SOFT MIGRATION SCHRITT FÜR SCHRITT ERKLÄRT. Vorher. Nachher. VoIP. VoIP Whitepapers

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1 Seite 1 bis 8 VoIP Whitepapers SOFT MIGRATION SCHRITT FÜR SCHRITT ERKLÄRT Vorher VoIP Nachher

2 Seite 2 bis 8 Migration einer klassischen TK-Anlage zu einer VoIP-Anlage: Von der Testphase bis zur endgültigen Umstellung Inhalt Einführung Ist-Umgebung Soll-Umgebung Der Migrations- prozess Testphase Pilotphase Umzug der noch benötigten Zu- satzgeräte auf das VoIP-System Sukzessiver Um- zug aller Abtei- lungen Rückbau der klas- sischen TK-Geräte und Infrastruktur Fazit Das beronet Der beronet Failover Switch Über beronet Einführung Wenn ein Unternehmen vor der Entscheidung steht, seine TK-Infrastruktur zu erneuern, ist aus heutiger Sicht eine VoIP-Anlage die erste Wahl. VoIP-Anlagen bieten viele Vorteile: geringere Wartungskosten, höhere Kompatibilität zwischen verschiedenen Herstellern und ein größerer Funktionsumfang, der die Effektivität der Kommunikation verbessert. Bei größeren Unternehmen mit deutlich mehr als 100 Endgeräten wird häufig eine so genannte sanfte Migration durchgeführt. Die sanfte Migration erlaubt es, die klassische TK-Anlage parallel zur neuen VoIP-Anlage zu betreiben. Auf diese Art lässt sich der Funktionssatz der neuen VoIP-Anlage zunächst in einem kleineren Teil des Unternehmens auf Herz und Nieren prüfen, ohne dass die Telefonie des Tagesschäfts beeinträchtigt wird. Dabei vollzieht sich die Migration in 5 Phasen. Nach der zweiten Phase, der sogenannten Pilotphase werden nun alle Abteilungen nach und nach umgezogen. Dabei erhält jede Abteilung eine Einweisung in das neue Telefonsystem, damit es schneller von der Belegschaft akzeptiert und effektiv genutzt werden kann. Dieses Dokument diskutiert die verschiedenen Szenarien und Herausforderungen einer sanften Migration. Ist-Umgebung In einem typischen mittelständischen Unternehmen sind unterschiedliche Komponenten in der TK-Landschaft zu finden. Zunächst gibt es die Anschaltung an den Telefonanbieter, wobei es hier zumeist eine Sammlung von ISDN-, Basis-, oder Primärmultiplexanlagen-Anschlüssen gibt. Daran wird die TK-Anlage angeschlossen. Nicht selten gibt es eine Alarmanlage, die entweder per eigenem Telefonanschluss oder über die TK-Anlage angeschaltet wird. Faxgeräte sowie Faxserver kommen noch hinzu, die beide ebenfalls per ISDN oder Analoganschluss an der TK-Anlage angeschlossen sind. In selteneren Fällen gibt es noch ISDN-Videokonferenzsysteme, ISDN oder Analoge Fernwartungssysteme sowie ein ISDN oder Analoges EC- Terminal. Dazu kommen noch die Systemtelefone. ISDN PBX Typische TK-Landschaft mit Telefon, Fax- und Alarmanlage

3 Seite 3 bis 8 Soll-Umgebung Am Ende der Migration sind alle Systemtelefone durch IP-Telefone ersetzt. Die VoIP-Anlage wird auf einem virtuellen Server installiert und fügt sich somit in das Backup- und Sicherheits-Konzept der Unternehmens-IT ein. Die Leitungen zum Amt werden über ein an die VoIP-Anlage geführt. Die nach wie vor benötigten Zusatztechnologien (wie z.b. das Faxgerät, die Alarmanlage usw.) werden ebenfalls über s mit der VoIP-Anlage verbunden. LAN Der Migrationsprozess Der Migrationsprozess einer sanften Migration ist in 5 Phasen unterteilt: Testphase Zustand nach der erfolgreichen Migration der VoIP-Anlage Testphase Pilotphase Umzug der noch benötigten Zusatzgeräte auf das VoIP-System Schritt-für-Schritt-Umzug aller Abteilungen Rückbau der klassischen TK-Geräte und Infrastruktur In der Testphase wird die klassische TK-Anlage in den meisten Fällen über einen internen ISDN-Anschluss mit der VoIP-Anlage gekoppelt. Somit sind die Nebenstellen beider Anlagen untereinander erreichbar und die VoIP-Anlage kann gründlich durchgetestet werden. In dieser Phase kann die Entscheidung über die geplante Anlage noch einmal überdacht werden. Für die Kopplung wird in der Regel ein ISDN-VoIP- benutzt. Alte PBX LAN Die Anlage während der Testphase: das alte und das neue System sind miteinander verbunden.

4 Seite 4 bis 8 Pilotphase Sind alle Tests erfolgreich abgeschlossen, wird zunächst eine IT-Affine Abteilung im Rahmen der Pilotphase auf das neue System umgestellt. In dieser Phase sollen in der Pilotabteilung möglichst die Bedingungen des künftigen Realbetriebs nachgestellt werden, ohne das dabei die restlichen Abteilungen gestört werden. Zu diesem Zweck wird ein zwischen dem Telefonanschluss und der klassischen TK-Anlage aufgestellt. Alte PBX LAN Die Anlage während der Pilotphase: beide Systeme laufen parallel und das neue System wird intensiv im Live-Betrieb getestet. Bei diesem Aufbau müssen nun alle Rufrichtungen bei der Einrichtung des Wählplans im berücksichtigt werden: Eingehende Anrufe zur klassichen TK-Anlage Ausgehende Anrufe von der klassischen TK-Anlage Eingehende Anrufe zur VoIP-Anlage Ausgehende Anrufe von der VoIP-Anlage Anrufe von der VoIP-Anlage zur klassischen Anlage Anrufe von der klassischen TK-Anlage zur VoIP-Anlage Die ausgehenden Anrufe der jeweiligen TK-Anlage sind in der Regel keine Hürde, da hierbei einfach jeder Rufversuch ins Telefonnetz weitergeleitet wird. Die Herausforderungen bestehen eher bei den eingehenden Anrufen und bei den Anrufen zwischen den beiden Anlagen. Bei den eingehenden Anrufen werden die Nebenstellennummern im Wählplan des s differenziert und die Rufe der jeweiligen TK-Anlage zugestellt. Quelle Telefon (alte PBX) wählt 9100 Telefon (alte PBX) wählt Telefon (alte PBX) wählt alte gespeicherte interne Nummer (neue PBX) (Amt) alte gesp. Nummer Rufumleitung Ziel intern 100 () klingelt extern (Amt) wird gewählt intern 142 () klingelt

5 Seite 5 bis 8 Die größte Herausforderung besteht bei der Vermittlung der Rufe zwischen den beiden TK-Systemen. Zunächst muss im differenziert werden, wann ein ausgehendes Gespräch der VoIP-Anlage auf die klassische Anlage geleitet werden soll und umgekehrt. Hierfür gibt es zwei verbreitete Verfahren: das Präfix oder das Nummernlängen Routing. Präfix Routing Häufig wird dafür ein besonderer Präfix verwendet. Wird in einer der beiden Anlage eine 0 vorgewählt, so soll das Gespräch ins Telefonnetz geleitet werden. Nun kann man ein weiteres Präfix definieren (z.b. 9) mit welchem das Gespräch zur anderen TK-Anlage geschickt werden soll. Das würde nun auf Basis des gewählten Präfixes die ausgehenden Gespräche entweder ins Telefonnetz oder in die andere Anlage senden. Nummernlängen Routing Eine andere Möglichkeit besteht darin die Rufnummernlänge zu berücksichtigen. Sind z.b. die Nebenstellenlängen fest auf 3 Stellen definiert, so kann das diese Information berücksichtigen. Ausgehende Rufe von der einen TK-Anlage mit nur 3 gewählten Ziffern würden dann zur anderen TK-Anlage gesendet. Wichtig: Man muss hierbei aber beachten, dass z.b. Notrufnummern ebenfalls 3 Stellen haben und diese gesondert ins Telefonnetz geleitet werden müssen. Rufumleitung der alten Nebenstelle Eine Unschönheit entsteht sofort, wenn man einen Nutzer in das VoIP-System migriert: Er ist im klassischen TK-System nicht mehr mit seiner Durchwahl erreichbar. Um dieses Problem zu umgehen ist eine Rufumleitung in der klassischen TK-Anlage ein pragmatisches Verfahren. Die Rufumleitung wird so definiert, dass der umgeleitete Ruf vom in das VoIP-System umgelenkt wird und somit der Nutzer im VoIP-System erreicht wird. Umzug der noch benötigten Zusatzgeräte auf das VoIP-System Während der Pilotphase werden alle Geräte, die noch an der klassischen TK-Anlage betrieben werden migriert. Hierbei handelt es sich meistens um die Faxgeräte und die Alarmanlage. Diese werden über ein mit der VoIP-Anlage gekoppelt und gliedern sich somit in das neue VoIP-Netz ein. Anbindung der analogen Geräte wie Fax und Alarmanlage per an das neue TK-System

6 Seite 6 bis 8 Sukzessiver Umzug aller Abteilungen Nach dem erfolgreichen Abschluss der Pilotphase werden nun Schritt für Schritt alle Abteilungen in das VoIP-System umgesiedelt. Dabei müssen die umgezogenen Rufnummern stets im Wählplan des Haupt-s gepflegt werden. Besondere Aufmerksamkeit bedürfen Rufgruppen und Warteschleifen. Teilnehmer solcher Gruppen, sollten immer als Ganzes migriert werden. Rückbau der klassischen TK-Geräte und Infrastruktur Sind alle Abteilungen und Zusatzgeräte erfolgreich migriert, kann die klassische TK-Anlage abgebaut werden. Auch die Wählpläne der involvierten s sollten letztlich wieder aufgeräumt werden. Fazit Um eine optimale Migration von einer alten Telefonanlage zu einer modernen VoIP-Anlage zu gewährleisten, spielt das verwendete eine entscheidende Rolle. Es sollte vor allem die nötige Robustheit und Flexibilität mitbringen, um sich leicht an die unterschiedlichsten Szenarien und Kundenbedürfnisse anpassen zu lassen. Eine einfache Installation und Wartung sowie die nötige Kompatibilität mit den gängigsten VoIP-Anlagen sind ebenfalls wichtige Punkte, die man bei der Auswahl berücksichtigen sollte. Durch das Schalten des beronet s vor unserer proprietären PBX waren wir in der Lage, eine sanfte Migration unserer neuen durchzuführen. Das beronet hat sich dabei als erstaunlich robust und ausfallsicher bewährt und das vom ersten Tag an mit bis zu Anrufen pro Tag (interne, externe und eingehende Anrufe). Der unschlagbare Preis der beronet Failover Solution war dann das ausschlaggebende Argument. Das beronet Die beronet s sind modular und können mit bis zu zwei Modulen bestückt werden. Hierbei stehen für die beronet s digitale ISDN (BRI/PRI), analoge (FXS/FXO) sowie GSM Module zur Verfügung. Alle Module können in beliebiger Kombination mit den beronet s verbunden werden. Somit bieten sie mit den PCI/PCIe Karten immer die passende Lösung und lassen sich optimal an unterschiedlichste Kundenanforderungen anpassen. Die Vorteile der beronet s im Überblick: Für jedes OS geeignet Cloudverwaltete s: Ideal zur Fernwartung Geräuschlos, Einsatz direkt im Büro Ercan Yapalak, Zehnder GmbH IT Department Stromsparend Kompatibel mit jeder PBX Flexibel & modular: PRI, BRI, Analog, GSM 5 Min. Installation dank einfacher Web GUI Langlebig, zuverlässig, ausfallsicher Made in Germany

7 Seite 7 bis 8 Der beronet Failover Switch (beronet FOS) Ausfälle in TK-Netzwerken sind oft schwierig vorherzusehen und es bleibt oft nur wenig Zeit, bevor man sie bemerkt. Mit dem berofos hat beronet eine effiziente Lösung entwickelt, die Sie in solchen Situationen zuverlässig unterstützt. Dabei werden alle Amtsleitungen auf eine Backup-Leitung geroutet. Für genau solche Szenarien wurde das beronet Failover Switch konzipiert. Es stellt eine zuverlässige Lösung für TK-Anlagen-Clustering sowie Failover-Szenarien dar, bei denen ein physikalisches Umschalten von analogen, BRI oder PRI Leitungen notwendig werden. Das Bypass Szenario Im Bypass-Szenario haben Sie die Möglichkeit zu einer bereits vorhandenen TK-Anlage eine neue TK-Anlage (z.b. ein Asterisk-Server) zwischen den Amts- Ports und der bestehenden TK-Anlage zu hängen. In einem Failover-Fall werden dann die Amts-Ports transparent zur bestehenden Anlage geschaltet, sodass Ihre alte TK-Anlage wieder direkt an den Amts-Ports anliegt. Alte PBX Der beronet Failover Switch mit dem Bypass-Szenario Die Vorteile des beronet Failover Switch (beronet FOS) Über beronet Kompatibel mit jeder PBX Unabhängig von der Technologie (Analog, ISDN) Bypass Szenario Langlebig & zuverlässig Kontrolliert via IP Automatisches Failover via Watchdog Einfach zu bedienendes Web-GUI Made in Germany beronet mit Sitz in Berlin ist seit 2002 Europas führender Hersteller von ISDN-, Analog-, Hybrid- und GSM VoIP-Access-Technologien. Die weltweit ersten Cloud- Verwalteten s und Appliances von beronet können einfach und bequem in der beronet-cloud administriert und ferngewartet werden. beronet gewährleistet seinen Kunden und zertifizierten Partnern eine erstklassige Unterstützung im First Class Support.

8 Seite 8 bis 8 beronet GmbH the VoIP Experts Friedrichstr Berlin FON: +49 (0) Mail: Autor: Christian Richter, CEO beronet GmbH Copyright and Legal Notice Copyright 2014 beronet GmbH. All rights reserved. No part of this document may be copied, in any way, without written approval from beronet GmbH. All trademarks mentioned are registered trademarks of the particular trademark holder. The information contained in this document has been gathered with greatest care. However the possibility of incorrect details cannot be completely excluded. beronet GmbH does not accept liability for any errors and their consequences.

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