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1 DEUTSCHLAND EIN PERSPEKTIVENWECHSEL Mit Leidenschaft für Veränderung Wiebke Sokolowski 1. Februar 2005 The Boston Consulting Group

2 DIE MARKE ALS BINDEGLIED ZWISCHEN REALITÄT UND WAHRNEHMUNG Erwartungen Wir Die Anderen Marke Deutschland Realität Selbstbild Fremdbild Erwartungen Wie wir sind Wie wir uns sehen Erfüllung Wie wir gesehen werden Was man von uns erwartet -2-

3 ZUKUNFTSANGST STATT ZUKUNFTSOPTIMISMUS "Deutsche haben gerne Angst. Sie sorgen sich um die Umwelt. Sie sorgen sich um ihre nationale Identität und um ihr Image im Ausland. Sie machen sich Sorgen um die Wirtschaft. Sie machen sich sogar Sorgen darüber, dass sie so besorgt sind. Sie diskutieren ihre Ängste gerne. Mahnen und Klagen ist ihr nationales Hobby." Hyde Flippo in The German Way 16. August

4 DAS BILD KIPPT Coverstorys zu Deutschland in Financial Times und Wall Street Journal (1) Summe Ca. 49 % negativ Ca. 68 % negativ Wirtschaftsthemen mit positivem Tenor neutralem Tenor negativem Tenor EWU-Kriterien, Haushalt Reformen, Wachstum Höchste Zeit für einen Marken-Relaunch! (1) Nur Wirtschaftsthemen berücksichtigt: wirtschaftliche Lage, Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik, Rahmenbedingungen Quellen: Financial Times; WSJ; BCG-Analyse -4-

5 WIE SCHAFFEN WIR DEN EMOTIONALEN TURNAROUND? 1 Auf die eigenen Stärken rückbesinnen 2 Das "Made in Germany" weiterentwickeln 3 Lust auf Wachstum wecken 4 Die Menschen mobilisieren -5-

6 1 DEUTSCHE TUGENDEN ALS STÄRKE Spontane Assoziationen zu Deutschland (in % aller Befragten) Deutsche "Tugenden"/Werte Land und Leute Deutsche Produkte Traditionelle Stärken Deutsche Unternehmen Deutsche Geschichte System (Politik/Wirtschaft) Der aktuelle Status EU/Europa Sport Kultur Persönlichkeiten Sonstiges 20,3 % 18,9 % 18,5 % 11,9 % 8,7 % 7,0 % 5,6 % 3,8 % 4,5 % 39,8 % 37,8 % 33,2 % 52,4 % 13,3 % Qualität 4,5 % 10,8 % 10,1 % 9,8 % 8 % Streng, rigide 3,8 % 3,1 % 2,8 % Quelle: BCG-Web Survey im Februar 2004 unter MBA-Studenten (Wharton, Stanford, LBS, INSEAD, IMD); n = Bürokratie, Hierarchie Wohlfahrtsstaat Wachstumsschwäche Effizienz Präzision, Disziplin Unflex. Arbeitsmarkt, Lohnkosten 2,1 % 2,1 % Steuern (komplex+ hoch) 6 % Reformstau Pünktlich, ordentlich Traditionell, konservativ

7 1 SPITZENLEISTUNGEN MIT SIGNALWIRKUNG -7-

8 2 "MADE IN GERMANY": WERTBEGRIFF OHNE GRENZEN... Stärkste Attribute von Produkten "Made in Germany" Einfluss auf die Kaufentscheidung nach Produktkategorien Überhaupt nicht Neutral Voll und ganz Negativ Neutral Positiv Langlebig Automotive Zuverlässig Hohe Qualität Funktional Technisch Construction, Engineering Industrial Goods Consumer Electronics Pharmaceuticals, Drugs IT Hardware Gutes Design Furniture Teuer Sicher Statussymbol Umweltfreundlich IT Software Apparel Food, Beverages Personal Care, Cosmetics Travel, Tourism Quelle: BCG-Web Survey im Februar 2004 unter MBA-Studenten (Wharton, Stanford, LBS, INSEAD, IMD); n =

9 3 LUST AUF WACHSTUM WECKEN "Was sind Ihrer Ansicht nach die größten Innovationsbarrieren in Deutschland?" Die Angst zu scheitern würde Sie davon abhalten, ein Unternehmen zu gründen?" Finanzierungsprobleme 79 % Durchschnitt (GEM-Länder) 35,5 % Administrative Hemmnisse 72 % Deutschland 49,3 % Hohe Lohnkosten für Forschungs- & Entwicklungspersonal Rendite von Produkt-innovationen zu gering 34 % 32 % Italien Finnland 40,4 % 36,9 % Unzureichende Kooperation von Wissenschaft/Wirtschaft 28 % Spanien 36,8 % Ungenügende Forschungsförderung 24 % Schweiz 25,9 % Innovationsstrategien der Unternehmen fehlen 19 % Großbritannien 33,6 % Qualität der Hochschulabsolventen unzureichend 12 % Niederlande 28,2 % Fehlende Fachkräfte/Ingenieure 11 % USA 22,7 % Quellen: Global Entrepreneurship Monitor (GEM) Länderbericht Deutschland 2003; Wirtschaftswoche vom

10 3 BEREITS IM BILDUNGSSYSTEM ANSETZEN Der Weg zum Gründertum führt über Pisa Rahmenbedingungen für Gründungen Rangplatz Physische Infrastruktur 1,45 5. Schutz geistigen Eigentums (Patente, etc.) Öffentliche Förderinfrastruktur Berater und Zulieferer für neue Unternehmen 0,14 0,44 0, Politik 1: Priorität und Engagement Marktoffenheit 1: Marktveränderung Marktoffenheit 2: Markteintrittsbarrieren Finanzierung Wissens- und Technologietransfer Gründungsbezogene Ausbildung 2: Hochschule Gesellschaftliche Werte und Normen (Kultur) -0,06-0,12-0,13-0,19-0,22-0,26-0, Politik 2: Regulierung, Steuern Gründungsbezogene Ausbildung 1: Schule -1,06-1, schlecht gut Quellen: Global Entrepreneurship Monitor (GEM) Länderbericht Deutschland 2003; Wirtschaftswoche vom

11 4 DIE MENSCHEN DIFFERENZIERT MOBILISIEREN Anteil der Reformwilligen an der Bevölkerung Reformfreudige Länder Reformunwillige Länder Niedersachsen 35,1 Berlin 25,0 Schleswig-Holstein 32,1 Saarland 23,7 Baden-Württemberg 29,8 Hessen 20,5 Bayern 29,6 Sachsen-Anhalt 17,1 Rheinland-Pfalz 29,6 Mecklenburg- Vorpommern 16,6 Hamburg 28,6 Sachsen 15,5 Bremen 27,6 Thüringen 13,6 Nordrhein-Westfalen 26,8 Brandenburg 11,3 Quellen: IfD Allensbach; impulse 10/

12 4 MOBILISIERUNG ALS GEMEINSAME AUFGABE Politik als Signalgeber Medien als Verstärker Marken als Motor "Es gibt gute Gründe, uns etwas zuzutrauen." Quellen: IfD Allensbach; impulse 10/

13 ES GIBT NICHTS GUTES, AUSSER WIR TUN ES! - Erich Kästner "Nicht: 'Ich kann wenn ich will', sondern: 'ich will denn ich kann'." - Albert Bandura

14 "DIE MARKE DEUTSCHLAND" -14-

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