Unterschiede im Konsumentenverhalten bei Online-Shopping und traditionellem Einkauf

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Unterschiede im Konsumentenverhalten bei Online-Shopping und traditionellem Einkauf"

Transkript

1 Unterschiede im Konsumentenverhalten bei Online-Shopping und traditionellem Einkauf Behavioral Differences in Consumer Purchasing Behavior between Online and Traditional Stores Seminararbeit zum Seminar aus Informationswirtschaft unter der Leitung von o. Univ. Prof. Dkfm. Dr. Wolfgang H. Janko und Univ.-Ass. Dr. Michael Hahsler verfasst von Barbara Palka Matrikelnummer: h Sommersemester 2004 Wirtschaftsuniversität Wien

2 Vorwort Die vorliegende Arbeit wurde im Rahmen des Seminars aus Informationswirtschaft unter der Leitung von o.univ.prof.dkfm.dr. Wolfgang H. Janko und Univ.-Ass.Dr. Michael Hahsler am Institut für Informationsverarbeitung und wirtschaft, Abteilung für Informationswirtschaft der Wirtschaftsuniversität Wien von Barbara Palka, Matrikelnummer , erstellt. Stichworte: E-Commerce, Online-Shopping, Kundenverhalten, Einkaufsverhalten Keywords: e-commerce, online shopping, consumer behaviour, consumer purchasing behaviour Zusammenfassung Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Thema des unterschiedlichen Kundenverhaltens bei traditionellen und bei Online-Einkäufen. Sie gibt einen Überblick über die breit gefächerte Literatur und führt in die Vielfalt der Merkmale des Konsumentenverhaltens ein. Aufbauend darauf erfolgt die Durchführung einer empirischen Studie über das Verhalten in den beiden genannten Einkaufsumgebungen sowie eine Vorstellung der Ergebnisse. Abstract This article claims at exploring the differences in consumer purchasing behaviour between online and traditional stores. It gives an overview concerning the basis literature about purchasing behaviour and gives an insight into the variety of relevant characteristics of consumer behaviour. On top of that basics there will be a study about the two purchasing areas and a presentation of the results. Seminararbeit aus Informationswirtschaft, SS 2004 Seite 2 / 49

3 Kernpunkte für das Management Die Arbeit präsentiert die Ergebnisse einer im Mai 2004 durchgeführten Studie über das Konsumentenverhalten im traditionellen Handel und beim Online-Shopping. Die Kernaussagen sind: Die in der Literatur angeführten Merkmale für das Einkaufsverhalten von Konsumenten im Allgemeinen und für Internet-Nutzer im Besonderen sind vielfältig und umfangreich. Internet-Shopper und traditionelle Einkäufer unterscheiden sich in mehreren verschiedenen Merkmalen des Einkaufsverhaltens. Die Unterschiede können zum Vorteil der verschiedenen Anbieter genutzt werden. Seminararbeit aus Informationswirtschaft, SS 2004 Seite 3 / 49

4 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 4 Abbildungsverzeichnis Einleitung Problemstellung und Forschungsfragen Aufbau der Arbeit... 6 T E I L I - DAS VERHALTEN BEIM TRADITIONELLEN UND BEIM ONLINE- EINKAUF 2 Das Internet und seine Bedeutung für den Handel Internet-Shopping und traditioneller Handel eine Abgrenzung Was ist traditioneller Handel? Was ist Internet-Shopping? E-Commerce: gestern heute morgen Wer nutzt das Internet? Verhaltensmerkmale von Internet-Shopping-Kunden Produkteignung für den Vertrieb via Internet Das Kundenverhalten Aspekte der Kaufhandlung Die Kaufentscheidung Einteilung des Entscheidungsprozesses Phasen des Kaufentscheidungsprozesses Typen des Kaufentscheidungsprozesses Einteilung der Produkte nach dem Verhalten der Käufer im Entscheidungsprozess Motive für die Kaufentscheidung Relevante Eigenschaften für die Einkaufsstättenwahl Das Internet als virtuelle Einkaufsstätte Der Beitrag des Internet zu den einzelnen Phasen der Kaufentscheidung Motive für den Einkauf via Internet Das Internet als Vertriebskanal im Vergleich zum stationären Handel Vorteile des Internet gegenüber dem stationären Handel Nachteile des Internet gegenüber dem stationären Handel Chancen für den stationären Handel T E I L I I - EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG DES VERHALTENS BEI TRADITIONELLEN UND ONLINE-EINKÄUFEN 5 Vorbereitung der Untersuchung Eingrenzung des Untersuchungsfeldes Empirische Methodik Erhebungsart: die Befragung Vorteile der Befragung mittels Fragebogen Nachteile der Befragung mittels Fragebogen Seminararbeit aus Informationswirtschaft, SS 2004 Seite 4 / 49

5 5.2.2 Die Stichprobe Die Erhebung Datenanalyse Hypothesenbildung Erstellung des Fragebogens Ergebnisse der Analyse (deskriptive Auswertung) Informationssuche und Preisvergleich Einkaufszeitpunkt Händlertreue Bestellumfang Bestellhäufigkeit Zusammenfassung und Forschungsausblick Literaturverzeichnis Anhang...47 Abbildungsverzeichnis Bild 1: Internet-Penetration seit Bild 2: Karte der Internet-User von Mai Bild 3: Internet-Nutzung nach Zielgruppen Bild 4: regelmäßige Verwendung des Internet Bild 5: Online-Shopping: Haben bereits etwas online gekauft Bild 6: Das SR-Modell Bild 7: Einfluss des Internet auf die Phasen des Kaufentscheidungsprozesses laut CDP-Modell (eigene Darstellung) Bild 8: Entwicklung der Internet-Nutzung nach Ort Bild 9: Käufe, Bestellungen im Internet nach Produktgruppen Bild 10: Top Ten der online gekauften Produkte Bild 11: Informationshäufigkeit Bild 12: Preisvergleich im Internet Bild 13: Preisvergleich im traditionellen Handel Bild 14: Preisvergleich zwischen Internet und traditionellen Geschäften Bild 15: Internet-Shopping Wochentag (in Prozent) Bild 16: Internet-Shopping Uhrzeit (in Prozent) Bild 17: Händlertreue Bild 18: Bestellumfang pro Bestellung Bild 19: Bestellhäufigkeit Seminararbeit aus Informationswirtschaft, SS 2004 Seite 5 / 49

6 1 Einleitung 1.1 Problemstellung und Forschungsfragen Im Zuge dieser Seminararbeit soll eine Beleuchtung des Einkaufsverhaltens im traditionellen Handel und beim Online-Shopping erfolgen. Durch die kontinuierliche Zunahme des E-Commerce in den letzten Jahren stellt sich für Anbieter von Online-Shops vermehrt die Frage, wie die Kunden und eine Bindung derselben erreicht werden können. Oftmals orientiert sich der Online-Anbieter an der für ihn technischen, finanziellen und organisatorischen Machbarkeit [Korb00, 1]. Die Bedürfnisse und Absichten der Konsumenten stehen dabei etwas abseits [Korb00]. Um eine Hinwendung auf die Kundenbedürfnisse zu erreichen, muss das Kundenverhalten bestimmt und analysiert werden. Grundlage muss also die Verhaltensforschung im Bereich Kaufverhalten und Einkaufsstättenwahlverhalten sein. Deshalb soll in dieser Arbeit eine intensive Auseinandersetzung mit der vielfältigen Literatur, sowie eine Beleuchtung derselben in Hinblick auf die für das Internet-Shopping relevanten Faktoren stattfinden. Das spannende Moment daran ist die Bestimmung der Unterscheidungsmerkmale im Einkaufsverhalten. Durch den Vergleich der beiden Konsumentengruppen sollen potentielle Vorteile für Online-Shops, aber auch für den traditionellen Handel, aufgezeigt werden. 1.2 Aufbau der Arbeit Der Aufbau der Seminararbeit ist in zwei Teilbereiche untergliedert. Im ersten Teil werden zunächst die Grundlagen des E-Commerce und der Theorie des Kaufverhaltens durch theoretische Überlegungen, unterstützt durch diverse Literaturquellen, abgehandelt. Dabei wird der Focus stets auf die Unterschiede bzw. die Gemeinsamkeiten zwischen Einkäufen im Internet und in traditionellen Geschäften gelegt. Im anschließenden zweiten Teil wird, aufbauend auf dem Basiswissen aus Teil I, eine empirische Erhebung in Form eines Fragebogeninterviews über das Verhalten von Online-Shoppern und traditionellen Einkäufern durchgeführt und analysiert. Die Analyse soll abschließend die Besonderheiten des Kaufverhaltens von Internet- Shoppern aufzeigen, sowie einen kurzen Ausblick auf eine mögliche Ausrichtung der Online-Händler darauf geben. Seminararbeit aus Informationswirtschaft, SS 2004 Seite 6 / 49

7 T E I L I DAS VERHALTEN BEIM TRADITIONELLEN UND BEIM ONLINE-EINKAUF 2 Das Internet und seine Bedeutung für den Handel Zu Beginn der Grundlagenforschung soll zunächst geklärt werden, was man unter den Begriffen Internet-Shopping und traditionellem Handel versteht. Danach wird ein kurzer Einblick in die Entwicklung des Electronic Commerce (E-Commerce) sowie die Eignung verschiedener Produkte für den Vertrieb via Internet gegeben. 2.1 Internet-Shopping und traditioneller Handel eine Abgrenzung Obwohl der Begriff Internet-Shopping heutzutage in aller Munde zu sein scheint, und jeder die Bedeutung zu kennen glaubt, ist es wichtig, eine konkrete Abgrenzung zum traditionellen Handel vorzunehmen. Besonders bei dem Begriff des traditionellen Handels kann es zu Unschärfen kommen, denen durch eine genaue Einschränkung vorgebeugt werden soll. Auch bei der Definition des Begriffes des Internet-Shopping muss man sich aller möglichen Grenzfälle [Dach02, 22ff] bewusst werden Was ist traditioneller Handel? Traditioneller Handel hat den Austausch von Gütern und Dienstleistungen, verbunden mit der Darbietung von Service, Beratung und Markterschließung zum Ziel [Dach02, 20]. Dabei sollen Transaktionskosten sowohl für Anbieter als auch für Nachfrager gesenkt werden. Dies kann durch verschiedene Betriebsformen erreicht werden. Die Einteilung der Unternehmen erfolgt nach Handelsbetriebslehre in verschiedene Betriebsformen, die durch ähnliche absatzpolitische Instrumente gekennzeichnet sind (z.b. Fachgeschäft oder Supermarkt) [Dach02, 10]. Aus Konsumentensicht lassen sich aber diese absatzpolitischen Maßnahmen u.u. nicht so deutlich erkennen. Daher wird die Landschaft der Handelsunternehmen aus Sicht des Konsumenten in Einkaufsstätten vorgenommen, die in Bezug auf Standort, Erscheinungsbild oder Bestellvorgang als ähnlich erlebt werden [Dach02, 10]. Diese Gliederung bleibt im Wesentlichen z.b. auch bei der Einteilung nach Müller- Hagedorn bestehen. Hier werden die verschiedenen Betriebsformen in drei große Gruppen, abhängig von Standortcharakteristika, untergliedert ([Müll95] zitiert in Dach02, 12]): Seminararbeit aus Informationswirtschaft, SS 2004 Seite 7 / 49

8 1. Betriebsformen mit beweglichen Standorten 2. Betriebsformen mit festem Standort und ohne Verkaufsraum und 3. Betriebsformen mit festem Standort und mit Verkaufsraum. Zur Gruppe der Betriebsformen mit beweglichen Standorten zählt der ambulante und halbstationäre Handel. Darunter fallen beispielsweise Märkte oder Messen, aber auch der Verkauf direkt beim Kunden zu Hause (z.b. der Vertrieb der bekannten Tupperware 1 ). Die zweite Gruppe beinhaltet das sog. Teleselling, das den klassischen Katalogversandhandel sowie das TV- und Internet-Shopping umfasst. Zur dritten Gruppe gehört der stationäre Handel, der durch das Vorhandensein eines Verkaufsraumes gekennzeichnet ist. Für diese Arbeit wesentlich sind Unternehmen der zweiten (Internet-Shopping) und dritten Gruppe (stationärer Handel). Daher sollen für die vorliegende Arbeit von dieser Stelle an, Unternehmen aus der ersten Gruppe ausscheiden und keine Rolle mehr bei der Betrachtung spielen. Von den Unternehmen mit festem Standort und ohne Verkaufsraum werden ausschließlich jene betrachtet, die ihre Ware via Internet vertreiben (siehe auch Kapitel 2.1.2). Die dritte Gruppe soll hingegen mit all ihren Erscheinungsformen des stationären Handels betrachtet werden. Der Begriff des traditionellen Handels wird dadurch auf den des stationären Handels eingeschränkt Was ist Internet-Shopping? Internet-Shopping kann nicht nur, wie im vorangegangenen Kapitel beschrieben, in den Teilbereich des Teleselling eingereiht, sondern auch als Teil des E-Commerce gesehen werden. Da aber eine einheitliche Definition von E-Commerce nicht gegeben ist [HaNe01, 105; OECD97; ECCH01], soll hier eine Anlehnung erfolgen. Unter den Begriff des E- Commerce sollen daher alle Transaktionen fallen, durch die der Austausch von wirtschaftlichen Gütern gegen Entgelt begründet wird und [ ] die Bestellung bzw. die Inanspruchnahme elektronisch unter Verwendung eines computergestützten Netzwerks (insbesondere des Internets) erfolgt [ECCH01, 17]. Etwas einfacher formuliert Dach, indem er Internet-Shopping als den Teil des E-Commerce bezeichnet, bei dem Konsumenten Konsumgüter über einen an das Internet angeschlossenen PC von einem beliebigen Ort außerhalb des stationären Handels kaufen [Dach02, 22]. Da das Internet aber nicht nur als einzige Vertriebsschiene (für Pure Player) sondern auch als alternative Absatzmöglichkeit (für Mulitchannel Retailer) genutzt wird, kann es zu Grenzfällen von Online-Geschäften kommen [Dach02, 22ff]. Für die vorliegende Seminararbeit sollen an dieser Stelle nur die unter dem Aspekt des Einkaufsverhaltens wichtigsten herausgegriffen werden. 1 für nähere Information siehe Seminararbeit aus Informationswirtschaft, SS 2004 Seite 8 / 49

9 Zum einen gibt es die Möglichkeit, dass der Konsument zwar eine Bestellung per Internet vornimmt, die Ware aber in einem stationären Geschäft abholt. Dabei werden alle Vorgänge der Akquisition auf elektronischem Wege abgewickelt, während die Logistik auf den stationären Handel bzw. die Last Mile der Logistik auf den Kunden selbst übertragen wird. Zum anderen gibt es Fälle in denen sich der Konsument in der einen Umgebung informiert, aber in der anderen den Kauf tätigt. Dabei wird entweder Information über die gewünschten Produkte via Internet bezogen, der Kauf dann aber im stationären Handel traditionell abgewickelt, oder die Information im stationären Handel eingeholt und der Kauf dann über das Internet getätigt. Nur letzterer Fall wird dem Online- Shopping zugerechnet, da der Ort des tatsächlichen Kaufs darüber entscheidet, welcher Gruppe er zugerechnet wird [Dach02, 24]. Für die Betrachtungen in dieser Arbeit ist aber sehr wohl auch die Variante zu beleuchten, in der das Internet nur zur Informationseinholung genutzt wird. Es kommt nicht so sehr darauf an, ob der Umsatz dem E-Commerce oder dem stationären Handel zugerechnet wird, sondern auf das Konsumentenverhalten vor und während des Einkaufs (siehe auch Kapitel sowie Kapitel 3). 2.2 E-Commerce: gestern heute morgen Der Boom des E-Commerce in den frühen 90er Jahren zog zahlreiche traditionelle Unternehmen in seinen Bann. Wahllos und unvorbereitet stellten Unternehmen ihre Produkte zum Verkauf ins Netz, nur um den Anschluss an diesen neuen Markt nicht zu verlieren [Hans04]. Dabei wurde aber oftmals übersehen, dass E-Commerce nicht nur einfach darin besteht, einen Webshop zu kreieren, sondern ein wesentlicher Beitrag zum Geschäftserfolg u.a. darin zu suchen ist, wie die Abläufe im Hintergrund vor sich gehen. Die Distribution der angebotenen Waren, sowie das Lagermanagement und die Bestellungsbearbeitung stellen hier wesentliche Hauptfaktoren für den Erfolg eines Online-Shop dar [Bayl01, 175]. Das beste Webdesign nützt nichts, wenn der Kunde die Ware nicht termingerecht erhält. Ein weiterer Faktor für den Erfolg eines Online-Händlers ist die Bindung der Kunden. Diese kann nur dann erreicht werden, wenn die Bedürfnisse des Kunden ausreichend bekannt sind. Sie lassen sich aus dem Verhalten des Konsumenten beim Einkauf ermitteln (siehe Kapitel 3). Bevor aber eine eingehende Betrachtung des Konsumentenverhaltens im Speziellen erfolgt, soll im nächsten Abschnitt ein Überblick darüber gegeben werden, wer das Internet wofür nutzt Wer nutzt das Internet? Die Verbreitung des Internet ist seit Mitte der 90er Jahre auf einem stetigen Vormarsch. Einen schnellen Überblick über die Entwicklung und Verteilung der Internet-Nutzung sollen in diesem Abschnitt einige Grafiken des AIM (Austrian Internet Monitor) und des Fessel-GfK geben. Seminararbeit aus Informationswirtschaft, SS 2004 Seite 9 / 49

10 Bild 1 zeigt die Entwicklung der Internet-Penetration seit 1996 in Österreich, inklusive der aktuellen Zahlen von Beginn des Jahres Im ersten Quartal 2004 verfügten 62% über einen Zugang zum Internet. Dies ist eine Steigerung von 48% gegenüber dem Jahr Insgesamt nutzen 56% das Internet, 46% zählen zu den Intensiv- Nutzern, die sich durch eine mehrmalige Benutzung pro Woche auszeichnen. Bild 1: Internet-Penetration seit 1996 Angaben in Prozent Quelle: AIM Austria Internet Monitor, rep. Österr. ab 14 Jahre, Jänner bis März 2004, n=3500 pro Quartal Wie in Bild 2 zu sehen, liegt Österreich mit diesem Anteil im Vergleich zu anderen europäischen Staaten im guten Mittelfeld. Besonders in den skandinavischen Ländern, Großbritannien und Mitteleuropa ist ein hoher Durchdringungsgrad zu verzeichnen (50-75%). Im Gegensatz dazu liegt der Anteil der Internet-Nutzer in den neuen EU-Staaten sowie in Italien, Spanien und Portugal teilweise weit unter 40%. Bild 2: Karte der Internet-User von Mai 2004 Angaben in Prozent Quelle: GfK Online Monitor Seminararbeit aus Informationswirtschaft, SS 2004 Seite 10 / 49

11 Unterschiede im Konsumentenverhalten bei Online-Shopping und traditionellem Einkauf Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Altersverteilung der Internet-Nutzer (Bild 3). 91% der unter 20-jährigen und immerhin 50% der ab 50-jährigen Österreicher nutzen laut AIM das Internet. Bild 3: Internet-Nutzung nach Zielgruppen Angaben in Prozent Quelle: AIM Austria Internet Monitor, rep. Österr. ab 14 Jahre, Jänner bis März 2004, n=3500 pro Quartal Als Verwendungszweck (Bild 4) stand im 4. Quartal 2003 die Informationssuche zu einem bestimmten Thema mit 57% an erster Stelle, dicht gefolgt von privaten s. Das gezielte Aufsuchen von Websites (33%) und das Surfen im World Wide Web (29%) kann im Zusammenhang mit dem Internet-Shopping gesehen werden. Bild 4: regelmäßige Verwendung des Internet Angaben in Prozent Quelle: AIM Austria Internet Monitor, rep. Österr. ab 14 Jahre, Oktober bis Dezember 2003, n=3500 pro Quartal Seminararbeit aus Informationswirtschaft, SS 2004 Seite 11 / 49

12 Tatsächlich zum Shopping genutzt wurde das Internet im Jahr 2003 von 50% der Internet-Nutzer (Bild 5). Dies entspricht einer absoluten Zahl von Internet- Shoppern. Im Vergleich zum Vorjahr wurde damit eine Steigerung von mehr als 8% erreicht. Noch deutlicher sieht man das Wachstum des E-Commerce anhand des Vergleichs gegenüber dem Jahr 2000: während im Jahr 2000 nur 32% der Nutzer das Internet schon für Shopping nutzten, sind es heute 1,5mal so viel. Der E-Commerce mit seinem Internet-Shopping ist also gerade jetzt in starkem Wachstum begriffen. Bild 5: Online-Shopping: Haben bereits etwas online gekauft Angaben in Prozent (* jeweils 4. Quartal) Quelle: AIM Austria Internet Monitor, rep. Österr. ab 14 Jahre, Oktober bis Dezember 2003, n=3500 pro Quartal Dieser globale Überblick über die Internet-Nutzer beschäftigt sich mit soziodemographischen Merkmalen wie Alter oder Geschlecht (vgl. Bild 2). In dieser Arbeit geht es aber um das Verhalten von Konsumenten. Daher soll im nächsten Abschnitt eine Betrachtung der Nutzer aus verhaltenstheoretischer Sicht aufgezeigt werden Verhaltensmerkmale von Internet-Shopping-Kunden Ohne an dieser Stelle auf die Komponenten des Kaufentscheidungsprozesses oder die Motive für eine Kaufentscheidung näher eingehen zu wollen 2, soll ein erster Gedanke zu einer möglichen Klassifizierung der Internet-Nutzer bzw. Internet- Shopper aufgezeigt werden. Dach führt (in Anlehnung an Altobelli/Grosskopf 1998) eine Nutzertypologie im Online-Shopping an [Dach02, 85], bei der Internet-Nutzer in fünf Gruppen eingeteilt werden, die sich durch das verschieden ausgeprägte Technologieengagement unterscheiden. Er weißt aber selbst darauf hin, dass sich durch diese Typologien 2 Diese Überlegungen werden in Zusammenhang mit dem Kundenverhalten (siehe Kapitel 3) erörtert. Seminararbeit aus Informationswirtschaft, SS 2004 Seite 12 / 49

13 keinerlei Aussagen über die Neigung zum Online-Shopping oder das Einkaufsverhalten machen lassen [Dach02, 85]. Nachdem sich auf diesem Wege keine Merkmale für den typischen Internet-Shopper festlegen lassen, scheint es notwendig, die Grundbegriffe des Käuferverhaltens im Allgemeinen zu Grunde zu legen. Dies soll aber momentan vertagt werden und erst an späterer Stelle (in Kapitel 3) erfolgen. Vorläufig soll nur entgegen dem Eindruck, der durch das vorangegangene Kapitel entstanden sein könnte der Gedanke daran festgehalten werden, dass sich Käufer nicht nur aufgrund ihrer soziodemographischen Daten, sondern auch durch ihre Verhaltensmerkmale voneinander unterscheiden können. 2.3 Produkteignung für den Vertrieb via Internet Während bestimmte Produkte sehr erfolgreich über das Internet gehandelt werden, gibt es Produktgruppen, die sich weniger gut über diesen Kanal vertreiben lassen. Um die Frage des warum? zu klären, muss zunächst die prinzipielle Eignung zum Fernvertrieb überprüft werden. Als positive Eignungskriterien lassen sich hier drei Hauptargumente finden [Wann02, 164]: 1. hoher Warenwert: Dieser Punkt ist sowohl als positiver als auch als negativer Faktor zu sehen. Einerseits machen die beim Online-Shopping stets auftretenden Transportkosten bei einem hohen Warenwert im Vergleich zum selbigen nur einen geringen Anteil aus (positiv). Andererseits kann ab einem gewissen Warenwert eine Kaufhemmung beim Konsumenten durch zu geringes Vertrauen zum Verkäufer auftreten. 2. geringes emotionales Anschauungsbedürfnis: Waren, die einen gewissen Grad an Standardisierung haben (z.b. elektronische Geräte, Bücher oder CDs), haben den Vorteil, dass der Konsument sie vor dem Kauf nicht unbedingt testen will oder muss. Die Bereitschaft zur Bestellung ist höher, da der Kunde genau weiß, wie das georderte Produkt aussieht und funktioniert. Bei anderen Warengruppen (z.b. Lebensmittel oder Bekleidung) herrscht allerdings ein mehr oder weniger stark ausgeprägter Wunsch nach dem Begreifen der Ware vor. Dies stellt einen nicht zu unterschätzenden Hemmschuh für den Vertrieb solcher Produkte über das Internet dar! 3. geringer Logistikaufwand: Je empfindlicher eine Ware ist, desto kostenintensiver kann u.u. auch die Lagerung ausfallen. Während beispielsweise Bücher relativ unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen oder beim Transport sind, so stellt sich beispielsweise bei zerbrechlichen Gütern wie Glas oder Porzellan das Problem der besondern Verpackung und des Handlings. Waren, die eine kostengünstige Lagerung sowie auch Verpackung und Transport erlauben, sind daher eher für den Vertrieb über Internet geeignet. Während digitale und digitalisierbare Güter geradezu prädestiniert für den Vertrieb über das Internet sind [NiDi02, 961], sind für nicht-digitale Güter durchaus ernst zu nehmende Hürden zu nehmen. Hier sind es nicht eventuelle Probleme bei der Seminararbeit aus Informationswirtschaft, SS 2004 Seite 13 / 49

14 Datenübertragung, sondern die aus dem traditionellen Versandhandel bekannten Logistikprobleme, die es zu bewältigen gilt [vgl. Hans04]. Die Produkteignung für den Vertrieb via Internet spielt in dieser Arbeit insofern eine Rolle, als sie Einfluss auf das Kundenverhalten beim Einkauf hat. Der Kunde reagiert auf die unterschiedliche Eignung zum Fernvertrieb u.u. dadurch, dass ein differentes Verhalten bei der Kaufentscheidung zu Tage tritt. Um diese Verzerrung des Verhaltens so weit als möglich auszuschließen, soll daher in weiterer Folge beim traditionellen wie auch beim Online-Einkauf eine Einschränkung der Beobachtung und Analyse auf die Produktgruppe der Freizeitbranche erfolgen. Diese umfasst Produkte, die einen hohen Grad an Standardisierung aufweisen und sich eventuell sogar zum digitalen Vertrieb über das Internet selbst eignen. Insbesondere sollen Bücher, Musik-CDs, Filme auf DVD oder VHS und Spiele (Computerspiele sowie auch Brett- und Gesellschaftsspiele) betrachtet werden. 3 Das Kundenverhalten Nach diesem umfassenden Einblick in die Welt des Internet und seine Bedeutung für den Handel soll in diesem Kapitel eine Einführung in das Kundenverhalten beim Einkauf gegeben werden. Dabei werden zuerst die verschiedenen Aspekte der Kaufhandlung beleuchtet, dann die Kaufentscheidung anhand verschiedener Phasen analysiert und abschließend ein kurzer Einblick in die für die Wahl der Einkaufsstätte relevanten Komponenten gewährt. 3.1 Aspekte der Kaufhandlung Der Käufermarkt kann aufgrund verschiedenster Merkmale untergliedert werden. Müller-Hagedorn führt dazu die Kriterien nach Kotler an, nach denen sich der Markt nach geographischen, demographischen, psychographischen und verhaltensorientierten Merkmalen segmentieren lässt [Müll95, 29]. Für die Betrachtung des Kundenverhaltens ist besonders letztgenanntes Segment interessant. Hierbei kommen Komponenten wie der Kaufanlass, der Verwenderstatus oder der Treuestatus um nur einige exemplarisch zu nennen zum Tragen. Konkret lässt sich die Kaufhandlung in verschiedene Aspekte wie beispielsweise nach Müller-Hagedorn gliedern [Müll95, 45ff]: 1. qualitativer Aspekt (Art der Ware) 2. räumlicher Aspekt (Ort des Einkaufs) 3. zeitlicher Aspekt (Häufigkeit und Zeitpunkt des Einkaufs) 4. personeller Aspekt (Person, die den Einkauf tätigt) 5. quantitativer Aspekt (Menge des gekauften Gutes) 6. Wertkomponente (bezahlter Preis). Seminararbeit aus Informationswirtschaft, SS 2004 Seite 14 / 49

15 Für diese Arbeit lassen sich, mit besonderem Bezug auf die empirische Untersuchung, folgende Aussagen zu den einzelnen Aspekten treffen: Der qualitative Aspekt beinhaltet die Frage nach der Marke des Produkts (Markenartikel versus No-name-Produkt), den daraus resultierenden Qualitätseigenschaften sowie dem Alter des Produkts (vergangene Zeit seit der Markteinführung). Dieser Aspekt soll für die vorliegende Arbeit keine Rolle spielen, da davon ausgegangen wird, dass Bücher, CDs, Filme und Spiele gegenüber diesen Einflussfaktoren weitgehend immun sind. Der räumliche Aspekt bezieht sich auf die Wahl der Einkaufsstätte. Für unsere vergleichende Analyse zwischen Internet-Shopping und traditionellem Einkauf ist dieser Aspekt als durchaus einflussnehmend anzusehen. Wie noch in Kapitel gezeigt werden wird, hat das Internet in diesem Punkt einen Vorteil gegenüber dem stationären Handel. Der Kunde muss keine zusätzlich zurückzulegenden Wege für den Erwerb des Produktes in Kauf nehmen. Weiters spielt hier die Händlertreue, also der wiederholte Einkauf beim selben Händler, mit hinein. Der zeitliche Aspekt mit seinen Unterpunkten Einkaufshäufigkeit und Zeitpunkt des Einkaufs soll einen der Kernpunkte in der empirischen Untersuchung im zweiten Teil dieser Arbeit darstellen. Dabei soll festgestellt werden, in welchen Zeitabständen eingekauft wird. Die von Müller-Hagedorn weiters angeführte Einkaufsstättentreue [Müll95, 49] ist ein weiterer spannender Punkt, der erhoben werden soll. Die Treue gegenüber bestimmten Marken [Müll95, 49] soll hier als Treue zu bestimmten Händlern interpretiert werden (u.a. aufgrund der bereits getroffenen Annahme der Immunität gegenüber Markeneinflüssen der Produkte des Bereichs Freizeit). Der personelle Aspekt, also die Frage wer den Einkauf tätigt und wer an dem Entscheidungsprozess über den Kauf beteiligt ist, soll nur insofern berücksichtigt werden, als demographische Kerndaten erhoben werden. Fraglich ist, welchen Auskunftscharakter die Aufschlüsselung der gewonnen Daten nach diesem Aspekt hat. Im Rahmen dieser Arbeit soll eine hierfür eventuell notwendige genauere Untersuchung dieses Aspekts ausgeklammert werden, da der Schwerpunkt auf besser überprüfbare Aspekte gelegt wird. Der quantitative Aspekt ist ein weiterer zentraler Punkt. Darunter wird die Packungsgröße des Produktes verstanden (z.b. bei Waschmittel). Bei Waren des Freizeitbereichs gibt es aber keine unterschiedlichen Packungsgrößen. Ein Buch kann nicht im Familienvorratspack gekauft werden. Ein Film bleibt immer nur ein Film und wird auch nicht sieht man von Bonustracks und Spezialeditionen ab in der Spielzeit verlängert. Es können zwar verschiedene Ausführungen der Produkte erworben werden, wie z.b. Hardcover- oder Taschenbücher, dies hat aber keinen Einfluss auf die Quantität des Einkaufs. Die verschiedenen Ausführungen wären am ehesten noch dem Aspekt der Qualität zuzurechnen. Es soll jedoch hier für das tatsächliche Verhalten des Konsumenten als nicht ausschlaggebend betrachtet werden. Eine quantitative Abstufung kann hier also nur danach erfolgen, wie viele Produkte pro Einkauf erworben werden. Der wertmäßige Aspekt bezieht sich auf den Kaufpreis in Relation zum üblichen Marktpreis sowie auf eventuelle zusätzliche Gebühren, wie beispielsweise Lieferkosten. Dieser Aspekt wird in der hier vorliegenden Untersuchung nicht behandelt, da es für das unterschiedliche Einkaufsverhalten beim traditionellen und beim Online-Shopping nicht relevant ist, in welcher Preisklasse die erworbenen Güter anzusiedeln sind. Seminararbeit aus Informationswirtschaft, SS 2004 Seite 15 / 49

16 Nach der Abhandlung der einzelnen Aspekte der Kaufhandlung soll im nächsten Abschnitt der Ablauf eines Kaufes in einzelne, zu beleuchtende Phasen zerlegt werden. 3.2 Die Kaufentscheidung Das Einkaufsverhalten kann aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und dementsprechend auch mit verschiedenen Modellen erklärt werden. In der Literatur wir das Augenmerk bei der Betrachtung der Kaufentscheidung besonders auf folgende Merkmale gelegt: Art des Produktes, Dauer des Kaufentscheidungsprozesses, Wichtigkeit der Kaufentscheidung (Involvement), Ausmaß der Informationsbeschaffung und -verarbeitung in bzw. bei der Kaufentscheidung (Informationsverhalten) und Anzahl der an der Kaufentscheidung beteiligten Personen [Schö03, 74]. In der vorliegenden Arbeit sollen einige dieser Ansätze ausgewählt nach der Relevanz für die anschließende Untersuchung vorgestellt werden. Bei der Untersuchung von Kaufentscheidungsprozessen anhand verhaltenswissenschaftlicher Ansätze geht man von dem klassischen Black Box- Modell aus [Korb00, 33]. Daher soll einleitend dieses Basismodell kurz vorgestellt werden. Nach klassischer Verhaltensforschung wird das Verhalten des Käufers durch das sog. SR-Modell dargestellt [Müll95, 66; Bäns02, 4] (siehe Bild 6). Dabei wird der eigentliche Entscheidungsprozess als Black Box gesehen, deren Innenleben nicht beobachtet werden kann. Die Black Box erhält beobachtbare Inputs in Form von sog. Stimuli. Diese können demographische und sozioökonomische Faktoren darstellen. Zusätzlich wirken auch das soziale (z.b. Bezugsgruppen des Käufers) und ökonomische (z.b. Werbemaßnahmen von Anbietern) Umfeld auf den Entscheidungsprozess ein. Als Output (=Reaktion) kann dann das Verhalten des Konsumenten (z.b. Wahl der Einkaufsstätte oder Kauf eines Produktes) beobachtet werden. Die Verhaltensforschung beschäftigt sich damit, die Vorgänge in der Black Box zu erklären. INPUT (Stimuli) BLACK BOX OUTPUT (Reaktion) Bild 6: Das SR-Modell Quelle: eigene Darstellung nach [Müll95, 67] Seminararbeit aus Informationswirtschaft, SS 2004 Seite 16 / 49

17 Das hier vorgestellte Modell soll darauf hinweisen, dass die Verhaltensforschung tiefergehende Einblicke in den Entscheidungsprozess zu geben versucht. In der nachfolgenden empirischen Erhebung werden allerdings nur ein kleiner Ausschnitt der Inputs und der beobachtbare Output erhoben. Die tatsächlichen Vorgänge in der Black Box bleiben unberührt. Um sich aber dennoch klar darüber zu werden, welche Phasen der Konsument bei seiner Entscheidungsfindung durchläuft, bietet der nächste Abschnitt einen kleinen Einblick in die Struktur der Black Box. Anschließend daran sollen kurz einige der wichtigsten Motive für eine Kaufentscheidung erörtert werden Einteilung des Entscheidungsprozesses Der Kaufentscheidungsprozess lässt sich auf zwei Arten betrachten [Bäns02, 7]: einerseits durchläuft der Konsument mehrere Phasen bevor es zur Kaufentscheidung kommt, andererseits kann eine Unterteilung in die verschiedenen Typen des Entscheidungsprozesses erfolgen Phasen des Kaufentscheidungsprozesses Eines der bekanntesten Erklärungsmodelle des Kaufentscheidungsprozesses ist das von Engel, Kollat und Blackwell, die 1978 das sog. Consumer Decision Process Model (CDP) vorstellten. In den folgenden Jahren wurde das Modell immer wieder erweitert und verfeinert. Es zeigt den Entscheidungsprozess in sieben Phasen und erklärt, welche Einflussfaktoren auf das Denken des Konsumenten und damit auf seine Entscheidung beim Kauf einwirken [Schi97, 71]. Die folgende Erklärung lehnt sich an Schiffman et al. [Schi97, 71ff] und Bänsch [Bäns02, 131ff] an. Die Phasen des CDP-Modells sind: 1. wahrgenommenes Bedürfnis ( need recognition ) 2. Informationssuche ( search for information ) 3. Vor-Kauf-Alternativenbewertung [Bäns02, 134] ( pre-purchase evaluation of alternatives ) 4. Kauf ( purchase ) 5. Konsumation ( consumption ) 6. Nachkauf-Alternativenbewertung [Bäns02, 134] ( post-consumption evaluation ) 7. Entsorgung ( divestment ) Am Beginn des Entscheidungsprozesses steht das wahrgenommene Bedürfnis. Diese Wahrnehmung entsteht, wenn von einem Individuum eine Differenz zwischen einem Idealzustand und einem Istzustand [Bäns02, 131] festgestellt wird. Aufgrund dieses Mangelempfindens wird eine Suche nach Information über die Möglichkeiten zur Behebung dieses Zustandes eingeleitet. Diese kann sowohl intern als auch extern vonstatten gehen. Bei der internen Suche wird Information aus dem Gedächtnis des Individuums abgerufen. Bei der externen Suche werden Inputs wie Seminararbeit aus Informationswirtschaft, SS 2004 Seite 17 / 49

18 Beratungsgespräche mit Verkäufern, Werbebotschaften oder Tipps von Freunden und Bekannten verarbeitet. Die gewonnene Information wird laufend nach individuellen Kriterien bewertet (Alternativenbewertung vor dem Kauf) und führt schließlich zur Kaufentscheidung [Schi97, 76ff]. Beim Kauf selbst ist wiederum zwischen zwei Stufen zu unterscheiden. Zum einen wird die Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Händler oder Vertriebskanal getroffen, zum anderen fallen während des Einkaufvorganges noch weitere Entscheidungen [Schi97, 79]. Oftmals wird nicht (nur) das Produkt gekauft, für das sich der Konsument in Phase 1-3 entschieden hat. Die Atmosphäre im Geschäft, die Produktpräsentation oder das Verkaufspersonal können hier noch weiteren Einfluss auf den tatsächlichen Kauf nehmen. Besonders die Phasen nach dem Kauf sind für die Kundenbindung wesentlich. Bei der Konsumation erlangt der Kunde Besitz am gewünschten Produkt und kann dadurch seinen empfundenen Mangelzustand beheben. Nach der Konsumation tritt eine Nachkauf-Alternativenbewertung ein, die wesentlich auf die Zufriedenheit bzw. Unzufriedenheit des Kunden einwirkt. Zufriedenheit entsteht, wenn die Erwartungen an das Produkt und das Bedürfnis nach Befriedigung erfüllt werden. Bei Unzufriedenheit entsteht eine Diskrepanz zwischen erwartetem und tatsächlich eingetretenem Effekt. Abschließend und mit u.u. großem zeitlichem Abstand zum Kauf tritt die Phase des divestment, also der Entledigung des Produktes ein (z.b. Entsorgung einer alten Waschmaschine aber auch einer einfachen Glasflasche). Einflussfaktoren für die Phasen 1-4 sind Umwelteinflüsse wie die Kultur, die soziale Schicht oder die Familie. Individuelle Charakteristika wie Ressourcen des Konsumenten und Persönlichkeit haben hingegen eher Einfluss auf die Phasen nach dem Kauf [Bäns02, 133]. Die Phasen 5-7 sollen in dieser Arbeit keine weitere Untersuchung erfahren. Viel interessanter sind die Phasen 1-4, die den Entscheidungsprozess hin zum Kauf beschreiben. Korb stellt ein etwas vereinfachtes Modell vor, bei dem Entscheidungs-, Informationsverarbeitungs- und Bewertungsprozess die Hauptphasen darstellen [Korb00, 35]. Die Besonderheiten für den Kaufprozess beim E-Commerce sieht Korb in der Ausgestaltung der einzelnen Phasen [Korb00, 39ff]. Insbesondere die Informationsphase wird durch die Nutzung des Internet wesentlich beeinflusst (siehe Kapitel 4.1). Entscheidend für das Ausmaß, das die einzelnen Phasen des CDP-Modells annehmen können, ist der jeweilige Typ der Kaufentscheidung Typen des Kaufentscheidungsprozesses Der Kaufentscheidungsprozess kann in verschiedene Typen unterteilt werden. Dabei kann die Unterscheidung aufgrund von Käuferkategorien, Produktkategorien oder der Intensität des Denkens während der Kaufentscheidung getroffen werden [Bäns02, 7]. Die Käuferkategorien sind einerseits private oder gewerbliche Käufer und andererseits Einzelkäufer oder Käufergruppen [Bäns02, 9]. Seminararbeit aus Informationswirtschaft, SS 2004 Seite 18 / 49

19 Die Produktkategorien lassen sich für den Konsumenten in Neuprodukte oder eingeführte Produkte und in Güter des täglichen Bedarfs oder langlebige Haushaltsgüter einteilen [Bäns02, 9]. Die Intensität des Denkens gibt an, wie groß das jeweilige Involvement beim Kauf ist. Dabei können vier Typen unterschieden werden: extensiver Kaufentscheidungsprozess limitierter Kaufentscheidungsprozess habitualisierter Kaufentscheidungsprozess impulsiver Kaufentscheidungsprozess Der extensive Kaufentscheidungsprozess kommt bei Käufen zu tragen, die eine große Wichtigkeit für den Konsumenten haben. Dies tritt insbesondere auch dann ein, wenn der Konsument wenig Information oder Erfahrung hinsichtlich des Produktes zur Verfügung hat [Wein77, 123ff]. Die Phasen der Informationssuche (besonders extern) und der Alternativenbewertung sind dabei besonders ausgeprägt. Beim limitierten Kaufentscheidungsprozess hingegen verlässt sich der Konsument bei seiner Entscheidung auf die internen Informationen. Er trifft die Entscheidung anhand seiner Erfahrungen. Nur, wenn er aufgrund dieser die Entscheidung nicht treffen kann, geht er zur externen Informationssuche über. Dabei ist ihm die Produktkategorie bekannt, nicht aber alle angebotenen Marken. Habitualisierte Kaufentscheidungsprozesse zeigen sich bei Routineeinkäufen [Bäns02, 9]. Die Produktkategorie sowie die vorhandenen Marken sind dem Konsumenten hinreichend bekannt und der Kauf läuft weitgehend automatisiert ab. Da der Käufer gewohnheitsmäßig reagiert, fällt die Phase der Informationssuche weitgehend aus. Impulsive Kaufentscheidungsprozesse laufen affektgesteuert ab. Solche Impulskäufe werden besonders von den während der Kaufsituation auftretenden Reize und Inputs beeinflusst (siehe auch Kapitel ). Die Phase der Informationssuche wird hierbei ausgeschaltet Einteilung der Produkte nach dem Verhalten der Käufer im Entscheidungsprozess In engem Zusammenhang mit dem Involvement nach Weinberg steht die Produkteinteilung nach Kotler/Bliemel (zitiert in [Proh02, 23]). Dabei werden Produkte danach unterschieden, wie sich der Käufer beim Kauf verhält. Es handelt sich hierbei um: Convenience Products : Produkte des täglichen Gebrauchs, z.b. Lebensmittel oder Hygieneartikel; Der Käufer investiert wenig Zeit in die Auswahl des Produktes (häufig auch Impulskäufe). Shopping Products : Produkte des gehobenen Bedarfs, z.b. Kleidung oder Haushaltsgeräte; Der Käufer sucht gezielt nach dem für ihn passenden Produkt. Speciality Products : Produkte, für die der Kunde bereit ist, einen erheblichen Teil seines Einkommens aufzuwenden, z.b. Autos oder hochpreisige elektronische Geräte; Der Käufer nimmt Seminararbeit aus Informationswirtschaft, SS 2004 Seite 19 / 49

20 große Anstrengungen (z.b. weite Wege, großer Zeitaufwand) in Kauf, um das gewünschte Produkt zu erwerben. Unsought Products : Güter, nach denen der Konsument bislang noch keinen Bedarf hatte, z.b. Grabsteine oder gänzlich neue Produkte auf dem Markt; Damit solche Güter in das Bewusstsein des Konsumenten gelangen, bedarf es Werbung und persönlichen Verkaufsgesprächen. Für die anschließende Erhebung in Teil II dieser Arbeit, wird eine Einschränkung auf die Produkte des Bereichs Freizeit vorgenommen (siehe Kapitel 3.1 und Kapitel 5.1). Diese sind in die Kategorie der Shopping Products einzureihen Motive für die Kaufentscheidung Auf den einzelnen Kaufprozess können mehrere Motive wirken [Bäns02, 22ff]. Exemplarisch seinen hier diejenigen Motive angeführt, die u.a. in der empirischen Erhebung Bedeutung erlangen: Gewinnmotiv (im Sinne von Kostensenkung): Der Käufer ist darauf bedacht, die monetären Kosten für den Kauf zu senken bzw. die Bedürfnisbefriedigung bei gleichem Mitteleinsatz zu steigern. Zeitersparnismotiv: Dabei ist einerseits der Kaufvorgang selbst gemeint (der Kauf soll für den Konsumenten möglichst zeitsparend vonstatten gehen) und andererseits die Zeitersparnis, die durch den Kauf und die Nutzung des jeweiligen Produktes entsteht. Bequemlichkeitsmotiv: Wie beim Zeitersparnismotiv wirkt der Faktor der Bequemlichkeit sowohl auf den Kaufvorgang selbst als auch auf die Phase nach dem Kauf. Eine etwas tiefergehende Beleuchtung erfährt der Bereich der Motive im Zusammenhang mit dem Internet als Einkaufsstätte (siehe Kapitel 4.2). Nachdem der Kaufprozess eine Aufrollung aus verschiedenen Blickwinkeln erfahren hat, widmet sich das nächste Kapitel den für die Wahl der Einkaufsstätte relevanten Eigenschaften. 3.3 Relevante Eigenschaften für die Einkaufsstättenwahl Es können in der Literatur verschiedene Eigenschaften gefunden werden, wenn es darum geht, die Wahl der Einkaufsstätte zu erklären [Dach00, 102ff]. Die Eigenschaften, die für die Wahl bei stationären Einkaufsstätten relevant sind, müssen dies aber nicht immer auch bei der Entscheidung zwischen stationärem Handel und Internet sein. Während beim traditionellen Einkauf Faktoren wie die Erreichbarkeit eine Rolle spielen können, sind beim Einkauf über Internet Seminararbeit aus Informationswirtschaft, SS 2004 Seite 20 / 49

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Stefan Kock Chancen und Risiken von Brick&Click Multi-Channel-Marketing im Bekleidungseinzelhandel

Stefan Kock Chancen und Risiken von Brick&Click Multi-Channel-Marketing im Bekleidungseinzelhandel Stefan Kock Chancen und Risiken von Brick&Click Multi-Channel-Marketing im Bekleidungseinzelhandel IGEL Verlag Stefan Kock Chancen und Risiken von Brick&Click Multi-Channel-Marketing im Bekleidungseinzelhandel

Mehr

Empirische Studie 2009

Empirische Studie 2009 Empirische Studie 2009 Österr. Geizhals Konsumenten unter der Lupe Ass. Prof. Dr. Claudia Klausegger, Institut für Marketing-Management, WU-Wien, 16. Juni 2009 1 Eckdaten der Erhebung Erhebungszeitraum:

Mehr

www.werbetherapeut.com ebook edition

www.werbetherapeut.com ebook edition www.werbetherapeut.com ebook edition Die perfekte Website lockt Käufer in Ihren Laden! Die perfekte Website lockt Käufer in Ihren Laden! von Alois Gmeiner Sie besitzen einen Laden und haben noch keine

Mehr

Trend Evaluation Shopper Insights Wein 2014 Multichannel Vertrieb online/offline - STUDIENINHALTE

Trend Evaluation Shopper Insights Wein 2014 Multichannel Vertrieb online/offline - STUDIENINHALTE Trend Evaluation Shopper Insights Wein 2014 Multichannel Vertrieb online/offline - STUDIENINHALTE mafowerk Marktforschung Beratung Nürnberg im November 2014 1 Copyright mafowerk GmbH, 2014 Der Online-Kauf

Mehr

Zusammenfassung der Dissertation "Convenience im Handel"

Zusammenfassung der Dissertation Convenience im Handel Zusammenfassung der Dissertation " im Handel" im Handel ist das vom Kunden wahrgenommene Ausmaß der Vermeidung von Einkaufskosten in Form von Zeit sowie physischer, kognitiver und emotionaler Mühe. Dieses

Mehr

Online vs. offline. Studie zum Einkaufsverhalten. Zusammenfassung. die dialogagenten

Online vs. offline. Studie zum Einkaufsverhalten. Zusammenfassung. die dialogagenten Online vs. offline Studie zum Einkaufsverhalten Zusammenfassung die dialogagenten Das Für und Wider... ... des stationären und des Online-Handels. Kennen Sie die Gründe, warum Kunden lieber im Internet

Mehr

Social Media Einfluss auf das Kaufverhalten im Internet

Social Media Einfluss auf das Kaufverhalten im Internet Werbung Blogs User Generated Content Markenführung Management Dialog PR Perspektiven Community Kundenbindung Bewertungen Social CRM Marketing Interessenten Wikis Interaktion Chat Akzeptanz Social Media

Mehr

Bezahlen im Internet aus Kundensicht

Bezahlen im Internet aus Kundensicht Bezahlen im Internet aus Kundensicht Ein kurzer Auszug aus den Marktforschungsergebnissen Berlin, September 2013 GfK 2012 Deutsche Kreditwirtschaft Bezahlen im Internet Quantitative Erhebung 1 Die Studie

Mehr

ecommerce Analysis 2003 - Versandkosten im Online-Shopping Studienanalyse mit Unterstützung der Kaufhof Warenhaus AG

ecommerce Analysis 2003 - Versandkosten im Online-Shopping Studienanalyse mit Unterstützung der Kaufhof Warenhaus AG ecommerce Analysis 2003 - Versandkosten im Online-Shopping Studienanalyse mit Unterstützung der Kaufhof Warenhaus AG Berlin, Juni 2003 Versandkostenbedingungen der Online-Shops in Deutschland Pauschale

Mehr

Handelsmarketing und Electronic Commerce im Internet

Handelsmarketing und Electronic Commerce im Internet -2 Wolfgang Fritz Handelsmarketing und Electronic Commerce im Internet AP - Nr. 98/04 Technische Universität Braunschweig Braunschweig 1998 ISBN 3-930 166-85-2 II Prof. Dr. Wolfgang Fritz Electronic Commerce

Mehr

MOBILES INTERNET 2013

MOBILES INTERNET 2013 WHITEPAPER MOBILES INTERNET 2013 A-SIGN GmbH Full Service in E-Commerce & Online Marketing Office Zürich: Flüelastrasse 27 CH-8047 Zürich T +41 44 440 11 00 Office Bodensee: Hauptstrasse 14 CH-8280 Kreuzlingen

Mehr

Von Multi-Channel zu Cross-Channel Konsumentenverhalten

Von Multi-Channel zu Cross-Channel Konsumentenverhalten Von Multi-Channel zu Cross-Channel Konsumentenverhalten im Wandel Eine Studie des E-Commerce Center Handel (ECC Handel) in Zusammenarbeit mit der hybris GmbH. Stationäre Geschäftsstellen 23,0 % 27,0 %

Mehr

e-commerce und Distanzhandel - Herausforderung für die Logistik Stefan Regli, Mitglied der Geschäftsleitung PostLogistics

e-commerce und Distanzhandel - Herausforderung für die Logistik Stefan Regli, Mitglied der Geschäftsleitung PostLogistics e-commerce und Distanzhandel - Herausforderung für die Logistik Stefan Regli, Mitglied der Geschäftsleitung PostLogistics Wenn Sie diesen Text lesen können, müssen Sie die Folie im Post-Menü mit der Funktion

Mehr

TÜV SÜD Management Service GmbH

TÜV SÜD Management Service GmbH Produktinformation zum Thema Internet-Zertifizierung Einkaufen im Internet hat viele Dimensionen. Für einige User ist es einfach praktisch. Für andere ist das Bummeln in Online-Shops zum Freizeiterlebnis

Mehr

Dem Kunden auf der Spur Die Zusammenfassung der think:act Study von Roland Berger Strategy Consultants*

Dem Kunden auf der Spur Die Zusammenfassung der think:act Study von Roland Berger Strategy Consultants* R Dem Kunden auf der Spur Die Zusammenfassung der think:act Study von Roland Berger Strategy Consultants* *Quelle: Roland Berger Strategy Consultants und ECE: Dem Kunden auf der Spur - Wie wir in einer

Mehr

Sozialwissenschaftliche Methoden I [BA IM 2stündig] Sommersemester 2010

Sozialwissenschaftliche Methoden I [BA IM 2stündig] Sommersemester 2010 Sozialwissenschaftliche Methoden I [BA IM 2stündig] Sommersemester 2010 Max. Gesamtpunktzahl: 28 (bestanden mit 14 Punkten) Matrikelnummer: - Bei Antwortmöglichkeiten mit müssen Sie jeweils alle die Kästchen

Mehr

Digitalisierung verändert Kaufverhalten der deutschen Verbraucher im Einzelhandel

Digitalisierung verändert Kaufverhalten der deutschen Verbraucher im Einzelhandel Digitalisierung verändert Kaufverhalten der deutschen Verbraucher im Einzelhandel Die meisten Konsumenten (87 Prozent) informieren sich vor dem Einkaufs bummel zuerst online über Produkte. 65 Prozent der

Mehr

Online Shopping. Laden der Zukunft. Background Research BA 2013 INTERACTION DESIGN, ZHDK STUDENTS: THOMAS WILD, GIAN ANDREA GADIENT

Online Shopping. Laden der Zukunft. Background Research BA 2013 INTERACTION DESIGN, ZHDK STUDENTS: THOMAS WILD, GIAN ANDREA GADIENT Online Shopping Laden der Zukunft Background Research BA 2013 INTERACTION DESIGN, ZHDK STUDENTS: THOMAS WILD, GIAN ANDREA GADIENT INHALTSVERZEICHNIS Thema Vorteile und Nachteile Online Shopping Vorteile

Mehr

Branchen-Studie. MindTake Research GmbH Wien, im November 2014

Branchen-Studie. MindTake Research GmbH Wien, im November 2014 Branchen-Studie Telekommunikation MindTake Research GmbH Wien, im November 2014 Agenda Einleitung Online-Einkaufsverhalten und bevorzugte Zahlungsarten - Einkaufsverhalten über Laptop - Einkaufsverhalten

Mehr

Das Multi-Channel. Channel-Verhalten der Online-Shopper - Empirische Ergebnisse zu den Wechselwirkungen. zwischen Vertriebskanälen im Handel -

Das Multi-Channel. Channel-Verhalten der Online-Shopper - Empirische Ergebnisse zu den Wechselwirkungen. zwischen Vertriebskanälen im Handel - Das Multi-Channel Channel-Verhalten der Online-Shopper - Empirische Ergebnisse zu den Wechselwirkungen zwischen Vertriebskanälen im Handel - Dipl.-Kfm. Sebastian van Baal, MBA Köln, 01. Juni 2004 Agenda

Mehr

Erfolgsfaktoren im E-Commerce Top Online-Shops in Österreich und der Schweiz

Erfolgsfaktoren im E-Commerce Top Online-Shops in Österreich und der Schweiz Erfolgsfaktoren im E-Commerce Top Online-Shops in Österreich und der Schweiz Zentrale Ergebnisse Dr. Kai Hudetz IFH Institut für Handelsforschung GmbH 1 AGENDA 1. Zielsetzung 2. Studiensteckbrief und Methodik

Mehr

Agenda. STUDIEN NEWS September 2014 - SOM Media Activity Guide 2014 - Studie Mobile Effects 2014-2 - Studie: Freizeit Monitor 2014

Agenda. STUDIEN NEWS September 2014 - SOM Media Activity Guide 2014 - Studie Mobile Effects 2014-2 - Studie: Freizeit Monitor 2014 1 Agenda STUDIEN NEWS September 2014 - SOM Media Activity Guide 2014 - Studie Mobile Effects 2014-2 - Studie: Freizeit Monitor 2014 2 SOM Media Activity Guide 2014 (II) Tagesreichweiten: TV führend bei

Mehr

E-COMMERCE. Seminar Internetdienste Sommersemester 2003 Universität Ulm Sylvia Reichardt

E-COMMERCE. Seminar Internetdienste Sommersemester 2003 Universität Ulm Sylvia Reichardt E-COMMERCE Seminar Internetdienste Sommersemester 2003 Universität Ulm Sylvia Reichardt Übersicht Was ist e-commerce Erfolgsfaktoren Vertrauen im e-commerce Probleme Aktueller Stand Was ist e-commerce

Mehr

1. Einleitung. 1.1. Ausgangssituation

1. Einleitung. 1.1. Ausgangssituation 1. Einleitung In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, welche Faktoren den erfolgreichen Ausgang eines Supply-Chain-Projektes zwischen zwei Projektpartnern beeinflussen. Dazu werden zum einen mögliche

Mehr

Trend Evaluation Shopper Insights Spielwaren Multichannel Vertrieb - STUDIENINHALTE

Trend Evaluation Shopper Insights Spielwaren Multichannel Vertrieb - STUDIENINHALTE Trend Evaluation Shopper Insights Spielwaren Multichannel Vertrieb - STUDIENINHALTE mafowerk Marktforschung Beratung Nürnberg im Januar 2013 1 Copyright mafowerk GmbH, 2012 Der Online-Kauf für Spielwaren

Mehr

CUSTOMER JOURNEY SMARTPHONES Auf den Spuren der Käufer

CUSTOMER JOURNEY SMARTPHONES Auf den Spuren der Käufer CUSTOMER JOURNEY SMARTPHONES Auf den Spuren der Käufer CUSTOMER JOURNEY HINTERGRUND UND ZIELSETZUNG Die Customer Journey hat durch den Wandel der Medienlandschaft an Komplexität gewonnen. Die Anzahl an

Mehr

Kaufentscheidung: Überzeugungskraft kommt aus dem Internet

Kaufentscheidung: Überzeugungskraft kommt aus dem Internet Kaufentscheidung: Überzeugungskraft kommt aus dem Internet Kaufentscheidung: Überzeugungskraft kommt aus dem Internet Das Internet ist ein zentraler Brand Touchpoint. Immer mehr Bundesbürger kaufen ihre

Mehr

Verändern Social Media die Kundenberatung bei Banken?

Verändern Social Media die Kundenberatung bei Banken? Verändern Social Media die Kundenberatung bei Banken? Herausforderungen und Ansatzpunkte für den Einsatz von Social Media bei Banken Wichtigste Ergebnisse aus der Masterarbeit MAS CRM9 an der ZHAW 24.02.2013

Mehr

Ein Online-Shop ist nichts Neues und fast jeder kennt die wichtigsten Ziele:

Ein Online-Shop ist nichts Neues und fast jeder kennt die wichtigsten Ziele: Online-Shops Die Filialen der Zukunft? Ein Online-Shop ist nichts Neues und fast jeder kennt die wichtigsten Ziele: Darstellung des Portfolios, Kundenbindung, Gewinnung neuer Kunden, Generierung von Umsatz

Mehr

Von Multi-Channel zu Cross-Channel Ergebnisse einer aktuellen Studie

Von Multi-Channel zu Cross-Channel Ergebnisse einer aktuellen Studie Von Multi-Channel zu Cross-Channel Ergebnisse einer aktuellen Studie Köln, 19. Mai 2011 Dr. Kai Hudetz www.ecc-handel.de Agenda Cross-Channel-Management als Herausforderung Zentrale Ergebnisse unserer

Mehr

FLEXIBLE LIEFEROPTIONEN ERHÖHEN KUNDENBINDUNG. Versand im E-Commerce Ergebnisse einer Kundenbefragung

FLEXIBLE LIEFEROPTIONEN ERHÖHEN KUNDENBINDUNG. Versand im E-Commerce Ergebnisse einer Kundenbefragung FLEXIBLE LIEFEROPTIONEN ERHÖHEN KUNDENBINDUNG Versand im E-Commerce Ergebnisse einer Kundenbefragung 1 INHALT 2 Vorwort 3 Auf die Versandqualität kommt es an 5 Kundenfreundlicher Versand bedeutet, die

Mehr

Multi-Channel-Retailing

Multi-Channel-Retailing Hanna Schramm-Klein Multi-Channel-Retailing Verhaltenswissenschaftliche Analyse der Wirkung von Mehrkanalsystemen im Handel Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Joachim Zentes Deutscher Universitäts-Verlag

Mehr

Der Einzelhandel - Online oder Offline Wo spielt die Musik?

Der Einzelhandel - Online oder Offline Wo spielt die Musik? Der Einzelhandel - Online oder Offline Wo spielt die Musik? Einzelhandelsumsätze in Deutschland 2000-2014 10,0 450 8,0 440 Umsätze [Mrd. ] Veränderungen gegenüber dem Vorjahr [%] 6,0 430 4,0 420 2,0 1,5

Mehr

Mobile Research 2011. Ein Studienüberblick von Google und der Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.v.

Mobile Research 2011. Ein Studienüberblick von Google und der Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.v. Mobile Research 2011 Ein Studienüberblick von Google und der Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.v. Mai 2011 Kernergebnisse 1 12 Millionen Deutsche nutzen ein Smartphone und

Mehr

Abstract von Fhr Robert SCHMELZ

Abstract von Fhr Robert SCHMELZ Abstract von Fhr Robert SCHMELZ Thema: Neue Medien Konsequenzen auf die interne und externe Kommunikation im Österreichischen Bundesheer unter besonderer Berücksichtigung der Theresianischen Militärakademie.

Mehr

DACH-Studie 2014: Digitale Nutzungstrends in Deutschland, Österreich und der Schweiz

DACH-Studie 2014: Digitale Nutzungstrends in Deutschland, Österreich und der Schweiz DACH-Studie 2014: Digitale Nutzungstrends in Deutschland, Österreich und der Schweiz Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), IAB Austria, IAB Switzerland Oktober 2014 BVDW, IAB Österreich, IAB Schweiz:

Mehr

Hypothesenentwicklung und Fragebogengestaltung

Hypothesenentwicklung und Fragebogengestaltung Hypothesenentwicklung und Fragebogengestaltung 1 1 Hypothesen: Grundlagen 2 Die Entwicklung und Untersuchung von Hypothesen Typischer Forschungsablauf zur Untersuchung handelswissenschaftlicher Hypothesen

Mehr

Adaptive Displays Die Zukunft des Marketings am POS?

Adaptive Displays Die Zukunft des Marketings am POS? 1 Adaptive Displays Die Zukunft des Marketings am POS? Inhalt Digitale Displays sind für den Einzelhandel von großer Bedeutung, da sie Abverkäufe steigern und die Atmosphäre im Laden verbessern. Status

Mehr

Si h e + Vertrauen = Konversion Eine einfach Formel?

Si h e + Vertrauen = Konversion Eine einfach Formel? Sicherheit h it + Vertrauen = Konversion Eine einfach Formel? Inhaltsverzeichnis Warum sind Gütesiegel und Bewertungen wichtig? Umfrageergebnisse Vertrauen im Kaufprozess Steigerungspotential 2 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Universität Passau. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Masterarbeit

Universität Passau. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Masterarbeit Universität Passau Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth Masterarbeit "Identifikation von Erfolgsfaktoren für eine Facebook- Recruiting-Strategie"

Mehr

Best Practice Experience

Best Practice Experience Best Practice Experience BillSAFE Rechnungskauf optimal integrieren WHITE LABEL Warum Best Practice Experience? 45% der Online-Shopper in Deutschland würden am liebsten per Rechnung zahlen 1. Machen Sie

Mehr

Lebensqualität in der Landwirtschaft Walter Schneeberger

Lebensqualität in der Landwirtschaft Walter Schneeberger Lebensqualität in der Landwirtschaft, 17-2-2005 Lebensqualität in der Landwirtschaft Walter Schneeberger Die Lebensqualität zu verbessern, ist ein allgemein anerkanntes politisches Ziel. In der Schweiz

Mehr

Kritische Erfolgsfaktoren für die Akzeptanzverbesserung von. E-Learning Angeboten für Finance. Masterarbeit

Kritische Erfolgsfaktoren für die Akzeptanzverbesserung von. E-Learning Angeboten für Finance. Masterarbeit Kritische Erfolgsfaktoren für die Akzeptanzverbesserung von E-Learning Angeboten für Finance Masterarbeit Zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (M.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Online2Store. Die Rolle des Internets im Multi-Channel-System. ECC-Forum, Köln 19. Mai 2011. David Liversidge Online2Store, Google Europe

Online2Store. Die Rolle des Internets im Multi-Channel-System. ECC-Forum, Köln 19. Mai 2011. David Liversidge Online2Store, Google Europe Online2Store Die Rolle des Internets im Multi-Channel-System ECC-Forum, Köln 19. Mai 2011 David Liversidge Online2Store, Google Europe 1 Verändertes Kaufverhalten Online goes Offlline Insight Online2Store

Mehr

Der Schweizer Online- und Distanzhandel 2010. Der Schweizer Online- und Versandhandel 2010

Der Schweizer Online- und Distanzhandel 2010. Der Schweizer Online- und Versandhandel 2010 1 Der Schweizer Online- und Distanzhandel 2010 Der Schweizer Online- und Versandhandel 2010 Der Inhalt 2 1. Gesamtmarkt Detailhandel 2. Der Markt Online- und Versandhandel 3. Fokusbefragung VSV-Mitglieder

Mehr

Erwartung privater Nutzer an Mobile Commerce Angebote

Erwartung privater Nutzer an Mobile Commerce Angebote Erwartung privater Nutzer an Mobile Commerce Angebote Die Umfrage wurde zwischen dem 13. und 31. Mai 2013 über die Android App LTE Map sowie in diversen Foren zum Thema Mobilfunk, Smartphones und mobilen

Mehr

M ULTI-CHANNEL-STRATEGIEN - OPTIONEN FÜR DEN STATIONÄREN H ANDEL?

M ULTI-CHANNEL-STRATEGIEN - OPTIONEN FÜR DEN STATIONÄREN H ANDEL? TEXTINATION NEWSLINE 30.07.2013 M ULTI-CHANNEL-STRATEGIEN - OPTIONEN FÜR DEN STATIONÄREN H ANDEL? Die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (PwC) ist in Deutschland mit 9.000 Mitarbeitern

Mehr

Ziele der Kundenbefragung

Ziele der Kundenbefragung Kundenbefragung Ziele der Kundenbefragung Ermittlung der Kundenzufriedenheit als Basis für Ableitungen in Hinblick auf: - Entwicklung der Preisgestaltung - Optimierung der Produkt- und Einkaufspolitik

Mehr

GfK Switzerland / VSV Der Schweizer Online- und Versandhandel 2011 15. März 2012. Der Schweizer Online- und Versandhandel 2011

GfK Switzerland / VSV Der Schweizer Online- und Versandhandel 2011 15. März 2012. Der Schweizer Online- und Versandhandel 2011 1 Der Schweizer Online- und Versandhandel 2011 Der Inhalt 2 1. Gesamtmarkt Detailhandel 2. Der Markt Online- und Versandhandel 3. Fokusbefragung VSV-Mitglieder - Gesamtbetrachtung - Fokus B2C 4. Ausblick

Mehr

Content Marketing. Teil 3

Content Marketing. Teil 3 Content Marketing Teil 3 DVR: 0438804 Mai 2013 Business-to-Business-Content Marketing Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, welche Rolle Content Marketing innerhalb des B-to-B-Marketings spielen kann.

Mehr

Insights. April 2015

Insights. April 2015 Insights April 2015 Agenda INSIGHTS APRIL 2015 - Wird die Fernsehnutzung im AGF-Panel noch repräsentativ abgebildet? - Mobiler Nachrichten-Traffic App oder Mobile Website? - Online-Handel kühlt sich in

Mehr

Whitepaper PIM 360 - Kapitel 3 How PIM pimps Social Commerce. Von Michael Fieg, Christian Farra & Benjamin Rund

Whitepaper PIM 360 - Kapitel 3 How PIM pimps Social Commerce. Von Michael Fieg, Christian Farra & Benjamin Rund Twitter, Facebook & Co sind in aller Munde. Von Non-sense bis Mega-Hype liegen die Meinungen weit auseinander, welche Bedeutung die Microblogging-Dienste im E-Commerce und Multi-Channel Handel haben. Bereits

Mehr

Marktentwicklung bei Mobile Commerce-Websites und Apps

Marktentwicklung bei Mobile Commerce-Websites und Apps Marktentwicklung bei Mobile Commerce-Websites und Apps 13. Mai 2014 Anke Tischler ebusiness-lotse Köln Forum: "Handel im Wandel von Mobile Mobiles Internet 1999 und heute 2 Mobile Nutzer Wer ist das? 52,16

Mehr

New Online-Retailing mit Multi-Channel-Strategie

New Online-Retailing mit Multi-Channel-Strategie www..de New Online-Retailing mit Multi-Channel-Strategie 07. Mai 2009 Klara Babel Veranstalter: ComIn Forum Karolinger Str. 92-96, 45141 Essen Einleitung Multi-Channel-Strategien Besonderheiten des New-Online-Retailing

Mehr

Studien News. März 2015

Studien News. März 2015 Studien News März 2015 1 Agenda STUDIEN NEWS MÄRZ 2015 - Markenstudie Brandshare: Wertschätzung der Kunden durch Marken - Studie: Senioren in der digitalen Welt - Initiative Studie: My Screens 2014/02

Mehr

Erfolgsfaktoren im E-Commerce Deutschlands Top Online-Shops

Erfolgsfaktoren im E-Commerce Deutschlands Top Online-Shops Erfolgsfaktoren im E-Commerce Deutschlands Top Online-Shops Eine Zusammenfassung der Studie des E-Commerce-Center Handel (ECC Handel) in Zusammenarbeit mit Hermes. Diese Studie stellt die Grundlage für

Mehr

Payment im E-Commerce Vol. 19

Payment im E-Commerce Vol. 19 Payment im E-Commerce Vol. 19 Der Internetzahlungsverkehr aus Sicht der Händler und der Verbraucher Eine Zusammenfassung der Studie des ECC Köln über den deutschen Online-Payment-Markt in Zusammenarbeit

Mehr

Mobile-Money-Studie Daten und Fakten Europa

Mobile-Money-Studie Daten und Fakten Europa Mobile-Money-Studie Daten und Fakten Europa Überblick Studie Größe gesamte Stichprobe: 12.015 Märkte: 6 Länder Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Polen, und Spanien Untersuchungszeitraum:

Mehr

Financial Forum: Wieviel Online darf es sein? Ergebnisse einer FMVÖ-Studie (Nov. und Dez. 2013)

Financial Forum: Wieviel Online darf es sein? Ergebnisse einer FMVÖ-Studie (Nov. und Dez. 2013) Financial Forum: Wieviel Online darf es sein? Ergebnisse einer FMVÖ-Studie (Nov. und Dez. 2013) Erhebungsdesign und Stichprobe Quantitative Studie Zielgruppe: -User ab 16 Jahren Stichprobe: n=1008 Österreich-repräsentativ

Mehr

Über Uns. Mag. Johannes Meßner. Geschäftsführender Gesellschafter COOLSHOP. Studium der Betriebswirtschaftslehre

Über Uns. Mag. Johannes Meßner. Geschäftsführender Gesellschafter COOLSHOP. Studium der Betriebswirtschaftslehre Über Uns Mag. Johannes Meßner Geschäftsführender Gesellschafter COOLSHOP Studium der Betriebswirtschaftslehre Erfahrung im Großhandel, Investment Banking & IT-Management COOLSHOP Unternehmensgründung 2013

Mehr

Multi Channel Retailing

Multi Channel Retailing Retail Consulting Multi Channel Retailing Der Handel auf dem Weg zur konsumentenorientierten Organisation 1 Wincor Nixdorf Retail Consulting Procter & Gamble Partnership mysap.com, SAP Retail, Intos, SAF

Mehr

Online Shops. Der Weg vom stationären Handel zum Internethandel oder ist der Internetshop die Lösung aller Verkaufsprobleme?

Online Shops. Der Weg vom stationären Handel zum Internethandel oder ist der Internetshop die Lösung aller Verkaufsprobleme? Online Shops Der Weg vom stationären Handel zum Internethandel oder ist der Internetshop die Lösung aller Verkaufsprobleme? Die Zahlen sprechen für sich! Rasanten Steigerungen im Onlinegeschäft Immer mehr

Mehr

Internet Payment: Ist der Bereich der digitalen Güter etwas Besonderes?

Internet Payment: Ist der Bereich der digitalen Güter etwas Besonderes? Internet Payment: Ist der Bereich der digitalen Güter etwas Besonderes? (erschienen im Pago-Report 2006) Malte Krüger Zunehmende Bereitschaft zum Onlinekauf Viel später als erwartet kommt der Vertrieb

Mehr

Wer sind wir? Wir sind ihre werbeagentur

Wer sind wir? Wir sind ihre werbeagentur WERBEAGENTUR Wer sind wir? Wir sind ihre werbeagentur Wir sind Company Lifting ein Team von Marketingexperten, Grafikern und Webdesignern mit fundierter Erfahrung und vielen Ideen. Wir nehmen jeden Auftrag

Mehr

B2B-Marketing. Märkte sind... transparent/übersichtlich wenige Kunden international oft reglementiert

B2B-Marketing. Märkte sind... transparent/übersichtlich wenige Kunden international oft reglementiert Marketing Informationen B2B-Marketing Definition Unter B2B-Marketing werden alle Absatzprozesse, die sich an Unternehmen und sonstige Organisationen richten (inkl. staatliche Institutionen) subsummiert.

Mehr

High-end Online. Was wünschen die Konsumenten, was tun die Unternehmen? KERNERGEBNISSE DER STUDIE "HIGH-END ONLINE DEUTSCHLAND" Mai 2013

High-end Online. Was wünschen die Konsumenten, was tun die Unternehmen? KERNERGEBNISSE DER STUDIE HIGH-END ONLINE DEUTSCHLAND Mai 2013 1 High-end Online Was wünschen die Konsumenten, was tun die Unternehmen? KERNERGEBNISSE DER STUDIE "HIGH-END ONLINE DEUTSCHLAND" Mai 2013 Die Studie basiert auf Konsumenten- und Unternehmensinterviews

Mehr

Einflussfaktoren der Preistoleranz für Ökostrom

Einflussfaktoren der Preistoleranz für Ökostrom ZfTM-Work in Progress Nr. 87: Einflussfaktoren der Preistoleranz für Ökostrom Eine empirische Untersuchung privater Stromkunden in Deutschland Torsten J. Gerpott * /Ilaha Mahmudova ** 2008 * ** Univ.-Prof.

Mehr

Zukunft E-Commerce im Versandhandel Aktuelle Trends im Online-Marketing. Burkhard Köpper Geschäftsführer jaron.direct

Zukunft E-Commerce im Versandhandel Aktuelle Trends im Online-Marketing. Burkhard Köpper Geschäftsführer jaron.direct Zukunft E-Commerce im Versandhandel Aktuelle Trends im Online-Marketing Burkhard Köpper Geschäftsführer jaron.direct Gesellschaft im Wandel Alles wird ecommerce. Zukunft ecommerce im Versandhandel - Aktuelle

Mehr

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Auswirkungen von Alleinerziehung auf Kinder in prekärer Lage - 1 - Einleitung Der Familienstatus Alleinerziehung

Mehr

SOCIALMEDIA. Mit Social Media-Marketing & mobilen Services sind Sie ganz nah bei Ihren Kunden. ERFOLGREICHE KUNDENBINDUNG IM WEB 2.

SOCIALMEDIA. Mit Social Media-Marketing & mobilen Services sind Sie ganz nah bei Ihren Kunden. ERFOLGREICHE KUNDENBINDUNG IM WEB 2. SOCIALMEDIA Analyse ihres Internet-Portals MIT FACEBOOK & CO. ERFOLGREICHE KUNDENBINDUNG IM WEB 2.0 Social Media Marketing mit Facebook, Google+ und anderen Plattformen Social Gaming für Ihren Unternehmenserfolg

Mehr

New Marketing interessante Links Abgrenzung Online-Marketing Konventionelles Marketing

New Marketing interessante Links Abgrenzung Online-Marketing Konventionelles Marketing New Marketing interessante Links http://www.sunpage.ch/download/marketing/index.htm Definition Online-Marketing Vorteile Online-Marketing Kostenvergleich Online/Papier-Mailing http://www.internezzo.ch/head/download.asp

Mehr

IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Diplomarbeit

IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Diplomarbeit IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten Diplomarbeit zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover vorgelegt von

Mehr

Mehr Umsatz mit attraktiven Zahlarten

Mehr Umsatz mit attraktiven Zahlarten Mehr Online-Umsatz mit Rechnungskauf, Ratenkauf und Lastschrift Kim Barthel Vertriebsleiter von Billpay Mehr Umsatz mit attraktiven Zahlarten Welche Zahlungsverfahren bieten Online-Shops Wie groß Ihren

Mehr

Evaluation der Mediennutzung in der Schweiz SKOPOS-Studie im Auftrag von planetactive

Evaluation der Mediennutzung in der Schweiz SKOPOS-Studie im Auftrag von planetactive Evaluation der Mediennutzung in der Schweiz SKOPOS-Studie im Auftrag von planetactive AGENDA 2 STUDIENSTECKBRIEF MEDIENNUTZUNG WEBSITENUTZUNG IM IN- UND AUSLAND AKZEPTANZ VON WERBUNG IN DIGITALEN MEDIEN

Mehr

E-Commerce Der neue Vertriebsweg für Produkte rund um den Garten

E-Commerce Der neue Vertriebsweg für Produkte rund um den Garten E-Commerce Der neue Vertriebsweg für Produkte rund um den Garten Wachstumsmarkt mit großer Dynamik Unternehmensberatung Titze GmbH. Auf den Stöcken 16. 41472 Neuss. Germany Telefon +49 (0)2182 871200.

Mehr

BRANCHENREPORT ONLINE-HANDEL JAHRGANG 2013

BRANCHENREPORT ONLINE-HANDEL JAHRGANG 2013 BRANCHENREPORT ONLINE-HANDEL JAHRGANG 2013 IMPRESSUM HERAUSGEBER IFH RETAIL CONSULTANTS GmbH Dürener Str. 401b / D-50858 Köln Telefon +49(0)221 943607-68 Telefax +49(0)221 943607-64 info@ifhkoeln.de www.ifhkoeln.de

Mehr

ibi research Seite 1 E-Payment-Barometer September 2010

ibi research Seite 1 E-Payment-Barometer September 2010 ibi research Seite 1 E-Payment-Barometer September 2010 ibi research Seite 2 Über das E-Payment-Barometer Das E-Payment-Barometer ist eine Umfrage von ibi research und Der Handel, die im Auftrag von MasterCard

Mehr

BERICHT: 1. Ermächtigung zur außerbörslichen Veräußerung und zum Ausschluss des Wiederkaufsrechts (Bezugsrechts) der Aktionäre

BERICHT: 1. Ermächtigung zur außerbörslichen Veräußerung und zum Ausschluss des Wiederkaufsrechts (Bezugsrechts) der Aktionäre Bericht des Vorstands der Miba AG FN 107386 x gemäß 65 Abs 1b i.v.m. 170 Abs 2 und 153 Abs 4 AktG (Erwerb und Veräußerung eigener Aktien durch die Gesellschaft) In der am 25. Juni 2015 stattfindenden 29.

Mehr

Kundenzufriedenheit Beschwerdemanagement als Instrument zur Kundenbindung

Kundenzufriedenheit Beschwerdemanagement als Instrument zur Kundenbindung Thomas Artur Roner Kundenzufriedenheit Beschwerdemanagement als Instrument zur Kundenbindung Diplom.de Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis I II 1. Einleitung 1 2. Begriffsklärungen

Mehr

MEHR ERFOLG MIT EINEM ONLINE-SHOP. Marketing-Basics und innovative Werbeformen

MEHR ERFOLG MIT EINEM ONLINE-SHOP. Marketing-Basics und innovative Werbeformen MEHR ERFOLG MIT EINEM ONLINE-SHOP Marketing-Basics und innovative Werbeformen Emanuel Führer EDay, 06.03.2014 EMANUEL FÜHRER PRODUCT MARKET MANAGER Mein Aufgabenbereich umfasst die Entwicklung und Organisation

Mehr

Kleine und mittelgrosse Unternehmen (KMU) Grösste Chancen Zurich Umfrage unter KMUs 2014

Kleine und mittelgrosse Unternehmen (KMU) Grösste Chancen Zurich Umfrage unter KMUs 2014 Kleine und mittelgrosse Unternehmen (KMU) Grösste Chancen Zurich Umfrage unter KMUs 20. Oktober 20 Inhaltsverzeichnis Einleitung Methodik S. 03 Stichprobenstruktur S. 04 Ergebnisse Zusammenfassung S. 09

Mehr

ONLINE- UND VERSANDHANDELS- MARKT SCHWEIZ 2014

ONLINE- UND VERSANDHANDELS- MARKT SCHWEIZ 2014 ONLINE- UND VERSANDHANDELS- MARKT SCHWEIZ 2014 Thomas Hochreutener GfK Patrick Kessler Verband des Schweizerischen Versandhandels Hergiswil, 13. März 2015 1 Detailhandel Schweiz 1990 2014 Umsatzentwicklung

Mehr

DATEN & FAKTEN DIE CHANCE OMNICHANNEL EINE STUDIE VON DELOITTE FÜR EBAY I. KERNERGEBNISSE

DATEN & FAKTEN DIE CHANCE OMNICHANNEL EINE STUDIE VON DELOITTE FÜR EBAY I. KERNERGEBNISSE DIE CHANCE OMNICHANNEL EINE STUDIE VON DELOITTE FÜR EBAY I. KERNERGEBNISSE OMNICHANNEL-HANDEL IST REALITÄT. DIE KONSUMENTEN NUTZEN IN IMMER GRÖßEREM MAßE VERSCHIEDENE KANÄLE FÜR DEN KAUF VON ARTIKELN.

Mehr

Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien 45

Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien 45 Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien 45 Der Einfluss von Kundenzufriedenheit auf die Kundenloyalität und die Wirkung der Wettbewerbsintensität am Beispiel der Gemeinschaftsverpflegungsgastronomie

Mehr

1. Wie bekomme ich beim Online Shopping mit Lyoness Geld zurück?

1. Wie bekomme ich beim Online Shopping mit Lyoness Geld zurück? 1 FAQs 1. Wie bekomme ich beim Online Shopping mit Lyoness Geld zurück? Loggen Sie sich auf www.lyoness.at ein und suchen Sie über die Händlersuche nach dem passenden Onlineshop. Haben Sie den gewünschten

Mehr

Workshop 3: Strategisches Marketing

Workshop 3: Strategisches Marketing BPW Business School Strategie Workshop 3: Strategisches Marketing Anthony-James Owen Guerrilla Marketing Group BPW Business ist eine Initiative des Businessplan-Wettbewerbs Berlin-Brandenburg Weitere Informationen

Mehr

Erfolgsfaktor Usability: Worauf Online-Shops achten sollten

Erfolgsfaktor Usability: Worauf Online-Shops achten sollten Erfolgsfaktor Usability: Worauf Online-Shops achten sollten Usability gehört inzwischen zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren einer Website, denn neben der Auffindbarkeit in Suchmaschinen ist vor allem die

Mehr

Unser mobiler Planet: Deutschland

Unser mobiler Planet: Deutschland Unser mobiler Planet: Deutschland Der mobile Nutzer Mai 2012 Zusammenfassung Smartphones sind ein wichtiger Teil unseres täglichen Lebens geworden. Smartphones werden mittlerweile von 29% der Bevölkerung

Mehr

Die mobilen Umsätze steigen um 60% im Vergleich zum Vorjahr und sind in der Jahresmitte über dreimal so hoch wie noch zwei Jahre zuvor.

Die mobilen Umsätze steigen um 60% im Vergleich zum Vorjahr und sind in der Jahresmitte über dreimal so hoch wie noch zwei Jahre zuvor. zanox Mobile Performance Barometer 2015 Q1/Q2: Ø Performance: 54% mehr Transaktionen spielen 60% Umsatzplus ein Ø Kauflust: Deutlicher Anstieg der Warenkörbe um 18,4% Ø Umverteilung: 15% weniger Umsätze

Mehr

Agenda. INSIGHTS DEZEMBER 2014 - Google: Klickraten von Suchergebnissen - Gender-Marketing im Einkaufsprozess

Agenda. INSIGHTS DEZEMBER 2014 - Google: Klickraten von Suchergebnissen - Gender-Marketing im Einkaufsprozess Agenda INSIGHTS DEZEMBER 2014 - Google: Klickraten von Suchergebnissen - Gender-Marketing im Einkaufsprozess 2 Insight Dezember 2014 Google: Klickrate von Suchergebnissen Google-Suche: Klickrate von Suchergebnissen

Mehr