Lust auf. Musterbruch? Neue Spielregeln für Neues Arbeiten. Matthias Strolz & Antonella Mei-Pochtler. Fotografiert von Michèle Pauty

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1 Lust auf Musterbruch? Neue Spielregeln für Neues Arbeiten P.b.b. Verlagspostamt A-2380 Perchtoldsdorf, GZ 02Z M Matthias Strolz & Antonella Mei-Pochtler Fotografiert von Michèle Pauty

2 Banking einer neuen Generation. Smart Banking Persönliche Betreuung Persönliche Betreuung Auch Auch per per VideoTelefonie VideoTelefonie Beratungstermine bis Beratungstermine 20:00 bis Uhr 20:00 Uhr Persönliche Betreuung Auch per VideoTelefonie Beratungstermine bis 20:00 Uhr Mit Ihrem persönlichen Betreuer. Da, wo Sie sind. Nähere Infos auf smartbanking.at

3 doris rasshofer editorial Kommt, lasst uns Regeln brechen impressum medieninhaber Manstein Zeitschriftenverlagsgesellschaft m.b.h. und verleger DVR verlagsort Brunner Feldstraße 45, 2380 Perchtoldsdorf Tel.: , Fax: anschrift medieninhaber/ Brunner Feldstraße 45 herausgeber/redaktion 2380 Perchtoldsdorf gründer Prof. Hans-Jörgen Manstein geschäftsführung Mag. Dagmar Lang, MBA aufsichtsrat Prof. Hans-Jörgen Manstein (Vorsitz), Klaus Kottmeier, Peter Ruß und Peter Kley herausgeber Sebastian Loudon chefredaktion Dipl. BW Doris Raßhofer redaktionsassistentin Carolin Daiker art direction Martin Renner redaktion Carolin Daiker, Gerlinde Giesinger, Lana Gricenko, Mag. Dagmar Lang, MBA, Sebastian Loudon, Dipl. BW Doris Raßhofer, Mag. Birgit Schaller, Jakob Steinschaden, Yvonne Widler autoren dieser ausgabe Dr. Walter Braun, Niki Ernst, Hans Kulisch, Doris Neubauer, Elisabeth Oberndorfer, Roland Scharf, Armin Thurnher verlagsleitung Sebastian Loudon anzeigenleitung Martina Hofmann anzeigen Martin Kaindel, Barbara Lindenberger sekretariat Ariane Schlosser, Alexandra Ziermann vertrieb Gertrude Mayer lektorat Angelika Hierzenberger-Gokesch elektronische DTP-Abteilung, Manstein Verlag: produktion Markus Brocza, Georg Vorstand lechner, Johanna Weber hersteller Friedrich VDV, Vereinigte Druckereienund Verlags-GmbH & Co KG herstellungsort 4020 Linz, Zamenhofstraße erscheinungsweise sechsmal im Jahr (exkl. Specials) abonnements Inland 78, (exkl. 10 % MwSt.) 50 % Studenten-Ermäßigung Ausland 115, (exkl. MwSt.) hotline web offenlegung nach 25 mediengesetz medieninhaber: Manstein Zeitschriftenverlagsges.m.b.H., 2380 Perchtoldsdorf, Brunner Feldstraße 45 an der manstein zeit schriftenverlagsges.m.b.h. sind beteiligt: Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt/Main, 100 % geschäftsführerin: Mag. Dagmar Lang, MBA aufsichtsrat der manstein zeit schriften verlagsges.m.b.h.: aufsichtsratsvorsitzender: Prof. Hans-Jörgen Manstein, aufsichtsratsmitglieder: Klaus Kottmeier, Peter Ruß und Peter Kley firmenbuchgericht: Landesgericht Wr. Neustadt, FN unternehmensgegenstand: Die Ausübung des V erlagsgeschäftes, die Herausgabe und der Verlag von periodischen Druckschriften grundlegende richtung: unabhängiges, österreichisches Marketing-, Werbe- und Medienmagazin Es ist schon immer wieder erstaunlich. Wenn wir Redakteure zu Recherchen mit unterschiedlichem Fokus losschicken, bringen sie im Grunde alle dasselbe Ergebnis nach Hause: Es knackt und bricht an allen Ecken und Enden der Gesellschaft. Alle Vorgaben, alle Restriktionen, Glaubenssätze, Hierarchien, Begrenzungen, alle Gültigkeiten, alles, was für die letzten Generationen unumstößliche Tatsachen waren, die sich niemand getraut hätte, auch nur in Gedanken auf ihre Richtigkeit zu hinterfragen, wird nun zuhauf gestürmt und stellenweise einfach ausgehebelt. Immer mehr Menschen spüren, dass es zum guten Leben und zum ökonomisch und ökologischen Überleben etwas anderes braucht als in den letzten hundert Jahren. Und die, die sich als Erste trauen, diese vererbten Grenzen zu überschreiten, Regeln zu brechen, die etwas Neues wagen, die Pioniere, die holen wir auch in diesem Heft wieder mit Freude vor den Vorhang: Da ist Matthias Strolz, der die Neos zur ersten systemischen Partei erklärt hat und Politik erstmals mit einer spirituellen Dimension anreichert. Da ist Antonella Mei-Pochtler, die von der kreativen Zerstörung spricht und das als Grande Dame der urklassischen Boston Consulting Group. Da ist die Gründerin des Coworking Space Salzburg, Romy Sigl, die die Schwerkraft des Arbeitsplatzes überwindet und ihre Start-ups kurzerhand aus dem Regen in die Sonne El Gounas entführt, zum Coworken mit ägyptischen Entrepre neuren. Da ist brand-eins-mitbegründer Wolf Lotter, der sich für eine Befreiung von den Zwängen der Ökonomie starkmacht mit hilfe des Zivilkapitalismus. Da poppt plötzlich das Phänomen des Burning Man, eines Community-Experiments, bei dem unnötige Sozialisierungen abgelegt werden, auch in Österreich auf. Da gibt es Institutionen, die den Bergen unserer ausgemusterten Lebens mittel mit neuen Ideen begegnen. Und da gibt es zwei junge Archi tekten, Gregor Pils und Claus Schnetzer, die mit ihrer Idee des Hauses der Zukunft die Grenzen zwischen Ästhetik und Ressourcenschonung auflösen. Sie alle sind Musterbrecher. Und wann brechen Sie auf? Wir wünschen eine inspirierende und Mut machende Lektüre. karl michalski Der nächste Bestseller erscheint am 25. Juni Bestseller

4 INHALT inhalt Bestseller Ausgabe creation, Media, Branding, trends 74 mail, showcase 68 kommentar walter braun 82 Medientagebuch armin thurnher 16 Coverinterview Antonella Mei-Pochtler und Matthias Strolz über neues Arbeiten, neue Politik und neues Führen 24 Business Vitality Wenn die Arbeit wieder das Leben umwirbt 28 Neue Modelle im Silicon Valley Wohngemeinschaften für Start-ups 32 Interview brand-eins-essayist Wolf Lotter über die Zivilkapitalisten, die sich die Freiheit nehmen, selbst zu entscheiden 36 Arbeiten am Meer Coworking Camp in Ägypten: Inspiration und Veränderung 40 Best Vision I TED-Hauptkonferenz in Vancouver spürbare globale Dimension 42 Best Vision II Tage der Zukunft in Ossiach ein Act- und Thinktank 44 Ernährungsideologien Über Slow Food, neues Fast Food und Dumsterer 46 Foodsharing Alles unter dem Motto Einfälle statt Abfälle 50 Curated Shopping Weihnachtliche Gefühle und der Sieg der Bequemlichkeit 54 Digitalagentur-Ranking Die top 27 sowie Statements zu den Megathemen Social Media und Big Data 64 Internetwerbung Good Ads Bad Ads: ein Überblick 69 Smart Energy Frische Ansätze und smarte Ideen sind gefragt 72 Ressourcenschonung LISI das Haus der Zukunft 78 Burning Man Eine schräge Community findet ihren Weg nach Österreich Neung Stock/Fotolia, Manstein Verlag/Johannes Brunnbauer, Christof Baum, siemens, MichÈle Pauty 4 Bestseller

5 Buchen Sie gute Stimmung. Mehr Hits, mehr gute Laune und 2,75 Mio. Hörer/innen täglich. Natürlich nur auf Hitradio Ö3. buchen Sie Erfolg. enterprise.orf.at Quelle: Radiotest 2. HJ 2013, GfK, Basis Österreich, Mo So, Personen 10+

6 In der Wiener Leopoldstadt findet man ein Zero-Waste-Geschäft: die Maß-Greißlerei. Das Motto: Nicht mehr kaufen als nötig und das ohne Verpackung! 6 Bestseller

7 CREATION julia fuchs (6), MichÈle Pauty (2) Einkaufen wie damals Entschleunigung. Schon beim Eintreten erkennt man den Unterschied: keine bunten, schreienden Verpackungen und meterlange, graue, standardisierte Regalsysteme. Stattdessen: Obst und Gemüse in Leinensäcken, Getränke in alten Bücherregalen alles offen, nichts ist eingeschweißt oder vorportioniert. In einem Eck des hundert Quadratmeter großen Geschäfts befindet sich ein kleines Kaffeehaus. Ein Pendant zu Coffee to go Entschleunigung steht hier auf der Tagesordnung. Die Gründerin der Greißlerei, Andrea Lunzer, möchte eine heimelige Atmosphäre kreieren, um an die alten Zeiten zu erinnern. Als es noch an jeder Ecke einen kleiner Greißler gab und offene und lose Lebensmittel zum Alltag gehörten. Wer von uns erinnert sich nicht an die großen Gläser mit bunten Süßigkeiten um zehn Groschen? Sie selber stammt von einem burgenländischen Biobauernhof und war drei Jahre lang Marketingmanagerin einer Supermarkt-Biomarke und dort unter anderem für die Verpackungen zuständig. Und dabei begann sie zu überlegen, warum biologische Lebensmittel zwar einem strengen Standard unterliegen, aber trotzdem in Plastik eingeschweißt werden. In der Maß-Greißlerei werden ausschließlich biologische Lebensmittel angeboten. Es gibt vier verschiedene Kategorien: Ganz ohne Verpackung wie frisches Obst und Gemüse aus Österreich, Zum Rieseln und Schaufeln (Mehl, Grieß, Kaffee, Reis et cetera), Zum Abzapfen (Essig und Öl) und Im wiederverwendbaren Glas (Milch, Rahm, Topfen, Obers, eingelegtes Gemüse und Marmeladen, Fruchtsäfte, Wein, Bier und Hochprozentiges). Auf Fleisch wird gänzlich verzichtet. Der Kunde kommt entweder mit einem eigenen Behältnis, kauft vor Ort ein Glasgefäß (in vier verschiedenen Größen) oder bekommt ein Notfall-Papiersackerl. Man erhält eine Beratung zum Thema Wie bewahre ich meinen Einkauf richtig auf und Informationsblätter zur Lagerung der unterschiedlichen Waren. Praktisch auch das Packservice : In der Früh bringt man die Gefäße mitsamt Einkaufszettel und holt am Abend die abgefüllten Waren ab. Da in Österreich über zwei Millionen Tonnen Verpackung pro Jahr im Restmüll landen, macht diese Idee mehr als Sinn und findet hoffentlich zahlreiche Nachahmer. Lunzers Maß-Greißlerei Heinestraße 35, 1020 Wien (Montag bis Freitag von 9 bis 20 Uhr, Samstag von 9 bis 18 Uhr) Hartnäckigkeit rulez Name: Michèle Yves Pauty Alter und Herkunft: 32, Tirol Wie sind Sie zur Fotografie gekommen? Durch die Kamera meines Vaters. Was fotografieren Sie am meisten? Menschen. Was fotografieren Sie am liebsten? Licht, Menschen, Landschaften. Welche drei Dinge brauchen Sie, um gute Fotos machen zu können? Licht, Licht und eine vertraute Kamera. Wie beschreiben andere Ihren Fotografiestil? Ich habe es noch nie gewagt, die anderen zu fragen. Das war kein einfacher Auftrag: Gerade einmal 15 Minuten hatte Michèle Pauty zur Verfügung, um unser Cover-Paar in Szene zu setzen. Dem Ergebnis war das nicht anzusehen. Worauf sind Sie stolz? Ich bin stolz auf ein gerade erreichtes Ziel, nur um mir im nächsten Augenblick ein neues zu suchen. Wovon träumen Sie? Von einer besseren Welt. Und mit 80 Jahren im MoMA zu hängen. Was war die Challenge beim Bestseller-Covershooting? Der enge Zeitrahmen. Bestseller

8 media Initiative Medien- Zukunftspreis CD-Tipps von Hans Kulisch Jaro Milko & Cubalkanics Cigarros Explosivos Asphalt Tango Schon der Name des Labels sagt es gut aus. Es geht hier auch um Globalisierung, und zwar egal wo, aber man kann Tango mit Balkan und anderen Latino-Sounds wunderbar kontextualisieren. Hier gibt es auch die Surf-Gitarre des Tschechen Jaro Milko, der nach Kuba fuhr und dort wunderbare Vertrautheiten seiner Heimat mitbekam. Und durch die zufällige Anwesenheit einer Cumbia- CD auf der US-Tour kam dieses fulminante Tanzgenre in die Band. Als Bassist wurde diesmal ein Posaunist gewählt, der die Bass-Lines enorm toll vorführt. Grandiose Platte. FÉloche Silbo Ya Basta Zukunft. Gestalten. Gemeinsam. Premiere für das Zukunftsforum der neuen Initiative Medien-Zukunftspreis Irgendwie passte alles zusammen an jenem Vormittag des 26. März: die Menschen, die Zielsetzung, die Stimmung, das Umfeld ja sogar das Wetter. Zum ersten Mal kamen die Mitglieder des Zukunftsforums zusammen. Das ist jene Gruppe Thievery Corporation Saudade Rough Trade Dirtmusic Lion City Hoanzl Auch die Pariser sind bei solchen Formationen grandios vertreten. So auch Féloche, der seinen Sound Urban Bayo nennt und ein lässiges Gemisch aus ukrainischem Punk, Bluegrass, Reggae und französischen Chanson formuliert. Wie immer bei Gotan Projects Label Ya Basta eine tolle Sache. Nun sind wir in Washington bei einem Duo, das diese globalisierte Musikmischung schon länger im Gepäck hat. Wie bereits der Titel Saudade erklärt, hat alles hier mit brasilianischer Musik zu tun. Hier sind vor allem tolle Sängerinnen aus allen Genres genial unterwegs. Dass Musik von Bamako auch sehr liquid sein kann, beweist die Band Dirtmusic. Auf dem zweiten Album der Desert-Blues-Gruppe geht es diesmal langsamer und mehr opak zu. Elektronische Schichten driften durch den gehaltvollen Echoraum. karl michalski 8 Bestseller

9 Christoph Giesa, Lena Schiller Clausen New Business Order: Wie Start-ups Wirtschaft und Gesellschaft verändern Carl Hanser Verlag, München, 2014, 316 Seiten 20,50 Euro, ISBN: von Menschen, die vom Manstein Verlag gebeten wurden, seine jüngste Initiative Medien-Zukunftspreis kritisch-konstruktiv zu begleiten. Rund vierzig Personen wurden eingeladen, eine bunte Mischung aus etablierten Medienunternehmen, erfahrenen Dienstleistern der Kommunikationsbranche, digitalen Kompetenzträgern und hochrangigen Vertretern relevanter Branchenverbände. Der Medien-Zukunftspreis selbst ist ein langfristig und inhaltlich angelegtes Projekt. Es geht dem Manstein Verlag darum, einen Beitrag für ein innovationsfreundliches Klima in der Medienlandschaft zu leisten, zukunftsweisende und Mut machende Akzente und Menschen vor den Vorhang zu holen. Im Rahmen der Österreichischen Medientage, die heuer am 16. und 17. September stattfinden erstmals auf dem Campus der WU Wien, werden die siegreichen Projekte vorgestellt und ausgezeichnet. Und was waren die Aufgabenstellungen an die Mitglieder des Zukunftsforums bei dessen Premiere, die ebenfalls am Campus der WU Wien, und zwar im neuen Lokal Comida y Luz, stattfand? Die Nominierung der Jury für den Medien-Zukunftspreis sowie die Erarbeitung von zukunftsrelevanten Themen als Anreicherung für das Programm der Medientage. Die Einreichfrist für den Medien-Zukunftspreis 2014 startet übrigens im April. Der Preis wird in drei Kategorien vergeben: Zukunftsweisende Unternehmen und ihre Medien, Menschen, die zukunftsweisende Akzente setzen und Zukunftsweisende Kooperationen zwischen Auftraggebern, Agenturen und Medien. Aktuelle Informationen gibt es laufend auf Magie des Handelns Einfach aussteigen. Sich trauen, ganz neue Wege zu gehen. Leichter gesagt als getan. Aber was hindert uns? Warum nützen wir nicht die Freiheit, uns neu zu erfinden? Genau diesen Fragen gehen die beiden Autoren nach. Mathias Morgenthaler ist Wirtschaftsredakteur und führte bereits 800 Interviews zu Arbeits- und Laufbahn fragen, Marco Zaugg ist studierter Rechtsanwalt. 45 Interviews mit Menschen, die bereits aufgebrochen sind wie der Schweizer Jan Bauke: Er wagte die Neuausrichtung vom habilitierten Theologen zum Feuerwehrmann. Das Buch beinhaltet Übungen und Tipps für die ersten Schritte als Einladung zum Handeln und Losstarten. New World of Work Protzige Firmenzentralen, lange Dienstwege, klare Hierarchien alles von gestern. Die Wirtschaftswelt verändert sich. Dieses Buch zeigt mithilfe von Fallbeispielen, wie man am besten Nutzen aus den Veränderungen der Wirtschaftswelt zieht, statt sich vor Angst tot zu stellen. Die Welt der kleinen Start-ups zum Beispiel: Nähe zum Kunden, eine Kultur der Offenheit, Ideenreichtum und der Mut zu neuen Produkten und Prozessen aber auch spannende Mittelstandsunternehmen. Die beiden Autoren (Christoph Giesa ist Publizist und Strategieberater, Lena Schiller Clausen ist Unternehmerin, Dozentin und Speakerin zu Veränderungen in der Arbeitswelt) rechnen zunächst mit der alten Wirtschaftsordnung ab, um dann zu zeigen, dass aus Vernetzung und dem Überwinden von Gräben große Dinge entstehen können. Für jeden geeignet, der die Zukunft von Unternehmen mitgestalten möchte. Bio jenseits der Grenzen Um zu veranschaulichen, dass Bio mehr als nur ein Schlagwort ist, besuchte Georg Schweisfurth, der Gründer der Herrmannsdorfer Landwerkstätten bei München, über 20 beispielgebende Ökobetriebe und zwar europaweit. Wie die Familie Can Majoral aus Mallorca die mit Anpassung an den Standort, dem Anbau von autochthonen Rebsorten, Wertschätzung der Menschen und einer kleinen Prise Sturheit den besten Wein der Insel macht. Oder Roswitha Huber, Bäuerin und Bäckerin, in deren Schule am Berg in den Hohen Tauern die Kinder auf Meter Seehöhe lernen auch wie man Sauerteigbrot bäckt. Der Autor, heute im Aufsichtsrat von Greenpeace, stellt funktionierende Modelle und Lösungsansätze für eine zukunftstaugliche Landwirtschaft vor. Georg Schweisfurth Die Bio-Revolution Die erfolgreichsten Bio-Pioniere Europas Christian Brandstätter Verlag, Wien, 2014, 224 Seiten 22,50 Euro, ISBN: Mathias Morgenthaler, Marco Zaugg Aussteigen Umsteigen. Wege zwischen Job und Berufung Zytglogge Verlag, Oberhofen/Schweiz, 2013, 320 Seiten 30 Euro, ISBN:

10 Echt schon 20? Ja, natürlich! Ein Generaldirektor mit Bauchgefühl, ein Landwirtschaftsminister mit Visionen und ein sprechendes Schweinderl haben aus gerechnet eine Handelsmarke zu einer der größten Biomarken des Landes gemacht. Text von Dagmar Lang In vielen Punkten ist die Rewe zu ihren Biobauern strenger als der Gesetzgeber. 10

11 branding Demner, Merlicek & Bergmann (5) Biohistorie. Die Rewe-Marke hat gleich zwei prominente Väter: Den legendären ehemaligen Billa- und Merkur-Chef Veit Schalle, der dafür bekannt war, mehr in den Filialen draußen zu sein als im Büro, und den feinfühligen Werber Peter Schilling, der bei der Geburt erstmals ein Team aus Kreativen und Psychologen antreten ließ. Beinahe hätte das Kind richtige Eltern samt Mutter gehabt: Angelika Trachtenberg (BBDO) hatte mit natürlich, ja eine ähnliche Idee; doch Schilling ging 1994 mit Ja! Natürlich als Sieger aus der Wettbewerbspräsentation hervor. Er erinnert sich heute noch mit Stolz an die Einführung in Italien unter Si! Naturalmente. Und an den Orangenlieferanten Werner Lampert, der sich in den Anfängen um die Produktion und das Marketing kümmerte, bis er 2003 die Rewe verließ. Die Idee, mit Billa und Merkur in das Segment Bio einzusteigen, kam Schalle ob der guten Abverkaufszahlen der Biomarke Perlinger, die bei Merkur gelistet war. Sein Bauchgefühl täuschte ihn nicht: Die Marke Ja! Natürlich hat nicht nur einen Bio-Boom ausgelöst, sondern das Qualitätsimage von Billa nachhaltig positiv beeinflusst. Einen nennenswerten Anteil an der Entstehung hatte der damalige Landwirtschaftsminister Franz Fischler, der sich im Geburtsjahr für die Umrüstung der österreichischen Landwirtschaft auf biologisch einsetzte, weil er der Meinung war, das sei die einzige Chance für die heimischen Bauern, einen EU-Beitritt unbeschadet zu überstehen. Konfrontiert mit der Tatsache, die Nachfragemengen zweier großer Supermarktketten im Rücken zu haben, trauten sich noch einige mehr Bauern den dornigen Umstieg zu: Wer von konventionell auf biologisch umstellt, trägt drei Jahre lang die höheren Produktionskosten und die niedrigeren Verkaufserlöse, weiß Martina Hörmer, sie ist seit 2002 bei Rewe für die Marke Ja! Natürlich zuständig. Daher keine einfache Entscheidung und ohne Bioförderung nicht möglich. Hörmer können EU- Richtlinien zum Thema Bio gar nicht streng genug sein. Und man ist bei Ja! Natürlich bemüht, noch päpstlicher als der Papst zu sein: In sehr wichtigen Punkten schreibt man den Vertragsbauern noch mehr Regeln vor als der Gesetzgeber, zum Beispiel bei der Weidehaltung bei Jungrindern oder dem Biofutter für die Schweinemast. Kooperationen mit Vier Pfoten und Global 2000 tun das Ihre dazu, den Fokus auf die hundertprozentige Einhaltung der Biorichtlinien für jede Produktgruppe nicht zu verlieren. Ein Punkt, der ob der beachtlichen Mengen, die auf dem Markt sein müssen (Rewe erzielt mit Produkte in 80 Warengruppen ergeben einen Umsatz von 330 Millionen Euro. Ja! Natürlich einen Umsatz von 330 Millionen Euro), von Kritikern gerne angezweifelt wird. Martina Hörmer legt für ihre Produkte die Hand ins Feuer. Ich bin mir der Verantwortung bewusst, dass bei Ja! Natürlich nichts passieren darf. Deshalb hat sie für die Marke ein Qualitätsmanagement installiert, das die Bauern vom Saatgut über die Prozesse bis zur Anlieferung kontrolliert. Das erklärt auch, warum die Produkte teurer sind. Die Preisunterschiede spiegeln den jeweiligen Aufwand wider, erklärt Hörmer. Ein Biohendl kostet das Doppelte, die Milch ist nur um zehn Cent teurer holte Veit Schalle Martina Hörmer von Masterfoods als Marketerin an Bord entschieden beide, dass es Zeit sei, nach dem ständigen Wechsel eine nachhaltige Agenturbeziehung zu suchen, denn irgendwie war die Luft draußen. Harry Bergmann (Demner, Merlicek & Bergmann) erinnert sich: Es hieß, alle Präsentationen werden durch Marktforschung abgecheckt und dann entschieden. Doch dann kam Schalle aus dem Raum und meinte: Sie haben uns überzeugt. Die witzige und nach wie vor impactstarke Kampagne mit den Proponenten Bauer, Schweinderl und jetzt der Biolehrerin hat dazu beigetragen, den Markenkern zu stärken: Ja! Natürlich ist bio, aber eine Genussmarke und definiert sich über den besseren Geschmack, erklärt Hörmer. Das heißt, die Karotten stammen nicht nur aus dem biologischen Anbau, es sind einfach auch Sorten, die besonders gut schmecken. Die Kampagne, die hierzulande und international unzählige Werbeund Fachpreise gewonnen hat, ist jedenfalls nicht in die Jahre gekommen. Bergmann: Wir drehen jedes Jahr zwei bis drei neue Geschichten. Macht in Summe schon 26 Schweinderl- Folgen. Und für Ja! Natürlich einen Marktanteil von 20 bis 30 Prozent in den wichtigsten Warengruppen: Brot- und Gebäck, Eier, Milch und Fruchtjoghurts. Denn je öfter die Menschen ein Produkt essen, desto eher greifen sie zur Biomarke. In Italien sind das übrigens die Nudeln. Von mir gibt es schon 26 Folgen. Bestseller

12 trends Streaming in Strömen as prägende Digitalunternehmen in der Musikbranche ist zweifelsohne Spotify in Stockholm gegründet, wuchs der Musikanbieter enorm schnell und stark am Heimatmarkt, weil Schweden zu den führenden Broadband- Ländern gehört. Unternehmensgründer Daniel Elk ist aber überzeugt, dass die restliche Welt dem schwedischen Geschäfts modell folgen wird. Spotify erlaubt Gratishören, ist aber zeitlich limitiert und die Musik kommt mit Werbung. Wer werbefreie Klänge will, muss sich ein monatliches Abo zulegen. Was zum Preis einer CD nicht sehr teuer ist. In Schweden hat ein Drittel (!) der Bevölkerung dieses Streaming- Angebot angenommen. Von denen wiederum sind zwei Drittel zahlende Abonnenten. Im Rest der Welt sind digitale Downloads zurzeit noch wesentlich verbreiteter. Würden die USA, wo Spotify derzeit auf sechs Millionen Zahler (sprich zwei Prozent der Bevölkerung) kommt, ähnliche Sättigungsraten wie Schweden erreichen, müsste der Musik-Streaming-Markt um das Zehnfache wachsen. Das würde die Musikbranche natürlich stark verändern, die immer noch digitalen Musikklau beklagt. Derweilen macht in Schweden Streaming bereits 70 Prozent des Musikgeschäfts aus. Trotzdem zahlen die Künstler und die Musikvertreiber drauf, da sie heute nur noch 60 Prozent des Einkommens erzielen, das sie in den besten Jahren machten. Das Gratiswesen des Web hat also selbst im Falle des größten Erfolgsmodells enorm zerstörerische Wirkungen mit sich gebracht. von Walter Braun Im Bereich Film verfolgt Netflix ein vergleichbares Modell. Allein in den USA hat es bereits 36 Millionen Abonnenten; nun soll der europäische Markt aufgerollt werden. Dank des massiven Umsatzes und eines rasant marschierenden Aktienpreises ist Netflix finanziell in der Lage, in eigene Filmproduktionen zu investieren. Der politische Thriller House of Cards mit Kevin Spacey in der Hauptrolle hat über Netflix-Kreise hinaus Aufmerksamkeit erhalten. Digitale Bücher würden sich ebenfalls für eine ähnliche Strategie anbieten. Amazon verfolgt diesen Absatzkanal bereits via Lesegerät Kindle mit großem Erfolg. Abonnenten stehen circa Buchtitel zur Auswahl. Ohne eigene Plattform haben es Nachahmer natürlich schwer. Das im September gestartete Unter nehmen Oyster setzt auf iphones und ipads als Vertriebsschiene. Die Verlage scheinen von der Idee angetan zu sein, da bei Oyster bereits über Titel zur Auswahl stehen. Um einen Zehner im Monat kann der Bücherliebhaber beliebig zuschlagen (siehe oysterbooks.com). Der wirklich große Brocken wartet aber in Form von Fernsehen auf Knopfdruck, eine Aussicht, die die Riesen der Digitalwelt anlockt, etwa Apple (drängt in den USA ins Kabel, um der Internetverstopfung zu entgehen), Google mit Chromecast und Android TV sowie Amazon (demnächst mit eigener Set-Top-Box und sogar eigener Videoproduktion?). Der Reiz von Streaming-Angeboten liegt offenbar darin, dass Kunden einmal zahlen und sich dann nie wieder Gedanken um Bestellung oder Abrechnung machen müssen. Ökonomie des Schenkens Bevor Geld zu einem allgemeinen Austauschmittel wurde, regelten wir unsere gegenseitigen Geschäfte auf der Ebene von Geschenken, oft ohne ausgesprochene Verpflichtung einer expliziten Gegenleistung. Eigentlich überraschend, dass dieses Phänomen nun inmitten der Marktwirtschaft wieder auftaucht. Es gibt einen globalen Klub namens Couchsurfing Collective (siehe www. couchsurfing.org), dessen Mitglieder willens sind, Fremde bei sich gratis übernachten zu lassen. Weltweit gibt es bereits sieben Millionen Teilnehmer in rund Städten. Zum Vergleich: Die größte Hotelkette der Welt, die InterContinental Hotels Group mit ihren sieben Marken, kommt auf insgesamt Betten. Das Ganze beruht auf Vertrauen. Die einzige Kontrolle besteht in Onlineprofilen, wo nette Gratisübernachter positive Referenzen erhalten. Wie es scheint, wächst die Sehnsucht nach Urlaub vom Kommerz. Bei den Couchsurfern spricht man bereits von einer neuen Kultur Lesetipp: Sharing is Good von Beth Buczynski, Verlag New Society, 2013 braun 12 Bestseller

13 h c i s e i S n k c Hole ü t S e t ß ö r das g n e h c u K m vo Nr. 11-TW P.b.b. 2Z032093M, VerlAgsPo stamt 6020 INNsbruck KLARTEXT mehr Betriebe setzen ihrem Marketin g ebenfalls in die polarisie renden Themenauf Politik und Wahl. REDEN WIFI-Kursb uc für Ihre We h: 328 Seiten iterbildung Das WIFI Vorarlberg bietet ab Herbst Kurse mit Seiten 4 5 Von Jürgen Neuer Rekor d Firmengrün bei dungen Laufshirts bedru Beachflag 350cm., ckt ab 10 Stk. 19,Rollup 99,- mit Standfuß. 190,- - Fotolia Foto: buchachon Die Vernetz ung Entscheidungen von intelligenten treffen können, Geräten, die autonom wird die Welt einfache verändern. S. 8 9 Rauchfreie Lokale langfristig denkbar Rauchen oder Nichtrauchen, das ist die Frage. Gastrono Obmann Karl mieim Interview Wratschko dazu. Seite 23 Erfolg ist buchbar. Druck.Lackierun g.folierung.sch Fahnen.Plakate riften.aufkleber.textildruck.fah rzeugbeschriftu.lichtwerbung.t ransparente. ng. uvm. trigos BETrIEBE leben VEranTworTung DB Schenker, die Bäckerei Madreiter und das Posthotel Achenkirch gewannen heuer den TRIGOS Tirol. SEITE 7 Inseraten buchung 0664 / ricom.at TW WKO IM WEB Weitere Infos: WKO.at/tirol tirolerwirtsch aft.at REgional Vom TIrolE r In höhere BauErnhof SphärEn Das Engineering nehmen Intales -Dienstleistungsunter ngsunterbrütet auf Natters über einem Hof Berechnung in für die Luften und Raumfahrt. von Bauteilen SEITE 11 Wir Unternehmer wissen, dass Unternehmer so sind. Aber wissen nicht das alle. Viele glauben immer noch, dass auf den Bäumen Arbeitsplätze wachsen, Ideen aus dem Ide Ärmel geschüttelt werden, Wertschöpfung Politikern und von erzeugt wird, Gewerkschaftern alle Unternehmer reich und skrupellos sind und Mut zum Risiko antwortungslo etwas mit VerVer sigkeit zu tun Mit unserer hat. Initiative seine Unternehmen Tirol und wir die Unternehmerkmöchten ammer dieses Bild zurechtrücken. zeigen, dass Und die der Motor allen Unternehmer Land sind und Wohlstandes im im Team mit Mitarbeitern ihren tagtäglich AußerAußer gewöhnliches leisten. Tiroler AK-Präsident Wenn der einen Brief an die neue Landesregierun mit der Aufforderung g verfasst, neue Arbeitsplätze mag die Motivation zu schaffen, dazu schon richtig sein aber ist der falsche. der Adressat Betriebe schaffennur die Tiroler Arbeits plätze. Übrigens neue Arbeits5.000 zusätzlizusätzli che allein im heurigen Jahr. Es ist der Job Interessenvertretung wie einer Interessen der WirtschaftsWirtschafts kammer Tirol, hier BewusstBewusst seinsbildung zu erst, wenn die betreiben. Denn Leistung der mischen Wirtschaftstrei heihei benden verstanden wird, selbst, warum erklärt sich von Rahmenbe dingungen für die Rahmenbepassen müssen.die Unternehmer allen gut geht, Und warum es schaft gut geht.wenn s der WirtWirt Richtig erfolgerfolg reich sind Unternehmer nämlich nur, wenn sie unterneh men können etwas unterneh wenn sie auf und nicht dann, Schritt und über bürokratische Tritt Vorschriften stolpern, die ihnen sagen, sie alles zu unterlassen was haben. nseer.com Energie Spar Kältetechnik ngsort und Rot-Weiß-R ot-card braucht Refor m Die Zuwande rungsinitiative hat in den ersten zwei Jahren nicht den gewünschten gebracht. WKÖ fordert Erfolg Reform. Seiten Seiten P.b.b., Erscheinu 7M 02Z03226 fordert Anerk ennung vor 2014 Umwelt & Energie an jeden Qualifikati onsplan Wien 2020 Die Zeit dr än Kärntner Re gt für formkurs Eine neue Wirtsch fordert WK-Prä a spolitik mit schlankem sident Franz Verwaltungsa Pacher pparat Schwindel briefe: Großer Erfol g der WK: Euro für Unter nehmen erstritten. Seite 21 Haushalt. Ihr offizieller Vertriebspa Unternehmen leisten der Lehrausb ildung hervorrenin Arbeit, internati de duale System onal genießt das höchste AnerkenAnerken nung. Die Wirtschaftskamm Wien weist er Kritik zurück. Seite 3 terreich WEST Retouren an: Wirtscha skammer zusätzliche Belastungen Die nächst e Kärntner Wirtscha erscheint als Doppelnumm er am 21. Juni 2013 rtner in Vorarlberg: pi.at Mit dem Qualifika tionsplan Wien 2020 sollen Maßnahm en zur Hebung des Ausbildun Qualifizierungsnive gs- und Bundeshauptstadt aus in der umgesetzt werden. Seite 6 erstr. 1, 3100 News Profil 10,1 % 18,3 % Profil 19,4 % 19,4% Ihr direkter Draht zu Ihrem persönlichen Bundeslandbetreuer: skammerzeitungen.at * Ergebnisse der LAE Reichweite (LpA) Wochentitel Gesamtösterreich. St. Pölten Die Zeitung für Oberöste ewi.at Nr und Staat. Seite 3, 6 rreichs Unterneh men 67. Jahrgang Mittelstan d immer me in Österreich hr unter Dr uck WKOÖ forder t rasche und für Betrieb e, Steuerzahler 3 spürbare Entlastung und 7 PR-Offens ive Zahntechn der iker Eine PR-Kamp agne macht die Arbeit auf der aufmerksam. Zahntechniker Sie sich als Experten positionieren nischen Fragen für alle techtech zum Zahnersa und wollen tz damit näher Patienten an die kommen. 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In den Gemei Donau geht nden und Betrieb en aufwärts. es nach dem Hochw an der Die asser Schauspieleri aktuelle Werbe-Kamp wieder ist einer der n Ursula Strauß aus agne mit Pöchlarn Und es gibt Faktoren, die dazu beitrag eine ganze nahmen und Reihe weitere en. Aktionen. r MaßSeite 8 Foto: NÖ Thema: Top-Tipps So machen Sie mehr aus dem Sommerloc h. unverbindlich e Infoabende: Di., 19. Februar, Mo., 25. Februar,19 Uhr, Café Museum, 19 Uhr, Hotel Operngasse 7 (Karlsplatz), Böck, Wiener 1010 Wien Straße 196, 2345 Brunn/Gebirg e Seiten 4 und 5 66 Jah re Austria Hochwass er: Zinsenfreie Kredite für Betriebe aus dem ERP-F onds. Seite 8 23,8 % Gütezeic hen Miet en Sie Ihre Tele fona nlag e Werbung Aktuell: Die TIP als Triebfeder n für Innovation en Niederöste in reich. Seite 11 Service: Alle Infos zum EU-B eitritt von Kroat ien am 1. Juli. Seite 15 der ngen mern u t i e Z kam chafts rt) s t r i W e (Ringw ab 9,90 M DATA IT-SOLUTI ONS & TEL ECOM keine Investition skosten wächst mit Ihrem Unternehm Einbindung per Monat, excl. Ust. von Homeoffic en und Filialen e Tel: 0732 Sie zahlen nur die Nebenstell die Sie brauchen Mail: / e -DATA.at, günstige Telefonkos DATA.at auch im Ausland ten MBA-Studium akademis cher Grad berufsbeg leitend aktives Studenten netzwerk jederzeitig er Alltagsent Einstieg lastung zeitflexibe l Ins_44x44_L für Untern O4.indd 1 alityaus ehmer & Führun Nächster Infoabend Do., 20. Juni, in Linz: LK OÖ, Auf 19 Uhr der Gugl 3, 4020 Linz 2 Krank währe Kündigungs nd de frist? Die Unsitte, sich Kündigungsfrist während der krankschreiben zu lassen, wird Unternehmen zum Ärger der immer mehr. Seite 7 Seite 4/5 Kinderbetre uung rasch ausba uen Format Oberösterre ichische NÖ, Landsberg 22 Milliard en das Belastu Euro kostet uns ngspaket des ÖGB! Erfolgsmod ell nicht schlec Lehre Der ÖGB-L ht reden eitantrag Wiener bringt getroffener Einsparunge n Seite 4 Seite 6 Großauflage mit Heft Nr r Niederös Wirtscha skompetenz mit größter Reichweite*: Thinkstock tamt 8020 Verlagspos gsort Graz, P.b.b., Erscheinun Von 14. bis 24. Septemb Mehr auf er. Seite 31. KLEINEZEITUNG.AT/AUKTION Industrie Revolutiolle n 4.0 Wirtschaft neue Ener kritisiert das gieffizienz gesetz Traine rn. S.25 Sonderteil 8 Seiten WIFI Vorarlberg unterlassen Unternehmer haben viele EigenEigen schaften. Sie sind Workaholics und Kämpfer, und Motivatoren, Organisatoren Visionäre und Grenzgänger, Impulsgeber Komponisten. und Und oft sind Zauberer, die sie vielfältige HerausHeraus forderungen unter einen bringen und Hut es schaffen, neue immer wieder Aufträge an zu ziehen und Land damit ArbeitsplätArbeitsplät ze zu sichern. Nr Juni 2013 WK Wien Bodenseer Unternehmen statt Unterneh men wurden im ersten Halbjahr 2013 Steiermark in der gegründet Motor waren gewerbli che Dienstlei ster. Seiten 6 7 Nr skamme WKO (6) AusgAbe der Wirtscha 9M Jahrgang GZ 02Z03163 mer tirol reichische Die Zeitung Wien St. Pölten aftskam ftskammer Verlagspostamt Der Wirtsch der Wirtscha St. Pölten, Die Zeitung Niederöster Wiener Die Zeitung 68. Jahrgang gsort:3100 August 2013 r Kärnten P.b.b., Erscheinun Nr Nicht nur Parte ien sind Wahl-Werbe r Immer skamme ANZEIGEN 12. Jahrgang der Wirtscha BEZAHLTE Steiermark Die Zeitung DieZeitung Die Zeitung der der Wirtscha Wirtschaftskamm ftskammer er Vorarlbe Vorarlberg rg 68. Jahrgang 5, Nr. 02Z M 1,45 TIROLER WIR TSCHAFT 6 skammer Kärntner Die Wirtsc haft Wien, Post-Nr. der Wirtscha neubau SISTr ro o auf wach STumSkur S Die Haller Spezialisten für sionsmechan ik haben ein PräziFirmengebä ude errichtet, neues doppelt so viel Platz für das Innovatione n bietet. SEITE stamt 1010 Die Zeitung und 17 P.b.b. Verlagspo Iten SEITEN 8, 9 562M-DVR sonderse gastropartner betriebssicherh und EIT Beachten Sie die Information zu den Sonderthem en aktuellen Ausgabe en in der der Tiroler Wirtschaft ktur Klagenfur t GZ02Z032 IC-konjun bei umsät zen und ExporTEN ganz vorn Verlagspostamt Freitag, 31. Mai Die Unternehme n der Sparte Information & Consulting besonders erfolgreiche haben ein s Jahr hinter sich. SEITE tria.com gskräfte MBA-Abso lvent Jürgen Gassenbau er, MBA AMBIENTE UND DESIGN Der Praxisbezug der Lehrveranstaltungen und der Austausch Menschen, mit die ebenso mit Beinen im Wirtschaftsle beiden hen, waren ben stedie ich nicht absolute Highlights, missen möchte. 12:04

14 Wenn die Wohnung zum Arbeitsplatz wird trends on den Hightech-Giganten kommen widersprüchliche Signale. Yahoo unter dem neuen Besen Marissa Mayer und Hewlett-Packard unter Meg Whitman entschieden sich, Homework zu reduzieren. Michael Dell tut genau das Gegenteil und peilt an, künftig die Hälfte seiner Mann starken Belegschaft von zu Hause aus arbeiten zu lassen. Natürlich ist es für kleinere, flexiblere Unternehmen logistisch leichter, diese Idee umzusetzen. Die rund 200 Mitarbeiter der Start-up-Firma Automattic, die die bekannte Blogging-Plattform WordPress eingerichtet hat, arbeiten fast alle daheim. Aus globalen Umfragen geht hervor, dass es in der Tat einen Trend zu remote work gibt. Was angesichts hoher Transportkosten und explodierender Mieten in vielen Großstädten nur logisch ist. Mobile Arbeitsweisen breiten sich auch aufgrund der neuen Kommunikationstechnologien aus. Der Bericht Citrix Workplace of the Future mutmaßt, dass bis zum Jahr 2020 ein Drittel Geschäft auf Probe der Angestellten nicht länger von einem traditionellen Büroplatz aus arbeitet, sondern entweder von zu Hause aus werkt oder bei Kunden unterwegs ist oder vor Ort recherchiert. Das Telekom- Unternehmen O2 belegte in einer Umfrage, dass drei Viertel der Arbeitnehmer sich selbst als produktiver einschätzen, wenn sie mehr Autonomie in ihrer Zeitgestaltung haben. Man kann dieses Phänomen auch aus einer anderen Sicht sehen: Die nachfolgende Generation hat es schwer, gute Jobs zu finden. Der Start in die Selbstständigkeit verlangt, Fixkosten zu minimieren, und Büromieten sind der größte Brocken. In den USA hat sich jedenfalls die Zahl der Heimarbeiter zwischen 2000 und 2010 um 4,2 Millionen vergrößert (fast die Hälfte davon selbstständig). In 38 (von 52) urbanen Zentren gibt es nun mehr Telependler als Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel (die sogar in den USA wieder im Kommen sind). Am häufigsten ist dieser Trend in Regionen zu finden, deren Wirtschaft besonders stark von Hightech und Informationstechnologien angetrieben wird. Beispielsweise in San Diego, wo besonders Biomedizin und digitale Geschäfte gedeihen: Dort arbeiten mittlerweile 6,6 Prozent aller Arbeitnehmer vom eigenen Heim aus. Hier findet möglicherweise ein profunder Wandel statt, dessen Konturen erst allmählich sichtbar werden. Die Generation der Millennials dürfte mit ungewöhnlichen Arbeitsverhältnissen durchaus zurechtkommen. Interessanterweise zeigt sich diese Entwicklung im angloamerikanischen Raum auch bei den über 55-Jährigen: Statt die Rente anzupeilen, macht man sich selbstständig. Auf alle Fälle passt dieses Phänomen gut zu den Megatrends Sharing Economy (gemeinsam konsumieren) und Mieten statt besitzen sowie Crowdsourcing. ie Idee von Pop-up-Geschäften hat sich teilweise etabliert. Ein zeitlich limitiertes Angebot scheint für gewisse Kundenkreise einen starken Reiz zu besitzen. Die Idee lässt sich darüber hinaus auf eine andere Weise nutzen. Angehende Unternehmen, die noch keine Erfahrung mit digitalen Geschäften haben, können nun eine Onlineversion von Popup-Geschäften mieten. Auf storenvy.com drängen sich bereits über Anbieter, die ihr unternehmerisches Potenzial beziehungsweise die Attraktivität ihrer Produkte testen wollen. Für Verbraucher, die gerne als Erste eine neue Marke entdecken, ein guter Jagdplatz. Was man natürlich auch in der Welt der gemauerten Geschäfte ver suchen kann. Das auf Einrichtung von Pop-up-Ge schäften spezialisierte Unternehmen Storefront offeriert Onlineanbietern, Handelserfahrung in einem zentral gelegenen Kaufhaus, in dem einige Flächen pro Monat kurzfristig vermietet werden, zu sammeln. Für Design-getriebene Produkte wie Modeschmuck oder Kleidung eine ideale Startrampe. Unmittelbare Kundenreaktionen sind oft wertvoller als ausgedehnte Onlinediskussionen. Die Idee von Pop-up-Läden als eine Art EH- Brutkasten klingt vielversprechend, sofern man darauf setzt, dass die jobarme nachfolgende Generation sich zu einer neuen 14 Gründerwelle aufraffen kann. Bestseller

15 MIT DEN BESTEN AN DIE SPITZE. Starke Markenbekanntheit schafft man nur durch werbung-im-tv.at Melanie Scheriau Bringen auch Sie Ihre Marke ganz nach oben. Mit über 200 Topformaten auf sieben verschiedenen Kanälen sind wir Österreichs größte Senderfamilie und wichtigster Bewegtbild-Vermarkter Online, Video und Mobile. Alle Infos erhalten Sie von Juliana Hoang unter 01 / bzw. oder unter werbung-im-tv.at Brandneu! Gönnen Sie Ihrer Marke einen glamourösen Auftritt!

16 Antonella Mei-Pochtler & Matthias Strolz Fotografiert von Michèle Pauty

17 Gleichklang. Dieses Interview hätte eigentlich niemals stattfinden dürfen, und zwar weder überhaupt noch in der nun vorliegenden Form. Zum einen war es schlicht aussichtslos, Antonella Mei-Pochtler, die Grande Dame unter den Unternehmensberaterinnen, und Matthias Strolz, den Shootingstar der heimischen Politszene innerhalb von zehn Tagen bis Redaktionsschluss zur gleichen Zeit an ein und denselben Ort zu bekommen. Nur durch zwei perfekt organisierte Backoffices, ein genuines Interesse der beiden Protagonisten an einem gemeinsamen Gespräch und das notwendige Quäntchen Glück war es möglich, dass sich Mei-Pochtler und Strolz an jenem Mittwochabend im Le Loft am Wiener Donaukanal einfanden. Der Termindruck war dennoch enorm, sehr zum Leidwesen unserer Cover-Fotografin Michèle Yves Pauty, die sich penibel auf diesen Gig vorbereitet hatte, musste alles sehr schnell gehen. Das Ergebnis ihrer Arbeit kann sich dennoch sehen lassen. Es lebe der Musterbruch. Antonella Mei-Pochtler und Matthias Strolz sind sich einig: Die neue Welt braucht neues Arbeiten, neues Wirtschaften und vor allem neues Führen. Und einen Hauch mehr Voodoo. Interview von Sebastian Loudon Bestseller Warum aber hätte dieses Interview nicht in dieser Form stattfinden sollen? Nun, die Bestseller-Redaktion hatte eigentlich ein Streitgespräch antizipiert. Ein Aufeinandertreffen zweier prononcierter Vertreter unterschiedlicher Beratungsansätze. Auf der einen Seite Antonella Mei-Pochtler, Senior Partner und Geschäftsführerin der Boston Consulting Group in Österreich. Die Agenturgruppe wurde 1963 gegründet, rangiert mit einem Umsatz von fast vier Milliarden Dollar und knapp Beratern weltweit an der zweiten Stelle. Auf der anderen Seite Matthias Strolz, vom Brotberuf systemischer Organisationsberater und Parteivorsitzender der Neos, für die er in Anspruch nimmt, die erste systemische Partei zu sein. Fachberatung versus systemische Beratung so war unser Gespräch über den Wandel von Arbeit, Wirtschaft und Politik konzipiert. Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt statt des Aufeinandertreffens komplett unterschiedlicher Ansätze und Welten legten Strolz und Mei-Pochtler einen Synchron-Wellenritt hin, aber lesen Sie doch einfach selbst. 17

18 Bestseller Frau Mei-Pochtler, haben Sie schon einmal eine systemische Aufstellung mitgemacht? Antonella Mei-Pochtler Ja, das habe ich. Allerdings nur für mein privates Leben, nicht in einem geschäftlichen Zusammenhang. Wobei ich grundsätzlich für alles offen bin, was das verkrustete Denken provoziert. Herr Strolz, Sie praktizieren bei den Neos solche Aufstellungen bei ganz konkreten politischen Fragestellungen. Mit welchen Erfahrungen? Matthias Strolz Als systemischer Organisationsentwickler habe ich viele Jahre Erfahrung damit gemacht sehr positive Erfahrungen, muss ich gleich dazusagen. Daher habe ich diese Technik in unsere eigene Organisationsentwicklung als Partei eingebracht. Wir setzen es aber nicht sehr exzessiv ein dazu gibt es auch bei uns viel zu viel Skepsis. Für manche sind Aufstellungen immer noch Voodoo oder etwas Esoterisches. Was natürlich überhaupt nicht der Fall ist. Aber es kann schon sehr intensiv ablaufen und an die Nieren gehen Mei-Pochtler (lacht): Oh ja! Strolz Das stimmt, dennoch ist es ein durchwegs seriöses Instrument. Für mich ist eine Aufstellung letztlich eine alternative Sprache. Ich bringe sie dann zum Einsatz, wenn ich das Gefühl habe, wir sind mit der Tonspur am Ende, wenn wir also im verbalen Austausch nicht mehr weiterkommen. Zuletzt war das bei der Strategieklausur zu den Europa- Wahlen der Fall, wo wir im Ausloten der Schwerpunktthemen auch nach eineinhalbstündiger Diskussion nicht vom Fleck kamen. Wenn man in so einem Fall gegen eine Wand rennt, kann man immer wieder losrennen und sich eine blutige Nase holen. Oder man geht einen anderen Weg, wählt eine andere Sprache. Eine, die andere Assoziationen weckt, neue Wege eröffnet und neue Inspiration bringt. Auch in der Wirtschaft findet das systemische Denken immer breiteren Anklang. Spielt das in Ihrer Beratertätigkeit eine zunehmende Rolle? Mei-Pochtler Das systemische Denken gibt es ja seit den 70er-Jahren. Sein Einfluss auf die Unternehmensberatung und die Offenheit gegenüber den Methoden verlief in Wir haben Strategie nicht erfunden, um das Bestehende zu optimieren. Antonella Mei-Pochtler Wellen. Es gibt ja immer diese Pendelbewegung zwischen behavioristischem Ansatz und einer quantitativen Herangehensweise. Ich glaube, man sollte beides beherrschen. Mit systemischen Ansätzen kommt man in vielen Situationen weiter, davon bin ich überzeugt. Aber eine große Welle in diese Richtung sehe ich nicht. Was ich aber sehe, ist, dass wir bei den Entscheidungsträgern einen Generationswechsel erleben mag sein, dass er in Österreich noch ein Antonella Mei-Pochtler geboren und aufgewachsen in Rom, ist seit 1984 bei der Boston Consulting Group und eröffnete 1997 die BCG-Niederlassung in Wien. Von 2008 bis 2011 war sie Mitglied im weltweiten Executive Committee der BCG. Mei-Pochtler ist Beiratsmitglied der weltweiten Bildungsinitiative Teach For All, Mitinitiatorin der Pro-bono-Aktivitäten und initiierte die Deutsche Knochenmarkspenderdatei. bisschen länger dauert. Wir haben es heute mit Managern und Führungskräften zu tun, die insgesamt für die sogenannten soften Themen offener sind und dennoch hart managen können. Das ist wahnsinnig wichtig. Um Lösungen zu finden, muss man heute im Management eine andere, erweiterte Klaviatur beherrschen weil die Probleme viel größer, komplexer, vernetzter sind, als sie es früher waren. Mit der eingeschränkten Klaviatur der Vergangenheit kommt man nicht mehr weit, weder in der Wirtschaft noch in der Politik. Wer glaubt, nur mit den klassischen tayloristischen Methoden (Taylorismus, benannt nach Frederick Taylor und dessen Prinzip zur Prozesssteuerung von Arbeitsabläufen, Anm.) ein modernes Unternehmen führen zu können, erreicht schnell eine Grenze. Zu dieser neuen Klaviatur gehört auch eine Kultur des Scheiterns. Das ist gerade in der Politik bislang ein absolutes No-Go. Da sagen einem die anderen ständig, dass man scheitert, man darf es selbst aber niemals einräumen Strolz Wir lieben ja den Musterbruch, und was Sie gerade beschrieben haben, ist eines dieser Muster, die wir brechen wollen. Das ist auch Teil unserer Kommunikationsstrategie. Mei-Pochtler Das ist interessant: Wir haben uns den Bruch von Mustern auch auf die Fahne geheftet allerdings nennen wir es anders: Wir nennen es Spielregeln brechen, game changing, oder auch: Bench breaking statt Benchmarking. Das Wort Benchbreaking gibt es im Englischen zwar gar nicht, aber es klingt gut (lacht) und jeder versteht den Gegensatz. Hintergrund ist, dass wir eine totale Aversion gegenüber der Überzeugung haben, dass man alles benchmarken, vergleichen, messen kann. Wir haben Strategie nicht deshalb erfunden, um uns darauf zu beschränken, das Bestehende zu optimieren. Es geht uns immer auch darum: Was kann man anders machen? Wo sind neue Ansätze, neue Möglichkeiten? 18 Bestseller

19

20 Strolz Was den Unterschied macht, ist die Frage, ob ich das Muster, die Spielregeln auch wirklich kenne. Erst dann kann ich sie bewusst brechen, sonst bin ich ja im Blindflug unterwegs. Wir sind da sehr analytisch unterwegs das ist es auch, was wir mit evidenzbasiert bezeichnen. Die Muster erkennen, die Muster brechen und damit neu zu gestalten. Das ist auch eine liberale Grundhaltung, und letztlich schwingt da auch das Schmupeter sche Axiom der kreativen Zerstörung mit. Mei-Pochtler Es ist leicht, das Bestehende zu zerstören, also zu sagen, was alles nicht funktioniert. Die Fehler sehen wir immer ganz genau. Aber das ist zu wenig. Das wirklich Schwierige ist, mit einer Kombination von harten Daten, Fakten, also quantitativen Erkenntnissen, und Softskills zu erkennen, wie denn die neuen Muster überhaupt aussehen können? Das ist der wirklich kreative Akt, auch in Unternehmen. Das ist wahre Innovation, und damit tun sich viele Führungskräfte schwer. Das bedeutet, Neuland zu betreten und Risiken einzugehen man kann nie vollständig kontrollieren, wie das Ergebnis aussieht oder auf dem Markt ankommt. Kontrolle ist für viele Führungskräfte aber sehr wichtig nur, das Umfeld hat sich gewandelt: Wir leben in einer Zeit, in der sich so vieles in unserer Gesellschaft verändert, das schafft große Möglichkeiten, Offenheit, Chancen, Dinge wirklich neu zu definieren wenn man sich traut. Was meinen Sie da konkret? Mei-Pochtler Ich meine, dass wir uns die Grundannahmen, unsere Maßstäbe, Parameter und Glaubenssätze genauer anschauen müssen. Diese Denkmuster sind oft in einer anderen Zeit entwickelt und etabliert worden und die Frage ist: Passen sie heute noch? Denken Sie an die Volkswirtschaftslehre: Die tut sich nach wie vor sehr schwer, zu erkennen, dass man mit dem Homo oeconomicus, dem rein rationalen Nutzenmaximierer, die menschliche Psychologie ausklammert und dann viele Entwicklungen gar nicht verstehen kann, geschweige denn antizipieren, wenn man Supply-and-Demand-Kurven aufzeichnet. Oder nehmen Sie das Marketing. Viele Grundbegriffe sind in der Zeit von Mad Men, in den 60ern, entwickelt worden und nicht in Zeiten von WhatsApp. Ohne ein tiefes Verständnis für die menschliche Psychologie werden wir es nicht schaffen, die Fundamente für neue politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Initiativen aufzusetzen. Was bedeutet das an Herausforderungen für Führungskräfte? Welche Skills sind da in diesem System ausschlaggebend? Mei-Pochtler Man muss offen sein, auch für ganz schwache Signale etwa auch aus der Kunst und nicht nur für die großen Signale. Dieser Aufnahmebereitschaft muss dann ein sogenannter Freeze folgen, ein Moment, zu dem man sich sagt: So, jetzt habe ich genug Informationen, genug Inspiration, jetzt geht s ans Praktische. Das Problem ist nämlich: Wenn man ständig nur ein offenes System ist, kann man keine Führung leisten, keine Entscheidungen treffen und letztlich keine Orientierung geben. Das erinnert ein bisschen an den permanenten inhaltlichen Erneuerungsprozess, den die Neos propagieren. Besteht da die Gefahr des Verzettelns vor lauter ständiger inhaltlicher Partizipation? Strolz Nein, die Befürchtung habe ich nicht. Obwohl: Das Risiko gibt es. Und natürlich braucht man einen klaren Blick. Vor allem auf sich selbst. Ich glaube, dass Führung immer auch einen spirituellen Aspekt hat. Matthias Strolz Mei-Pochtler Das hat man auch bei der deutschen Piratenpartei gesehen, mit der ich viel und guten Kontakt hatte. Ein ständiges offenes System das funktioniert nicht. Strolz Ich habe mit meiner früheren Geschäftsführungskollegin das Buch Die vierte Kränkung geschrieben, in dem wir untersucht haben, wie wir in diesen verrückten, volatilen, unsicheren, komplexen, ambivalenten Zeiten entscheidungs- und handlungsfähig bleiben. Denn das ist die Voraussetzung, nicht in die Sackgasse des Zynismus einbiegen zu müssen, oder der Überheblichkeit oder gleich des Burn-outs. Matthias Strolz geboren und aufgewachsen in Vorarlberg, ist Vorsitzender der im Oktober 2012 gegründeten Partei Neos und Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat. Zuvor war er Organisationsentwickler und Unternehmensberater, zuletzt mit seiner eigenen Firma namens promitto GmbH. Er absolvierte mehrere Ausbildungen zum systemischen Berater und bezeichnet die Neos als erste systemische Partei. Geben Sie uns die Kurzfassung? Strolz Wir haben damals gemeinsam mit Wissenschaftlern der Uni Wien und Partnern aus Deutschland fünf emotionalkognitive Dimensionen destilliert, die wichtig sind in dieser neuen Welt. Identität also einen klaren Blick auf Bestseller

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