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1 Aufgaben der Leber Lies den Text zur Leber und mache dir Notizen. Versuche heraus zu finden, was gespeichert, umgewandelt und abgebaut wird.

2 Das Zentrallabor der Körpers Die Leber baut auf: - Glykogen, Bluteiweissstoffe (z.b. Albumin), Blutgerinnungsstoffe (z.b. Fibrinogen), Aminosäuren, Zuckerstoffe, Fettsäuren, Cholesterin, Harnstoff Die Leber baut ab: - Glykogen, rote Blutkörperchen, überschüssige Aminosäuren, Alkohol, Medikamente, Giftstoffe Die Leber speichert: - Glykogen, Vitamine, Nährsalze (z.b. Eisen) Die Leber erzeugt den Gallensaft.

3 Die Leber und der Alkohol - Alkohol wird hauptsächlich In der Leber abgebaut. - Die Abbauprodukte werden zum Energiegewinn verwendet. - Durch den hohen Level dieser Abbauprodukte speichert die Leber Fett und baut noch neues Fett auf --> Fettleber (reversibel). - Bei länger anhaltdendem Alkoholkonsum verändern sich die fettspeichernden Zellen zu Bindegewebszellen (können die Aufgaben der Leber nicht mehr bewerkstelligen) --> Leberfibrose --> Zirrhose.

4 Hepatitis HA: Mache dich schlau über eine der weltweit häufigsten Infektionskrankheiten - Hepatitis B. Suche Informationen zu ihren Symptomen (z.b. im Internet auf Was haben Gelbsucht, Schrumpfleber, Bilirubin und HPV mit Hepatitis B zu tun?

5

6 Die Nährstoffe, die aus der Nahrung aufgenommen werden, müssen an alle Zellen verteilt werden. Wer ist dafür zuständig?

7 Blut

8 Blut Menge und Zusammensetzung Aufgaben (u.a. Blutgerinnung) Blutkreislauf und Gefässsystem Herz Lunge und Atmung Spezialthemen: Blutdruck, Blutgruppen, Krankheiten...

9 Aufgaben des Blutes - Transport: Nährstoffe, Abfallprodukte, Gase, Hormone - Homöostase (Aufrecherhaltung): Wasserhaushalt, ph- Wert, Körperwärme - Abwehr: Antikörper, Immunzellen - Selbstschutz: Gerinnung

10 Bestandteile des Blutes Liter beim Erwachsenen - fest (Zellen): 44% - flüssig (Plasma): 56% - Plasma ohne die Gerinnungsstoffe: Serum - Inhaltsstoffe des Serum sind gelöst in Wasser - rote Farbe durch Hämoglobin

11 Bestandteile des Blutes Was ist fest? Was ist flüssig? Was ist das Plasma? Was ist das Serum? Welche Zellen sind vorhanden? Welche gelösten Stoffe sind vorhanden? Denke an die Aufgaben des Blutes!!!

12 Aufgabe Blutgerinnung/ Wundverschluss Lies im Buch S Fertige ein Diagramm an, welches den zeitlichen Ablauf des Wundverschlusses zeigt. Überlege dir Antworten zu folgenden Fragen: - Warum bluten Schürfwunden nur wenig? Was tritt aus ihnen aus? - Wie entstehen Beulen und blaue Flecken? - Was muss nach dem Wundverschluss passieren? - Was passiert, wenn ein blauer Fleck seine Farbe verändert und wieder verschwindet? - Schau dir auch die Fragen auf S. 258 an!

13 Blutgerinnung

14

15 Was ist noch im Blut? - Neben den Thrombocyten, die für die Gerinnung zuständig sind, gibt es noch weitere zelluläre Blutbestandteile. - Die Erythrocyten sind rot gefärbt und für den Transport von Sauerstoff zuständig. - In ihrer Zellmembran sitzen Eiweisse, die als Antigene bezeichnet werden und die Blutgruppe bestimmen. Wofür könnten Eiweisse auf der Oberfläche von Zellen gut sein? Überlege womit die Zelloberfläche in Kontakt kommt.

16 Blutgruppen - Der Arzt Karl Landsteiner (Ö) entdeckte vor ca. 100 Jahren, dass Blut verschiedener Patienten, miteinander gemischt, verklumpte. - Das Verklumpen in den Adern führte zum Tod (Thrombose). Warum? - Neben den Antigenen auf den Erythrocyten sind dafür Antikörper im Blutserum verantwortlich. Antikörper sind Eiweisse, die Antigene erkennen. Sie funktionieren nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip. Welches Blut verklumpt nie? Welches Blut verklumpt fast immer?

17 - Die Blutgruppen spielen eine wichtige Rolle bei Bluttransfusionen. - Heute werden selten Vollbluttransfusionen durchgeführt, sondern meist entweder Plasma oder Erythrocyten. - Plasma eines Patienten welcher Blutgruppe ist universell einsetzbar? - Welche Erythrocyten werden nie verklumpen?

18 Das Rhesus-System Das Rhesus-System beruht nur auf einem Antigen (D). Ca. 17% der Europäer sind Rhesus negativ. Rhesus-negative Menschen besitzen keine Antikörper gegen das Rhesus Antigen. Unterschiedliche Rhesus-Faktoren bei Mutter und Kind können zu Problemen führen. Warum? Was ist bei Bluttransfusionen zu beachten?

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