V IPcom. future telecommunication. Benutzerhandbuch. VoIPcom Release 10/11 mit AsteriskGUI 2.0. Powered by

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1 V IPcom future telecommunication Benutzerhandbuch VoIPcom Release 10/11 mit AsteriskGUI 2.0 Powered by

2 1 Zugriff aufs Web-GUI Grundkonfiguration System Status Restore eines Backups (falls nötig) Sipcall-Account einrichten Ausgehende Anrufregeln Wahlplan Benutzer/Telefonnummern hinzufügen Ringruf-Gruppen definieren Einkommende Anrufe regeln Erweiterte Konfiguration Telefonkonferenzen Anruf-Warteschlangen Sprachgesteuerte Menus Zeitsteuerung Weiterleitungen / Follow-Me Voic Gruppen Weitere Optionen SIP Settings: NAT Einstellungen (Advanced Option) Anhang Integration ins Netzwerk Firewall Regeln Port-Forwarding Spezifikationen der VoIPcom (Release 10/11) Szenarien - Verfügbarkeit Szenario 1: Passiv redundante Telefonanlage Szenario 2: Aktiv redundante Telefonanlage Szenario 3: Voice-over-IP und ISDN Szenario 3: Vollredundante Voice-over-IP Anbindung Seite 2

3 1 Zugriff aufs Web-GUI Sobald die VoIPcom am Netzwerk angeschlossen ist, kann das Anmelden am Web-Frontend mit Firefox, Opera, oder Internet Explorer (weitere Browser nicht getestet) erfolgen: (Default-Konfiguration) Username: admin Password: v01p Seite 3

4 2 Grundkonfiguration Unter den Begriff Grundkonfiguration fallen die Registrierung des VoIP-Providers, die Einrichtung der Benutzer mit Ringrufgruppen, sowie die Konfiguration der ein- und ausgehenden Anrufregeln. 2.1 System Status Der >> System Status Bildschirm bietet eine Übersicht über die Registrierung beim SIP-Provider, die Agents einer Call-Queue (falls konfiguriert) und den Status der internen Endgeräte. Der Status des Providers sollte stehts auf Registered sein. 2.2 Restore eines Backups (falls nötig) Nachfolgende Installationsschritte beziehen sich auf die Einrichtung einer VoIPcom, bei welcher vorgängig das Backup backup_example_configuration wiederhergestellt wurde (>> Backup >> Restore Previous Config). Hinweis: Es ist auch möglich, die Konfiguration von Grund auf neu zu erstellen. Das Backup (>> Backup >> Restore Previous Config) backup_factory_reset setzt das Asterisk-System vollständig zurück. Seite 4

5 2.3 Sipcall-Account einrichten 1. Unter >> Trunks >> Service Providers >> Edit kann das Beispiel eines bestehenden Sipcall- Accounts angepasst werden. 2. Füllen Sie die nachfolgenden Felder ein: Username Ihr Benutzername von Sipcall, meistens die Telefonnummer Password Ihr persönliches Sipcall Passwort, welches sie per erhalten haben 3. Die Änderungen können nun über (oben rechts) aktiviert werden Seite 5

6 2.4 Ausgehende Anrufregeln 1. Unter >> Outgoing Calling Rules ist bereits eine Regel für ausgehende Anrufe definiert. Jene legt fest, dass alle ausgehenden Anrufe beginnend mit der Zahl 0 durch Sipcall geleitet werden. 2. Mit >> Outgoing Calling Rules>> New Calling Rule können weitere Regeln definiert werden. Erfassen sie ihren Wahlplan nach ihren eigenen Vorstellungen. Oftmals sind sich Kunden gewohnt, die 0 in externe Netze vorzuwählen. Dazu wählt man also die Startziffer 0 gefolgt von 10 oder mehr Zahlen. Für Sipcall ist die 0 wieder zu entfernen (Strip 1 digits ). Hier ist das entsprechende Beispiel: 4. Die Änderungen können nun über (oben rechts) aktiviert werden Seite 6

7 2.5 Wahlplan Stellen Sie sicher, dass die Outgoing Rule im Dial-Plan erfasst ist. Dies überprüfen Sie über >> Dial Plans. Wenn sie den default Dial-Plan editieren, sollte der Hacken für outgoing gesetzt sein. 2.6 Benutzer/Telefonnummern hinzufügen 1. Standardmässig sind unter >> Users bereits sechs Benutzer eingerichtet. Das SIP-Passwort für die Anmeldung der Endgeräte ist jeweils zweimal die Extension hintereinander. Seite 7

8 2. Neue Benutzer lassen sich unter >> Users >> Create New User einrichten General Extension Name Caller ID DialPlan Voic Enable VM VM PIN code Technology SIP IAX Codec Pref. VoIP Settings SIP Password Can Reinvite NAT Die interne Nummer Name, der bei internen Anrufen angezeigt wird Die interne Nummer Default oder den von ihnen präferenzierten DialPlan wählen Falls Voic benötigt wird, Hacken setzen Voic Passwort Die Weiterleitung von Voic s wird nur mit eingerichtetem SMTP Gateway unterstützt Hacken setzen Hacken nicht setzen A-law, U-law Endgeräte und Soft-Agents melden sich mit einem Passwort an Direkter Voice-Stream zwischen 2 Telefonen (muss unterstützt werden) Nicht setzen bei Astras: führt zu Problemen mit Noise-Stream. Möglich bei Snom-Telefonen Falls ein Telefon übers Internet über NAT an die Voipcom angeschlossen Seite 8

9 wird. Hinweis: Benötigt NAT-Einstellungen in Advanced SIP-Settings verleiche SIP Settings -> NAT (Advanced Option) Other Options CTI Is Agent Für computerunterstützte Telefonie Benutzer ist ein Agent einer Call-Queue 3. Die Änderungen können nun über (oben rechts) aktiviert werden Seite 9

10 2.7 Ringruf-Gruppen definieren 1. Standardmässig ist bereits eine Ringruf-Gruppe unter >> Ring Groups definiert: catchall 2. Um weitere Ringruf-Gruppen einzurichten, wählen sie >> Ring Groups >> New RingGroup Hier kann festgelegt werden, welche Benutzer in der Ringruf-Gruppe enthalten sind, ob alle sequentiell (Ring in Order) oder gleichzeitig (Ring all Simultaneously) klingeln sollen, wie lange gewartet werden soll und die Aktion welche eintritt, falls niemand den Anruf entgegen nimmt. In diesem Beispiel wird die Voicebox der Nummer 10 nach 20 Sekunden aufgerufen; der Anrufer kann eine Nachricht hinterlassen. 3. Die Änderungen können nun über (oben rechts) aktiviert werden Seite 10

11 2.8 Einkommende Anrufe regeln 1. Standardmässig ist unter >> Incoming Calling Rules eine eingehende Regel konfiguriert. Alle eingehenden Anrufe von Sipcall werden der Ringruppe catchall zugewiesen. Möglich wäre auch eine Call-Queue oder einen einzelnen Benutzer anstelle der Ringruf-Gruppe zu konfigurieren. 2. Unter >> Incoming Calling Rules >> New Incoming Rule lassen sich weitere eingehende Anrufregeln kfonrigurieren. In diesem Beispiel wird dem Pattern eine Rufnummer hinterlegt. Alle eingehenden Anrufe von Sipcall auf die Nummer werden in diesem Beispiel an die interne Nummer 11 weitergeleitet. Hinweis: Dies ist nur durch den Einsatz eines DID-Trunks von Sipcall/Cablecom möglich, nehmen sie bei Unklarheiten mit der Firma Thunderbyte Kontakt auf. 3. Die Hauptnummer (Nummer des Trunks) kann bei Sipcall nicht ausgelesen werden. Achten sie deshalb auf die letzte Regel. Das Pattern _. steht für alle eingehenden Anrufe, welche keiner anderen Regel zugewiesen werden konnten. Die Reihenfolge ist relevant für die Zuweisung von Anrufen. 4. Die Änderungen können nun über (oben rechts) aktiviert werden Seite 11

12 3 Erweiterte Konfiguration In diesem Kapitel sind erweiterte Einstellungen der Telefonanlage zu finden. Darunter fallen unter anderem Telefonkonferenzen, Call-Queues, Voice-Menüs, zeitgesteuerte Abläufe, Weiterleitungen und NAT-Einstellungen. 3.1 Telefonkonferenzen Telefonkonferenzen (>>Conferencing) können durch PIN-Codes geschützt werden. Es stehen zahlreiche Administrationsfunktionen zur Verfügung. Wie im Beispiel ersichtlich, können die neuen Teilnehmer angekündigt werden. Hinweis: Telefonkonferenzen funktionieren erst ab Release 12 Seite 12

13 3.2 Anruf-Warteschlangen Falls eine Hotline realisiert werden soll, kommen >> Call Queues zum Einsatz. Nachfolgendes Beispiel konfiguriert eine Queue mit dem Namen Support Hotline und der Nummer Sobald für einen Benutzer die Option Is Agent aktiviert ist, erscheint dieser als möglicher Teilnehmer einer Queue. Unter den eingehenden Anrufsregeln ist die jeweilige Nummer der erstellen Queue zuzuweisen, um diese zu aktivieren. Agents müssen sich einloggen, dies geschieht entweder über eine Nummerkombination oder über das Front-End im System Status Screen. Hinweis: Call-Queues funktionieren erst ab Release 12 Seite 13

14 3.3 Sprachgesteuerte Menus Komplexere Abfolgen mit automatisierten Voice-Ansagen können über ein >> Voice Menu konfiguriert werden. Im nachfolgenden Beispiel wird zuerst ein Soundfile abgespielt, dann die Nummer angesagt, schliesslich erfolgt der Klingelton und es wird zum Benutzer 11 verbunden. Unter den eingehenden Anrufsregeln ist die jeweilige Nummer dem erstellten Voicemenu zuzuweisen, um dieses zu aktivieren. 3.4 Zeitsteuerung Für zeitgesteuerte Aktionen, wie zum Beispiel die Realisation eines Telefonbeantworters ausserhalb der Bürozeiten, kommen >> Time Intervals zum Einsatz. Im nachfolgenden Beispiel wurden die regulären Arbeitszeiten einer Firma festgelegt. Unter den eingehenden Anrufsregeln ist der Time-Interval der jeweiligen Nummer zuzuweisen, um diese Funktion zu aktivieren. Seite 14

15 3.5 Weiterleitungen / Follow-Me Weiterleitungen (>> Follow Me) funktionieren für eine einzelne Nummer. Falls diese Nummer sich in einer Ringruppe befindet, und die Nummer der Ringruppe gewählt wurde, kann die Weiterleitung nicht erfolgen. Nachfolgendes Beispiel zeigt die Weiterleitung auf eine externe Nummer gefolgt von der Nummer Seite 15

16 3.6 Voic Gruppen Mehrere Benutzer können sich unter >> Voic Groups eine Mailbox Teilen, benötigt wird dazu eine so genannte Voic Gruppe. Nachfolgendes Beispiel zeigt eine fiktive Gruppe Verkauf mit den Benutzern 10, 11 und 12. Die Nummer der Gruppe (6600) muss in einer Ringruppe oder eingehenden Anrufsregel zugewiesen werden, um diese Funktion zu aktivieren. 3.7 Weitere Optionen Unter >> Options lassen sich die Bereiche der Nummern für die Benutzer, Konferenzen, Ringrufgruppen, usw. festlegen: Des Weiteren können die >> Options >> Advanced Options >> Show Advanced Options aktiviert werden, was erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten zulässt. Seite 16

17 3.8 SIP Settings: NAT Einstellungen (Advanced Option) Unter >> SIP Settings >> NAT müssen bestimmte Informationen eingetragen werden, um mit einem Telefon über das Internet mit der VoIPcom zu verbinden. Es kann entweder die externe IP-Adresse (Extern ip) oder ein DNS-Name (Extern Host) eingetragen werden. Das lokale Netzwerk muss ebenfalls definiert werden (Local Network Address). Der NAT mode ist auf yes zu setzen, RTP Reinvites auf nonat. Die Benutzer müssen die Option NAT gesetzt haben, um diese Funktion zu nutzen. Seite 17

18 4 Anhang Seite 18

19 4.1 Integration ins Netzwerk Firmennetzwerk Öffentliche Netzwerke PC Client PSTN ISDN POTS Analoges Telefon ATA VoIPcom (W)LAN IP Telefon Firewall Internet VoIP Provider Monitoring Session Initialization Protocol (SIP on UDP 5060) Realtime Transfer Protocol (RTP on UDP > 1024) Hypertext Transfer Protocol (HTTP on TCP 80) Secure Shell (SSH on TCP 444) Während das Protokoll SIP (Session Initialization Protocol) über Port UDP-5060 die Signalisierung der Telefonie realisiert, wird für die Übertragung des Voice-Streams, also der Sprache, RTP (Realtime Transfer Protocol) verwendet. Zusätzlich werden Daten über den Zustand des Gerätes über HTTP zum Monitoringserver gesendet. Dies erlaubt ein proaktives Monitoring. Es werden keine persönlichen Daten, oder Daten über eingehende Rufnummern übertragen. Für den Remote-Zugriff zur schnellen Administration wird eine verschlüsselte SSH-Verbindung über Port 444 benötigt Firewall Regeln Regel Source Destination Port Service Comment incoming voipgateway.org VoIPcom UDP-5060 SIP Signaling incoming Any VoIPcom TCP-444 SSH Remote Mgmt incoming voipgateway.org VoIPcom > UDP-1024 RTP Media stream outgoing VoIPcom voipgateway.org UDP-5060 SIP Signaling outgoing VoIPcom Any TCP-80 HTTP Monitoring outgoing VoIPcom Any UDP-123 NTP Time outgoing VoIPcom voipgateway.org UDP to UDP RTP Media stream Port-Forwarding Forward to Source Port Destin Port Comment VoIPcom * TCP-444 TCP-444 SSH Access VoIPcom * UDP-5060 UDP-5060 SIP * Nur nötig in NAT-Umgebungen Seite 19

20 4.2 Spezifikationen der VoIPcom (Release 10/11) Software Version Betriebssystem Linux voyage voyage Asterisk Asterisk Asterisk-GUI SVN Branch 2.0 Revision 3989 Hardware Specifications Board alix2c3 oder alix2c2 by PC Engines CPU 500 MHz AMD Geode LX800, 64KB inst + 64KB data + 128KB L2 Cache Memory 256 MB DDR DRAM, 400 MHz clock Storage 4GB Kingston Elite Pro 133x CompactFlash Power 12V (18V DC power connector) LED / Power-on Three front panel LEDs, pushbutton Expansion 1 minipci slot Connectivity 3 resp. 2Ethernet channels (Via VT6105M 10/100) I/O DB9 serial port, dual USB port Firmware ALIX tinybios v0.99 (12/10/07) Case Anodized aluminum case Appliance dimensions 158 mm wide x 155 mm deep x 28 mm high Appliance weight ca. 440g HW-Documentation Seite 20

21 4.3 Szenarien - Verfügbarkeit Szenario 1: Passiv redundante Telefonanlage Zwei Telefonanlagen werden identisch konfiguriert, eine davon ist aktiv ins Netzwerk integriert. Die redundante Telefonanlage ist nicht angeschlossen. Im Falle eines Blitzschlages, eines Hardwaredefektes der ersten Telefonanlage oder weiteren möglichen Fehlerszenarien kann die defekte Telefonanlage vor Ort manuell innert Minuten ausgewechselt werden. ISP TSP VoIPcom Corporate Network Szenario 2: Aktiv redundante Telefonanlage Zwei Telefonanlagen sind redundant aufgebaut. Eine Telefonanlage ist dabei aktiv geschaltet. Fällt sie aus, übernimmt die zweite Telefonanlage automatisch die gesamte Kommunikation. Die Endgeräte müssen die Registrierung auf mehrere Telefonanlagen unterstützen. Ebenfalls sind zwei externe Telefonnummern für die Registrierung beim VoIP-Provider nötig. ISP TSP VoIPcom VoIPcom Corporate Network Seite 21

22 4.3.3 Szenario 3: Voice-over-IP und ISDN Durch das integrierte ISDN-Modul erlaubt die VoIPcom 10-ISDN sowohl die Telefonie über das Internet, als auch über den Festnetzanschluss der Swisscom. Dabei können beide Verbindungen gleichzeitig genutzt werden. Denkbar wäre beispielsweise, ausgehende Telefonanrufe jeweils über die günstigere Variante zu führen. ISP ISDN TSP1 Swisscom VoIPcom Corporate Network Szenario 3: Vollredundante Voice-over-IP Anbindung Die maximale Redundanz wird durch zwei unabhängige Carrier (DSL und Cable), zwei unabhängige VoIP-Provider und redundante Telefonanlagen realisiert. Dabei existiert kein Single-Point-of-Failure mehr, selbst Load-Balancing Konzepte können so realisiert werden. DSL Cable TSP1 TSP2 VoIPcom VoIPcom Corporate Network Seite 22

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