Keinesfalls mit einem reflexiven Satz anfangen, dachte er. Aber Satz ist Satz und jedenfalls eine Verletzung des unmarked state.

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1 1 Keinesfalls mit einem reflexiven Satz anfangen, dachte er. Aber Satz ist Satz und jedenfalls eine Verletzung des unmarked state. Vor ihm lag Hemingways»The Sun Also Rises«und die Texte der Philosophen und er hätte auch Bilder malen wollen, der Geruch von Ateliers und Bildern war ihm ebenso appetitlich wie Texte. Es ging ja nicht um Autorschaft. Autoren und Künstler waren ihm verhasst. Wer jetzt noch Subjekt spielte, war blöd oder eben bloß eitel. Alle hatten sie Luhmanns akademisch versteckte Schrift gelesen vom»kunstwerk und der Selbstreproduktion des Kunstsystems«, und alle wussten sie selbst am besten von den Paradoxien, danach weiterhin den Autor zu spielen. Theorien waren sein täglich Brot. Er genoss Metaphysiken und Metaphern wie Meeresfrüchte und Frauen. Er verdaute sie ohne Probleme und Erinnerung. Je weiter sie weg waren von ihm, vom Menschen, desto besser. Es hatte etwas Gewaltiges, wenn Kommunikation selbst dachte, wenn die Weltgesellschaft anfing, als Subjekt aktiv zu sein, als letzte Form des»weltgeistes«. Der Begriff der Autopoiesis des Systems als prozessierende und sich selbsterhaltende Abstraktion war ihm als kategoriale Herausforderung sympathisch und er fragte sich, wo um Himmels willen dabei weit und breit Heideggers»Lichtung«sein sollte. Er erinnerte sich an das Arbeitsprogramm der englischen Freunde. Linguistic Research als kritische künstlerische Praxis. Auch das funktionierte jetzt nicht mehr. Man war inzwischen im Hyperpositivismus angekommen, der auch die eigene Reflexion als Marke kommunizieren kann. Widerspruch hatte sich aufgelöst in Pluralismus. Consumers choice. Er wäre gerne dabei gewesen in Pamplona mit Mike und Jake und Robert Cohn und vor allem mit Brett, und er sehnte sich nach Hitze und nach Früher und nach Leben. To hell with all research and conceptualism! 7

2 Er fuhr die Landstraße entlang Richtung Westen. Es ging ganz geradeaus, ab und zu rechts und links die Filmfassade einer französischen Kleinstadt. Er nahm sich immer wieder vor, zu halten und in einem Café einzukehren. Er fuhr dann doch jedes Mal weiter. Das Fahren brachte ihn in eine erhabene Stimmung. Er fuhr gerne Auto. Er hatte sich kurz vor der Reise einen offenen Wagen gekauft. Aber er fuhr seit Stunden mit geschlossenem Dach, obwohl es ein heißer Tag war. Jetzt sank die Sonne und kam langsam als roter Ball in sein Filmbild. Gab es etwas Besseres zu tun, als in die untergehende Sonne zu fahren? Eine Art Glück stieg in ihm hoch, er wollte den Sound zum Film und drehte das Radio an und suchte einen französischen Sender, nur hier konnte man noch sentimentale Lieder hören und das wollte er jetzt. Frankreich ist das amerikanischste Land in Europa, dachte er, und freute sich auf die Atlantikküste. Er würde Kalifornien spielen und so tun, als wäre er am Pazifischen Ozean. Lacanau ist die letzte Ausfahrt vor Amerika. Vielleicht würde er sich dort etwas kaufen. Er stoppte den Wagen in St. Claire, wo die Straße eine Biegung machte, in der ein Café im Abendlicht lag. Im Innenraum des Cafés war es dunkel und unbelebt, und er fühlte sich als Fremder. Man kann sich in der französischen Provinz noch als Fremder fühlen, dachte er mit einer Art Dankbarkeit.»Wie du dich ausstirbst in dir, Robinson!«, hatte ihm mal jemand ins Tagebuch gekritzelt. Er liebte seine selbstsüchtige Einsamkeit und er pflegte sie als Kitsch. Im Café war es sehr dunkel, es liefen zwei Monitore. Mit Rapido konnte man alle fünf Minuten in einer Tele-Lotterie gewinnen. Im Fernsehen zeigten sie Bilder aus dem Irak. Er stellte sich an die Theke und bestellte ein Glas Rotwein und einen Espresso. Im Fernsehen kamen jetzt Bilder, die obszöne Folterungen amerikanischer Soldaten an irakischen Gefangenen zeigten. Der Espresso war dünn und der Rotwein ziemlich billig. Clausewitz-Interpretationen des Terrors interessierten ihn nicht sonderlich. Dass Terror die Kriegsform der sich vollendenden modernen Weltgesellschaft sei, also ein Kampf der Peripherie gegen das Zentrum, ja gut. Gewalt als Extremkommunikation und Terror als ihre avancierteste Form im globalen Kommunikationssystem, 8

3 das war schon schärfer. Vielleicht war Terror auch Erbe der Kunst, die für sich genommen jede Widerstandskraft und jeden Schrecken eingebüßt hatte. Er erinnerte sich an die unglaublichen Äußerungen des deutschen Avantgardekomponisten zu den Anschlägen in New York. Stockhausen hatte sich ungefähr so geäußert:»stellen Sie sich mal vor, ich könnte jetzt ein Kunstwerk schaffen, und Sie wären alle nicht nur erstaunt, sondern würden auf der Stelle umfallen, wir wären tot und wiedergeboren, weil Sie Ihr Bewusstsein verlieren, weil es einfach zu wahnsinnig ist, was manche Künstler versuchen, über die Grenze des überhaupt Denkbaren und Möglichen zu gehen, damit wir wach werden und für eine andere Welt uns öffnen. Das ist das größte Kunstwerk, was es überhaupt gibt für den ganzen Kosmos.«Das war der Wunsch des Künstlers nach Sein. Natürlich war es eine tiefe Beleidigung des Menschen und seines Kosmos, dass die Welt jetzt eingedampft wurde zu Kommunikation und die Kommunikation sich erhob über die Menschen. Das trieb den Hang zur Eigentlichkeit hervor. Die positivistische Eigentlichkeit der amerikanischen Gläubigkeit vielleicht ebenso wie die des islamischen Fundamentalismus, wie man sagte, dachte er. Aber die Kunst sollte es besser wissen, sie hatte eine jahrhundertelange Erfahrung mit Missbrauch und Missverständnissen, aber sie war selbst zutiefst verstrickt in den Sündenfall der Kommunikation, da halfen keine noch so raffinierten Reflexionsstrategien der»kritik«. Es war vorbei mit dem Geist und seiner Erscheinung, sie hatten ihre Herrschaft verloren, alle wussten das, aber man verlängerte das Sterben mit immer neuen Reflexionssteigerungen, da hatte Stockhausen Recht, und natürlich war Stockhausen ein Eigentlichkeitsproduzent, aber immerhin wusste er, dass selbst seine extremsten Musikinstallationen nur noch kommunikativ existierten und nicht mit der Realität von Gewalt und Tod konkurrieren konnten. Das Abendland ist in den Markt hineingestorben, dachte er. Man musste sich diesen Tod vorstellen als Verwandlung in Information. Die Ewigkeit war eine endlose Informationsschleife ohne Absender und Adressaten in einem leeren Weltall. Terror war die letzte wirklich paradoxe Kommunikationsform. Nur Terror kommunizierte Kommunika- 9

4 tionsverweigerung, nur Terror war existentiell, dachte er. Terror war die ultimative metaphysische Existenzform, eine paradoxe Anwesenheit des Jenseits und des Todes. Terror war die neue Erscheinungsweise des Potlatsch, hatten einige gesagt. Terror war die Exposition des letzten Tausches, des Tausches des eigenen Todes gegen die Sünde des allgemeinen Austausches. Es ging nicht um Tötung, sondern um öffentliche Selbsttötung. Es war tatsächlich die Wiederkehr des Menschenopfers. Er bestellte noch ein Glas Rotwein. Es waren nur zwei junge Männer im Café. Einer füllte Wettformulare für Rapido aus. Durch die Fenster sah man auf das Rathaus. Es standen immer noch die Parolen der Revolution auf dem Giebel. Die Sonne warf jetzt lange Schatten und das Café war sehr dunkel. Es war gut, hier zu sein. Er zahlte und fuhr weiter. Vielleicht würde er es noch nach Bordeaux schaffen. In einem eigenen Haus am Atlantik wäre er endlich bei sich zuhause. Und er würde beginnen zu arbeiten. Natürlich wusste er, dass das eine Illusion war. Wir sind allesamt kontextgesteuerte Seelen, die nichts Eigenes und Eigentliches zu arbeiten haben. Er sah wieder die Folterbilder vor sich. Noch nie hatte er etwas Nihilistischeres gesehen. War es Nihilismus, oder war es das Böse, und was bedeutete der pornographische Anteil der Grausamkeit, war das die dem Terror entsprechende Ästhetik des posthistorischen Übermenschentums, der blinde Fleck der hysterischen Gläubigkeit im Zentrum des US-Machtkomplexes? Die Todesbereitschaft der islamischen Kämpfer und die exhibitionistische Demütigungsinszenierung bildeten die ästhetische Frontstellung. Den Rest besorgte der schleichende Nihilismus der Medien, die sich gegen ihre Erfinder erhoben zu Subjekten und Kapitalien und sie klein züchteten zu einer Rasse von Marktgläubigen und Lieferanten und Schauspielern und Menschenderivaten und alles Wirkliche zurichteten zu Themen. Man konnte den Prozess schönreden mit Metaphern vom Beobachter zweiter Ordnung, und natürlich entwickelte sich die Weltintelligenz weiter mit jeder Systemdifferenzierung. Selbstverständlich hatte Luhmann Recht mit seinem Antihumanismus, das war der einzige Theorietyp, der uns die Lage erkennen ließ, alles andere war sozialdemokratische 10

5 Selbsttäuschung, auf welchem Niveau auch immer. Wir alle sind Nietzsches letzte Menschen, dachte er. Und nun kämpften also die letzten Menschen untereinander einen Endkampf der Kulturen mit ungleichen Waffen und mit ungleichen Kommunikationsmitteln und mit unterschiedlichen Nihilismen. Der Nihilismus lag bereits im Selbstverständnis der Kulturen als Kulturen und der Kern der Verzweiflung lag darin, dass die globale Gesellschaftsstruktur sich jenseits der Geschichte und aller Endkämpfe bereits festgesetzt hatte. Der letzte Mensch war eben der Rest, er hatte alles Interesse an sich selbst verloren, er hatte auch keine Chance auf Selbsttransformation mehr, und so verbreitete er sich nur noch prothesenförmig über den Globus und über die Feinde und über alles andere Leben und über alle andere Intelligenz. Der letzte Mensch funktionierte wie ein Virus, der alle schwachen Substanzen befiel. Vielleicht war der Terror bloß ein hoffnungsloses Anti-Viren-Programm. Inzwischen war es dunkel geworden und er hatte eine ziemliche Strecke zurückgelegt. Er war auf der Landstraße geblieben, um länger unterwegs zu sein. Die entgegenkommenden Wagen stachen ihn in die Augen mit ihren Lichtern. Nach Bordeaux war es noch ein ganzes Stück. Er beschloss, ein Zimmer zu nehmen im nächstbesten Hotel. Er liebte Hotelzimmer, besonders Hotelzimmer in Frankreich. Er hatte seine erste Liebesnacht in einem französischen Hotelzimmer erlebt, und auch später hatte er sich immer als Mann-und-Frau gefühlt, wenn er mit einer seiner Frauen in einem französischen Hotelzimmer lag. Die Rezeption war in der Bar am Tresen, der Patron war unfreundlich, das Schlüsselbord war sehr alt, und an allen Haken hingen die Schlüssel, kein Zimmer schien vermietet. Die Zimmer waren wie üblich in Frankreich günstig, und er nahm eines mit Blick zum großen Platz. Er fragte den Patron nach einer Flasche guten Weins und einem Glas und ging nach oben, Nr. 11 mit Fernseher und Dusche, er legte seinen Koffer aufs Bett, stellte den Fernseher an und zog sich aus. In der Dusche kam nur kaltes Wasser, er wusch sich kurz kalt ab, trocknete sich ab und zog sich an zum Abendessen. Er öffnete die Rotweinflasche 11

6 und schenkte sich ein Glas voll, öffnete das Fenster und blickte auf den Platz und dahinter auf den Fluss. Am Horizont zeichnete sich der Berg als Silhouette gegen den Nachthimmel. Alles war normal. So hatte er es sich gewünscht. Jetzt war er endlich weg, in einem französischen Hotel und blickte auf einen Platz und es war ein kühler Abend und er würde gleich essen gehen und unten floss der Verkehr und er fühlte sich sehr daheim in der Welt. Er trank noch zwei Gläser von dem Rotwein und er fühlte, wie er ruhig und theoretisch wurde und begriff zum hundertsten Mal, dass Trinken seine Art war, die metaphysische Wunde zu heilen, seine eigene oder die der Welt, das war ihm gleichgültig. Er aß ein großes Abendessen und trank eine Flasche Wein dazu. Das Essen war nicht wirklich gut. Die normale französische Küche war schon seit langem nicht mehr erstklassig, schon gar nicht in der Provinz. Das Menü dauerte ziemlich lang und er fühlte sich zum ersten Mal ein wenig unwohl. Er ging die Texte durch, die er schreiben wollte. Natürlich musste er irgendwie anknüpfen an die alten Thesen von der Implosion der Kunst in den Diskurs, wie sie es damals genannt hatten. Das war schon eine Menge Jahre her. Die Diagnose war jetzt nicht mehr neu, Postmoderne, das war jetzt unendlich weit weg, konsequenzlos durchreflektiert als Modediskurs, aber war die Lage jetzt verändert, oder gab es gar keine Lage mehr und keine Erinnerung und also auch keine Reflexion. Die Position der Reflexion war bereits hoffnungslos auf der Seite der Moral, also als Moral beobachtbar, also jeder zynischen Intelligenz unterlegen und jedenfalls eine Störung der laufenden Marktoperationen. Kunst konstatierte die Funktionsweise der modernen Gesellschaft an sich selbst. Was geschah dabei mit ihr? Alle Reflexionsleistungen änderten nichts an diesem Schicksal, und es gab Künstler, die diese Bedeutungsverschiebungen einfach ignorierten und unverdrossen»kunstwerke«herstellten und vertraten. Unabhängig von ihrem Reflexionsniveau waren Kunstwerke jetzt Derivate. Derivate sind Wetten auf den Handel mit Aktien. Das sind Erwartungen gegenüber Erwartungen. In der Kunst waren Derivate abgeleitete Werte und Werke, die nur 12

7 durch ihre Bezugnahme auf»wirkliche«, also historisch verbürgte Kunst den Status von Kunst erhielten. Alle modernen Kunstwerke waren derivative Kunst. Es handelte sich dabei um besonders raffinierte Formen von Beobachtung zweiter Ordnung. Nachdem er mit dem Hauptgang fertig war, ließ er sich eine kleine Flasche Rotwein aus der Region zum Käse empfehlen. Bevor die Flasche kam, stand er auf und trat ins Freie und ging ein paar Schritte auf dem großen Platz. Es war kalt geworden und Nacht und leer. Er beeilte sich, wieder ins Haus zu kommen. Er aß Käse, trank den Rotwein dazu und ging nach oben. Der Fernseher lief noch und es war beruhigend, immer die gleichen Nachrichten und Börsendaten zu sehen und er schlief ein. Der Atlantik lag vor ihm wie heiliges Land. Er war erschlagen von Weite und Licht, das Flimmern und Sirren der Sonne im aufgerissenen Meer machte ihn blind, Hitze und Wind schlugen gegen sein Gesicht, und mit seinen schwarzen Schuhen torkelte er fast durch den Sand. Das Meer brach in ihn ein, gewalttätig und erhaben, es korrigierte sofort alle Größenverhältnisse, es rückte die Sinne zurecht, seine gottverdammte Soziologie verlor schlagartig jede Bedeutung. So ist es, dachte er, es ist, das Meer ist, das Licht ist, der Wind ist und ich bin, und ich fühle dieses Sein, und ich fühle mein Sein. Es war sein metaphysisches Gefühl, das Wunder, in der Welt zu sein, aber nicht von dieser Welt zu sein. Dieses winzige Wunder in dieser riesigen Natur und für sie ganz ohne Bedeutung. Er liebte Metaphysik als Gefühl. Es war seiner Auffassung nach verwerflich, daraus»kultur«zu machen, sie flächendeckend zu bewirtschaften und daraus Industrien und Philosophien zu machen. Man sollte es mit sich tragen wie einen Glauben. Er stand am Strand und sah das Meer und das Licht und sie drangen in ihn ein und machten ihn warm und frei. Lacanau war um diese Jahreszeit noch kaum zu Leben erwacht. Er war durch eine verbarrikadierte Westernstadt gefahren, die meisten Stores und Restos waren noch geschlossen, sein Lieblingshotel war geöffnet und auch das Surf-Café, die Surfer waren schon da mit ihren Bussen und jetzt lagen sie im Meer, wie Seehunde mit ihren Anzügen und warteten auf die richtige Welle. Es war Pfingsten und noch 13

8 früh im Jahr. Er war froh, dass es trotzdem schon so heiß war. Der Atlantische Ozean! Er sah auf die Wellen und erinnerte sich an die Wellen des Pazifischen Ozeans, die ihm ganz lang und langsam vorgekommen waren. Er zog sich die Schuhe aus, schlug die Hosenbeine hoch und lief im auslaufenden Wasser der Brandung den Strand entlang, erst langsam und dann entschlossener, und dann wollte er nur noch laufen, diesen Strand entlanglaufen in alle Ewigkeit, und die Strandpromenade von Lacanau verschwand schließlich aus seinem Horizont, als er zurückblickte, und er lief weiter durch die heiße Luft und das gleißende Licht und das Geräusch der brechenden Wellen. Er hatte sich verabredet mit Brock. Brock war auf der Durchreise mit dem Zug nach San Sebastian. Sie wollten einiges Organisatorisches besprechen und sich im Hotel L Ocean zum Abendessen treffen. Er setzte sich an die Hotel-Bar des L Ocean und bestellte einen Martini, wie Hemingway ihn getrunken hatte. Die Sonne warf jetzt lange Schatten, und man konnte den Staub in der Luft der Bar sehen. Außer ihm war nur der Barkeeper im Raum, und die Fenster schluckten alles Leben aus dem Meer und der Promenade, und es war sehr still. Brock war Kunsthistoriker, und sie hatten eine Veranstaltung in einem deutschen Medienzentrum verabredet. Brock machte hervorragende action teachings, er war eigentlich Performer und Lehrer des Volkes, und er würde die mythische Dimension der Konjunkturabhängigkeit der Volksseele geißeln, Kapitalismus und Depression. Er musste unwillkürlich lächeln, als Brock die Bar betrat. Wie immer war Brock seine eigene Heldenbüste, eine leicht in die Jahre gekommene Inszenierung mit den Attributen des Ästhetik-Professors, eine beeindruckende Erscheinung, in jedem Blick die eigene Wirkung überprüfend und Aufmerksamkeitspotentiale auslotend. Sie begrüßten sich wie immer vertraut und sehr höflich und Brock nannte ihn wie immer»harrison, wie geht es Ihnen?«, und diese Anrede beim Nachnamen ohne»herr«war wie ein militärisches Du und sehr charmant. Sie setzten sich, und die Schatten der Sonne und das Meer und alles Draußen spielte nicht mehr die geringste Rolle, und Brock verbreitete die Aura des Stars.»Der zieht jetzt mit meinem 14

9 Ideen durchs Land, ohne meinen Namen zu nennen. Ist alles von mir: die Rallye, die Kirchengründung, selbst Wagner, Lesen Sie es nach. 1995, aber auch noch früher, Ich habe übrigens Ihr Video gesehen mit dem Late-Night-Showmaster. So was machen Sie mit dem, mich lassen Sie die Drecksarbeit machen!«brock bestellte Coca Cola, er trank fast nie Alkohol. Sie saßen in der Abendsonne mit Blick aufs Meer, und Brock hatte den Geruch des Betriebs mitgebracht. Er mochte Brock gern und fand es amüsant, wie sehr er Brock spielte. Er nannte ihn Herr Brock und fragte ihn nach seinen Unternehmungen in San Sebastian.»Bilbao, Harrison, nicht San Sebastian. Ich gebe ein Seminar in Bilbao, im neuen Museum, Besucherschule, und anschließend ein Symposium, in San Sebastian treffe ich Ihren Freund Baecker. Sie wissen, ich halte nicht viel von Luhmann, mit Baecker kann man reden, aber er ist natürlich ein Schüler.«Brock hatte Luhmann nicht wirklich studiert, er hatte den allgemeinen Vorbehalt aller Linken gegen diese verschärfte Theorielage. Sie galt ihnen naiverweise als affirmativ. Er hatte keine Lust, dieses Gespräch, das sie schon oft geführt hatten, von Neuem zu führen. Er fragte nach Brocks Aktivitäten und nach seiner Haltung zum Theater und zum Film und nahm sich erneut vor, mit Brock einen Amateur-Film zu drehen in Griechenland oder Sizilien, Brock als Reiseführer durch die abendländische Kultur, unterwegs im Bus, er hätte gerne einen Theoriefilm mit Brock gedreht. Dann sagten sie, dass es Zeit sei zum Abendessen und sie gingen in den Speisesaal des Hotels und setzen sich an den für sie reservierten Tisch am Fenster, Brock erregte einiges Aufsehen, obwohl kein Gast ihn kannte, er war eine Erscheinung und er wusste es und die Gäste wussten es. Die Sonne stand tief, und man hatte die Vorhänge halb zugezogen. Brock las die Karte ohne besondere Aufmerksamkeit, saß ihm gegenüber genau im Gegenlicht und bestellte ein mittelmäßiges Menü. Er hatte plötzlich Lust, eine große Plateau des Fruits de Mer zu essen und bestellte dazu eine Flasche Entre-Deux-Mers.»Sie essen Meeresfrüchte und predigen Systemtheorie, Harrison, Sie sind ein Décadent!«Es war unklar, warum sie überhaupt zusammenarbeiteten. Er betrachtete Theoretiker wie eine aussterbende Gattung und er war eine Art 15

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