MassGeneral Boston Text: Sascha Karberg Foto: Richard Friebe McK Wissen 19 Seiten: Mankind s Greatest Hospital

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "MassGeneral Boston Text: Sascha Karberg Foto: Richard Friebe McK Wissen 19 Seiten: 100.101. Mankind s Greatest Hospital"

Transkript

1 MassGeneral Boston Text: Sascha Karberg Foto: Richard Friebe McK Wissen 19 Seiten: Mankind s Greatest Hospital 16

2 Bei seiner Gründung im Jahr 1811 sollte das Massachusetts General Hospital vor allem die Armen versorgen heute zählt das Krankenhaus zu den renommiertesten Kliniken der Welt. Das Massachusetts General Hospital in Boston, die Charité in Berlin zwei Krankenhäuser mit glänzender Vergangenheit. Einst lernten die Bostoner von den weltberühmten Berliner Ärzten. Heute kann sich für die Deutschen der Blick in die Neue Welt lohnen auf der Suche nach einem Vorbild für die Zukunft akademischer Kliniken.

3 MassGeneral Boston Text: Sascha Karberg Foto: Richard Friebe McK Wissen 19 Seiten: Beide sind Ikonen der Medizin mit einer Historie, die Jahrhunderte zurückreicht. Beide haben eine Fusion hinter sich, machen rund eine Milliarde Euro Umsatz und zählen zu den größten Arbeitgebern ihrer Stadt. Trotz Tausender Kilometer Distanz und unterschiedlicher Gesundheitssysteme stehen sich das Massachusetts General Hospital (MGH) in Boston und die Berliner Charité erstaunlich nah. Einst schien das Renommee der 1710 gegründeten Charité, des späteren Lehrkrankenhauses der Berliner Universität Humboldt scher Prägung, für die Bostoner unerreichbar. Heute nimmt sich Charité-Vorstandschef Detlev Ganten die US-Klinik zum Vorbild. Denn das MGH steht bereits für das, was Ganten in Berlin noch etablieren will und muss: Hochschulmedizin mit unternehmerischer Ausrichtung. Zu diesem Ziel gehört auch ein neuer Begriff von effizienter Gesundheitsversorgung. Während die Berliner mit 2417 Ärzten 3240 Betten betreiben und Patienten pro Jahr stationär sowie ambulant versorgen, schafft das MGH mit 3557 Medizinern rund stationäre und 1,4 Millionen ambulante Patienten bei nur knapp 900 Betten. In der Charité liegt ein Patient durchschnittlich 7,6 Tage auf der Station, in Boston kann er fast zwei Tage früher nach Hause. Insgesamt beschäftigen die Amerikaner mit Mitarbeitern gut 5000 Menschen mehr als die Berliner Kollegen (14 400) und sind trotzdem anders als die Deutschen, die Verluste schreiben hochprofitabel. Auch das MGH musste hart für den Erfolg kämpfen Hinter der Effizienz der Amerikaner stehen Entwicklungen, mit denen auch deutsche Krankenhäuser heute konfrontiert sind. Und genau wie hierzulande liefen und laufen die Wandlungsprozesse auch in den USA nicht reibungslos ab. Die Modernisierung eines Klinikums gelingt oft nur gegen innere Widerstände und unter schwierigen äußeren Bedingungen. Die US-Klinik hat aus wirtschaftlichen Zwängen heraus einen erfolgreichen Fusionsprozess hinter sich gebracht. Und was die Charité gerade erst in Angriff genommen hat, ist am MGH schon seit Jahren Realität: ein Netzwerk aus Hochleistungsklinik, Vor- und Nachsorge-Institutionen sowie ländlichen Krankenhäusern. Mit dieser Strategie sichern die Bostoner die flächendeckende medizinische Versorgung der Bevölkerung und können teure Therapien sowie die Behandlung nicht versicherter Patienten durch gut bezahlte Fälle gegenfinanzieren. Gutes Geld verdienen die Ameri- kaner mittlerweile auch mit dem 1983 eingeführten Abrechnungssystem der Diagnosis Related Groups (DRG), das in deutschen Krankenhäusern erst seit 2003 in Etappen umgesetzt wird. Am MGH wird Kostenmanagement heute als Basis guter medizinischer Versorgung angesehen. Unterm Strich steht bei der Non-Profit- Klinik, die nicht primär auf Gewinne ausgerichtet ist, in den vergangenen beiden Jahren ein durchschnittlicher Überschuss von jeweils rund 200 Millionen Dollar, der für Investitionen in neue Verfahren und Kapazitäten verwendet wird. Zu der Summe trugen 2005 nicht zuletzt Erlöse in Höhe von knapp 100 Millionen Dollar bei, die mit Patenten aus der hauseigenen Forschung erzielt wurden. Die Charité rechnet bis 2010 mit einer Finanzierungslücke von 266 Millionen Euro, falls die Klinik keine wirksamen Gegenmaßnahmen findet. Der Mann, der den unternehmerischen Geist des MGH verkörpert, residiert im ältesten und geschichtsträchtigsten Gebäude des Hospitals. Peter Slavins Büro befindet sich im Ether Dome, in dessen vergoldeter Kuppel noch immer der Hörsaal zu besichtigen ist, in dem die weltweit erste öffentliche Operation mit Äther-Betäubung stattgefunden hat. Slavin ist der Präsident von Mankind s Greatest Hospital, wie das MGH in Boston halb scherzhaft, halb stolz genannt wird. Tatsächlich hat das MassGeneral, so die übliche Abkürzung, eine Reihe von Superlativen zu bieten von der ersten Röntgenaufnahme in den USA über das erstmalige Annähen eines Armes bis zur Identifizierung diverser Gene, die für Erbkrankheiten verantwortlich sind. Gegründet wurde die Klinik 1811, um vor allem die medizinische Versorgung der Armen zu gewährleisten. Als MGH-Präsident Peter Slavin residiert im geschichtsträchtigen Ether Dome, dem ältesten Gebäude der Klinik.

4 eines der ersten Lehrkrankenhäuser der medizinischen Fakultät der Harvard University erarbeitete es sich rund um den Globus Ansehen. Doch mit dem Ruhm geht man in Amerika spätestens dann sehr nüchtern um, wenn es ums Geld geht. Das bekam das MassGeneral Anfang der neunziger Jahre deutlich zu spüren. In den USA handelt jedes Krankenhaus mit den einzelnen Versicherungen individuelle Preise für die Fallkostenerstattung aus. Das nutzten seinerzeit die privaten Krankenversicherungsunternehmen wie Blue Cross Blue Shield, Aetna, Cigna oder United Healthcare weidlich aus und drückten die Preise auf ein aus Kliniksicht inakzeptables Niveau. Sie hatten leichtes Spiel: Die verschiedenen Bostoner Krankenhäuser litten unter großen Überkapazitäten und unterboten einander in einem ruinösen Wettbewerb, um zu einem Abschluss mit den Krankenkassen kommen und ihre Betten füllen zu können. Vereint verhandelt es sich besser Schärfster Konkurrent des MGH war das Brigham and Women s Hospital, ebenfalls ein Lehrkrankenhaus der Harvard-Universität, mit entsprechend hoher medizinischer Qualität. Und denselben Finanzproblemen. Um nicht Jahr für Jahr Erlöseinbußen hinnehmen zu müssen und ihre Verhandlungsposition gegenüber den Kassen zu stärken, schlossen sich 1994 beide Häuser zusammen. Seitdem wacht im 16. Stock des Bostoner Prudential Buildings die Dachorganisation der beiden Kliniken, Partners HealthCare System, über die Entwicklung von MGH und Brigham. Abschlüsse werden nur noch über Partners abgewickelt. Die Versicherer mussten sich entscheiden: Zusammenarbeit mit allen Häusern der Gruppe oder mit keinem, sagt Peter Slavin. Partners verlangte von den Versicherungen fortan nicht nur kostendeckende Erlöse für die medizinischen Leistungen, sondern darüber hinaus eine Gewinnmarge. Sie wird für Reinvestitionen in die Organisation verwendet sowie für die Quersubventionierung nicht versicherter Patienten, die Lehrkrankenhäuser per Gesetz umsonst behandeln müssen in den USA haben rund 45 Millionen Menschen, also etwa 15 Prozent der Bevölkerung, keine Krankenversicherung. Ein weiterer Grund für den Zusammenschluss war der Aufbau eines Netzwerks von Community Hospitals, sagt Thomas Lee, CEO von Partners Community Healthcare, einer Tochter von Partners HealthCare System. Dazu holte die Dachorganisation Krankenhäuser im Norden und Wir wollen die ganze Bandbreite der medizinischen Behandlung anbieten, von der Erstversorgung bis zur Rehabilitation. Thomas Lee, CEO von Partners Community HealthCare

5 MassGeneral Boston Text: Sascha Karberg Foto: Richard Friebe McK Wissen 19 Seiten: Westen der Stadt sowie ein weitverzweigtes Netz niedergelassener Ärzte ins Boot mittlerweile kontrolliert Partners 20 Prozent des Gesundheitsmarktes im Großraum Boston. Wir wollen die ganze Bandbreite der medizinischen Behandlung von der Erstversorgung bis zur Rehabilitation anbieten, sagt Lee. Die Ausweitung hat aber auch einen finanziellen Hintergrund: In den ländlichen Gegenden, die von den Community Hospitals versorgt werden, ist der Anteil der krankenversicherten Patienten höher als in der Stadt, ihre Behandlungen sind aber nicht so kostspielig beide Faktoren sind bares Geld wert. Denn an den Universitätskliniken wie MGH oder Brigham häufen sich die komplizierten, langwierigen und damit teuren Fälle, deren Behandlungskosten durch die entsprechenden Einnahmen oft nicht vollständig gedeckt werden. Die Erlöse aus den Community Hospitals gleichen diese Defizite aus. Zusätzliche Mittel akquiriert Partners durch besondere Vereinbarungen mit den Versicherern, die auch der medizinischen Qualität zugute kommen. Gemäß der Devise Nach der Entlassung ist vor der nächsten Einweisung rufen die Krankenhäuser des Partners-Netzwerkes entlassene Patienten zu Hause an, fragen nach ihrem Gesundheitszustand und Lebenswandel, erinnern sie gegebenenfalls daran, ihre Medikamente zu nehmen und empfehlen ambulante Rehabilitationseinrichtungen. Wir werden finanziell dafür belohnt, dass wir durch unsere Nachsorge die Zahl der Krankenhausbesuche senken, sagt Lee. Die Versicherer zahlen Partners eine Prämie konkrete Zahlen nennt Lee nicht, wenn es gelingt, die Anzahl erneuter Krankenhauseinweisungen zu reduzieren. Partners schließt mit den Krankenkassen auch Verträge ab, in denen sich der Verbund konkrete Ziele zur Verbesserung von Effizienz und Qualität setzt. Erreicht die Organisation die Vorgaben, zahlt die Kasse eine Belohnung. 90 Millionen Dollar hat Partners auf diese Weise im vergangenen Jahr bekommen Geld, das auch an die Mitarbeiter weitergereicht wird. Denn ohne deren Kooperationsbereitschaft geht es nicht. Die Ärzte freuen sich natürlich über die Prämien. Dass sie dafür eingefahrene Gewohnheiten ändern müssen, begeistert sie allerdings weniger, sagt Lee. Früher hatte Partners beispielsweise die Entscheidung über den Einsatz neuer, teurer Medikamente allein den Ärzten überlassen. Bis in der Herz- Kreislauf-Abteilung ein neues Produkt verwendet wurde. Dessen positive Wirkung sprach sich schnell herum, anders als der Preis pro Dosis: Dollar. Binnen kurzem verursachte allein das MGH zehn Prozent der Ausgaben für dieses Medikament in den gesamten USA, sagt Lynne Eickholt, Vizepräsidentin Geschäftsplanung und Marktentwicklung bei Partners. Mittlerweile empfiehlt ein Expertengremium, wann und wie ein neues Mittel eingesetzt werden soll. Auch der Computer assistiert den Ärzten: Hausinterne Sofware-Programme listen den Medizinern die besten und gleichzeitig günstigsten Medikamente auf. Bei Herz-Kreislauf-Patienten mit zu hohem Blutdruck beispielsweise wirken wenige Cent teure ACE-Inhibitoren ebenso gut wie Angiotensin-Rezeptorblocker für zwei bis drei Dollar. Momentan wird diskutiert, ob die Ärzte des Netzwerkes Rezepte ab 2007 nur noch elektronisch ausstellen dürfen statt wie bisher handschriftlich. Diese Maßnahme würde den Verwaltungsaufwand erheblich reduzieren, weil das anschließende Einpflegen ins System überflüssig wäre. Zudem erhöht eine bessere Lesbarkeit die Sicherheit bei der Medikamentenabgabe in der Apotheke. Die Entscheidung sei noch nicht gefallen, sagt Lee denn Richtlinien wie diese stellen immer auch einen Eingriff in die ärztliche Autorität dar, und darauf reagieren viele Mediziner empfindlich. Vorbild Industrieproduktion Es ist Lee wichtig, auf derlei Vorbehalte einzugehen, auch wenn sich Entscheidungen dadurch verzögern. Eine Organisation wie das MGH basiere auf dem Common Sense, auf Überzeugungsarbeit statt Anordnungen. Und nur wenn alle mitziehen, rechnet sich das Prinzip auf Dauer für das Unternehmen. Teure Mehrfach- Röntgenuntersuchungen zum Beispiel sind Mediziner und Verwaltung haben zu lange geglaubt, dass hohe Qualität und niedrige Kosten ein unüberwindbarer Gegensatz seien. William Huyett, McKinsey-Director in Boston

6 überflüssig geworden, seit fast alle Ärzte von Partners online auf Patientendaten zugreifen können. Wir haben den Medizinern erklärt, wann sie einen Test brauchen und wann nicht. Unsere Kosten für Röntgenaufnahmen liegen heute rund 20 Prozent unter den sonst üblichen in der Region, sagt Lee stolz. Mit solchen allmählichen Veränderungen und Verschlankungen der Prozesse konnten MGH und Brigham letztlich auch die Zahl der Betten reduzieren und den Patienten-Durchlauf erhöhen. Dass die Qualität der Versorgung darunter nicht leiden muss, sei jedoch bei manchen Ärzten noch immer nicht angekommen, glaubt William Huyett, Director bei McKinsey & Company in Boston: Mediziner und Krankenhausverwaltungen haben zu lange geglaubt, dass hohe Qualität und niedrige Kosten ein unüberwindbarer Gegensatz seien. Dabei wenden mittlerweile weltweit alle großen Kliniken Qualitäts- und Prozessverbesserungsprogramme an, die in der Industrie entwickelt wurden. Das Ziel lautet immer, Fehler und Verschwendung zu vermeiden. Um es zu erreichen, werden defekte Produkte und überflüssige Geräte entsorgt, sinnlose Wege und weniger produktive Arbeiten minimiert, parallel dazu sollen Operationssäle, vergleichbar der Produktion in der Industrie, möglichst rund um die Uhr genutzt werden. Das MGH baut profitable Fachabteilungen aus Vorgaben wie diese erforderten ein Umdenken, das auch im Partners-Netzwerk noch nicht jeder Arzt vollzogen habe, sagt Lee. Manchmal dauere es, die Zweifler zu überzeugen: Als 1983 in den USA das DRG-System eingeführt wurde, waren die meisten überzeugt, dass es eine Katastrophe auslösen würde. Ähnlich wie in Deutschland fürchteten die Kliniken, dass sich die Bezahlung an unrealistischen Durchschnittswerten orientieren und zu einer drastischen Unterfinanzierung führen würde. Stattdessen merkten die Krankenhäuser, dass sich durch kreative Umstrukturierung der Arbeit mit den DRG richtig Geld verdienen lässt: Wenn die Kosten einer Therapie durch gute Organisation der Abläufe unter die gezahlte Fallpauschale gedrückt werden können, bleibt ein nennenswerter Profit übrig. Auch das MGH erkannte, wo die meisten Kosten entstehen und in welchen Strukturen Rationalisierungspotenzial steckt. Aus der vermeintlichen Katastrophe wurde das Beste, was uns passieren konnte, sagt Lee. Systematisch hat MGH-Präsident Slavin in den vergangenen Jahren vor allem jene Bereiche ausgebaut, die dem Krankenhaus die besten Thomas Lee, CEO von Partners Community HealthCare, setzt auf Überzeugungsarbeit statt auf Anordnungen. Lynne Eickholt, Vizepräsidentin von Partners HealthCare System, sucht ständig nach Einsparmöglichkeiten.

7 MassGeneral Boston Text: Sascha Karberg Foto: Richard Friebe McK Wissen 19 Seiten: wirkung gehabt. Diesen Talentmagneten zu zerstören, nur um vielleicht fünf Prozent Kosten zu sparen, wäre mit der Konzeption von MGH und Brigham unvereinbar gewesen, sagt McKinsey- Director Huyett. Auch der nicht medizinische Bereich blieb in Boston weniger stark von Rationalisierungen betroffen als üblich: Zum einen stand für die Elite-Krankenhäuser Qualität im Vordergrund und nicht rigides Sparen. Zum anderen hätten die großen Unterschiede in der Verwaltungsstruktur beider Kliniken nur durch einen radikalen und damit enorm teuren Neuaufbau beseitigt werden können. Welche Folgen ein Zusammenschluss von Kliniken mit Weltruf haben kann, der ihren Wert als Marke nicht berücksichtigt, hatte das unschöne Beispiel in unmittelbarer Nähe gezeigt: Als die beiden anderen Bostoner Harvard-Lehrkrankenhäuser, das Beth Israel und das Deaconess, fusionierten, mussten Ärzte ihren Platz räumen, weil doppelte Fachrichtungen abgeschafft wurden. Anschließend gingen die Häuser fast pleite, sagt Lynne Eickholt, denn mit den namhaften Doktoren schwanden auch die Patienten und mit ihnen die Einnahmen. Die Geschäftsleitung von Partners nimmt deshalb auf die Eigenheiten der wichtigsten Angestellten Rücksicht. Das ist hier keine Top-Down-Organisation, sagt CEO Thomas Lee. Ärzte und Professoren kommen nicht zum MGH und ans Brigham, um wie ein Soldat in der Army zu dienen, sondern weil sie selbst berühmt werden wollen. Die Folge: Das MGH sei in viele kleine Einheiten aufgeteilt, die von hervorragenden Persönlichkeiten geleitet würden. Und diese Ärzte versuchen naturgemäß und durchaus erwünscht, Einnahmen garantieren, darunter die Onkologie und die Herz-Kreislauf- Abteilung. Denn nur mithilfe ihrer Erlöse kann er es sich auf Dauer leisten, unrentable Abteilungen wie Psychiatrie oder Pädiatrie zu subventionieren. Durch die unterschiedliche Vergütung der Krankheitsbilder seien in den USA Transferleistungen zwischen den einzelnen Disziplinen durchaus üblich, sagt McKinsey-Berater William Huyett. Bedrohlich wird diese Praxis für die großen Lehrkrankenhäuser immer dann, wenn sie mit Spezialkliniken vor Ort konkurrieren, die sich auf die profitablen Krankheitsbilder konzentrieren. Wenn beispielsweise die Herz-Kreislauf-Abteilung höhere Erstattungen von den Versicherern verlangt, um die unrentablen Bereiche mitzufinanzieren, verliert das Haus Patienten an spezialisierte Herzkliniken, die günstiger arbeiten können. Finanziellen Nutzen dagegen können akademische Krankenhäuser aus ihrem Vorsprung in Sachen Forschung ziehen. Das MGH hat mit einem Budget von rund 500 Millionen Dollar das größte Forschungsprogramm einer Universitätsklinik in den USA. Das zahlt sich nicht nur bei der Rekrutierung ambitionierter Ärzte und Forscher aus: Vergangenes Jahr haben wir fast 100 Millionen Dollar Lizenzgebühren für die Nutzung unserer Patente eingenommen, sagt Peter Slavin. Allein zwei Drittel davon zahlte das Biotech-Unternehmen Amgen, das jährlich etwa 2,5 Milliarden Dollar mit dem Medikament Enbrel verdient, einem Mittel gegen rheumatische Arthritis. Der Wirkstoff des Medikamentes wurde 1990 am MGH entwickelt und anschließend als Patent angemeldet. Für den regelmäßigen Geldfluss aus den Patenten sorgt eine Abteilung, die sich ausschließlich um die Verwertung des geistigen Eigentums der fusionierten Häuser MGH und Brigham kümmert. Auch unter ökonomischen Gesichtspunkten weist der Zusammenschluss der beiden Kliniken eine Besonderheit auf: Bei der Fusion wurden keine medizinischen Fachdisziplinen verschmolzen eine Maßnahme, die üblicherweise den Mehrwert generieren soll. Die medizinischen Abteilungen blieben verschont, weil die kulturellen und politischen Probleme, die sich aus einer Zusammenlegung der überlappenden klinischen Disziplinen ergeben hätten, unüberwindbar schienen, sagt Partners-Vizepräsidentin Lynne Eickholt. Eine medizinische Koryphäe hätte zwangsweise gewinnen, die andere verlieren müssen. Eine gegen den Widerstand renommierter Ärzte erkämpfte Fusion zweier Kliniken, die zu den prestigeträchtigsten Universitätskrankenhäusern der Welt gehören, hätte eine fatale Signalerst einmal den eigenen Fachbereich zu optimieren. Das große Ganze kommt an zweiter Stelle. Um das System zu bewegen, muss Partners all diese Persönlichkeiten immer wieder überzeugen. Und dazu, sagt Lee seufzend, braucht es eine Menge Meetings. In den Sitzungen geht es auch um Geld und Arbeitszeiten. Während sich die Klinik-Manager in den vergangenen Jahren stetige Gehaltssteigerungen gönnten und jetzt bis zu zwei Millionen Dollar jährlich verdienen, mussten die Ärzte zwischen 1995 und 2003 inflationsbereinigt etwa zehn Prozent Einbußen hinnehmen bei den hohen Bostoner Lebenshaltungskosten eine gefährliche Entwicklung. Darüber hinaus belegt eine Studie, veröffentlicht im Journal der Amerikanischen Mediziner-Vereinigung, dass 15 von 16 Lehrkrankenhäusern in Massachusetts arbeitsrechtliche Bestimmungen nicht einhalten, nach denen eine Schicht nicht länger als 30 Stunden und die Arbeitswoche nicht mehr als 80 Stunden umfassen darf. Hilfe für das staatliche Gesundheitssystem Natürlich können müde Mitarbeiter mehr Fehler machen, räumt MGH- Präsident Peter Slavin ein. Aber Fehler geschehen auch, wenn sich zu viele Personen um einen Patienten kümmern. Es sei offen, wie die richtige Balance zwischen Ruhepausen und Kontinuität aussehe und ob das Arbeitsrecht zu einer besseren Gesundheitsversorgung geführt habe. Nach Slavins Angaben dokumentieren die MGH-Mitarbeiter ihre Arbeitszeiten jetzt zumindest, aber vorerst nur, damit Partners einen Überblick bekommt, welche Bereiche sich in Zukunft effizienter organisieren lassen. Langfristig stehe den Medizinern eine kulturelle Revolution bevor, sagt Thomas Lee: Ärzte müssen lernen, mit Pflegepersonal, Apothekern und Managern im Team zu arbeiten und nicht nur den einzelnen Patienten, sondern Patienten-Populationen über eine ganze Zeitspanne zu versorgen. Was viele Ärzte noch nicht verstünden: Ein Krankenhaus sei eben auch ein Geschäft, das wie ein Unternehmen geführt werden muss. Was für die einzelne Klinik gilt, gilt für das ganze System: Was wirtschaftlich ist, hilft auch den Patienten. Davon ist Peter Slavin überzeugt. Der Mediziner mit MBA-Abschluss, der das MGH seit 2003 leitet, sieht sich immer noch in erster Linie als Arzt und gerade deshalb in der richtigen Position. Im Gesundheitsmanagement kann ich viel mehr Patienten helfen, als es mir die Arzttätigkeit je ermöglichen würde.

8 So hofft Slavin etwa, Einfluss auf die Zukunft des Medicare-Programms nehmen zu können, einer staatlichen Krankenversicherung, die hauptsächlich Menschen über 65 und Behinderte versorgt. Das Defizit der Versicherung wächst ständig, und wegen der demografischen Entwicklung müssen die jungen Steuerzahler in Zukunft immer mehr für die Gesundheitsversorgung der Alten aufwenden ein Problem, das auch das deutsche Gesundheitssystem belastet. Die Gesellschaft muss eine Lösung dafür finden. Und sie darf nicht darin bestehen, die Kosten einfach auf die Kliniken abzuwälzen, sagt Slavin. Das MGH arbeitet daran. Mit dem Medicare-Management-Performance-Demonstration -Projekt lotet Partners aus, inwieweit besseres Management die Kosten der Pflege von Medicare-Patienten senken und die Qualität steigern könnte. Partners HealthCare System ist in Boston nicht zu übersehen. Firmensitz ist die 16. Etage im Prudential Building (im Bild rechts). Kulturelle Einigkeit im Widerstand der Ärzte Die Rettung eines Pfeilers des staatlichen Gesundheitssystems diese Aufgabe wäre für die Charité eine Nummer zu groß. Auf anderen Gebieten jedoch hat sich die Berliner Klinik ihr Bostoner Pendant bereits zum Vorbild genommen. Bei der Idee des Netzwerks beispielsweise, in dem Patienten entsprechend der Ausstattung und Spezialisierung der einzelnen Häuser wirtschaftlich optimal behandelt werden können. Wir haben das Charité Gesundheitssystem analog zu Partners HealthCare gegründet, sagt Martin Paul, Dekan der Charité, der das MGH aus eigener Anschauung als junger Arzt kennt. Wir müssen uns innerhalb Berlins und bis nach Brandenburg hinein vernetzen, um eine moderne Struktur zu schaffen. Auch für die Vermarktung klinischer Studien und Patente stand das MGH Pate: Seit April 2006 gibt es die Charité Research Organisation, mit der Klinik-Chef Detlev Ganten zusätzliche Finanzmittel eintreiben will. Innerhalb der kommenden zwei Jahre sollen sich die Einnahmen aus den Studien von heute jährlich 30 Millionen Euro verdoppeln. Anderes lässt sich in Berlin nicht so einfach nachahmen etwa die behutsame Fusion von Brigham und MGH, bei der die Stärken und Besonderheiten beider Kliniken erhalten blieben. Seit der Berliner Senat 2003 die Fusion der Hochschulmedizin von Freier Universität und Humboldt-Universität zur Charité beschlossen hat, muss Ganten anders als Slavin Doppelkapazitäten reduzieren, um jährlich rund 100 Millionen Euro zu sparen. Dabei stößt er auf massiven Widerstand der Ärzte. In diesem Punkt sind sich Amerikaner und Deutsche erstaunlich ähnlich.

Auf Ihre Gesundheit. Berater-Projekt in der Herz- und Gefäßchirurgie der Uniklinik Freiburg

Auf Ihre Gesundheit. Berater-Projekt in der Herz- und Gefäßchirurgie der Uniklinik Freiburg Auf Ihre Gesundheit Berater-Projekt in der Herz- und Gefäßchirurgie der Uniklinik Freiburg Wertschöpfungsprozesse in der Medizin: In einem gemeinsamen Projekt optimierten Porsche Consulting und McKinsey

Mehr

Die PKV ist Garant für Wahlfreiheit und Selbstbestimmung

Die PKV ist Garant für Wahlfreiheit und Selbstbestimmung Die PKV ist Garant für Wahlfreiheit und Selbstbestimmung Ein modernes und zukunftsweisendes Gesundheitswesen darf nicht auf Reglementierungen setzen, sondern muss Eigenverantwortung und Vorsorge des mündigen

Mehr

Gesundheit. Mit struktur

Gesundheit. Mit struktur Gesundheit Mit struktur Unsere Philosophie Wir gestalten regionale gesundheitliche Versorgung gemeinsam mit Ärzten und allen, die in vernetzten Strukturen Patienten leitliniengerecht mit innovativen Arzneimitteln

Mehr

Ambulante gynäkologische Operationen

Ambulante gynäkologische Operationen Altona-neu 28.02.2005 16:21 Uhr Seite 1 Integrierte Versorgung Ambulante gynäkologische Operationen Ihre Partner für Qualität. Altona-neu 28.02.2005 16:21 Uhr Seite 2 DAK: Schrittmacher für innovative

Mehr

Fakten gegen die Bürgerversicherung.

Fakten gegen die Bürgerversicherung. Fakten gegen die Bürgerversicherung. Deutschland hat das beste Gesundheitssystem der Welt Alle Menschen in Deutschland profitieren von kurzen Wartezeiten, freier Arztwahl und gutem Zugang zum medizinischen

Mehr

Stell Dir vor, viele wollen es und alle machen mit! Die Beteiligten und ihr Rettungsdienst im Zusammenspiel. 2. Block 10.

Stell Dir vor, viele wollen es und alle machen mit! Die Beteiligten und ihr Rettungsdienst im Zusammenspiel. 2. Block 10. Meine sehr geehrte Damen und Herren, das heutige Thema könnte ich mit dem Satz Was die Kassen bezahlen, bestimmt der Gesetzgeber entweder auf Bundesoder auf Landesebene. Wie viel die Kassen zahlen, ist

Mehr

Frankreich: Vorstellung des Landes:

Frankreich: Vorstellung des Landes: Landesverbandes Hessen e.v. Frankreich: Vorstellung des Landes: Das größte Land Europas: 544 000 km² (QuadratKilometer) 60 Millionen Einwohner 108 Einwohner je km² Bruttoinlandsprodukt je Einwohner: 22

Mehr

Höhere Kosten = höhere Prämien

Höhere Kosten = höhere Prämien Tatsache Nr. 1 Die Krankenkassen bezahlen jährlich 23 Milliarden Franken für Leistungen der Grundversicherung. Wer krank ist, will mit der besten Medizin gesund werden und ist froh, wenn sich der Krankenversicherer

Mehr

Holger Jegust. 07. März 2009 Fachhochschule Osnabrück

Holger Jegust. 07. März 2009 Fachhochschule Osnabrück Welchen Einfluss nimmt das Vergütungssystem auf die Entwicklung in einem Krankenhaus, medizinische Innovationen einzuführen? 07. März 2009 Fachhochschule Osnabrück Gliederung 1. Einführung 1.1 Vorstellung

Mehr

Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben

Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben Ausgabenträgern, in Millionen Euro und Anteile in Prozent, 2011 Nach Ausgabenträgern, in Millionen Euro und Anteile in Prozent, 2011 Arbeitgeber 12.541 [4,3%] private Haushalte,

Mehr

Nach Vorwürfen der Bundesebene und in den Medien: Krankenhäuser im Land Bremen weisen Vorwürfe der systematischen Falschabrechnung zurück!

Nach Vorwürfen der Bundesebene und in den Medien: Krankenhäuser im Land Bremen weisen Vorwürfe der systematischen Falschabrechnung zurück! Bremen, den 20.04. 2011 Mitteilung für die Presse Nach Vorwürfen der Bundesebene und in den Medien: Krankenhäuser im Land Bremen weisen Vorwürfe der systematischen Falschabrechnung zurück! In den letzten

Mehr

Fakten, die für die PKV sprechen.

Fakten, die für die PKV sprechen. Fakten, die für die PKV sprechen. 96 % der Versicherten sind mit den Leistungen der PKV zufrieden. Von solchen Zustimmungswerten können andere Branchen nur träumen. Ein zusätzlicher Gradmesser der Kundenzufriedenheit

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Einführung in die Medizinische Informatik

Einführung in die Medizinische Informatik Einführung in die Medizinische Informatik 3 Gesundheitssysteme - Krankenversorgung Reinhold Haux, Christopher Duwenkamp, Nathalie Gusew Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik der Technischen

Mehr

Ruhr-Universität Bochum. Fakultät für Sozialwissenschaft. Telemedizin Notwendigkeit, Herausforderungen und Finanzierung in der Diskussion

Ruhr-Universität Bochum. Fakultät für Sozialwissenschaft. Telemedizin Notwendigkeit, Herausforderungen und Finanzierung in der Diskussion Ruhr-Universität Bochum Fakultät für Sozialwissenschaft Telemedizin Notwendigkeit, Herausforderungen und Finanzierung in der Diskussion Masterarbeit vorgelegt von Robert Schwanitz betreut durch Prof. Dr.

Mehr

Landrat Dr. Grimme schreibt offenen Brief

Landrat Dr. Grimme schreibt offenen Brief Landrat Dr. Grimme schreibt offenen Brief Landrat Dr. Wolfgang Grimme hat heute in einer Pressekonferenz seinen offenen Brief zur strategischen Neuausrichtung der Kliniken des Kreises Pinneberg der Öffentlichkeit

Mehr

Organisatorische Einheit von Rettungsdienst und Krankenhaus. Ein Modell zur Kostenersparnis?

Organisatorische Einheit von Rettungsdienst und Krankenhaus. Ein Modell zur Kostenersparnis? Rettungsdient in Frankreich 19/03/2004 Frankreich Organisatorische Einheit von Rettungsdienst und Krankenhaus. Ein Modell zur Kostenersparnis? Dr Pierre BIEHLER Praticien Hospitalier Anesthésie Réanimation

Mehr

Wie machen es die anderen? Beispiel Schweiz. Dr.med. Thomas Maier Chefarzt St. Gallische Kantonale Psychiatrische Dienste Sektor Nord

Wie machen es die anderen? Beispiel Schweiz. Dr.med. Thomas Maier Chefarzt St. Gallische Kantonale Psychiatrische Dienste Sektor Nord Wie machen es die anderen? Beispiel Schweiz Dr.med. Thomas Maier Chefarzt St. Gallische Kantonale Psychiatrische Dienste Sektor Nord 2 Kanton St. Gallen 487 000 Einwohner Sektor Nord 280 000 Einwohner

Mehr

www.pwc.at PwC Studie: Die (R)evolution von PPPs im Bereich Healthcare

www.pwc.at PwC Studie: Die (R)evolution von PPPs im Bereich Healthcare www.pwc.at Studie: Die (R)evolution von PPPs im Bereich Healthcare Inhalt Die Ergebnisse Die Evolution Die Revolution Was bedeutet das für Sie? 2 Die Ergebnisse 3 Status Quo Weltweit gilt es, neue Finanzierungsquellen

Mehr

Das Praktische Jahr. Informationen für Medizinstudenten

Das Praktische Jahr. Informationen für Medizinstudenten Das Praktische Jahr Informationen für Medizinstudenten Liebe Studenten, mit dem Einstieg in das Praktische Jahr beginnt für Sie eine neue Etappe in Ihrer medizinischen Laufbahn. Jetzt können Sie Ihr Wissen

Mehr

Besondere Bedingungen Kapselfibrose Mammaaugmentation für Privatversicherte

Besondere Bedingungen Kapselfibrose Mammaaugmentation für Privatversicherte Besondere Bedingungen Kapselfibrose Mammaaugmentation indizierten Mammaaugmentation (Brustvergrößerung/Implantat), die in der Bundesrepublik Deutschland Notwendigkeit zur Behandlung besteht. Die schließt

Mehr

Therapeutischer Nutzen, Kosten-Nutzen Verhältnis, EbM als Priorisierungskriterien? Ergebnisse aus der Äztinnenbefragung

Therapeutischer Nutzen, Kosten-Nutzen Verhältnis, EbM als Priorisierungskriterien? Ergebnisse aus der Äztinnenbefragung Therapeutischer Nutzen, Kosten-Nutzen Verhältnis, EbM als Priorisierungskriterien? Ergebnisse aus der Äztinnenbefragung Adele Diederich Jacobs University Bremen 34. Kongress des Deutschen Ärztinnenbundes

Mehr

Verband der privaten Krankenversicherung

Verband der privaten Krankenversicherung PKV-Info Die Card für Privatversicherte Verband der privaten Krankenversicherung Postfach 51 10 40 50946 Köln Telefon 02 21 / 3 76 62-0 Fax 0221 / 3 76 62-10 http:/www.pkv.de email: postmaster@pkv.de 2

Mehr

Daher nutze ich den günstigen Einstiegstarif.

Daher nutze ich den günstigen Einstiegstarif. Gesundheit Ich möchte privaten Gesundheitsschutz von Anfang an Daher nutze ich den günstigen Einstiegstarif. Private Krankenversicherung zu attraktiven Konditionen Vision Start Ihr günstiger Start in die

Mehr

Kanton Basel-Stadt Qualität unserer Versorgungsstruktur

Kanton Basel-Stadt Qualität unserer Versorgungsstruktur Qualität unserer Versorgungsstruktur Dr. Carlo Conti Regierungsrat Basel-Stadt, Präsident der GDK forumsante.ch, 29. Januar 2013 Gesundheitsmonitor 2011 55% haben «positiven» oder «eher positiven» Eindruck

Mehr

Informationen zu den Eckpunkten der Gesundheitsreform 2006

Informationen zu den Eckpunkten der Gesundheitsreform 2006 Informationen zu den Eckpunkten der Gesundheitsreform 2006 Stand: August 2006 Inhaltsverzeichnis Unser Gesundheitssystem Herausforderungen Gesundheitsreform 2006 Fazit Unser Gesundheitssystem Solidarisch

Mehr

Cybersicherheit als Wettbewerbsvorteil und Voraussetzung wirtschaftlichen Erfolgs

Cybersicherheit als Wettbewerbsvorteil und Voraussetzung wirtschaftlichen Erfolgs Cybersicherheit als Wettbewerbsvorteil und Voraussetzung 9. Dezember 2014 1 Gliederung I. Digitale Risiken Reale Verluste II. Cybersicherheit als Business Enabler III. Konsequenzen für die deutsche Software

Mehr

Berichterstattung nachfolgend der Pressekonferenz am 28.1.2009 zum Start von Mit Herz dabei

Berichterstattung nachfolgend der Pressekonferenz am 28.1.2009 zum Start von Mit Herz dabei 1 Berichterstattung nachfolgend der Pressekonferenz am 28.1.2009 zum Start von Mit Herz dabei Artikel erschienen in: ABC-der-Krankenkassen.de, 3.Februar 2009 Ärzte Zeitung (Print und Online), 3. Februar

Mehr

Fakten, die für die PKV sprechen.

Fakten, die für die PKV sprechen. Fakten, die für die PKV sprechen. 96 % der Versicherten sind mit den Leistungen der PKV zufrieden. Von solchen Zustimmungswerten können andere Branchen nur träumen. Ein zusätzlicher Gradmesser der Kundenzufriedenheit

Mehr

Fünf Gedanken und eine Alternative zur Elektronischen Gesundheitskarte (EGK) Neuanfang ev.

Fünf Gedanken und eine Alternative zur Elektronischen Gesundheitskarte (EGK) Neuanfang ev. Fünf Gedanken und eine Alternative zur Elektronischen Gesundheitskarte (EGK) Überblick Die Patientenchipkarte blockiert eine global erfolgreiche Entwicklung eines Teils der deutschen medizinischen Informatik.

Mehr

Kapitel 1 Verhältnis zwischen Patient und Leistungserbringer

Kapitel 1 Verhältnis zwischen Patient und Leistungserbringer Kapitel 1 Verhältnis zwischen Patient und Leistungserbringer Was ist unter einer behandlungsbedürftigen Krankheit zu verstehen?... 16 Behandlungsvertrag welche Pflichten ergeben sich für den Arzt?... 18

Mehr

Häufig gestellte Fragen zu Rabattverträgen

Häufig gestellte Fragen zu Rabattverträgen Häufig gestellte Fragen zu Rabattverträgen Teil I (zu den Verträgen selbst) Was sind Rabattverträge? Es handelt sich um Verträge, die zwischen Krankenkassen und pharmazeutischen Herstellern geschlossen

Mehr

Starker Partner unserer Kunden vor Ort

Starker Partner unserer Kunden vor Ort SOMATOM Spirit eine Erfolgsge schichte aus China Reportage 2 Starker Partner unserer Kunden vor Ort Im chinesischen Shanghai fertigt Siemens das Einsteigerprodukt SOMATOM Spirit. Ein Drittel der jährlichen

Mehr

PRIVATE KRANKENVOLLVERSICHERUNG. Smart Fit FÜR DAS GANZE LEBEN. Mit Gesundheitsrabatt

PRIVATE KRANKENVOLLVERSICHERUNG. Smart Fit FÜR DAS GANZE LEBEN. Mit Gesundheitsrabatt PRIVATE KRANKENVOLLVERSICHERUNG Smart Fit FÜR DAS GANZE LEBEN Mit Gesundheitsrabatt 2 Entscheiden Sie sich für bessere Leistungen! Als privat Versicherter haben Sie Ihre Zukunft in der Hand Mit der Entscheidung

Mehr

Die unerwünschten Nebenwirkungen der neuen Spitalfinanzierung

Die unerwünschten Nebenwirkungen der neuen Spitalfinanzierung Die unerwünschten Nebenwirkungen der neuen Spitalfinanzierung Dr. Philippe Widmer, philippe.widmer@polynomics.ch VSAO Bern Bern, 16.3.2015 Motivation Eine Gruppierung der Patientenfälle in sogenannte Diagnosis

Mehr

AirPlus International Travel Management Study 2015 Chancen und Herausforderungen für Travel Manager. Wer sind die Travel Manager?

AirPlus International Travel Management Study 2015 Chancen und Herausforderungen für Travel Manager. Wer sind die Travel Manager? AirPlus International Travel Management Study 2015 Chancen und Herausforderungen für Travel Manager Wer sind die Travel Manager? Geschlecht hauptsächlich weiblich 77 % der Teilnehmenden an der Studie sind

Mehr

PRIVATE KRANKENVOLLVERSICHERUNG. Smart Fit FÜR DAS GANZE LEBEN. Mit Gesundheitsrabatt

PRIVATE KRANKENVOLLVERSICHERUNG. Smart Fit FÜR DAS GANZE LEBEN. Mit Gesundheitsrabatt PRIVATE KRANKENVOLLVERSICHERUNG Smart Fit FÜR DAS GANZE LEBEN Mit Gesundheitsrabatt 2 Entscheiden Sie sich für bessere Leistungen! Als privat Versicherter haben Sie Ihre Zukunft in der Hand Mit der Entscheidung

Mehr

KRANKENVERSICHERUNG IN AUSTRALIEN

KRANKENVERSICHERUNG IN AUSTRALIEN KRANKENVERSICHERUNG IN AUSTRALIEN Inhalt: Notwendigkeit... 1 Generelle Informationen zum Gesundheitssystem in Australien... 2 Rahmenbedingungen und Abschluss... 2 Kosten und Abschluss der Versicherung...

Mehr

Krankenkassen im Wettbewerb Katja Matthias

Krankenkassen im Wettbewerb Katja Matthias Katja Matthias Das Wort Wettbewerb ist in aller Munde auch in der Krankenkassenwelt. Dabei gibt es Wettbewerb zwischen Krankenkassen noch nicht lange. Die Mitglieder der Krankenkassen erhielten erstmals

Mehr

ZAHLEN UND FAKTEN ZUFRIEDENE VERSICHERTE IN DER PKV HOLGER, FACHARZT ZUFRIEDENE VERSICHERTE IN DER GKV

ZAHLEN UND FAKTEN ZUFRIEDENE VERSICHERTE IN DER PKV HOLGER, FACHARZT ZUFRIEDENE VERSICHERTE IN DER GKV Die große Mehrheit der Deutschen ist zufrieden mit der medizinischen Versorgung. Das zeigen aktuelle Umfragen. Die Zufriedenheit ist bei den Privatversicherten sogar ein paar Prozentpunkte höher. Aber

Mehr

Medizinische Soziologie

Medizinische Soziologie Vorlesung WS 2012/13 Medizinische Soziologie Thomas Kohlmann Sandra Meyer-Moock, You-Shan Feng Institut für Community Medicine Universität Greifswald Geschichte des deutschen Gesundheitswesens Einführung

Mehr

Fall 3: Freizeitunfall

Fall 3: Freizeitunfall Fall 3: Freizeitunfall Ein 40-jähriger, sonst gesunder Mann erleidet bei einem Hobby-Fußballspiel ohne Fremdeinwirkung ein Verdrehtrauma des linken Kniegelenks und reißt sich dabei das vordere Kreuzband.

Mehr

Einbruch in geschützte Märkte als Erfolgsmodell

Einbruch in geschützte Märkte als Erfolgsmodell Einbruch in geschützte Märkte als Erfolgsmodell...oder der Umgang mit Veränderungen in der Medizin Dr. med. Andy Fischer CEO Schweizer Zentrum für Telemedizin MEDGATE Was ist Telemedizin?...Medizin über

Mehr

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen.

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen. Wahlprüfsteine 2013 Aktuelle Themen, die bewegen leicht lesbar! Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung bringt sich auch im Wahljahr 2013 ein und fragte bei den Parteien ihre politische Positionen

Mehr

TK-News. Informationen für die Presse. Psychotherapeuten gründen Online-Netzwerk

TK-News. Informationen für die Presse. Psychotherapeuten gründen Online-Netzwerk Psychotherapeuten gründen Online-Netzwerk München, 15. Februar 2008. Bis zu sechs Monate müssen Patienten auf einen Termin bei einem Psychotherapeuten warten; dabei ist es gerade bei Krankheiten wie Depressionen

Mehr

Wenn Gigi Oeri den Match FCB gegen GC pfeift oder Können Spitaleigentümer eine objektive Spitalplanung aufstellen?

Wenn Gigi Oeri den Match FCB gegen GC pfeift oder Können Spitaleigentümer eine objektive Spitalplanung aufstellen? Wenn Gigi Oeri den Match FCB gegen GC pfeift oder Können Spitaleigentümer eine objektive Spitalplanung aufstellen? Referat von Ständerätin Erika Forster-Vannini, St. Gallen 1 Modell SGK-SR, September 2005

Mehr

Geschätzte Damen und Herren

Geschätzte Damen und Herren Geschätzte Damen und Herren Wir feiern heute unsere Heimat. Feiern tut man, wenn man sich freut über Erreichtes, sich freut über Erfolge. Wir Schweizer, Schwyzer und wir Ybriger (mein Grossvater mütterlicherseits

Mehr

Die PKV als Wirtschaftsfaktor.

Die PKV als Wirtschaftsfaktor. Die PKV als Wirtschaftsfaktor. Bedeutung der Gesundheitswirtschaft Das Gesundheitssystem ist einer der größten Wirtschaftssektoren Deutschlands. Über 5 Millionen Menschen sind hierzulande in der Gesundheitswirtschaft

Mehr

Rück vergütung für Krankheits kosten und Behinderungs kosten

Rück vergütung für Krankheits kosten und Behinderungs kosten Sie bekommen Ergänzungs leistungen? Dann ist dieses Merk blatt für Sie. Ein Merk blatt in Leichter Sprache Rück vergütung für Krankheits kosten und Behinderungs kosten Wann bekommen Sie Geld zurück? Dieser

Mehr

DrEd Ihr Arzt im Netz. Erfahren, einfach und sicher.

DrEd Ihr Arzt im Netz. Erfahren, einfach und sicher. DrEd Ihr Arzt im Netz. Erfahren, einfach und sicher. Die neuen Gesundheitsentrepreneure machen Internetmedizin die Zukunft, die schon da ist! Ist Telemedizin bereits out? Hauptstadtkongress Ärztliche Versorgung

Mehr

Investitionsfinanzierung im Rahmen der Krankenkassen- Vergütung für stationäre Patienten erfolgt. Die Kassen erhielten gleichzeitig Vertragsfreiheit

Investitionsfinanzierung im Rahmen der Krankenkassen- Vergütung für stationäre Patienten erfolgt. Die Kassen erhielten gleichzeitig Vertragsfreiheit Milliarden Verwaltungskosten der Krankenkassen ohne Konsequenzen Verbesserte medizinische Leistungen und Beitragssenkungen sind überfällig Von Günter Steffen, Lemwerder Der Auftrag für die gesetzlichen

Mehr

Wie finde ich das richtige Krankenhaus für meine psychische Erkrankung? BPtK veröffentlicht Checkliste für Psychiatrie und Psychosomatik

Wie finde ich das richtige Krankenhaus für meine psychische Erkrankung? BPtK veröffentlicht Checkliste für Psychiatrie und Psychosomatik Pressemitteilung Wie finde ich das richtige Krankenhaus für meine psychische Erkrankung? BPtK veröffentlicht Checkliste für Psychiatrie und Psychosomatik Berlin, 6. Mai 2010: In Deutschland lassen sich

Mehr

Manual für das Praxisteam. 2. Was ist Kostenerstattung überhaupt?

Manual für das Praxisteam. 2. Was ist Kostenerstattung überhaupt? Manual für das Praxisteam Seit dem 1. Januar 2004 besteht für alle Kassenpatienten die Möglichkeit, anstatt des traditionellen Sachleistungssystems die sogenannte Kostenerstattung nach 13 SGB V zu wählen.

Mehr

Informationen zum Thema Europäische Krankenversicherungskarte

Informationen zum Thema Europäische Krankenversicherungskarte Gesundheitskarte AKTUELL Informationen zum Thema Europäische Krankenversicherungskarte Von Anfang an ist die Rückseite der elektronischen Gesundheitskarte für die Aufnahme der Europäischen Krankenversicherungskarte

Mehr

Symposium Schweizer Spitzenmedizin 2015 Antwort der Versicherungsbranche auf falsche Anreize

Symposium Schweizer Spitzenmedizin 2015 Antwort der Versicherungsbranche auf falsche Anreize Symposium Schweizer Spitzenmedizin 2015 Antwort der Versicherungsbranche auf falsche Anreize Otto Bitterli, CEO Sanitas Rüschlikon, Swiss Re Centre for Global Dialogue, 2. Oktober 2015 Agenda 1. Ausgangslage

Mehr

Anhang 1 Tarifordnung gültig ab 1. Januar 2012

Anhang 1 Tarifordnung gültig ab 1. Januar 2012 Anhang 1 Tarifordnung gültig ab 1. Januar 2012 1. Pauschalen für einen stationären Aufenthalt Alle im stationären Bereich erbrachten Leistungen des Spitals Glarus werden durch ressourcenbezogene Fallpreispauschalen

Mehr

Denk. Zeiten. hat. in schlechten besser. wenn. manes. Sonderklasse-Versicherung. Gesundheit & Wertvoll

Denk. Zeiten. hat. in schlechten besser. wenn. manes. Sonderklasse-Versicherung. Gesundheit & Wertvoll Denk in schlechten ist esgut, besser manes Zeiten wenn hat. Gesundheit & Wertvoll Sonderklasse-Versicherung Denk wird wer sich WOHLFÜHLT, schneller GESUND. Unsere Gesundheit ist unsere größte Verantwortung.

Mehr

Sie möchten einfach gut privat versichert sein Mit AXA ist das dreifach günstig.

Sie möchten einfach gut privat versichert sein Mit AXA ist das dreifach günstig. Gesundheit Sie möchten einfach gut privat versichert sein Mit AXA ist das dreifach günstig. Private Krankenvollversicherung ELEMENTAR Bonus (Tarif 2013) So günstig kann die Private für Sie sein. Das eigene

Mehr

Privatisierung von Krankenhäusern

Privatisierung von Krankenhäusern Privatisierung von Krankenhäusern HSK pro Kommunal 30.01.2012 Inhalt 1. Entwicklung des Krankenhaussektors in Deutschland 2. Privatisierung von Krankenhäuser in Deutschland 3. Konsequenzen der Privatisierung

Mehr

Ein nachhaltiges Gesundheitssystem : politischer Handlungsbedarf

Ein nachhaltiges Gesundheitssystem : politischer Handlungsbedarf Ein nachhaltiges Gesundheitssystem : politischer Handlungsbedarf Dr. Carlo Conti, Vorsteher Gesundheitsdepartement BS, Präsident der GDK 4. Dezember 2012 Symposium der SAMW Die demografische Entwicklung

Mehr

Klinikum Stuttgart Medizin fürs Leben. Stuttgarter Archivtage 2011 Begrüßung durch das Klinikum Stuttgart

Klinikum Stuttgart Medizin fürs Leben. Stuttgarter Archivtage 2011 Begrüßung durch das Klinikum Stuttgart Klinikum Stuttgart Medizin fürs Leben Stuttgarter Archivtage 2011 Begrüßung durch das Klinikum Stuttgart Klinischer Direktor Prof. Dr. Claude Krier Klinikum Stuttgart - das leistungsfähige Gesundheitszentrum

Mehr

2 4 8.052 2 88 2 2 05 1 2 052 052 1 42 2, 28 2 5 8 24 2 5

2 4 8.052 2 88 2 2 05 1 2 052 052 1 42 2, 28 2 5 8 24 2 5 2 4 8.052 2 88 2 2 05 1 2 052 052 1 42 2, 28 2 5 8 24 2 5 Der Augenöffner Erstens: Die öffentliche Meinung bestimmt heute in erstaunlich hohem Maße die politischen Entscheidungen. Zweitens: Oft bestimmt

Mehr

DISKUSSIONSABEND DES WIRTSCHAFTS- UND INDUSTRIE-KLUB

DISKUSSIONSABEND DES WIRTSCHAFTS- UND INDUSTRIE-KLUB DISKUSSIONSABEND DES WIRTSCHAFTS- UND INDUSTRIE-KLUB Wie in den zurückliegenden Jahren hat der Wirtschafts- und Industrie-Klub auch im Oktober 2010 wieder zu einem Diskussionsabend in das KME-Forum eingeladen.

Mehr

Was 2012 zählt: Zahlen, Daten, Analysen.

Was 2012 zählt: Zahlen, Daten, Analysen. www.barketing.de Was 2012 zählt: Zahlen, Daten, Analysen. ausführliche Ergebnisse. VORWORT Liebe Leserinnen und Leser, die Internetwelt ist schnelllebig. Neue Trends, neue Innovationen und Veränderung

Mehr

Informationensmappe Plastische Chirurgie Fettabsaugung / Liposuction

Informationensmappe Plastische Chirurgie Fettabsaugung / Liposuction Informationensmappe Plastische Chirurgie Fettabsaugung / Liposuction Vorwort Das Medical Fly Team möchte sich ganz herzlich für Ihr Vertrauen und Ihr Interesse bedanken. Auf den nächsten Seiten finden

Mehr

Leitfaden zu Abrechnung, Versicherung, finanzieller Unterstützung und Beratung Billing, Insurance, Financial Assistance and Counseling Guide

Leitfaden zu Abrechnung, Versicherung, finanzieller Unterstützung und Beratung Billing, Insurance, Financial Assistance and Counseling Guide Leitfaden zu Abrechnung, Versicherung, finanzieller Unterstützung und Beratung Billing, Insurance, Financial Assistance and Counseling Guide Danke, dass Sie sich für Beaumont Health für Ihre Bedürfnisse

Mehr

Krankenversicherung für Mitglieder

Krankenversicherung für Mitglieder Krankenversicherung für Mitglieder Meine Bank Gesundheit ist das höchste Gut Mitglieder werden optimal betreut Es gibt nichts Wichtigeres im Leben als die Gesundheit. Noch nie war der medizinische Standard

Mehr

Konkrete Erfolge im grenzüberschreitenden Pilotprojekt und Visionen

Konkrete Erfolge im grenzüberschreitenden Pilotprojekt und Visionen Konkrete Erfolge im grenzüberschreitenden Pilotprojekt und Visionen Europäische Gesundheitskooperation III 10.12.2009, Landratsamt, Lörrach Günter Zisselsberger Beauftragter des Landkreises Lörrach für

Mehr

DAS GRÜNE REZEPT. Für eine sichere Medikation mit rezeptfreien Arzneimitteln

DAS GRÜNE REZEPT. Für eine sichere Medikation mit rezeptfreien Arzneimitteln DAS GRÜNE REZEPT Für eine sichere Medikation mit rezeptfreien Arzneimitteln Was ist das Grüne Rezept? Obwohl das Grüne Rezept schon seit Jahren in Arztpraxen verwendet wird, ist es vielen Patienten und

Mehr

Akademische Förderung von Frauen in Medizin und Naturwissenschaften. Existenzsicherung und medizinische Versorgung indischer Frauen und Mädchen

Akademische Förderung von Frauen in Medizin und Naturwissenschaften. Existenzsicherung und medizinische Versorgung indischer Frauen und Mädchen Akademische Förderung von Frauen in Medizin und Naturwissenschaften Existenzsicherung und medizinische Versorgung indischer Frauen und Mädchen Wir setzen uns für Chancengleichheit von Frauen ein. In Deutschland

Mehr

1. Was ist der Pflege - Bahr?

1. Was ist der Pflege - Bahr? BFFM GmbH & Co KG Normannenweg 17-21 20537 Hamburg www.bffm.de Januar 2013, Nr. 2 Pflegeversicherungen Stiftung Warentest hält den neuen Pflege - Bahr für sinnvoll Und die ersten Policen sind auch schon

Mehr

Informationen zum Thema Arzneimitteldokumentation und Arzneimitteltherapiesicherheit

Informationen zum Thema Arzneimitteldokumentation und Arzneimitteltherapiesicherheit Gesundheitskarte AKTUELL Informationen zum Thema Arzneimitteldokumentation und Arzneimitteltherapiesicherheit Arzneimittel sind ein elementarer Bestandteil in der modernen medizinischen Behandlung. Bei

Mehr

Was wir gut und wichtig finden

Was wir gut und wichtig finden Was wir gut und wichtig finden Ethische Grundaussagen in Leichter Sprache 1 Was wir gut und wichtig finden Ethische Grundaussagen in Leichter Sprache 2 Zuallererst Die Vereinten Nationen haben eine Vereinbarung

Mehr

Finanztest 05/2014 Thema: Private Krankenversicherung Kapitel Bilder Off-Text Kapitel 1: Gesetzlich oder privat? 00:10

Finanztest 05/2014 Thema: Private Krankenversicherung Kapitel Bilder Off-Text Kapitel 1: Gesetzlich oder privat? 00:10 05/2014 Thema: Private Krankenversicherung Kapitel Bilder Off-Text Kapitel 1: Gesetzlich oder privat? Themenbilder: Deutsche Verbraucher Gesetzlich oder privat krankenversichert? Rund 2,6 Millionen Arbeitnehmer

Mehr

Techniker Krankenkasse Krankenhaus-Patientenbefragung 2006

Techniker Krankenkasse Krankenhaus-Patientenbefragung 2006 IK-Nr. 261101220 Eine Auswertung der quant gmbh, Hamburg Inhalt Inhaltsverzeichnis Seite Allgemeine Erläuterungen zur Auswertung Leseanleitung 4 Erklärung des Punktesystems 5 A. Ergebnisüberblick 6 B.

Mehr

Nachwuchsmangel in der Medizin

Nachwuchsmangel in der Medizin Nachwuchsmangel in der Medizin Dr. med. Dirk Michael Forner Facharzt für allgemeine Chirurgie, gynäkologische Onkologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe Ärzteschwämme Ärztemangel Facharztmangel Hausarztmangel

Mehr

Medikamente, Reform und Parkinson. olaf rose, apotheker, doctor of pharmacy (usa), elefanten-/pharmaxi-apotheke steinfurt, coerde-apotheke münster

Medikamente, Reform und Parkinson. olaf rose, apotheker, doctor of pharmacy (usa), elefanten-/pharmaxi-apotheke steinfurt, coerde-apotheke münster Medikamente, Reform und Parkinson olaf rose, apotheker, doctor of pharmacy (usa), elefanten-/pharmaxi-apotheke steinfurt, coerde-apotheke münster Themen Aus gegebenem Anlass kurzes Mitgliedertraining zu

Mehr

Besondere Bedingungen Kapselfibrose Gesäßaugmentation für Privatversicherte

Besondere Bedingungen Kapselfibrose Gesäßaugmentation für Privatversicherte Besondere Bedingungen Kapselfibrose Gesäßaugmentation indizierten Gesäßaugmentation (Gesäßvergrößerung/Implantat), die in der Bundesrepublik Deutschland Notwendigkeit zur Behandlung besteht. Die schließt

Mehr

Unzufriedenheit mit Gesundheitssystem wächst

Unzufriedenheit mit Gesundheitssystem wächst Ressort Wirtschaft Neue Bevölkerungsbefragung der Continentale Krankenversicherung: 20. September 2001 Unzufriedenheit mit Gesundheitssystem wächst Geringes Interesse an Gesundheitsmanagement und Wechsel

Mehr

Vernetzung im Gesundheitswesen. Die häufigsten Fragen zur elektronischen Gesundheitskarte.

Vernetzung im Gesundheitswesen. Die häufigsten Fragen zur elektronischen Gesundheitskarte. Vernetzung im Gesundheitswesen. Die häufigsten Fragen zur elektronischen Gesundheitskarte. 3. Kann ich nicht einfach meine alte Krankenversichertenkarte behalten? Die elektronische Gesundheitskarte ist

Mehr

Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Deutscher Industrie- und Handelskammertag 19.02.2016 Deutscher Industrie- und Handelskammertag 3 DIHK-Stellungnahme zu den Anträgen Zusatzbeiträge abschaffen Parität wiederherstellen der Fraktion DIE LINKE. vom 12.01.2016 sowie Lasten und Kosten

Mehr

Informationen zur Verselbständigung. Mehr wissen. Alles geben.

Informationen zur Verselbständigung. Mehr wissen. Alles geben. Informationen zur Verselbständigung Mehr wissen. Alles geben. Inhalt 3 Kostenabgeltung und Defizitdeckung 4 Freie Spitalwahl 6 Leistungsabgeltung über Fallpauschalen 7 Mehr Wettbewerb 8 Beschleunigung

Mehr

Economics of the Public Health Sector in NRW: From Money Pit to Profit Centre

Economics of the Public Health Sector in NRW: From Money Pit to Profit Centre WHO Regional Office for Europe Workshop Public Health Systems and their Effect on Local Economic and Social Development Economics of the Public Health Sector in NRW: From Money Pit to Profit Centre Venice,

Mehr

Die Bürgerversicherung: Solidarität nutzt allen

Die Bürgerversicherung: Solidarität nutzt allen Berlin, 29. August 2004 Die Bürgerversicherung: Solidarität nutzt allen Die SPD will eine Bürgerversicherung für alle einführen. Die Bürgerversicherung wird unser Gesundheitssystem solidarischer, gerechter

Mehr

» Achtung! Neue Öffnungszeiten ab 2030: Mo. Fr.

» Achtung! Neue Öffnungszeiten ab 2030: Mo. Fr. » Achtung! Neue Öffnungszeiten ab 2030: Mo. Fr. geschlossen. «René Badstübner, Niedergelassener Arzt www.ihre-aerzte.de Demografie Die Zukunft der Arztpraxen A uch unsere Ärzte werden immer älter. Mehr

Mehr

Meine eigene Erkrankung

Meine eigene Erkrankung Meine eigene Erkrankung Um ein Buch über Hoffnung und Wege zum gesunden Leben schreiben zu können, ist es wohl leider unabdingbar gewesen, krank zu werden. Schade, dass man erst sein Leben ändert wenn

Mehr

Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen

Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen Seite 2 Inhaltsverzeichnis Seite 4 6 Vorwort von Olaf Scholz Bundesminister für Arbeit und Soziales

Mehr

Innovationen Die Basis eines starken Produktionsstandortes Schweiz

Innovationen Die Basis eines starken Produktionsstandortes Schweiz Forschungs- und Produktionsstandort Schweiz Innovationen Die Basis eines starken Produktionsstandortes Schweiz Christoph Mäder Präsident scienceindustries und Vizepräsident economiesuisse economiesuisse

Mehr

HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER Page 1 of 5 http://www.faz.net/-ht4-7lxs8 HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER Home Finanzen Meine Finanzen Versichern und schützen

Mehr

Niemand kann Krebs sicher verhindern. Aber jeder kann sich oder seine Lieben bestmöglich absichern. Mit SecuRespons.

Niemand kann Krebs sicher verhindern. Aber jeder kann sich oder seine Lieben bestmöglich absichern. Mit SecuRespons. Niemand kann Krebs sicher verhindern. Aber jeder kann sich oder seine Lieben bestmöglich absichern. Mit. Die einzigartige Risikoschutzversicherung Jährlich sind allein in Deutschland rund eine halbe Million

Mehr

Ihre private Krankenversicherung wird teurer?

Ihre private Krankenversicherung wird teurer? Ihre private Krankenversicherung wird teurer? Grund sind nicht allein die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen! DIE SITUATION Warum gibt es so viele verschiedene Tarife? Neue Kunden lockt man mit niedrigen

Mehr

Der ambulant tätige Facharzt zwischen Skylla und Charybdis

Der ambulant tätige Facharzt zwischen Skylla und Charybdis Der ambulant tätige Facharzt zwischen Skylla und Charybdis Fachärztliche Versorgung zwischen Primärversorgung und hochspezialisierter ambulanter Medizin 2 1 Agenda Entwicklung in der GKV Entwicklung in

Mehr

Heißt: Roland Bebber hatte bei seiner langen Suche nach Hilfe nicht einfach nur Pech wie ihm geht es offenbar immer mehr Patienten.

Heißt: Roland Bebber hatte bei seiner langen Suche nach Hilfe nicht einfach nur Pech wie ihm geht es offenbar immer mehr Patienten. 1 Defizite in der Physiotherapeuten-Ausbildung Bericht: Andreas Rummel Roland Bebber ist schwer behindert. Um Hilfe gegen seine ständigen extremen Rückenschmerzen zu bekommen, muss er lange Wege in Kauf

Mehr

Standort-Betrachtung: Realitäten und Trends im Gesundheitswesen

Standort-Betrachtung: Realitäten und Trends im Gesundheitswesen Standort-Betrachtung: Realitäten und Trends im Gesundheitswesen Unser Ansatz: Nicht reden, sondern handeln und Effizienzlücken im Gesundheitswesen füllen! 10. Mai 2011, Robert Blass, CIO, Helsana Versicherungen

Mehr

Press Review. SHARE Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe. 2012 Version April

Press Review. SHARE Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe. 2012 Version April Press Review SHARE Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe 2012 Version April Source: DIW Wochenbericht 79(2012), issue 7: p.11-14, http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.392847.de/12-7-3.pdf

Mehr

Brustkompetenzzentrum

Brustkompetenzzentrum Brustkompetenzzentrum im Klinikum Herford Informationen zum Thema Brustkrebserkrankungen für Patientinnen Maximalversorgung unter einem Dach durch Kompetenzteams aus 18 Abteilungen Liebe Patientinnen,

Mehr

Vizepräsident der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK)

Vizepräsident der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) Ärzteverbandstag München Grußwort von Dr. Klaus Ottmann, Vizepräsident der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) Löwenbräukeller, 19. Juli 2006 Es gilt das gesprochene Wort 1 Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Mehr

> Wer wir sind > Was wir machen > Wo Sie uns finden

> Wer wir sind > Was wir machen > Wo Sie uns finden Der Medizinische Dienst der Kranken-Versicherung () > Wer wir sind > Was wir machen > Wo Sie uns finden Der : Wer wir sind Wenn die Menschen krank sind, brauchen sie gute Medizin. Und gute Behandlung.

Mehr