VoIP mit Asterisk an der KUEI. Voice-over-IP mit Asterisk an der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt

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1 Voice-over-IP mit Asterisk an der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt Dr. Wolfgang A. Slaby Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt, UniversitätsRechenZentrum 27. Februar DFN-Betriebstagung 1

2 Gliederung: 1. Ausgangssituation 2. Pilotprojekt VoIP-Server 3. VoIPbreakout des DFN 4. Offene Punkte und weitere Entwicklungen 27. Februar DFN-Betriebstagung 2

3 1. Ausgangssituation 27. Februar DFN-Betriebstagung 3

4 Ausgangssituation Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt vorwiegend geisteswissenschaftlich orientiert; gegliedert in acht Fakultäten zwei Standorte (Eichstätt / Ingolstadt) mit jeweiliger Campus-Lage; verbunden über Standleitung mit 50 Mbit/s 27. Februar DFN-Betriebstagung 4

5 Ausgangssituation Studierende: 4874 Personal: 680 [Stand: WS 2006/2007] Vernetzung nahezu aller Gebäude auf aktuellem technischen Stand mit LWL bis zum Arbeitsplatz; Switches: Cisco Catalyst 3550/3750 Router: Foundry BigIron 4000 Telefonanlage Avaya-Tenovis Integral 33 mit 670 Telefonen (U p0 ) und 70 analogen Faxgeräten 27. Februar DFN-Betriebstagung 5

6 2. Pilotprojekt VoIP-Server 27. Februar DFN-Betriebstagung 6

7 Pilotprojekt VoIP-Server Ablösung der mehr als 10 Jahre alten Telefonanlage Avaya-Tenovis Integral 33 wegen gehäufter Probleme mit Betriebsstabilität und Ersatzteile-Verfügbarkeit dringend erforderlich sofortiger kompletter Umstieg auf VoIP erschien uns wegen fehlender eigener Erfahrung zu riskant 27. Februar DFN-Betriebstagung 7

8 Pilotprojekt VoIP-Server Kombination aus konventioneller Telefonanlage Siemens HiPath4000 mit 600 Telefonen optipoint500 und VoIP-Server auf Basis von Asterisk mit 70 IP-Telefonen Snom360 für URZ u.a. VoIP-Server: zwei Server Dell PowerEdge 1850 jeweils mit 2 GB Hauptspeicher, 2 x 73 GB SCSI-Festplatte (RAID-1), Interface-Karte 2 x S 2M von Digium [ 1 Produktions-Server, 1 Test-/Backup-Server] 27. Februar DFN-Betriebstagung 8

9 Pilotprojekt VoIP-Server Betriebssystem: SuSE Linux 10.0 VoIP-Software: Asterisk Anlagen-Kopplung: 27. Februar DFN-Betriebstagung 9

10 VoIP mit Asterisk an der KUEI q Pilotprojekt VoIP-Server m IP-Telefone Snom360 m besondere Ausstattungsmerkmale: - 12 LED-bestückte Funktionstasten - Message Waiting -Anzeige - Voic -Abruf über gesonderte Funktionstaste - von Asterisk interpretierbare Umleitungsfunktionen 27. Februar DFN-Betriebstagung 10

11 Pilotprojekt VoIP-Server Entscheidung für Asterisk mit Snom IP-Telefonen wegen - Konformität mit den gängigen VoIP-Standards - reichhaltigen Funktionsspektrums - weit reichender Konfigurationsmöglichkeiten unter vollständiger eigener Kontrolle 27. Februar DFN-Betriebstagung 11

12 Pilotprojekt VoIP-Server Spezielle Funktionalitäten - Chef-/Sekretär-Funktion: SIP-Subskription der Chef-Nebenstelle durch Sekretariats-Nebenstelle mit Signalisierung der Zustände Idle, Ringing, In Use der Chef-Leitung auf den Funktionstasten-LEDs des Sekretariats-Telefons; Gesprächsannahme für Chef durch Drücken der blinkenden Funktionstaste auf Sekretariats-Telefon 27. Februar DFN-Betriebstagung 12

13 Spezielle Funktionalitäten - Rufumleitung: permanent und/oder bei besetzt/unerreichbar; das Setzen oder Löschen einer Rufumleitung am Snom-Telefon setzt einen spezifischen Call auf dem Asterisk-Server ab, mit dem entsprechende Operationen in der Asterisk-Datenbank veranlasst werden können, durch die der Asterisk bei eingehenden Anrufen wunschgemäß reagieren kann 27. Februar DFN-Betriebstagung 13

14 Spezielle Funktionalitäten - Sprachboxen [Voic -Boxen]: automatische Verzweigung bei Nicht-Erreichbarkeit bzw. spezielle Rufumleitung in eine zur Nebenstelle gehörende Sprachbox, bei der der Anrufer die Möglichkeit zum Aufsprechen einer Mitteilung erhält; Ablage der Sprachnachrichten auf dem Asterisk-Server mit sprachmenü-gesteuerter Bearbeitungsmöglichkeit und/oder Zusendung der Sprachnachricht als Mail-Anhang [für alle Nebenstellen von Mitarbeitern] 27. Februar DFN-Betriebstagung 14

15 Spezielle Funktionalitäten - ENUM aktiv: für ausgehende Anrufe mit externer Zielrufnummer Lookup von ENUM-Einträgen unter e164.arpa und Nutzung dort enthaltener SIP- oder IAX-Einträge zum Rufaufbau über IP - ENUM passiv: Entgegennahme von externen Anrufen, die aufgrund der eigenen ENUM-Einträge der KUEI ihren Weg über SIP oder IAX genommen haben, und Weitervermittlung an die gewählte Nebenstelle [für alle Nebenstellen der KUEI] 27. Februar DFN-Betriebstagung 15

16 3. VoIPbreakout des DFN 27. Februar DFN-Betriebstagung 16

17 VoIPbreakout des DFN zusätzlicher Service innerhalb der Dienstleistung DFNfernsprechen, mit dem teilnehmenden Einrichtungen mit VoIP-Server ermöglicht wird, ausgehenden Telefonverkehr zunächst über das X-WiN zu einem MSP-Server der T-Systems in Frankfurt und dort in Festnetze bzw. Mobilnetze weiterzuleiten 27. Februar DFN-Betriebstagung 17

18 VoIPbreakout des DFN Vorteile: - Abrechnung aller Anrufe ins deutsche Festnetz zum (rabattierten) Ortstarif - Gewährleistung der gesetzlichen Auflagen wie korrektes Routen von Notrufen oder Ermöglichung richterlich angeordneter Überwachungsmaßnahmen 27. Februar DFN-Betriebstagung 18

19 VoIPbreakout des DFN Pilotierung zur Jahreswende 2005/2006 durch - Leibniz-Rechenzentrum München (Asterisk, SIP) - Universität Rostock (Cisco CallManager, H.323) - Geschäftsstelle des DFN (Innovaphone, H.323) - Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt (Asterisk, SIP) 27. Februar DFN-Betriebstagung 19

20 VoIPbreakout des DFN Funktionstests bei den SIP-basierten Asterisk-VoIP-Servern auf Anhieb erfolgreich; zunächst Software-Probleme auf dem MSP-Server bei der Umsetzung H.323 SIP VoIPbreakout an der KUEI seit März 2006 im produktiven Einsatz; seit Juli 2006 auch für alle von den Siemens-Telefonen an der HiPath4000 ausgehenden Gespräche mit externem Ziel 27. Februar DFN-Betriebstagung 20

21 VoIPbreakout des DFN Einbindung der KUEI in VoIPbreakout: 27. Februar DFN-Betriebstagung 21

22 VoIPbreakout des DFN Telefonabrechnung: - über VoIPbreakout geführte Gespräche werden getrennt nach Zielnetzen in monatlicher DFNfernsprechen-Rechnung gesondert ausgewiesen - teil-anonymisierte Einzelverbindungsdaten werden zusätzlich als CSV-Datei geliefert; nach Import in ORACLE-DB: Zuordnung zu Kostenstellen, Auswertungen, Einzelverbindungsnachweise für einzelne Nebenstellen 27. Februar DFN-Betriebstagung 22

23 4. Offene Punkte und weitere Entwicklungen 27. Februar DFN-Betriebstagung 23

24 Offene Punkte und weitere Entwicklungen normaler Amtsanschluss weiterhin erforderlich, sowohl als Fallback als auch für Telefonate zu gewissen Sonderrufnummern wie 118xx, 0190-, 0700-, 0900-, etc. bisher keine Unterstützung von T.38 für Faxversand/-empfang; Faxen mit G.711a bietet weder die erforderliche Stabilität noch die nötige Qualität 27. Februar DFN-Betriebstagung 24

25 Offene Punkte Verschlüsselte Übertragung der Sprachdaten mit Secure RTP derzeit weder zwischen IP-Telefon und Asterisk-VoIP-Server noch zwischen Asterisk-VoIP-Server und MSP-System der T-Systems möglich 27. Februar DFN-Betriebstagung 25

26 und weitere Entwicklungen Erweiterung des VoIPbreakout zu einem Dienst VoIPconnect, der zusätzlich die multilaterale Kopplung von VoIP-Servern in DFN-Einrichtungen über das MSP-Gateway der T-Systems gestattet 27. Februar DFN-Betriebstagung 26

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