E4542 2/ Leben im Netz die digitale Gesellschaft

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1 E4542 2/ Leben im Netz die digitale Gesellschaft

2 Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung HEFT 2/3 2010, 2. und 3. QUARTAL, 36. JAHRGANG Inhalt»Politik & Unterricht«wird von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) herausgegeben. HERAUSGEBER Lothar Frick, Direktor CHEFREDAKTEUR Dr. Reinhold Weber REDAKTIONSASSISTENZ Sylvia Rösch, ANSCHRIFT DER REDAKTION Staffl enbergstraße 38, Stuttgart Telefon: 0711/ ; Fax: 0711/ REDAKTION Simone Bub-Kalb, Studiendirektorin, Staatl. Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasien), Stuttgart Judith Ernst-Schmidt, Oberstudienrätin, Werner-Siemens-Schule (Gewerbliche Schule für Elektrotechnik), Stuttgart Dipl.-Päd. Holger Meeh, Akademischer Rat, Pädagogische Hochschule Heidelberg Wibke Renner-Kasper, Konrektorin der Grund-, Haupt- und Realschule Illingen Angelika Schober-Penz, Studienrätin, Erich-Bracher-Schule (Kaufmännische Schule), Kornwestheim GESTALTUNG TITEL Bertron.Schwarz.Frey, Gruppe für Gestaltung, Ulm GESTALTUNG INNENTEIL Medienstudio Christoph Lang, Rottenburg a.n., VERLAG Neckar-Verlag GmbH, Klosterring 1, Villingen-Schwenningen Anzeigen: Neckar-Verlag GmbH, Uwe Stockburger Telefon: 07721/ ; Fax: -50 Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 2 vom DRUCK PFITZER GmbH & Co. KG, Benzstraße 39, Renningen Politik & Unterricht erscheint vierteljährlich. Preis dieser Nummer: 6,00 EUR Jahresbezugspreis: 12,00 EUR Unregelmäßige Sonderhefte werden zusätzlich mit je 3,00 EUR in Rechnung gestellt. Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers und der Redaktion wieder. Für unaufgefordert eingesendete Manuskripte übernimmt die Redaktion keine Haftung. Nachdruck oder Vervielfältigung auf elektronischen Datenträgern sowie Einspeisung in Datennetze nur mit Genehmigung der Redaktion. Titelfoto: picture-alliance/picture Press Aufl age dieses Heftes: Exemplare Redaktionsschluss: 15. Juli 2010 ISSN Editorial 1 Geleitwort des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport 2 Autor dieses Heftes 2 Unterrichtsvorschläge 3 18 Einleitung 3 Baustein A: Die digitale Revolution 6 Baustein B: Nackt im Netz Datenschutz und Privatsphäre 8 Baustein C: Wer hat Angst vor Google? 12 Baustein D: Demokratie 2.0 Politik im Netz 14 Literaturhinweise 18 Texte und Materialien Baustein A: Die digitale Revolution 20 Baustein B: Nackt im Netz Datenschutz und Privatsphäre 32 Baustein C: Wer hat Angst vor Google? 46 Baustein D: Demokratie 2.0 Politik im Netz 54 Einleitung und alle Bausteine: Holger Meeh Das komplette Heft finden Sie zum Downloaden als PDF-Datei unter Politik & Unterricht wird auf umweltfreundlichem Papier aus FSC-zertifi zierten Frischfasern und Recyclingfasern gedruckt. FSC (Forest Stewardship Council) ist ein weltweites Label zur Ausweisung von Produkten, die aus nachhaltiger und verantwortungsvoller Waldbewirtschaftung stammen. THEMA IM FOLGEHEFT Indien Tradition und Umbruch

3 Editorial Demokratie 2.0 und Twitterdemokratie das Internet hat nicht nur unsere alltägliche Lebenswelt verändert. Zweifellos hat das World Wide Web auch Auswirkungen auf alle Ebenen der Politik. In erster Linie sind dabei neue Informationskanäle und Partizipationsformen entstanden. Natürlich spielen Fernsehen, Radio und Printmedien weiterhin eine wichtige Rolle, aber das»internet zum Mitmachen«bietet neue und ungeahnte Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Die Generation der Digital Natives, die mit den Technologien des digitalen Zeitalters aufgewachsen ist, hat ganz offensichtlich einen anderen»zugang«zu politischen Themen. Darauf gilt es in der politischen Bildung zu reagieren. Im Kern geht es dabei um zwei Dinge: Zum einen bekommt Medienkompetenz einen ganz neuen Stellenwert in der politischen Bildung. Denn nur wer die Techniken der neuen Informationsbeschaffung und -vermittlung beherrscht, kann als aktiver Bürger an diesem Geschehen teilhaben. Zum andern geht es immer um die Gratwanderung zwischen freiem Zugang und freier Verbreitung von Informationen einerseits sowie Datenschutz und Schutz der Privatsphäre andererseits. Damit jeder für sich diese Gratwanderung leisten kann, gilt es Medienkompetenz zu vermitteln. Denn sie ist eine Basisqualifikation in der demokratischen Gesellschaft. Nur so können potenzielle Risiken minimiert und Chancen genutzt werden. Mit dem vorliegenden Themenheft von»politik & Unterricht«greifen wir einen zentralen Bestandteil der Lebenswelt von Jugendlichen auf: das Internet. Bei der Mediennutzung von Jugendlichen steht es inzwischen gleichrangig mit dem Fernsehen an der Spitze. In vier Bausteinen bieten wir Ansatzpunkte für Lehrende, das umfangreiche Thema in die schulische oder außerschulische Bildung einzubringen und eine kritische Auseinandersetzung mit Google, Facebook, Twitter & Co zu initiieren. Aber auch die Diskussion der demokratischen Potenziale des Internets beim direkten Kontakt zwischen Politikern und Bürgern soll nicht zu kurz kommen. Ein Glossar für die»digital immigrants«, für die Generation also, die noch ohne Internet, Handy und ipod aufgewachsen ist, soll dabei genauso hilfreich sein wie zahlreiche Links, die zur Weiterarbeit animieren. Lothar Frick Direktor der LpB Dr. Reinhold Weber Chefredakteur 1

4 Geleitwort des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Bloggen, twittern, chatten, mailen, Podcasts hören und selbst produzieren, Webradio und Soziale Netzwerke das Internet holt neue Welten in die Zimmer von Jugendlichen und nicht zuletzt auch in die Klassenzimmer. Das Medienverhalten von Jugendlichen hat sich in den letzten Jahren dramatisch gewandelt, nicht zuletzt, weil sich auch die Angebote massiv verändert haben. Neben dem Handy ist vor allem das Internet Teil des Alltags geworden. Die jüngste JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest, die im jährlichen Rhythmus den Medienumgang Jugendlicher zwischen zwölf und neunzehn Jahren untersucht, belegt dies eindrucksvoll. Das Internet ist aber auch aus den Schulen nicht mehr wegzudenken. Medienkompetenz ist dabei ein wichtiges Stichwort. Es geht vor allem darum, dass Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Techniken der Gewinnung und Verarbeitung von Informationen im Internet beherrschen und das Internet sachgemäß nutzen können. Dazu gilt es, Recherchestrategien einzuüben und den Umgang mit Suchmaschinen und Datenbanken zu üben. Gerade im Gemeinschaftskunde- und Politikunterricht, wo es um Aktualität und Kontroverse geht, wo aber auch der Seriosität einer Quelle zentrale Bedeutung zukommt, ist der kompetente Umgang mit Computer und Internet unerlässlich. Dass dazu auch das Thema Datenschutz und Schutz der Privatsphäre gehört, das Bewusstsein um die Chancen, aber auch um die Risiken des Internets, liegt auf der Hand. Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport dankt der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, dass sie in der Zeitschrift»Politik & Unterricht«erneut ein Medienthema aufgreift, mit dem die Lehrerinnen und Lehrer des Landes praxisorientiert und am Medienverhalten der Jugendlichen orientiert Unterricht gestalten können. Denn wenn etwas Bestand hat, dann das Diktum, dass nur gut informierte Bürgerinnen und Bürger auch kritikbereite Demokraten sind. Gernot Tauchmann Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg AUTOR DIESES HEFTES Holger Meeh ist Akademischer Rat an der Fakultät für Naturund Gesellschaftswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Er ist seit 2006 Mitglied der Redaktion von»politik & Unterricht«. Seine Arbeitsschwerpunkte sind mediengestütztes Lehren und Lernen in der historischpolitischen Bildung, Mediendemokratie, Mediensozialisation sowie Globalisierung. 2

5 Leben im Netz die digitale Gesellschaft EINLEITUNG Im Jahr 1990 wurde das Internet für die kommerzielle Nutzung freigegeben. Was in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts als militärisches und universitäres Kommunikationsnetz begann, ist heute für Millionen Menschen ein alltägliches Instrument für Arbeit, Ausbildung und Freizeit geworden. Allein die Anzahl von neuen Begriffen, die uns das Internet gebracht hat, ist enorm. Wörter wie chatten, bloggen, twittern oder googeln gehören seit einiger Zeit zum allgemeinen Wortschatz. In den ersten Jahren war das Internet in erster Linie eine gigantische Ansammlung von Dokumenten verschiedenster Art, in der ein Nutzer nach gewünschten Informationen recherchieren konnte. Eigene Inhalte konnten zwar schon damals veröffentlicht werden, jedoch waren die technischen Hürden noch so hoch, dass nur verhältnismäßig wenige Menschen davon Gebrauch machten. Die große Masse hat eher konsumierend am Netz teilgehabt. Inzwischen ermöglicht die aktuelle technische Netzstruktur völlig neue Nutzungsformen, die sich vereinfacht unter den Begriffen Interaktion und Kollaboration zusammenfassen lassen. Dabei verlaufen die Kommunikationsströme nun stärker in beide Richtungen. Die neuen Möglichkeiten können potenziell die Chancen des einzelnen Bürgers erhöhen, sich nicht nur gezielt zu informieren, sondern auch stärker auf den gesellschaftlichen und politischen Prozess einzuwirken. In diesem Zusammenhang ist seit 2003 häufig vom Web 2.0 die Rede. Während das Web 1.0 nur von wenigen Akteuren»gestaltet«wurde und nur relativ wenige Menschen die Möglichkeit hatten, selbst Informationen»ins Internet zu stellen«, machen es neue Technologien nun für viele User möglich, sich mitzuteilen und auszutauschen. Darin wird allgemein ein wichtiger Schritt zur Demokratisierung der Massenkommunikation gesehen. Im Web 2.0 kann jeder sein Wissen auf entsprechenden Seiten zur Verfügung stellen und so einen Beitrag zur»kollektiven Intelligenz«leisten. Jeder ist gleichzeitig Experte für und Nutzer von Informationen. Wissensautoritäten werden auf diesem Weg zunehmend durch selbstkontrolliertes Netzwerkwissen ersetzt. Das Web 2.0 ermöglicht durch die einfach zu bedienende»social Software«eine unkomplizierte Zusammenarbeit an Themen und Projekten. picture-alliance/dpa-infografik Heute ist für viele Menschen ein Leben ohne s, Onlinebanking oder Einkaufen per Mausklick kaum noch denkbar. Gestartet wurde das Internet allerdings als Netz von Experten: Computerpioniere verbanden 1969 einzelne Rechner miteinander, kleine Netzwerke entstanden an Universitäten und wurden zusammengeschlossen. Zur Bedienung dieses Netzes war allerdings noch Programmierknowhow nötig. Für Laien wurde das Internet erst Anfang der 90er Jahre interessant, als es die ersten grafikfähigen Browser gab. Denn jetzt wurde die Bedienung einfacher und die optische Oberfläche hübscher. 3

6 Einleitung Der Begriff Web 2.0 ist mittlerweile als Schlagwort der neuen Kommunikations- und Informationstechnologie etwas überstrapaziert. Er bleibt aber nach wie vor in der Diskussion präsent. Unter Web 2.0 werden neue Technologien und Werkzeuge verstanden, die es jedem Internetnutzer erlauben, ohne Spezialwissen selbst im Internet mit einem homepageartigen Profil präsent zu sein. Im Zentrum stehen Bemühungen, das Internet kommunikations- und benutzerfreundlicher zu gestalten. Folgende Begriffe sind mit den Web-2.0-Technologien zentral verbunden: Weblogs oder kurz Blogs sind eine Art Onlinetagebücher. Blogger stellen selbstverfasste Texte, Bilder, Musik oder Videos auf ihre persönliche Homepage. Ebenso einfach können Nutzer die eingestellten Daten kommentieren bzw. Einträge untereinander vernetzen. Social Bookmarks sind internetbasierte Lesezeichensammlungen und Linklisten, die für alle öffentlich gemacht werden können und so den Austausch von Informationen befördern sollen (z. B. Podcasts und Videocasts bezeichnen das Produzieren und Anbieten eigener Audio- und Videoangebote über entsprechende Portale im Internet (z. B. www. myvideo.de; oder Die Attraktivität von Podcasts ist vor allem auch mit den gestiegenen Speicherkapazitäten der mobilen Abspielgeräte (z. B. ipod) verbunden, aber auch die stark verbilligten und vereinfachten Produktionsmöglichkeiten, etwa durch preiswerte semiprofessionelle digitale Aufnahmegeräte, spielen hier eine wichtige Rolle. Mashups (vermanschen) bezeichnen die Integration fremder Inhalte in ein eigenes Webangebot. Beim sogenannten»wildern«auf fremden Websites werden deren Inhalte (Videos, Bilder, Texte usw.) vermischt und neu angeordnet. Wikis sind eine Internettechnologie, die es ermöglicht, schnell gemeinsam Wissen zu erarbeiten. Prominentes Beispiel hierfür ist die Onlineenzyklopädie Wikipedia. Dem Internetnutzer ist es möglich, Webseiten zu erzeugen und zu editieren. Da jeder seinen Teil dazu beitragen kann, eignen sich Wikis zum kollaborativen Zusammenstellen von Textmaterial und Informationen aller Art. Städte, Betriebe, Wissenschaftler und Schulen verwenden Wikis ebenso wie Vereine, Interessengemeinschaften und Laien. Soziale Netzwerke sind Freundesnetzwerke im Internet (z. B. in denen ein Nutzer ein eigenes Profil mit möglichst vielen persönlichen Angaben, wie beispielsweise Hobbys und Interessen gestaltet. Dieses Profil kann dann mit anderen Nutzern verlinkt werden. Dadurch entsteht nach und nach ein Netzwerk von Personen, die miteinander in Kontakt stehen. Auf diese 4

7 Einleitung Weise kann man sich mit Menschen austauschen, die ähnliche Interessen haben und nach neuen Kontakten suchen. Social Software sind nutzerfreundliche Anwendungen, die eine aktive Nutzung und Gestaltung von Websites unterstützen. Interaktion und Kommunikation werden web-basiert vorgenommen. Zum Beispiel kann sich der Nutzer bei Flickr eigene Fotoalben anlegen und einem festgelegten Personenkreis zugänglich machen. Andere Nutzer können dann einzelne Fotos kommentieren. Dies ist natürlich auch mit anderen Arten von Inhalten möglich. Die stark gewachsene Bedeutung von Web-2.0-Diensten lässt sich inzwischen anhand einiger Zahlen eindrucksvoll belegen. So waren bei Facebook, dem weltweit größten Sozialen Netzwerk, im Juli 2010 etwa 500 Millionen Nutzer registriert. Auch die deutschen VZ-Netzwerke (schülervz und studivz) erfreuen sich großer Beliebtheit. Wie stark Web- 2.0-Dienste auf dem Vormarsch sind, zeigen auch die Erhebungen des Serverdienstes Alexa, der Daten über Webseitenzugriffe durch Webbenutzer sammelt und auswertet. Hier befanden sich im Juli 2010 unter den zehn meistbesuchten Websites mit Facebook, YouTube, Wikipedia, Blogger und Twitter gleich fünf Anwendungen des Web 2.0. Interessant ist dabei, dass diese Anwendungen besonders häufig von jungen Besuchern genutzt werden, den sogenannten Digital Natives. Digital Natives Der Begriff Digital Natives wurde 2001 von dem amerikanischen Autor Marc Prensky geprägt und wird seitdem in der Jugend- und Medienforschung stark diskutiert. Die Digital Natives sind Vertreter einer Jugendmedienkultur, die nicht mehr zwischen Online- und Offline-Identität unterscheiden, die sich Nachrichten über Facebook und studivz zusenden statt mit s, und für die Videoportale wie YouTube zum täglichen Leben gehören wie für die ältere Generation das Fernsehen. Die Digital Natives sind in einer Zeit aufgewachsen, in der digitale Technologien wie multimediafähige Computer, Internet und Mobiltelefone bereits flächendeckend verfügbar waren. Dadurch verändern sich ihre Einstellungen zu Identität und Privatheit, ihr Lernverhalten und nicht zuletzt ihre Arbeitswelt so lautet zumindest die These. Andere Autoren gehen sogar so weit zu behaupten, die klassischen Kulturtechniken stünden zur Disposition und die Gesellschaft stünde damit vor einem dramatischen Wandel ihrer Wissenskultur. Empirisch sind diese Thesen aber nur bedingt haltbar: Diverse Untersuchungen zu diesem Thema wie etwa die ARD-Online-Studie 2008 zeigen, dass es in der jungen Generation eine nicht geringe Anzahl von Vertretern gibt, die traditionellere Formen von Kommunikation und Zusammenarbeit bevorzugen. Dennoch lässt sich feststellen, dass in der jüngeren Generation im Hinblick auf den Umgang mit digitalen Medien ein Wandel zu beobachten ist, der weitreichende gesellschaftliche Folgen haben und auch an der Politik nicht spurlos vorbeigehen wird. Die 2009 erfolgreich eingebrachte Onlinepetition»Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten«, die andauernde Diskussion über ein modernes Urheberrecht im digitalen Zeitalter, aber auch die Erfolge der Piratenpartei bei einer Reihe von Wahlen zeigen, dass mit den»digitalen Eingeborenen«in Zukunft zu rechnen sein wird. Zur Konzeption dieses Heftes Baustein A beleuchtet schlaglichtartig, wie stark das Internet innerhalb weniger Jahre unser tägliches Leben verändert hat. In dieser kurzen Zeit haben sich in weiten Teilen der Bevölkerung neue Formen der Informationsverbreitung und des Handels, aber auch gänzlich neue Formen der Zusammenarbeit und der Kommunikation herausgebildet. Hier sollen die Schülerinnen und Schüler anhand exemplarischer Beispiele einen Überblick über diese digitale Revolution erhalten. Baustein B greift mit den Themen Datenschutz und Privatsphäre zentrale Veränderungen auf, die sich durch den Siegeszug des Internets ergeben haben. Gerade die Generation der Digital Natives zeichnet sich in dieser Frage oft durch eine gewisse Sorglosigkeit im Umgang mit persönlichen Daten aus, weswegen Spötter bereits von den»digital Naives«sprechen. Der Baustein soll hier bei Schülerinnen und Schülern für eine Problemsensibilisierung sorgen und politische Lösungsansätze thematisieren. Baustein C schließt inhaltlich an das Thema Datenschutz an, indem hier am Beispiel Google die wachsende Macht großer Internetkonzerne zum Thema gemacht wird. Schülerinnen und Schüler können hier die Problematik unkontrollierter Medienmacht unter den spezifischen Gegebenheiten des Internets erkennen. Baustein D bietet abschließend Einblicke in die Potenziale des Internets im Hinblick auf politische Mitbestimmung und Demokratisierung. Am Beispiel kommunaler Bürgerbeteiligungsprojekte und von Onlinewahlkämpfen kann hier erarbeitet werden, wie die etablierten Parteien einerseits zwar die Möglichkeiten des Netzes erkannt haben und diese zu nutzen versuchen, sie andererseits aber auch an Grenzen stoßen. Dass das Internet auch eine Chance zur Öffnung autoritärer politischer Systeme bietet, zeigen die Beispiele aus China und dem Iran. 5

8 Baustein A Baustein A DIE DIGITALE REVOLUTION Die vielen Innovationen im Internet haben für Nutzer und Unternehmen neue Informations- und Unterhaltungsmöglichkeiten, aber auch neue Geschäftsbereiche geschaffen. Wer hätte beispielsweise noch vor zehn Jahren an Angebote wie Wikipedia, YouTube oder Facebook gedacht? All dies verändert das Verhalten der Nutzer zunehmend. Informationen werden in Sozialen Netzwerken ausgetauscht, Geschäftskontakte werden online geknüpft und Expertenwissen wird in Blogs und Wikis geteilt. In Onlineshops werden nicht mehr nur Bücher, DVDs oder Kleidung gekauft, sondern zunehmend auch hochpreisige Artikel. Ein neues Auto oder eine Immobilie sucht man nicht mehr in der Tageszeitung, sondern auf Onlinemarktplätzen. Aber auch eine neue Liebe wird auf Datingplattformen gesucht. Konsumenten tauschen sich öffentlich und für jedermann sichtbar über Marken und Produkte aus. Auch Bankgeschäfte sind für viele Menschen ohne das Internet heute schon undenkbar. Das Internet verändert aber auch die sogenannte Vierte Gewalt dramatisch, die Medienwelt. Während die Auflagen der gedruckten Tageszeitungen sinken, ziehen große Politikblogs immer mehr Leser an. Nach dem 11. September 2001 und mit Beginn des Irakkrieges startete dieser Höhenflug in den USA. Aus Protest gegen die gleichförmige Berichterstattung der Massenmedien und Präsident Bushs Kriegspolitik gründeten sich unabhängige Nachrichtenblogs, die in dieses Vakuum stießen. Inzwischen setzen sie auch den klassischen Journalismus unter Druck. In Deutschland existiert dagegen immer noch ein breit gefächertes Meinungsspektrum bei Zeitungen und im Rundfunk. Hier konnte sich die»blogosphäre«noch nicht in großem Umfang etablieren. Aber auch hier sind Transformationsprozesse in Gang gekommen, auch wenn sich die traditionellen Medien noch recht schwer mit diesem Wandel tun. Die Möglichkeiten der digitalen Revolution erleichtern und bereichern vielfach unser Leben, bringen aber auch weniger erfreuliche Begleiterscheinungen mit sich. So vollzieht sich beispielsweise durch die Sozialen Netzwerke ein radikaler Wandel unserer Einstellung zur Privatsphäre. Ähnlich sieht es mit dem Umgang mit geistigem Eigentum aus. Außerdem stellt uns die digitale Revolution vor die Frage, ob unserer Gesellschaft eine digitale Spaltung droht, das heißt, dass die Chancen auf den Zugang zum Internet und zu anderen digitalen Informations- und Kommunikationstechniken ungleich verteilt und stark von sozialen Faktoren abhängig sind. UNTERRICHTSPRAKTISCHE HINWEISE In Baustein A soll schlaglichtartig der mit der Ausbreitung des Internets verbundene revolutionäre Wandel beleuchtet werden. Dazu wurden folgende Aspekte ausgewählt: Die Entwicklung des Internets von einem Netzwerk für Militärs und Wissenschaftler hin zu einem weltumspannenden Medium, die wirtschaftlichen Veränderungen am Beispiel des Onlinehandels, der Wandel des Mediennutzungsverhaltens und der damit verbundene Wandel in der Medienlandschaft, neue Formen kooperativer Wissensgenerierung und neue Formen gesellschaftlicher Kommunikation über Soziale Netzwerke. Die Mindmap A 1 dient dazu, Schülerinnen und Schüler ihre eigene Internetnutzung zu dokumentieren und mit anderen aus der Klasse zu vergleichen. Hier sollte deutlich werden, dass das Internet inzwischen in den allermeisten Lebensbereichen der Jugendlichen eine wichtige Rolle spielt. Ausgehend davon kann mit Hilfe der Materialien A 2 bis A 5 untersucht werden, wie sich das Internet innerhalb einer Dekade zu einem globalen Leitmedium entwickelt hat. Die Chronologie A 2 beleuchtet anhand wichtiger Meilensteine die historische Entwicklung des Internets von einem Projekt des Pentagons hin zu einem Informations- und Kommunikationsnetz, zu dem potenziell jeder Mensch weltweit Zugang hat. Hier soll verdeutlicht werden, dass das Internet deutlich älter ist, als gemeinhin angenommen wird. Die Schaubilder in A 3 zeigen die Entwicklung der Internetzugänge in deutschen Privathaushalten sowie das Nutzerverhalten in Deutschland. Das Schaubild A 4 beschreibt hingegen die Herausbildung verschiedener Nutzertypen. An beiden Materialien wird deutlich, dass trotz der rasanten Ausbreitung des Internets immer noch größere Teile der deutschen Bevölkerung keinen oder nur eingeschränkten Zugang zum Netz haben. Vor diesem Hintergrund und den in A 1 zusammengetragenen Ergebnissen kann die drohende Gefahr einer digitalen Spaltung der Gesellschaft diskutiert werden. Wie tiefgreifend das Internet die Welt verändert hat und weiterhin verändern wird, beschreibt der Text des Wissenschaftspublizisten Nicholas Carr in A 5. Er eignet sich sowohl als inhaltliche Abrundung der Materialien A 2 bis A 4 als auch als Einstieg in die folgenden Themenfelder. Die Materialien A 6 bis A 8 zeigen die wachsende Bedeutung des Onlinehandels und den damit verbundenen Strukturwandel. Das Schaubild A 6 visualisiert aktuelle Trends beim Onlineshopping. Die weiterführenden Arbeitsaufträge behandeln dann die gemessen an der Kundenzahl größten Onlinehändler. An dieser Liste zeigt sich schon ein Teil des Wandels im Handel, wird sie doch mit Ebay und Amazon von zwei Unternehmen angeführt, die erst Mitte der 1990er Jahre gegründet wurden. Das Schaubild zeigt auch die Umsatzentwicklung im Onlinehandel im Längsschnitt sowie nach Warengruppen. Hier können wieder Vergleiche 6

9 Baustein A mit den Ergebnissen der in A 1 erstellten Mindmap angestellt werden. Dass in diesem sich stark wandelnden Markt alteingesessene Handelsunternehmen auf der Strecke bleiben können, zeigt der Text A 7. Die Insolvenz von Quelle hatte ihre Ursache unter anderem auch darin, dass es dem Management über Jahre nicht gelungen ist, das Geschäftsmodell vom Katalogversandhandel hin zum Onlinehandel erfolgreich umzustellen. Dass ein solcher Wandel durchaus gelingen kann, dokumentiert der Text über den Versandhauskonzern OTTO A 8. Dass nicht nur der klassische Handel durch die Ausbreitung des Internets unter Druck geraten ist, zeigt der Blick auf den Zeitungsmarkt in A 9 bis A 12. Das Schaubild A 9 dokumentiert die Krise des Mediums Tageszeitung. Auch wenn man in Deutschland noch nicht Verhältnisse wie in den USA befürchten muss, wo es schon eine Reihe tageszeitungsfreier Regionen gibt, so lässt sich doch auch hierzulande schon eine drastische Veränderung ablesen. Die Gründe für diese Entwicklung, die Reaktionen der Verlage auf die Krise und die möglichen Folgen für die politische Öffentlichkeit lassen sich mit dem Text A 10 erarbeiten. Die Folgen für die Öffentlichkeit können anschließend über einen Vergleich einer aktuellen Tageszeitung mit ihrem Onlineableger weiter vertieft werden, sind die Onlineangebote doch zumeist aktueller, aber inhaltlich oft deutlich flacher und boulevardesker. Hier kann auch nochmals das Mediennutzungsverhalten von Schülerinnen und Schülern thematisiert werden. Allerdings bietet das Internet auch neue Möglichkeiten der Schaffung von Öffentlichkeit. Dies wird in den Materialien A 11 und A 12 am Beispiel von Weblogs beschrieben. A 11 beschreibt mit Bildblog das bekannteste deutsche Weblog. Dass Weblogs nicht nur in einer Nische wie dem Medienjournalismus funktionieren können, sondern auch im Lokaljournalismus, zeigt der Bericht über den Heddesheimblog in A 12. Hier bietet sich die direkte Arbeit mit der Website (http://heddesheimblog.de) an. Das Wiki-Prinzip steht im Mittelpunkt der Materialien A 13 und A 14. Hier lässt sich absolut zurecht von einer digitalen Revolution reden, denn während im Onlinehandel und auf dem Zeitungsmarkt der Wandel noch im Gang ist und die»alten«strukturen weiterhin stark sind, hat es beispielsweise das Onlinelexikon Wikipedia seit seiner Gründung im Jahr 2001 geschafft, das über Generationen etablierte Kulturgut der Konversationslexika in Existenznöte zu stürzen. Innerhalb weniger Jahre ist es hier mit dem Engagement Tausender Freiwilliger gelungen, ein qualitativ hochwertiges Nachschlagewerk mit mehreren Millionen Artikeln zu schaffen. Dass das Wiki-Prinzip des online zugänglichen kollektiven Wissens auch auf lokaler Ebene funktioniert, zeigen erfolgreiche Stadtwikis wie das Karlsruher Stadtwiki (A 14). Hier lässt sich auch diskutieren, welche neuen Möglichkeiten dieses Prinzip für die Bürgerbeteiligung auf kommunaler Ebene bietet. Der Text A 15 schildert eine negative Begleiterscheinung der Ausbreitung Wikipedias bzw. des Internets im Allgemeinen, das sogenannte Copy-Paste-Syndrom. Dass es sich bei dieser weit verbreiteten»arbeitstechnik«um den Diebstahl geistigen Eigentums handelt, ist vielen Jugendlichen überhaupt nicht bewusst. Mit Hilfe des Textes kann hier für das Problem sensibilisiert werden. Die Materialien A 16 bis A 18 thematisieren die gerade bei Jugendlichen äußerst beliebten Sozialen Netzwerke. Das Schaubild A 16 zeigt die Nutzerzahlen der größten Sozialen Netzwerke in Deutschland. Dass schülervz, Facebook & Co. große Vorteile für die individuelle Lebensgestaltung haben können, wird in A 17 geschildert. Die sehr positive Sichtweise, die in dem Artikel zum Ausdruck kommt, lädt zum kritischen Hinterfragen ein. Der Text in A 18 thematisiert diese kritischen Aspekte an den Sozialen Netzwerken und das Problem des Erhalts der Privatsphäre. Der Staat und der gläserne Bürger: In den Augen von Datenschützern ist der neue Personalausweis ein Beispiel von vielen für das immer schwieriger werdende Verhältnis zwischen Sicherheitsbedürfnis und Privatsphäre. picture-alliance/dpa-infografik 7

10 Baustein B Baustein B NACKT IM NETZ DATENSCHUTZ UND PRIVATSPHÄRE Wie alt sind Sie? Wo wohnen Sie? Wie viel verdienen Sie? Welche Hobbys haben Sie? In der modernen Informationsgesellschaft verarbeiten Behörden und private Wirtschaftsunternehmen zunehmend personenbezogene Daten von Bürgerinnen und Bürgern zu den unterschiedlichsten Zwecken wie beispielsweise für den Versandhandel, die Sozialversicherung oder eine Kreditfinanzierung. Immer häufiger werden wir in Kaufhäusern, bei Onlinegeschäften und Werbeumfragen ausgefragt. Das geschieht meist beiläufig, ohne Zusammenhang und lückenhaft. Ein Problem entsteht dann, wenn diese Daten in Datenbanken zusammengefügt und ausgewertet werden. Dabei entsteht ein sehr genaues Bild mit Informationen über uns, die wir so nie preisgeben würden. Um diese Verknüpfung einzelner Daten herzustellen, kommen in immer größerem Maße Technologien der automatisierten Informationsverarbeitung zum Einsatz.»Data-Mining«, das automatisierte Auswerten großer Datenbestände, ist zu einem boomenden Geschäft geworden. Mit»Data-Mining«lassen sich etwa Änderungen im Verhalten von Kunden aufspüren und Geschäftsstrategien darauf ausrichten. Mit diesem Verfahren kann aber auch abweichendes Verhalten einzelner Personen erkannt werden. Diese Verfahren führen einerseits zu enormen Leistungssteigerungen, andererseits aber auch zu erheblichen Gefahren für den Einzelnen und die Gesellschaft. Zunehmend ruft dies Datenschützer auf den Plan, welche die Anwendung der Verfahren des»data-mining«kritisch begleiten und auf das zunehmende Schwinden der Privatsphäre hinweisen. Unabhängig vom Problem der Datensicherheit, etwa durch einen illegalen Zugriff auf vorhandene Daten, besteht für den Einzelnen die Gefahr, dass über sein Verhalten Profile erstellt und zu den unterschiedlichsten Zwecken etwa unerwünschter Werbung genutzt werden können. Die Speicherung unrichtiger oder veralteter Daten beispielsweise im Bereich der Geldwirtschaft kann für den Betroffenen unter Umständen sogar zu einer existenziellen Bedrohung führen, etwa durch die Nichtgewährung eines Kredits. Das Problem wird noch dadurch verstärkt, dass einmal erhobene Daten, von ihrem ursprünglichen Nutzungszweck losgelöst, für eine prinzipiell unbegrenzte Weiterverwendung zur Verfügung stehen. Durch die Vernetzung und Zusammenführung von Datensammlungen können einzelne Daten unabhängig von ihrem oftmals sehr bedingten Aussagewert eine neue, für den Betroffenen nachteilige Qualität erhalten. Diese Beispiele zeigen, welche Gefahren von einer unkontrollierten Datenverarbeitung ausgehen können. Aber auch staatlicherseits besteht ein nur schwer zu bremsender Hunger nach Daten. Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wird von Datenschützern und Bürgerinitiativen eine vermehrte Tendenz des Eindringens in die Privatsphäre beklagt. Verstärkte Videoüberwachung, Lauschangriff, Gendatenbanken und Vorratsdatenspeicherung, wie sie etwa von Innenpolitikern vieler Parteien forciert werden, stellen für die Befürworter Garanten der inneren Sicherheit und öffentlichen Ordnung dar, da sie Schutz gegen Terrorismus bieten würden, während die Gegner eher einen Orwell schen Überwachungsstaat heraufziehen sehen. Auch wenn man diese Schreckensszenarien nicht teilt, so wird nicht zuletzt auf Grund des BVG-Urteils zur Vorratsdatenspeicherung dennoch deutlich, dass ein gesellschaftlicher Konsens über die Frage hergestellt werden muss, wie Staat und Unternehmen in Zukunft mit öffentlichen und privaten Daten umgehen dürfen. Twittern ist nicht nur harmloses Gezwitscher. Darauf weisen Datenschützer immer wieder hin, denn Twitter sammelt personenbezogene Daten seiner Benutzer und teilt sie Dritten mit. Sollte das Unternehmen den Besitzer wechseln, behält sich Twitter auch vor, die Daten zu verkaufen. picture-alliance/maxppp 8

11 Checkliste Soziale Netzwerke Checkliste Soziale Netzwerke Diese Liste soll dir helfen, einige wichtige Dinge im Umgang mit Sozialen Netzwerken richtig zu machen. Schritt für Schritt zum Ausfüllen. Prüfe dein Onlineverhalten! Profil- und Privatsphäreneinstellungen Lasse möglichst nur Freunde und Bekannte deine Angaben sehen. Prüfe, ob dein Profil für Suchmaschinen auffindbar ist. Stelle dies gegebenenfalls aus. Bei den meisten Anbietern findest du die Möglichkeit hierzu unter dem Punkt»Datenschutz«. Profildaten prüfen Selbstdarstellung macht Spaß. Aber lass dich nicht verführen. Trage nur ein, was notwendig ist und was du wirklich von dir preisgeben willst. Freundschaften/Kontakte Viel Freund, viel Ehr? Wenn du nicht sicher bist, ob du mit dieser Person in Kontakt stehen willst, lehne sie im Zweifel ab. Bestätigte Kontakte sehen mehr von deinen Daten. Mitschüler, Lehrer, Chef, Angestellter, oder Kollege liest mit Wer sich öffentlich negativ zum Beispiel über seine Arbeitgeber, Lehrer, Mitschüler oder Kollegen äußert, muss mit Konsequenzen rechnen. Auch Personalchefs schauen bei Bewerbungen gerne mal in ein Soziales Netzwerk. Veröffentlichen Veröffentliche nur Dinge, an denen du selbst auch das Urheberrecht besitzt. Frage andere Personen vor Veröffentlichung von Bildern und Videos, ob sie einverstanden sind. Keine Bilder und Videos hochladen, die kompromittierend sind! Egal ob du selbst oder ob jemand anderes abgebildet ist. Vorsicht bei Drittanbieter- Anwendungen! Einige Soziale Netzwerke erlauben das Hinzufügen von Zusatzprogrammen (Applikationen) wie Spielen. Sei vorsichtig: Du gibst der Anwendung Zugriff auf manche deiner Daten. Überall ein Häkchen gesetzt? Gut so. Aber bleib kritisch! Adaptiert nach: Wie man seine Profil- und Privatsphäreneinstellung in einigen der Sozialen Netzwerken sicherer macht, zeigt auch das vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucher geförderte Jugendangebot»Watch Your Web«(www.watchyourweb.de) 9

12 Baustein B UNTERRICHTSPRAKTISCHE HINWEISE In Baustein B sollen verschiedene Aspekte des Themas Datenschutz und der damit verbundenen veränderten Sichtweise auf Privatsphäre analysiert werden. Gerade die Frage des Schutzes personenbezogener Daten ist in den letzten Jahren wieder verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit gelangt. Die Schlagzeilensammlung in B 1 gibt dazu einen ersten sensibilisierenden Überblick. Ein Problem im Zusammenhang mit persönlichen Daten ist oft ein mangelndes Bewusstsein dafür, wo ein Individuum tagtäglich Datenspuren hinterlassen kann. Die Schilderung eines Tages im Leben einer jungen Frau in B 2 soll zeigen, dass es in einer hochtechnisierten Gesellschaft theoretisch problemlos möglich ist, auf Basis alltäglichen Verhaltens ein umfangreiches Profil eines Menschen hinsichtlich des sozialen Umfeldes, der Konsumgewohnheiten, privater Vorlieben und des Mobilitätsverhaltens zu erstellen. Die Übersicht B 3 beschreibt einige dieser Überwachungsmöglichkeiten detailliert. Für sich genommen sind solche Datensammlungen vielleicht ein Ärgernis, beleuchten aber nur einen Teilauschnitt aus dem Leben eines Menschen. Potenziell bedrohlich wird es, wenn viele dieser Teilausschnitte aus verschiedenen Quellen miteinander verknüpft werden und gewissermaßen ein gläsernes Individuum entsteht. B 4 zeigt diese Gefahr am fiktiven Beispiel eines jungen Mannes auf. Die Zitate in B 5 zeigen die unterschiedlichen Sichtweisen auf diese Problematik. Die Materialien B 6 und B 7 dokumentieren, dass nicht erst seit der Erfindung des Internets über das Thema Datenschutz in der Öffentlichkeit gestritten wird. B 6 schildert die Auseinandersetzungen um die Volkszählung in den 1980er Jahren. B 7 betont demgegenüber die Vorteile des Mikrozensus, der im Jahr 2011 durchgeführt werden wird. B 8 erläutert das Volkszählungsurteil des Bundesverfassungsgerichtes aus dem Jahr 1983 und das dort definierte Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Die Karikatur B 9 bildet dann den Einstieg in eine Sequenz, in der die Interessen von Staat und Wirtschaft beim Sammeln von Daten thematisiert werden. Anhand der Auseinandersetzung um die Vorratsdatenspeicherung (B 10 B 13) wird gezeigt, dass die Diskussion»Sicherheitsbedürfnis versus Schutz der Privatsphäre«keineswegs theoretischer Natur ist, sondern bereits politischer Alltag. Das Schaubild B 10 zeigt die Gründe für die Einführung der Vorratsdatenspeicherung und die Daten, die gespeichert werden sollten. Der Text B 11 erläutert das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das das Gesetz zwar nicht vollständig für verfassungswidrig erklärt, jedoch strengere Bedingungen für notwendig erklärt hat. Das Interview B 12 beschreibt, wie sich das Karlsruher Urteil auf die Arbeit der Polizei auswirkt. Die Karikatur B 13 soll nochmals eine Diskussion über das Verhältnis von Sicherheit und Freiheitsrechten anstoßen. In den Materialien B 14 bis B 17 werden der Datenhunger von Privatunternehmen und die damit verbundenen Probleme thematisiert. Die Karikatur B 14 problematisiert den Begriff»Second Life«, der immer wieder im Zusammenhang mit den Sozialen Netzwerken fällt. Der Bericht in B 15 zeigt, dass aber gerade die bei Jugendlichen sehr beliebten Sozialen Netzwerke größtenteils eklatante Mängel hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit haben. An dieser Stelle empfiehlt es sich, die allgemeinen Geschäftsbedingungen zumindest eines Anbieters einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Hier kann z. B. bei Facebook relativ schnell deutlich gemacht werden, dass die kostenlose Nutzung des Dienstes vom Nutzer mit der weitgehenden Abtretung von Nutzungs- und Verwertungsrechten an allen von ihm erstellten Inhalten erkauft wird. Der Bundesbeauftragte für Datenschutz, Peter Schaar, stellte im April 2009 in Berlin den Datenschutzbericht für die Jahre 2007 und 2008 vor. Der oberste deutsche Datenschützer hat die Politik aufgefordert, rasch den Datenschutz zu verbessern.»ich mache mir ernsthafte Sorgen, dass wir zum Ende der Legislaturperiode kommen und wir immer noch kein besseres Instrumentarium für den Datenschutz haben«, sagte er bei der Vorlage seines Tätigkeitsberichts. picture-alliance/dpa 10

13 Mediendaten Südwest MEDIENDATEN SÜDWEST DAS ONLINEANGEBOT ZU MEDIENTHEMEN IM SÜDWESTEN Als die Mediendaten Südwest im Jahre 1997 online gingen, war noch nicht abzusehen, wie sehr sich die Medienwelt in den kommenden Jahren wandeln würde. Heute hat die digitale Technik in fast allen Lebensbereichen Einzug gehalten: Zwei Drittel der Bevölkerung surfen regelmäßig im Internet, viele Arbeitsschritte und Verwaltungsvorgänge werden elektronisch erledigt, jedes Dorf hat eine Website. Das Angebot an Rundfunkprogrammen hat sich vervielfacht, das Internet hat sich zu einer interaktiven Plattform gewandelt. Andererseits haben die klassischen Medien Radio und Fernsehen sowie die Printmedien bislang nur wenig an Attraktivität eingebüßt. Die jüngsten Mediennutzer setzen ihre Prioritäten allerdings bei neuen Medienangeboten wie Facebook oder Twitter. Aktuell ist der Umstieg des Rundfunks in die digitale Welt eine der wichtigsten Fragen der Medienzukunft. All diese Entwicklungen werden von Mediendaten Südwest dokumentiert und dargestellt. Angesichts der sich in ständigem Wandel befindlichen Medienwelt ist es von besonderer Bedeutung, eine Plattform zu haben, die aktuell aufbereitetes Material bereithält und dem Nutzer mit dem Blick auf Daten und Fakten aus verschiedensten Quellen eine objektive Bewertung erlaubt. In einer zunehmenden Informationsflut ist es gut, einen verlässlichen Informationsagenten zu haben, der den Blick auf das Wesentliche hat und nicht interessengesteuert ist. Das Internetangebot der Mediendaten Südwest hilft dabei, den Überblick zu bewahren. Unter liefern die Mediendaten Südwest aktuelle Basisinformationen zu Medien in Baden- Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie Vergleichsdaten für das Bundesgebiet. Das Onlineangebot hat sich bei interessierten Bürgern, Studierenden, Lehrern und Medienschaffenden als verlässliche Informationsquelle etabliert. In Tabellen und Graphiken finden sich aufbereitete Daten aus den einschlägigen Medienbereichen wie Fernsehen, Hörfunk, Print, Film, Internet, Web 2.0, Digitaler Rundfunk, Mediennutzung, Medienwissenschaft oder Medienkompetenz. Themen wie Musikindustrie, DVD und Video, Computerspiele, Medien und Migration, Öffentliche Bibliotheken oder Medienökonomie sowie ein medienwissenschaftliches und -technisches Glossar runden das Angebot ab. Speziell für Lehre und Studium wird unter anderem eine Linksammlung zu Medienthemen angeboten. Die Sammlung bietet über 300 Einträge u. a. zu Radio- und TV- Sendungen mit Medienthemen, den Medienseiten der Tageszeitungen, Fachzeitschriften, Fachgesellschaften, medienwissenschaftlichen Studiengängen, den Rundfunkveranstaltern sowie den Landesmedienanstalten. Für medienwissenschaftliche Recherchen steht zudem eine Literaturdatenbank mit über bibliographischen Angaben zu einschlägigen deutsch- und englischsprachigen Monographien, Buchbeiträgen und vor allem Zeitschriftenartikeln aus den Bereichen Kommunikations- und Medienforschung zur Verfügung. Bereits zum siebten Mal liegt ergänzend zum Internetangebot die Broschüre»Basisdaten Medien Baden-Württemberg«vor. Sie bietet eine kompakte Informationssammlung, die sowohl Daten zum Medienangebot als auch allgemeine Informationen zu Medien enthält. Dabei werden die badenwürttembergischen Besonderheiten im bundesdeutschen Vergleich herausgestellt. Weitere Themen der Publikation sind die Medien- und Geräteausstattung in den badenwürttembergischen Haushalten sowie Daten zur Mediennutzung. Ein Überblick über ausgewählte Ansprechpartner für medienpädagogische Projekte und Kontaktadressen aus diesem Bereich erleichtert es den Lesern, selbst Verbindung zu Zentren der Medienkompetenz aufzunehmen. Unter dem Titel»Medienstandort Südwest Der Sprung ins digitale Zeitalter«liegt auch ein Kompendium vor, das eine umfassende Standortbestimmung der Medienwelt im Südwesten bietet und hierbei auch die langfristigen Perspektiven und Hintergründe im Blick hat. Beide Publikationen können über bestellt werden. Mediendaten Südwest ist eine gemeinsame Initiative der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland Pfalz (LMK), der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG), des Südwestrundfunks (SWR) und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (lpb). Die Partner sind darüber hinaus in verschiedenen Kooperationen und Projekten in den Bereichen Medienkompetenz, Medienwissenschaft und Medienpädagogik aktiv. Um über die einzelnen Institutionen und Kooperationen hinweg über die Aktivitäten zu informieren, wurde das Medienportal Südwest eingerichtet. Es vernetzt unter die Angebote des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest, der Mediendaten Südwest, des MedienKompetenz Forums Südwest und des Infopools Medienkompetenz. Ein Newsletter wird regelmäßig an über 900 registrierte Interessenten verschickt. Oliver Turecek (Mediendaten Südwest) 11

14 Baustein C Dass aber auch kriminelle Hacker sich der Daten in einem Sozialen Netzwerk bemächtigen können, zeigt der in B 16 dokumentierte Fall des Datenklaus bei schülervz. Das Schaubild B 17 zeigt, wie mit gestohlenen Daten Handel betrieben wird und warum dies für Abnehmer attraktiv sein kann. Aber auch jenseits Sozialer Netzwerke ist die Frage nach dem Schutz persönlicher Daten und dem Erhalt von Privatsphäre zu stellen. Oft reicht schon eine Suchmaschine aus, um aus im Internet verstreut liegenden Daten ein detailliertes Profil einer Person zu erstellen. Der Text B 18 beschreibt einen besonders aufsehenerregenden Fall. In B 19 wird der Fall des Google-Vorstandes Eric Schmidt dokumentiert, über den eine Journalistin mit Hilfe seines eigenen Produkts ein umfangreiches Dossier zusammenstellen konnte. Mit beiden Beispielen lässt sich zeigen, dass im Internet Anonymität eine Illusion ist. Welche Konsequenzen diese Datenspuren für einen Menschen unter Umständen haben können, wird im Schaubild B 20 und in der Karikatur B 21 gezeigt. An dieser Stelle bietet sich auch nochmals ein Rückgriff auf B 4 an. Der Text B 22 geht so weit, den Datenschutz, wie wir ihn kennen, zumindest im privaten Umfeld gänzlich in Frage zu stellen und das Konzept von Privatsphäre aufzugeben. Der Text B 23 vertritt in gewisser Weise eine moderate Gegenposition, indem er das Konzept der Datensparsamkeit propagiert. Beide Texte laden zur kritischen Diskussion ein. Abgeschlossen wird der Baustein mit dem Interview B 24, in dem der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar beschreibt, vor welchen Herausforderungen der Einzelne bei der Wahrung seiner informationellen Selbstbestimmung steht. Baustein C WER HAT ANGST VOR GOOGLE? Bisher galten die traditionellen Medien wie Tages- und Wochenzeitungen sowie Rundfunk und Fernsehen als»gatekeeper«öffentlicher Kommunikation. Sie waren die maßgeblichen Instanzen, die darüber entschieden, was publiziert wurde und was nicht. Diese Funktion erodiert seit geraumer Zeit in geradezu dramatischer Weise. Mehr und mehr wird sie von Internetsuchmaschinen übernommen. Suchmaschinen nehmen im Internet an der Schnittstelle zwischen öffentlicher und individueller Kommunikation eine entscheidende Rolle ein. Mit ihrer Selektions- und Vermittlungsfunktion ermöglichen sie den Nutzern in vielen Fällen erst den gezielten Zugang zu den Netzinhalten. Aufgrund des vereinfachten Zugangs zur Öffentlichkeit sind die Nutzer im Internet mit einer Fülle an Informationen konfrontiert. Zweifellos besteht dabei die Gefahr der Orientierungslosigkeit. Die entscheidende Aufgabe des Internetnutzers besteht heute darin, aus dieser Angebotsfülle die für ihn relevanten Informationen zu finden. Suchmaschinen bieten hier eine unverzichtbare Unterstützung. Indem Suchmaschinen aus einer Vielzahl von Inhalten Informationen auswählen und vermitteln, üben sie im Internet eine Funktion aus, die der klassischer»gatekeeper«vergleichbar ist. Suchmaschinen nehmen als Hilfsmittel im Bereich der Zugangsvermittlung zu Inhalten im Internet also eine zentrale Stellung ein. Durch ihre Hoheit über Auswahl und Sortierung der Suchergebnisse und die damit verbundene Kanalisierung des Informationsflusses erhalten sie publizistische und ökonomische Macht. Doch während im Print- und Rundfunkmarkt die»gatekeeperfunktion«allen Konzentrationsprozessen zum Trotz auf viele unterschiedliche Anbieter verteilt war, ist im Suchmaschinenmarkt eine Entwicklung zu beobachten, die sich in einem Satz zusammenfassen lässt: Der neue»gatekeeper«heißt de facto Google. Eine überwältigende Mehrheit von Internetnutzern verwendet Google als alleiniges Werkzeug zur Recherche. Obwohl im Internet mehr als 250 Suchdienste konkurrieren darunter auch Branchenriesen wie Yahoo und Microsoft, werden mehr als 90 Prozent aller Suchanfragen in Deutschland über Google gestellt. Google hat also de facto ein Monopol bei der Internetrecherche erreicht, dem ein konkurrenzbedingtes Korrektiv weitgehend fehlt. Nicht umsonst hat das Verb»googeln«vor einigen Jahren Eingang in den Duden gefunden. Mit Google lassen sich nicht nur Webseiten recherchieren, sondern ebenso Nachrichten, Bilder, Videos und Produkte. Mit Google Earth kann der eigene Wohnort betrachtet und mit Google Maps nach einem Hotel in einer fremden Stadt gesucht werden, Google Scholar und Google Books helfen bei der Suche nach wissenschaftlichen und literarischen Texten. Auch als Maildienst, Kalender, Taschenrechner, Textverarbeitung oder Übersetzungshilfe können die Angebote von Google eingesetzt werden. 12

15 Baustein C Google ist also zum zentralen Zugangspunkt ins World Wide Web geworden. Dies ist umso erstaunlicher, als es sich bei dieser Entwicklung nicht um das Ergebnis eines harten Verdrängungswettbewerbs handelt. Das»Googlepol«ist vielmehr Ergebnis einer Kombination leistungsfähiger und leicht zu bedienender Technologie, kreativer neuer Angebote und Mund-zu-Mund-Propaganda. Diese Gründe führten zusammen mit dem bis vor Kurzem äußerst guten Firmenimage dazu, dass die Internetgemeinde nach und nach ein freiwilliges Monopol geschaffen hat, in der die zahlreich vorhandenen Alternativen weitgehend ignoriert werden. Aufgrund dieses enormen Erfolges fürchten Kritiker inzwischen, Google könne eine problematische Rolle in der Informationsgesellschaft spielen. Das Problem aller Suchmaschinen und somit auch bei Google ist, dass sie das Denken und Handeln der Nutzer mit der Information steuert, die sie ihnen vorgibt. Dabei ist für die Nutzer nur selten transparent, nach welchen Prinzipien die Informationsverarbeitung erfolgt. Die Suchmaschine entscheidet zwar nicht, welche Informationen im Netz veröffentlicht werden, aber sehr wohl, welche davon letztlich gefunden werden können. Sollte Google also eines Tages die Verbreitung bestimmter Informationen verhindern wollen, dann hätte das Unternehmen gute Chancen, dies auch durchzusetzen. Schon heute macht das geflügelte Wort die Runde, dass die Informationen, die von Google nicht gefunden werden, auch nicht existieren. Um diese potenziell gefährliche Monopolmacht einzugrenzen, hält es der Internetexperte Marcel Machill für notwendig, dass sich diese Macht nicht unbeobachtet entwickelt. Google habe auch eine»publizistische Verantwortung«, der der Konzern nur unvollkommen gerecht werde. So wird beispielsweise von Suchmaschinenbetreibern in der Regel nicht transparent gemacht, wie Suchergebnisse zustande kommen und ob Informationen im Vorfeld gefiltert werden. Filterung bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Suchmaschinenbetreiber Seiten sperren, die gegen nationales Recht verstoßen. Die Grenze zwischen Filterung und Zensur ist dabei oft nur schwer zu ziehen. Während Google beispielsweise in Deutschland verschiedene Webseiten neonazistischer Organisationen sperrt, wurden von Google China etwa Treffer zum Massaker auf dem Tiananmenplatz oder zum Einmarsch in Tibet ausgefiltert. Kritiker sprechen in diesem Zusammenhang von einem willfährigen Ausblenden regimekritischer Inhalte. Google hat zwar inzwischen seine Niederlassung in der Volksrepublik China aufgegeben, dennoch zeigt dieser Fall, dass Wachsamkeit gefragt ist. Aber Google ist inzwischen mehr als nur ein Suchmaschinenbetreiber. Das Unternehmen hat sich zu einem riesigen Medienkonzern entwickelt, der in vielen Geschäftsfeldern aktiv ist. Und auch dort werden die Aktivitäten des Konzerns von der Öffentlichkeit zunehmend kritisch beobachtet. So sammelt Google über seine einzelnen Dienste große Mengen an Nutzerdaten und ist damit theoretisch in der Lage, detaillierte Benutzerprofile zu erstellen. Dies ist natürlich für kommerzielle Zwecke hochinteressant, aber auch für staatliche Stellen ist dieser Datenbestand verlockend. Die Orwell'sche Vision des»big Brother«könnte so durch die Hintertür Realität werden. Aktuell erhitzt ein neues Angebot von Google die Gemüter: Street View. Dabei sollen weltweit ganze Städte abfotografiert werden. Der Dienst bietet faszinierende Möglichkeiten. Brisant ist aber die Strategie Googles, zunächst vollendete Tatsachen zu schaffen also Straßenzüge abzufotografieren, und sich erst dann mit rechtlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Für das Projekt»Street View«fotografiert im Juni 2009 ein Wagen des Internetunternehmens Google mit einer Spezialkamera Straßenzüge. picture-alliance/dpa 13

16 Baustein D UNTERRICHTSPRAKTISCHE HINWEISE C 1 dient einer ersten Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler. Mittels des Fragebogens kann ein Bild der Suchgewohnheiten in einer Klasse erstellt werden. Ein wahrscheinliches Ergebnis ist, dass fast alle Schülerinnen und Schüler primär Google zur Webrecherche nutzen und viele kaum eine zweite Suchmaschine kennen werden. Es ist weiterhin anzunehmen, dass das Gros der Lernenden nur die erste Trefferseite bei einer Suchanfrage bearbeitet und den Rest einfach ignoriert. Der Text C 2 dokumentiert die fast unglaubliche Erfolgsgeschichte von Google. Suchmaschinen sind keinesfalls neutrale Instrumente, sondern funktionieren nach Regeln, die von Menschen aufgestellt wurden. Wie unterschiedlich diese Regeln sein können, sollen sich die Lernenden über die weiterführenden Arbeitsaufträge zu C 3 und C 4 erarbeiten. Der Text C 3 stellt dann in den Mittelpunkt, welche Probleme aus der monopolartigen Stellung Googles erwachsen können, zumal Google längst nicht mehr nur ein Suchmaschinenbetreiber ist, sondern auch in anderen Geschäftsfeldern (z. B. YouTube, Picasa, Google Earth usw.) aktiv ist und überall Nutzerdaten sammelt. Wie weit verzweigt der Google-Konzern inzwischen ist, soll von den Schülern selbstständig recherchiert werden. Die Ergebnisse der Schülerrecherche können mit dem Text C 4 weiter vertieft werden. Immer wieder wird die Befürchtung geäußert, ein Privatkonzern wie Google könne eine allzu zentrale und schwer kontrollierbare Rolle als»gatekeeper«öffentlicher Kommunikation spielen. Die beiden Zitate in C 5 dokumentieren die Argumente von Google sowie die der Kritiker des Konzerns zu dieser Frage. An dieser Stelle ist zu empfehlen, einen der im Linkverzeichnis aufgeführten Filme zu Google zu zeigen, mit dem die Problematik hervorragend vertieft werden kann. Das Interview in C 6 verdeutlicht die Problematik, dass die von Google gewonnenen Nutzerdaten nicht nur für das Unternehmen selbst interessant sein können, sondern auch für viele Regierungseinrichtungen von größtem Interesse sind. Das vermeintlich freie Medium Internet könnte sich so zu einem Instrument der politischen Repression wandeln. Der Wissenschaftler Hermann Maurer stellt in C 7 einen radikalen Lösungsansatz dar, der kontrovers diskutiert werden kann. Die Materialien C 8 C 10 dokumentieren anhand des aktuellen Beispiels von Google Street View, wie kritisch die Aktivitäten des Konzerns inzwischen von Öffentlichkeit und Politik gesehen werden. Das Schaubild C 8 beschreibt die technische Funktionsweise von Street View. Der Text C 9 schildert die Bedenken gegen diesen Dienst, während C 10 die Potenziale und positiven Funktionen hervorhebt. Baustein D DEMOKRATIE 2.0 POLITIK IM NETZ Durch das Internet vollziehen sich tiefgreifende Veränderungen in den Funktionszusammenhängen aller gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Sphären. Das Internet ist weltweit zu einem Instrument für soziale Teilhabe und Vernetzung, Kreativität, aber auch Demokratisierung geworden, indem Millionen von Menschen gemeinsam Inhalte schaffen und verändern, Informationen miteinander teilen und sich zusammenschließen, um ihre Interessen zu vertreten. Nicht umsonst versuchen Diktaturen weltweit, den freien und ungefilterten Zugang zum Internet zu unterbinden. Die Enquete-Kommission»Internet und digitale Gesellschaft«hat im Mai 2010 im Paul-Löbe-Haus in Berlin Platz genommen. Das Gremium, zusammengesetzt aus 17 Abgeordneten und 17 Sachverständigen, soll bis Sommer 2012 die Folgen der Onlinerevolution für Gesellschaft, Wirtschaft und Recht erörtern und Empfehlungen für den Bundestag erarbeiten. picture-alliance/dpa 14

17 Glossar zum Thema Internet und Datenschutz GLOSSAR ZUM THEMA INTERNET UND DATENSCHUTZ Blog/Weblog Ein Blog oder auch Weblog ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt. Andere Personen können diese Einträge kommentieren. Der Begriff ist eine Wortkreuzung aus den Begriffen Web und Log (für Logbuch). Cloud Computing Cloud Computing (deutsch etwa»rechnen in der Wolke«) ist ein Konzept aus der Informationstechnik. Es beschreibt, dass Computeranwendungen und Datenhaltung nicht mehr lokal auf einem PC oder von einem Rechenzentrum bereitgestellt werden, sondern in der Cloud. Zu den Anwendungsbeispielen zählen etwa Webmaildienste oder Google Docs. Der Zugriff auf diese entfernten Systeme erfolgt in der Regel über das Internet. Der Zugriff auf die Anwendungen erfolgt über einen Webbrowser. Cookies Ein kurzer Eintrag in einer Datenbank auf einem Computer, der zum Austausch von Informationen zwischen Computerprogrammen oder der zeitlich beschränkten Archivierung von Informationen dient. Webserver einer besuchten Webseite können z. B. Informationen in Form von HTTP-Cookies auf lokalen Computern hinterlegen und bei einem Wiederbesuch der jeweiligen Internetseite auslesen. Data Mining Analyse gespeicherter Daten, zum Beispiel aus dem Bereich Kundenverhalten. Durch das Herausarbeiten bestimmter Wechselbeziehungen oder Entwicklungen hofft man, prognostische Aussagen über Verhaltensweisen und Trends treffen zu können. Ziel ist beispielsweise eine stärkere Ansprache profitabler Kundensegmente, eine verbesserte Preis- oder Distributionspolitik. Firewall Eine Firewall ist ein System aus Software- und Hardwarekomponenten, das den Zugriff zwischen verschiedenen Rechnernetzen beschränkt, um ein Sicherheitskonzept umzusetzen. Podcast Podcasting bezeichnet das Produzieren und Anbieten von abonnierbaren Audio- und Videodateien über das Internet. Der Begriff setzt sich aus den beiden englischen Wörtern»iPod«und»Broadcasting«zusammen. Podcasts können über ein entsprechendes Hilfsprogramm automatisiert aus dem Internet heruntergeladen und auf einen MP3-Player übertragen werden. RFID»Radio-Frequency Identification«(RFID) ermöglicht die automatische Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen und Lebewesen und erleichtert damit die Erfassung und Speicherung von Daten. RFID-Chips finden beispielsweise im Handel starke Verwendung. Soziales Netzwerk Der Begriff Soziale Netzwerke bezeichnet Webdienste, die Netzgemeinschaften beherbergen. Handelt es sich um Netzwerke, bei denen die Benutzer gemeinsam eigene Inhalte erstellen (User Generated Content), bezeichnet man diese auch als Soziale Medien. Bekannte Beispiele sind Facebook, studivz, Flickr und YouTube. Trojaner Trojaner sind Computerprogramme, die als nützliche Anwendung getarnt im Hintergrund, aber ohne Wissen des Anwenders eine andere Funktion erfüllen, z. B. das Ausspähen sensibler Daten. Ein Trojaner zählt damit zur Familie unerwünschter bzw. schädlicher Programme. Der Begriff wird umgangssprachlich häufig mit Computerviren synonym verwendet, ist davon aber abzugrenzen. Twitter Internetdienst zur schnellen Übermittlung von Informationen in Form von Kurznachrichten. Dem Ausdruck liegt englisch»twitter«(»zwitschern«) zugrunde. Twitter ist das derzeit wohl am schnellsten wachsende Soziale Netzwerk. Web 2.0 Web 2.0 ist ein Schlagwort, das für eine Reihe interaktiver und kollaborativer Elemente des Internets, speziell des World Wide Webs verwendet wird. Der Begriff postuliert in Anlehnung an die Versionsnummern von Softwareprodukten eine neue Generation des Webs und grenzt diese von früheren Nutzungsarten ab. Wiki Ein Wiki ist eine im World Wide Web oder auch in einem privaten Intranet verfügbare Sammlung von Webseiten, die aufgrund bestimmter Wiki-Software vom Betrachter geändert werden können und die sofort in veränderter Form für jeden abrufbar sind. Das bekannteste Wiki ist Wikipedia. YouTube YouTube ist ein 2005 gegründetes Videoportal im Internet, auf dem Benutzer kostenlos Videoclips ansehen und hochladen können. Es ist weltweit das marktführende Videoportal. YouTube befindet sich seit 2006 im Besitz von Google. 15

18 Baustein D Die Dynamik dieser Entwicklung erfordert neue Antworten auf Probleme, denen etablierte gesellschaftliche Strukturen oftmals träge hinterherhinken. So ist die beliebig häufige Vervielfältigung und Verteilung digitaler Inhalte wie Filme, Musik usw. in weiten Kreisen der Bevölkerung bereits gesellschaftliche Praxis, obwohl dies massiv gegen Urheber- und Verwertungsrechte verstößt. Die entsprechenden Gesetze stammen jedoch noch aus einer Zeit, in der die notwendigen Technologien noch nicht verfügbar waren. Dieser massive gesellschaftliche Wandel führt zwangsläufig zu Interessenkonflikten, die einer politischen Lösung bedürfen. Die Politik wird sich langsam der Bedeutung dieser Aufgabe bewusst. Das zeigt die Tatsache, dass der Bundestag im Frühjahr 2010 die Enquete-Kommission»Internet und digitale Gesellschaft«eingesetzt hat. Sie soll bis 2012 die Auswirkungen des Internets auf Politik und Gesellschaft untersuchen und Handlungsempfehlungen entwickeln. Inwieweit dies angesichts der ungebremsten Dynamik der Entwicklung gelingen wird, bleibt abzuwarten. Dass entsprechender Handlungsdruck besteht, zeigen die Erfolge der Piratenpartei bei den letzten Wahlen. Ursache für das überraschend gute Abschneiden dieser noch vor Kurzem unbedeutenden Splitterpartei war es, dass sich viele netzaffine Wählerinnen und Wähler vor allem nach der Auseinandersetzung um die beabsichtigten Netzsperren im Kampf gegen Kinderpornographie nicht mehr von den etablierten Parteien vertreten fühlten. Aber das Internet ist nicht nur ein Gegenstand politischen Handelns. Auf der Basis neuer interaktiver Netztechnologien sind auch innovative Möglichkeiten der politischen Kommunikation eröffnet worden, die sich politische Akteure selbst zunutze machen können. So sind inzwischen alle politischen Akteure von Bedeutung im Netz vertreten, darunter Parlamente und Regierungen, Parteien, Verbände und auch NGOs. Auch Bundestagsabgeordnete und Kandidaten verfügen längst über eigene Websites und sind in Sozialen Netzwerken aktiv. Welche Potenziale sich der Politik durch das Internet eröffnen, zeigte Barack Obama, als er sich zur Kandidatur für die US-Präsidentschaft entschloss. Obama setzte von Anfang an weniger auf die klassischen Massenmedien, sondern auf Möglichkeiten des Web 2.0. So verfolgten mehr als Menschen regelmäßig, wenn Obama über den Microblogging- Dienst Twitter seine Schlagzeilen aus dem Alltag sendete. Bei seiner Konkurrentin um die Kandidatur bei den Demokraten, Hillary Clinton, waren es nur knapp über Obama und sein Team machten keinen klassischen Wahlkampf von oben. Sie banden vielmehr Sympathisanten in die Kampagne ein, vernetzten und mobilisierten sie. Obama und seine Wahlkampfmanager hatten das Netz als einen großen Dialog begriffen. Zudem gelang eine geradezu fantastische Vernetzung des politischen Apparats der Demokratischen Partei über das Internet. Obama konnte mit einem enormen Wahlkampftopf antreten, weil er schätzungsweise zwei bis drei Millionen Adressaten dazu gebracht hat, Kleinspenden über fünf Dollar zu leisten. Dieses große finanzielle Polster leistete letztlich einen nicht unwesentlichen Beitrag für seinen Erfolg bei den Präsidentschaftswahlen. Aber auch sonst hat sich in diesem Wahlkampf im Web eine ungezügelte Kreativität manifestiert. YouTube dokumentierte erbarmungslos Ausrutscher des republikanischen Kontrahenten John McCain, Tausende Hobbykommentatoren debattierten in unzähligen Blogs erbittert über jede Meinungsäußerung, der politische Schlagabtausch wurde auch via Videoplattform geführt. Unterstützer und Gegner lieferten sich regelrechte Videoclipschlachten. So auch das sogenannte»obama Girl«Amber Lee Ettinger. Fast neun Millionen Mal wurde ihr Musikvideo»I Got a Crush... on Obama«auf YouTube angeklickt. Deutsche Politiker haben diesen Wahlkampf aufmerksam beobachtet und im Bundestagswahlkampf 2009 versucht, selbst mit ähnlichen Strategien und Angeboten zu punkten. Der Erfolg ist hierzulande aber weitgehend ausgeblieben. Die Gründe sind vielfältig: So spielen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern die traditionellen Medien immer noch eine wichtigere Rolle als das Internet. Nur ein Drittel der Wählerinnen und Wähler gab in einer Untersuchung der Universität Hohenheim an, sich primär im Internet mit politischen Informationen zu versorgen. Weiterhin waren die Parteien noch zu sehr den althergebrachten Kommunikationskonzepten verhaftet, die im Internet nicht funktionieren. Vor allem die direkte und bidirektionale Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern fand in Deutschland kaum statt. Dies war aber der Schlüssel für den Erfolg der Obama-Kampagne. Und letztlich wurde auch von allen Wahlkampfmanagern verkannt, dass die Konzepte des stark personalisierten US- Präsidentschaftswahlkampfs sich nicht ohne Weiteres auf ein politisches System übertragen lassen, in dem die Parteien eine ungleich größere Rolle spielen. Nichtsdestotrotz ist davon auszugehen, dass bei den kommenden Bundestagswahlen die Parteien wieder in verstärktem Maß auf das Internet als Wahlkampfplattform setzen werden, dann auch voraussichtlich mit verbesserten Konzepten. UNTERRICHTSPRAKTISCHE HINWEISE Die Sammlung authentischer Schlagzeilen in D 1 soll einen ersten sensibilisierenden Überblick darüber geben, dass das Internet sich zunehmend zu einem Instrument politischer Beteiligung entwickelt. Das Interview mit dem Psychologen Peter Kruse in D 2 kennzeichnet einige Eckpunkte dieses Veränderungsprozesses, vor allem im Hinblick auf die Mobilisierung politisch interessierter Menschen. Die Materialien D 3 bis D 5 thematisieren in kontroverser Form die Versuche verschiedener Kommunen, über das Internet Bürgerinnen und Bürger in kommunale Entscheidungen einzubinden. Der Text D 3 beschreibt dies an Beispielen aus Solingen und Hamburg. Er kommt dabei zu einem positiven Ergebnis. Die Karikatur D 4 und der Kommentar D 5 stellen diese Erwartungen vor dem Hintergrund einer digitalen Spaltung der Gesellschaft in Frage. 16

19 Links zum Thema Internet und Datenschutz LINKS ZUM THEMA INTERNET UND DATENSCHUTZ Baustein A Die Website der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Bundestags gewährt viele Einblicke in ihre Arbeit. Netzpolitik.org ist ein mehrfach preisgekröntes Weblog über Themen der digitalen Gesellschaft, unter anderem staatliche Überwachung, Telekommunikationsgesetze sowie Urheberrecht und eine freie Wissensgesellschaft. Baustein B Klicksafe.de ist ein unabhängiges Informationsportal zum Thema Sicherheit im Internet, das von der Europäischen Kommission finanziert und von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz koordiniert wird. Das Portal bietet kurze Informationen über relevante und aktuelle Jugendschutzthemen und gibt mit Tipps und Broschüren Hilfestellungen an die Hand. Zudem bietet klicksafe unter der Adresse neun aufbereitete Unterrichtsbausteine zum Thema Sicherheit und Jugendmedienschutz im Internet an. Sehr anschaulich zeigt dieser interaktive Animationsfilm des Designers Johannes Widmer die Rundum-Überwachung des Einzelnen im Alltag. Welche Rechte habe ich in Sozialen Netzwerken? Welche Fallen drohen beim Download von Programmen? Informationen für Internetnutzer zu solchen und ähnlichen Fragen bietet diese Webseite, die ein umfassendes Beratungs- und Informationsangebot bereithält. ZDF-Mediathek-Fassung der 3Sat-Sendung»Spuren im Netz«vom 8. Juni Sehr anschauliche Einführung ins Thema. preistraeger/2-preis-ulrike-broedermann-und-michael-strompen.html Die preisgekrönte ZDF-Dokumentation»Der gläserne Deutsche wie wir Bürger ausgespäht werden«zeigt, dass die Speicherung sensibler Daten von Bürgern fast zur gängigen Praxis gehört. Anschaulich wird hier geschildert, was durch die Verknüpfung von Daten bereits möglich ist. Video-Dossier der ARD. Die beiden Journalisten Fiete Stegers und Roman Mischel zeigen in ihrer Dokumentation Trends, Diskussionen und Protagonisten zum Thema Überwachung. Umfangreiches und facettenreiches ZEIT-Dossier zum Thema»Datenschutz und Datensicherheit«. Informationen zur Datenspeicherung mit vielen aktuellen Hinweisen und einer großen Menge an Hintergrundinformationen. Baustein C # Die Reportage des NDR-Medienmagazins ZAPP schildert, wie aus dem kleinen»start-up«mit dem bunten Schriftzug ein milliardenschweres Unternehmen geworden ist und welche potenzielle Macht dieses inzwischen besitzt. Der Kurzfilm»Google Epic 2015«beschäftigt sich mit der wachsenden Medienmacht Googles und entwickelt ein mögliches Zukunftsszenario. Dieses Weblog veröffentlicht regelmäßig Nachrichten, Hintergründe und Berichte über den Internetgiganten. Baustein D Ein hoch informativer Vortrag des Medienberaters Steffen Büffel, der anschaulich die Auswirkungen des Web 2.0 auf die politische Kommunikation beschreibt. Politik-digital ist eine parteienunabhängige Informationsund Kommunikationsplattform zum Themenfeld Internet und Politik. Weblog des Gießener Politikwissenschaftlers Christoph Bieber rund um die Themen politische Kommunikation und Neue Medien sowie Internet und Demokratie. 17

20 Baustein D Welche Rolle das Internet inzwischen in Wahlkämpfen spielt, wird in den Materialien D 6 bis D 9 thematisiert. D 6 schildert, welche Rolle das Internet für Barack Obama im Wahlkampf spielte und nun während seiner Präsidentschaft spielt. Seinem Team ist es mustergültig gelungen, das eigene Netzwerk mybarackobama.com sowie die weiteren Möglichkeiten des»mitmachwebs«(z. B. Facebook und Twitter) dazu zu nutzen, um einerseits Unterstützergruppen zu bilden und Wahlkampfaktionen zu organisieren, andererseits aber auch mit politischen Anhängern in einen politischen Dialog zu treten. Dieser direkte Dialog wirkte sich wiederum auf die Schwerpunkte der Wahlkampagne aus. Der durchschlagende Erfolg dieser Kampagne inspirierte auch die deutschen Parteien dazu, im Bundestagswahlkampf 2009 auf solche Konzepte zu setzen. Allerdings stellte sich in Deutschland aus verschiedenen Gründen nicht der große Erfolg ein. Die Materialien D 7 und D 9 dokumentieren diese Gründe. Die Karikatur D 8 thematisiert die Vor- und Nachteile der durch das Internet nun direkter gewordenen Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern einerseits sowie Abgeordneten andererseits. Dass sich wegen des Internets und dann auch über das Internet selbst neue politische Gruppierungen bilden können, zeigt das Beispiel der Piratenpartei in D 10. Diese Partei gründete sich u. a. in Folge der von der Bundesregierung geplanten Netzsperren im Kampf gegen Kinderpornographie und erzielte 2009 und 2010 bei einigen Wahlen überraschende Erfolge. Ein Grund für diese Erfolge ist sicherlich darin zu suchen, dass netzaffine Bürgerinnen und Bürger den Eindruck hatten, dass die Politik letztlich wenig vom Internet und seinen Gesetzmäßigkeiten versteht und deshalb mit politischen und rechtlichen Instrumentarien agiert, die dort nur eingeschränkt gültig und wirksam sind. Der Text D 10 beschreibt die Gründe dieses Erfolgs und die Motivationen der Parteimitglieder, aber auch die sich daraus ergebenden Schwierigkeiten. Die Materialien D 11 bis D 13 beschäftigen sich mit den Bestrebungen autoritärer Regierungen, den freien Zugang zum Internet zu unterbinden. Der Text D 11 dokumentiert das Ausmaß an Internetzensur weltweit. Hier wird zudem am Beispiel Australiens deutlich, dass Zensurbestrebungen auch in westlichen Demokratien ein Thema sind, wenngleich natürlich in einem anderen Ausmaß als in Diktaturen. Die Karikatur D 12 macht die Bestrebungen der chinesischen Regierung deutlich, Informationen nur gefiltert durch die schon sprichwörtlich gewordene»great Firewall«ins Land zu lassen. Der Text D 13 zeigt am Beispiel der Unruhen im Iran im Zuge der gefälschten Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen 2009, welche wichtige Rolle moderne Informationsund Kommunikationstechnologien bei der Demokratisierung einer Gesellschaft spielen können. Er zeigt weiterhin eindrucksvoll, wie stark dieser demokratisierende Einfluss des Internets von autoritären Machthabern gefürchtet wird. LITERATURHINWEISE Alby, Tom: Web 2.0: Konzepte, Anwendungen, Technologien, München Albers, Hagen: Onlinewahlkampf 2009, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Nr. 51, Dezember Bauer, Andreas: E-Demokratie neue Bürgernähe oder virtuelle Luftblase?, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Nr. 18, April Becker, Konrad: Die Politik der Infosphäre, Bonn Carr, Nicholas G.: The Big Switch: Der große Wandel. Die Vernetzung der Welt von Edison bis Google, Heidelberg Carr, Nicholas: Wer bin ich, wenn ich online bin... und was macht mein Hirn solange? Wie das Internet unser Denken verändert, München Hofmann, Jeanette: Zukunft der digitalen Bibliothek, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Nr. 42/43, Oktober Jeanneney, Jean-Noël: Googles Herausforderung. Für eine europäische Bibliothek, Berlin Lehmann, Kai/Schetsche, Michael (Hrsg.): Die Google-Gesellschaft. Vom digitalen Wandel des Wissens, Bielefeld Machill, Marcel/Beiler, Markus (Hrsg.): Die Macht der Suchmaschinen, Köln Möller, Erik: Die heimliche Medienrevolution: Wie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern, Hannover Moorstedt, Tobias: Jeffersons Erben: Wie die digitalen Medien die Politik verändern, Franfurt/M Palfrey, John/Gasser, Urs: Generation Internet: Die Digital Natives: Wie sie leben Was sie denken Wie sie arbeiten, München Reischl, Gerald: Die Google-Falle. Die unkontrollierte Weltmacht im Internet, Wien Schaar, Peter: Das Ende der Privatsphäre: Der Weg in die Überwachungsgesellschaft, München Schulzki-Haddouti, Christiane: Bürgerrechte im Netz, Bonn SPIEGEL SPEZIAL: 3/2007, Leben 2.0: Wir sind das Netz. Ström, Pär: Die Überwachungsmafia: Das lukrative Geschäft mit unseren Daten, München Vise, David: Die Google-Story, Hamburg Weber, Stefan: Das Google-Copy-Paste-Syndrom: Wie Netzplagiate Ausbildung und Wissen gefährden, Hannover Zeger, Hans G.: Paralleluniversum Web 2.0: Wie Online-Netzwerke unsere Gesellschaft verändern, Wien

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