der Gesamtkosten ausmachen, 83 % entfallen davon auf das medizinische Personal. Der Anstieg der Personalkosten ist wiederum hauptsächlich auf eine deutliche Zunahme im Bereich des ärztlichen Personals zurückzuführen 4. Das bedeutet, dass die Kosten der Krankenhäuser in den letzten Jahren gestiegen sind und höchstwahrscheinlich wegen der älter werdenden Patienten und neuer medizinischer Verfahren auch zukünftig steigen werden. Parallel dazu sind die Mittel die den Krankenhäusern zur Verfügung stehen rückläufig, sowohl aus eigenen Erlösen als auch aus externen Quellen. Den steigenden Ausgaben und sinkenden Einnahmen, steht nach wie vor die Herausforderung gegenüber, die Bevölkerung mit zeitgemäßen medizinischen Leistungen zu versorgen. Als Konsequenz steigt der Wettbewerbsdruck und der Krankenhaussektor entwickelt sich zu immer mehr zu einem Markt im eigentlichen Sinne. Insbesondere seit die Marktanteile der privaten Anbieter zunehmen, hat sich die Branche deutlich verändert. Geprägt wird der Markt von einem regionalen Wettbewerb zwischen den Krankenhäusern. Hier konkurrieren die Krankenhäuser primär um die Patienten, aber auch um Personal. Daher wird es immer wichtiger für die Krankenhäuser, wie sie sich am Markt positionieren und wie sie von ihren Stakeholdern wahrgenommen werden. Perspektivisch wird sich der Vormarsch privater Krankenhausträger fortsetzen, da sie die Finanzierung aus eigener Kraft und die Geschwindigkeit der Entscheidungen als Vorteil auf ihrer Seite haben. Die Spaltung der deutschen Krankenhauslandschaft wird voran schreiten. Auf der einen Seite die privaten Klinikketten, die sich selbst und über den Kapitalmarkt finanzieren und durch neue Angebote ihre Attraktivität steigern können. Auf der anderen Seite die öffentlichrechtlichen Krankenhäuser, deren Finanzierung immer schwieriger wird und denen kaum noch Spielraum für Entwicklungen zur Verfügung steht Personalbedarf im Gesundheitswesen Die Entwicklungen im Gesundheitswesen werden derzeit maßgeblich von der Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte bestimmt. Der medizinische Fortschritt und der demografische Wandel führen zu immer mehr Patienten, die länger und aufwendiger behandelt werden müssen. Dies führt zu überdurchschnittlichen Wachstumsraten, verbunden mit einem stetig steigenden Personalbedarf 6. Heute 4 Vgl: Salfeld R., Modernes Krankenhausmanagement. Konzepte und Lösungen. Berlin, Heidelberg: Springer, Vgl: Viering N., Krankenhauslandschaft im Umbruch. Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart; Vgl: Ostwald D.A., Fachkräftemangel Stationärer und ambulanter Bereich bis zum Jahr PricewaterhouseCoopers AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main;

8 sind fast 5 Millionen Menschen in Deutschland in der Gesundheitswirtschaft beschäftigt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie prognostiziert für das Jahr 2030, dass jeder fünfte Erwerbstätige in der Gesundheitswirtschaft arbeiten könnte 7. Diese Prognose setzt voraus, dass ausreichend qualifiziertes Personal auf dem Arbeitskräftemarkt zur Verfügung steht. Andere Prognosen gehen davon aus, dass es in den Jahren 2020 bis 2030 zu einem dramatischen Anstieg des Personalmangels sowohl im stationären als auch ambulanten Bereich kommt. Es werden Denkansätze gefordert, die alte Strukturen in Frage stellen und über die bloße Erhöhung der Studienplatzzahlen für Medizin und die Akquise von ausländischen Fachkräften hinaus gehen Ärztemangel Schon heute ist der Ärztemangel für die deutsche Bevölkerung greifbar. Im nichtstationären Versorgungssektor fällt es in ländlichen Regionen niedergelassen Ärzten, die den Altersruhestand antreten möchten, mitunter schwer einen Nachfolger für ihre Praxis zu finden. Dies führt gerade in strukturschwachen Regionen zu einer Minderversorgung der Bevölkerung 9. Dieses Problem wird auch von den verantwortlichen Politikern erkannt und es wurde ein neues Versorgungsgesetz erlassen, um die Arbeit auf dem Land für Ärzte attraktiver zu machen 10. Im stationären Versorgungssektor besteht ebenfalls ein relevanter Ärztemangel in ländlichen Regionen und daraus erwachsen Probleme für die Krankenhäuser und in der Folge auch für die Patienten 11. Aktuell zeichnet sich zwar eine nominale Zunahme der Arztzahlen ab, diese wird jedoch von einer hohen Abwanderungstendenz begleitet. Ende 2009 waren in Deutschland Ärzte in der Patientenversorgung tätig und damit Ärzte mehr als im Vorjahr. Dies entspricht einer Zuwachsrate von über 2 %. Im gleichen Jahr haben Ärzte Deutschland verlassen. Die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg hat im selben Zeitraum einen weiteren Rückgang der Zahl der arbeitslosen Ärzte ausgewiesen. Im September 2009 waren nur Ärzte arbeitslos gemeldet. Bezogen auf die Zahl der berufstätigen Ärzte ergibt sich eine sensationell niedrige Arbeitslosenquote von nur 0,8 %. Diese liegt unter der 7 Vgl: Henke K. D. Erstellung eines Satellitenkontos für die Gesundheitswirtschaft in Deutschland, Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, Nomos, Bonn/Berlin, Vgl: Ostwald D.A., Fachkräftemangel Stationärer und ambulanter Bereich bis zum Jahr PricewaterhouseCoopers AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main; Vgl: Neumann P., Ärztemangel auf dem Land. Welt online; ; auf dem Land.html 10 Vgl: Bundestag beschließt Gesetz gegen Ärztemangel. Focus online; ; meldungen/aerzte bundestag beschliesst gesetz gegenaerztemangel_aid_ html 11 Vgl: Werde A., Bauer sucht Arzt. Die Zeit vom

9 natürlichen Arbeitslosenquote, die bei Vollbeschäftigung herrscht. Im Umkehrschluss ergibt sich daraus, dass auf dem ärztlichen Arbeitsmarkt Überbeschäftigung herrscht 12. Führt man diesen Gedankengang weiter, folgt zwangsläufig, dass schon im Jahr 2009 der Bedarf an Ärzten größer war als das Angebot. Noch dramatischer wird das Bild bei der Betrachtung von Prognosen über die zukünftigen Entwicklungen. Im Jahr 2020 fehlen fast Ärzte in Deutschland und bis 2030 wird sich die Personallücke auf gut fehlende Ärzte vergrößern. Für die Unterversorgung wird in erster Linie die demografische Entwicklung verantwortlich gemacht. So lässt die Alterung der Gesellschaft die Nachfrage nach medizinischen Leistungen steigen. Gleichzeitig gehen immer mehr Fachkräfte und in diesem Sinne Ärzte in den Ruhestand, ohne dass die freiwerdenden Stellen mit Nachwuchskräften besetzt werden könnten. Erschwerend kommt hinzu, dass Ärzte zunehmend Beschäftigungen außerhalb der Patientenversorgung wählen, beispielsweise in der Pharmaforschung oder in Unternehmen der Medizintechnik. Im Jahre 2030 dürfte im stationären Bereich ca. jede dritte Arztstelle nicht besetzt bleiben. Als Resultat werden nicht nur eine wesentlich schlechtere Gesundheitsversorgung und erhebliche Belastungen für das verbliebene Personal gesehen, sondern auch ein erheblicher volkswirtschaftlicher Schaden. Es wird prognostiziert, dass der deutschen Volkswirtschaft aufgrund unbesetzter Stellen eine Wertschöpfung von 35 Milliarden Euro verloren geht Ärztliche Weiterbildung Obwohl derzeit auch in Krankenhäusern Kampagnen gestartet werden, die die Integration der älter werdenden Belegschaft zum Ziel haben, bleibt es unbestritten, dass dem ärztlichen Nachwuchs eine entscheidende Rolle in der zukünftigen Gestaltung des Gesundheitswesens zukommt. Nach Abschluss des Medizinstudiums schließt sich in der Regel die ärztliche Weiterbildung an. Dies gilt zumindest für die Hochschulabsolventen, die einen Werdegang in der Patientenversorgung planen. Die ärztliche Ausbildung ist in Deutschland prinzipiell in zwei Abschnitte aufgeteilt. Zum einen erfolgt das universitäre Studium der Humanmedizin mit einer Mindeststudiendauer von 12 Semestern und dem Abschluss der ärztlichen Prüfung und Erlangung der Approbation 14. An diesen ersten Abschnitt schließt sich in der Regel die ärztliche Weiterbildung an. Die ärztliche Weiterbildung ist eine primär praktische Ausbildung und geht mit einer Berufsausübung einher. Die Ausbildung ist zum einen an eine vorgeschriebene Mindestweiterbildungsdauer geknüpft. Diese beträgt in der Regel mehrere Jahre. Zum anderen müssen spezielle Leistungen und 12 Vgl: Kopetsch T., Arztzahlenentwicklung: Mehr Ärzte und trotzdem geringe Arbeitslosenquote. Dtsch Ärztebl 2010;107:A 756 A 758 ku 13 Vgl: Ostwald D.A., Fachkräftemangel Stationärer und ambulanter Bereich bis zum Jahr PricewaterhouseCoopers AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main; Vgl: Bundesministerium der Justiz, im internet.de/_appro_2002 7

10 Fähigkeiten nachgewiesen werden. Der Nachweis dieser Leistungen und Fähigkeiten erfolgt durch die dokumentierte Durchführung einer Mindestanzahl definierter Verfahren und Tätigkeiten. Diese sind in der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer festgelegt. Die ärztliche Weiterbildung ist föderal organisiert und die Weiterbildungsordnung wird von der jeweiligen Landesärztekammer erstellt. Diese sind in der Regel jedoch sehr eng an die Musterweiterbildungsordnung angelehnt, die von der Bundesärztekammer entwickelt wird 15. Die Weiterbildung muss bei zur Weiterbildung befugten Ärzten erfolgen. Die Weiterbildungsbefugnisse werden auch von den Landesärztekammern erteilt. In jeder Einrichtung erhält nur ein Arzt in jeder Fachdisziplin eine Weiterbildungsbefugnis. In Krankenhäusern sind dies in der Regel die Chefärzte der jeweiligen Fachabteilung. Zum Abschluss einer Weiterbildung findet in der Regel eine Prüfung vor der zuständigen Ärztekammer statt. Eine erfolgreich abgeschlossene Weiterbildung ist in allen Bundesländern gültig. Nach einer Revision im Jahr 2003 ist die ärztliche Weiterbildung meistens in drei Abschnitte gegliedert: Facharzt: Durch die Ärztekammer wird nach erfolgreicher Weiterbildung in einem Fachgebiet der Titel eines Facharztes, zum Beispiel für Anästhesiologie, vergeben. Schwerpunkt: Eine Schwerpunktweiterbildung weist eine Spezialisierung innerhalb eines Fachgebiets aus und setzt die Facharztanerkennung voraus; zum Beispiel Facharzt für Anästhesiologie mit Schwerpunkt spezielle Intensivmedizin. Zusatzbezeichnung: Zusatzbezeichnungen können von Ärzten unterschiedlicher Fachgebiete erworben werden und sind nicht an eine Facharztanerkennung geknüpft; zum Beispiel die Zusatzbezeichnung Rettungsdienst, die zur Teilnahme am Notarztdienst befähigt. Nach den aktuell gültigen Weiterbildungsordnungen müssen von dem Weiterbildungsbefugten mindestens einmal jährlich Personalgespräche mit dem Weiterzubildenden geführt werden. In diesen Weiterbildungsgesprächen soll der Fortschritt der Weiterbildung besprochen werden und es muss eine Dokumentation auf standardisierten Formularen der Ärztekammern erfolgen. Auf diesem Wege soll zum einen ein bundeseinheitlicher Standard geschaffen werden, der den Weiterzubildenden den Wechsel der Weiterbildungsstelle erleichtern soll. Zum anderen sollen so die Weiterbildungsbefugten stärker in die Pflicht genommen werden, um so die Qualität der Weiterbildung zu verbessern Ärztlicher Nachwuchs Die ärztliche Nachwuchsgewinnung ist zunehmend eine Herausforderung, die auch von den verantwortlichen Chefärzten und Klinikleitern als solche gesehen wird. Der Blick richtet sich zwar in erster Linie auf die in der Patientenversorgung tätigen 15 Vgl: Bundesärztekammer, 2.pdf 8

11 Ärzte, dennoch gilt es zu hinterfragen wieso etliche Mediziner in Deutschland den Ausstieg aus der kurativen ärztlichen Tätigkeit wählen. Nach einer repräsentativen Umfrage der Landesärztekammer Hessen planten nach erfolgreichem Abschluss des Medizinstudiums nahezu alle Absolventen des Abschlussjahrganges 2003/2004 eine kurative ärztliche Tätigkeit zu beginnen und nur 1,2 % der Männer und 3,4 % der Frauen hatten nicht vor in der Patientenversorgung tätig zu werden. Es wurde gefolgert, dass eine potentielle Abkehr vom Arztberuf erst nach dem Berufseinstieg im Krankenhaus erfolgt 16. Unter anderem zu dieser Thematik wurde im Jahr 2005 die Unternehmensberatung Rambøll von dem Bundesgesundheitsministerium mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt. In diesem Gutachten wurden als wesentliche Gründe für einen Ausstieg aus der Patientenversorgung eine zu hohe Arbeitsbelastung, mangelnde Vereinbarkeit des Berufs mit Familie und Freizeit und eine zu geringe Entlohnung angeführt 17. Von den Kliniken müssen beim Kampf um die besten Köpfe unter dem verfügbaren ärztlichen Nachwuchs zahlreiche Einflussfaktoren berücksichtigt werden. Von Skorning wurden 2011 die in Abbildung 1a dargestellten Ampel-Kriterien zur Auswahl einer Weiterbildungsklinik beschrieben 18. Abbildung 1a: Ampel-Kriterien zur Auswahl einer Weiterbildungsklinik nach Skorning 16 Vgl: Köhler S., Medizinstudium und was dann? Hess Ärztebl 2004; 10: Vgl: Gutachten zum Ausstieg aus der kurativen ärztlichen Berufstätigkeit in Deutschland Abschlussbericht, Hamburg: Ramboll Management 2004 (erstellt im Auftrag des BMGS) 18 Vgl: Skorning M., Visionen Wodurch bleibt das Fach Anästhesiologie vital? Anästh Intensivmed 2011;52:

12 Die Kriterien werden als Ampel-Kriterien bezeichnet, da die roten Kriterien nicht vom Arbeitgeber zu beeinflussen sind. Ist bei dem Arzt zum Beispiel aus persönlichen Gründen die Entscheidung für Köln gefallen, kann eine Klinik in Berlin in aller Regel diese Entscheidung nicht beeinflussen, ebenso wenig wird eine nicht-universitäre Einrichtung einen Bewerber für sich gewinnen können, der eine akademische Karriere anstrebt. Die roten Kriterien können für sich zwar schon zur Entscheidung für eine Klinik führen, weil unter Umständen ein Bewerber aus familiären Gründen an einen Ort gebunden ist und für die geplante akademische Karriere nur eine Universitätsklinik erreichbar ist und er deshalb genau diese wählen muss. Solch ein Szenario ist denkbar, wird aber eher selten der Fall sein. Fast immer wird es gelbe Kriterien geben, die zwar grundsätzlich vor Ort beeinflussbar sind, aber individuell sehr unterschiedlich gewichtet werden. Hier ist zum Beispiel die Kinderbetreuung zu nennen, die für viele Eltern von außerordentlicher Bedeutung ist, für andere hingegen auch längerfristig unbedeutend bleiben wird. Wohingegen grüne Kriterien sowohl vor Ort entscheidend gestaltbar sind, als auch für jeden Bewerber von allgemeiner und herausragender Bedeutung sind. Die grünen, beeinflussbaren Kriterien werden von Skorning auch analog der Bedürfnispyramide nach Maslow eingeteilt und sind in Abbildung 1b dargestellt 19, 20. Abbildung 1b: Bedürfnis-Pyramide nach Maslow und Vorschlag zur Übersetzung in allgemeine Aspekte der Arbeitsbedingungen während der ärztlichen Weiterbildung nach Skorning 19 Vgl: Skorning M., Visionen Wodurch bleibt das Fach Anästhesiologie vital? Anästh Intensivmed 2011;52: Vgl: Maslow A., A Theory of Human Motivation. In Psychological Review, 1943, Vol. 50 #4 10

13 Mit dieser Hilfe wird in einem gewissen Umfang eine weitere Gewichtung der beeinflussbaren Kriterien möglich. Auch Umfragen zeigen regelmäßig die vor Ort beeinflussbaren und allgemein bedeutsamen Kriterien regelmäßig auf 21. Eine große Zahl an positiven Beispielen und Projekten stehen als Vorbilder zur Verfügung, wie diese Aspekte und Bereiche anzugehen und verbesserbar sind 22. Für den ärztlichen Nachwuchs ist es von Bedeutung, dass den Bewerbern nicht leere Versprechungen gemacht werden, die nicht annähernd eingehalten werden. Der Verbindlichkeit zwischen Arbeitgeber und ärztlichem Nachwuchs als Arbeitnehmer kommt deshalb eine herausragende Bedeutung zu Generationenwandel In der Genealogoie, der Hilfswissenschaft der Abstammungsforschung, ist eine Generation die Gesamtheit aller Lebewesen, die in einem definierten Abstand zu einer anderen Gesamtheit stehen. Der Generationenabstand ist dabei der Durchschnitt der Altersdifferenz aller Kinder zu Vater oder Mutter in Jahren 24. In Analogie zur ethnischen Zugehörigkeit oder Geschlecht, hat sich auch der Generationengedanke zu einem Deutungsmuster entwickelt, um Identität und Differenz von Menschen zu beschreiben. Im Rahmen seiner Arbeiten hat Karl Mannheim in den 1930er Jahren einen prägenden Generationenbegriff entworfen. Dieser geht nicht mehr von den zuvor üblichen 30 Jahren aus, sondern charakterisiert eine Generation durch gemeinsame Generationserlebnisse, also prägende Ereignisse, die einen Einfluss auf ganze Geburtsjahrgänge haben 25. Generationen mit markant typisierenden Generationserlebnissen wurden häufig nach den entscheidenden Ereignissen oder Erfahrungen benannt. Seit der Weimarer Republik folgten in Deutschland die Generationen in durchaus kurzen Abständen aufeinander. Der Generation der in den 1920er Jahren Geborenen, die als Jugendliche bereits im Zweiten Weltkrieg an die Front mussten, folgten die Jahrgänge , die noch am Ende des Krieges als Flakhelfer eingesetzt wurden. Aus der nicht mehr eingezogenen Kriegskindergeneration der späten 1930er und frühen 1940er Jahre rekrutierten sich die sozialen Bewegungen der 58er. Diese Weißen Jahrgänge wurden von keiner deutschen Armee eingezogen 26. Die nächste Generation, die nur den Wiederaufbau 21 Vgl: Angerer P., Arbeitsbedingungen der Klinikärzte: Gezielte Maßnahmen, die sich lohnen. Dtsch Ärztebl 2011;108(15):A 832/B 679/C Schmidt G.N., Weiterbildung in der Anästhesiologie. Umsetzung am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf. Anaesthesist 2011;60(4): Vgl: Skorning M., Visionen Wodurch bleibt das Fach Anästhesiologie vital? Anästh Intensivmed 2011;52: Vgl: Weigel S., Generation. Zur Genealogie des Konzepts Konzepte von Genealogie. Fink, München Vgl: Mannheim K., The Problem of Generations. Psychoanal Rev 1970, 57: Vgl: Rupp H.K.,: Außerparlamentarische Opposition in der Ära Adenauer: Der Kampf gegen die Atombewaffnung in den fünfziger Jahren. Pahl Rugenstein Verlag (1. Auflage 1970), 3. Auflage, Köln

14 erlebt hatte, war dann die der 68er. Diese Generation ging mit den geburtenstarken Jahrgängen der Jahre in die Babyboomer über. Wegen der großen Zahl an Gleichaltrigen wurde in dieser Generation erstmals das Gefühl der Masse propagiert. Als Motto der Babyboomer gelten Leben und leben lassen und Arbeiten um zu leben. Von Douglas Coupland wurde Generation X als Name der Folgegeneration geprägt 27. Generation X beschreibt die in den 1960er und 1970er-Jahren geborene Generation. Sie wird als erste Generation beschrieben, die sich ohne Kriegseinflüsse mit weniger Wohlstand und weniger wirtschaftlicher Sicherheit begnügen muss, da sie für die ökonomischen Sünden der Vorgenerationen zahlen muss. Als Motto der Generation X gilt Leben um zu arbeiten. Die demografische Kohorte, die der Generation X folgt, ist die Generation Y. Diese Generation drängt heute auf den Arbeitskräftemarkt und ist von daher überaus interessant bei der Personalgewinnung. Die Generation Y wird auch als Millennials, Generation Next, Net Generation oder Echo Boomers beschrieben. Eine genaue zeitliche Einordnung, wann die Generation Y beginnt und endet existiert nicht. Von den meisten Autoren werden die Geburtsjahrgänge der späten 1970er bzw. frühen 1980er-Jahre bis zu den frühen er Jahre genannt 28. Die Bezeichnung Echo Boomers ist auf die steigenden Geburtenraten in den 1980er und 1990er Jahre zurückzuführen. Die meisten Angehörigen der Generation Y sind Kinder der Babyboomer. Millennials gelten weitestgehend als gut ausgebildet, meist mit einem Fachhochschul- oder Universitätsabschluss 29. Sie werden jedoch auch Trophäen Generation genannt, ein Ausdruck der die Entwicklungen im kompetitiven Breitensport widerspiegelt, im Rahmen derer das bloße Dabeisein für Anerkennung reicht. Diese Haltung hat sich auch auf andere Lebensbereiche übertragen und mitunter in das Berufsleben Einzug erhalten. Daraus resultieren hohe Erwartungen der Millennials an ihren Arbeitsplatz 30. Es wird davon ausgegangen, dass die Generation Y wesentlich häufiger und einfacher den Arbeitsplatz wechselt 31. Um diesen neuen Herausforderungen auf dem Arbeitskräftemarkt begegnen zu können, untersuchen zahlreiche große Unternehmen die Verhaltensmuster und Bedürfnisse der Millennials. Es soll Verständnis für den Generationenwandel erzeugt werden und in der Folge die Zusammenarbeit zwischen älteren Mitarbeitern und den Millennials verbessert werden. Eine weitere Eigenschaft der 27 Vgl: Coupland D., Generation X Geschichten für eine immer schneller werdende Kultur. Goldmann Verlag, Vgl: Gardner S., Preparing for the Nexters. American Journal of Pharmaceutical Education; 2006; 70 (4): Vgl: Sheahan P., Generation Y: Thriving and Surviving with Generation Y at Work. Hardie Grant Books, Melbourne Vgl: Alsop R., The Trophy Kids Grow Up: How the Millennial Generation is Shaking Up the Workplace. Jossey Bass, San Francisco, Vgl: Kunreuther F., Working Across Generations, Jossey Bass, San Francisco,

15 Generation Y ist eine technologieaffine Lebensweise. Sie ist die erste Generation, die größtenteils im Umfeld von Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist. Zu den beliebtesten Medien der Millennials zählen die sozialen Netzwerke. Es gibt Hinweise, dass unter der Generation Y vermehrt psychische Abhängigkeiten von Social Media bestehen 32. Mit den Eigenschaften qualifiziert, selbstbewusst und anspruchsvoll in Kombination mit den für sie günstigen Auswirkungen des demografischen Wandels werden die Millennials auch als die heutigen Gewinner des Arbeitsmarktes bezeichnet. Sie sind in einer Gesellschaft aufgewachsen, in der ideologische Schlachten der Vergangenheit angehören, sind global ausgebildet, dabei offener, toleranter und im technischen Verständnis schneller getaktet. So bieten sich ihnen seit Generationen die wohl besten Ein- und Aufstiegschancen 33. Die Unternehmen stehen vor der nicht einfachen Aufgabe, sich der gesamten Generation Y möglichst attraktiv zu präsentieren. Dabei müssen die Bedürfnisse der Millennials möglichst umfänglich erfüllt werden. Dazu zählen nicht, wie mancherorts angenommen, nur eine ausgeglichene Work-Life-Balance. Das Arbeitsumfeld und die täglichen Arbeitsbedingungen müssen der Generation angepasst werden, denn nicht umsonst gilt für die Generation Y das Motto Leben beim Arbeiten Moderne Medien Internet Tim Bernes-Lee entwickelte um das Jahr 1989 am CERN - der europäische Organisation für Kernforschung in Genf, Schweiz - die Grundlagen des Word Wide Web, bis er dann am 6. August 1991 dieses Projekt mittels eines Hypertext-Dienstes öffentlich und damit dann weltweit verfügbar machte 34. Es ist ein Rechnernetzwerk, das einen Datenaustausch zwischen einzelnen Internet- Rechnern über Internetprotokolle ermöglicht. Das Internet stellt bei einigen Experten eine der größten Veränderungen des Informationswesens seit der Erfindung des Buchdruckes dar. In den 1990er Jahren fand die Verbreitung und Etablierung des -Verkehrs statt, die jetzt mittlerweile - privat als auch beruflich - zum Standard der Kommunikation zählt. Aufgrund steigender Übertragungsraten und damit einhergehend sinkender Preise und nicht zuletzt die fast flächendeckende Verfügbarkeit von DSL-Flatrates ist es heute möglich, in fast jedem Haushalt den Zugang zum World Wide Web zu finden. Eine genaue Anzahl der Teilnehmer ist schwierig zu ermitteln, da die Nutzer mit 32 Vgl: Atal M., Coming of Age in Cyberspace. The New York Times Magazine, , New York 33 Vgl: Buchhorn E., Generation Y Die Gewinner das Arbeitsmarktes. Spiegel online, , y die gewinner des arbeitsmarkts a html 34 Vgl: Berners Lee T., WorldWideWeb Executive Summery, 6. August 1991; 13

16 unterschiedlichen technischen Geräten wie z. B. Smartphone, PC die Möglichkeit haben, online zu sein. Laut der Internetseite Internet World Stats (IWS), auf der Daten zur weltweiten Nutzung des Internets publiziert, werden hatten zum Stichtag 31. Dezember 2011 etwa 32,7 % der Weltbevölkerung Zugang zum Internet 35. Nach einer aktuellen Erhebung des deutschen Telekommunikations-Branchenverbandes Bitkom sind derzeit 75,8 % aller Deutschen über 14 Jahre online 36. Die Nutzung des Internets in Deutschland durch ältere Menschen, sozial schwächer gestellte Menschen und Arbeitslose ist weniger weit verbreitet, was auch als Digitale Kluft bezeichnet wird. Durch das Aufheben örtlich bedingter oder sozialer Grenzen kann das Internet die Nutzer, die sogenannten Surfer auch von Medienkonsumenten zu aktiven Gestaltern werden lassen. Durch das Vernetzen mit Gleichgesinnten werden weitere proaktive Foren geschaffen. Das ist auch ein wesentlicher Unterschied zu den vorhanden Printmedien. Dabei wird ermöglicht mit Hilfe von z. B. Facebook ein soziales Netzwerk zu erstellen. Zum Zwecke der rein privaten Selbstdarstellung, wird von einigen Internetnutzern die Möglichkeit genutzt, eine eigene Homepage einzurichten. Auf dieser sind dann alle persönlichen Daten eingestellt und damit dann auch jedermann zugänglich. In welcher Form dieses geschehen soll, liegt dann ausschließlich bei dem Nutzer selber. Eine weitere Plattform im Internet ist der Webblog. Dort wird ein - zumeist privates - Online-Tagebuch geführt, welches oftmals inhaltlich einem speziellen Thema folgt. Hier besteht die Möglichkeit, Fragen, Antworten und Meinungen beizusteuern. Im Weiteren gibt es immer mehr Unternehmen, die auch im Internet durch einen Online-Shop Handel treiben können. Es ist zu unterscheiden, ob die Firmen ausschließlich im Internet die Produkte anbieten, oder aber ob dies zusätzlich geschieht. Durch den ausschließlichen Handel im Internet und den Verkauf von Dienstleistungen, wie z. B. Versicherungen, können erheblich Kosten eingespart werden, so dass diese Produkte oftmals günstiger als im Laden sind. Das Internet bietet für Unternehmen mit Hilfe einer Firmen-Homepage eine weitere Möglichkeit, um auf sich aufmerksam zu machen. Diese sind in der Regel rein informativ, so dass damit sämtliche Informationen, die ein Unternehmen über sich Preis geben möchte, abrufbar sind. Oftmals ist dies auch eine erste Möglichkeit, um mit einer Firma in Kontakt zu treten, weisen diese Seiten in der Regel, die Rufnummern und auch die jeweiligen -Adressen der gewünschten Ansprechpartner auf. 35 Vgl: 36 Vgl: Mobiles Internet erlebt in Deutschland einen Boom. Welt online; ; 14

17 Social Media Social Media bezeichnet digitale Medien, die es den Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und einzelne Inhalte alleine oder in Gemeinschaft aktiv zu gestalten. Als Social Media werden alle Medien (Plattformen) verstanden, die die Nutzer über digitale Kanäle in der gegenseitigen Kommunikation und im interaktiven Austausch von Informationen unterstützen 37. Die Interaktion in sozialen Medien gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Verteilung des Wissens und von Informationen soll nicht mehr in medialen Monologen (onetomany) geschehen, sondern durch sozial-mediale Dialoge (manytomany) dargestellt werden 38. Demnach besteht wenig oder kein Gefälle zwichen Sendern und Empfängern. Als Kommunikationsmittel werden dabei Texte, Bilder, Audio- oder Videodateien verwandt. Seit der Mitte der 1990 kann ein steigendes Interesse an sozialen Medien beobachtet werden, so dass jetzt auch zahlreiche Unternehmen begonnen haben, das Potential dieser Medien zu nutzen. Es lassen sich zwei Kategorien unterteilen: Social Media mit dem vorherrschenden Ziel der Kommunikation, Social Media, die zwar zur Kommunikation eingesetzt werden, der Fokus allerdings auf dem Inhalt liegt, welcher durch die Nutzer generiert, bearbeitet und ausgetauscht wird. Es kann auch als eine Gruppe von Internetanwendungen, die auf den technologischen und ideologischen Grundlagen des Web 2.0 aufbauen gesehen werden, die die Herstellung und den Austausch von User Generated Content ermöglichen 39. Weiterhin können Social Media in mehrere unterschiedliche Gruppen eingeteilt werden: Kollektivprojekte z. B. Wikipedia, Blogs und Mikroblogs wie z. B. Twitter, Content Communities wie z. B. YouTube, soziale Netzwerke wie z. B. Facebook, Massively Multiplayer Online Role Playing Games (MMORPGs) wie z. B. World of Warcraft und soziale virtuelle Welten wie z. B. Second Life. 37 Vgl: Geißler C., Was sind Social Media? Harvard Business Manager; Heft 9/2010; S Vgl: Brennan V., Navigating Social Media in the Business World, Licensing Journal, Vol. 1, 2010, S Vgl: Kaplan A., Users of the world The Challenges and Opportunities of Social Media. Business Horizons 53 (1), 2010, S

18 Zu unterscheiden sind Social Media von traditionellen Massenmedien wie Zeitungen, Radio und Fernsehen, da sie sich ausschließlich auf digital-basierte Kommunikationskanäle stützen und eine einfache Zugänglichkeit aufweisen. Des Weiteren haben Social Media einen hohen Echtzeitfaktor und eine breite Reichweite. Zur Differenzierung dienen beispielsweise Reichweite: globale Präsenz, Multimedialität: beliebige Kombination von Text, Ton und bewegten Bildern, Zugänglichkeit: gegen geringe Kosten für jedermann darstellbar, Benutzerfreundlichkeit: die benötigten Kenntnisse, um aktiv an der Gestaltung mitzuwirken sind gering und können von nahezu jedem erlernt und verwandt werden, Zeitraum der Veröffentlichung: Social Media ermöglicht eine Veröffentlichung ohne jede Zeitverzögerung und damit ist auch die Aktualität gegeben 40. Es gibt eine Vielzahl von Social Media Technologien, die in den verschiedenen Bereichen zum Einsatz kommen. Hier erwähnt werden sollen die Technologien im Bereich der Kommunikation, zum Gebrauch von Webblogs oder sozialen Netzwerken, die Technologien für ein Wissensmanagement z. B. Auskunfts- und Bewertungsportale, Wikis, Technologin im Bereich Foto-Sharing, Livecasting und Podcast. Weiterhin kommen verschiedene Technologien in der Unterhaltungsbranche wie in virtuellen Welten und Online-Spielen zum Einsatz. Auch im unternehmerischen Handeln gewinnen Social Media immer mehr an Bedeutung. Grundsätzlich kann zwischen einer externen und einer internen Nutzung unterschieden werden. Unter die externe Nutzung fallen alle Social Media, die bereits extern existent sind und auf die ein Unternehmen zugreifen kann. Schwerpunkte sind in diesem externen Bereich das Marketing und der Vertrieb. Ein Unternehmen wird durch seine Mitarbeiter im Web 2.0 repräsentiert. Alles, was im Netz zu finden ist, fällt damit automatisch auf das Unternehmen zurück. Damit das sicher geschehen kann, ist es sinnvoll, dass es Social Media Guidelines gibt, so dass den Mitarbeitern klar ist, was veröffentlicht werden kann bzw. soll und was nicht. Im Weiteren gibt Social Media Arbeitgebern die Chance, über soziale Netzwerke Kandidaten für vakante Stellen zu generieren. Für die Personalrekrutierung ergeben sich hieraus große Potenziale. Durch das zum Teil doch sehr öffentliche teilen von Informationen einzelner, ergib sich hieraus für den Arbeitgeber auch die Möglichkeit, im Vorfeld schon Informationen über einen Bewerber allerdings in der Regel ohne sein Wissen einzuholen. Die interne Nutzung beschreibt eigene, im Unternehmen selber integrierte Social Media, mit dem Ziel, die unternehmenseigene Kommunikation zu stärken und das Wissensmanagement zu unterstützen. Gerade große und internationale Unternehmen können davon profitieren. Beispielsweise gibt es für IBM Mitarbeiter den IBM Netzwerk Service Blue Pages eine Art soziales Netzwerk, um eine Art Telefonliste zu hinterlegen. Dadurch sollen pro Monat und Mitarbeiter 72 Minuten 40 Vgl: Komus A., Wikimanagment Was Unternehmen von Social Software und Web 2.0 lernen können, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München, 2008, S

19 Arbeitszeit eingespart werden können 41. Es ist zu beobachten, dass die Akzeptanz gegenüber sozialen Netzwerken mit dem Alter der Nutzer negativ korreliert. Nutzer mit einem Alter von unter 35 Jahren weisen eine signifikant höhere Akzeptanz auch im Berufsleben auf 42. Unabhängig davon bieten Social Media, durch die weite Verbreitung und Nutzung durch alle Altersklassen und Schichten, große Chancen und Nutzen, sowohl für den Einzelnen, als auch für Unternehmen und Gruppen. 41 Vgl: Back A., Web 2.0 in der Unternehmenspraxis. 2. Auflage, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München, Vgl: Onychei G.C., Adoption of web based collaboration tools in enterprise: challenges and opportunities, 2009 International Conference on the Current Trends in Informations Technology (CTIT 2009), S , Dubai 17

20 2. Fragestellung 2.1. Welche Faktoren sind bei der Arbeitsplatzwahl des ärztlichen Nachwuchs von Bedeutung? Für ein Krankenhaus als Arbeitgeber ist es von Bedeutung zu wissen, welche Faktoren für den ärztlichen Nachwuchs bei der Wahl des Arbeitsplatzes von Bedeutung sind. Nachwuchs sind zum einen Hochschulabsolventen als Berufsanfänger aber auch teil- oder vollausgebildete Ärzte, da durch einen Wechsel des Arbeitsplatzes ebenfalls potentielle Mitarbeiter auf den Arbeitsmarkt gelangen. Die Kenntnis der relevanten Faktoren und Trends für die Wahl des Arbeitsplatzes ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Personalgewinnung und Bindung Wie informiert sich der ärztliche Nachwuchs über potentielle Arbeitsplätze? Sind die relevanten Faktoren bei der Wahl des Arbeitsplatzes des ärztlichen Nachwuchs identifiziert, ist es nun wichtig zu wissen, auf welchen Wegen sich der Nachwuchs über mögliche Arbeitsplätze informiert. Kennt der Arbeitgeber die Wege der Informationsbeschaffung kann er sich diese zu Nutze machen. Dies ist die Grundlage für ein zielführendes Personalmarketing. 18

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