Stadtplanung und Stadtentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland: Entwicklungsphasen seit 1945

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1 Tilman Harlander DISP Stadtplanung und Stadtentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland: Entwicklungsphasen seit 1945 Urban planning and the evolution of its changing and often contrary models in the FRG must be seen in the context of different phases of development which have taken place since This article distinguishes four phases. The period of reconstruction ( ) in which a wide range of approaches for rebuilding the cities was evident as was a consensus against the old, historical city. From the late 1950s to the mid 1970s the economic miracle was accompanied by a forced process of modernisation and tertiarisation which was later described as the second destruction of Germany. In the mid 1970s planning ideas changed again as a result of economic instability and the crisis of the traditional welfare state, instead of urban expansion planners concentrated on different forms of urban renewal. Since the unification of Germany the problems have not diminished but there are also some positive indications in the current debate on sustainable development and the so-called compact, mixed-use city along with the search for different forms of participation and a new planning culture. Bei dem folgenden Artikel handelt es sich um die schriftliche und um Literaturangaben ergänzte Fassung eines im Juni 1996 an der ETH Zürich auf dem Forschungs-Workshop «Städtebau und Raumplanung in der Schweiz und in Europa seit 1950» gehaltenen Vortrags Wiederaufbau Die erste Phase bundesrepublikanischer Nachkriegs-Stadtentwicklung, der Wiederaufbau bis Ende der 50er Jahre, ist auch die wohl am klarsten abgrenzbare, und es ist zugleich die einzige, in der noch im überkommenen Sinn von der Existenz allgemein anerkannter städtebaulicher Leit-Bilder (vgl. Albers/Papageorgiou-Venetas 1984, Schäfers/Köhler 1989, Durth 1990 und 1995, Novy 1991, Fehl 1995) gesprochen werden kann. Trotz aller Gegensätze in der Architekturauffassung zwischen Traditionalisten und Modernisten und trotz der enormen konzeptionellen Bandbreite der anfänglichen Wiederaufbaupläne, die von einem eher rekonstruktiven Wiederaufbau (Bsp. Nürnberg, Freiburg, Münster) bis hin zu radikal-modernen Bandstadtkonzepten ohne jede Rücksicht auf die historische Stadtstruktur (Bsp. Kollektivplan Berlin) reichten, war man sich nach 1945 unter Planern doch in einem und entscheidenden Punkt einig: In der radikalen Ablehnung der historischen gründerzeitlichen Stadt mit ihren dicht überbauten Blockstrukturen, Korridorstrassen und unhygienischen und überfüllten Mietskasernen, Hinterhäusern und Kellerwohnungen. So furchtbar die Kriegszerstörungen auch waren, der erzwungene Neubeginn wurde überwiegend doch auch als eine Chance begriffen, die es zu nutzen gelte. Endlich, so schien es, konnten nun auf dem Boden der durch den Krieg geschaffenen Tatsachen die seit den Gartenstadtideen der Jahrhundertwende auf Entballung und Zerschlagung des Molochs Grossstadt gerichteten Konzepte der Auflockerung, der Herabsetzung der Dichte, der Durchgrünung und der Entwicklung der Stadt zur «Stadtlandschaft» verwirklicht werden. Weg vom amorphen Häusermeer der Gründerzeit also und hin zu einer weiträumigen, von breiten, leistungsfähigen Verkehrsadern durchschnittenen und in überschaubare Nachbarschaften (in der NS-Zeit: Siedlungszellen) gegliederten organischen Stadtstruktur! In diesem plastischen und in zahlreichen Publikationen (u.a. Reichow 1948 u. 1959, Göderitz/Rainer/Hoffmann 1957) popularisierten Leitbild unterschied sich der bundesdeutsche Wiederaufbau grundsätzlich nicht sehr von dem anderer westeuropäischer Länder (aber sehr etwa von dem der DDR: Leitbild der «kompakten Stadt», Bauen in «nationaler Tradition» etc.). Auch in diesen Ländern kreisten die Nachkriegsplanungen um die Modernisierung der Verkehrsnetze, die Schaffung offener, fliessender Räume, um Entballung durch Dezentralisierung und neighbourhood units. Was die Beschäftigung mit dem Leitbild (Adorno, 1967, 7, schrieb schon dem blossen Begriff einen «leisen militärischen Klang» zu) der gegliederten, aufgelockerten und dann auch «autogerechten» Stadtlandschaft für uns Deutsche aber so besonders ambivalent macht, sind die, wie die jüngere Forschung (u.a. Durth 1986, von Beyme 1987, Durth/Gurtschow 1988 (1993), Diefendorf 1993) gezeigt hat, geradezu frappierend dicht geknüpften und im Wiederaufbau weitgehend tabuisierten personellen und konzeptionellen Kontinuitäten zur NS-Zeit. Bereits mitten im Krieg baute der «Architekt Hitlers» und Rüstungsminister Albert Speer bekanntlich einen «Arbeitsstab für den Wiederaufbau bombenzerstörter Städte» auf, mit dem er den Wiederaufbau auf eine geradezu verblüffend modern anmutende, pragmatische Weise zu organisieren gedachte. Statt der im Städtebau bis dahin geplanten vorrangigen monumentalen und megalomanen «Neugestaltung» der Innenstädte mit ihren Achsen, Aufmarschplätzen und Repräsentationsbauten, zu der ihm und Hitler inzwischen, wie er in seinen «Erinnerungen» formulierte, «die Lust vergangen war» (1969, 328), sollte nun die Planung «in der Reihenfolge vor sich gehen, dass zuerst die Verkehrsplanung, dann die Planung der Wohn- und Siedlungsgebiete und schliesslich die Planung des Stadtkerns bearbeitet würde» (Vermerk Wagner v , BAK, NS 6/197). In eben diesem Arbeitsstab und seinem Umfeld bewegten sich nicht wenige der dann auch wieder im Wiederaufbau massgeblichen Planer. Kein Zweifel, die 50er Jahre, auch gerne als Zeit der «starken Stadtbauräte» bezeichnet (Sieverts/ Ganser 1993, 31), waren in nicht zu unterschätzendem Umfang durch eine Generation von Fachleuten bestimmt, die einen wesentlichen Teil ihrer beruflichen Erfahrung zwischen 1933 und 1945 gesammelt hatten. Im Verständnis dieser Kontinuitäten gewissermassen einem kaum je explizit gemachten, aber immer mitschwingenden «basso ostinato» des deutschen Wiederaufbaus liegt einer der Schlüssel zum Verständnis der so seltsam

2 DISP widersprüchlichen, so unpolitisch-technokratischen und sozial so wenig visionären Planungskultur der 50er Jahre. Vor allzu vorschnellen Wertungen ist jedoch zu warnen: Gerade in entscheidenden Punkten konvergierten die Zielvorstellungen und Leitbilder dieser Fachleute durchaus mit denen rückkehrender «moderner» Emigranten und den ja ebenfalls auf den radikalen Bruch mit der historischen Stadtstruktur ausgerichteten Forderungen nach Entmischung, Funktionstrennung, Zonierung und Ausbau der Verkehrswege in der ab 1947/48 auch in Deutschland verbreiteten «Charta von Athen» (Hilpert 1984). Natürlich spielten auch die Anregungen und Einflüsse, die auf die Besatzungsmächte und das übrige Ausland zurückgingen, eine wichtige Rolle. Nach den Jahren weitgehender (aber nie vollständiger) Isolation verwoben sich die Leitbilder der deutschen Wiederaufbauplaner nun auf vielfältige Weise mit den Anschauungen und Planungsgrundsätzen, die im Zuge des wieder einsetzenden wissenschaftlichen und praktischen Austauschs (Tagungen, Publikationen, Studienreisen) von deutscher Seite rezipiert (z.b. Wiederaufbauplanungen London) bzw. von den Alliierten aktiv in die deutsche Diskussion hineingetragen wurden (Bsp. ECA- Wettbewerb). «Reconstruction» implizierte zumindest in den ersten Jahren westlicher Besatzungspolitik weit mehr als nur das Ziel eines physisch-materiellen Wiederaufbaus. Mit der Verwirklichung eines neuen, moderneren «Urbanismus» in Deutschland sollte zugleich auch die «reeducation» und der allmähliche Aufbau eines demokratischen Gemeinwesens vorangebracht werden (Fischer 1990, 141f.). Diesen Impetus spiegelten mit den für die französische Besatzungszone typischen Akzentsetzungen etwa die ganz im Geist Le Corbusiers und der «Charta» gehaltenen radikalmodernen Wiederaufbauplanungen für die Städte des Saargebietes durch Henri Pingusson u.a. oder für Mainz durch Marcel Lods wider. Mit der vollständigen Negation und Überplanung der historischen Stadt durch Idealentwürfe im Sinne des neuen Urbanismus (Hochhausscheiben in parkähnlicher Stadtlandschaft, strikte Funktionstrennung) sollten dort nicht zuletzt auch die noch vorhandenen «Spuren des preussischen Geistes verwischt werden» und die kulturellen Beziehungen zu Frankreich vertieft werden (Grandval, Gouverneur des Saargebiets, 1946, zit. in: Durth 1993, 134; vgl. Hudemann/Wittenbrock 1991). Doch derart radikale Entwürfe konnten sich im Endeffekt weder in der französischen Besatzungszone noch andernorts durchsetzen. Bereits die ersten Notmassnahmen, die Trümmerbeseitigung und die behelfsweise Instandsetzung und Winterfestmachung der zerbombten Gebäude hatten Fakten geschaffen, die letztendlich auch von grosser planerischer Bedeutung waren. Mit der Beseitigung des Schutts und der Trümmer waren Stück für Stück auch die überkommene Stadtstruktur, die Parzellen, das Strassennetz, die unter der Erde gelegene Versorgungsinfrastruktur, aber auch Eigentümerinteressen und emotionale Beziehungen zur historischen Stadt wiedererstanden, an denen späterhin nicht mehr ohne weiteres vorbeigegangen werden konnte. Angesichts der Kompromisse, die in der Praxis geschlossen werden mussten, der fehlenden Instrumente und unzureichenden Gesetze und des fehlenden politischen Willens, dessen sie bei der Verwirklichung wirklich neuer visionärer Lösungen bedurft hätten, wurde die Rede von der «verpassten Chance» gegen Ende der 50er Jahre zu einer verbreiteten Planerklage. Hätten aber mehr Planerrechte in den 50er Jahren, so fragt auch Jeffry Diefendorf in seiner vor kurzem publizierten umfassenden Darstellung und Würdigung des deutschen Wiederaufbaus, wirklich zu mehr als zum Bau noch grösserer und aufwendigerer und aus heutiger Sicht doch inadäquater und noch zerstörerischerer Verkehrsadern geführt? (1993, 277) Wohl kaum. Bekanntlich brachten die 50er Jahre auch in Deutschland den Durchbruch zur privaten Massenmotorisierung, deren planerische Bewältigung angesichts der zunächst nicht für möglich gehaltenen Steigerungen des Motorisierungsgrades (allein in den 50ern vervierfacht) mehr und mehr zur Kernaufgabe der Stadtplanung wurde. Das Auto wurde zum Wohlstandsfetisch und zum Symbol des «Wirtschaftswunders» schlechthin. Die Bilder des zu erwartenden automobilen Fortschritts hatte schon seit den 20er Jahren Amerika geliefert endlich, so schien es, hatte er nun im Abstand von einigen Jahrzehnten auch Europa erreicht. Die Folgen waren enorm. Es waren ja nicht allein die Durchbrüche, Erweiterungen, Kreisel und Parkplätze, die Schneisen des Individualverkehrs, die nun allerorten das Gesicht der Städte drastisch veränderten. Erst durch das Automobil und die dadurch mögliche flächendeckende Erschliessung des Raumes wurde ja bekanntlich auch die für die «fordistische Ära» typische Form des Suburbanisierungsprozesses, das breiige Zerfliessen der Städte in ihr Umland, überhaupt erst ermöglicht. Auch in der Statistik markierte hier übrigens das Jahr 1960 eine Trendwende: Wuchsen bis dahin noch die Städte schneller als ihr Umland und die ländlichen Räume, so kam es vor allem in der im folgenden zu betrachtenden Phase zwischen 1960 und etwa 1975 zu massiven Bevölkerungsverschiebungen zu Lasten der Kernstädte und zugunsten der sie umgebenden suburbanen Räume (vgl. Felderer/Zimmermann-Schwier 1993, 78ff.) «Modernisierung» der Stadtstruktur, Suburbanisierung und Grosssiedlungsbau Ende der 50er Jahre/Anfang der 60er Jahre begann deutlich abgrenzbar eine neue Phase bundesrepublikanischer Stadtentwicklung. Der eigentliche, auf die alten Stadtkerne bezogene Wiederaufbau war weitgehend abgeschlossen, die ärgste Wohnungsnot beseitigt. Das «Wirtschaftswunder» lief auf vollen Touren, Vollbeschäftigung war inzwischen erreicht, Grenzen des Wachstums noch nicht in Sicht. Ein überschäumender Autoverkehr erzwang neue Schneisen für Hochstrassen und Stadtautobahnen, aber auch wollte man den vollständigen Verkehrsinfarkt vermeiden den Bau leistungsfähiger öffentlicher Verkehrssysteme (U-Bahnen).

3 DISP Gleichzeitig setzte nun in den Innenstädten ein forcierter Tertiarisierungsprozess ein, in dem die «Modernisierung» und der Umbau der Innenstädte zu funktional entmischten Geschäfts- und Bürozentren nach dem Vorbild der amerikanischen CBDs («central business districts») im grossen Stil betrieben wurde. Innerstädtisches Bauland stand inzwischen kaum mehr zur Verfügung. So beschaffte man sich die für die Cityerweiterung nötigen Flächen durch grossflächige «Kahlschlag»-Sanierungen vor allem in den vom Krieg verschonten gründerzeitlichen Arbeiterquartieren der Innenstadtrandbereiche ohne viel Rücksicht auf soziale Belange oder historisch wertvolle Bausubstanz ein Prozess, der bis in die 70er Jahre hinein andauerte und im Nachhinein vielfach als «zweite Zerstörung Deutschlands» bezeichnet wurde. Wer konnte, «flüchtete» aus der Stadt in die rasch expandierenden Eigenheimsiedlungen der Vororte und des Umlands, die sich nach einem Bonmot aus der «Stadtfluchtdebatte» zu den «B- Siedlungen» der Besserverdienenden, Beamten und Bonzen entwickelten, während in den nicht vom Tertiarisierungsprozess erfassten «A-Bereichen» der Kernstädte die Armen, Alten, Ausländer und Auszubildenden übrigblieben. Auf den anhaltend hohen Wohnungsbedarf (durch expandierenden Wohnflächenkonsum, Verdrängung / Umsetzung, Zuwanderung von Ausländern / «Gastarbeitern») reagierte man im (sozialen) Mietwohnungsneubau nun durch den Bau neuer, hoch verdichteter Grosssiedlungen und Satellitenstädte an den Stadträndern fast aller Grossstädte im Ergebnis zumeist monofunktionale Schlafstädte ohne zureichende Infrastruktur und Verkehrsanbindung, die sich zu wahren Negativsymbolen eines seiner sozialen Inhalte beraubten «Bauwirtschaftsfunktionalismus» entwickelten (vgl. Herlyn, von Saldern, Tessin 1987, von Saldern 1995). Diese ganze Entwicklung folgte nicht mehr einem klassischen städtebaulichen Leitbild. Ihr Motor war die noch kaum gezügelte Dynamik eines wirtschaftlichen Wachstums- und urbanen Expansions- und Umstrukturierungsprozesses, der erst Mitte der 70er Jahre an seine Grenzen stiess. Die alten Leitbilder der «Stadtlandschaft» und der «gegliederten und aufgelockerten Stadt» passten nicht mehr zu der inzwischen verfolgten Modernisierungslogik und wurden zugleich durch eine jüngere Generation von Planern in Frage gestellt, die den antiurbanen und antigrossstädtischen Gehalt der älteren Leitbilder nicht mehr teilen wollte. Eine verloren gegangene «Urbanität» wurde nun wieder eingefordert und den alten Leitbildern fast trotzig die Losung von der «Urbanität durch Dichte» gegenübergestellt (vgl. Boeddinghaus 1995, Fehl 1996). Während die neue Losung der Bauund Wohnungswirtschaft im einen oder anderen Fall noch zu einer fragwürdigen Legitimation der von ihr aus ökonomischen Gründen ohnehin geplanten Verdichtung und Erhöhung der Ausnutzungsziffern gedient haben mag, entfaltete sich während der 60er Jahre mit den Schriften von Autoren wie Edgar Salin, Jane Jacobs, Alexander Mitscherlich, Hans Paul Bahrdt, Heide Berndt u.a. allmählich eine von einer wachsenden Öffentlichkeit geteilte Kritik an der «Unwirtlichkeit unserer Städte» und an der Anonymität und Sterilität des Nachkriegssiedlungsbaus, die nicht mehr bereit war, die beschriebenen Entwicklungen widerstandslos hinzunehmen und wesentliche Fundamente für das Entstehen der breiten Bürgerinitiativbewegung der 70er Jahre lieferte. Die wachsende Kritik, aber auch die offensichtliche Komplexität der kumulierenden städtischen Probleme, die mit den überkommenen Leit-Bildern und dem Erfahrungswissen der älteren Planergeneration nicht mehr zu steuern waren, führten wie auch in anderen Ländern («comprehensive planning», planification) bereits ab Anfang der 60er Jahre zum Versuch einer systematischeren und wissenschaftlich begründeten Fundierung kommunaler Entwicklungsplanung. Unter Einsatz moderner Planungs- und Systemtheorien, auch mathematischer Simulationsmodelle sollte der, die verschiedenen Fachplanungen integrierende Planungsprozess umfassend rationalisiert und optimiert werden. Damit war zugleich der Anspruch verbunden, im Gegensatz zur «Negativ- oder Auffangplanung» der primär nur rahmensetzenden traditionellen Bauleitplanung nunmehr auch zu einer aktiveren Steuerung der mit den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Aspekten in engem Zusammenhang gesehenen räumlichen Entwicklung überzugehen. Dem entsprach auch die stärkere Betonung von Instrumenten, mit denen die Ziele der kommunalen Entwicklungsplanung aktiv durchgesetzt werden konnten etwa in Form der Gebote oder der neuen Rechtsfigur des «Entwicklungsbereichs» nach dem 1971 verabschiedeten Städtebauförderungsgesetz (vgl. Albers 1994, 401ff.). Mit der räumlichen Ausdehnung des Suburbanisierungsprozesses und dem dynamischen Wachstum grossflächiger Verdichtungsräume war zudem klar geworden, dass eine aktive Entwicklungsplanung nicht mehr allein das Gemeindegebiet, sondern den gesamten regionalen Verflechtungszusammenhang miteinzubeziehen hat. Man kann wirklich von einer Welle der Planungseuphorie sprechen, die vor allem zwischen Mitte der 60er und Mitte der 70er Jahre das Vordringen dieser neuen Ideen begleitete. Deren Hintergrund war ein generell für die 60er Jahre typischer noch weitgehend ungebrochener, technikgläubiger Planungs- und Fortschrittsoptimismus. Zum Teil in enger Kooperation mit den Universitäten (singulär in der deutschen Nachkriegsgeschichte!) kam es zu einer wahren Flut von Analysen, Studien und Prognosen. Die Grossstädte richteten Stadtentwicklungsämter bzw. -referate, z.t. auch ressortübergreifende Entwicklungsstäbe und Arbeitsgruppen ein, um dem Koordinationsbedarf gerecht zu werden und insbesondere auch die Verzahnung mit der kommunalen Investitions- und Haushaltsplanung zu erreichen (vgl. Hesse 1976). Doch in der zweiten Hälfte der 70er Jahre war die Euphorie schon verflogen. Die Ansprüche wurden zurückgeschraubt («Stadtteilentwicklungplanung» u.ä.), Ämter wieder aufgelöst, Enttäuschung machte sich breit. Die Gründe für das Scheitern der «integrierten Stadtentwicklungsplanung» sind vielfältig. Gewiss hatte man auch die mit dem Übergang von den

4 DISP Stadterweiterungsaufgaben der 50er und 60er Jahre zum Stadtumbau noch wachsende Komplexität der Aufgaben und die dem Prozess der Stadtentwicklung inhärenten Interessenkonflikte unterschätzt und auf der anderen Seite das Steuerungspotential der öffentlichen Hand, ja selbst die Möglichkeiten der Koordinierbarkeit des Verwaltungshandelns überschätzt. Vor allem aber zeigte sich ab Mitte der 70er Jahre, wie eng die mit der «integrierten Stadtentwicklungsplanung» formulierten Ansprüche an wirtschaftliches Wachstum und Umverteilungsspielräume und damit auch an eine ganz bestimmte Phase der Nachkriegsentwicklung gekoppelt waren. Nach dem Ende des eigentlichen «Wirtschaftswunders», dem Gewahrwerden der durch den Club of Rome 1973 eindringlich formulierten «Grenzen des Wachstums» und dem zunehmend krisenhafteren Eintritt in eine Phase instabiler und prekärer wirtschaftlicher Entwicklung ging es nicht mehr um eine Ausweitung des Interventionsstaates, sondern um «Deregulierung» Stadterneuerung, Strukturwandel und «Deregulierung» In der Folge veränderten sich ab Mitte der 70er Jahre die Planungskultur und die Zielvorstellungen der Stadtplanung wiederum grundlegend. Die Phase der Stadterweiterungen und des Grosssiedlungsbaus auf der «grünen Wiese» war weitgehend abgeschlossen. Die Anstrengungen konzentrierten sich nun auf den Stadtumbau und die sog. «Innenentwicklung», in deren Kontext man sich nun auch wieder der Werte der historischen Stadtstruktur erinnerte hier markierte das «Europäische Denkmalschutzjahr 1975» europaweit eine Trendwende. Auch in Deutschland wurden nun im Zuge des neuen Historismus die urbanen Qualitäten der gründerzeitlichen Quartiere, des Blocks und der historischen Gebäudetypologien wiederentdeckt. Statt der Abrissplanungen der 60er Jahre ging man nun zu denkmalpflegerischen Massnahmen und zu einer «Stadterneuerung der kleinen Schritte» über, in der zunehmend auch ökologische Gesichtspunkte sowie Beteiligungs- und Mitwirkungsansprüche der Betroffenen Raum fanden. Freilich war und ist mit dem Schutz historischer Bausubstanz nicht auch schon der «Schutz der vorhandenen Sozialstruktur» gewährleistet. Aus ökonomischer Hinsicht erforderte das Ziel einer «Revitalisierung» der Innenstädte, mit der zugleich ihrer drohenden Verslumung entgegengewirkt werden sollte, ja nicht nur den Erhalt und die Instandsetzung, sondern durchaus auch eine Aufwertung des vorhandenen Wohnungsbestandes. Nur durch eine Reattraktivierung der Innenstädte als Wohnstandort für die vermögenderen Mittelschichten konnte deren anhaltende, für die Kernstädte zunehmend ruinöse und auch durch eine Welle von Eingemeindungen in den 70er Jahren nicht kompensierte Stadtflucht bzw. Abwanderung ins Umland gestoppt werden. Tatsächlich erreichte ein ganzes Bündel von Massnahmen (Modernisierungsförderung, steuerliche Begünstigung des Erwerbs von Altbauwohnungen, Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen) seit Mitte der 70er Jahre hier eine gewisse Trendumkehr: Der in seiner Gesamtwirkung freilich kaum gebremste Suburbanisierungsprozess schwächte sich etwas ab und für die Innenstädte und Innenstadtrandgebiete kann aufgrund von positiven Zuwanderungssalden in den 80er Jahren insgesamt auch in statistisch-quantitativer Hinsicht von einem partiellen «Reurbanisierungsprozess» gesprochen werden (vgl. Felderer/Zimmermann-Schwier 1993, 88f.). Allerdings entstanden vor allem ausserhalb der förmlich festgelegten Sanierungsgebiete mit der privaten Aufwertung und «Yuppiefizierung» ganzer Stadtteile neue Verdrängungs- und «Gentrifikationsprozesse» (vgl. Blasius/Dangschat 1990), deren sozial verträgliches Management wegen der anhaltenden Wohnungsnöte gerade auf den unteren Wohnungsteilmärkten bis in die Gegenwart in sozialpolitischer Hinsicht eines der schwierigsten kommunalen Probleme darstellt. Der wichtigste und langfristig folgenreichste Wandel der Planungsaufgaben der Städte seit den 70er Jahren rührt in ökonomischer Hinsicht aus den Veränderungen, die als Folge der zunehmenden Globalisierung und Flexibilisierung der Weltwirtschaft und der darauf folgenden partiellen Deindustrialisierungsprozesse und Arbeitsplatzverluste auch die Städtesysteme der Industrienationen (Bsp. Süd-Nord-Gefälle Bundesrepublik) erschüttert haben (vgl. u.a. von Petz/ Schmals 1992, Krätke 1993, Hitz u. a. 1995). Die entscheidende und in den sog. altindustrialisierten Regionen besonders schwer zu bewerkstelligende Aufgabe bestand (und besteht weiterhin) in der jeweiligen kommunalen Bewältigung des postindustriellen Strukturwandels und der durch die verschärfte Standortkonkurrenz gestellten Herausforderungen. So reflektierten der Stadtumbau der 80er Jahre und die Vielzahl der in diesen Jahren in der Bundesrepublik neu entstandenen postmodernen Museums- und sonstigen Kulturbauten nicht zuletzt auch das z. T. geradezu rührend-skurrile Bemühen um eine Stärkung der als «weiche» Standortfaktoren erkannten Eigenschaften wie Stadtimage, Unverwechselbarkeit, Identität, Atmosphäre usw. Zugleich, soviel schien angesichts der Kumulation von Problemlagen einerseits und leerer Haushaltskassen andererseits klar, würde der Strukturwandel nicht durch den Staat bzw. die Kommunen allein, sondern nur unter Beteiligung privater Investoren zu bewältigen sein. Reflex hierauf war anfänglich einmal mehr mit Bezug auf Erfahrungen aus den USA (Pittsburgh als «klassisches» Bsp.) die Entwicklung neuer Instrumente und Verfahren wie die mit viel Vorschusslorbeeren bedachte «Public- Private-Partnership» oder seit 1993 die Aufnahme des auf den privaten «Developer» zugeschnittenen «Vorhaben- und Erschliessungsplans» in das Städtebaurecht zweifellos beides ambivalente Instrumente, die in mancher Hinsicht zwar Effizienzsteigerungen und Vorteile bei der Mobilisierung privaten Kapitals ermöglichen, denen aber aufgrund der in der Praxis auftretenden Konflikte mit übergreifenden sozialen und ökologischen Belangen auch viel berechtigte Skepsis entgegengebracht wird (vgl. u. a. Wentz 1992).

5 DISP «Nachhaltige Stadtund Siedlungsentwicklung» ein neues Leitbild? Die deutsche Einheit seit 1989 hat auch für die hier behandelten alten Bundesländer eine Fülle neuer Probleme aufgeworfen. Nach der Privatisierung und dem Wegbrechen der Märkte für die ostdeutsche Industrie ist das bundesrepublikanische Süd-Nord-Gefälle der 80er Jahre inzwischen durch ein noch viel bedrohlicheres West-Ost-Gefälle überlagert. Noch ist die Gefahr nicht gebannt, dass sich die östlichen Bundesländer zu einem dauerhaft bestehenden «Mezzogiorno» Deutschlands entwickeln. Die Lösung der im Westen anstehenden Strukturprobleme ist damit nicht einfacher geworden (vgl. Henckel u.a. 1993). Im Gegenteil: 1994 richteten die Oberbürgermeister der wichtigsten deutschen Grossstädte einen flammenden, explizit das Motto der Vollversammlung des Deutschen Städtetags von 1971 wieder aufgreifenden Aufruf «Rettet unsere Städte jetzt!» an die Öffentlichkeit, in dem sie vor der weiteren Abwälzung von Krisenlasten und auch der Folgekosten der deutschen Einheit auf die Kommunen warnten und eindringlich die Gefahr einer nicht mehr beherrschbaren Zuspitzung ökologischer und sozialer Konflikte und des «Auseinanderdriftens der städtischen Gesellschaft» beschworen (Kronawitter 1994, 8). Tatsächlich tendieren die finanziellen Möglichkeiten der Kommunen vor allem aufgrund des überproportionalen Wachstums der Sozialhilfeausgaben inzwischen gegen Null, Gestaltungsspielräume sind kaum mehr gegeben eine Entwicklung, die natürlich die im Grundgesetz garantierte «Planungshoheit der Gemeinden» zur Farce werden zu lassen droht. In dieser Situation verdienen «bescheidene», aber dennoch einer sozialen und ökologischen Reformpolitik verpflichtete Konzepte wie das der IBA-Emscher Park besondere Aufmerksamkeit (vgl. Sieverts/Ganser 1993, Häussermann/Siebel 1993). Dort versucht man mittels einer «perspektivischer Inkrementalismus» genannten Politik der kleinen Schritte, die dennoch die langfristigen Ziele der Herstellung einer humanen Umwelt nicht aus dem Auge verliert, die städtebauliche, ökonomische, soziale und ökologische Erneuerung des altindustrialisierten Emscher-Raums in Gang zu setzen. Über konkrete, möglichst vielfältige Projekte vor Ort anstatt über umfassende und flächendeckende, damit aber auch notwendigerweise abstraktere Programme bemüht man sich in offenen und dezentralen Planungsprozessen um eine «Mobilisierung der endogenen Potentiale». Ganz neue Probleme entstanden aus der Welle von Zu- und Einwanderungen im Gefolge der «Öffnung der mittel- und osteuropäischen Staaten» seit Ende der 80er Jahre (vgl. Hoffmann-Axthelm 1993). Begann man sich noch während der 80er Jahre auf anhaltende Schrumpfungs- und Stagnationsprozesse im bundesdeutschen Städtesystem einzurichten (Häussermann/Siebel 1987), so bewirkten starke Zuwanderungen in die alten Länder (allein zwischen 1988 und 1993 ca. 4,5 Mio. Menschen, Habitat II, 42) nun einen neuerlichen Wachstumsschub, der zusammen mit weiteren Faktoren wie dem anhaltend steigenden Wohnflächenkonsum oder der ebenfalls weiter wachsenden Zahl der Haushalte erstmalig seit dem Ende des Grosssiedlungsbaus in den 70er Jahren wieder in einer ganzen Reihe von Städten zu grossflächigeren Stadterweiterungsprojekten führte. Leitbild ist dabei (man wagt es neuerdings wieder, diesen Begriff zu benützen) in der Regel, z. T. unter Rückgriff auf vormoderne Formen gründerzeitlicher Stadterweiterung und in erklärter Frontstellung zum Städtebau der Moderne (Bsp. Berlin, Leitbild der «Neuen Vorstädte», vgl. Stimmann 1995), die dicht überbaute, kompakte und gemischt genutzte Stadt. Dichte, Mischung und Polyzentralität bzw. dezentrale Konzentration sind auch die auf die räumliche Entwicklung bezogenen Kernbestandteile des durch die Bundesregierung 1996 in ihrem Nationalbericht für die Habitat II-Konferenz wiedergegebenen Leitbilds einer sozial und ökologisch verträglichen nachhaltigen Siedlungs- und Stadtentwicklung. Ob es sich bei diesem inzwischen vieldiskutierten Leitbild-Begriff (vgl. u.a. Schubert 1995, «Politische Ökologie» 1-2/1996) um mehr als nur um ein weiteres Thomas Sieverts meint in der ZEIT vom : «verschleierndes» Schlagwort handelt, wird sich an unserer Fähigkeit erweisen, die dafür notwendige Trendumkehr in unserem Wohn- und Siedlungsflächenverbrauch sowie in unserem Umgang mit Ressourcen und Energie (vgl. jüngst Enquete-Kommission 1996) auch wirklich einzuleiten. Literatur Adorno, Th.W.: Ohne Leitbild. Parva Aesthetica, Frankfurt/M Albers, G.: Perspektiven der Stadtentwicklung, in: Deutsches Institut für Urbanistik, Urbanität in Deutschland, Stuttgart / Berlin / Köln 1991 ders.: Stadtentwicklungsplanung, in: Roth, R., Wollmann, H. (Hg.): Kommunalpolitik. Politisches Handeln in den Gemeinden, Opladen 1994 Albers, G., Papageorgiou-Venetas, A.: Stadtplanung. Entwicklungslinien , 2 Bde., Tübingen 1984 Bahrdt, H.P.: Humaner Städtebau. Überlegungen zur Wohnungspolitik und Stadtplanung für eine nahe Zukunft, München 1968 Berndt, H.: Das Gesellschaftsbild bei Stadtplanern, Stuttgart 1968 Betker, F.: Ökologische Stadterneuerung. Ein neues Leitbild der Stadtentwicklung? Aachen 1992 Beyme, K. von: Der Wiederaufbau. Architektur und Städtebaupolitik in beiden deutschen Staaten, München/Zürich 1987 Blasius, J., Dangschat, J.S. (Hg.): Gentrification Die Aufwertung innenstadtnaher Wohnviertel, Frankfurt/M Boeddinghaus, G. (Hg.): Gesellschaft durch Dichte. Kritische Initiativen zu einem neuen Leitbild für Planung und Städtebau 1963/1964, Braunschweig/Wiesbaden 1995 Bollerey, F., Fehl, G., Hartmann, K. (Hg.): Im Grünen wohnen im Blauen planen. Ein Lesebuch zur Gartenstadt, Hamburg 1990 Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau (Hg.): Zukunft Stadt Abschlussbericht, Bonn/Bad Godesberg 1994 Bundesregierung (Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau):

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